Posts Tagged: ‘Corona’

Leider gibt es auch Dinge, die mich in diesen Zeiten sehr ärgern

17. Januar 2021 Posted by Stefan Pfeiffer

Es gibt viele Momente, in denen ich mich in diesen Corona-Zeiten über Rücksichtslosigkeit, Dummdreistigkeit und (ich nenne es mal) Inkompetenz ärgere. Sehr geärgert habe ich mich über meine Krankenversicherung. Laut Ankündigung sollten ja Ältere (ab 60 Jahre) und Risikopatienten, zu denen ich leider gehöre, Gutscheine für FFP2-Masken erhalten. Ich habe per E-Mail und unterdessen dreimal per Fax bei meiner Krankenversicherung angefragt. Erste Auskunft: Nur über 70-Jährige bekommen Masken. Auf Nachfrage bekam ich dann telefonisch die Bestätigung, dass Risikopatienten doch Masken bekämen. Gutscheine seien Anfang Januar per Post zu erwarten. Kam natürlich nichts. Und dann der oben abgebildete Brief vom 15. Januar.

Es scheint, dass wir angeblich doch so effizienten Deutschen viele Verwaltungsprozesse einfach nicht im Griff haben, von Digitalisierung gar nicht zu reden. Von Problemen mit der Impf-Registrierung hier in Hessen oder Problemen mit der Digitalisierung an den Schulen gar nicht erst anzufangen. Es bleibt noch sehr viel zu tun.

Zu meinem Beispiel, das ich gar nicht weiter hochstilisieren will, aber FFP2-Masken könnten angesichts der deutlich mehr ansteckenden Mutationen des Virus, die sich nun auch in Deutschland ausbreiten, bald deutlich wichtiger werden, denn sie schützen einfach besser. Meine FFP2-Masken habe ich dann in meiner Apotheke gekauft. Unser Apotheker hat auch nur den Kopf geschüttelt. Noch hat er übrigens Masken. Eine Lieferung sei am Montag gekommen. Hoffen wir nur, dass FFP2-Masken nicht zum neuen Clopapier mit bekannten Effekten werden.

Doch wenn ich gefrustet bin, gehe ich einfach einen Beitrag zurück und freue mich über die kleinen Dinge, die auch Mut machen.

Es gibt auch Dinge, die in diesen Zeiten Mut machen

17. Januar 2021 Posted by Stefan Pfeiffer

Es gibt viele Momente, in denen ich mich in diesen Corona-Zeiten über Rücksichtslosigkeit, Dummdreistigkeit und (ich nenne es mal) Inkompetenz ärgere. Es gibt aber auch Momente, die Mut machen und in denen ich durchaus gerührt bin, so wie bei diesem Zettel, der in unserer lokalen Metzgerei Bradtke in Darmstadt-Eberstadt aus hing. Lieben Dank an die Mädels. So etwas macht Mut!

Ich habe die E-Mail-Adresse mal unleserlich gemacht. Wer den Kontakt will, kann sich ja melden.

Nachtrag: An dieser Stelle möchte ich auch den Nachbarn meiner Eltern in meinem Heimatdorf Bissenberg herzlichen Dank sagen, die sich in diesen Zeiten so um sie kümmern, beispielsweise mit für sie einkaufen. Sie erleichtern meinen Eltern, die aufgrund ihres Alters auch zur Risikogruppe gehören, das Leben und minimieren deren Kontakte, was entscheidend ist, denn auch im Lahn-Dill-Kreis ist das Virus da. Und sie erleichtern natürlich auch uns das Leben, die wir 100 Kilometer entfernt wohnen. Wir sind so viel beruhigter.

Generell gilt der Dank all denen, die in diesen Zeiten nicht nur hilfsbereit sind und aus Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft ohne lange zu fragen helfen.

