Archive for: ‘Juli 2019’

Was sich unser neuer Vorstand vorgenommen hat

17. Juli 2019 Posted by DNUG Marketing

Am 26. Juli traf sich der neue DNUG-Vorstand in Karlsruhe zum „Vorstands-Kickoff“. Wir wollten Organisatorisches klären und vor allem diese Frage beantworten: Wie verteilen wir die Verantwortung für unsere DNUG-Themen? Es war die erste persönliche Begegnung der neuen DNUG-Vorstände nach der #dnug46! Ein im wahrsten Sinne des Wortes heißer Vorstandstreff, denn: In Deutschland war Hitzerekord […]

Der Beitrag Was sich unser neuer Vorstand vorgenommen hat erschien zuerst auf DNUG.

Apollo 11: Erinnerungen von IBM’ern an das Jahrhundertprojekt

17. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Es ist Zeit an Apollo 11 und die Landung auf dem Mond zu erinnern. IBMer und IBM Technologie, der gute alte, neue und immer noch oder wieder aktuelle Mainframe spielte dabei eine durchaus relevante Rolle! Hier Erinnerungen einiger IBM Entwickler und Ingenieure, die an der Software und den Systemen für Apollo 11 gearbeitet haben.

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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Endlich Lösungen zum Wohle der Patienten oder doch nur Marktforschung, Werbung und Vermarktung für Krankenkassen und Pharmakonzerne?

17. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen habe ich ja erst kürzlich aus Patientensicht hier beleuchtet. Mir geht das alles viel zu langsam und ich finde es nahezu inakzeptabel, dass meine behandelnden Ärzte zwischen Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus nicht problemlos auf meine Untersuchungsergebnisse zugreifen können, so ich ihnen die entsprechende Erlaubnis erteilt habe. Können wir es uns denn im Sinne der Patienten erlauben, nichts zu tun?

Jetzt ist gehen wir in die nächste Runde. Ein Gesetzesentwurf wurde von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgelegt, der unter anderem Digitale Impfausweise, Videosprechstunden und Apps auf Kassenkosten vorsieht. Das unter anderem von mir angemahnte Thema elektronische Patientenakte wird – so die Meldung von dpa – erst einmal verschoben, da ein eigenes „Datenschutzgesetz“ in Abstimmung mit dem Justizministerium wohl im Herbst vorgelegt werden soll. Der Zeitplan für die Akte bis 2021 soll weiter gelten.

Und wieder kommen Bedenken und Proteste. Leon Kaiser mahnt auf netzpolitik.org erneut den notwendigen Datenschutz und warnt vor der kommerziellen Nutzung von Daten durch die Krankenkassen. Bisher sei der Datenschutz streng reguliert. Nun wolle Spahn dies aufweichen, so dass „Krankenkassen mit diesen Daten in Zukunft Marktforschung betreiben und die Ergebnisse mit der Wirtschaft teilen“ können:

Mit Einwilligung der Patient:innen dürften die Kassen ihre Adresslisten nutzen, um dann individualisiertes Informationsmaterial – auch bekannt als Werbung – zu verschicken.

über Marktforschung, Werbung und Vermarktung: Spahn will Gesundheitsdatenschutz aufweichen – netzpolitik.org

Leon Kaiser bringt die angedachte elektronische Patientenakte genau damit in Zusammenhang, verweist und verlinkt dabei auf das Projekt der IBM mit der Techniker Krankenkasse. Für mich steht dort folgender Kernsatz:

Die Datenhoheit über die TK-Akte liegt bei den Versicherten. Sie allein bestimmen, wer welche Daten sehen darf.

über Vorreiter-Projekt: TK beauftragt E-Patientenakte bei IBM

Genau darum geht es und genau das gilt es zu gewährleisten, zu prüfen und zu garantieren. Hier muss der Fokus liegen und nirgendwo anders im Sinne der Patient:innen, die sonst weiter hinten runter fallen. Bedenken sind wichtig, Datenschutz ist noch wichtiger, aber es ist nun wirklich an der Zeit aus der Blockade, dem jahrelangen Hinhalten und der endlosen Diskutiererei heraus zu kommen.

