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Wein-Notizen: Vinocentral in Darmstadt, Griesel Rosé 2018 vorbestellt und Tipps für ein Pfalz-/Saarland-Besuch erbeten

4. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Man hätte nicht so viel über Griesel-Sekt, insbesondere den Rosé schreiben sollen, denn nun ist er ausverkauft, der 2017 er Jahrgang. Ich wollte die Tage nach Bensheim fahren und einen Karton holen. Gut, dass ich vorher per E-Mail nachgefragt habe. Das war dann auch ein lustiger E-Mail-Verkehr mit Anna-Julia Faude vom Vertrieb & Marketing. Auf jeden Fall habe ich schon mal 12 Flaschen des kommenden Jahrgangs vorbestellt.

Einzelne Händler hätten den Rosé Brut aber noch, schrieb Anna-Julia Faude und da habe ich dann gleich mal recherchiert und siehe da, Vinocentral am Darmstädter Hauptbahnhof hatte noch den 2017er Jahrgang auf Lager. Und so kam es dann dazu, dass ich lokal bestellt habe. Vor Jahren war ich ab und an nach dem Kino dort, hatte das Geschäft aber dann verdrängt. Nun habe ich die „Wein- und Spezialitäten-Handel, Kaffeerösterei, Caffè- und Wein-Bar in einem“ wieder entdeckt und die Webseite hat mich dann auch darüber informiert, dass Vinocentral auch Online-Verkostungen anbietet. Man geht mit dem Trend.

Vinocentral in Darmstadt wieder entdeckt

Am 29. September wurden gerade „Pfälzer Jungs“ mit einem Sekt Eymann Vintage Brut Nature – 85 Monate Hefelager – und zwei Pfälzer Rieslingen, einer vom Weingut Secklinger (Seckinger Riesling King Pure bio 2017), der andere von Dennis Wolf (Laumersheimer Kirschgarten Riesling 2017), verkostet. Das ist alles schon etwas gehobener Klasse, auch im Preis, das Paket kostet 66,90 Euro. Den Naturwein Pure von 2017 habe ich probiert, sicher interessant, aber er war mir etwas zu schwer und aromenreich. Ich bin noch immer eher für die frischen Riesling, aber der Geschmack ändert sich ja auch. Und da nehme ich einfach auch mal die Aussagen von Vinocentral hin, die den:die gemeine:n Weintrinker:in abwatschen, und stehe dazu, dass mir der Wein schmecken muss:

Und die Vorlieben des/der durchschnittlichen deutschen Weinkonsument*in sind relativ überschaubar: gefällig im Geschmack und möglichst „preiswert“, um nicht zu sagen „billig“.

Weingut Seckinger | Weine aus der Pfalz bei vinocentral.de

Auf die beiden anderen Flaschen bin ich noch gespannt. Die nächste Liveverkostung von Vinocentral soll sich übrigens am 3. November um 20 Uhr 3 italienischen Rotweinen widmen. Das entsprechende Verkostungspaket kostet € 38,90.

Übrigens muss ich noch erwähnen, dass ich am 29. September morgens online bestellt habe und es 3-4 Stunden klingelte und Vinocentral mir meine Bestellung vorbei brachte. Der Vorteil der lokalen Nähe … Das Blog und den Newsletter von Vinocentral habe ich jetzt auf jeden Fall mal abonniert.

Kafflfelz Merler Stephansberg – Mosel-Riesling, der mir schmeckt

Und wenn ich schon oben über frische Riesling schreibe, dann auch mal der Hinweis auf einen Mosel-Riesling, der mir seit Jahren an den Gaumen gewachsen ist. Ich tue mich mit Weinsprech, der allzu blumigen Beschreibung von Weinen etwas schwer. Aber die Tage habe ich einen meiner Lieblingsweine, einen 2018 Riesling Merler Stephansberg Selection trocken vom Weingut Kallfelz, getrunken. Samtig, gleichzeitig mit Würze, nicht zu viel Säure, da kommt ein kitzelnder Rest am Ende beim Schlucken, Aprikose, Litschi, vielleicht etwas grüne Paprika. Wie hat ein Bekannter gesagt, der sich mit Wein auskennt: Der hat Kripp. Stimmt. Übernehme ich einfach in mein Vokabular. Der Wein kostet 9,10 Euro.

Welches Weingut sollten wir und um Deidesheim und Kloster Hornbach besuchen?

Zurück zu den Pfälzer Jungs. Das Thema kam gerade recht, denn gerade planen wir im November eine Woche in der Pfalz und im Saarland, in Deidesheim und in Kloster Hornbach im Saarland. Selbstverständlich möchten wir das ein oder andere Weingut besuchen und wir sind für Tipps dankbar. Es müssen ja nicht immer die großen Namen wie von Winning oder Bassermann-Jordan sein. Das Wein- und Sektgut Eymann – siehe oben – war und ist schon auf der Liste. Eugen Müller in Forst wäre wohl noch einen Besuch wert, aber es gibt noch Zeit und Spielraum. Also auf Ihr Pfälzer Weinexperten …

(Stefan Pfeiffer)

Einmal ums Feld gegangen

23. Mai 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ab Mittag ist heute Regen angesagt. Also bin ich mal schnell ums Feld gegangen. Ich bin keine Profifotografin wie die Pia und andere. Trotzdem einige Eindrücke mit Mohnblumen, Schrebergarten und hochgewachsener Wiese an der Modau. Alles in so 300 Meter Entfernung.