Herzlichen Dank an die Nachbarn meiner Eltern in meinem Heimatdorf #Bissenberg, die sich in #Corona Zeiten so um sie kümmern, für sie einkaufen. Sie erleichtern ihnen das Leben und minimieren deren Kontakte. Wir sind so viel beruhigter. #Hilfsbereitschaft

Es gibt auch Dinge, die gerade in diesen #Corona Zeiten Mut machen: 3 Mädels aus #Darmstadt #Eberstadt bieten an, für ältere Menschen einzukaufen #Hilfsbefreitschaft #Solidarität

Wein-erlei: „Vin de soif“, Riesling-Gutsweine als Einstieg und mir fehlen die Besuche beim Weingut

27. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Zum Jahresende noch ein Wein-erlei und nein, es geht nicht um Sekt oder Champagner. Dazu kann man allenthalben Kompetenteres nachlesen. Zudem liegen diesmal die Raumland-Sekte neben dem Griesel Rosé schon bereit … Übrigens haben wir auch einmal den Griesel Apfel Cuvée Sekt probiert. Kann man aus unserer Sicht trinken, muss man aber nicht. Da haben uns die Pomp Cuvées von Dr. Höhl besser geschmeckt, aber die sind ja auch als Sparkling Cider anders gemacht.

Trotz des winterlichen Wetters haben wir in den vergangenen 3-4 Wochen einige Rieslinge und dabei meist die Gutsweine probiert. Frederik Nikolai Schulz hat sie im Gute-Weine-Magazin als Tor zur Weinwelt, als Einstieg in die Welt des jeweiligen Winzers bezeichnet:

Ein erster Blick in das Sortiment eines Winzers, in seine Arbeitsweise und seine Philosophie, in die Charakteristika einer Rebsorte – darum sollte es gehen. Um unkomplizierten Trinkgenuss, jedoch durchaus mit Anspruch und dem gewissen Kick, der einen dazu bewegt, mehr über das Weingut und die Weinerzeugung erfahren zu wollen.

Gutsweine – Das Tor zur Weinwelt – Lobenbergs Gute Weine

„Gesetzt“ sind seit geraumer Zeit der Kallfelz Riesling Hochgewächs und der Merler Stephansberg von der Mosel oder lange Jahre war der Raddeck vom Roten Hang in Nierstein (Rheinhessen). Lange Jahre hat er sich bei uns behauptet, obwohl wir auch andere Riesling vom Roten Hang probiert haben. Jetzt hat er in diesem Jahr aber starke Konkurrenz durch St. Antony Riesling Rotschiefer bekommen. Hier steht einmal ein direkter Vergleich Raddeck gegen St. Antony bei nächster Gelegenheit an. Alle 4 genannten Weine sind würzige, aromatische Rieslinge mit starkem Ausdruck. Es handelt sich dabei immer um Gutsweine oder Ortsweine

Winzer kennenlernen: Gutsweine als idealer Einstieg

Aber natürlich probieren wir uns weiter durch und vertrauen hierbei auf Tipps von Bekannten und „vertrauenswürdigen“ Weinexperten und -händlern – wie beispielsweise Heiner Lobenberg. Dessen Weinbeschreibungen animieren uns doch immer wieder, neue Tropfen zu probieren. Jetzt haben wir einige vergleichsweise feringliedrige Rieslinge probiert, den trockenen Gutswein von Fritz Haag Riesling QbA trocken (Mosel), den Wittmann Riesling Estate trocken 2019 Bio (Rheinhessen), den Dönnhoff Riesling VDP Gutswein trocken 2019 (Nahe) und den Gut Herrmannsberg Just Riesling trocken 2019 (Nahe). Unsere Favoriten sind dabei die Weine von Fritz Haag, ein sehr feingliedriger Wein, und von Gut Herrmannsberg, ein fruchtiger saftiger Riesling . Beide werden wir sicher wieder im Glas haben.

Und weitere Guts- und Ortsweine probieren, denn sie sind für uns sogar mehr als nur ein Einstieg. Riesling wurde und ist unsere bevorzugte Rebsorte. Immer wieder haben wir auch andere Rebsorten, vom Soave bis zum Gavi , dem Grau- oder Weißburgunder, Chablis oder Sancerre im Glas, oft leben sie vom Namen oder sind überteuert, und hier und da überzeugen sie. Doch wir kehren immer wieder gerne zum Riesling zurück.

Gern auch „Vin de soif“ – und bitte keinen Neid

Solche Einstiegs- oder Alltagsweine sind wichtig. Bei Pinard de Picard ist hier und da die Rede von „Vin de soif“, von unkompliziertem Tafelwein die Rede, den man oft in Bistro ausschenkt oder eben im Alltag mit Freunden und Bekannten trinkt. Als solche „Vin de soif“ in rot habe ich die Einstiegsweine zweier bekannter (und umstrittener) Winzer der Szene kennengelernt. Ich spreche über den Fabelhaft von Dirk Niepoort und den Black Print von Markus Schneider. Beide hatten wir jetzt länger nicht im Glas, aber vor Jahren hatten wir Spaß daran.

