Archive for: ‘Juli 2021’

Nachbericht DNUG Online – Connections

29. Juli 2021 Posted by DNUG Marketing

Erneut in rein virtuellem Format. Dieses Mal widmeten wir uns dem übergreifenden Thema „Connections kann mehr: Social Intranet leicht gemacht„. Dabei sollte es hauptsächlich um die Frage gehen, wie mit Hilfe des HCL Connections Engagement Centers und der Highlights App auf einfache, unkomplizierte Art & Weise ansprechende Intranetseiten erstellt werden können.

Nach einer kurzen Eröffnung unserer Veranstaltung durch den DNUG Vorstand, vertreten durch Helmut Sproll (seines Zeichens derzeit selbsternannter DNUG Vorstandspraktikant) sowie einer herzlichen Begrüßung durch unseren Fachgruppenleiter Andreas Weinbrecht, starteten wir direkt in die fachlichen Themen.

Wir sind überaus glücklich, dass wir mit Edith Strauß und Marcus Lück (Versicherungskammer Bayern und VKBit Betrieb GmbH) zwei hervorragende Sprecher:innen für unsere diesjährige Keynote begeistern konnten. Die beiden berichteten in ihrem Vortrag „Connect — Vieles unter einem Schirm“ sehr ausführlich darüber, wie sie in ihrem Unternehmen mit „Connect“ erfolgreich ein lebhaftes, interaktives Enterprise Social Network (ESN) etabliert haben, welches heute auch eine integrierte, zentrale Top-Down Information der Unternehmenskommunikation beinhaltet. Zuvor existierten das ESN und das Intranet parallel zueinander.

Die nachfolgende Session von Martti Garden und Andreas Zapke (HCL) zum Thema „Vom Enterprise Social Network zum dynamischen Intranet“ ergänzte den spannenden Erfahrungsbericht von Edith und Marcus somit perfekt: Martti und Andreas zeigten in ihrer Live-Demo anhand konkreter Funktionen und Beispiele auf, wie sich mit der Erweiterung „HCL Connections Engagement Center“ (HCEC) ein dynamisches Intranet aufbauen lässt. Basierend auf bereits existierenden Inhalten aus HCL Connections. Damit kann unter anderem auch dem Bedarf vieler großer Unternehmen Rechnung getragen werden: hier besteht häufig der Bedarf, die Mitarbeiter:innen ganz gezielt mit (Push-) Informationen zu versorgen. Zudem soll sichergestellt sein, dass Unternehmensinformationen, häufig bereitgestellt durch Corporate Communication, auch längerfristig und vor allem prominent für die Nutzer sichtbar sind.

Das folgende Thema gliederte sich thematisch ebenfalls hervorragend in die bisherige Vortragsreihe ein: Andreas Weinbrecht (Beck et al.) rückte mit der Highlights App ein bereits existierendes Feature von HCL Connections in den Fokus, welches bis heute in der Nutzung allerdings noch nicht allzu weit verbreitet ist. Communities innerhalb von Connections sollen für die Anwender:innen möglichst intuitiv bedienbar und attraktiv sein. Das ist soweit wenig überraschend. Aber wie schafft man es nun in der Praxis, eine „schöne“ Community aufzubauen? Andreas erläuterte dies anhand verschiedener Best-Practice Beispiele aus seiner eigenen Praxis, inklusive Step-by-Step Anleitung zum Nachbauen. Welche konkreten Apps & Widgets, Tipps & Tricks helfen beispielsweise, um Communities für die Zusammenarbeit und Organisation innerhalb von (Kund:innen)Projekten aufzubauen? Wie können Communities zielführend genutzt werden, um einen informellen Austausch zwischen Kolleg:innen zu fördern, beispielsweise mit Blick auf den Austausch rund um Freizeitangebote und -möglichkeiten? Auch auf Seiten der Teilnehmer:innen stieß dieses Thema auf reges Interesse: Könne HCL nicht zukünftig schöne, vordefinierte Templates „out of the box“ zur Verfügung stellen, um den Nutzer:innen und Editor:innen den Einstieg in das Erstellen neuer Communities zu erleichtern?