(Stefan Pfeiffer)

* Um es nochmals explizit zu schreiben: Ich bin nicht bei der Techniker Krankenkasse. Ich arbeite bei IBM, habe aber absolut nichts mit besagtem Projekt zu tun. Ich schreibe hier als betroffener Patient, der sich insbesondere in den vergangenen zwei bis drei Jahren über die steinzeitlichen Verhältnisse im deutschen Gesundheitswesen und in deutschen Arztpraxen aufregt.

Bemerkenswerter Kommentar zu rechtem Terror und Hassreden: Gesetze anwenden, juristisch konsequent vorgehen und sich hinter Betroffene stellen

16. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ein aus meiner Sicht bemerkenswerter Kommentar von Keywan Tonekaboni zum Umgang mit rechtem Terror. Einige Kernzitate. Unbedingt den gesamten Beitrag lesen:

Aber Vorratsdatenspeicherung und Verfassungsschutz helfen im Kampf gegen Rechtsextremismus kaum. …

Statt diese Strukturen und Netzwerke von Rechtsextremen zu beleuchten, reden Behörden diese bislang klein. Zudem negieren Staatsanwaltschaften und Gerichte regelmäßig rechtsradikale Motive. …

Dabei sind die Gesetze vorhanden, aber die Verfahren werden oft wegen angeblicher Nichtigkeit eingestellt. Damit sie angewendet werden, wären stattdessen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften zu den Tatbeständen um Hassrede sinnvoller. Davon würden auch gewöhnliche, aber ebenso betroffene Bürger profitieren

… Menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus, Islamophobie oder Antisemitismus müssen als solche benannt und nicht als Fremdenfeindlichkeit oder gar Asylkritik verharmlost werden. Nur wenn wir uns jetzt vor alle Betroffenen rechtsextremen Hasses stellen, können wir künftige Taten verhindern.

über Kommentar zum rechten Terror: Schließt die sicherheitspolitische Mottenkiste! | heise online

Kaum Interaktion in den großen, sozialen Netzwerken #9vor9 #SocialMedia #Marketing

16. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Das letzte #9vor9, bevor unser Gunni auf seine Tour #FürMiliana geht! #GoGunniGo!!! Wir werden Dich begleiten. Schwerpunkt unseres heutigen Videocasts, den man auch als Podcast, lieber Falk Hedemann, hören kann, sind soziale Medien. Lars Basche schmeißt mit Zahlen um sich, um Kompetenz zu vermitteln. Wir alle vermissen Interaktion auf Xing und Linked In (siehe auch meinen Beitrag zu den Timeslines der großen Netzwerke). Und es gibt einen neuen, alten Player im MarTech-Segment: Das bisherige IBM Watson Marketing-Portfolio geht mit rund 1.000 Mitarbeitern als Acoustic an den Markt.

Nur schade, dass unser Tech-Experte Axel Oppermann nicht in #9vor9 rein kam. Boris Becker hat das vor Jahren schon besser gemacht.

(Stefan Pfeiffer)

Marketing Technology und Customer Experience: Neues Unternehmen Acoustic betritt die Arena und baut auf IBM MarTech-Portfolio auf

16. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ausführlich habe ich in den vergangenen Monaten über den nun abgeschlossenen Verkauf der IBM Collaboration-Produkte (plus einiger weiterer Lösungen aus dem Bereich Commerce und Security) an den indischen Konzern HCL berichtet. Logisch, ich war ja lange Jahre für das Marketing der Collaboration-Produkte in DACH oder Europa zuständig.

Etwas zu kurz gekommen ist dabei, dass ja auch andere Produkte der IBM im Rahmen der Neuorganisation verkauft werden sollen. Das Marketing-Portfolio – in den vergangenen Jahren unter der Brand Watson Marketing zu finden – soll an Centerbridge veräußert werden, der Kauf Mitte Juli 2019 abgenickt und abgeschlossen sein. Laut IBM Pressemitteilung vom 4. April 2019 will Centerbridge ein eigenes Unternehmen gründen, das die Produkte dann vermarktet.

Das Portfolio umfasst Lösungen zur Marketingautomatisierung, Marketing Analyse-Tools, ein von KI unterstütztes Content Management-System, Konnektoren zu  Ökosystemen und Plattformen sowie Services.