Captain Cork kommentiert in seinem Newsletter vom 16. Dezember 2020, wie er die Welt jenseits der dünnen Weinchen kennenlernte:

Und weißt du durch welchem Wein? Es war der Black Print von Winzer-Genie Markus Schneider aus der Pfalz, einer der wenigen deutschen Winzer, die es schafften, hohe Qualität und große Produktionszahlen unter einen Hut zu bringen. Und das noch im Verbund mit perfektem Marketing. Irgendwer wird diesem Winzer für seine Pionierarbeit ein Denkmal errichten müssen, falls der Kollegenneid das zulässt. Wenn man so will, ist der Black Print einer der Basisweine von Markus Schneider. Umsatzbringer und Visitenkarte einer großen Winzermarke. … Basisweine sind die erste Stufe auf einer Treppe, die dich so weit nach oben führt wie du willst.

Und ich oute mich: Den Black Print kann man trinken. Ähnlich verhält es sich mit dem Fabelhaft Tinto von Dirk Niepoort. Im zu Weihnachten 2020 erschienenen PDF-Newsletter PINWand Nr. 317 von Pinard de Picard konnte ich lesen:

Hierzulande reduziert man Dirk gerne auf seine erfolgreichen Weine im Basisbereich, gerade der „Fabelhaft“ scheint in Deutschland so berühmt wie berüchtigt – und vor allem: rasend beliebt!

Auch hier ein leckerer Einstiegswein, ein „Vin de soif“ aus Portugal, ein Cuvée vor allem in Portugal ansässiger Rebsorten, geschickt vermarket, in Deutschland mit einem einprägsamen Etikett mit Wilhelm Busch-Motiven.

Ein Muskateller von der Deutschen Wein-Entdeckungsgesellschaft

Apropos Vermarkung: Eingetroffen ist unterdessen der Jahreswein der Deutschen Wein-Entdeckungs-Gesellschaft:

In jedem Jahr entdeckt (sprich: macht) die Gesellschaft genau einen Wein. Dafür suchen wir uns jeweils einen deutschen Spitzenwinzer aus, der das Zeug und den Mut hat dieses Abenteuer einzugehen. Gemeinsam wird festgelegt wie die Trauben und der Wein gehegt und gepflegt werden. Was dabei herauskommt? Keiner kann es wissen.

Über uns – Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft

Die Weine können in verschiedenen Paketierungen erworben werden und kosten zwisc hen 20 und 30 Euro die Flasche, also auch etwas exklusiver im Preis. Der diesjährige Wein ist ein 2019er Muskateller des fränkischen Weinguts Zehnthof Luckert. Der „Nunn“ soll hervorragend zu asiatischer Küche schmecken. Ich bin gespannt. Es ist auch mein zweiter Versuch mit der Wein-Entdeckungs-Gesellschaft. Danach werde ich prüfen, ob der Weingeschmack von Carsten Henn eventuell doch etwas zu exklusiv für mich ist.

Wein im Onlinehandel: Ich mag die Shops, die Geschichten erzählen

Schließlich noch Lesezeichen von FAZ.NET. Dort ist ein Bericht über Vicampo, den laut eigenen Aussagen zweitgrößten deutschen Onlineweinhändler (hinter Hawesko) erschienen. Bei den Mainzern habe auch ich hin und wieder Wein bestellt. Bei Vicampo fehlt mir etwas, was Pinard de Picard mit seiner PINWand, Heiner Lobenberg mit seinem Katalog und auf der Webseite* oder auch Captain Cork in seinem Newsletter machen. Dort werden Geschichten zu Wein und Winzern erzählt und das macht mich oft neugierig. Bei Vicampo gibt es ab und an interessante Probierpakete von Winzern (aber die werden auch jetzt oft von den Winzern selbst angeboten). Sonst bekomme ich halt nur … Angebote, aber damit scheint man gut leben zu können, auch in Corona-Zeiten.

