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Ergebnisse der Darmstädter Bürgerumfrage 2018: Verkehrsthemen domininieren – Bewusstsein für Digitale Patientenakte nur gering

9. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

In Darmstadt wurde auch 2018 wieder eine repräsentative Bürgerumfrage zur Lebensqualität in Darmstadt durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. 32,8 Prozent der 9.645 angeschriebenen Bürger haben geantwortet. Digitalisierung ist ja eines meiner Steckenpferde und Hauptinteressen. Deshalb habe ich mir die entsprechenden Ergebnisse zuerst angeschaut. Immerhin 63,4 Prozent wussten von der „Digitalstadt“ Darmstadt. Mit Frage #16 geht man anscheinend etwas tiefer:

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Auszug/Screenshot aus dem PDF Bürgerumfrage 2018

Und die Priorität der Darmstädter liegen zuerst auf der IT-Infrastruktur mit einem schnellen Internet. Das sollten sich mal die Vertreter anschauen, die kein 5G und kein Breitband an jeder Milchkanne wollen. Einfach ein schnelles Netz zu haben, ist unterdessen ein Grundbedürfnis nicht nur in Darmstadt, sondern sicher auch gerade in ländlichen Regionen.

Dahinter bewerten die Darmstädter fast gleichauf die Digitalisierung in Bildung sowie Schulen und einer flüssigen Verkehrsführung als sehr wichtig gefolgt von der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung.

Vermeintlich abgeschlagen ist das Thema Digitale Patientenakte, worauf die Frankfurter Rundschau, das Echo und auch andere Medien gleich hinein interpretieren. dass die Antwortenden der Einführung der digitalen Patientenkarte gegenüber offensichtlich skeptisch gegenüber stehen. Hier wird meiner Ansicht nach einfach blind zitiert und spekuliert. Meine Interpretation zur Digitalisierung des Gesundheitswesens als jemand, der im vergangenen Jahr sehr oft bei Ärzten und in Krankenhäusern weilen musste, ist eine andere: Die Bürger/innen müssen deutlich besser über die Notwendigkeit einer solchen Akte, die natürlich entsprechend sicher sein muss, aufgeklärt werden.

Wer einmal erlebt hat, dass die Ärzte nicht den notwendigen Zugriff auf wichtige Untersuchungsergebnisse haben, dass Befunde per Fax und Röntgenbilder oder CT-Bilder per CD verschickt werden, kann eigentlich nur für eine solche Patientenakte sein. Nochmals: Natürlich muss die Datensicherheit und die Datenhoheit – ich als Patient gebe die Daten bewusst für „meine“ Ärzte oder einen Arzt frei – gewährleistet sein. Also erhöhte Vorsicht bei einer vorschnellen Interpretation speziell dieses Umfrageergebnisses.

Und hier noch eine generelle Übersicht, wie die Darmstädter/innen Themen priorisieren. Verkehrsthemen dominieren deutlich mit Fahrradwegen an Position 1. Nur der Wohnungsmarkt schiebt sich dazwischen. Erst weiter hinten kommen andere Aspekte wie weniger Kriminalität, Kindergartenplätze oder Schulbausanierung.

Buergerumfrage_2018_pdf__Seite_18_von_20_.png

Ach ja, insgesamt sind die Darmstädter/innen zufrieden mit dem Wohnort Darmstadt (36,1 Prozent sehr zufrieden, 58,5 Prozent zufrieden) und stimmen in der deutlichen Mehrzahl einer hohen Lebensqualität in Darmstadt zu (23,8 Prozent stimmen zu, 56,6 Prozent eher zu).