Das Feld sieht etwas traurig aus, da noch nichts wächst. Immerhin in der Mitte eine kleine Insel mit blühendem Mohn. Und eben ein Quadrat, wo offensichtlich jemand schreber-gärtnert. Zu traurigen, mono-kulturellen Feldern traut man sich ja gar nichts mehr zu sagen, weil man ja dann laut Landwirte keine Ahnung hat, wenn man gegen Dünger und Pestizide ist …

Leider nicht transportieren kann ich das laute Gequake der Kröten und Frösche in den Teichen der Software AG und der Waldorfschule. Ein richtiges, schräges, lautes Symphoniekonzert.

Digitalthemen der Woche bei #9vor9: Internetwirtschaft, Sharing Economy und lokale Onlineplattformen in und nach COVID-19

12. Mai 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Dienstags wird jetzt immer ein Videotag: 8:51 Uhr #9vor9 mit Gunnar Sohn und Lars Basche und um 11 Uhr das IBM Livestudio Magazin, das wir seit vergangener Woche auf LinkedIn Live ausstrahlen. Zum Livestudio später oder morgen mehr.

Unsere Digitalthemen der Woche bei #9vor9: Die Corona-Krise trifft die digitale Ökonomie kaum, so zwitschert Holger Schmidt mit Bezug auf eine Umfrage von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. und der Unternehmensberatung Arthur D. Little.

In diesem Jahre gehe es leicht nach unten, aber danach steige die Bedeutung der Internetwirtschaft um 9,5 Prozent, von von 4,2 Prozent auf 7 Prozent des deutschen Bruttosozialprodukts in 2025.

Andere Branchen werden sicher nicht so davon kommen. Lars brachte hier unter Bezug auf Beitrag der New York Times als Beispiel die sogenannte Sharing Economy, wo bei Unternehmen wie Airbnb, Uber oder Lyft die Umsätze dramatisch zurück gehen.

Lokale und regionale Plattformen: Es ginge mehr

Ich habe dann auf die lokalen Auswirkungen am Beispiel Darmstadt hingewiesen. Dort präsentieren sich seit Herbst 2019 mehr als 100 Geschäfte unter Digitales Schaufenster auf darmstadt-citymarketing.de. Die Präsenz war beziehungsweise ist in der jetzigen COVID-19-Krise eine Chance für diese Geschäfte online zu vermarkten. Doch scheitern viele der Versuche an oft nicht nachvollziehbaren Auflagen, wie die FAZ berichtet. Doch genau solche Ansätze, zu lokalen und regionalen Plattformen mit entsprechenden Angeboten ausgebaut, könnten durchaus eine valide Perspektive im Wettbewerb auch jenseits von COVID-19 sein, so die drei #9vor9-ler.

Die Solidarität und Bereitschaft der Kundschaft, auch in Krisenzeiten nicht bei Amazon und Co. zu kaufen, verdeutlicht außerdem, dass sich Einkauf und Beratung beim Fachhändler und digitale Bestellmöglichkeiten nicht ausschließen müssen.

Darmstadt: Ungereimtheiten im Einzelhandel der Digitalstadt

Doch mal wieder Homeoffice und Großraumbüro

Das Thema Homeoffice lässt uns natürlich nicht los. Dazu tragen nicht nur die Meldungen von PSA, Google oder Facebook bei:

Und ich möchte auch gleich nochmals betonen, dass niemand ins Homeoffice gezwungen werden sollte. Jeder sollte dort arbeiten, wo sie:er will und kann. Doch trotzdem musste ich diese Lesehinweise von Claudia Tödtmann aufnehmen und erwähnen:

Lesetipps „Süddeutsche Zeitung“ und „BR24“: Eine Untersuchung in Seoul hat gezeigt, wie gefährlich Großraumbüros für die Gesundheit und das Leben der Mitarbeiter sind. …

Lesehinweise: Corona verbreitet sich in Großraumbüros am besten | Management-Blog

Ich habe bewusst bei #9vor9 nicht auf die möglichen juristischen Konsequenzen verwiesen, die Claudia in ihrem Beitrag noch zitiert.

Und zum Abschluss noch ein Geständnis meiner Banausität:

(Stefan Pfeiffer)

“Wir lassen uns unsere Demokratie nicht kaputt machen” – #Darmstadt gedenkt #Hanau

20. Februar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Auch in Darmstadt sind am heutigen 20. Februar 2020 mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger zusammen gekommen, um den Opfern von Hanau in einer Schweigeminute zu gedenken. Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Vorsitzende des Ausländerbeirats Ümit Cengiz haben gesprochen. Anfangs hatte ich Bedenken, ob und wie viele Teilnehmer:innen zusammen kommen. Dann war es doch angemessen.

Die wichtigste Botschaft: Wir stehen zu den Familien in Hanau. Wir lassen uns unsere Demokratie nicht kaputt machen. Und der Wille ist da, gegen Rassismus und Faschismus aufzustehen und auch denen entgegen zu treten, die mir ihrer Sprache und ihren Parolen genau diesen Rassismus unverantwortlicher immer weiter anheizen.

