Archive for: ‘September 2019’

Content Marketing: Nicht nur Inhalte erstellen – diese dann auch über alle Kanäle verbreiten

30. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Wertvoller Content mit Mehrwert, der einen potenziellen Kunden bei der viel zitierten Customer Journey begleitet, ist ein erfolgreicher Weg, Markenbotschaften und vor allem -inhalte auf authentische Art zu kommunizieren und daraus wiederum Leads zu generieren.

über Warum Marketing Automation guten Content braucht | UPLOAD Magazin

So schreibt Katrin Kremer in ihrem Beitrag beim Upload Magazin. Ich selbst bin ein absoluter Verfechter hochwertiger Inhalte und jemand, der sehr viel Content erstellt und das auch als extrem wichtig erachtet. Doch ich (oder wir als Team) machen ganz sicher noch nicht alles perfekt. Wir investieren bei weitem nicht genug Zeit darauf, den Content nach Erstellung aktiv und in sinnvollen Teilen zu promoten.

Content marketing doesn’t stop after the publishing process. Many marketers make the mistake of focusing solely on creating content, however marketers need to put the content in front of their target audience repeatedly for it to have an impact.

Marketers should spend more time promoting their content than creating it. One idea is to follow the 80/20 rule. Spend 20% of the time creating content, while using the other 80% to promote it via social media, blogs, email, and other channels.

über 6 Content Marketing Mistakes You’re Still Making (and How to Avoid Them) | Social Media Today

Nehmen wir beispielsweise die Acoustic Studio Videos von der DMEXCO (oder auch der Think at IBM). Sie wurden gedreht und mehr oder weniger nur wenige male über die sozialen Kanäle gespielt. Der hehre Vorsatz, die 10 bis 15 minütigen Videos in kleine, konsumierbare Stücke zu zerschnipseln und dann nochmals „zu spielen“, ist im Alltagsstress untergegangen.

Ähnlich ist es auch mit ganz normalen Beiträgen hier im Blog. Ich nehme mir die Zeit, die Beiträge zu schreiben, „verzwitschere“ sie auch oder denke an LinkedIn. Aber wie oft mit welchen Aussagen tue ich? Wie viel Zeit verwende ich darauf, „Social Tiles“ auf und für Pinterest oder Intsagram zu erstellen? Oder hole ich gar mal Inhalte von vor wenigen Wochen oder Monaten heraus und „verwerte“ sie nochmals. Wir, ich vergeuden Zeit und holen nicht den maximalen Nutzen heraus. Und bisher schreibe ich nur Verbreitung über eigene Kanäle.

Von SEO, Suchoptimierung, fange ich erst gar nicht an. Ist noch eine andere Wissenschaft für sich.  Und natürlich spricht auch nichts dagegen – so die Budgets vorhanden sind – auf Paid Media und Content Promotion der verschiedensten Art von Native Advertising über Paid Search, Influencer Marketing bis zu Social Ads zu setzen.

Ok, vielleicht muss man in Unternehmen die Arbeit auf verschiedene Schultern verteilen, auf diejenigen, die Inhalte erstellen, und auf  diejenigen, die Inhalte teilen und streuen. Oder sich auch selbst disziplinieren. Wie erwähnt: Ich bin dort selbst ein schlechtes Beispiel. Inhalte zu erstellen macht mehr Spaß wie sie zu promoten. Die entsprechende Zeit und die entsprechenden Ressourcen müssten, müssen eingeplant werden, sonst verschwenden wir wertvolle Inhalte, Reichweite, Leads!

Im Beitrag von sind noch weitere sinnvolle Anregungen enthalten. Lesen! Ebenfalls zu mal durchlesen den Beitrag  zu 10 DOs and DON‘Ts für Ihren Erfolg auf Clicks und den zitierten Artikel Warum Marketing Automation guten Content braucht .

(Stefan Pfeiffer)

Lesezeichen:

 Image by Diggity Marketing from Pixabay

Ralf Rangnick: In fünf bis zehn Jahren die hält Künstliche Intelligenz auch im Fußball Einzug

29. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Viele mögen ihn nicht besonders, denn er ist nicht der emotionale Typ à ala Kloppo. Er gilt aus Fußballprofessor und sein erster Auftritt im Sportstudio ist legendär, hat dieses Image geprägt. Ja, er galt auch kürzlich als potentieller Nachfolger von Jogi Löw als Bundestrainer. Ich hätte durchaus gerne bei „meinem Verein“, den Fohlen, gesehen. Ich schreibe von Ralf Rangnick. Er hat ein aus meiner Sicht bemerkenswertes Interview in der FAZ gegeben (leider mal wieder hinter der Bezahlschranke).

Hier nun aus diesem Interview, wie er glaubt in Leipzig noch zulegen zu können. Er will den Kopf trainieren, Basierend auf der fundierten Analyse von Daten und bald künstlicher Intelligenz:

Ein datenunterstütztes Training ist heute schon völlige Normalität. … Die Entwicklung ist rasant. Und das gilt auch für den taktischen Bereich. Da wage ich die Prognose, dass in fünf bis zehn Jahren die Künstliche Intelligenz auch im Fußball Einzug hält. Sie wird uns aufzeigen, mit welchen Maßnahmen man mit der höchsten Aussicht auf Erfolg spielen sollte. … Um beispielsweise Spieler dazu zu bringen, in räumlichen und zeitlichen Drucksituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen – da geht es um das Training des Gehirns.