Welch schöne Überleitung diese Frage doch zu unserer nächsten Session war. In der Session „Community Templates. Einfaches Erstellen von Communities basierend auf Community Templates“ nahmen Lara Kompa (Continental AG) und Andreas Weinbrecht (Beck et al.) ein neues Feature näher unter die Lupe, welches mit Connections v7 zur Verfügung gestellt wird. Community Templates. Aber wie funktioniert das Erstellen von Community Templates genau? Welche konkreten Schritte bedarf es hierfür? Welche technischen Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein, um Community Templates in der Praxis einsetzen zu können? Was bedeuten vordefinierte Templates für denjenigen, der ein Template erstellen möchte, was für denjenigen, der es später gerne einsetzen möchte? Unser erster Eindruck von diesem neuen Feature: das hat Potential! Aber es gibt auch Grenzen in der Anwendung (sowie noch einige Bugs), derer man sich vor dem Rollout bewusst sein sollte. Schade, dass die Zeit knapp war. Gerne hätten wir mit Euch noch mehr über Eure Einschätzungen mit Blick auf Chancen und Herausforderungen dieses neuen Features in der (Unternehmens)Praxis diskutiert.

Wir sind sehr stolz und dankbar dafür, dass wir René Schimmer (Product Manager HCL Connections) persönlich für unsere letzte Session an diesem Tag gewinnen konnten. René ging in seinem Vortrag „HCL Connections Roadmap — Soziales Intranet und Digital Workplace für die Zukunft “  insbesondere folgender Fragestellung nach: Wie kann HCL Connections dabei unterstützen, dass Mitarbeiter:innen über die richtigen Informationen zur richtigen Zeit im richtigen Kontext verfügen – ganz gleich ob deren digitaler Arbeitsplatz zu Hause oder im Büro ist? Basierend auf den Ergebnissen jüngst veröffentlichter Marktforschungen und Trendanalysen zeigte er uns, welch große Relevanz „die Community“ hat. Und wie sich diese Erkenntnisse und Studien unmittelbar mit der jüngsten HCL Connections Roadmap verknüpfen. Welche Highlights erwarten uns mit HCL Connections v8, das wir für Anfang 2022 erwarten dürfen?

  • Eine umfassend überarbeitetes & optimiertes UX/UI als Basis für ein modernes Look & Feel sowie effizientere Kollaboration
  • Eine verbesserte Such-Funktion
  • Optimierte und neue Funktionen für eine bessere Verwaltung von Communities
  • Mehrwert für die Nutzer durch eine erweiterte Integration mit anderen Anwendungen

Unser Fazit zum diesjährigen Connections Online? Wieder einmal viele spannende Themen rund um HCL Connections, wunderbare (Praxis)Einblicke und vielleicht am Ende doch ein bisschen (zu) wenig Zeit für weitere beherzte Diskussionen und gemeinsames Fachsimpeln. Wie gerne hätten wir nach dem erfolgreichen Workshop-Tag den Abend gemeinsam mit Euch ausklingen lassen. Face-to-Face, bei dem ein oder anderen Kaltgetränk. Umso mehr hoffen wir, dass wir uns dann im Rahmen der #dachnug49 nächstes Jahr wieder persönlich treffen können. Am besten, ihr merkt Euch den 20.-22. Juni 2022 im Bodenseeforum Konstanz schon heute in Eurem Kalender vor :)

Vielen Dank an alle Sprecher und Teilnehmer. Wir freuen uns über Eure rege Teilnahme!

Eure Wünsche, Anregungen und Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.

Eure DNUG Fachgruppe Connections

Andreas, Jörg, Lara und Martti

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HCL Verse 2.1.0 Q&A

29. Juli 2021 Posted by Agnes Ng

(a)Verse 2.1.0 and related features:

(1) Q: What we need to do to activate Domino photo service on the server?
A: You will need to enable the notes.ini setting VOP_GK_FEATURE_230=1. Please refer to our
documentation

(2) Q: Can the contacts photo setting be controlled by the administrator? How can we make sure that
a user cannot alter the contacts photo that have been stored?
A: Admins can disable the photo booth using notes.ini setting VOP_GK_FEATURE_40=0. See #16 in our
documentation.

(3) Q: How do the Verse person profile picture and the Domino photo service integrate with HCL
Connections’ profile picture?
A: If you would like to use the Domino photo service, but are currently configured for Connections
integration, then you will need to set an additional notes.ini setting to leverage Domino photo service
instead of Connections profile photos. You can read more about this notes.ini setting here.