Einige Bilder und verwackelte Videoaufnahmen:

OB Jochen Partsch auf dem Luisenplatz

Es muss nicht immer online sein: Die Weingalerie in Eberstadt am Marktplatz

1. Januar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Meine Beiträge zum Thema Wein und Sekt haben sich in den vergangenen Monaten etwas tot gelaufen. Da passt es ja, damit im neuen Jahr zu beginnen. Und das Jahr „auf“ machen möchte ich mit einer Empfehlung und einen Hinweis auf die Weingalerie in Darmstadt-Eberstadt, bei der ich seit einigen Monaten ab und an vorbei schaue. Es muss nicht immer online oder beim Großhändler sein. Die Weingalerie ist ein kleiner, uriger und gemütlicher Laden ganz nahe am Marktplatz in der Schwanenstraße (der jetzt sinnigerweise durch einen anderen, eher durchgestylten Laden wenige hundert Meter entfernt Konkurrenz bekommen hat).

Der Besitzer (vermute ich zumindest, das er es ist) Umut „Apollo“ Doygun berät einem gerne und unaufdringlich und es macht Spaß, sich in dem kleinen Geschäft umzusehen. Und natürlich habe ich auch einige leckere Tropfen entdeckt, zum Beispiel einen weißen Bordeaux für € 7,95 , den Chateau Buisson-Redon Bordeaux Blanc, der eine leckere, frische Weißweinalternative zum bei uns doch unterdessen sehr dominierenden Riesling von Kallfelz oder von Raddeck darstellt. Immer wieder gerne und nicht nur als Abwechslung. Vom Chateau Buisson-Redon sind auch ein Merlot und ein Cabernet Sauvignon für € 8,95 im Angebot.

Oder aber der Zweigelt vom österreichischen Weingut Leth, der sogar mir Skeptiker – ich bevorzuge derzeit französische und portugiesische Rotweine und bin gegenüber deutschen und österreichischen Roten erst einmal skeptisch – mundet. Nicht zu wuchtig, eher südländisch, sicher nicht zu dünn und für € 8,90 ein mehr als fairer Preis.

Am 30. Dezember haben wir uns zwei deutsche Winzersekte empfehlen lassen, einen Pfälzer Riesling von Wambsganss für € 11,50 und einen vom Rheingauer Weingut Irene Söngen für € 11,90. Ich werde berichten, wenn die Flaschen geploppt haben.

Also reinschauen, wenn Ihr in Eberstadt wohnt oder in der Nähe seid und das nicht nur, um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen. Einige Weine sind wirklich gut und ich werde mich weiter ab und an dort durchprobieren. Mein Tipp kommt jetzt allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn wie auf der Webseite zu lesen ist, macht man bis 15. Januar Betriebsferien. Ansonsten auf der Seite schauen oder anrufen, wann geöffnet ist. Die Winter-Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag zwischen 10 – 18 Uhr und am Samstag zwischen 10 – 14 Uhr.

Und ja, die Webseite ist charmant-altmodisch, gehört aber sicherlich mal überholt. Das geht ja heute mit einfachen Mitteln mit Werkzeugen wie WordPress.com, das ja auch diesen Blog „powered“ und viele Vorlagen zur Verfügung stellt.

(Stefan Pfeiffer)

Kein DSL unter dieser Verbindung oder der eingefrorene Bildschirm – Servicewüste Telekom(munikationsanbieter)

26. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich hatte es schon wieder hintenan gestellt: Meinen Ärger mit der DSL-Verbindung der Deutschen Telekom, der nun schon seit Monaten geht. Ich bin offensichtlich nicht alleine, wie heise aufgrund eines Artikels des Tagesspiegels berichtet, der auf eine repräsentative Umfrage des Marktwächter-Teams des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) Bezug nimmt:

Ärger mit dem Zugangsanbieter gehört hierzulande für viele zum Alltag. Jeder dritte Internetnutzer kämpfte in den vergangenen zwei Jahren mit Problemen mit seinem Anschluss. … Die Betroffenen beklagten demnach etwa, dass die Verbindung lahm gewesen sei oder gar nicht funktionierte. In über der Hälfte der Fälle hielten die Schwierigkeiten länger als vier Wochen an.

29 Prozent der Nutzer mit gestörten Leitungen gaben laut Tagesspiegel an, sie hätten ihren Anbieter drei- oder mehrmals deswegen kontaktiert.

über Bei jedem Dritten läuft das Internet nicht richtig | heise online

Da fühle ich mich dann doch wieder angesprochen, denn genau das ist passiert beziehungsweise ist eigentlich noch akut. Und ich habe jetzt nicht die fünfte oder sechste Störmeldung aufgegeben, weil ich es auch einfach müde bin und mein Netz gerade mal wieder läuft, so dass ich derzeit habe abends keine Unterbrechungen habe, wenn ich Magenta TV schaue. Passierte fast nach Stechuhr oft Freitag abends, Talkshow-Zeit gegen 22-23 Uhr. Doch wie lange wird es gut gehen?

FRITZ_Box_7590

Die Steuerzentrale meiner FritzBox zeigt noch immer tägliche nicht behebbare DSL-Fehler an. Derzeit kümmert sich niemand von der Telekom drum. Alle Tickets sind geschlossen, denn die kleinen Problemchen sind ja aus Technikersicht erst einmal gelöst. Da wurde einmal fälschlicherweise geschlossen, obwohl der Fehler nicht behoben war. Dann wurde ein Kabelbruch/-fehler in der allgemeinen Leitung festgestellt. Hat man halt mal 2-3 Tage kein DSL, keine Fernsehen und muss als Notlösung sein Handy mit LTE nehmen, dessen Datenvolumen irgendwann auch aufgebraucht ist.

