Archive for: ‘April 2020’

Sametime V11: Wichtige Einstellungen für den in Notes integrierten Client

30. April 2020 Posted by Thomas

Wie man die Beschränkungen des im Notes integrierten Sametime-Clients beim Sametime V11 Community Server ausschaltet

HCL Domino Volt – Fragen und Antworten

30. April 2020 Posted by Gerda Marx

Über HCL Domino Volt haben wurde bereits ausführlich berichtet. Am 16.April hatte HCL ein kostenloses Webinar durchgeführt, um HCL Domino Volt im Detail vorzustellen und Fragen zu beantworten. Für alle, die das Webinar am 16 April 2020 zu Domino Volt verpasst haben, gibt es nun die Aufzeichnung zu diesem [...]

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Wird die Krise endlich zu mehr und besserer Kommunikation und Zusammenarbeit führen? #Collaboration

30. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Gerade bekommen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die COVID-19-Pandemie und Arbeiten im Homeoffice eine Druckbetankung in punkto Kommunikation und Zusammenarbeit. Wie schreibt Michael Kroker so schön: „… schließlich sind Firmen zu Dingen wie Telearbeit und Videokonferenzen nun regelrecht gezwungen.“ Videokonferenzen gehören zum Alltag. Die Nutzerzahlen von Zoom oder Microsoft Teams oder Slack schnellen nach oben. Da kommt die 5. oder besser die 2020-er Ausgabe der Deutsche Social Collaboration Studie der Unternehmensberatung Campana & Schott und des Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt gerade zum rechten Zeitpunkt, auch wenn sie natürlich die vergangenen Wochen noch nicht in Betracht ziehen konnte.

Doch die Studie zeigt schonungslos viele Versäumnisse vor der Corona-Krise. Noch immer haben sich viele Unternehmen nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt. Wie auch Michael schreibt: Vor der Krise sind erst bei 45 Prozent 45% der Unternehmen sind Collaboration Tools oder Projekte im Einsatz oder angelaufen. Ich halte diesen Wert weiter für erschreckend, denn das Thema ist nicht neu. Vor allem ist auch der Nutzen schon lange nachgewiesen und wird erneut durch die aktuelle Studie bestätigt. „Mitarbeiter, die häufig Social-Collaboration-Tools nutzen, arbeiten fast 40% effizienter“, schreiben die Herausgeber in ihrer Pressemitteilung.

Gut, der Reifegrad deutscher Unternehmen ist in den vergangenen Jahren von Jahr zu Jahr besser geworden, aber es bleibt immer noch sehr „Space for Improvement“. Gerade bei der Einführung scheint immer noch deutlicher Nachholbedarf zu sein, so die Studie. Die Mitarbeiter vermissen ausreichend Zeit, sich mit den Tools auseinanderzusetzen. Einige haben auch das Gefühl, dass ihre konkreten Anforderungen. nicht genügend gehört werden. Auch deshalb sind 73% der Mitarbeiter mit Einführung der Tools unzufrieden.

Mir scheint auch aus persönlicher Beobachtung, dass auch in der „richtigen“ Nutzung der Werkzeuge noch immer viel Potential steckt. Und oft sind es scheinbar banale Themen. Wie viele Nutzer:innen haben begriffen, warum und wie sie Dokumente versionieren? Nur allzu oft werden immer neue eigenständige Dokumente erstellt und man verliert den Überblick , welches Dokument denn nun aktuell ist? Wer hat wirklich schon den Unterschied zwischen E-Mail und Messengern wie Slack begriffen? Die Liste lässt sich beliebig verlängern. Welches Unternehmen hat eine begründete und gut kommunizierte Guidance, welches Tool man wann wofür nutzt? Und wo gibt es wirklich gutes Training für Anwenderinnen und Anwender?

Und natürlich ist auch noch immer viel in der Benutzung der Werkzeuge verbessern, Die Funktionen sind oft da, aber viel zu kompliziert zu benutzen. Ich muss dann immer an den /-Modus von Slack denken, über den Funktionen und Drittanwendungen aufgerufen und gesteuert werden können. Coole Funktionen, aber wer versteht sie schon? Die Zeiten von Lotus 1-2-3 sollten vorbei sein. Benutzerfreundlichkeit, intuitive Bedienung müssen bei allen Fortschritten noch stärker in das Zentrum des Anwendungsdesigns rücken.