über Rangnick über Reformdruck, Nagelsmann, Neuer und Ter Stegen

(Stefan Pfeiffer)

 Image by annca from Pixabay

Tom Zeizels Blog: Der „1. HCL Software Partnertag“ war richtig gut!

27. September 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizels Blog: Der „1. HCL Software Partnertag“ war richtig gut! Die einhellige Meinung am Ende des ersten HCL Software Partnertags am Mittwoch in Frankfurt war nichts weniger als: „Das war richtig gut heute!“ Da hat sich nicht nur unser HCL Partner-Team um Claudia Pölkemann, Wolfgang Johann und Andreas Schulte gefreut, sondern auch das ganze, […]

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Digitalthemen: Alexa everywhere oder ein Ring sie zu knechten und iOS13 als Angriff auf Datenkraken?

27. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Einige aus meiner Sicht bemerkenswerte Notizen und Tweets, die nicht in den CMO Kurator passen, da sie eher andere Gebiete behandeln, die ich aber einfach mal dokumentieren will. Brauchen ja auch Stoff für #9vor9, wenn den anderen Herren nichts einfällt:

Datenschutzfunktionen in iOS 13 als Angriff auf Datenkraken?

Gestern habe ich iOS 13, die neue Betriebssystemversion, auf meinem iPhone installiert (und auch meine Apple Watch aktualisiert). Jenseits meiner temporären, persönlichen Umgewöhnungsschmerzen finde ich diese Fakten besonders interessant, die Kate O’Flaherty auf Forbes aufgreift. Schon am 1. September hat sie die wichtigtsen, den Datenschutz betreffendenm Änderungen dargelegt:

  • iOS 13 verhindert, dass VoIP im Hintergrund läuft, also kein Voice over IP mehr betriebsbereit im Hintergrund, ein Angriff auf Facebook und WhatsApp?
  • iOS 13 sendet Benachrichtigungen über Apps, die unsere Lokation, unseren Standort tracken. Proaktiv wird mitgeteilt, welche App wo meinen Standort erfasst und trackt.
  • Man kann in iOS13 Location Tracking nur einmal erlauben,
  • iOS 13 erlaubt auch, das Tracking über Bluetooth- und WiFi-Tracking einzuschränken, Benutzer müssen explizit zustimmen.
  • Und Sign In With Apple – wir kennen das von Facebook, Google und Twitter – bietet mehr Sicherheit auf den Apple-Geräten. Jede iOS-App, die ein Login erfordert, muss nun ein Option bieten, sich mit der Apple ID einzuloggen. Der Clou gegenüber den anderen Login-Services: In Fällen, wo die E-Mail abgefragt wird, wird eine Zufallsmailadresse generiert. Und tschüss Tracking in Apps auf iOS Geräten, wenn ich es richtig verstehe.

Google, Facebook, Amazon & Co werden über diese Funktionen sicher nicht so happy sein, denn es ist durchaus ein Angriff auf deren Geschäftsmodell, sprich Tracking der Anwender und Verkauf von Werbung:

In this context, many of the changes could be seen as a direct blow to Apple’s rivals Google and Facebook: iOS 13 highlights their data collection practices and gives iPhone users the opportunity to stop them. In this way, it’s an attack on Facebook and Google’s business models.

über Apple iOS 13: Is Facebook And Google’s Worst Nightmare Coming True?

Klar. Apple mist kein Unschuldslämmchen. Siri-Aufnahmen wurden ausgewertet, iOS13 war angreifbar. Aber man hat, so Kate O’Flaherty, prompt reagiert. Sie beurteilt die Änderungen positiv, da sie die Sensibilität der Anwender für Datenschutz erhöhen werde.

Ein Ring sie zu knechten oder Gunnar mit Datenbrille

Apropos Datenschutz. Amazon hat bei seinem 2019 Hardware-Event eine beeindruckende Zahl neuer Hardware vorgestellt nach dem Motto Alexa überall.  Besonders „bemerkenswert“ der Echo Loop, ein vibrierender Ring mit haptischen Funktionen und zwei Mikrofonen. Klar, das schreit danach …

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

Mein Schatz, mein Schatz. Und dann musste ich noch an Gunnar Sohn denken, der mit einem Google Glass-Imitat vor einigen Jahren über das Gelände der re:publica lief, denn Amazon bringt auch mit Echo Frames eine Brille auf den Markt. Zwar nicht mit Kamera ausgestattet, dafür aber mit Mikrofonen, um mit Alexa zu kommunizieren.

Und hier der Link zum Beitrag von Jörg Schieb, der ein drastiscvhes Bild malt. Er sccxhreibt u.a. zu den Earphones:

… jetzt können die Menschen auch unterwegs überwacht werden. Wann sind sie wo – und wie lange? Mit wem treffen sie sich? Was kaufen sie ein? …

In einem entsprechend präparierten Laden kann der Echo-Bud-Träger fragen: “Wo ist das Nutella?” – und Alexa beantwortet, in welchem Gang die Gläser stehen.

über Echo Buds: Kleiner Mann im Ohr › Digitalistan

Alexa, IBM und Amazon – skurril

Und unser Gunnar lässt mich in diesem Beitrag nicht los. Er kommuniziert den gleich verlinkten Beitrag wie folgt … Alexa auf dem Schreibtisch:

Steven Andrioles Beitrag auf Forbes hat mich erstaunt: Warum Amazon darüber nachdenken sollte, IBM zu kaufen:

Why should Amazon consider acquiring IBM?