(4) Q: Do you need to do something extra for Sametime integration after upgrade to 11.5 FP1?
A: If you already have Sametime 11.5 FP1 installed, no additional configuration is needed. The only thing
that you need to make sure is that you have turned on persistent chat on Sametime. If this doesn’t work
for you, please reach out to HCL support and share your configuration with us.

(b)General Use of Verse and Extension

(1) Q: Can you modify HCL Verse logo to your company logo?
A: Yes, you can use our extension point to modify your logo? For more information about the extension
point, please refer to here.

(2) Q: When will Verse support archive capability?
A: Verse supports user accessing archived mail files today. For archiving a specific email on Verse, we are
currently working on it and hopefully it will be launched in coming months.

(3) Q: Will Verse have the option to use a secondary alias email and signature?
A: This feature is not available today, but we are planning to add a new functionality to allow users to
send emails with their alias name in near future.

(4) Q: Is there a way to view attachments without downloading them?
A: This functionality is available if you have Connections Docs configured so you can preview the file. We
are also planning to add the file preview feature for users without Connections.

(5) Q: Is there a way to connect Verse/HCL calendar to iPhone calendar or Google calendar?
A: This feature is available with Verse Native App on both iOS and Android.

(6) Q: Can we store a message from verse as an eml file to disk?
A: This is a good suggestion. This feature is not officially available. We will evaluate the feature and the
market needs. We will share it when there is any update about this feature.

(7) Q: Is HCL Verse going to support Stationaries?
A: This is not a high priority for us, but we have been receiving requests from customers about this
feature. We will keep reviewing our priority.

(8) Q: How does Verse integrate with Connections?
A: Verse integrates Connections in a few ways, including – Connections profiles to enable business cards,
photos, and electronic email signatures in Verse. – Attach and download Connections files when
composing and reading messages. – Preview attachments in an email For more information: Please refer
to our documentation.

(9) Q: Is it possible for a user to delete an attachment from a message?
A: That’s a good question. Unfortunately, it is not possible to delete an attachment from a message
using Verse Web now. We will certainly evaluate this feature suggestion.

(10) Q: Does HCL Verse have any plans for adding Notes preferences?
A: Verse’s positioning is a light-weight web mail client. Therefore, we are not aiming at adding all the
Notes preference into Verse. Some of them like senders’ color is on our list. We have plans for some
other preferences as well. More details will be shared in the future

(11)Q: Can you access someone else’s mail from Verse?
A: Yes, you can access other’s email through the delegation feature. For more information: please refer
to our documentation

(12)Q: Can you view other persons’ calendar on Verse?
A: Verse supports delegation for mail and calendar. So if you are a delegate( e.g. executive
administrant), you will be able to access another person’s calendar. For more information, please refer
to our documentation

(c)Verse extension and documentation

(1) Q: Where can I find documentation a tutorial to customize the UI?
A: We have this tutorial: https://doc.cwpcollaboration.com/verse-developer/docs/css-extension

(d)Verse installation and packages

(1)Q: It has been announced that Verse will be part of the Domino 12 download – will the same be
done in the Domino 11 code stream?
A: The Verse 2.0.1 kit will be included with Domino v12, not with Domino v11.

(2) Q: Is there any guide of upgrade process from 2.0?
A: The upgrade from 2.0 to 2.1 is simple. The install and config section of the documentation will walk
you through what is needed for Verse. If you have previously completed steps, you can skip them.
Upgrade simply can be removing the old jar and drop in the new ones. Set any notes.ini settings for new
features (i.e. Domino Photo Service) and restart the server. For more information, please refer to the
release note

For the demos in the webinar, please refer to the following link:
(1) Modify on Send (Extension) : https://youtu.be/0HpA7Nyadg0
(2) Photos from NAB (New feature in 2.1.0): https://youtu.be/uPGQQJ18-sc

For more information about Verse, please visit HCL Verse website. The feature and benefits guide is also
available in the site.

n-komm wird PenTera Partner

29. Juli 2021 Posted by Alexander Kühn

Das Thema Cybersecurity ist zur Zeit aktuell wie nie. Immer mehr mittelständische Unternehmen werden Ziel von Cyberangriffen. Und nun auch öffentliche Verwaltungen. Bestes Beispiel hierfür ist der Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Im sogenannten Darknet gibt es Plattformen bei denen man solche Angriffe sogar in Auftrag geben kann. Grund genug für die n-komm sich tiefergehend mit dem Thema […]

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Neues Design für das Chatfenster vom assono KI-Chatbot

29. Juli 2021 Posted by Celina

Der assono KI-Chatbot erscheint bald in neuem Design. Erfahren Sie, welche Neuerungen sich durch das Frontend-Update ergeben.