Am 1.Juli wurde dann eine Pressemitteilung von Centerbridge veröffentlicht, dass die Übernahme der Marketingplattform abgeschlossen und nun ein eigenständiges Unternehmen geformt sei, „die größte unabhängige Marketing-Cloud“, die eine umfassende Suite von KI-basierten Lösungen biete. Das Unternehmen werden mit neuem Namen und Branding noch im Juli 2019 an den Markt gehen.

Und in der Tat ist die Webseite des neuen Unternehmens acoustic seit wenigen Stunden live und entsprechende soziale Kanäle von Twitter bis Instagram sollen bespielt werden. Der Hashtag ist #GoAcoustic, wie Mark Simpson, der neue CEO in seinem „Eröffnungsblog“ ausführt. Schon Anfang Juli schrieb er, dass man keine kleine Firma sei, sondern mit 1.000 Mitarbeitern an den Start gehe.

One of the biggest opportunities ahead of us will be to at last unify AdTech and MarTech, supporting marketers at every stage of the customer journey.

über Mark Simpson, in: Marketing Blog, July, 1, 2019

Es wird sicherlich hoch interessant sein, wie sich das neue Unternehmen in einem umkämpften Markt mit Unternehmen wie Adobe, Salesforce, Oracle, SAP und anderen Anbietern und gerade auch im deutschsprachigen Markt – das deutsche Key Event, die dmexco steht vor der Tür – positioniert.

Die Analysten von Forrester geben dem neuen Unternehmen eine gute Chance sich bei entsprechender Kapitalisierung gut zu behaupten:

Assuming proper capitalization by Centerbridge and newfound agility, the new company can leverage current customers, build on existing products, and develop a compelling go-to-market strategy.

Die Analysten fügen hinzu. Passt zur zitierten Aussage von Mark Simpson oben:

Martech isn’t enough. The bigger prize for martech is supporting holistic customer experience (CX) solutions.

über IBM Sells Out — Another Marketing Cloud Bites The Dust – Joe Stanhope, Vice President, Principal Analyst, Rusty Warner, Principal Analyst Apr 16 2019 – Forrester

Gerne weise ich noch auf die Beiträge meines Kollegen Wolfgang Jung und des angekündigten CEOs der neuen Firma, Mark Simpson, hin.

Weitere (englischsprachige) Meldungen zum Thema:

(Stefan Pfeiffer)

Die digitale Souveränität Europas und die europäische Cloud und weitere wolkige Artikel

15. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Einige Nachrichten und lesenswerte Artikel rund um das Thema Cloud der vergangenen Tage.

Die FAZ veröffentlicht am Samstag (13. Juli) unter der Überschrift Wieso das Geschäft mit Cloud-Diensten für Europa zur Bedrohung wird einen ausführlichen Beitrag, in dem der einstige Vorstandsvorsitzende der Darmstädter Software AG, Karl-Heinz Streibich wie folgt zitiert wird:

Können wir ausschließen, dass eines Tag gedroht wird, die Cloud-Dienste quasi zu kappen, wenn Deutschland nicht die Nord-Stream-2-Leitung ebenfalls kappt?

über Wieso das Geschäft mit Cloud-Diensten für Europa zur Bedrohung wird

Im Beitrag geht es um Digitale Souveränität, die offensichtliche oder scheinbare Unfähigkeit Europas sich von amerikanischen (und chinesischen) IT-Riesen im Cloud-Geschäft zu emanzipieren. Doch geht es nicht nur im „die Cloud“, wie ich ja des öfteren hier im Blog behandelt habe.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wird ja auch immer wieder zitiert, dass er mehr Unabhängigkeit von den USA und beispielsweise einen Airbus-ähnlichen Zusammenschluss der Europäer im Thema Künstliche Intelligenz fordert. Doch mehr als heiße Luft ist bisher nicht herausgekommen und Forderungen, seitens der europäischen Staaten eine europäische IT-Plattform auf Basis Open Source verhallen auf den Fluren der deutschen oder europäischen Ministerien.