Wer sich für die durchaus interessanten einzelnen Aspekte der Befragung von Einkaufsverhalten, Einzelhandel zu Ärzteversorgung über das beliebteste Kulturangebot bis zum „besten“ Schwimmbad interessiert, der kann das PDF hier downloaden:

  • PDF-Download: Grundauswertung – Bürgerumfrage zur Lebensqualität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018

(Stefan Pfeiffer)

 

Kurz notiert: Darmstadt macht mit – Ruf Servicenummer 115 an und „da werden Sie geholfen“

26. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Stell Dir vor, es gibt eine Telefonnummer, die man anrufen kann, wenn man Fragen an die städtische Verwaltung hat, egal ob es um den Reisepass oder um Wohngeld geht? Oder um mit Verona zu sprechen: Ruf 115 an, da werden Sie geholfen

Mindestens 75 Prozent aller künftigen Anrufe sollen innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet werden. Sollte dies nicht möglich sein, wird der Anrufer innerhalb von 24 Stunden innerhalb der Servicezeiten eine Rückmeldung – auf Wunsch auch per Fax oder E-Mail – erhalten.

über Wissenschaftsstadt Darmstadt tritt 115-Verbund bei und startet eigenes Servicecenter – Digitalstadt Darmstadt

Ab 26. November soll das auch in Darmstadt im neuen Service Center  zwischen 8 und 18 Uhr klappen. Über 550 Kommunen, zwölf Bundesländer und die gesamte Bundesverwaltung haben sich dem föderalen Vorhaben bereits angeschlossen, so der Bericht auf Digitalstadt Darmstadt. Klingt gut, ist notwendig und ich bin gespannt, wie es funktioniert.

(Stefan Pfeiffer)

ZDF Mediathek über #SmartCity und #Digitalstadt #Darmstadt: Bürger sollen Nutzen der Digitalisierung merken

24. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Wer sich anschauen will, was im Bereich #SmartCity, intelligente Stadt im Rahmen von #Digitalstadt Darmstadt gerade realisiert wird – ich habe hier mehrfach drüber geschrieben -, kann das über die ZDF Mediathek tun. Palle hat mich nochmals durch seinen Tweet darauf aufmerksam gemacht:

Ich zitiere die Webseite der ZDF Mediathek, wo das Video bis 17. November 2019 verfügbar sein soll, so de Hinweis.

José David da Torre Suárez will Darmstadt eine digitale Infrastruktur verschaffen. Dafür verbaut er in der ganzen Stadt Sensoren. Die messen den Verkehr, schalten Straßenlaternen nur nach Bedarf und lassen öffentliche Müllcontainer mit der Müllabfuhr kommunizieren. Doch so viel Datensammeln verunsichert den Bürger. Da Torre Suarez muss und will die Bewohner Darmstadts von seinem Vorhaben überzeugen. Er möchte sicherstellen, dass Menschen nicht den Anschluss verlieren. „Ich möchte schaffen, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern den Nutzen bringen, dass die merken, Digitalisierung bringt ihnen Vorteile im Alltag, dass sie einfach merken durch die Möglichkeiten, die wir bieten, Sensoren, die Technik, das ist eine Erleichterung, das ist komfortabler, ich komm‘ herum, ich krieg einfach Informationen, das ist lebenswert.“ Deshalb hat die Stadt eine Veranstaltung organisiert. Auch das ist Teil der Smart City – Bürgerbeteiligung.

über Smart Cities – ZDFmediathek

(Stefan Pfeiffer)

 

Kurz notiert: Darmstadt auch beim Ranking der besten Tech-Standorte von Deloitte vorne dabei

23. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Darmstadt ist IN! Auch beim Städte-Ranking von Deloitte Deutschland liegen die Heiner in der Spitzengruppe hinter München und Berlin, aber vor Hamburg und Stuttgart. Für eine mittelgroße Stadt sicher erneut bemerkenswert.

Tech-Standorte-Deutschland-Ranking-Deloitte-2018_pdf__Seite_7_von_40_
©Deloitte Deutschland – Screenshot aus der Studie von 2018

Insgesamt ist München der bedeutendste Tech-Standort in Deutschland und liegt sowohl beim Status-Index als auch beim Potenzial-Index ganz vorne. Die Stadt weist die stärkste Spezialisierung auf die IKT-Industrie auf, hat die höchste Anzahl an technologisch orientierten (MINT)-Berufen und zeigt zudem eine ungebrochene Dynamik in diesen Bereichen. Danach folgt im Gesamtranking Berlin mit teils merklichem Abstand in einzelnen Wertungskategorien.Doch neben den Big-2-Metropolen haben sich eine ganze Reihe kleinerer Städte als Tech-Hubs etabliert. Angeführt werden diese Hidden Champions von Darmstadt auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Darmstadt ist führend bei Forschung- und Ausbildung sowie bei den Technologie-Berufen.