Interview zum Kauf der T.S.P. Ges. für Informationssysteme mbH

22. Juli 2021 Posted by Alexander Kühn

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Chatbot MiMo hilft bei Fragen zur Weiterbildung und findet Ansprechpartner

22. Juli 2021 Posted by Isabelle

Multiple in - Multiple out, kurz MiMo. Beim neuen Digitalen Assistenten der IHK Akademie München und Oberbayern ist der Name Programm.

HCL Notes und Domino 10.0.1 FP7 veröffentlicht

22. Juli 2021 Posted by Oliver Regelmann

HCL hat Fix Pack 7 für Notes und Domino 10.0.1 veröffentlicht. Als “Highlighting Fix” führt HCL diesen auf: SPR #RTAJBD2DKB – Fixed an issue with blurred text displaying on Windows 10 when GDI scaling is enabled for notes2.exe and dpiAware is false. This regression was introduced in 10.0. Tatsächlich kämpft HCL seit geraumer Zeit mit […]

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DNUG geht in die Sommerpause

19. Juli 2021 Posted by DNUG Marketing

Wir gehen in die Sommerpause!

Nach unserem letzten Event ist es nun Zeit für unsere wohlverdiente Sommerpause. Weiter geht’s mit unserem nächste Event am 07.09.2021! Bis dahin wünschen wir Dir einen tollen Sommer, viel Gesundheit und freuen uns, Dich im September wieder begrüßen zu können.

Deine DNUG

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Microsoft Fluid Live Components in Teams

19. Juli 2021 Posted by Gerda Marx

Die Fluid Live Components kennen Mircosoft 365 Nutzer schon aus einigen Applikationen. Wenn Sie mit Kollegen gleichzeitig in einem Word-Dokument oder in OneNote zusammenarbeiten, sieht es manchmal recht wuselig darin aus. Sie können genau sehen was der Kollege gerade schreibt oder wenn was geändert wird. Die Fluid Live Components [...]

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Die Umweltkatastrophe kann überall in Deutschland passieren – Hilfe für die Winzer an der Ahr

18. Juli 2021 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Bilder von der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen, in anderen Bundesländern und benachbarten Ländern zeigen eine Naturkatastrophe, Bilder von Verwüstung und Zerstörung. Die Zahl der Toten erschüttert. Besonders betroffen machen mich die Bilder von der Ahr. Sie habe ich mit meiner Frau, Freunden und Familie zweimal besucht und wir haben die Zeit dort genossen. Wir haben in Dernau im Hofgarten von Meyer-Mäkel gesessen, den Regierungsbunker und die römischen Ruinen besucht, sind auf den Spuren von Weindetektiv und Starkoch Eichendorff gewandelt, kurz, haben Land und Leute, Landschaft, Essen und Trinken in vollen Zügen genossen. Wenn ich mir die Fotos anschaue und die Bilder sehe, die jetzt durch Netz und Medien gehen, bin ich schockiert und die Gedanken, sind bei denen, die materielle Verluste oder gar geliebte Menschen verloren oder im Krankenhaus haben.

Doch machen wir uns nichts vor. Diese Katastrophe ist nicht aus heiterem Himmel unerwartet gekommen, wie ein gewisser Ministerpräsident behauptet. Sie war sogar in Deutschland zu erwarten. Meteorologen haben Tage vorher gewarnt. Solche Naturkatastrophen können überall in Deutschland geschehen. Es kann ein Bach, ein Fluss sein, der aufgrund von Starkregen aus seinem Bett tritt und die Umgebung überflutet. Wir hatten das auch schon in meinem Wohnort in nur 100 Meter Entfernung, gottseidank nicht mit solchen Konsequenzen für Leib und Leben. Wir erleben Tornados und Hitzeperioden in Deutschland und anderen Teilen der Welt. Auch unser Dach wurde schon einmal in einem Sturm mit entsprechenden Konsequenzen beschädigt.

