Ein starker Juni für HCL Software

1. Juli 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Das HCL Domino 12 / Sametime 11.6 Launch Event

Der Monat begann mit einigen aufregenden Tagen. Das erste Event fand – natürlich rein virtuell – zur Feier der neuesten Version von Domino statt. In seinem Windschatten, fast unbemerkt, kam zudem mit HCL Sametime 11.6 eine kleine, aber feine, neue Version von HCL Sametime, unserer Plattform für Chat und Web-Meetings auf den Markt.

Das Presse-Echo (auch in Deutschland und der Schweiz) war überwältigend:

  • Heise Online titelt „Ende für den Legacy-Client: Mit Domino 12 per Low Code zur Web-Applikation“ – was nur die halbe Wahrheit ist: Tatsächlich wurde ja auch der Notes-Client überarbeitet und arbeitet nun beispielsweise auch auf Macs mit Apples neuem M1-Chip. Aber dass man nun auch klassische Notes-Anwendungen mit Nomad Web im Browser benutzen kann, hatte ich ja schon erwähnt.
  • com! Professional schreibt „Domino 12 bringt Apps in die Cloud“ und geht damit auf die Möglichkeit ein, dass man Domino-Server nicht nur auf eigener Hardware, sondern auch in jeder beliebigen Cloud installieren kann. Mit dem Cloud Native-Ansatz soll das künftig sogar noch einfacher gehen.
  • In der Schweiz freut man sich u.A. einfach darüber, dass es eine neue Version von Domino gibt: „HCL bringt neue Domino-Version auf den Markt (inside-it.ch)“ – gleichzeitig wird die Schweizer User Group zitiert, dass man sich mehr Sichtbarkeit wünschen würde. Hier ist in diesem Monat aber auch schon eine Menge passiert (s.u.).

#DACHNUG48 – Das virtuelle User Group Treffen

Nur einen Tag nach dem Globalen Launch Event zu Domino, zu dem tausende Teilnehmende registriert waren, so dass zeitweise der externe Eventdienstleister unter der Last zusammenzubrechen drohte, fand die zweitägige #DACHNUG48 – das Jahresevent unserer unabhängigen User Group DNUG ­– statt.

Hier waren live etwa 100 Teilnehmende dabei: Durch die regelmäßigen virtuellen Events der DNUG – Fachgruppentreffen, Open Mic-Sessions etc. – sieht und hört man sich ja auch unterjährig regelmäßig. Aber das ist dann schon ein Unterschied zu einem wirklichen Treffen der User Group Community.

Das Panel der #DACHNUG48 war hochkarätig besetzt:

  • Richard Jefts – General Manager für die digitalen Office-Lösungen von HCL – stellte einen Tag nach dem Launch Event nochmals seine persönlichen Highlights in der Eröffnungskeynote vor.
  • Anschließend zeigte der Gastbeitrag von Henkel, wie dort anspruchsvolle Low-Code-Anwendungsentwicklung mit HCL Volt MX zum Digitalen Wandel beiträgt.
  • Danach stellten sich die einzelnen Fachgruppen der DNUG vor und dort sprachen u.a. auch Vertreter von Firmen wie Google und Samsung über App-Entwicklung für mobile Endgeräte.
  • Beendet wurde der erste Tag mit einer entspannten Networking Runde – unterstützt durch ein kleines Partypaket, welches die Teilnehmenden vorab per Post erhalten hatten. Besonders die „Brezel-Cookie-Back-Challenge“ wurde begeistert aufgenommen.
  • Der zweite Tag der #DACHNUG48 stand ganz im Zeichen des Gesamtportfolios der HCL und wurde entsprechend von Darren Oberst – Senior Corporate Vice President und Global Head of HCL Software – mit einer eigenen Keynote eröffnet. Er stellte besonders die Grundsätze und die Kultur der HCL Software heraus: Offene, sichere Softwarelösungen, die den Kunden die Kontrolle über die Art der Installation und damit über die darin enthaltenen Daten belässt.
  • Im Anschluss durfte ich kurz mein Team in Deutschland, Österreich und der Schweiz anmoderieren, das sich dann in den weiteren Sessions selbst vorgestellt hat. Hierbei bekamen die Teilnehmenden der #DACHNUG48 einen Überblick und direkten Kontakt zu den Verantwortlichen für Customer und Employee Experience (mit den Produkten Unica, Commerce und DX) mit Till Paschke, Security und Automation (BigFix, AppScan, DevOps) mit Melanie Hornig und natürlich auch wieder den Digital Solutions (Domino, Sametime, Connections und Volt MX) mit Tanja Mantel.

Insgesamt kam die #DACHNUG48 bei allen Anwesenden sehr gut an und man freut sich schon auf das nächste Treffen in Konstanz 2022, dann hoffentlich wieder „physisch“ – wir sind alle guter Dinge, dass dies so kommen wird.

Marketing – sehen und gesehen werden

Die Anzeige auf dem Umschlag der <kes>

In diesem Monat startete auch unsere Awareness-Kampagne, um den Markennamen „HCL Software“ in Deutschland bekannter zu machen. Neben der allgegenwärtigen Werbung in diversen Social Media Kanälen, haben wir erstmals drei ganzseitige Anzeigen in der c’t – der größten Fachzeitschrift für IT und Tech in Europa – geschaltet. Hinzu kommen noch Zeitschriften, wie die <kes> (u.a. das offizielle Organ des BSI) und weitere in der Schweiz und in Österreich. Damit berücksichtigen wir, dass unsere Kunden in D-A-CH teilweise andere Schwerpunkte im Medienkonsum zeigen als Kunden in den USA oder Asien.

Diese Anzeigen sollen dabei unterstützen, dass HCL Software mit Domino, Sametime, Connections und Co. als valide Alternative zu den diversen, von Datenschützern immer wieder kritisierten, Cloud-Angeboten wie Microsoft Office 365 wahrgenommen wird. Gerade durch den von uns – über alle Produktgruppen hinweg – vorangetriebenen Cloud Native Ansatz, können unsere Kunden frei wählen, ob sie HCL Software im eigenen Serverraum oder in einer beliebigen Kubernetes-Cloud betreiben wollen. Damit ist man dann wirklich unabhängig von bestimmten Anbietern und behält sowohl Kosten als auch den Datenschutz unter Kontrolle. Dazu finden Sie übrigens hier einen interessanten

Twenty2X – der virtuelle Nachfolger der CeBIT

Mit der Deutschen Messe, dem Veranstalter der Twenty2X, haben wir zwei Veranstaltungen für die IT der öffentlichen Verwaltung durchgeführt. Zur PowerWeek kamen dann noch Kunden der Wildbach.at aus Österreich hinzu, die gemeinsam mit Tanja Mantel dargestellt haben, wie sie den Wissenstransfer mittels HCL Connections sicherstellen.

DominoCamp ’21

In alter Tradition (wenn auch Corona-bedingt leider nur virtuell) hat Rudi Knegt wieder ein DominoCamp ausgerichtet. Diese Veranstaltung ­– quasi ein Zusammenschluss aus AdminCamp und EntwicklerCamp – bot zwei Tage lang ein vielfältiges Programm mit einer Reihe interessanter Vorträge.

Ob nun mehr mit technischem oder kaufmännischem Hintergrund, das blieb jedem Teilnehmer selbst überlassen. HCL unterstützte hier wieder mit vielen hochkarätigen Sprechern, allen voran Uffe Sorensen, der als Global Director für HCL Digital Solutions das aktuelle Lizenzmodell CCB erläuterte, und mit zahlreichen HCL Technical Advisors.

Zum Abschluss zeigte Michael Würdemann, Marketing Director für HCL Software in DACH, einen Überblick zu unseren Marketing-Aktivitäten und schloss mit einem Appell an das Publikum: „Tut Gutes und sprecht darüber! – Wir brauchen neue Referenzvereinbarungen aus unserer Region!“. So hat gerade die Landeshauptstadt Stuttgart mit ihren 15.000 Mitarbeitenden weitere Produkte erworben, um beispielsweise mit HCL Sametime Premium künftig sichere Web-Meetings durchführen zu können – darüber kann ich nur berichten, weil wir eine entsprechende Erlaubnis dieses Kunden haben.

Ausblick

Sie sehen, der Juni war picke-packe-voll und auch im Juli und August sind – Sommerferien hin oder her – weitere Veranstaltungen, mit Business Partnern und auch ein XING-Webinar zum Thema „Wissensmanagement und was Low-Code-Anwendungen mit dem Modernen Arbeitsplatz zu tun haben“, geplant. Die nächste Print-Anzeige erscheint übrigens am 3. Juli 2021 in der c’t 15/2021.

Wir bleiben also am Ball, auch wenn die deutsche Nationalmannschaft und das Nationalteam des ÖFB gerade aus der EM2020 ausgeschieden sind – jetzt drücken wir den Schweizern die Daumen – das HCL-Team DACH hat immer einen Pfeil mehr im Köcher.

Ich wünsche Ihnen nun eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software DACH

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Zahlen Sie nicht für Funktionen, die Sie nicht brauchen

11. Mai 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

One-Size-Fits-All?!

Das auffälligste Problem: Bei öffentlichen Cloud-Angeboten hat man nur bedingt die Möglichkeit, das Angebot so zu konfigurieren, wie man es wirklich benötigt. Öfter kommt es vor, dass die Anbieter ungefragt immer mehr Features freischalten, die vielleicht für einige Anwendungsfälle Sinn ergeben könnten, aber eben nicht für alle Unternehmen. Schließlich muss ein öffentliches Cloud-Angebot eben für alle Branchen irgendwie passen – es stellt also immer einen Kompromiss dar.

Nun könnte man der Meinung sein, dass neue Funktionen generell gut sind und man sie ja nicht nutzen muss. Dennoch sprechen drei Argumente dagegen:

  1. Neue Funktionalitäten sind auch immer eine Belastung für die Anwender/-innen und den Help Desk. Wieder ein neues UI oder eine neue Spielerei? Immer muss erklärt werden, was davon wie sinnvoll eingesetzt wird – und was nicht sinnvoll ist, frisst wertvolle Arbeitszeit.
  2. Jedes Feature kostet Ressourcen. Sie denken bestimmt, dass das für Sie kein Problem darstellt, weil Sie den Server ja nicht betreiben und eine „Flatrate“ pro User und Monat bezahlen. Aber ein solches Angebot basiert immer auf einer Mischkalkulation: Die Kunden, die nicht alle Features und Ressourcen nutzen, bezahlen mit Beiträgen den Mehrverbrauch anderer Kunden mit.
  3. Datenschutzbeauftragte monieren zu Recht, dass oft Funktionen automatisch freigeschaltet werden, die dann von einem Admin oder User aktiv deaktiviert werden müsste.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Problem.