Die Weinszene muss digitaler werden, aber …

Oliver Bock schreibt, dass Winzer besser als Gastronomen durch die Krise kommen:

Vor allem jene Erzeuger, die viele treue Privatkunden haben und die überdies im Internet aktive Verkäufer sind. Nie zuvor haben sie so viele Weinkisten gepackt wie in diesem Jahr. … Die Pandemie wirkt als Katalysator vieler Veränderungsprozesse auch in der Weinbranche. … Die Pandemie hat vielmehr die Digitalisierung der Weinbranche, die im zu Ende gehenden Jahr auf ihre großen Messen und Präsentationen verzichten musste, stark befördert. Webshops wurden aus dem Boden gestampft, Internet-Weinproben organisiert, digitale Weinbars eröffnet, Talkshows zum Thema Wein initiiert.

Schöne, neue Weinwelt

Das entspricht auch meinen Beobachtungen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich bei Podcasts hängen geblieben und die gibt es schon länger. Das mag noch in die Kategorie Talkshows fallen. An Online-Weinproben habe ich noch nicht teilgenommen, obwohl ich es mir vorgenommen hatte. Gutes, modernes Marketing darf sein und ist nicht „unanständig“, siehe auch die oben zitierten Beispiele Markus Schneider und Dirk Niepoort.

… mir fehlt der Besuch beim Winzer vor Ort

Doch ich gebe zu, dass mir jenseits der E-Mail-Newsletter, der Onlinediskussionen und aller Notwendigkeit, auch in der Weinszene digitaler zu werden, vor allem eines fehlt: Der Besuch beim Winzer:in vor Ort, die Weinprobe dort am liebsten mit Freunden und der direkte Kontakt zu den „Weinmachern:innen“. Hoffentlich geht das wieder, irgendwann in 2021 und wenn es Herbst werden sollte.

In diesem Sinne ein frohes neues Jahr. Bleibt vor allem gesund – und vernünftig.

Die Weinszene muss digitaler werden, keine Frage, aber mir fehlen die Besuche mir Freunden direkt bei dem:der Winzer:in, das die Weinmacher:in kennenlernen. Hoffentlich im Herbst 2021 wieder. Bleibt gesund! #Wein #Genuss

(Stefan Pfeiffer)

* Das aktive Geschichten erzählen über E-Mail-Newsletter scheint mit bei Lobenberg gerade etwas eingeschlafen, aber vielleicht täusche ich mich auch nur.

Lesezeichen: Die Wutrede einer Frankfurter Lehrerin über Schulen und Corona oder das uneinige föderale Reich deutscher Unvernunft.

22. November 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

In. der FAZ vom 21. November wird die (anonymisierte einer Lehrerin veröffentlicht. Wie ich finde, ein lesenswerter Beitrag. Leider einmal wieder online Premium Content, also nur für Abonnenten verfügbar. Der Frust kommt deutlich raus:

Es fängt schon vor dem Unterricht an. Nichts deutet auf eine Pandemie: Die Schüler stehen dicht an dicht zusammen in Gruppen ohne Maske, ohne Abstand, wie immer eigentlich. Corona fängt für sie hinter dem Schultor mit dem Aufsetzen ihrer Masken an.

Lehrerin über Schulen und Corona: „Auch Lehrer haben das Recht, geschützt zu werden“

Das beobachte ich auch so. Zwei Schulen sind unmittelbarer Nähe. Ich gehe durch den Ort. Vor der Dönerbude stehen dicht gedrängt 10 Jugendliche. Die Maske wird nur aufgezogen, wenn jemand rein geht.

Es ist schwierig und nur zu leicht gleite auch ins Fingerpointing ab. Doch es scheint mir so zu sein, dass im Alter zwischen 14 und 29 Jahren die höchste Inzidenz zu bemerken ist, wie auch im NDR Podcast vom 17.11.2020 besprochen wird. Und laut einer Studie scheint es so zu sein, dass sich viele Jugendliche nicht in der Schule, sondern in der Freizeit, im privaten Umfeld anstecken. Das alles mit aller Vorsicht gesagt.

Doch zurück zu der Wutrede, der betroffen macht. Von der Lehrerin werden korrekte Fragen gestellt. Lesen. Manche Punkte kann man in Frage stellen, doch viele der angesprochenen Punkte kann man verstehen. Ich warne aber davor, von „der Regierung“ zu sprechen, die ein halbes Jahr Zeit hatte, sich Gedanken zu machen. Das müssen wir differenzieren. Wenn „die Regierung“ Angela Merz und ihr Team ist, würde ich sagen, dass die ja gerade wieder einmal von den Landesfürsten ausgebremst wurden. „Die Regierung“ sind Bund, Land, Kreise, Schulämter, Gesundheitsämter … So kompliziert ist es leider.