Doch zurück zum Thema Cloud: Die Angst vor dem Zugriff amerikanischen Behörden auf Cloud-Daten ist da. Und deutsche Unternehmen haben ganz offensichtlich dafür, dass ihre Daten in Deutschland, mindestens Europa gespeichert werden. Im Artikel übersehen werden dabei Mischformen, die so etwas gewährleisten könnten: Anbieter wie mein Arbeitgeber IBM, die Rechenzentren in Europa unterhalten und die Datensouveränität der Unternehmen und Anwender garantieren, sprich zusagen, dass US-amerikanische Mitarbeiter und Behörden keinen Zugriff haben und bekommen:

Es ist nicht möglich, von außerhalb der EU Zugriff auf die Daten zu haben

über Sorge um Datensicherheit: IBM riegelt deutsche Cloud von USA ab – Wiwo, 24.1.2018

Das leitet über zu meiner nächsten Meldung: Am 9. Juli verkündete mein Arbeitgeber IBM, dass die Übernahme des bekannten Cloud-Lösungsanbieters Red Hat abgeschlossen sei. Dadurch stärkt die IBM ihre Position im Cloud-Markt und die Verpflichtung zu Open Source-basierten Lösungen.

Together, IBM and Red Hat will accelerate innovation by offering a next-generation hybrid multicloud platform. Based on open source technologies, such as Linux and Kubernetes, the platform will allow businesses to securely deploy, run and manage data and applications on-premises and on private and multiple public clouds.

über IBM Closes Landmark Acquisition of Red Hat for $34 Billion; Defines Open, Hybrid Cloud Future – Jul 9, 2019

ZDNet hat am 1. Juli einen ausführlichen Beitrag zum Thema Multicloud veröffentlicht und klärt die Begrifflichkeiten: Bei Hybrid Cloud geht es um die Kombination von Public Cloud (öffentlicher Cloud) und Private Cloud (im eigen Rechenzentrum oder co-lokiert). Letztere wird oft aus Datenschutzgründen eingesetzt. Beim Thema Multicloud geht es darum, dass die Cloud-Angebote verschiedener Anbieter eingesetzt werden und native Cloud-Anwendungen entwickelt und eingesetzt werden, die mit Containern und Microservices verschiedene Anbieter „gebaut“ werden. Multicloud scheint heute Realität zu sein, das heißt Unternehmen setzen laut diverser Studien in der Regel Cloud-Dienste verschiedener Hersteller ein. Ein lesenswerter Hintergrundartikel.

(Stefan Pfeiffer)

Rechtsradikale Äußerungen sind überall, sie sind in der Minderheit und das muss so bleiben – Ein Vorfall in der Deutschen Bahn

12. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Der Vorfall in einem Zug der Deutschen Bahn, den Gerrit Wustmann auf Telepolis schildert, ist schockierend und deprimierend genug. Er zeigt, wie rechte Äußerungen, Lügen, Halbwahrheiten und Gesinnungen durchaus überall im Alltag präsent sind. Sie sind nicht mehr nur präsent, der Scham sie öffentlich(er) zu äußern, ist dramatisch gesunken. Ich ziehe meinen Hut vor der Zivilcourage von Julietta F., die aufgestanden ist, sich bei der Bahn beschwert hat und nun den rechten Shitstorm ertragen muss.

An der Realität ist die Analyse von Gerrit Wustmann am Ende des Beitrages:

Die Rechtsradikalen findet man nicht nur bei den Pegida-Treffen, … sondern überall. Sie arbeiten bei der Bahn, stehen morgens beim Bäcker vor uns in der Schlange. Sie sind, wie die Wahlergebnisse von AfD, NPD und Co zeigen, eine Minderheit von rund fünfzehn Prozent der Bevölkerung. Aber freilich fühlen sie sich als Mehrheit …

… Man darf, man muss es mit Walter Lübcke sagen: Es steht ihnen frei, das Land zu verlassen, dessen Werte ihnen so zuwider sind. Deutschland braucht sie nicht. Doch solange sie hier sind und Menschen beschimpfen, bedrohen und im Extremfall sogar ermorden, ist es Aufgabe von uns allen, ihnen Gegenwind zu bieten und sie nicht durchkommen zu lassen.

über Rechter Shitstorm nach Nazi-Durchsage im ICE | Telepolis

Ähnliche Zitate und Aufforderung zu Zlvilcourage gibt es von Erich Kästner.