Kostenkontrolle wird unmöglich

Abgesehen vom klassischen SaaS-Problem, bei der ein Anbieter – sobald ein Kunde ihm in die Falle gegangen ist – beliebig an der Kostenschraube drehen kann, da „das Einführungsangebot“ eine „einmalige Rabattaktion“ war und eine Migration angeblich viel zu teuer wäre, gibt es noch das Thema mit der Mischkalkulation. Das bedeutet, dass Sie vermutlich viel zu viel bezahlen, da Public Cloud Angebote nun einmal davon leben, dass nicht jeder Kunde nur Power User mitbringt, die wirklich die angebotenen 2 TB Speicherplatz für Dateien komplett ausnutzen oder jede Videokonferenz aufzeichnen. Diese sparsamen Kunden wie Sie bezahlen aber den Ressourcenverbrauch der Power User mit – da das Cloud-Angebot für die Unternehmen der Power User sonst zu teuer werden würde.
Üblicherweise ist eine Vielzahl von Unternehmen hier im Nachteil, da sie das Angebot nicht auf ihre wirklichen Bedürfnisse zuschneiden können.

Ein Beispiel aus dem Bereich Videokonferenz mit HCL Sametime, bei dem auszugsweise die folgenden Faktoren die Kostentreiber sind:

  • Anzahl der Meetings mit Video-Übertragung
  • Maximale Anzahl der Video-Streams pro Meeting
  • Durchschnittlicher Anteil der Meetings für die eine Aufzeichnung erstellt wird
  • Nutzung von Telefonie-Einwahl

Wenn Sie nun für sich und Ihr Unternehmen entscheiden, dass Meetings nicht aufgezeichnet werden sollen, sparen Sie schon deutlich an Infrastruktur (ohne die Funktion generell zu verlieren). Entsprechendes gilt für die Einwahl in Meetings per Telefon oder die Zahl der Videoübertragungen. Somit lassen sich eine Menge Ressourcen (CPUs, Speicher, Bandbreite) und damit Kosten einsparen – wenn man die Lösung selbst betreibt.

Machen Sie sich unabhängig mit HCL Software

Oder besser: bleiben Sie wie bisher unabhängig mit HCL Software. Niemand von HCL hat Zugriff auf Ihre Server (außer Sie erlauben es explizit) – wir können nicht von Jahr zu Jahr an der Preisschraube für den Cloud-Betrieb drehen ­­– der Server gehört Ihnen oder sie hosten die Lösung in einer Cloud, die einen Umzug der Software in andere Clouds unterstützt. Zudem sind die meisten unserer Lösungen nicht nur auf ein Betriebssystem festgelegt: RedHat? SuSE? iSeries? Windows? Oder im Container? – oft können Sie frei entscheiden – und sind so immer für die effizienteste (und kostengünstigste) Server-Plattform entscheiden.

Wenn Sie also auf bunte Filter im Videomeeting und Preiserhöhungen zum Jahres- oder gar Quartalswechsel vermeiden wollen: Wenden Sie sich gerne an unser Team unter https://hclsw.de/DS.

Beste Wünsche für die kurze Woche und vor Allem: Bleiben Sie Gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software DACH

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Domino 12 – Worauf wir uns freuen können (Teil 2)

3. Mai 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Vorab der notwendige Disclaimer

Das Domino 12 Release steht vor der Tür und die Beta 3 wird intensiv von uns und auch unseren Kunden und Partnern bereits eingesetzt und auf Herz und Nieren geprüft. Normalerweise sollten nun keine Features mehr aus dieser Version entfallen oder grundsätzlich anders ausgestaltet sein. Dennoch hiermit mein Hinweis: Dieser Artikel bezieht sich auf eine zukünftige Version von Domino 12 – dementsprechend können die Schilderungen hier von der finalen Version noch abweichen. Dafür übernehmen HCL und ich keine Garantie.

Ein weiterer Disclaimer: Ich bin kein Techniker. Ich habe mich zu diesem Thema informiert – bin aber kein Experte, wie unsere Technical Advisors. Legen Sie also bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage und wenn Sie noch tiefer einsteigen wollen, dann haben wir viele Spezialisten hier, die Ihnen dabei helfen können. Jedoch finde ich, der durchaus auch schon mal Server administrieren musste und zudem programmieren konnte, einfach sehr cool zu sehen, was wir hier als HCL abliefern.

Mit synchronisierten Passwörtern sicher arbeiten

Sie kennen sicherlich den Stress an einem Montagmorgen: Erstmal alle Anwendungen hochfahren und überall anmelden. Viele Anwendungen verwenden dazu mittlerweile eine Anmeldung mit dem Windows-Kennwort, mit dem man sich ja sowieso am PC anmelden muss oder verschiedene andere, zentrale Verzeichnisse.

Hierfür fallen mir verschiedene Verfahren ein:

  • Anmeldung über Single-Sign-On (SSO) mit einer Web-Anmeldung über OAUTH2 und ähnliche Protokolle/Methoden wie OpenID
  • Anmeldung mit einem serverseitigen Passwortabgleich, dem sogenannten Identity Provider (ähnlich dem SSO, nur eben zwischen Servern ausgehandelt)
  • Anmeldungen in verschiedenen Systemen mit dem gleichen Passwort, welches im Hintergrund synchronisiert wird

Alle diese Mittel erfüllen ihren Zweck und haben Vor- und Nachteile. Da der HCL Domino Server alle davon unterstützt, haben wir hier die optimale Plattform für eine Integration – auch zum Wohle der Anwender/-innen: Niemand muss sich nun ein zusätzliches Passwort merken, wenn es doch eine einzige vertrauenswürdige Quelle im Unternehmen gibt.

Single-Sign-On mit der Web-Anmeldung

Das kennen wir wohl alle: Die Anmeldung im Web-Browser, bei der beim ersten Mal an einer zentralen Stelle Passwort und gegebenenfalls noch der zweite Faktor abgefragt wird. Jede Anwendung, die nun die gleiche Anmeldung nutzt, läuft über diese Anmeldeseite, die im Idealfall merkt, dass man schon dort war und die User gleich wieder angemeldet zurückführt.

Da erkennt man schon, wo aber die Probleme liegen:

  • Üblicherweise funktioniert das nur im Browser – auf mobilen Endgeräten oder in anderen klassischen Anwendungen öffnet sich dann eventuell etwas unbeholfen ein Browser-Fenster für die Anmeldung.
  • Das Ziel nach der Anmeldung muss wieder eine Webseite sein. Wenn also eine klassische Anwendung genutzt wird (beispielsweise eine lokale Notes-Datenbank), dann funktioniert das nicht wirklich gut.
  • Dieser Anmeldedienst kennt ALLE diese Anwendungen, die auf ihn zurückgreifen und das Nutzungsverhalten ALLER User, die sich darüber anmelden.

Der letztere Punkt wird weniger problematisch, wenn man selbst den SSO-Dienst betreibt. Wenn man dies aber externen Anbietern überlässt, sollte man sich der Konsequenzen (auch und besonders im Sinne des Datenschutzes) bewusst sein.

Anmeldung mit serverseitigem Passwortabgleich

Hier hat jede Anwendung einen eigenen Anmeldedialog, der auch immer angezeigt wird. Jedoch erfolgt die Passwort-Prüfung nicht in der jeweiligen Applikation, sondern diese fragt bei einem zentralen Server nach, ob dieser etwas mit der eingegebenen User-/Passwort-Kombination anfangen kann. Da diese Abfrage zwischen den Servern erfolgt, bekommt die Person, die sich anmelden will, nichts davon mit. Zudem ist diese Variante auch für klassische und mobile Apps geeignet.

Ein gutes Beispiel hierfür sind viele WLAN-Anmeldeverfahren (egal ob mit Zertifikaten oder tatsächlich mit User/Passwort-Anmeldung). Hierbei fragt der Access Point oft über Kerberos oder ähnliche Methoden bei einem zentralen Verzeichnisserver an, ob sich diese Person im WLAN anmelden darf.

Auch hier besteht natürlich die Gefahr, dass der zentrale Dienst ebenfalls jedes Mal von einer Anmeldung an den verbundenen Diensten erfährt. Allerdings sind gerade die Legacy-Anwendungsfälle üblicherweise In-House – und damit unter der Kontrolle der eigenen IT.

Synchronisation der Passwörter mit Domino 12

Also gut – kommen wir nun zur letzten Variante, die ich heute betrachten will – und die mit Domino 12 eine weitere Option im Arsenal der Admins wird: Die Passwort-Synchronisation mit Active Directory. Warum sollte man diese nutzen wollen? Ein guter Grund ist auf jeden Fall, dass sie auch ohne einen SAML Identity Provider funktioniert – also anders als im ersten SSO-Verfahren keinen zusätzlichen Dienst oder den Browser erfordert. Zudem erfährt auf diese Art der Betreiber des Active Directories nichts über das Nutzungsverhalten anderer Anwendungen, da sich diese nur gegen den eigenen Passwortspeicher – in unserem Fall das Domino Namensverzeichnis (names.nsf) und den ID-Vault ausweisen müssen. In der in der Beta 3 vorgestellten Fassung dieser Funktion zeigen meine Kolleginnen und Kollegen, wie schnell und einfach diese Synchronisation verläuft: Egal ob ein Admin (beispielsweise in der Server-Konsole des Active Directory Servers) oder ein User (z.B. im Passwort-ändern-Dialog seines Windows-PCs) die Passwort-Änderung anstößt, das neue Passwort wird fast augenblicklich sowohl in das Personendokument des Adressbuchs als auch im ID Vault eingetragen. Mit diesem Transfer ist dann auch umgehend die Anmeldung mit dem neuen Passwort sowohl in Webanwendungen als auch in den übrigen Domino-Datenbanken möglich.