Wurde der Sommer von den verantwortlichen Behörden verpennt? War die zweite Welle etwa nicht voraus zu sehen? Die Frage wird korrekterweise gestellt. Was haben die verschiedenen Behörden und Verwaltungen getan? Welche Pläne wurden entwickelt, die man zum Zeitpunkt X aus der Schublade holt? Das vermisst nicht nur besagte Lehrerin.

Stattdessen wird ein Bild unklarer Zuständigkeiten, keiner klaren Vorgaben vermittelt. Der Föderalismus schießt sich ins Knie. Viele Schul- und Gesundheitsämter sind wohl überfordert, haben die Kontrolle verloren, die bürokratischen Prozesse scheinen zu langsam zu sein. Statt ein bundesweit gültiges, klares Ampelsystem mit klar definierten Regeln umzusetzen, üben sich wir Deutschen einmal wieder in Kleinstaaterei. Viele der Landesfürsten blockieren dringend notwendige Maßnahmen und Verschärfungen. Sie haben den Schuss wohl noch immer nicht gehört.

Da wundert es nicht, dass die Zustimmung der Deutschen nach neuen Umfragen scheinbar sinkt. Ich glaube nicht, dass es mangelnde Zustimmung zur Bekämpfung der Pandemie ist. Vielmehr scheint es eher Frust zu sein, weil man die Maßnahmen nicht versteht. Sie scheinen überall anders zu sein. Ebenso schlimm: Die Empfehlungen, was getan werden müsste, scheint es zu geben. Doch sie werden nicht bundesweit nach einer gemeinsam vereinbarten und durchgesetzten Vorgehensweise – Stichwort einheitliches Ampelsystem mit definierten Aktionen – durchgesetzt. Das uneinige föderale Reich deutscher Unvernunft mit dem Clopapier als Ersatz des Bundesadlers.

(Stefan Pfeiffer)

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Urlaub 2019 & 2020: Sonne in Soma Bay, Nebel am Frankenstein

11. November 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Normalerweise wären wir jetzt in Urlaub in Ägypten. Auszeit vom deutschen Herbst und Winter nehmen, Sonne tanken, denn bis März oder April wird es grau in Deutschland. Ich würde mit Nemo schnorcheln und mit Freunden feiern.

In diesem Jahr ist alles anders. Heimaturlaub wegen Corona. Der Wald am Frankenstein bei Darmstadt ist bunt, neblig, aber schön. Trotzdem fehlt uns natürlich die Sonne. Es ist, wie es ist – und wir müssen halt da durch.

Unser Reiher, der in jedem Jahr vorbei schaute, fehlt natürlich (trotz Fischreiher, der regelmäßig an unserer Wohnung vorbei fliegt).

Realitätsverweigerer

4. November 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich habe es gezwitschert, aber es gehört länger dokumentiert, was Gunter Dueck korrekt zusammenfasst:

Tusch! Wir haben die Neuinfektionen gedrückt und die tägliche Anzahl der Toten fast auf Null gebracht. Tusch! Ein Hoch auf Deutschland!

Dann aber haben die Realitätsverweigerer wieder die Sau rausgelassen. Wir gehen nun mit weit mehr Neuinfektionen in die Todessaison als wir uns je vorgestellt hatten. Ich will sagen: Wir haben durch Leichtsinn hunderte Milliarden Euro sinnlos vertan – weil wir ein vermeintliches Recht auf Feiern und Urlaub ohne Zwänge missbräuchlich ausübten

Realitioten oder Kassandra wird ignoriert – Omnisophie

Wir haben nicht nur Tausende Euro pro Einwohner zum Fenster raus geworfen. Vor allem steigt die Zahl der Infizierten und der Toten.

Corona-Soforthilfe in BaWü – bessere Sterbehilfe?

27. März 2020 Posted by Heiko Voigt

Heute mal ein Post zu einem anderen Thema. Seit einigen Tagen wird die KMU-/Solo-Selbständigen-/Freiberufler-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg diskutiert. Die Rahmenbedingungen für dieses Pro ...