IBM made significant progress with its cloud – specifically the hybrid cloud – offerings with Red Hat. The Red Hat acquisition also helps generate revenue – significant revenue.

IBM also owns perhaps the most robust AI platform in the industry.

über Amazon Should Buy IBM (And End the AI Democratization Strategy)

Bin da inhaltlich nicht ganz dabei, aber wie geschrieben: Dokumentationswürdig. Und als IBM’er kommentierte ich das sicher nicht.

Der Vergleich zwischen Steve Ballmer und Tim Cook

Zum Abschluss noch ein Zitat aus einem kurzen (unverständlicherweise hinter der Bezahlschranke veröffentlichten) Kommentar von Thomas Kuhn vom 12. September 2019, in dem er einen Neustart bei Apple und damit die Ablösung von Tim Cook fordert. Der Vergleich mit Steve Ballmer als Nachfolger von Bill Gates und Tim Cook respektive von Steve Jobs ist nicht neu. Den haben andere Autoren schon vor geraumer Zeit gezogen, aber das grundlegende Thema bleibt – und die Parallelen scheinen signifikant. Was meint Ihr?

Beide Erben haben ihre Konzerne ökonomisch exzellent geführt, Umsätze und Gewinne zu neuen Höhen getrieben.

Woran aber der Microsoft-Nachfolger genauso scheiterte wie jetzt der Apple-Erbe: den Konzern zukunftsfähig zu machen. Cook perfektioniert Produktion, Vertrieb und Serviceangebot. Doch eine Idee, wofür Apple im nächsten Jahrzehnt stehen soll, entwickelt er nicht.

über Tim Cook: Warum Apple einen neuen Chef braucht

(Stefan Pfeiffer)

 Bild von Erik Stein auf Pixabay

Neue Information von HCL zur Cloud

26. September 2019 Posted by Gerda Marx

Kurz nach der Übernahme der ICS Sparte von IBM teilte HCL mit, dass sie die Smart Cloud für Connections zum 16.Juli 2020 beenden werden. Die Cloud wäre wichtig für die Zukunft, müsse aber anders strukturiert sein, lautete es. Letzte Woche gab HCL ein Update zur Cloud Strategie heraus. HCL möchte [...]

Der Beitrag Neue Information von HCL zur Cloud erschien zuerst auf hedersoft Blog.

Kein DSL unter dieser Verbindung oder der eingefrorene Bildschirm – Servicewüste Telekom(munikationsanbieter)

26. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich hatte es schon wieder hintenan gestellt: Meinen Ärger mit der DSL-Verbindung der Deutschen Telekom, der nun schon seit Monaten geht. Ich bin offensichtlich nicht alleine, wie heise aufgrund eines Artikels des Tagesspiegels berichtet, der auf eine repräsentative Umfrage des Marktwächter-Teams des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) Bezug nimmt:

Ärger mit dem Zugangsanbieter gehört hierzulande für viele zum Alltag. Jeder dritte Internetnutzer kämpfte in den vergangenen zwei Jahren mit Problemen mit seinem Anschluss. … Die Betroffenen beklagten demnach etwa, dass die Verbindung lahm gewesen sei oder gar nicht funktionierte. In über der Hälfte der Fälle hielten die Schwierigkeiten länger als vier Wochen an.

29 Prozent der Nutzer mit gestörten Leitungen gaben laut Tagesspiegel an, sie hätten ihren Anbieter drei- oder mehrmals deswegen kontaktiert.

über Bei jedem Dritten läuft das Internet nicht richtig | heise online

Da fühle ich mich dann doch wieder angesprochen, denn genau das ist passiert beziehungsweise ist eigentlich noch akut. Und ich habe jetzt nicht die fünfte oder sechste Störmeldung aufgegeben, weil ich es auch einfach müde bin und mein Netz gerade mal wieder läuft, so dass ich derzeit habe abends keine Unterbrechungen habe, wenn ich Magenta TV schaue. Passierte fast nach Stechuhr oft Freitag abends, Talkshow-Zeit gegen 22-23 Uhr. Doch wie lange wird es gut gehen?

FRITZ_Box_7590

Die Steuerzentrale meiner FritzBox zeigt noch immer tägliche nicht behebbare DSL-Fehler an. Derzeit kümmert sich niemand von der Telekom drum. Alle Tickets sind geschlossen, denn die kleinen Problemchen sind ja aus Technikersicht erst einmal gelöst. Da wurde einmal fälschlicherweise geschlossen, obwohl der Fehler nicht behoben war. Dann wurde ein Kabelbruch/-fehler in der allgemeinen Leitung festgestellt. Hat man halt mal 2-3 Tage kein DSL, keine Fernsehen und muss als Notlösung sein Handy mit LTE nehmen, dessen Datenvolumen irgendwann auch aufgebraucht ist.

Telekom_hilft___Twitter
Solche Informationen kann ich übrigens nicht online der Störungsmeldung hinzufügen. Vielleicht habe ich es nur nicht gefunden. Bin deshalb den Umweg über Twitter und @Telekom_hilft gegangen.