Die Bilder sind von 2016 rund 100 Meter von unserer Wohnung entfernt.
Mein Kommentar: Wann dann?

Niemand scheint mehr vor Naturkatastrophen sicher. Genau deshalb macht das „Weiter-so“, dass insbesondere ein spezieller Typ von Politikern, postuliert betroffen und wütend. Diese Politiker werden nur zu schnell nonchalant lächelnd zum wirtschaftsliberalen und -freundlichen Alltagsbetrieb übergehen, weiter faule Kompromisse schließen und den Wirtschaftsinteressen und Lobbyisten nachgeben. Offene Möbelhäuser oder Kohleabbau habe halt Priorität. Ich kann Eckard von Hirschhausen und seinen Ausruf nur zu gut verstehen.

Zu diesem Beitrag hat mich auch ein Artikel auf Captain Cork inspiriert. Dort wird ja oft pointiert, gefühlt manchmal etwas vorschnell rund um die Weinszene berichtet. So regte sich „der Captain“ die Tage auf, dass man nichts von den Weinköniginnen, insbesondere der deutschen Weinkönigin von der Ahr, Eva Lanzerath zur Lage höre. Wo ist die Weinkönigin, wenn man sie braucht, titelte er in seinem Newsletter vom 16. Juli 2021. Diese ist, wie jetzt die rheinhessische Weinkönigin Eva Müller dem Captain berichtet hat, kaum zu erreichen. Sie, Eva und Eva, wollten helfen und riefen „auf Insta“ zu Spenden auf. Diese Aufrufe seien am Freitag vom DWI,dem Deutsche Weininstitut untersagt worden. Die Weinköniginnen sollten abwarten, was der DWI am Montag beschließt. Statt schnell und unbürokratisch zu handeln, will man wohl Abläufe einhalten und sich erst einmal mit allen weiteren Gebieten abstimmen. Kennen wir das irgendwo her?

Ich kann nicht anders und muss diesen Absatz zitieren. Das Deutsche Weininstitut (DWI) ist die Werbeabteilung des Deutschen Weinfonds und er, der Captain kommentiert:

Der Deutsche Weinfonds ist auch eine Anstalt des öffentlichen Rechts und wird vom Landwirtschaftsministerium kontrolliert.Der Parteienstaat redet mit. Genauer: die von den Christlichsozialen dominierte Agrarpolitik und ihre Heerscharen von Lobbyisten der Saatguthersteller, Landmaschinenbauer, Milch- und Fleischfabriken etc. Kurz: alle, die hinter der Schöpfungskette von Massenprodukten stehen, die wir bei Aldi, Lidl & Co. einkaufen.

Ahr-Flut: Ich will helfen, darf aber nicht

Und über allem schwebt furienhaft die ehemalige Weinkönigin Julia aus der Pfalz scheint glyphosattrunken …

Hier ein weiterer Bericht von Captain Cork unter dem Titel Viele Winzer haben alles verloren, in dem die dramatische Situation geschildert wird. Dort ist auch das Spendenkonto des Weinbauverbands VDP angegeben, der für die Winzer an der Ahr sammelt. Neben Spenden werden ich ganz persönlich die Winzer an der Ahr im Blick behalten und verstärkt dort auch kaufen – der Captain nennt beispielhaft das Weingut der Gebrüder Bertram aus Dernau, aber an der Ahr gibt es viele tolle Winzer, nicht nur die Stars wie Stodden, Deutzerhof, Adeneuer, auch die Genossenschaft Dagernova und viele andere – oder solidarische Aktionen, wie sie mancher Winzer aus anderen Regionen schon organisiert, unterstützen.

Und natürlich gehören auch die Betroffenen in den anderen Regionen unterstützt. Keine Frage.

Diese handgeschriebene Karte bekam ich vom Weingut Meyer-Näkel bei meiner letzten Bestellung viele Wochen vor der Flut. Ich habe mich damals sehr über dieses Zeichen der Kundenbindung gefreut und hoffe, dass wir mal wieder vor Ort sind und uns persönlich bedanken können.

Das Titelbildbild ist von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

Chatbots & ÖPNV: Wie in den öffentlichen Nahverkehrsbetrieben Chatbots eingesetzt werden können

15. Juli 2021 Posted by Celina

Integriert auf der Webseite oder in der App des Verkehrsbetriebes, kann ein Chatbot die Zufriedenheit des Fahrgastes nachhaltig verbessern.