Zurück zur Studie und einer weiteren Kernaussage der Studie: Sogenannte Firstline Worker, diejenigen, die direkt im Kundenkontakt stehen, liegen im Vergleich hinter Information Workern zurück, obwohl gerade bei Ersteren die Potentiale beim Einsatz von Social Collaboration-Werkzeugen noch höher liegen. Platt gesagt: Der Einsatz von beispielsweise Video Conferencing oder Messengern kann gerade an der Schnittstelle zum Kunden besonders viel bringen. Das dürfte gerade in diesen Zeiten besonders wahr, noch wichtiger sein. Und oft liegt es dort an einer mangelhaften technischen Ausstattung, keinem eigenen Computer oder eigenem mobilen Gerät.

Die derzeitige Krise macht deutlich, dass wir an vielen Stellen digitaler werden müssen. Von der Lieferkette, der Supply Chain, über Fernwartung, visuelle Inspektion, und Automatisierung oder Digitalisierung im Gesundheitswesen bis eben zu besserer Kommunikation und Zusammenarbeit (und vielen anderen Themen. Es wird sich zeigen, ob wir nun alle digitaler und moderner werden. Dort, wo es Sinn macht. Sicher auch ein Thema für 9vor9, was sich wo ändern muss, wo wir digitalisieren sollten.

(Stefan Pfeiffer)

CRM Lösung für Beratungsunternehmen

29. April 2020 Posted by Andreas Schulte, HCL

CRM-Lösung SOZIUS für Beratungsunternehmen mit aktenzentrierter Arbeitsweise.   In dieser Domino Lösung wird der Vorgang der Aktenbearbeitung in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt.   Die elektronische Akte ist in dieser Lösung der zentrale Drehpunkt und gleichzeitig das Steuerungselement für Zugriffsrechte, Ablage, Archivierung, etc. Dabei erfüllt SOZIUS hohe Sicherheitsanforderungen und ist deshalb besonders geeignet für beratende […]

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IBM Livestudio Magazin vom 28.4.2020: Schnellerer Datentransfer, gerade jetzt analysieren und Szenarien durchspielen, um agieren zu können und Ausblick auf die Think Digital vom 5. & 6. Mai 2020

29. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Langsam näheren wir uns der maximalen Länge von 20 Minuten, die ich beim IBM Livestudio Magazin anstrebe. In der Kürze liegt … Die Themen vom Magazin des 28. Aprils 2020:

  • Viele von uns sitzen im Homeoffice und auch deshalb läuft der Datenverkehr in den Netzen auf Hochtouren. Immer mehr große Dateien werden verschickt, Zeichnungen, Pläne und Videos. Ich weiß, wovon ich spreche. Oft dauert der Transfer sehr lange. Mit Aspera on Cloud verspricht IBM deutlich kürzere Übertragungszeiten. Daten können demnach bis zu 100 mal schneller als mit FTP oder http übertragen werden. Ich spreche darüber mit Marius Merkel, Salesleader Hybrid Integration Software DACH.
  • Blindflug gerade in Krisenzeiten kann nicht das Ziel sein. Die Sievers Group, langjähriger Partner der IBM, hilft dabei, Daten zu analysieren, Szenarien datenbasiert durch zu spielen, um so informiert zu agieren. Ich spreche dazu mit Robert Brockbals, Mitglied der Geschäftsleitung der Sievers Group. Erstmals haben wir diesmal einen Partner dabei.
  • Kommende Woche ist Zeit zum Nachdenken, Think-Time. Am 5. Mai beginnt die IBM Think Digital, das große virtuelle Event der IBM. Warum Sie, warum Ihr virtuell teilnehmen solltet, erklärt Agnes Heftberger von der IBM. 

Und schon mal ein Ausblick auf kommende Woche. Am 5. Mai – dem ersten Tag der Think Digital, senden wir wie gewohnt um 11 Uhr. Und am kommenden Tag, den 6. Mai. wird es wieder um 11 Uhr ein IBM Livestudio Magazin Extra geben, in dem wir mit kompetenten Gesprächspartnern den ersten Tag der Think Digital zusammenfassen und einen Ausblick auf den zweiten Tag geben werden. Mehr dazu in Kürze.

(Stefan Pfeiffer)

Gesprächsstile für Chatbots – der Grundstein für gute Dialoge

28. April 2020 Posted by Isabelle

Wie funktionieren Dialoge und wie schreibe ich gute Chatbot-Texte? Wir zeigen Ihnen drei Möglichkeiten zur Gesprächgestaltung.