Die Passwortsynchronisation wird damit unterstützt für:

  • Registrierte HCL Notes-, HCL Nomad-, HCL Verse- und HCL iNotes-Benutzer, die mit HTTP-Passwörtern oder Notes-IDs auf Domino-Server zugreifen.
  • HCL Traveler-Benutzer, die auf ihre Mails über den Webbrowser auf ihren mobilen Geräten zugreifen.
  • Web-Benutzer, die nicht in Domino registriert sind, aber Personendokumente im Domino-Verzeichnis haben und mit HTTP-Passwörtern auf Domino-Webanwendungen zugreifen.

Damit sind wohl alle Anwendungsfälle in einer modernen Domino-Umgebung abgedeckt. Wer mehr über die Einrichtung erfahren möchte, findet die nötigen Informationen in der bereits verfügbaren Domino 12 Dokumentation.

Ich freue mich auf das Launch Event!

Ich finde, dass unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Entwicklungsabteilung einen wirklich guten Job machen. Wie oft erzählen mir Kunden, dass ihre größte Sorge bei der Digitalisierung die mögliche Überforderung ihrer Mitarbeitenden durch immer neue Tools – und eben durch immer neue Anmeldungen – sei. Hier haben wir wieder einmal mit HCL Domino die Hemmschwelle so niedrig wie möglich gesetzt: Auch wer kein SSO mit einer Web-Anmeldung nutzen kann oder will, kann dennoch den leidigen Umgang mit einer Vielzahl von Kennwörtern vermeiden. Mit dieser positiven Vorfreude auf Domino 12 (übrigens ist die Registrierung zum Launch-Event noch immer offen) entlasse ich Sie in eine hoffentlich erfolgreiche Woche. Bleiben Sie gesund,

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software DACH

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Domino 12 – Worauf wir uns freuen können (Teil 1)

27. April 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Die Neuerungen in Domino 12

Wie wir aus den verschiedenen Webinaren zu Domino 12 wissen, gibt es auch für die Administratoren ein paar Neuerungen, die einen zweiten Blick wert sind. Während sich der Domino Server bei IBM lange in einer Art Winterschlaf befand und man schon über notwendige Updates der Infrastruktur froh sein durfte, kann man seit Version 11 einen wunderbaren Trend beobachten: Neben den unabdingbaren Aktualisierungen gibt es aus meiner Sicht auch immer drei Kategorien von Neuerungen:

  • Sicherheit – denn auch die sicherste Plattform kann immer noch sicherer gemacht werden
  • Integration – neue Formen des Deployments, aber auch Schnittstellen für Entwickler/-innen
  • Ein Goodie – eine Kleinigkeit, die aber große Wirkung haben kann

Während ich schon über die Sicherheitsaspekte und die Integration von Let’s Encrypt Zertifikaten gesprochen habe – und im nächsten Teil über die Integration berichten werde – möchte ich mich heute einem Goodie widmen, dass mir in der Präsentation von Thomas Hampel – unserem Produktmanager für Notes/Domino, der auch hier in der Region Zuhause ist – anlässlich der dritten Beta aufgefallen ist.

Domino 12 Beta 3 ist schon „Feature-complete”

Nach den Aussagen meiner Kollegen wird an der Beta 3 tatsächlich nur noch anhand des Feedbacks der Teilnehmenden am Beta-Programm gearbeitet: Was wir also sehen, ist schon sehr wahrscheinlich die Domino 12, wie wir für das Event am 7. Juni 2021 erwarten. Dennoch von mir an dieser Stelle der Hinweis, dass es hier auch noch Abstriche geben könnte, falls noch massive Probleme auftreten würden.

Mein „Hidden Champion“ in Domino 12

Bisher hatte ich von diesem Goodie immer mal wieder gehört – und es irgendwie immer gleich abgehakt. Nachdem ich jedoch die Demo von Thomas gesehen habe, ist die Backup-Funktion mein persönliches Highlight. Zugegebenermaßen mit bin ich kein “tiefer” Techniker, hier finden Sie in der DNUG-Fachgruppe sicherlich bessere Ansprechpartner, aber die Einfachheit und Geschwindigkeit der Lösung hat sogar mich überzeugt.

Nun gibt es Backup-Software für Domino-Server ja schon seit Jahren, viele Kunden setzen dennoch eher auf Backups der gesamten (virtuellen) Maschine. Das mag zwar schön einfach erscheinen, aber mit DAOS (also der deduplizierenden Speicherung von Anhängen) und Transaktionslogging kann es dabei auch schon zu Inkonsistenzen kommen – und wer will schon immer den ganzen Domino-Server herunterfahren, damit man ein brauchbares Backup bekommt? Das komplette Backup eines Servers ermöglicht üblicherweise, dass man den gesamten Server mit allen Domino-Datenbanken auf den Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit (nämlich einem Backup-Zeitpunkt) zurücksetzt. Wenn also Herr Müller seinen super-wichtigen Ordner mit allen Dokumenten gelöscht hat und diese wiederherstellen lassen will, bekommt auch Frau Meier wieder den alten Zustand, zu dem Zeitpunkt, an dem der Ordner noch da war, vorgesetzt – und alle Ihre neuen Mails sind auch futsch.

Das neue Backup – sinnvollerweise als Task in „Backup“ und „Restore“ getrennt – sorgt hingegen für eine Datensicherung, die sich der Inhalte und Struktur eines Domino-Servers bewusst ist, und dennoch die Möglichkeiten moderner Backuplösungen (z.B. Speicherung lokal und in einer Cloud) unterstützt. Somit werden auch Wiederherstellungsaufgaben mit chirurgischer Präzision möglich. Zum Vergleich:

  • Wiederherstellung kann in-place (also am Ursprungsort) oder gesondert stattfinden (z.B. um etwas zu kontrollieren)
  • Es können einzelne Datenbanken wiederhergestellt werden – auch en bloc, falls es Abhängigkeiten gibt
  • Innerhalb von Datenbanken können einzelne Dokumente und Ordner wiederhergestellt werden (der Klassiker: Es wurden im Aufräumrausch wichtige Mails gelöscht – auch aus dem Papierkorb)

Dabei können auch diverse Domino-spezifische Anpassungen (z.B. Zugriffsrechte, Replika IDs, Agenten) on-the-fly vorgenommen werden, so dass eine wiederhergestellte Datenbank – falls gewünscht – nur inaktiv zurückgespielt werden kann.

More to come

Das war für mich schon sehr beeindruckend und ich kann die Sessions rund um Domino 12 nur empfehlen. Wer sich noch für das globale Launch-Event anmelden will, kann dies hier tun. Da wir schon über 2.000 Anmeldungen zu verzeichnen haben, wird das eine großartige Gelegenheit wieder die Community zu Notes/Domino an einem Ort versammelt zu sehen und gemeinsam die Präsentationen zu besuchen und zu diskutieren.

Ich freue mich schon jetzt darauf und wünsche Ihnen eine gute Woche – bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President und Head of HCL Software DACH

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#DACHNUG48 is coming!

18. April 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

HCL Domino Version 12 kommt

Richard Jefts, HCL Software

Wie ich bereits mehrfach angekündigt habe, steht Domino 12 vor der Tür. Das globale Launch-Event hat bereits weit mehr als die 1.200 Anmeldungen, die ein kleines Präsent erhalten sollten. Am Folgetag, dem 8. Juni 2021, wird Richard Jefts die Eröffnungskeynote auf der #DACHNUG48 halten, und hierbei nochmal auf die aktuelle Version von Domino, aber auch auf das große Update von HCL Sametime für Web-Meetings eingehen.

Neben dem Blick auf die aktuellen Versionen, können wir sicherlich auch den Ausblick auf die Roadmap erwarten.

Das erste mal dabei: Die Fachgruppe BigFix

Der erste Tag steht eigentlich – wie sonst auch – im Zeichen von Digital Solutions: Nach der Keynote wird noch ein interessantes Kundenprojekt vorgestellt und anschießend präsentieren sich die Fachgruppen und bieten Vorträge zu aktuellen Themen an. Als neue Fachgruppe ist in diesem Jahr auch das Thema BigFix vertreten. Endgeräte-Management ist ein wichtiges Thema – über die Verwaltung von Betriebssystemen, installierter Software (und der dazugehörenden Lizenzen) bis hin zu Konfigurations- und Patchmanagement bietet die BigFix-Familie alles, was man heutzutage als Admin benötigt. Somit können Sie künftig nicht nur Notes-Clients und Domino-Server, sondern auch die Komponenten darunter und daneben pflegen. Ein Blick hierauf lohnt sich sicher!

Der zweite Tag wird groß!

Darren Oberst, HCL Software

Am zweiten DACHNUG48-Tag starten wir mit einer Keynote von Darren Oberst, der als Corporate Vice President für die gesamte Sparte HCL Software die weltweite Verantwortung trägt.

Er wird die Gesamtstrategie, die Entwicklung und damit den Stellenwert von HCL Software innerhalb des Konzerns darstellen. Hierbei liegt sicherlich auch ein Augenmerk auf aktuelle Akquisitionen und Kooperationen, von denen alle Produkte innerhalb unseres Portfolios profitieren dürften.

Nach der Keynote werde ich kurz mein Team für HCL Software in Deutschland, Österreich und die Schweiz vorstellen. Das Überblick soll dabei, neben der allgemeinen Struktur und dem Partner-Business, auch auf unsere drei Produktebereiche Digital Solutions, DevSecOps und Customer Experience gerichtet werden, die sich den Mitgliedern präsentieren werden.

Networking

Trotz des virtuellen Formats, soll das Networking nicht zu kurz kommen: Jeder Tag endet mit virtuellen Stehtischen, an denen man sich ungezwungen zu den Themen des Tages – und drüber hinaus – austauschen kann. In lockerer Atmosphäre treffen wir uns zum fröhlichen Miteinander – hierzu soll auch ein Überraschungspaket beitragen, dass bei der Anmeldung mit angefordert werden kann (einfach die Lieferadresse – z.B. im Home Office – eintragen).

Hier geht es zur Anmeldung

Ich hoffe auf zahlreiche Anmeldungen und freue mich schon heute auf das Event. Bleibt mir jetzt nur noch, Ihnen eine gute Woche zu wünschen und: Bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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Sicherheit ist eine Frage der Geschwindigkeit

6. April 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Wenn jede Minute zählt

Wie man an den letzten Sicherheitsvorfällen rund um Microsoft Exchange oder Fortinet VPN sehen kann, zählt beim Patchmanagement, also deren Reparatur, jede Minute: Oft werden durch die Lücken weitere Tore für die Angreifer geöffnet, durch die sie dann auch später noch Daten abziehen oder weitere Systeme infizieren können.