Telekom_hilft___Twitter
Solche Informationen kann ich übrigens nicht online der Störungsmeldung hinzufügen. Vielleicht habe ich es nur nicht gefunden. Bin deshalb den Umweg über Twitter und @Telekom_hilft gegangen.

Und schließlich wird dann unser Anschluss in der DSL Vermittlung falsch gesteckt. Konnte ich online nicht melden. Ok, kann ja mal passieren, dass Anschluss 37 auf 73 gesteckt wird und Anrufe bei der Physiotherapeutin um die Ecke ankommen. Hat auch nur wieder 1,5 Tage gedauert, bis der Fehler behoben war. Geht halt nicht schneller. Man hat ja schließlich eine Liste der abzuarbeitenden Aufträge. Dann ist man halt mal paar Tage ohne Netz. Auch wenn man von daheim arbeitet, also potentiell Verdienstausfall hat. Muss auch gehen. So eine Netzabstinenz soll ja auch gesund sein, sozusagen entschleunigen. Auf eine angemessene Entschädigung warte ich noch.

Störungsstatus_einsehen___Telekom_Hilfe.pngAch ja: Ihr habt bestimmt schon die Freude gehabt, mit der Nummer zur Meldung von Störungen der Telekom und dem Sprachcomputer zu kommunizieren? Eine wahr Freude: „… klingeliling … wenn Sie das haben, drücken Sie die 1 … wenn Sie jenes haben … drücken Sie die 2 … der nächste freie Mitarbeiter …“ Ich kann die Melodie nicht mehr hören.

„Es kann nicht sein, dass die
Internetverbindung wochenlang
wiederholt ausfällt und Verbraucher
ständig auf die Anbieter zugehen
müssen, damit sie wieder
funktioniert“,
Dennis Romberg,Team „Marktwächter
Digitale Welt“ beim Tagesspiegel

Doch zurück zu meiner Störung: Da ich die vergangenen Wochen viel unterwegs war, habe ich nicht weiter nachgehakt. Ich war zu bequem. Geht ja scheinbar gerade alles. Und ich hatte dann auch einfach keine Lust. Doch das Damokles-Schwert schwebt nach Fritzbox-DSL-Statistik weiter über mir. Wie weiter ist jetzt die Frage. Nach den letzten Erfahrungen und Ausfällen ist meine Lust auf neue Technikerbesuche sehr eingeschränkt.

Unbedingt erwähnen will ich noch das Twitter-Team von @Telekom_hilft, die meine Hilferufe wahrgenommen und schnell reagiert haben. Sie haben auch immer wieder Hilfe angeboten, von der Erhöhung meines LTE-Datentarifs bis zur Bereitstellung eines LTE-Routers als Interimlösung. Sie haben auch nochmals nachgefragt und wollen nochmals mit mir sprechen.

Telekom_hilft___Twitter.png

Mitteilungen___Twitter.png

@Telekom_hilft: Ihr wart wirklich so, wie ich es mir von einem Kundendienst erwarte, auch wenn Ihr natürlich manche Prozesse auch nicht beschleunigen konntet.

Die generelle Unzufriedenheit bleibt aber und ich scheine ja nicht alleine zu sein, wie die zitierten Artikel belegen. Und ich lese den Artikel im Tagesspiegel: „Verbraucher sind in solchen Fällen bislang praktisch machtlos.“ … und bin frustriert.  Schadensersatz einfordern? Notfalls also kündigen? Ist das dann die Konsequenz. Ich zumindest bin viel zu bequem, nun schon seit mehr als zwei Jahrzehnten im Festnetz bei der Telekom. Genau auf diese Bequemlichkeit baut man wohl auch. Stammkunden sind nicht so wichtig. Neukunden bekommen ja auch die besseren Tarife.

Nachwort zur Technik

Zur technischen Situation aus meinem Verständnis noch eine Bemerkung zum Ende (falls es dann doch jemand von der Telekom interessiert):

  • Das Problem liegt nicht in unserer Wohnung. Das Netz dort funktioniert. Der Media Receiver, der vor einigen Monaten schon einmal als Schuldiger ausgemacht wurde, funktioniert.
  • Der Fehler sollte jetzt nicht mehr in der Kabelverbindung zur DSL-Vermittlungsstelle liegen. Dieses Kabel wurde ja jetzt laut Telekom repariert oder ausgetauscht.
  • Der Fehler – so einer der Techniker – könnte zwischen DSL-Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten in unserer Hausanlage liegen. Nur: Wie findet man das jetzt raus und beseitigt den Fehler? Und bitte ohne tagelange Ausfall- und Unterbrechungszeiten.

(Stefan Pfeiffer)

Wenn’s ums Geld geht … Wann kommt endlich Apple Pay bei den Sparkassen?

6. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Kommt jetzt endlich Apple Payauch für Sparkassen-Kunden. Laut CIO.DE hat ein ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) auf Nachfrage auf „sehr positive Gespräche mit Apple“. Ziel sei, den Kunden der öffentlich-rechtlichen Institute „noch in diesem Jahr“ Apple Pay anzubieten.

Auch ist in meinem Posteingang der Darmstädter Sparkasse ein Schreiben eingegangen, das neue Authentifizierungsverfahren ankündigt: „Ab Herbst 2019 wird für diese digitalen Karten das bisherige Authentifizierungsverfahren von Eingabe der PIN am Händlerterminal auf neue, innovative Verfahren zur Kundenauthentifizierung umgestellt, die der Karteninhaber direkt auf seinem Smartphone durchführt (z. B. mittels biometrischer Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung).“

Die Sparkasse Darmstadt hat auf meine Anfragen noch nicht geantwortet.