Und schließlich wird dann unser Anschluss in der DSL Vermittlung falsch gesteckt. Konnte ich online nicht melden. Ok, kann ja mal passieren, dass Anschluss 37 auf 73 gesteckt wird und Anrufe bei der Physiotherapeutin um die Ecke ankommen. Hat auch nur wieder 1,5 Tage gedauert, bis der Fehler behoben war. Geht halt nicht schneller. Man hat ja schließlich eine Liste der abzuarbeitenden Aufträge. Dann ist man halt mal paar Tage ohne Netz. Auch wenn man von daheim arbeitet, also potentiell Verdienstausfall hat. Muss auch gehen. So eine Netzabstinenz soll ja auch gesund sein, sozusagen entschleunigen. Auf eine angemessene Entschädigung warte ich noch.

Störungsstatus_einsehen___Telekom_Hilfe.pngAch ja: Ihr habt bestimmt schon die Freude gehabt, mit der Nummer zur Meldung von Störungen der Telekom und dem Sprachcomputer zu kommunizieren? Eine wahr Freude: „… klingeliling … wenn Sie das haben, drücken Sie die 1 … wenn Sie jenes haben … drücken Sie die 2 … der nächste freie Mitarbeiter …“ Ich kann die Melodie nicht mehr hören.

„Es kann nicht sein, dass die
Internetverbindung wochenlang
wiederholt ausfällt und Verbraucher
ständig auf die Anbieter zugehen
müssen, damit sie wieder
funktioniert“,
Dennis Romberg,Team „Marktwächter
Digitale Welt“ beim Tagesspiegel

Doch zurück zu meiner Störung: Da ich die vergangenen Wochen viel unterwegs war, habe ich nicht weiter nachgehakt. Ich war zu bequem. Geht ja scheinbar gerade alles. Und ich hatte dann auch einfach keine Lust. Doch das Damokles-Schwert schwebt nach Fritzbox-DSL-Statistik weiter über mir. Wie weiter ist jetzt die Frage. Nach den letzten Erfahrungen und Ausfällen ist meine Lust auf neue Technikerbesuche sehr eingeschränkt.

Unbedingt erwähnen will ich noch das Twitter-Team von @Telekom_hilft, die meine Hilferufe wahrgenommen und schnell reagiert haben. Sie haben auch immer wieder Hilfe angeboten, von der Erhöhung meines LTE-Datentarifs bis zur Bereitstellung eines LTE-Routers als Interimlösung. Sie haben auch nochmals nachgefragt und wollen nochmals mit mir sprechen.

Telekom_hilft___Twitter.png

Mitteilungen___Twitter.png

@Telekom_hilft: Ihr wart wirklich so, wie ich es mir von einem Kundendienst erwarte, auch wenn Ihr natürlich manche Prozesse auch nicht beschleunigen konntet.

Die generelle Unzufriedenheit bleibt aber und ich scheine ja nicht alleine zu sein, wie die zitierten Artikel belegen. Und ich lese den Artikel im Tagesspiegel: „Verbraucher sind in solchen Fällen bislang praktisch machtlos.“ … und bin frustriert.  Schadensersatz einfordern? Notfalls also kündigen? Ist das dann die Konsequenz. Ich zumindest bin viel zu bequem, nun schon seit mehr als zwei Jahrzehnten im Festnetz bei der Telekom. Genau auf diese Bequemlichkeit baut man wohl auch. Stammkunden sind nicht so wichtig. Neukunden bekommen ja auch die besseren Tarife.

Nachwort zur Technik

Zur technischen Situation aus meinem Verständnis noch eine Bemerkung zum Ende (falls es dann doch jemand von der Telekom interessiert):

  • Das Problem liegt nicht in unserer Wohnung. Das Netz dort funktioniert. Der Media Receiver, der vor einigen Monaten schon einmal als Schuldiger ausgemacht wurde, funktioniert.
  • Der Fehler sollte jetzt nicht mehr in der Kabelverbindung zur DSL-Vermittlungsstelle liegen. Dieses Kabel wurde ja jetzt laut Telekom repariert oder ausgetauscht.
  • Der Fehler – so einer der Techniker – könnte zwischen DSL-Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten in unserer Hausanlage liegen. Nur: Wie findet man das jetzt raus und beseitigt den Fehler? Und bitte ohne tagelange Ausfall- und Unterbrechungszeiten.

(Stefan Pfeiffer)

HCL: Lizenzmodell für Notes und Domino – aktueller Stand

25. September 2019 Posted by Manuel Nientit

Gabriella Davis von Turtle Partnership bringt Neuigkeiten von der "Let's Connect" in München mit. Dort hat Uffe Sorensen als Global …

Announcing – Lets Encrypt for Domino v2.2 – Just Do SSL

25. September 2019 Posted by .:. netzgoetter.net .:.

Today we are pleased to announce the new version 2.2.0 of midpoints Let's Encrypt 4 Domino aka LE4D LE4D 2.2.0 uses the ACME v2 protocol, based on Java 8, and is supported on Domino 10 and Domino 9 ...

Lesezeichen zu Agile & Scrum: „Hip Hip Hurra, alles ist super, alles ist wunderbar.“ – Nicht wirklich

25. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Tage habe ich schon davor gewarnt, „agile“ zur allseligmachenden Religion zu erklären. Da kommt dieser bemerkenswerte Beitrag von derDoubleD genau richtig.

Hip Hip Hurra, alles ist super, alles ist wunderbar.

über INSPECT&ADAPT » Scrum motiviert nicht

Wirklich? Sieht die Realität nicht vielmehr oft so aus?