Leider sind aber etablierte Prozeduren, so es sie dann gibt, oft eher auf Abwarten ausgelegt. Man möchte den IT-Betrieb nicht stören oder riskieren, dass ein Herstellerpatch vielleicht an einer anderen Stelle Probleme verursacht. Also wartet man Tage oder sogar Wochen, bis sich die ersten Erfahrungsberichte anderer Admins einstellen.

Dann beginnt oft ein manueller Auswahlprozess der verfügbaren Patches und Updates. Gegebenenfalls müssen dann aufwändig und langwierig für verschiedene Betriebssysteme und Endgerättypen, also Arbeitsrechner, Server und Virtuellen Maschinen, die jeweiligen Codes herausgesucht und anschließend lokal und gegebenenfalls sogar in verschiedene Clouds verteilt werden.

Automatische Schwachstellen-analyse

Auf der anderen Seite setzen viele CISOs, also die Verantwortlichen für die Sicherheit im Unternehmen, mittlerweile auf Lösungen, beispielsweise von Tenable oder Qualys, zur aktiven Suche nach Sicherheitsproblemen durch Schwachstellen. Hierbei werden kontinuierlich Systeme, also Endgeräte wie PCs und Server, auf bekannte Lücken untersucht und diese in Berichten zur Verfügung gestellt.

Während nun in kleinen und mittleren Unternehmen diese Daten oft in der gleichen IT-Abteilung erhoben, ausgewertet und für die Umsetzung der Remediation – also die Reparatur der Sicherheitslücken – eingeplant werden, sind in größeren Unternehmen oft mehrere Abteilungen oder sogar externe Dienstleister beteiligt.

Wenn es dann zu Zielkonflikten kommt – der CISO möchte einen Patch quasi ad hoc installiert sehen, aber der IT-Betrieb möchte das laufende System möglichst nicht anfassen – kommt es zu Verzögerungen, die später noch teuer werden können. Unser Partner Tenable hat im Juni 2020 in einer Studie ermittelt, dass bei fast einem Drittel der befragten Unternehmen erkannte Schwachstellen über ein Jahr offen waren. Bei einem Viertel der Unternehmen wurden einige Probleme niemals behoben. Auf der anderen Seite waren nur 10% der Organisationen in der Lage alle Sicherheitslücken innerhalb eines Jahres zu schließen.

Die aus meiner Sicht dramatische Konsequenz: In einer unabhängigen Umfrage, die das Ponemon Institute im Auftrag von ServiceNow durchgeführt hat, gaben 60% der befragten Unternehmen zu, dass zumindest ein Datendiebstahl stattfand, weil ein verfügbarer Patch nicht rechtzeitig eingespielt wurde.

Das optimale Zusammenspiel mit BigFix Insights for Vulnerability Remediation

Das Ostergeschenk von HCL heißt (zugegebenermaßen etwas sperrig) „BigFix Insights for Vulnerability Remediation“. Im Endeffekt geht es in diesem Release darum, dass aus den Daten der Sicherheitsscans automatisiert Vorschläge für die Beseitigung der gefundenen Schwachstellen erstellt werden.

BigFix bietet mit den BigFix Fixlets hierzu fertige Lösungen für die Schwachstellen an, die dann zu Lösungen für alle vorhandenen Plattformen zusammengestellt werden.

Dadurch kann der gesamte Prozess deutlich verschlankt und beschleunigt werden. Zudem steigt die Qualität der Patches, da die Fixlets auch immer etwas Kontext dazu geben, so dass nicht einfach ein Patch „auf gut Glück“ einem Endpunkt zugewiesen wird. Das gibt den Verantwortlichen im IT-Betrieb wieder das erforderliche Quäntchen Vertrauen in die Maßnahme, so dass auch diese einer zeitnahen Verteilung der neuen Baseline zustimmen.

Insgesamt verkürzt sich so der Zeitraum zwischen Erkennen und Beheben der Schwachstellen von Wochen und Monaten auf Minuten und Stunden.

Nutzen Sie also die Möglichkeiten von BigFix nicht nur zur allgemeinen Verwaltung der Endgeräte, um beispielsweise Konfigurationsprofile aufzuspielen oder Software und Betriebssysteme zu installieren, nutzen Sie vielmehr auch die neuen Möglichkeiten im Zusammenspiel mit Tenable und Qualys, um Sicherheitslücken schnell zu finden und zu reparieren. Und das betrifft nicht nur den oben erwähnten Exchange Server – auch wenn Domino Server und Notes Clients deutlich seltener betroffen sind und die Auswirkungen eines Angriffs bei Verwendung der eingebauten Verschlüsselung meist geringer ausfallen, so können Sie auch diese Infrastruktur mit BigFix schützen.

Die DNUG hat zu BigFix eine eigene Fachgruppe eingerichtet und unterstützt auch hier die Community rund um die HCL Software Produkte. Bei Fragen wenden Sie sich an die entsprechenden Fachgruppenleiter oder den HCL-Paten aus dem DACH Team der Technical Advisor.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihre Systeme und Sie gesund bleiben und wünsche eine gute Woche!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

Mehr Informationen

Datenblatt BigFix IVR mit Tenable Datenblatt BigFix IVR mit Qualys

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Informationen, die Sie finden, bevor Sie sie suchen.

30. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Informationssuche im digitalen Office

Sie kennen das sicherlich: Die Kollegin hatte doch letzte Woche die dringend benötigte Budgetplanung für das nächste Quartal irgendwo schon zur Verfügung gestellt. Aber wo? Als Anhang in einer E-Mail? Im Chat oder im letzten Team-Meeting? In einem Blog-Eintrag? Oder hatte sie die Datei mit Ihnen geteilt?
Und dann beginnt die Suche…

Prinzipiell gibt es, frei nach Donald Rumsfeld, drei Kategorien von Informationsarten:

  • Known Knowns
  • Known Unknowns
  • Unknown Unknowns

Und für jede einzelne Art gibt es entsprechende Arten der Suche. Im oben skizzierten Beispiel gibt es etwas Konkretes, wonach wir suchen: Eine Budgetplanung für das nächste Quartal. Es handelt sich dabei um den einfachsten Fall der Informationssuche, nämlich die Suche nach „Known Knowns“, bei der wir wissen wonach wir suchen. Das wird von den meisten Office-Systemen auch gut unterstützt, indem man nach Teilen des Titels (hier beispielsweise „Budget“), nach der Dateiart (das könnte hier eine Excel-Datei sein) und nach dem Erstellungsdatum (im Beispiel: letzte Woche) suchen kann.

Hier gibt es mit den zahlreichen Informationsquellen – E-Mail, Dateiablage, Chat, Meetings, etc.pp. – allerdings noch eine Hürde zu nehmen, da die Suche in jeder einzelnen Plattform wiederholt werden muss.

Die Suche nach den „Known Unknows“

Etwas spezieller wird es, wenn Sie nach Informationen suchen, die Sie nicht so genau spezifizieren können. Der Klassiker ist dabei die Suche nach Fehlermeldungen: Sie haben ein Problem und googeln die Meldung, die auf dem (möglicherweise blauen) Bildschirm steht. Hierbei wissen Sie, dass es die Lösung für das Problem geben sollte, da die Fehlermeldung sicherlich irgendwo dokumentiert ist.

Eine solche Suche funktioniert nur, wenn man eine gute Suchmaschine mit einem umfangreichen Volltextindex nutzen kann. Auch hier rüsten viele Office-Systeme in den letzten Jahren nach. So kann man auch Dokumente finden, in denen die gesuchten Begriffe nicht im Dateinamen auftauchen. Wenn die Kollegin aus dem o.g. Beispiel die Datei „Etatplanung“ genannt hat, aber in der Datei „Werbebudget“ steht, finden Sie sie dennoch, wenn Sie nach „Budget“ suchen.

Und was sind „Unknown Unknowns“?

Spannend sind die Unknown Unknowns. Das sind oft die verborgenen Schätze eines Unternehmens, da es nützliche Informationen sind, von denen Sie aber noch gar nicht wissen, dass es sie gibt. Was wäre, wenn Sie – ohne danach zu suchen – die Budgetplanung einfach vorgeschlagen werden würde, weil sie von einer Kollegin kommt, von der Sie auch schon die letzten Planungen bekommen haben? Das wäre schon sehr hilfreich.

Aber richtig hilfreich wären Informationen zum Blue Screen, die schon vorgeschlagen werden, bevor der Fehler zuschlägt. Menschen um Sie herum, die eine ähnliche Hardware in einer ähnlichen Umgebung nutzen, könnten ja schon etwas zu diesem Thema geschrieben werden. Und weitere Menschen, deren Expertise Sie schon vertrauen und denen Sie folgen, haben diese Information empfohlen oder kommentiert. Damit werden Ihnen diese Informationen vorgeschlagen und Sie können den Fehler rechtzeitig verhindern, bevor er Ihre Arbeit gefährdet.

Und was hat das mit HCL Connections zu tun?

Wenn Sie heute noch in Team-Silos arbeiten, so wie Sie es schon früher mit freigegebenen Verzeichnissen für „Abteilungen“ oder „Projekte“ getan haben, dann verpassen Sie die Möglichkeit neue Erkenntnisse im Unternehmen zu gewinnen.

Deshalb bietet HCL Connections im Vergleich zu anderen Plattformen die Möglichkeit, dass Informationen – auch Office-Dokumente – um Personen herum und nicht um und Projekt-Silos versteckt, sondern können – sofern das rechtlich möglich ist – für das ganze Unternehmen öffentlich bereitgestellt  werden.

Kennen Sie schon?

Egal ob geschätzte Kollegen und Kolleginnen ihr Wissen in Communities, Blog-Einträgen, Wiki-Seiten oder Dateien abgelegt haben, wenn Sie ihnen folgen, wird es Ihnen vorgeschlagen. Wenn diese Experten und Expertinnen andere Dinge von anderen Personen in HCL Connections liken oder kommentieren, werden Ihnen die Personen und deren Beiträge ebenfalls vorgeschlagen. Damit können Sie Ihr Netzwerk erweitern und so weitere interessante Neuigkeiten, sogenannte „Knowledge Accidents“, zu Tage fördern.