(Stefan Pfeiffer)

Image by Thomas Lüchow from Pixabay

Call for Abstracts zur #dnug46

21. Februar 2019 Posted by DNUG Marketing

Die 46. Jahreskonferenz steht vor der Tür. Am 4. und 5. Juni 2019 treffen wir uns in der grünen Metropole Essen um über die neusten Tipps und Trends der IBM- und HCL-Collaboration-Welt zu konferieren. Da wir als Usergroup von und durch die Inhalte unserer Mitglieder leben, sind Deine Beiträge sehr herzlich willkommen. Mach die #dnug46 […]

Der Beitrag Call for Abstracts zur #dnug46 erschien zuerst auf DNUG.

Keiner von 2,3 Millionen ODER kein Super Vectoring mit 250 MBit/s in Darmstadt-Eberstadt

13. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Thomas seine Tweets sind immer eine Quelle guter Informationen. So bin ich auch auf diese Meldung gekommen:

Die Telekom hat in den vergangenen vier Wochen an 2,3 Millionen Anschlüssen die Datenübertragungsrate mit Super Vectoring auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Das gab das Unternehmen am 9. Januar 2019 bekannt. Die Anzahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s stieg um zwei Millionen auf rund 16 Millionen. Die Zahl der Anschlüsse mit einfachem Vectoring mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich durch die Nachrüstung von VDSL-Gebieten um 300.000 Anschlüsse.

über Super Vectoring: Telekom schaltet 250 MBit/s für 2,3 Millionen Anschlüsse – Golem.de

War nur leider nix an meinem Wohnort in Darmstadt-Eberstadt, wie ich auf telekom.de/schneller geprüft habe. Mal in den Verteiler für Infos eingetragen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Software AG ist ja um die Ecke. Scheint aber auch nix zu nutzen.

Auch wieder bezeichnet, dass Neukunden mit attraktiven Preisen gepampert werden (Standardpreis für alle Tarife € 19,95), Kunden die seit Jahren treu dabei sind aber blechen müssen. Fällt mir nix mehr zu ein.

Breitbandausbau_Deutschland__Das_Netz_der_Zukunft___Telekom.png

(Stefan Pfeiffer)

Ergebnisse der Darmstädter Bürgerumfrage 2018: Verkehrsthemen domininieren – Bewusstsein für Digitale Patientenakte nur gering

9. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

In Darmstadt wurde auch 2018 wieder eine repräsentative Bürgerumfrage zur Lebensqualität in Darmstadt durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. 32,8 Prozent der 9.645 angeschriebenen Bürger haben geantwortet. Digitalisierung ist ja eines meiner Steckenpferde und Hauptinteressen. Deshalb habe ich mir die entsprechenden Ergebnisse zuerst angeschaut. Immerhin 63,4 Prozent wussten von der „Digitalstadt“ Darmstadt. Mit Frage #16 geht man anscheinend etwas tiefer:

Buergerumfrage_2018_pdf__Seite_10_von_20_
Auszug/Screenshot aus dem PDF Bürgerumfrage 2018

Und die Priorität der Darmstädter liegen zuerst auf der IT-Infrastruktur mit einem schnellen Internet. Das sollten sich mal die Vertreter anschauen, die kein 5G und kein Breitband an jeder Milchkanne wollen. Einfach ein schnelles Netz zu haben, ist unterdessen ein Grundbedürfnis nicht nur in Darmstadt, sondern sicher auch gerade in ländlichen Regionen.

Dahinter bewerten die Darmstädter fast gleichauf die Digitalisierung in Bildung sowie Schulen und einer flüssigen Verkehrsführung als sehr wichtig gefolgt von der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung.

Vermeintlich abgeschlagen ist das Thema Digitale Patientenakte, worauf die Frankfurter Rundschau, das Echo und auch andere Medien gleich hinein interpretieren. dass die Antwortenden der Einführung der digitalen Patientenkarte gegenüber offensichtlich skeptisch gegenüber stehen. Hier wird meiner Ansicht nach einfach blind zitiert und spekuliert. Meine Interpretation zur Digitalisierung des Gesundheitswesens als jemand, der im vergangenen Jahr sehr oft bei Ärzten und in Krankenhäusern weilen musste, ist eine andere: Die Bürger/innen müssen deutlich besser über die Notwendigkeit einer solchen Akte, die natürlich entsprechend sicher sein muss, aufgeklärt werden.

Wer einmal erlebt hat, dass die Ärzte nicht den notwendigen Zugriff auf wichtige Untersuchungsergebnisse haben, dass Befunde per Fax und Röntgenbilder oder CT-Bilder per CD verschickt werden, kann eigentlich nur für eine solche Patientenakte sein. Nochmals: Natürlich muss die Datensicherheit und die Datenhoheit – ich als Patient gebe die Daten bewusst für „meine“ Ärzte oder einen Arzt frei – gewährleistet sein. Also erhöhte Vorsicht bei einer vorschnellen Interpretation speziell dieses Umfrageergebnisses.

Und hier noch eine generelle Übersicht, wie die Darmstädter/innen Themen priorisieren. Verkehrsthemen dominieren deutlich mit Fahrradwegen an Position 1. Nur der Wohnungsmarkt schiebt sich dazwischen. Erst weiter hinten kommen andere Aspekte wie weniger Kriminalität, Kindergartenplätze oder Schulbausanierung.