Man sollte auf jeden Fall den ganzen Beitrag lesen. Schockierend sind auch viele der Kommentare, die dazu abgegeben wurden und genau beschrieben Gesinnung verharmlost oder gar verteidigt.

(Stefan Pfeiffer)

 Image by Gerd Altmann from Pixabay

Tom Zeizel’s Blog: Wir sind auf gutem Weg!

12. Juli 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizel’s Blog: Wir sind auf gutem Weg! Es beginnt ein neues, aufregendes Kapitel für unsere Collaboration Lösungen, die vor 30 Jahren unter dem Namen Lotus begonnen wurden: Der Verkauf einiger Teile bisheriger IBM Software, inklusive eben dieser Collaboration Lösungen, an HCL International wurde – wie schon geschrieben – zum 30.6.2019 abgeschlossen. Ein kleiner Schritt […]

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DNUG Webcast „HCL Connections – The future is bright

12. Juli 2019 Posted by Gerda Marx

Unter dem Motto "HCL Connections: The future is bright" lädt die DNUG Fachgruppe Connections am 22.07.2019 von 16-17 Uhr zu einem Webcast ein. HCL hat am 01.07.2019 die ICS Sparte, und damit u.a. die ESN Plattform Connections, von IBM übernommen. Nun sind alle gespannt wie es weitergeht. Bis zum Zeitpunkt der [...]

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Announcing – Lets Encrypt for Domino v2.1 – Just Do SSL

12. Juli 2019 Posted by .:. netzgoetter.net .:.

Today we are pleased to announce the new version 2.1.0 of midpoints Let's Encrypt 4 Domino aka LE4D LE4D 2.1.0 uses the ACME v2 protocol, based on Java 8, and is supported on Domino 10 and Domino 9 ...

Warum mir die Timeline(s) von LinkedIn, Xing oder Facebook auf die Nerven gehen …

12. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich habe mich die Tage über LinkedIn aufgeregt. Dort werden immer Firmenjubiläen angezeigt, so auch bei mir. 12 Jahre IBM. Was für ein tolles Jubiläum. Also lieben Dank an diejenigen, die mir „gratuliert“ haben. Aber mal ganz ehrlich: Ist das ein wirkliches Jubiläum? 5 Jahre, 10 Jahre, 20 Jahre, 25 Jahre, ja. Aber vielleicht ist ja in den USA, wo LinkedIn her kommt, jedes überstandene Jahr bei einer Firma Jubiläum?

_2__Mitteilungen___LinkedIn
Applaus, Applaus, Applaus à la Kermit in der Muppit Show

Aber mal ganz ehrlich: Was soll das? Es ist eine mehr oder weniger herbeigewünschte und künstliche Form, Interaktion und Kommunikation herzustellen. Aber dazu sollte es doch andere Möglichkeiten geben. Derartige Meldungen nerven doch nur. Geburtstageserinnerungen sind ok und durchaus hilfreich, aber selbst da sollte man selbst einstellen können, ob man sie erhalten will oder eben nicht.

Die Timeline der meisten sozialen Netzwerke ist ein „Waste of Time“?!

Ich „struggele“ generell mit der Timeline der meisten sozialen Netzwerke. Auf Facebook, wo ich derzeit nicht mehr bin, auf Xing oder eben auch auf LinkedIn. [Twitter ist für mich ein Sonderfall. Da verfolge ich Nachrichten basierend auf meinen Listen, hier und da auf Basis von Hashtags. Und vielleicht kann man die anderen Netze auch entsprechend konfigurieren. Ist mir bisher aber nicht gelungen oder ich habe nicht genug Aufwand hinein gesteckt.]

Auf Facebook (mein Gott, was habe ich da für „passende“ Werbung eingeblendet bekommen), Xing (ja gibt es denn nur noch Events, die ich besuchen muss?) und eben auf LinkedIn gehen mir die Bewerbung von Veranstaltungen und direkt oder indirekt Produkten und Dienstleistungen ungemein auf den Geist.