Informationen werden empfohlen

Über die Zeit bekommen Sie dann immer passendere Informationen angeboten, die Sie selbst – über die Auswahl der Menschen in Ihrem Netzwerk und die Communities, Dokumente und andere Informationen, die Sie empfehlen und denen Sie folgen – entsprechend steuern können. Empfehlungen befolgen dabei selbstverständlich die zugewiesenen Berechtigungen, so dass Sie niemals Daten vorgeschlagen bekommen, auf die Sie auch sonst keinen Zugriff gehabt hätten. Somit wird die Informationsflut handhabbar. Das ist wirklich eine coole Sache – lassen Sie es sich in einer Demo zeigen!

In diesem Flyer bringen wir Ihnen HCL Connections näher und für Fragen stehen wir Ihnen wie immer gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen jetzt erst einmal eine gute Woche, ein ruhiges Osterfest und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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HCL Domino, HCL Domino Volt oder HCL Volt MX? – Das ist hier die Frage

23. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

HCL Domino, der Allrounder

Zunächst einmal möchte ich mich natürlich HCL Domino als unserem Flaggschiff auf dem Gebiet der Anwendungsplattformen widmen. Mit HCL Domino war es von Anfang an möglich, dass Anwender – auch ohne tieferes Wissen um die darunter liegende Technik – eigene Anwendungen gestalten könnten.

Diese Plattform zeichnet sich durch ein paar Eckpunkte aus, die noch heute für Low-Code-Plattformen immanent wichtig sind:

  • Einheitliches Look and Feel – wer auch immer die Fachanwendung erstellt, die Eingabe-Elemente, Aktionen oder Navigation sehen, solange man sich an den Standard hält, über alle Anwendungen gleich aus und funktionieren gleich.
  • Eingebaute User-Verwaltung – eine neue Fachanwendung muss sich nicht um Authentifizierung oder die Verwaltung von Usern kümmern, sondern nutzt die darunter liegende Plattform mit allen Rollen- und Rechtenkonzepten.
  • Workflow und Integration – bei HCL Domino bedeutet dies, wie eigentlich auch in allen anderen Plattformen, dass über Mail nach Freigaben o.ä. gefragt wird. Hinzu kommt aber auch die Fähigkeit, dass man über REST und andere Schnittstellen auf andere Systeme (wie z.B. SAP) zugreifen kann.

Der Vorteil einer solchen Lösung war damals wie heute, dass alle auf ihr entwickelten Anwendungen von der Weiterentwicklung der darunter liegenden Plattform profitieren. So wird mit HCL Domino 12 die Multi-Faktor-Authentifizierung kommen oder Dank HCL Nomad jede Anwendung auch auf mobilen Endgeräten laufen – ohne dass an den Anwendungen selbst etwas geändert werden müsste.

Nichtsdestotrotz sollten auch Domino-Anwendungen von Zeit zu Zeit aktualisiert werden, um gerade am Front-End zum User weiterhin frisch und nicht zu altbacken auszusehen.

HCL Domino ist aber noch breiter aufgestellt als nur als „Rapid Application Development“-Plattform, wie es früher hieß: Man kann auch Enterprise-Anwendungen darauf betreiben von einem internen CRM bis hin zu Web-Anwendungen mit Millionen Endanwendern über mehrere Instanzen. Somit zeigt sich die ganze Bandbreite der Entwicklung von Anwendungen, von Low-Code bis Pro-Code, allein schon in diesem Produkt.

HCL Domino Volt – Low-Code-Entwicklung auf Basis von HCL Domino

HCL Domino Volt

Während Domino-Fans zu Recht anmerken könnten, dass die Entwicklung von Anwendungen auf ihrer Lieblingsplattform doch schon sehr einfach ist, gibt es am Markt aber durchaus auch den Bedarf nach noch mehr Einfachheit. Dem von mir schon oft verteufelten Excel-„Anwendungs“-Wahnsinn kann man hierbei mit HCL Domino Volt begegnen: Mit HCL Domino Volt kann man beispielsweise Canvas-Driven-Apps – also Anwendungen, die sich über ihre Oberfläche definieren – auf Basis von Excel-Listen erstellen. Diese Apps haben dann eine Eingabemaske, verschiedene Ansichten auf die Daten und bieten somit Komfort und Sicherheit bei der Verwaltung. Keine Excel-Formel, die man versehentlich überschreibt, oder Daten, die durch eine unbedachte Sortierung durcheinander geraten.

Behörden haben in Europa bereits mit Domino Volt Tausende von Corona-Beihilfen bearbeitet und dafür Terabytes an Daten verwaltet. Durch die einfache, aber sichere, Entwicklungsplattform, eignet sich Volt für alle Anwendungen, die eine einfach Datenverwaltung mit leichtgewichtigen Workflows benötigen. Damit ist diese Plattform eine ideale Ergänzung im Arsenal der heutigen Anwendungsentwicklung und ‑bereitstellung. Mit Domino Volt können eine Vielzahl kurzfristiger Anforderungen aus verschiedenen Fachbereichen eines Unternehmens bedient werden, so dass die Entwickler mehr Zeit für die konzentrierte Arbeit an den langfristigen Projekten haben.

HCL Volt MX – Ein Code für jede Plattform

Der große Vorteil von HCL Volt MX, das man in älteren Gartner MQs und Forrester Waves noch unter den früheren Bezeichnungen „Kony“ oder „Temenos“ findet, liegt definitiv bei der Softwareentwicklung für mobile Endgeräte unter Apple iOS und Android, aber auch für Progressive Web Apps.

Die HCL Volt MX Plattform

Egal für welche Plattform eine App entwickelt wird, dank Volt MX benötigt man lediglich einen Quellcode. Das erleichtert nach dem ersten Release auch die weitere Pflege und Erweiterung der Anwendung, ganz nach dem Volt MX Motto „Start fast. Stay fast.“.

Zudem bietet Volt MX zahlreiche, fertige Schnittstellen zu diversen Standardanwendungen (auch zu HCL Domino), die dann auch nicht mehr entwickelt – und vor allen Dingen – nicht ständig nachgezogen werden müssen, wenn der Hersteller der anderen Anwendung an dieser etwas ändert.

Insofern ist auch HCL Volt MX eine Low-Code-Plattform für Pro-Code-Developer, da diese auf viele vorgefertigte Komponenten zurückgreifen und sich auf die Entwicklung ihrer eigenen App konzentrieren können. Damit ist Volt MX ein zusätzlicher Pfeil im Köcher der Anwendungsentwicklung, insbesondere dann, wenn es sich um Apps handelt, die für mobile Endgeräte und für die breite Öffentlichkeit gedacht sind. Unter Anderem hat ein Department of Motor Vehicles in den USA sogar virtuelle Führerscheine im Apple Wallet mit Hilfe dieser Plattform realisiert.

Und was sollte man nun nutzen?

Ich glaube, dass jede der oben genannten Plattformen eine Daseinsberechtigung mit den jeweiligen Schwerpunkten und Stärken hat. Falls Sie für die Anwendungsentwicklung in Ihrem Unternehmen verantwortlich sind, bekommen Sie insbesondere mit Volt MX eine sehr flexible Plattform. Aber auch Volt auf Basis von HCL Domino hat Vorteile – weil man damit einfache Anwendungen, wie Umfragen oder Eingabeformulare, erstellen kann, die dennoch Schnittstellen mit dem HCL Enterprise Integrator und dem SAP Connector günstig nutzen können. Letzteres gilt auch für HCL Domino-Anwendungen, die insbesondere für Unternehmen mit HCL Notes und Verse für E-Mail und Kalender interessant sind, aber auch ohne die Nutzung von E-Mail in vielen Firmen eingesetzt werden. Hier sind oft Zuverlässigkeit, die Sicherheit durch die Verschlüsselung und auch die Replikation von Daten in entlegene Gegenden der Welt gute Argumente für diese Plattform.

Alles in allem deckt HCL Software für die Erstellung von Anwendungen ein breites Spektrum ab. Was in Ihrem individuellen Fall die beste Plattform darstellt, können Sie gerne gemeinsam mit uns oder einem unserer Business Partner herausfinden.

Mit diesem Angebot wünsche ich Ihnen gleichzeitig eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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HCL Software ist Cloud Native – was bedeutet das?

15. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

With or without Cloud.

Eine Cloud-native Strategie ermöglicht es einer Organisation, durch die Nutzung von öffentlichen, privaten und hybriden Cloud-Ressourcen geschäftliche Vorteile zu realisieren. Cloud-Ressourcen können auf unterschiedliche Weise genutzt werden, um verschiedene Geschäftsziele zu erreichen, z. B.: Reduzierung der Infrastrukturkosten, schnellere Anwendungsaktualisierungen und Erfüllung der Anforderungen an den Datenstandort. Eine Organisation muss eine Cloud-native Strategie entwickeln, die ihren spezifischen Geschäftsanforderungen entspricht. Da HCL Software die Unternehmenssoftware liefert, die viele Organisationen für ihre Geschäftsanwendungen nutzen, ist es für uns wichtig, eine Cloud-Native-Strategie zu haben, die wiederum die Cloud-Native-Strategien unterstützt, von denen unsere Kunden profitieren.

Was sind die größten Herausforderungen, mit denen Kunden heute bei der Umstellung auf Cloud Native konfrontiert sind?

Unsere Kunden sind sehr erfahren in der Administration unserer Software, aber die meisten fangen gerade erst mit Cloud-nativen Technologien an. Wir können helfen, indem wir den Einstieg in unsere Produkte in Containern und Kubernetes erleichtern und Technologien integrieren, die in der Cloud-Native-Welt gang und gäbe sind und sich bereits im großen Produktionseinsatz bewährt haben.

Viele große Software-Anbieter sind stark mit bestimmten Cloud-Anbietern verbunden, sodass die Nutzung ihrer Software Sie an diese Cloud bindet. Dies kann die Wahlfreiheit sowohl bei der Software als auch bei den Cloud-Anbietern einschränken und eine Migration sehr schwierig machen. Da Workloads in die Cloud verlagert werden und die Eigenschaften und Kosten verschiedener Clouds besser verstanden werden, wünschen sich viele Kunden die Möglichkeit, zu einem anderen Cloud-Anbieter zu wechseln oder Workloads über mehrere Clouds zu verteilen. Es ist wichtig, dass wir diese Flexibilität für unsere Benutzer ermöglichen.