Buergerumfrage_2018_pdf__Seite_18_von_20_.png

Ach ja, insgesamt sind die Darmstädter/innen zufrieden mit dem Wohnort Darmstadt (36,1 Prozent sehr zufrieden, 58,5 Prozent zufrieden) und stimmen in der deutlichen Mehrzahl einer hohen Lebensqualität in Darmstadt zu (23,8 Prozent stimmen zu, 56,6 Prozent eher zu).

Wer sich für die durchaus interessanten einzelnen Aspekte der Befragung von Einkaufsverhalten, Einzelhandel zu Ärzteversorgung über das beliebteste Kulturangebot bis zum „besten“ Schwimmbad interessiert, der kann das PDF hier downloaden:

  • PDF-Download: Grundauswertung – Bürgerumfrage zur Lebensqualität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018

(Stefan Pfeiffer)

 

Stationäre Händler und das Internet: Lokaler Handel überlebt nur durch Qualität, Fachkompetenz und besseren Service

6. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Dämonisierung von Amazon, Schwarze Fenster und Blumenkübel werden den Niedergang des stationären Einzelhandels nicht stoppen. Da muss mehr kommen.

über Mit Blumenkübeln in Fußgängerzonen gegen den Beratungsklau vorgehen – Stationäre Händler und das Internet –  CIO Kurator 

Na ja, beim Thema Dämonisierung von Amazon muss ich schon schlucken. Da gibt es durch genug zu kritisieren, aber ja, der stationäre Handel oder Einzelhandel haben deutlichen Nachholbedarf. Und das Thema Einzelhandel emotionalisiert und bewegt durchaus die Bürgr/innen. Eine meiner meist gelesenen und (in der Darmstadt-Gruppe auf Facebook) kommentierten Beiträge aus diesem „Block“ war Lokaler Einzelhandel oder warum Tina und ich in der heimischen Fleischerei einkaufen.

Tattoo-Studios, Maniküre, Pediküre, Sport Café, Friseur …

Vier von fünf Deutschen wollen ihre Geschenke in diesem Jahr bei Amazon kaufen, sagt zumindest diva-e, ein Münchner Dienstleister für den E-Commerce. Die Woche im Handel: Eine Online-Krake ist kein Kundenstreichler

Einige Darmstädter schwelgten in Erinnerungen, jedoch gab es durchaus kritische Kommentare zum Einzelhandel. Nun scheinen wir in Darmstadt-Eberstadt noch immer im Vergleich zum von Gunnar zitierten Bonn-Duisdorf in einer Einzelhandels-Idylle zu leben, selbst wenn bei uns auch immer mehr Tattoo- und Maniküre-Pediküre-Studios geschwürartig um sich greifen und den lange Jahre so beliebten „Budiggen“, Döner-Läden, Sport Cafés und Spielhallen Konkurrenz machen. Doch noch immer werden laufend Laden- und Gewerberäume angeboten, nicht nur, weil Geschäfte pleite gegangen sind, sondern ständig neue Objekte gebaut wurden. Welche „Gewerbe“ sollen denn noch da rein, auch in einer eher kaufkräftigen Gegend wie Ewerschtt? Der zweite Weinladen nach der Weingalerie wird bald eröffnen, doch das wird die leeren Immobilienflächen nicht füllen. Eher wird wohl einer der Läden irgendwann wieder frei werden.

Ab 18 Uhr geschlossen

Die meisten Geschäfte – bis auf den Supermarkt – schliessen um 18 Uhr. Dann kann man nun einmal nicht beim lokalen Metzger und Bäcker einkaufen. So einer der Einwände auf Facebook, warum nicht lokal gekauft werden kann. Falls es den Metzger überhaupt noch gibt …  Doch für unsere Ewerschterr Metzger scheinen sich längere Öffnungszeiten nicht wirklich zu lohnen oder man findet nicht das entsprechende Personal. Vielleicht ist es auch nur Gewohnheit an die eingeschliffenen Öffnungszeiten? Auf beiden Seiten, der Verkäufer/innen und der Kunden/innen? Ich weiß es nicht.

IMG_9642.jpg

Logischerweise gibt es noch viele andere Gründe dagegen, den stationären Handel aufzusuchen. Parkplätze seien nicht ausreichend vorhanden. Auch diese Klage ist oft zu hören. Fachliche Kompetenz fehle in vielen Geschäften. Da sind wir wieder bei Gunnars Beitrag. Klar. Wir werfen hier einiges in einen Topf. Den Bäcker und Metzger mit dem Elektrofachgeschäft und dem Handy-Laden und dem abendlichen und täglichen Kneipen- und kulturellen Leben.

Lokaler Handel überlebt nur durch Qualität, Fachkompetenz und besseren Service

Es gibt genug Empfehlungen, einen Wahn, stationäre „Läden in eine Art Digitallabor zu verwandeln, um sich irgendwie als fortschrittlich zu präsentieren„. Ein zweiter Trend lautet Einkaufserlebnis. Was heisst das aber eigentlich? Käufer/innen scheinen andere Prioritäten zu haben. Sie stehen auf „weiche Faktoren“ wie Vertrauen, Kundenservice und Emotionalität der Marke. Wie titelt auf Steffen Gerth auf etailment so schön: Eine Online-Krake ist kein Kundenstreichler.