Ja, und ich bin da auch durchaus mit schuldig, denn auch mein Arbeitgeber schaltet Werbung auf der ein oder anderen Plattform und wir bejubeln die Klicks und die Reichweite, die wir erzielen. Und ja, ich verstehe auch, dass die sozialen Netzwerke leben müssen und Einnahmen brauchen, um ihre Plattformen zu betreiben. Wir wollen ja nicht, dass Mark Zuckerberg plötzlich am Hungertuch nagt oder Microsoft das Quartalsziel verfehlt. Keinesfalls. Und unsere Agenturen und Berater sollen ja auch ihr Geld verdienen.

Doch scheint mir derzeit eine inhaltliche Diskussion zu kurz zu kommen. Sollte die gar nicht in der Timeline angeregt werden? Ich glaube, es war der geschätzte Klaus Eck, der mir geraten hat, die Timeline anzupassen und konsequent den Leuten nicht mehr zu folgen, deren Postings mir nichts bringen. Anzeigen kann ich aber leider nicht „entfolgen“ beziehungsweise entkommen.

Ich habe mir gerade mal meine LinkedIn-Timeline angeschaut: Ich soll den Paketversand optimieren. Adobe will mir Datenanalyse verkaufen. Eine liebe ehemalige Kollegin, die jetzt bei SAP ist, teilt via Voicestorm (jetzt Dynamic Signal, einem Employee Advocay Tool, den Beitrag eines ihrer neuen Kollegen zu … Datenanalyse. Von Mitarbeitern einer unserer Agenturen kommt die Sufragette auf dem Roller. Zugegebenermaßen lustig. Es folgen weitere bunte Nachrichten, Bilder von einer Veranstaltung, meistens eben Produkt- und Servicepromotions (natürlich auch von Kollegen der IBM). Ach ja, die kleine Meldung mit Jobangeboten will ich nicht vergessen. Was lerne ich daraus? Ich muss mich dringend mit Datenanalyse auseinandersetzen ;-))) Ist ja schließlich wichtige Marketingtechnologie. Da schließt sich der Kreis zu meinen Überlegungen zu Martech.

Auf der Suche nach relevanten Inhalten und Dialog

Aber im Ernst: Wirkliche packende Inhalte, Kommentare, Diskussionen muss man finden (oder suchen). Sie gibt es, aber eine Vielzahl von Informationen und Nachrichten rauschen erst einmal in der Timeline an einem vorbei. Findet die inhaltliche Diskussion in besagten Netzwerken vielleicht gar nicht oder nicht in der Timeline statt? Dabei sollten jenseits von quantitativen KPIs wie Reichweite, Likes und Shares doch auch, ja vor allem ab einem gewissen Punkt qualitative Aspekte in den Vordergrund treten. Wie schreibt Jan Firsching so schön:

Social Media hat den Dialog zwischen Menschen und Unternehmen ermöglicht und Dialog schlägt Werbung. Doch wartet niemand darauf, regelmäßig mit Unternehmen in sozialen Netzwerken zu interagieren. Wie bei einem persönlichen Netzwerk, muss der Dialog auch von Unternehmensseite aus gepflegt werden und nicht nur dann, wenn es gerade eine neue Kampagne gibt.

über Warum Community Management, Messaging Apps und Owned Channels für starke Kundenbeziehungen entscheidend sind

Dialog (und relevante Inhalte) schlagen Werbung.

Dialog braucht Nachhaltigkeit, einen kontinuierlichen Austausch.

Dialog ist aufwendiger als einseitige Beschallung, besonders wenn es fachlich tiefer geht und es dann auch zu individuellem Dialog kommt. Aber den wollen wir ja eigentlich haben.

Doch nochmals einen Schritt zurück. Mindestens zwei Seelen schlagen in meiner Brust.

  • Ich wünsche mir interessante, zur Diskussion anregende Inhalte, über die man sich austauschen kann. Das kann rein themen- und nicht geschäfts-, monetär gewinnorientert sein. Aber ja, es kann auch mit „meinem Geschäft“ und dem Business meines Arbeitgebers zu tun haben.
  • In meiner Marketingfunktion in einem Unternehmen, das von Digitalisierungs- und IT-Lösungen und Projekten im Business-To-Business (B2B) lebt, wünsche ich mir, in Dialog mit neuen interessanten Kontakten zu treten und – das möchte ich nicht vergessen – bestehende Kontakte zu Kunden, Interessenten, Geschäftspartnern und Multiplikatoren (vom Journalisten, Analysten bis zum – die Hype-Taste tutet – Influencer)

Mein ganz persönlicher Spagat, den vielleicht auch viele andere so haben.