Wie verhält sich Cloud Native im Vergleich zu Single-Tenant-, Multi-Tenant- und Cloud-Architekturen?

Die Cloud-nativen Angebote von HCL Software lassen unseren Kunden die volle Kontrolle mit Wahlmöglichkeiten und Flexibilität. Unsere Software kann auf jeder Kubernetes-Umgebung, im Rechenzentrum des Kunden oder in seinem Public-Cloud-Account installiert werden. Unsere Cloud-Native-Strategie ist dabei unter den großen Anbietern von Unternehmenssoftware einzigartig, da sie komplett unabhängig von einem bestimmten Cloud-Anbieter ist. Unsere Cloud-Native-Funktionen hängen nur von Kubernetes ab und sind nicht an spezielle Umgebungen oder Funktionen eines Cloud-Anbieters gebunden. Dadurch können unsere Kunden unsere Software in jeder beliebigen Cloud betreiben, egal ob öffentlich oder privat. Diese Flexibilität ermöglicht eine einfache Migration zwischen Cloud-Anbietern, um schnell von niedrigeren Kosten zu profitieren, die Anforderungen einzelner Endanwender zu erfüllen, eine Multi-Cloud-Strategie umzusetzen und viele andere Motivationen zu erfüllen.

Wie helfen wir unseren Kunden bei der Einführung von Cloud Native?

SoFy ist die Cloud-native Plattform von HCL Software, die unseren Kunden hilft, Cloud Native schnell und einfach einzuführen. SoFy ist ein Katalog von Softwareprodukten für Unternehmen in einem Cloud-nativen Format, die in Containern laufen, die mit Helm installiert und von Kubernetes orchestriert werden, mit einem gemeinsamen Satz von Diensten, um sie zu überwachen und zu verwalten. Ein oder mehrere Produkte können ausgewählt und innerhalb von Minuten in der Kubernetes-Umgebung der Wahl bereitgestellt werden. Wenn unsere bestehenden Kunden SoFy in die Hände bekommen und sehen, dass die Produkte, mit denen sie seit Jahren arbeiten, wirklich in Kubernetes installiert werden können und innerhalb von Minuten laufen, ist die typische Reaktion, die wir erhalten: „Wow!“

Helm sorgt für die Installation und das Upgrade, während Kubernetes die Skalierung und das Failover orchestriert. Die gemeinsamen Dienste von SoFy nutzen bewährte Open-Source-Komponenten, um die Überwachung, die Zugriffskontrolle und den vereinfachten Zugriff auf Kubernetes-Ressourcen mit einer konsistenten Erfahrung in allen Cloud-Umgebungen hinzuzufügen und so die Verwaltung von Software über verschiedene Clouds hinweg zu vereinfachen.

Die SoFy-Konsole, die in allen Cloud-Umgebungen eine einheitliche Administrationsoberfläche bietet.

Kunden können diese SoFy-Lösungen in ihrer eigenen Kubernetes-Umgebung betreiben, die von einem öffentlichen Cloud-Anbieter gehostet werden kann oder im eigenen Rechenzentrum läuft. Die Voraussetzungen sind minimal (Kubernetes und Cert-Manager), sodass Sie jede unserer Software in weniger als einer Stunde installiert und in Betrieb haben können.

Wie können Sie loslegen?  Entstehen irgendwelche Kosten?

Gehen Sie auf hclsofy.com und fordern Sie einen Zugang an, um noch heute loszulegen! Es gibt für Sie als HCL Software Kunde oder Business Partner keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung von SoFy. Wir stellen sogar eine kostenlose Kubernetes-Sandbox zur Verfügung, in der Sie viele unserer Unternehmenssoftware-Produkte in Kubernetes ausprobieren können. Sobald Sie bereit sind, ernst zu machen, können Sie das Helm-Installationspaket herunterladen und Ihre Software in Ihrer eigenen Kubernetes-Umgebung mit Ihren vorhandenen Software-Lizenzen ausführen – die gemeinsamen SoFy-Dienste sind kostenlos! Unsere Anleitungen zeigen Ihnen, wie Sie dies in einem kostenlosen Google Cloud Platform-Testkonto tun können, wenn Sie noch keinen Zugang zu einer Kubernetes-Umgebung haben. Nach und nach werden wir hier sicherlich auch unsere Digital Solutions, also HCL Domino, HCL Sametime und HCL Connections listen – bis dahin sind aber auch diese Produkte schon für die Installation und den Betrieb via Docker und Kubernetes vorbereitet.

Wo ich gerade bei HCL Domino bin: Aktuell gibt es auch ein Update mit den häufigsten Fragen aus der Beta-Phase, die unser Produkt Manager Barry Rosen beantwortet hat: The Low Down on HCL Domino v12 Beta 2 and Beta 3.

Ich wünsche Ihnen nun eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President HCL Software DACH

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Mit HCL Software das Digitale Büro schaffen

9. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Mail und Anwendungen

Wofür Domino weithin bekannt ist, E-Mail und Anwendungen, ist weiterhin im Fokus des Produktes. Für die E-Mail-User gibt es seit einigen Jahren auch eine schlanke Web-Anwendung mit dem Namen HCL Verse. Wenn Sie Mitarbeitende im Unternehmen haben, die fast nur mit Mail und Kalender arbeiten, aber die Anwendungen nie oder nur selten benötigen, können Sie einfach auf HCL Verse umsteigen.

Aber auch die Anwendungen können „Out-of-the-Box“ mit HCL Nomad für den Browser verfügbar gemacht werden – ohne dass Abstriche bei der Sicherheit oder Funktionalität gemacht werden müssten. Im Gegenteil: Wenn Sie die Anwendungen aktualisieren und erweitern, können Sie sogar die zusätzlichen Möglichkeiten der mobilen Endgeräte nutzen und beispiels­weise die Kamera oder die GPS-Ortung in Ihre Apps integrieren.

Dateien speichern und teilen

Wenn ich mir ansehe, wie mein Arbeitstag in letzter Zeit aussieht, dann treffe ich mich die meiste Zeit zu Web-Meetings in denen Dokumente erstellt, präsentiert oder diskutiert werden. Dateien sind also wichtig – und der Umgang mit Office-Dokumenten kann darüber entscheiden, wie effektiv ein Arbeitstag gestaltet werden kann.

Mit HCL Connections können Dokumente (unter Windows, macOS und auf mobilen Endgeräten) automatisch mit lokalen Ordnern synchronisiert und von dort aus mit Kollegen und Kolleginnen des eigenen Unternehmens und auch mit Externen geteilt werden. In der HCL Domino CCB-Lizenz ist zudem ein Viewer für die gängigen Office-Formate enthalten. Wenn also jemand mit mir ein Dokument zum Review teilt, muss ich es nicht erst herunterladen, sondern kann es an Ort und Stelle begutachten. Das spart Zeit und verhindert, dass ich versehentlich eine ältere Version öffne. Damit bietet HCL eine sehr gute Alternative zu den zahlreichen Cloud-Anbietern.

Sicherer Zugriff – auch von Unterwegs oder aus dem Home Office

Gerade bei der Verwendung von Apps und Dateien aus dem internen Firmennetz kommt es darauf an, dass der Zugriff über eine abgesicherte Verbindung erfolgt. Während der Browser­zugriff auf Domino-Anwendungen ab Version 12 kostenlos mit Let’s Encrypt TLS/SSL-Zertifikaten abgesichert werden kann, gilt das nicht automatisch für andere Anwendungen.

Die beste Absicherung für die Kommunikation bietet da ein Virtual Private Network, kurz VPN. Über solche Lösungen lässt sich der gesamte Netzwerk­verkehr mit dem Unternehmens­netzwerk verschlüsselt abwickeln. Während die VPN-Produkte verschiedener Router- und Firewall-Hersteller erst in lokale Verzeichnisse integriert werden müssen, damit sich die User ohne neue Passwörter oder sogar mit komplizierter Zertifikatsverteilung einwählen können, bietet HCL Safelinx die Integration in das HCL Domino Verzeichnis. Damit kommen die Mitarbeitenden bequem und schnell in das abgesicherte Firmennetz.

Verzeichnis, Chat und Verfügbarkeit – unverzichtbar im Home Office

Apropos Verzeichnis: Mit dem o.g. HCL Connections bekommt man zu der Dokumenten­verwaltung auch noch ein erweitertes Unternehmens­verzeichnis, die sogenannten Profile. Auch wenn ich nicht in der Firma arbeite, bieten mir die Profile die Möglichkeit nach Experten und Expertinnen im Unternehmen zu suchen. Während ich in einem Büro einfach „in die Runde“ fragen könnte, wer wohl mehr zum Produkt XYZ wissen könnte, finde ich nun den richtigen Kontakt über die Profile. Und das geht nicht nur über normale Informationen wie Produkte, sondern auch über mehr informelle Schlagworte – auch Tags genannt – zu Hobbies und anderen Dingen, die dann und wann auch für das Business interessant werden können.

Und was kann ich nun tun, wenn ich die Expertin identifiziert habe, die mir weiterhelfen könnte? E-Mail? Ich habe es doch eilig… Anrufen? Finde ich zu aufdringlich, denn so eilig ist es dann auch nicht – und ich weiß ja nicht, ob die Kollegin im Büro oder im Home Office oder eventuell sogar im Urlaub ist.

Ein mittlerweile etablierter Mittelweg zwischen E-Mail und Anruf ist der Chat. Bei HCL Sametime bekommen Sie zudem eine integrierte Verfügbarkeitsanzeige: Sie sehen an jedem Namen – egal ob im Chat, in E-Mails oder sogar in Domino-Anwendungen – ob die Person verfügbar ist und können sie direkt anchatten.

Auf den Geschmack gekommen?

In den kommenden Wochen werden wir Webinare zum Thema „Wie kann ich die o.g. Funktionen nutzen und installieren?“ abhalten. Zudem stehen Ihnen natürlich auch unsere Business-Partner zur Verfügung.

Wenn Sie die Lösungen erweitern möchten, stehen oft auch vergünstigte Lizenzen für Kunden mit Domino CCB zur Verfügung: So kosten sichere Web-Meetings mit HCL Sametime Premium damit nur ein Drittel des normalen Listenpreises.

Ich hoffe, dass Sie nun ein klares Bild davon haben, was Ihnen die Domino CCB-Lizenz bringt – nämlich ein komplettes, digitales Büro. Der Umstieg von Ihrer bisherigen Lizenz ist im Rahmen eines Renewals übrigens kostenneutral!