Für mich bleiben vor allem Qualität, Fachkompetenz und besserer Service die Säulen, auf denen auch ein stationärer Handel überleben könnte. Beim Preis des Pullovers, den Gunnar anschaulich zitiert, wird im Zweifelsfall der lokale Laden nicht mithalten können:

Da kommen doch glatt Leute in das Geschäft rein, probieren Pullover, fotografieren die ersehnten Stücke, fragen direkt über eine App nach dem günstigsten Anbieter und verschwinden wieder ohne Kauf aus dem Geschäft.

über Mit Blumenkübeln in Fußgängerzonen gegen den Beratungsklau vorgehen – Stationäre Händler und das Internet –  CIO Kurator 

Dass ich das Verhalten auch daneben finde (so nicht der Preis deutlichst über dem Online-Angebot liegt), will ich hier aber auch erwähnen, lieber Gunnar. Egal. Mein lokales Elektrogeschäft überzeugt mich, weil ich dort noch Sachen zum Reparieren geben kann und man mich kompetent berät. Deshalb habe ich auch den Fön dort und nicht bei Amazon oder im großen Media Markt gekauft. Übrigens war der Fön auch kaum teurer. Und ja, ich weiß, den beschriebenen Service und die fachliche Kompetenz haben viele Geschäfte nicht mehr. Es ist mehr ein Rat für diejenigen, die ein neues Geschäft aufmachen wollen und meiner festen Überzeugung nach die einzige Chance, wie man lokal mit einem Laden überleben und leben kann.

Es gab einmal … die kleine Kneipe in unserer Straße

Gunnar bemängelt auch, dass kein Leben mehr in den Innenstädten „stattfindet“. Keine Kneipenszene, um 19 Uhr werden allerspätestens die Bürgersteige hochgeklappt. Ist auch bei uns in Ewerschtt meiner Wahrnehmung nach kaum anders. Die beiden Eiscafés haben noch tagsüber bei schönem Wetter Betrieb, aber dann ist auch Schluss. Eine klassische Wirtschaft alten Schlags namens „Alt Ewerschtt“ habe ich noch identifiziert, wo es noch bei jedem Tor der Lilien ein freies Bier oder einen Schnaps gab. Sonst ist Ewerschtt kein Kneipen-Stadteil. Da muss man nach Darmstadt in die entsprechenden Viertel rein. Vielleicht ist aber auch einfach nicht der Markt für die kleine Kneipe in unserer Straße da. Vielleicht ist er aber auch wieder da und keiner merkt es.

Das Szenario leerer Innenstädte ist nicht unbedingt das, was ich mir vorstelle, aber leider schon Realität in vielen Kommunen. Bekannte haben mir gerade von Weilburg an der Lahn berichtet, einem Ort mit schöner Altstadt, die aber wohl unterdessen mehr oder weniger ausgestorben ist.

Lieferservices mit Qualitätsprodukten als Alternative zu Amazon, Rewe & Co?

Zurück zum Handel, zu Lebensmitteln und Grundversorgung: Blicken wir jetzt noch in ländliche Regionen, wird die Situation noch düsterer. Bleibt dort eigentlich noch eine Alternative zu Amazon & Co. oder dem Groß- und Vorratseinkauf im Supermarkt? Bring-Services haben sich trotz Bofrost oder anderen Diensten meiner Wahrnehmung nach nicht durchgesetzt oder sind vielleicht nicht profitabel genug. Man wird sicher sehen, wie sich Rewe oder Amazon mit ihren Diensten etablieren. Ich freue mich dann immer besonders, wenn ich über Alternativen wie FrischePost – leider wohl nur für Hamburg – lese:

Frischepost liefert nachhaltig produzierte Lebensmittel aus der Region direkt vom Erzeuger zum Endverbraucher in die Stadt. Im Online-Shop frischepost.de können sich Kunden ihren Warenkorb mit Produkten aus den Bereichen Obst und Gemüse, Milchprodukte, Backwaren, Fleisch und Fisch, Getränke sowie Manufaktur- und Drogerieprodukte frei nach Wahl zusammenstellen und mit einem Klick nach Hause liefern lassen. Ausgeliefert werden die Lebensmittel innerhalb eines Tages, ganz umweltfreundlich mit Elektroautos und in Mehrwegverpackungen.

über Start-ups: Frischepost – Der digitale Hofladen

Ich glaube, wir brauchen viel mehr solche pfiffige Ideen und Alternativen für die Versorgung auf dem Land und auch in der Stadt jenseits der gewohnten Ladenöffnungszeiten. Hoffentlich wird dieses Feld nicht auch noch Amazon überlassen!

(Stefan Pfeiffer)

#9vor9: 5G & Initiative Milchkanne – Microsoft & Daten – Darmstadt & 115

27. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Natürlich war 5G anläßlich der anstehenden Versteigerung heute Thema bei #9vor9. Und ebenso natürlich plädierten alle für gute flächendeckende Infrastruktur. #InitiativeMilchkanne, sag ich nur. Ich hätte es gar nicht mehr erwähnt, aber Gunnar brachte es dann doch. Es gibt derzeit einige Daten- und Sicherheitsbaustellen bei Microsoft in Windows 10 – das BSI prüft – und Office 365 – nach holländischer Regierung nicht DSGVO-konform. Microsoft will und wird nachbessern müssen. Las Vegas-Fan Axel steuert dann noch die Roboter mit Amazon und ich rufe die 115 an.