über Beste Tech-Standorte in Deutschland: 50 Städte im Ranking | Deloitte Deutschland

Hier kann die komplette Studie heruntergeladen werden.

(Stefan Pfeiffer)

Eine Digitalstadt ist nur dann eine erfolgreich, wenn es Bürgerinnen und Bürgern etwas bringt – Darmstädter sollen bis 11.12.2018 Input geben

16. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Vor einigen Wochen habe ich hier ja schon über das Projekt Digitalstadt Darmstadt berichtet, das mir bis dahin komplett entgangen war. Auch entgangen ist mir eine Veranstaltung am 13. November, wo die Strategie der Digitalstadt Darmstadt vorgestellt wurde. Losgelöst davon, dass ich im Ausland war, finde ich es schon bemerkenswert und schade, dass ich anscheinend keine (Push)-Information zu der Veranstaltung bekommen habe, obwohl ich auf dem Portal https://dabei.digitalstadt-darmstadt.de registriert bin.

Aktive Kommunikation und Dialog, ja auch Werbung für das Projekt erscheinen mir noch deutlich ausbaufähig. Und Kommunikation hisst sicher nicht, auf der eigenen Webseite einen Beitrag zu veröffentlichen oder im Echo einen Bericht zu platzieren. Es soll Leute geben, die das Echo nicht lesen.

Nicht falsch verstehen: Ich finde dieses Projekt toll und bemerkenswert. Nur sollte man – so meine Wahrnehmung – näher an den Bürgerinnen und Bürgern sein, auch wenn das durchaus mal anstrengend sein kann. Nun wurde auf besagter Veranstaltung genau zur Beteiligung aufgerufen. Man solle zwischen dem 13. November und 11. Dezember 2018 die Strategie der Digitalstadt Darmstadt diskutieren. Den Entwurf des entsprechenden Strategiepapiers konnte ich hier herunterladen.

Strategiekonsultation_-_dabei_digitalstadt-darmstadt_de.png

Die im Strategiepapier aufgeführten Projekte sind ambitioniert, gerade auch wenn man die Projektlaufzeit im Auge hat. Man hat einiges vor: Vom GovBot, einem Chatbot, der Fragen beantwortet, über ein Open Datas Portal bis zum Smart Parking. Das Papier ist aber auch genau das, was drauf steht, ein eben hypergalaktisches Strategiepapier. Um Bürgerinnen und Bürger „abzuholen“, muss man meiner Ansicht nach viel konkreter werden.

Nicht jeder Darmstädter hat die entsprechende Phantasie oder die entsprechenden Kenntnisse, was beispielsweise als Online Service angeboten werden könnte. Auch mir, der zwar in der IT-Branche tätig ist, würden entsprechende konkrete Anwendungsfälle und Beispiele enorm helfen. Leuchtturmprojekte, wie in den baltischen Staaten, gibt es ja durchaus, die man heranziehen und deren Services und Projekte vorstellen könnte. Ein Voting über mögliche Services wäre dann ergänzend sinnvoll, um nicht am Bürger vorbei zu entwickeln.

Strategie_der_Digitalstadt_Darmstadt.png

Jenseits großer Strategie, der definierten Vision und entsprechender Papiere, sollten einzelnen Dienstleistungen und Services schnellst möglich greifbar, erlebbar, nutzbar gemacht werden, um die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, Sinn und persönlichen Nutzen zu vermitteln. Eine Digitalstadt ist nur dann eine erfolgreiche Digitalstadt, wenn es genau jenen Bürgerinnen und Bürgern etwas bringt. Die Aussichten sind ja generell für Darmstadt nicht schlecht, wie das aktuelle Städte-Ranking der WirtschaftsWoche und dem Portal Immobilienscout24 gezeigt hat: Nummer 1 im Zukunftsindex.