Bleiben Sie uns gewogen und vor allem gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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Tom Zeizels Blog – Intranet ist nicht gleich Intranet

26. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Ein gutes Intranet informiert die Kollegen und Kolleginnen im Unternehmen nicht nur, es fördert auch den Austausch und die Zusammenarbeit.

Intranets sind Dreh- und Angelpunkt des Home Office

Am Markt gibt es verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Ansätzen: Die einen konzentrieren sich voll auf das (Office-)Dokument, andere wiederum bilden alle Prozesse und Dokumente in einem Unternehmen in einem Wiki und/oder Ticketsystem ab.

HCL Software geht dabei einen Schritt weiter: Während man natürlich auch bequem mit Word-, Excel- und anderen Dokumenten arbeiten kann und es sogar ein Wiki-System für die Ablage von strukturierten Informationsseiten gibt, dreht sich bei uns alles um die Personen im Unternehmen. Mit wem arbeite ich zusammen? Von wem habe ich zuletzt die beste Produktdokumentation bekommen? Wem sollte ich folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben? Und anders als bei anderen Anbietern, treiben wir unsere Kunden nicht in eine Cloud. Diese Funktionen stehen, falls das Unternehmen es wünscht, bei HCL vollständig auch aus dem eigenen Rechenzentrum zur Verfügung.

Zusammenarbeiten …

Die Zusammenarbeit an Dokumenten ist in modernen Unternehmen ein wichtiger Aspekt, den auch wir mit HCL Connections abdecken. Es geht hierbei vielfach nicht mehr nur um die oft genannten „Wissensarbeiter“, sondern im Zuge von Digitalisierungsinitiativen wie dem „Paperless Office“ auch um die Arbeit in den verschiedenen Bereichen der Produktion. So haben auch Mitarbeitende im Lager oder in der Fertigungshalle immer öfter den Bedarf auf Dokumente zugreifen und sie bearbeiten zu können.

Hierbei möchte ich nochmal ausdrücklich meine Meinung zum Thema Office-Dokumente für Arbeitsabläufe deutlich machen: Ich finde es fahrlässig, ja geradezu gefährlich und zudem auch noch höchst unproduktiv, wenn man sein Unternehmen mit Excel organisiert. Keine Frage: Wir haben das alle schon erlebt und auch „mal eben“ eine Liste mit Excel aufgesetzt, um eine Vertriebsaktion zu verwalten oder eine Teilnehmendenliste für eine Veranstaltung zu erstellen. Sobald es jedoch komplexer wird und vielleicht auch noch ein Prozess/Workflow dahintersteht, kennen wir alle die Gefahren von versehentlich gelöschten Formeln oder unklaren Versionen. Hier bietet sich eher der Einsatz von Low-Code-Plattformen an, mit denen man schnell – und zwar genauso schnell wie man eine Excel-Tabelle erstellt – eine Anwendung zur Verfügung stellen kann, die dann eine saubere Oberfläche für die Datenerfassung und -verarbeitung durch die Mitarbeitenden bietet. Unsere Plattformen heißen, wie bekannt, HCL Domino (gerade mit der Version 12 in der Beta-Phase), HCL Volt (von Excel zu App mit wenigen Klicks) und HCL Volt MX (insbesondere Apps, die auch auf mobilen Endgeräten laufen sollen).

Hinzu kommt dieser Tage der Bedarf nach einer sicheren Kommunikation aus dem Home Office, per Chat oder als Videomeeting – selbstverständlich datenschutzkonform abgebildet durch HCL Sametime. Aber das ergänzt dann eben auch nur das Arsenal der Werkzeuge für die Zusammenarbeit um die Echtzeit-Kommunikation.

… und informieren

Neben der Zusammenarbeit gibt jedoch auch den Bedarf an Informationen aus Abteilungen, der Unternehmensleitung oder auch der Unternehmenskommunikation heraus für einzelne Mitarbeitende oder Gruppen. Hierzu zähle ich neben Richtlinien (z.B. für den Einkauf oder HR-Themen) auch Neuigkeiten für die Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen oder zu Produkten und Dienstleistungen. Oft kommen hier separate Web Content Management Systeme zum Einsatz – beispielsweise wird parallel zur Zusammenarbeitsplattform noch ein WordPress oder Typo3 installiert und betrieben. Das führt dazu, dass sich die Autoren und Autorinnen jedes Mal fragen müssen, wo sie nun die Inhalte einstellen und die Mitarbeitenden genauso jedes Mal schauen müssen, wo sie denn nun die gesuchten Informationen finden. Nebenbei ist der Erstellungsprozess dann auch in jedem Tool anders und muss von allen erstmal gelernt werden.

Nun kann man hier ebenfalls auf HCL Connections mit Communities und beispielsweise Blog-Einträge zurückgreifen. Und hier können einzelne Personen auch wieder diesen Communities folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Alles in allem ist das bereits eine gute Lösung, da auch die übrigen Funktionen – wie der Activity Stream oder die Empfehlungen durch „Likes“ weiterhin die tägliche Arbeit an einer Stelle unterstützen.

Aber wie wäre es, wenn Sie die Informationen gezielt an die richtigen Kollegen und Kolleginnen verteilen könnten? Diese Form der sogenannten Personalisierung ist üblicherweise den großen Portalen oder auch Digital Experience Plattformen vorbehalten und in größeren Unternehmen durchaus sinnvoll hiermit umsetzbar.

Das HCL Connections Engagement Center als Intranet

Das HCL CEC, so die Kurzform, ist eine Ergänzung, die auf Basis einer Plattform – nämlich Connections – sowohl die Zusammenarbeit als auch die Fähigkeiten eines personalisierten Intranets abdeckt:

  • Einheitliche Verwaltung der Rechte und Inhalte
  • Eine Oberfläche für die Mitarbeitenden, in der alle Neuigkeiten – sowohl aus Zusammenarbeit als auch aus dem Informationsteil – an einer Stelle zusammenlaufen
  • Weiterhin die Möglichkeit der Interaktion und damit der Förderung des Engagements durch Kommentare, Likes und die Darstellung der Experten und Expertinnen
  • Neue Mitarbeitende finden schneller die relevanten Informationen
  • Inhalte aus Connections und anderen Quellen hinzufügen
    (z.B. YouTube, RSS Feeds, Twitter, HCL Volt und vieles mehr)
  • Einfachste Bedienung, um auch Abteilungen wie Marketing oder Talent Management die Möglichkeit zu geben, eigene Seiten zu publizieren

Somit wird HCL Connections zu einem Intranet für Zusammenarbeit und dynamische Informationen, ohne dass man auf die liebgewonnenen Vorteile unserer Plattform verzichten muss.

Zum Schluss noch ein Update

Ich hatte ja erst letztens zu HCL Sametime einen Beitrag verfasst. Nun gibt es gute Neuigkeiten: Ein Business Partner aus Berlin, ilink, hat eine Erweiterung für die Telefoneinwahl geschaffen, so dass man, auch wenn das Internet mal streikt oder wenn ein externer Gast an einer Webkonferenz über eine normale Festnetznummer am Meeting teilnehmen will, eine Teilnahme ermöglichen kann.

Damit haben wir als großer Softwarehersteller ein rundes Angebot für Unternehmen und Behörden, die auf eine DSGVO-konforme Meeting-Lösung angewiesen sind. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, melden Sie sich einfach hier, um eine Demo zu vereinbaren.

Falls Sie direkt über einen Link auf diesen Beitrag gestoßen sind, möchte ich Ihnen noch ans Herz legen, auch die anderen Seiten auf dnug.de zu durchstöbern. Es gab einen Relaunch der Website, zu dem ich dem Team nur beglückwünschen kann!

Damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, eine gute Woche und wie immer:
Bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

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Events mit HCL Sametime an ein großes Publikum streamen

15. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Ich hatte das Thema ja schon vor zwei Wochen im Zusammenhang mit HCL Domino Anwendungen besprochen: Es ist nicht nur für Ärzte, Anwälte und Journalisten wichtig zu wissen, wo die Meetings und Chats mit ihren Daten verarbeitet und gespeichert werden.
Mit HCL Sametime Premium haben Sie den Betrieb komplett in der eigenen Hand und können dennoch öffentliche Web-Events an tausende Zuschauer streamen. 

Ihr Meeting. Ihre Daten. 

Wir geben Ihnen mit HCL Sametime dabei die Freiheit Ihre Meetings aus dem eigenen Rechenzentrum oder aus einer Cloud zu betreiben. Die Installation bei einem der großen Cloud-Anbieter gibt Ihnen, insbesondere in den aktuellen Home Office Szenarien, Bandbreite für die Firmen-Internetanbindung zurück, da nicht mehr jede Videokommunikation erst – vielleicht sogar über VPN – von einem Mitarbeitenden in die Firma geschickt wird, von der aus sie dann wieder an die anderen Teilnehmenden im Meeting verteilt werden muss. 

Auch wenn Sie sich für das Hosting in einer Cloud entscheiden, haben Sie die volle Kontrolle über das was dort besprochen und an Daten – zum Beispiel in persistenten (also auf Dauer gespeicherten) Chats – geschrieben wird. Mit der aktuellen Version 11.5 können Sie zudem in der Cloud die Vorteile der flexiblen Skalierung der Container mit Kubernetes nutzen, so dass Sie bei Wachstum nicht sofort alles neu installieren müssen. 

Sie kommen von Notes 9? Und nutzen Sametime Embedded? Was ist neu? 

Bisher kannten Sie ja den in Notes integrierten Chat und die Verfügbarkeitsanzeige (die sogenannte „Presence Awareness“). Mit etwas mehr Aufwand konnte man dann auch schon aus einem Chat heraus einen Sametime-Anruf oder auch „Instant Sharing“, also das Teilen des Bildschirms starten. 

Mit dem aktuellen HCL Notes und dem neuen HCL Sametime sind diese Funktionen noch immer verfügbar – und über Meet me here“ wird ein vollwertiger Video- und Audiochat gestartet indem dann wiederum auch der Bildschirm geteilt werden kann. 