Wie viele Menschen erlebe ich gelangweilt und desinteressiert in Planungsmeetings, schweigsam in Retrospektiven? Wie viele Teams erlebe ich, die sich von Sprint zu Sprint hetzen und jedes mal ihre Pläne nicht schaffen? Die dann mindestens dem Product Owner gegenüber Rede und Antwort stehen müssen …

über INSPECT&ADAPT » Scrum motiviert nicht

Doch wie es derDoubleD richtig schreibt. Nicht Scrum, nicht agile sind das Problem. Sie sind ein möglicher Rahmen, Die eigene Motivation der Mitarbeiter, ein funktionierendes Team, ein Management, das coacht und ermutigt – nicht nur mikro-managt und kontrolliert – sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

 Bild von BoutiqueBreizh auf Pixabay

Stuttgarter Lebensversicherung a.G. setzt auf die IBM Cloud, um die digitale Transformation voranzutreiben

24. September 2019 Posted by IBM Press Releases - All Topics - Germany

#CMOKurator: Von Pups-Geräuschen, den aktuellen Marketingthemen als U-Bahn-Streckennetzwerk, dem vermeintlichen Ende der IAA und mehr

24. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Und wieder einige Nachrichten aus dem Marketing und den damit verbundenen „Welten“.

Das Marketing-U-Bahn-Netzwerk der kommenden Monate

Michaela Fränzer hat auf der DMEXCO Webseite unter dem Titel Vertrauen, Ethik und ein neuer Kundenfokus – die Trends der DMEXCO 2019 die Schwerpunkte im Marketing und Digital Business als U-Bahn-Streckennetz mit verschiedenen, sich überschneidenden Strecken zusammengefasst. Meine Streckenführung würde des öfteren anders verlaufen. Auch fehlt mir natürlich eine Gewichtung der Hauptstrecken, auf denen der meiste Verkehr ist, aber ein nette optische Spielerei und Darstellung:

dmexco-trends_05.png
Vergrößerte Darstellung siehe hier. Alle Rechte liegen bei der DMEXCO.

Meine persönliche Zusammenfassung zur DMEXCO ist hier zu finden.

Keine Autoschau mehr im Autoland Deutschland: „Droht der IAA im nächsten Jahr das CeBIT-Schicksal?“

Angesichts der DMEXCO haben wir vergangene Woche bei #9vor9 die IAA, die Automobilglanznabelschau vergessen. Und nicht nur der Standort Frankfurt, deren generelles Fortbestehen wird kontrovers diskutiert. „Droht der IAA im nächsten Jahr das CeBIT-Schicksal? Damit das nicht passiert, muss sich die Automobilmesse zu einer Plattform entwickeln, in dessen Mittelpunkt es um Dialog und Austausch geht,“ so der Vorspann des Artikels von Hortizont-Redakteur Michael Reidel. Und ja, die Bedenken sind gerechtfertigt und es stellt sich schon die Frage, ob man wirklich von einer Messe, die Hochglanz fährt, zu einer  Plattform, einer Konferenz für Mobilitätsfragen werden kann. Ich habe da meine Zweifel und zitiere Volker Weber, der vor Ort war:

Danke IAA. War schön bei Dir. Wenn du in zwei Jahren immer noch da bist, fresse ich einen Besen. Diese Form von Veranstaltung hat sich überlebt.

über vowe dot net :: Mausetot :: Impressionen von der IAA

Und nein, das Ende der CEBIT und die Diskussion um das Ende der IAA hat absolut nichts damit zu tun, dass bei beiden Events Ginni Rometty eine Keynote hielt 😉

„Kundennähe und Kundenkontakt müssten zum Pflichtpunkt für jeden Marketer werden“ – Anne Schüller

Sie schreibt mir ganz aus dem Herzen, die Anne Schüller, die in einem Blogbeitrag auf PR-Blogger die zu hohe Fixierung vieler Marketingverantwortlicher auf Zahlen und Datenanalyse moniert:

Datenmanie killt Empathie – und verliert das Menschliche aus den Augen. Wer auf Zahlen fixiert ist, denkt nur noch in Zahlenkategorien – und vertraut den Zahlen blind. Natürlich sind Daten genauso wie KPI’s wichtig. Und Messbarkeit hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur darf man sie nicht für den Stein der Weisen halten.

über PR-Blogger – Über Zahlenhörigkeit und Datenmanie: Dem Erfolg förderlich und doch gefährlich

Um es nochmals klar zu sagen: Daten und Analytics sind im heutigen Marketing unverzichtbar. Richtig angewendet, helfen sie uns den Interessenten zum richtigen Zeitpunkt die richtige Information und das richtige Angebot zu unterbreiten – und so zu verkaufen. Gerade im digitalen und Online Marketing können wir nicht darauf verzichten, aber wir dürfen sie nicht zum heiligen Gral erheben, die Validität der Daten immer wieder hinterfragen und wir sollten wo immer möglich auch als Marketingmitarbeiter Kontakt zu unseren Interessenten und Kunden haben. Also so richtig Kontakt. Am besten real. Von Mensch zu Mensch:

Kundennähe und Kundenkontakt müssten zum Pflichtpunkt für jeden Marketer werden.

Ich stimme zu, auch wenn es heute in vielen Marketingabteilungen und bei vielen CMOs nicht oberste Priorität zu haben scheint und sich Mitarbeiter hinter Dashboards und Tabellen verschanzen und dort auch ganz sicher wahnsinnig agil sind.