Digitalabgabe, Community-Journalismus, Fake News und lahmgelegte Kreisverwaltung bei #9vor9

13. Juli 2021 Posted by Stefan Pfeiffer

Kurz vor der Sommerpause, die wir wie viele andere prominentere Talksshows einlegen, haben Lars und ich heute einen bunten Strauss an Themen behandelt. Nachgelegt zum Thema Cybersecurity – man erinnere sich an die vorhergehende Sendung – haben wir mit Katastrophenfall ausgelöst durch einen Hackerangriff im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Dort musste die Verwaltung ihre Arbeit weitgehend einstellen. Das Thema Sicherheit bleibt … sicher und wird uns alle beschäftigen, vor allem, wo gerade auch die öffentliche Verwaltung nicht gerade die besten Noten in puncto Security ausgestellt bekommt.

Das Thema Community-Journalismus brachte dann Lars auf die Agenda. Anlass ist die Etablierung des Begriffs durch den Medienjournalisten Peter Turi, der in einem Artikel und einer Podcast-Episode das Thema erklärt.

Was ist Community-Journalismus, und wie unterscheidet er sich vom traditionellen Journalismus? Ziel des Community-Journalismus ist es, eine klar definierten Zielgruppe dauerhaft mit nachhaltigen Angeboten zu informieren, inspirieren und zur Kommunikation zu verleiten. Im Community-Journalismus, wie wir bei turi2 ihn verstehen, sind alle nicht nachhaltigen und exkludierenden Methoden verboten – vor allem Clickbaiting und Paid-Content-Teasing. Das heißt: Wir locken niemanden mit übergeigten Überschriften, wir lehnen jede Form von Clickbaiting ab, wir emotionalisieren nicht, wir erklären niemandem, wie er die Welt zu sehen hat, wir legen keine Inhalte hinter Bezahlschranken, wir drängen niemanden, Abos abzuschließen, uns Geld oder Daten zu spenden.

Die Journalistin* der Zukunft baut der Community eine Bühne (* Männer sind mitgemeint) – Peter Turi in Der Journalist

Starke Statements und Versprechen und sicherlich eine nützliche Anregung gerade für Communities, vielleicht besonders in der lokalen Berichterstattung oder Journalismus für bestimmte Interessengebiete, also eine spitze Zielgruppe. Beim Stichwort übergeigte Überschriften und Emotionalisierung mussten wir beide natürlich an BILD denken, die dies seit Jahrzehnten bewusst auch mit klarer politischer Motivation betreiben. Ich habe dann noch mal nachgeschaut: Günter Wallraff hat sein erstes BILD-Buch Der Aufmacher. Der Mann, der bei „Bild“ Hans Esser war 1977 veröffentlicht. An vielen Methoden hat sich nichts geändert und BILD hat weiterhin eine breite Leserschaft, die sich durch diese Art des Journalismus berieseln, gar manipulieren lässt.

Die Idee, im und durch einen qualitativ hochwertigen Journalismus Communities zu bilden, halte ich als jemand der sich mit Communities und Community Management in anderen Bereichen auseinandergesetzt hast, für hoch interessant. Wie Lars berichtet, geht DIE ZEIT wohl sehr bewusst in diese Richtung, war mir nicht bewusst. Neben der Aktivierung von Communities halte ich Qualitätsjournalismus weiterhin für extrem wichtig. Noch wichtiger ist es, Medien- und Nachrichtenkompetenz zu vermitteln. Gerade in Zeiten immer größer werdender Informationsflut über soziale Medien, Streamingdienste und klassische Kanäle ist es wichtig, Fake News erkennen und bewerten zu können. Eine Aufklärungsaufgabe übrigens nicht nur für die Generation Z, über die heise hier berichtet.

Zum Schluss der heutigen Episode gehen wir noch kurz auf die angedachte, weltweite Digitalabgabe für Unternehmen ein, die während eines G20-Finanzministertreffens in Venedig beschlossen wurde…und wenig später wieder wohl auf Druck der USA verschoben und relativiert wurde. Im Visier waren bei der Mindeststeuer natürlich vor allem die großen Digitalkonzerne Amazon. Apple, Google, Facebook und Co. Der Rächer der Enterbten und Supersteuerheld Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist sich weiter „vollkommen sicher“, dass sich die G-20-Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfeltreffen im Oktober einigen werden. Ich hoffe, es kommt zu dieser Steuer. Das Thema wird uns begleiten und wir laden dazu sicher noch einmal jemanden ein, der sich damit besser auskennt.