Viel spannender finde ich Highlights, wie Online-Events mit hunderten oder sogar tausenden Usern, die Ihrem Meeting folgen, obwohl Sie Ihren eigenen Sametime-Server betreiben. Dank der Integration mit YouTube lassen sich Sametime Meetings auch direkt mit einem YouTube Stream verbinden. Während sich also die Sprecher Ihres Events im Sametime Meetings anmelden, nutzen die Zuschauenden den YouTube-Stream. Überall auf der Welt in hervorragender Qualität und mit der Möglichkeit zum Chat. Das ist zwar – aufgrund der Natur der Sache – nur für öffentliche Veranstaltungen und nicht für hochvertrauliche Meetings sinnvoll, aber bei Letzteren hat man ja auch selten so viele Zuschauende. 

Ein weiteres Feature, welches einem die Arbeit erleichtern kann, ist der dauerhafte Chat, der auch nach dem Meeting bestehen bleibt. Und da jedes Meeting auch in einem eigenen „Raum“ stattfindet, haben auch nur die Teilnehmenden Zugriff auf diese Informationen. A propos Räume: Sie können so viele Räume erstellen, wie Sie brauchen. Alle mit einem eigenen, sprechenden Namen und – auch nicht unwichtig – alle mit eigenen Einstellungen für Moderation oder Einwahl. 

Ein paar technische Tipps 

HCL Sametime Meeting mit Martti Garden

Die Installation von Sametime (insbesondere von der Meetings Komponente, die außerhalb von Domino läuft) ist mit Sametime 11 durch den Wegfall der IBM WebSphere Server deutlich einfacher geworden (und Dank Kubernetes auch bis zu 80% schneller!). Dennoch gibt es zwei Hürden, von denen mir immer wieder berichtet wird. Von unserem Leiter des technischen Vertriebs in DACH, Martti Garden, habe ich gleich zwei technische Tipps für die Installation mit auf den Weg bekommen: 

  • Der Partner edcom hat ein praktisches Skript zur Installation der MongoDB unter Linux veröffentlicht. Zwar ist das alles auch gut dokumentiert, jedoch muss ich zugeben, dass die Einrichtung über die Konsole und die Konfiguration über Dateien doch recht fehlerträchtig sein kann. 
  • Sagt Ihnen UDP Port 30000 etwas? Sie haben Probleme damit? Unser Support hat ein Dokument veröffentlicht (der Link funktioniert nur für Kunden mit Zugang zum Support-System), in dem beschrieben wird, wie man anstatt oder zusätzlich zu UDP auch TCP nutzen kann. Das ist hilfreich in Szenarien mit restriktiven Firewalls oder VPNs. Denn auch wenn UDP effizienter ist, so lässt sich TCP-Verkehr manchmal besser steuern. 

Und in Zukunft? 

Die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Während wir u.a. die Vergrößerung der Anzahl der parallelen Teilnehmenden pro Meeting planen, bauen unsere Partner bereits an Lösungen: So ist dann beispielsweise auch die internationale Telefoneinwahl zu Meetings möglich, was ich insbesondere bei Autofahrten sehr schätze. 

Wenn Sie hierzu – und zu anderen Themen rund um HCL Sametime Fragen haben, kommen Sie gerne auf mich und mein Team zu. Gerne vermitteln wir auf Wunsch auch den Kontakt zu Business Partnern in Ihrer Nähe oder mit einer von Ihnen benötigten Expertise, damit Sie Ihr Sametime Projekt erfolgreich umsetzen können. 

In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen eine gute Woche und bleiben Sie gesund! 

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH 

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Tom Zeizels Blog – Events mit HCL Sametime an ein großes Publikum streamen

15. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Haben Sie es sich im Home Office bequem eingerichtet? Haben Sie täglich mehr Web-Meetings als je zuvor? Haben Sie sich dabei auch schon das eine oder andere Mal gefragt, ob es so schlau ist, interne Firmenpläne, Beförderungen von Mitarbeitenden oder andere, vertrauliche Themen über ein Medium zu diskutieren, das Sie nicht kontrollieren?  Ich hatte das […]

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Die 5 Probleme der App-Entwicklung

7. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Was macht man aber, wenn die Anwendung nicht nur für ein paar wenige Mitarbeiter, sondern für Millionen Bürger funktionieren soll? Dafür hat man beispielsweise in der COVID-Bekämpfung Domino Volt eingesetzt, also unsere Erweiterung für die Low-Code-Entwicklung. Die Anwendung war sofort webfähig und gut skalierbar.

Bereits im Oktober hatte ich über die zweite Low-Code-Rakete in unserem Portfolio berichtet. Bei dem Produkt HCL Volt MX handelt es sich aber genau genommen um eine Pro-Code-Plattform, welche die 5 wichtigsten Probleme bei der App-Entwicklung löst.

Probleme? Welche Probleme?

Es gibt Aufgaben, die schnell erledigt werden müssen und eine überschaubare Zahl von Anforderungen erfüllen sollen. Hier können Business-User, gemeinsam mit der IT, mit HCL Domino und HCL Volt auf eine verlässliche Basis zurückgreifen, die sich um Usermanagement, Sicherheit und die Anwendungsoberfläche kümmert. So kann man sich auf die Fachlichkeit der Aufgabe konzentrieren und muss sich weniger um die IT dahinter kümmern.

Problem Nr. 1:
Es dauert einfach zu lange, bis eine Anwendung fertig wird.

Auf der anderen Seite möchte man aber manchmal auch Geschäftsanwendungen erstellen, die deutlich komplexere Aufgaben erfüllen sollen. Sie nutzen beispielsweise die nativen Fähigkeiten der mobilen Endgeräte, bieten Virtual bzw. Augmented Reality oder sollen auch auf Smart Watches, Tablets und am PC gleichermaßen gut laufen. Hierzu braucht braucht man „echte“ also native Apps für iOS und Android sowie Progressive Web Apps, die im Browser aufrufbar sind. Das macht den Entwicklungsprozess sehr aufwändig, da jede Plattform ihren eigenen Quellcode benötigt.

Problem Nr. 2:
Ist die Anwendung fertig, wird jede Erweiterung zur Geduldsprobe.

Der Haken: Da jede Anwendung nun aus (mindestens) drei Quellcodes besteht, muss jede Erweiterung auch dreimal programmiert werden – eben für iOS, Android und Web. Oft genug kann es dabei passieren, dass eine Plattformentwicklung schneller als eine andere ist. Da schauen dann die User mit den Apple Smartphones in die Röhre oder die mit den Android Telefonen oder umgekehrt. Auf jeden Fall wird das Projekt plötzlich immer komplexer.

Problem Nr. 3:
Die Krux mit Konnektoren und Schnittstellen.

Die Anwendung soll direkt auf Daten im CRM oder ERP zugreifen können? Sie wollen Datenbanken unterschiedlicher Hersteller anbinden? Sie wollen andere Anwendungen über Ihre App „fernsteuern“ und Aktionen auslösen? Dann schreibt Ihr Team normalerweise erst einmal einen Konnektor dafür. Aber wehe dem, dass der Hersteller des CRM-, ERP- oder sonstigen Systems seine Schnittstellen ändert – dann muss Ihr Team ganz schnell eine Anpassung vornehmen. Das kostet Zeit – und Geld – ohne einen Funktionsgewinn.

Problem Nr. 4:
Die App-Stores der Plattformbetreiber als Nadelöhr.

Sie haben es endlich geschafft. Die Anwendung ist fertig, alle gewünschten Erweiterungen sind für alle Plattformen eingebaut und an die letzten Schnittstellenänderungen angepasst. Jetzt muss das Update aber auch schnell raus zu den Mitarbeitern oder Kunden. Verteilt wird eine App über den Apple App Store und den Google Play Store und Huawei und, und, und… Und dann kommt Weihnachten. Oder das Event mit dem nächsten „One-More-Thing“. Und dann ist der App Store geschlossen. Oder der Freigabeprozess klemmt. Das nervt und kostet nochmal Zeit.

Problem Nr. 5:
Die Kosten explodieren.

Die geschilderten Probleme führen zur größten Herausforderung: Wenn man ständig an drei und mehr Quellcodes und die entsprechenden App Stores entwickelt, das Projekt immer komplexer wird und der Druck immer größer, dann wird der Ruf nach mehr Ressourcen immer lauter. Es werden mehr Developer, Admins und Server gebraucht – und das jagt die Kosten in die Höhe.

Die Lösung? HCL Volt MX!

Viele der Probleme kann man gut mit HCL Domino und HCL Volt für Domino umgehen. Aber bei nativen Apps mit Augmented Reality und Schnittstellen zu anderen Systemen tut man sich dort oft schwer. Hier kann HCL Volt MX helfen.

Die Lösung, die von Analysten hoch gelobt wird, adressiert genau diese Punkte:

  • Ein Quellcode für alle Plattformen – iOS, Android und Progressive Web Apps
  • Mehr eingebaute und damit sofort nutzbare Schnittstellen und Konnektoren zu anderen Anwendungen als jedes andere Wettbewerbsprodukt
  • Unabhängigkeit von den App-Stores der verschiedenen Hersteller
  • Skalierbar bis zu Millionen von Usern
  • Niedrige Total Cost of Ownership – allein schon durch nur ein Entwicklungsteam und nur eine Entwicklungsplattform

Damit ist HCL Volt MX die ideale Ergänzung für Domino-Developer, die native Anwendungen für alle Plattformen mit professioneller Unterstützung durch ein entsprechendes Werkzeug erstellen wollen. Wenn also auch Sie merken, dass Sie bei der App-Entwicklung Zeit verlieren, dann kann ich Ihnen nur das Webinar zu diesem Thema am 25.02. um 16 Uhr empfehlen.

 Und HCL Domino?

Auch zur bereits angelaufenen Beta-Phase für Domino v12 gibt es weitere Neuigkeiten in einem Webinar am 16.02. um 15 Uhr. Hier präsentieren meine Kollegen nochmals das Beta-Programm, die populärsten neuen Features und gehen auf Ihre Fragen ein. Wir sind schon auf Ihr Feedback gespannt!

So, nun wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sonntag, eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

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Tom Zeizels Blog: Die 5 Probleme der App-Entwicklung

7. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Sie kennen das bestimmt: Da hat man eine gute Idee und braucht „mal eben schnell“ eine App dafür. Viele von Ihnen nutzen seit langem erfolgreich Domino-Anwendungen, um damit auch komplexeste Workflows sauber abzubilden. Und mit Nomad und anderen Technologien bekommen Sie diese Anwendungen auch auf mobile Endgeräte und in den Browser. Was macht man aber, […]

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