Statt Amazon: Direkt beim Händler ist in der Regel billiger

Ich war auch bequem und habe vor Jahren immer über Amazon eingekauft. Dort konnte ich an einer Stelle alle Artikel von IT-Zubehör bis Katzenfutter finden und musste mich nicht auf anderen Marktplätzen oder direkt auf der Webseite des Händlers bewegen. Persönlich habe ich das geändert – aus Gründen des Datenschutzes und auch um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen – und kaufe nur noch selten über Amazon ein.

Doch. nicht nur ich habe Geld raus geworfen. Jetzt hat aber die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einer Stichprobe herausgefunden, dass man für diese Bequemlichkeit zahlt. Die Gebühren von bis zu 15 Prozent, die Amazon nimmt, werden oft einfach drauf geschlagen.

Bei 98 von 100 Produkten fand sich der niedrigste Preis im Händler-Shop. Im Schnitt wurden die Waren dort im Direktverkauf fast ein Fünftel (18 Prozent) günstiger angeboten als auf dem Online-Marktplatz – und das inklusive Versand. Der Grund: Die Gebühren, die der Mittelsmann Amazon einstreicht

über Verbraucherschützer: Direktkauf beim Händler oft günstiger als bei Amazon Marketplace | heise online

Bevorzugen Amazon und Apple eigene Produkte?

Und zum Abschluss dieses CMO Kurators noch zwei Meldungen, die nicht wirklich erstaunen. Sowohl Amazon wie auch Apple sollen die eigenen Produkte in ihrer jeweiligen Stores beispielsweise beim Suchen bevorzugt promotet haben. Apple streitet das ab. Wieder mal ein Schelm …

Und zum Abschluss ein Pups

Und ich kann mir diesen abschliessenden Link und Hinweis nicht verkneifen:

„Alexa, mach ein Pups-Geräusch!“ So oder so ähnlich lautet einer der beliebtesten Befehle, die Amazon-Alexa-User dem Smart-Home-System geben.

über Alexa-User lieben Pupsgeräusche und Tierlaute | Special | Dmexco 2019 | W&V

Nicht sinnvolle Skills dominieren laut Analyse der Berliner Digitalagentur Beyto im Alexa-Skill-Store: Es sind – ich sage mal – eher Humorvollen. Und über Humor kann man ja …

(Stefan Pfeiffer)

 

Die wahre Welt des Content Management: Jeder Zweite mailt sich Dokumente zu – Durchschnittlich hat jeder 20.000 Dateien im Dateisystem und auf dem File Server

23. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

„Fast jeder Zweite mailt sich Dokumente, statt Cloud-Speicher zu nutzen“, so titelt Michael Kroker in seinem Beitrag vom 4. September 2019 im Blog auf Wiwo.de und stellt dort die Ergebnisse einer Studie des amerikanischen Softwareanbieters Citrix
vor. Dass viele sich noch selbst per E-Mail Dokumente zuschicken, kann ich im eigenen Umfeld nur bestätigen.

Selbst wenn Onlinespeicher wie iCloud oder Onedrive vorhanden sind, ist Otto Normalverbraucher:in noch immer nicht mit der Nutzung vertraut. Oder aber man traut „der Cloud“ nicht. Es muss also noch einfacher werden oder so voreingestellt sein, dass die Dateien und Dokumente automatisch dort landen und dann auch genutzt werden. Und hier schreibe ich gerade nur von Onlinespeichern, keinen klassischen Content Services wie Box oder Dropbox.

Und ja, in vielen Anwendungsfällen und Unternehmen müssen wir natürlich auch die Frage nach Datenschutz und Compliance stellen. Sollten, ja dürfen Dokumente im privaten Onlinespeicher ablegt oder an die private E-Mail geschickt werden? Sensible, geschäftsrelevante Dokumente aus dem Geschäfts- und Unternehmensumfeld gehören ganz sicher weder in private E-Mail-Postfächer noch auf private Festplatten oder Cloud-Speicher.

[Natürlich gibt es Unternehmen, die es nach dem Bring Your Own Device-Prinzip erlauben, auf privaten Geräten Unternehmendaten zu verarbeiten, aber dann sind diese Geräte in der Regel entsprechend „geschützt“, werden vom Unternehmen über Endpoint Management-Systemen kontrolliert. So etwas muss man als privater Besitzer der Geräte auch wollen und akzeptieren.]

Eine andere von Michael vorgestellte Studie der Aikux.com GmbH hat festgestellt, dass jeder PC-Nutzer in deutschen Unternehmen im Durchschnitt mehr als 20.000 Dateien im Dateisystem lokal und auf Servern abgelegt hat. Davon seien nur 15 Prozent relevant. Beim Rest handele es sich um „Dark Data – das heißt: mit unbekanntem Wert fürs Unternehmen – oder ROT-Data: Also redundant, obsolet oder trivial„. Hinzu kämen noch weitere Dateien, die unstrukturiert in Sharepoint, Cloud-Speichern oder Exchange-Postfächern lägen.