Viel Spaß beim Zuschauen und Hören und einen schönen Sommer! Wir sind dann wahrscheinlich wieder am 10. August on air und berichten nicht nur über unsere Ferien- und Urlaubserlebnisse!


#9vor9 – Digitalthemen der Woche erscheinen auch immer als Podcast unter https://9vor9.podigee.io/ und sind natürlich über die gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.

JUNIOR Bundeswettbewerb 2021

8. Juli 2021 Posted by Celina

Das Schüler-Team "EckGames" aus Schleswig-Holstein erlangt den 3. Platz beim JUNIOR Bundeswettbewerb 2021.

Neues zu Microsoft 365 im Juni

7. Juli 2021 Posted by Gerda Marx

Was gibt es Neues zu von Microsoft 365 und Teams? Wir informieren Sie heute, welche neuen Funktionen es gibt und was bald kommen soll. "Alle gehobenen Hände senken" in Teams wurde freigegeben. Diese Funktion sehen Sie allerdings erst, wenn in einem Meeting mind. eine Hand gehoben ist. Hier kann [...]

Der Beitrag Neues zu Microsoft 365 im Juni erschien zuerst auf hedersoft Blog.

Cybersecurity ist Toppriorität – in Unternehmen, Behörden, für die Infrastruktur, im Homeoffice und privat – Unser Thema bei #9vor9

6. Juli 2021 Posted by Stefan Pfeiffer

Hackerangriffe und Cyberattacken, das war heute ein zentrales Thema bei #9vor9 mit der Stammbesatzung Lars und Stefan. Man kommt an dem Thema einfach nicht mehr vorbei, nicht nur wegen der aktuellen Angriffe der russischsprachigen Hackergruppe REvil, die in die Systeme des amerikanischen IT-Dienstleisters Kaseya  eingedrungen ist und wohl über deren Fernwartungssoftware dann eine Schadprogramme an wohl mehrere hundert Unternehmen in den USA und Europa verteilt hat. Daten wurden verschlüsselt und können nur von den Hackern – natürlich gegen Lösegeld – wieder entschlüsselt und damit nutzbar gemacht werden.

Es scheint, dass die Methoden immer perfider werden und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass professionelle Software-Produkte infiziert werden und über diese Hintertür in Unternehmensnetzwerke eingedrungen wird. Und jeder sei vor dem Satz gewarnt „Uns kann das nicht passieren“. Hochmut kommt vor einem potentiellen Sicherheitsvorfall mit entsprechenden Lösegeldforderungen. In den vergangenen Monaten haben wir erlebt, dass auch IT-Unternehmen wie die Software AG, denen man IT-Expertise bestimmt nicht absprechen kann, befallen werden können.

Und vergessen wir nicht die Meldungen über veraltete Windows-Server, die noch immer im Einsatz sind, oder Server und Clients, die nicht die neuesten Patches eingespielt haben. Auf Millionen Rechnern ist noch Windows 7 installiert und und sie sind eine Sicherheitslücke. Diese Microsoft-Probleme existieren schon seit Jahren immer wieder, beispielsweise vor kurzem beim E-Mail-Dienst Microsoft Exchange. Und sie betreffen Unternehmen, Privatpersonen und unsere Infrastruktur.

Angriffe wie der aktuelle, bei denen die schwedischen Filialen der Supermarktkette Coop schließen mussten, Attacken auf Krankenhäuser in Deutschland oder Ölpipelines in den USA zeigen, dass auch unsere Infrastruktur betroffen ist. Analysen bezüglich der Anfälligkeit deutscher Behörden sind nicht besonders ermutigend. Auch mit Blick auf die Bundestagswahl ist das Thema brisant und (nicht nur) die deutschen Sicherheitsbehörden – vom BND über den Verfassungschutz bis zum BSI – sind gefordert. Cybersecurity ist unterdessen durchaus auch ein politisches Thema, wie der Schlagabtausch zwischen Putin und Joe Biden deutlich macht. Das Thema Digitalisierung, an dem wir nicht vorbei kommen, bringt das Thema Cybersecurity mit gleicher Priorität auf die Topagenda von CEOs und Top Management.