Und nicht vergessen: Nicht jeder verbindet mit dem Begriff „Digital“ etwas Positives. Dass es aber positiv sein kann, könnte durch entsprechende Services „bewiesen“ werden. Also runter vom Ross, raus aus den Büros und hautnah ran an Bürgerinnen und Bürger. Und kommunizieren, reden, offline und online, laut und vernehmlich. Dass so was in Darmstadt geht, hat schon der Datterich bewiesen.

Der „Datterich“ ist charakterisiert als der „typische“ Darmstädter: Vorlaut, schlitzohrig, immer auf seinen Vorteil bedacht.

über Datterich – Wikipedia

(Stefan Pfeiffer)

Ich lebe in der Digitalstadt Darmstadt …

1. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Würde ich nicht Thomas auch per Twitter folgen, ich hätte es verpasst. Ich lebe in der Digitalstadt Darmstadt. Was auch daran liegen mag, dass ich den lokalen Medien weder online noch auf Papier folge. Als jemand, der einmal sein Handwerk im Lokaljournalismus gelernt hat, sind lokale Meldungen oft nur schwer zu ertragen … Trotzdem erstaunlich, dass es so komplett an mir vorbeigegangen ist. Mein Versäumnis. Ich werde ein stärkeres Auge auf den Hashtag #Darmstadt, dem Twitter-Account der Digitalstadt folgen und auch entsprechende Gruppen online mehr verfolgen.

Den Titel und die Mittel – laut Bericht auf NGIN Mobility und Gruenderszene.de bis zu 20 Millionen € plus weitere 5 Millionen € vom Land – holte sich die Stadt wohl 2017, als sie einen vom Digitalverband Bitkom und dem Deutschen Städte und Gemeindebund ausgelobten Wettbewerb gewann. Auf der Webseite werden die Ziele definiert:

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird ein nachhaltiges Programm für den Aufbau der Digitalen Stadt aufsetzen und dabei eine nutzerorientierte Vorgehensweise verfolgen – im Sinne von, was wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger.

über Bitkom-Wettbewerb – Digitalstadt Darmstadt

Darmstadt soll zu einer „digitalen Modellstadt“ machen. Nun kann man sicher fragen, warum denn gerade Darmstadt? Die Stadt ist – auch wenn es viel zu wenig bekannt ist – ein Technologiezentrum mit vielen auch namhaften Firmen von der Software AG, Eumetsat, ESOC bis zur Telekom. Auch ich bin damals vor mehr als 20 Jahren hier wegen eines Jobs in der IT-Branche gelandet. Die TU Darmstadt ist rege und aktiv und hat ja auch mit meinem Arbeitgeber IBM eine Kooperation im Bereich Cyber Security geschlossen.

Der von Thomas gezwitscherte Beitrag stellt im Schwerpunkt die Bemühungen in der Digitalisierung und Optimierung des Strassenverkehrs dar, ein Problem auch in Darmstadt, das allen 95.000 Pendlern, den 30.000 „Durchpendlern“ und rund 160.000 Einwohnern nur zu bekannt ist. Eine verkehrsabhängige Steuerung soll die 165 Ampeln der Stadt (kommen mir deutlich mehr vor) mit Hilfe von 350 Kameras (nach denen werde ich jetzt mal aktiv schauen) so schalten, dass der Verkehr fliesst. [Zum Thema Verkehrsfluss: Sorry, aber muss sein: Gemerkt habe ich davon noch nichts, aber jetzt gilt erhöhte Aufmerksamkeit.]

Überlagert wird das Thema Verkehrssteuerung sicherlich derzeit durch Diesel-Fahrverbot und Emissionsschutz, obwohl hier natürlich ein logischer Zusammenhang besteht. Auch Darmstadt ist auf der berühmten Liste … Deshalb denkt man wohl über Umweltsensoren, die besonders belastete Zonen identifiziert und eine App für Pendler nach, die alternative Anfahrtsmöglichkeiten mit Öffentlichen oder auch Leihrad vorschlägt.