Content Management im Spannungsfeld  von Zusammenarbeit, Wissensmanagement, Automatisierung, Compliance … und Benutzerakzeptanz und -freundlichkeit

Dazu will die schon zitierte Citrix-Studie herausgefunden haben, dass erst 12 Prozent aller Beschäftigten am Arbeitsplatz Content Services wie Box, Dropbox oder SharePoint im Einsatz haben. Für mich erstaunlich, dass so wenige Unternehmen bereits Content Services im Einsatz haben sollen. Doch wesentlich relevanter ist die Erkenntnis, dass diese Systeme und Services durchaus nicht automatisch die Probleme im magischen Spannungsfeld von Collaboration/Zusammenarbeit, Informations- und Wissenssuche, Automatisierung und Compliance lösen:

Zusammenarbeit: Dass Content Services im Einsatz bedeutet nicht, dass dadurch sofort besser zusammengearbeitet wird. Dafür gibt es vielfältige Gründe, die von Benutzerfreundlichkeit über Benutzerfaulheit bis zu fehlendem Verständnis und mangelhafter Schulung reichen. Selbst wenn Anwender Content Services nutzen: Wie viele von Ihnen haben das Thema Versionierung verstanden? In der Regel wird doch die Datei als eigenständiges Dokument Dies_ist_die_Version3.docx gespeichert.

Und Dateianhänge waren und sind der Tod jeder Zusammenarbeit.

Informationen, Wissen finden: Wäre aus meiner Sicht nicht so schlimm, wenn Inhalte, Wissen vernünftig erschlossen und auffindbar wären. Doch wie geschieht das oder wo ist das der Fall.  Wir sind mit in vielen, ja den meisten Anwendungsgebieten mit einer strukturierten Verschlagwortung (dem „Aktenplan“) gescheitert. Selbst eine einfache Verschlagwortung nimmt kaum ein Anwender vor. Und wenn Schlagworte vergeben werden, „passen“ die dann? Maximal werden Ordnerstrukturen, Verzeichnisse mit Unterverzeichnissen angelegt. Kennen wir ja vom Explorer.

Wie findet man also dann Informationen? Systeme zur übergreifenden Suche in Unternehmen (Enterprise Search) sind meiner Wahrnehmung nach noch immer die Ausnahme. Und in großen Unternehmen gibt es alleine für Dokumenten- und Dateiablage verschiedene Töpfe und Systeme, so dass die Suche meist nur in einem der Systeme funktioniert. Der Rest bleibt außen vor. Wie soll dann gar Wissensmanagement funktionieren, das Wissen und Knowhow, das bei Mitarbeitern und im Unternehmen vorhanden ist, erschlossen werden? In Firmen herrscht Corporate Amnesia, wie es Eileen Brown einmal formuliert hat.

In meinem jetzigen beruflichen Umfeld bei Acoustic, dem ehemaligen IBM Watson Marketing, bin ich auch mit dem Thema unter etwas anderer Perspektive befasst. Wie verwalte ich meine Dokumente und Dateien vernünftig, so dass ich sie auf meiner Webseite, in meinen E-Mailings, in Social Media und anderen Kanälen nutzen kann? Dazu ist man dann ein „Headless CMS“ entwickelt, das künstliche Intelligenz zur Verschlagwortung und damit Erschließung der Inhalte einsetzt.

Ich drücke es etwas flapsig aus: „Die künstliche Intelligenz“ schaut sich die Bilder, Videos, Texte, Sprachdateien, Grafiken, die in einem Content Hub gespeichert werden, an und weist passende Schlagworte zu. Über diese Schlagworte kann dann beispielsweise ein Web Content Management-System das richtige Bild auf der Webseite einbinden, das Marketing Automation-Tool die richtige Grafik für den E-Mail-Newsletter ziehen. „Kopflos“ sind diese Content Services also in der Beziehung, dass sie ein Repository, einen intelligenten Topf von Dateien und Daten für andere Systeme zur Verfügung stellen. Ein Ansatz, der vielleicht auch in ganz anderen Einsatzszenarien wie Kundenservice bedenkenswert wäre?

Automatisierung: Vielleicht ist die Nutzung von Dateien und Dokumenten in strukturierten Prozessen, in der Personalarbeit, in Buchführung und Finanzen der Bereich, in dem Dokumentenmanagement noch am besten funktioniert. Die Dokumente sind klar und eindeutig zuzuordnen. Heil Welt!? Doch gibt es sicherlich noch genug Bereiche jenseits des unstrukturierten, kreativen Arbeitens, die in höherem Maße automatisiert werden könnten. Das Thema Kundendienst und -service habe ich oben ja bereits genannt. Automatisierung wird in diesen Bereichen aber wahrscheinlich flexibler sein müssen. Auch hier könnten von künstlicher Intelligenz unterstützte Assistenzsysteme – Stichwort Chatbots – ihren Teil beitragen.

Compliance: Und schließlich sind Content Services beziehungsweise der Umgang mit Dokumenten und Dateien auch noch den unendlichen Weiten der Compliance-Anforderungen ausgesetzt. Nicht erst seit der DSGVO gelten Vorschriften für den Datenschutz oder auch für die vorgeschriebenen Aufbewahrungfristen von Dokumenten oder unterschiedlichsten gesetzlichen Aspekten. Da passen noch immer in E-Mail-Postfächern oder auf privaten Festplatten gespeicherte Dokumente – auch wenn nur ein geringer Bruchteil Compliance-relevant sein sollte – so gar nicht ins Bild.

Lang sind die Zeiten her, in denen ich mich als Marketingverantwortlicher beim ECM- und Archivanbieter FileNet und zuvor im Vertrieb von Dokumentenmanagement-Systemen intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt habe. Heute spielen mehr Devices – Smartphones, Tablets, Notebooks -, andere Architekturen und Technologien – Stichwort Cloud -, deutlich mehr Content-Formate – was wird noch im Bereich Sprache und Video auf uns zukommen? – und auch neue Kommunikationskanäle – z.B. Messenger im privaten und beruflichen Umfeld – eine Rolle.