Ich betrachte die jährlichen Sicherheitskurse, die jeder im Unternehmen erfolgreich durchlaufen muss, unterdessen mit ganz anderen Augen. Eine Sensibilisierung ist in Unternehmen wie auch als Privatperson unbedingt nötig, denn mit einem falschen Klick kann das Unglück ausgelöst werden. Deshalb rate ich auch meiner Familie (und mir selbst) zu absoluter Vorsicht, wenn E-Mails oder Messenger-Nachrichten von uns unbekannten Personen eintreffen. Immer die E-Mail-Adresse auf Plausibilität prüfen. Keine Dateien von Personen öffnen, die man nicht kennt. Word-, Excel- oder PDF-Dateien können infiziert sein. Keine Links (URLs) anklicken. Im Zweifelsfall ist Vorsicht wichtiger als Neugier. Achtsam muss man bei jeder E-Mail sein. In den vergangenen Monaten wurden in der Pandemie beispielsweise E-Mails verschickt, die angaben von bekannten Paketdiensten zu sein.

Vorsicht auch bei Anrufen, die angeblich von Microsoft (oder anderen bekannten Anbietern) kommen, die vor Sicherheitsproblemen warnen und Zugriff auf den privaten Rechner haben wollen. Auch das sind Cyberverbrecher. Die Liste möglicher Bedrohungen ist groß. Deshalb sollte jede und jeder, der einen Computer, Tablet oder Smartphone nutzt aufgeschlaut werden. Es ist eine Aufgabe für die Schulen und die Erwachsenenbildung. Und an dieser Stelle seien auch Security-Ratgeber und Checklisten – beispielsweise von heise – ausdrücklich empfohlen. Oder aber die kostenlosen Wegweiser für den digitalen Alltag des BSI, des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, herunterladen, die hier zu finden sind. Die Wegweiser gehen auf die unterschiedlichsten Aspekte vom sichern Nutzen von Cloud-Diensten bis zur Verwendung von Smartphone oder Tablet ein.

Sicherheit und Vorsicht sollten in Unternehmen, privat und natürlich auch im Homeoffice herrschen. Natürlich wird die Arbeit daheim auf potentiell nicht so gut geschützten Rechnern auch schon als verstärkendes Sicherheitsrisiko angesehen – und das wird natürlich von den Gegnern von Homeoffice entsprechend instrumentalisiert. Selbstverständlich sollte gerade auch im Homeoffice Vorsicht herrschen. Jedoch können natürlich auch dortige Geräte, ob eigene nach dem BYOD-Prinzip genutzte oder von der Firma gestellte Rechner, abgesichert und geschützt werden.

Lars nahm das Stichwort Homeoffice zum Anlass, um nochmals auf den sehr aufmerksamkeitsheischenden Beitrag von Thomas Knüwer zum Thema Homeoffice einzugehen. Der führt veinige Gründe an, warum Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ins Büro holen sollten: Homeoffice schade der Gesundheit (der legendäre schlechte Bürostuhl …), schade der eigenen Karriere im Unternehmen (keine Gesichtsmassage bei den Chefs), erodiere die Unternehmenskultur (kein Wir-Gefühl mehr), sei schlecht bis katastrophal für neue Mitarbeiter (wie soll man die Firma kennenlernen) und konterkariere Millenial-Werte.

Meine 2 Cents: Viel Schwarz-Weiß-Malerei und Polemik, um Reichweite und Öffentlichkeit zu erzielen. Ist mir zu einfach gestrickt und durchschaubar, auch wenn Thomas im Text dann doch differenzierter und beispielsweise zugeben muss, dass Millenials durchaus auch im Homeoffice arbeiten wollen. Statt solcher Artikel sollten wir lieber daran gehen, über die hybriden Arbeitsmodelle von heute und morgen, die notwendige Neugestaltung der Büros als Begegnungsorte oder die notwendige Änderung im Mindset der Führungskräfte zu diskutieren, vor allem an einer Veränderung arbeiten.


#9vor9 – Digitalthemen der Woche erscheinen auch immer als Podcast unter https://9vor9.podigee.io/ und sind natürlich über die gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.