Ein genauerer Blick auf LinkedIn als B2B-Plattform

Unter beiden Aspekten werde ich mir LinkedIn in den kommenden Monaten und Wochen als Plattform für Marketing im Business-To-Business-Umfeld intensiver natürlich kritisch anschauen und dabei gerne auf Tipps & Tricks von SEO für Linkedin: Besser gefunden werden und wertvolle Kontakte knüpfen von t3n bis zu LinkedIn’s The Marketer’s Guide to B2B Video, gerne auch direkt von Euch zurückgreifen.

  • Findet der von mir gesuchte Dialog nicht der in der Timeline, sondern in „Special Interest Gruppen“ statt? Ich erinnere mich dran, dass ich zumindest auf Xing in den dortigen Gruppen die Herausforderung mit zu viel Werbung und Eventpromotion hatte. Und in den meisten Gruppen herrschte in punkto Austausch und Diskussion „tote Hose“. Auf LinkedIn muss ich das zugegebenermaßen zuerst noch evaluieren. Der erste Eindruck ist aber, dass die internationale, englischsprachige Kommunikation in den Gruppen dominiert. Wie lebhaft sie ist, werde ich mir anschauen.
  • Die Livevideo- oder Videotest wollen wir ja mal spaßeshalber mit #9vor9 oder auch einem Livestudio-Format testen.
  • Die Beitrags- oder Blogging-Funktion von LinkedIn (Pulse) habe ich schon ansatzweise getestet, den ein oder anderen Beitrag dort re-bloggt, wie es ja auch Meinungsmacher und Journalisten wie Michael Kroker tun. Für mich bleibt jedoch dieses Blog noch immer die zentrale Stelle für all meine Inhalte.
  • Was bringen oben schon mal erwähnte Employee Advocacy Tools wirklich? LinkedIn bietet ja dafür Elevate an. Aber welchen Wert haben solche Werkzeuge, wenn damit doch nur vorgeschriebene Inhalte wiedergekäut werden?

Genug Aspekte also, die nicht nur unter der Perspektive LinkedIn, sondern auch tool-unabhängig betrachtet werden sollten. Das Social Media-Rad dreht sich immer weiter …

(Stefan Pfeiffer)

P.S. Nicht unerwähnt bleiben sollte meine kritische Haltung auch gegenüber LinkedIn – gerade als immer dominierenderes Netzwerk im Geschäftsumfeld, aber als Marketing Manager kommt man wohl um Aktivitäten in gewissen Netzwerken und sozialen Medien nicht herum.

Diese Informationen über HCL sollten Sie kennen

11. Juli 2019 Posted by Martina Rottschäfer

Endlich, etliche Monate nach der Ankündigung, hat IT Schwergewicht IBM einem anderen IT-Schwergewicht, nämlich HCL, die Domino Produktfamilie, Sametime und Connections verkauft. HCL ein Schwergewicht? Jawohl, mit mehr als 137.000 Mitarbeitern weltweit reiht sich HCL in die Riege der Techgiganten Apple, Google oder Microsoft ein. Aber warum ist das Unternehmen so wenigen bekannt?

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Wichtige Links zu HCL und Produkten

11. Juli 2019 Posted by Martina Rottschäfer

Wo Sie jetzt alle Informationen zu den Digital Solutions von HCL Software finden? acceptIT hat hier für Sie die wichtigsten Links zu HCL Software Portalen und den HCL Software Digital Solutions zusammengestellt:

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Modernisierungstool teamWorkr beseitigt lästige Outlook Hürde

11. Juli 2019 Posted by Martina Rottschäfer

Die Migration von Notes Mail nach Outlook hat für Anwender fast immer eine störende Nebenwirkung: Aus Outlook heraus lassen sich E-Mails bei Weitem nicht so einfach in Domino-Anwendungen integrieren. Diese Hürde hat nun teamWorkr von Team Technology überwunden.

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