Content Management: Ich bin über 10 Jahre weg, die Probleme sind geblieben

Jedoch scheinen viele der grundlegenden Herausforderungen im Dokumenten- und Dateimanagement – oder neudeutsch bei den Content Services – geblieben und noch immer nicht maßgeblich vorangetrieben oder gelöst worden zu sein. Auch heute noch kämpfen wir mit der Nutzerakzeptanz, mit verbesserungswürdiger und -fähiger Zusammenarbeit bis zum produktiven Teilen und der wirklich einfachen Erschließung von Informationen und Wissen. Die dicken Bretter werden weiter gebohrt. Ob wir durch neue Bohrer wie künstliche Intelligenz endlich deutlicher vorankommen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Panel auf der DCX 2019 in Berlin: „Content Services and the Challenges of Automation“

Mein Weggefährte Dr. Ulrich Kampffmeyer, mit dem ich seit langen Jahren freundschaftlich verbunden bin, hat mich bekniet und überzeugt am 8. Oktober 2019 in Berlin auf der DCX Digital Content Expo 2019 an einer von ihm moderierten Paneldiskussion unter dem Titel „Content Services and the Challenges of Automation“ teilzunehmen. Ich habe mich erfolglos gewehrt, da Content Services nun seit geraumer Zeit nicht mehr in meinen beruflichen Fokus liegen. Aber in alter Verbundenheit steige ich also in die Bütt und werde mich (in englischer Sprache) Koryphäen wie Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg, Professor for Computer Science an der FHM Bielefeld, Drs. Hanns Köhler-Krüner, Managing Vice President, Content, Insight & Legal bei der Gartner Group, und Tim Hood, EMEA Sales Director bei Hyland stellen. Das Panel beginnt um 14:30 Uhr.

(Stefan Pfeiffer)

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay
WorkplaceCitrixIG
Quelle: Citrix

Tom Zeizels Blog: Auf Tour mit Richard Jefts

21. September 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizels Blog: Auf Tour mit Richard Jefts Es war eine besonders aufregende Woche – zusammen mit Richards Jefts, unserem General Manager HCL Digital Solutions. Anfang der Woche war er auf der Social Connections Konferenz in München – die ab sofort „Let’s Connect“ heißt und 2020 wieder in Europa, aber wohl nicht in Deutschland stattfinden […]

Der Beitrag Tom Zeizels Blog: Auf Tour mit Richard Jefts erschien zuerst auf DNUG.

IBM Traveler 10.0.1.2 available

20. September 2019 Posted by .:. netzgoetter.net .:.

Today HCL released Fixpack 2 for HCL IBM Traveler 10.0.1 (Build 20190904) HCL Traveler 10.0.1.2 is more a maintenance release with a longer list of fixes. But it includes updated Apple APNS cert ...

„Um unsere digitale Souveränität zu gewährleisten, wollen wir Abhängigkeiten zu einzelnen IT-Anbietern verringern“ – Horst Seehofer

20. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Das Thema Abhängigkeit der öffentlichen Verwaltung von Microsoft ist schon seit geraumer Zeit laufend Thema in diesem Blog. Unkontrollierbare, ja unbekannte Ausgaben und Datenschutz sind neben der Abhängigkeit von Europa vom US-Konzern zwei wesentliche Bedenken, die man haben muss.

Auch habe ich schon öfters süffisant bemerkt, dass fast nur heise über diese Problematik berichtet, während ein großes in München ansässiges IT-Medienhaus das Thema meist umschifft. Ein Anzeigenkunde, wer Böses dabei denkt. Nun berichtet heise über eine. vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebenen Studie Analysten des Beraternetzwerks „PwC Strategy&“, die oben genannte Mängel erneut „herausfindet“. So schwer ist das ja auch nicht.

Die Studie bezeichnet laut heise neben Microsoft auch die Beziehung zu SAP und Oracle als bedenkenswert. Es herrsche „dringender Handlungsbedarf“. Der Artikel nimmt natürlich auch darauf Bezug, mehr Open Source-Software einzusetzen und erwähnt Peter Ganten von der Open Source Business Alliance (OSB), der ja noch im Juni neben der Kandidatin für den SPD-Vorsitz, Saskia Esken, und anderen Experten bei uns im IBM Livestudio zum Thema diskutiert hat.

Wie gesagt, alles nicht neu, aber immer wieder im Sinne des steten Tropfens erwähnenswert und publizierungswürdig. Zitieren möchte ich eine Aussage von Bundesinnenminister Horst Seehofer:

Um unsere digitale Souveränität zu gewährleisten, wollen wir Abhängigkeiten zu einzelnen IT-Anbietern verringern. … Außerdem prüfen wir Alternativ-Programme, um bestimmte Software ersetzen zu können. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Ländern sowie der EU.“

über Marktanalyse: Microsoft-Abhängigkeit führt zu „Schmerzpunkten“ beim Bund | heise online

In diesem Zusammenhang muss man  man leider auch auf den Bericht des Bundesrechnungshofs zur Modernisierung der Bundes-IT verweisen, der nicht gerade Hoffnung macht, Seehofer-Aussage hin oder her:

 

Ich bin skeptisch, ob der Worte von Horst Seehofer bald auch wahrnehmbare Taten folgen. Die Lobbyisten sind sicher im Hintergrund am würgen, äh wirken.

(Stefan Pfeiffer)