Selten habe ich Gunnar so abgehen sehen wie bei dem Thema 115. Taugt die Servicenummer was, auch wenn sie nur zwischen 8 und 18 Uhr verfügbar ist? Liebe Darmstädterinnen und Darmstädter, anrufen, testen und uns Feedback geben. Gilt natürlich für alle, wo 115 verfügbar ist. Wir wollen Eure Erfahrungen! Hier nochmals „Serviceversprechen“:

Mindestens 75 Prozent aller künftigen Anrufe sollen innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet werden. Sollte dies nicht möglich sein, wird der Anrufer innerhalb von 24 Stunden innerhalb der Servicezeiten eine Rückmeldung – auf Wunsch auch per Fax oder E-Mail – erhalten.

über Wissenschaftsstadt Darmstadt tritt 115-Verbund bei und startet eigenes Servicecenter – Digitalstadt Darmstadt

(Stefan Pfeiffer)

Kurz notiert: Darmstadt macht mit – Ruf Servicenummer 115 an und „da werden Sie geholfen“

26. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Stell Dir vor, es gibt eine Telefonnummer, die man anrufen kann, wenn man Fragen an die städtische Verwaltung hat, egal ob es um den Reisepass oder um Wohngeld geht? Oder um mit Verona zu sprechen: Ruf 115 an, da werden Sie geholfen

Mindestens 75 Prozent aller künftigen Anrufe sollen innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet werden. Sollte dies nicht möglich sein, wird der Anrufer innerhalb von 24 Stunden innerhalb der Servicezeiten eine Rückmeldung – auf Wunsch auch per Fax oder E-Mail – erhalten.

über Wissenschaftsstadt Darmstadt tritt 115-Verbund bei und startet eigenes Servicecenter – Digitalstadt Darmstadt

Ab 26. November soll das auch in Darmstadt im neuen Service Center  zwischen 8 und 18 Uhr klappen. Über 550 Kommunen, zwölf Bundesländer und die gesamte Bundesverwaltung haben sich dem föderalen Vorhaben bereits angeschlossen, so der Bericht auf Digitalstadt Darmstadt. Klingt gut, ist notwendig und ich bin gespannt, wie es funktioniert.

(Stefan Pfeiffer)

ZDF Mediathek über #SmartCity und #Digitalstadt #Darmstadt: Bürger sollen Nutzen der Digitalisierung merken

24. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Wer sich anschauen will, was im Bereich #SmartCity, intelligente Stadt im Rahmen von #Digitalstadt Darmstadt gerade realisiert wird – ich habe hier mehrfach drüber geschrieben -, kann das über die ZDF Mediathek tun. Palle hat mich nochmals durch seinen Tweet darauf aufmerksam gemacht:

Ich zitiere die Webseite der ZDF Mediathek, wo das Video bis 17. November 2019 verfügbar sein soll, so de Hinweis.

José David da Torre Suárez will Darmstadt eine digitale Infrastruktur verschaffen. Dafür verbaut er in der ganzen Stadt Sensoren. Die messen den Verkehr, schalten Straßenlaternen nur nach Bedarf und lassen öffentliche Müllcontainer mit der Müllabfuhr kommunizieren. Doch so viel Datensammeln verunsichert den Bürger. Da Torre Suarez muss und will die Bewohner Darmstadts von seinem Vorhaben überzeugen. Er möchte sicherstellen, dass Menschen nicht den Anschluss verlieren. „Ich möchte schaffen, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern den Nutzen bringen, dass die merken, Digitalisierung bringt ihnen Vorteile im Alltag, dass sie einfach merken durch die Möglichkeiten, die wir bieten, Sensoren, die Technik, das ist eine Erleichterung, das ist komfortabler, ich komm‘ herum, ich krieg einfach Informationen, das ist lebenswert.“ Deshalb hat die Stadt eine Veranstaltung organisiert. Auch das ist Teil der Smart City – Bürgerbeteiligung.

über Smart Cities – ZDFmediathek

(Stefan Pfeiffer)

 

Kurz notiert: Darmstadt auch beim Ranking der besten Tech-Standorte von Deloitte vorne dabei

23. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Darmstadt ist IN! Auch beim Städte-Ranking von Deloitte Deutschland liegen die Heiner in der Spitzengruppe hinter München und Berlin, aber vor Hamburg und Stuttgart. Für eine mittelgroße Stadt sicher erneut bemerkenswert.

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©Deloitte Deutschland – Screenshot aus der Studie von 2018

Insgesamt ist München der bedeutendste Tech-Standort in Deutschland und liegt sowohl beim Status-Index als auch beim Potenzial-Index ganz vorne. Die Stadt weist die stärkste Spezialisierung auf die IKT-Industrie auf, hat die höchste Anzahl an technologisch orientierten (MINT)-Berufen und zeigt zudem eine ungebrochene Dynamik in diesen Bereichen. Danach folgt im Gesamtranking Berlin mit teils merklichem Abstand in einzelnen Wertungskategorien.Doch neben den Big-2-Metropolen haben sich eine ganze Reihe kleinerer Städte als Tech-Hubs etabliert. Angeführt werden diese Hidden Champions von Darmstadt auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Darmstadt ist führend bei Forschung- und Ausbildung sowie bei den Technologie-Berufen.

über Beste Tech-Standorte in Deutschland: 50 Städte im Ranking | Deloitte Deutschland

Hier kann die komplette Studie heruntergeladen werden.

(Stefan Pfeiffer)