Neben der Verkehrssteuerung, die hoffentlich bald auch wahrnehmbar was bringt, sind über 30 weitere Projekte – eine Übersicht gibt es hier – geplant. Wer sich dafür interessiert – und es sind aus meiner Sicht einige sehr interessante Themen –  wie der Sensor in der Mülltonne, der erkennt, ob voll oder nicht voll – darunter – , kann auf der Webseite nachschauen, um dann weiter nachzufragen:

Startseite_-_dabei_digitalstadt-darmstadt_de.png
Man kann sich auf https://dabei.digitalstadt-darmstadt.de registrieren, um online mitzureden. Habe ich getan. Mal schauen, was passiert.

Und natürlich dauert die Realisierung der Projekte länger als man denkt, was auch Simone Schlosser, eine der drei Geschäftsführer der Digitalstadt Darmstadt GmbH, im Bericht auf NGIN Mobility zugestehen muss – und was natürlich die Opposition besonders bemängelt. Der Bericht zitiert die ehemalige Bundeswirtschaftsministerin und Darmstädter SPD-Vorsitzende Brigitte Zypries

„Angedachte Vorhaben nach über einem Jahr noch immer als Erfolg zu verkaufen, so wie es die Digitalstadt tut, ist in meinen Augen definitiv zu wenig.“

über Darmstadt will den Straßenverkehr digitalisieren – doch es gibt Probleme | Gruenderszene

Offiziell hat das Projekt wohl Anfang 2018 begonnen. Die Verträge in der Digitalstadt Darmstadt GmbH laufen, so der Bericht, bis 31. Dezember 2019 aus. Wie es danach weitergeht, sei offen. Die Uhr tickt. Zeit genauer hinzuschauen. Für mich sichtbar sind die digitalen Verbesserungen bisher nicht. Vielleicht für andere „Heiner“? Diese Sichtbarkeit sollte, ja muss aber sein, um das Thema Digitalisierung real vor Ort und in den Köpfen voran zu bringen.

Mir ist auch klar geworden, dass es Zeit ist, selbst intensiver darüber nachzudenken, was man als Bürger gerne als Service hätte und wo man glaubt, dass Digitalisierung Sinn macht. Hier findet man beispielsweise die Dienstleistungen, die die Stadt online anbietet.

Online_Dienste__Darmstadt

Sieht aus meiner Warte noch ein bisschen dünn aus, aber wie gesagt: Oft reden wir „Besserwisser“ am Stammtisch über bessere Verwaltung, bessere Dienstleistungen und Services.  Einiges liegt sicher nicht in der Macht der „digitalen Heiner“ – wie beispielsweise das Thema Gesundheitsakte, das ich hier ja auch behandelt habe -, aber es sollte genug Bereiche gerade beim Thema Gesundheit und der Betreuung von Älteren und Kranken geben, die lokal angegangen und verbessert werden können. Wir müssen sie als Bürger selbst benennen, ja fordern. Themen wie Umwelt, Gesundheit, Betreuung von Alten und Kranken und viele andere Themen bieten sicherlich genug Potential.

Kann man sich für digitale Themen in Darmstadt engagieren und seinen Senf dazu geben? Ich habe mich mal auf der Webseite registriert, um online mitzureden. Mal schauen, welche Möglichkeiten zur Beteiligung dem interessierten „Digitalbürger“ geboten werden.

Noch einige Rand- und Schlussbemerkungen:

  • Ich war positiv erstaunt über das Veranstaltungsangebot der Digitalstadt, von Frau Professor(in) bis IoT. Wer sich für das Themenspektrum interessiert, sollte mal reinschauen.
  • Ich habe über das oben nieder Geschriebene gelernt, dass …
    • es einen lokalen Chaos Computer Club gibt,
    • es ein flächendeckendes Lorawan-Netz gibt über das sich auch Sensordaten unter geringem Energieaufwand senden lassen,
    • eine Grünwellen-Vorhersage getestet wird,
    • Darmstadt über ein eigenes Lichtwellennetz verfügt,
    • Darmstadt neben der TU und zwei weitere Hochschulen, drei Fraunhofer Institute, die Weltraumorganisation ESA und vieles mehr an technologie-affinen Instututionen hat und noch einiges mehr, was mir nicht gegenwärtig war:

Portrait_–_Digitalstadt_Darmstadt.png

(Stefan Pfeiffer)