Noch einmal die nun dezentrale Tracing-App, das Recht auf Heimarbeit, Zoom und die Dominanz von Amazon im Onlinehandel bei #9vor9

28. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Derzeit sind es immer wiederkehrende Themen, die wir bei #9vor9 mit Gunnbar Sohn und Lars Basche auf der Agenda haben. Die COVID-19-App, die jetzt auf dezentrale Architektur. Und ja, Gunnar, der Datenschutz muss absolut gewährleistet sein und es darf zum keinem Bashing oder Finger Pointing auf Betroffene kommen. Keine Frage, aber da habe ich großes Vertrauen in „Institutionen“ wie den Chaos Computer Club, die sicher ein sehr waches Auge auf die App haben werden. Und hier nochmals zwei Leseempfehlungen von Lars: Wie Contact-Tracing-Apps funktionieren, was davon zu halten ist auf heise online sowie und auf Netzpolitik.org Die wichtigsten Fragen und Antworten zur digitalen Kontaktverfolgung.

Große Einigkeit herrscht beim Thema Homeoffice oder Remote Working und der angedachten Gesetzgebung von Hubertus Heil. Da scheinen sich schon jetzt einige noch vor Ende der Pandemie in Position zu bringen, um die Räder wieder zurück zu drehen. Die Argumente sind dabei wohl nicht nur aus meiner Sicht sehr dünne. Diejenigen, die Heimarbeit machen könnten, gegen die auszuspielen, denen es vom Job her nicht möglich ist, ist ebenso obskur wie die möglichen positiven Effekte (Klimaschutz, Abbau der Pendel- und Stauzeit, Möglichkeiten für Erziehende, Optionen für chronisch Kranke) einfach mal nicht zu erwähnen.

Und es hat Zoom gemacht. Facebook Messenger Rooms oder Zoom oder Google oder was auch immer. Zoom scheint für größere Teilnehmerzahlen derzeit die Wahl zu sein. Trotzdem kann ich der Argumentation nicht folgen, dass jetzt mit der neuen Version ja alles gut ist – und dabei vollkommen die Historie und die Hämmer zu vergessen, die sich Zoom geleistet hat. Ich verweise hier beispielsweise nochmals auf den Podcast und den Newsletter von Fiene und Gutjahr, die die Historie dokumentiert haben. Das erinnert mich irgendwie fatal an Facebook, seine Verfehlungen und den Umgang damit. Anyway: Zoom wird bleiben und ich werde es wohl selbst ab und an nutzen müssen, wenn ich an dem ein oder anderen Meeting teilnehmen will.

Amazon mit 46 Prozent Markanteilen im zweiten Halbjahr 2019 vom deutsche E-Commerce, eine Steigerung von 9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr, wie Michael Kroker berichtet. Wie wird die Zahl erst im ersten Halbjahr 2020 angesichts der Pandemie aussehen? Das ist Grund zur Besorgnis und mir fehlt die Phantasie und die Zuversicht, dass es mit einer Kombination von Regularien und persönlichem Handeln gelingen könnte, hier gegenzusteuern. Insgesamt scheinen gerade die großen Tech-Konzerne von der Krise zu profitieren, wie auch Der Spiegel berichtet.

Dass der Gunnar mich manchmal stumm schaltet, ist nur fair und sei hiermit verziehen. Das Imperium schlägt zurück. In diesem Sinne eine gute Woche.

(Stefan Pfeiffer)

Kurz zitiert: Flut der in Krisenzeiten angebotenen Webinare nimmt stündlich zu – Abwehrhaltung gegen Druckbetankungsangebot in gleichem Maße auch – Dr. Torsten Ambs

27. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Marketing in Krisenzeiten bedeutet nicht, die Anzahl an Webinaren unkontrolliert nach oben zu schrauben. Die Flut der in Krisenzeiten angebotenen Webinare (speziell bei XING) nimmt gefühlt stündlich zu – die Abwehrhaltung gegen das einseitige Druckbetankungsangebot in gleichem Maße auch. Wer hat schon Lust auf Spam?! Webinare sollten also nicht genutzt werden, um das Gewohnte zu verteidigen, i.e. das bestehende Geschäft irgendwie zu halten und irgendwie ein wenig Geld zu verdienen, vielmehr sollten neue Tools und Methoden eingesetzt und entwickelt werden.

Die Marke als Fels in der Brandung: 10 Thesen zu einem neuen Marketing nicht nur in Krisenzeiten – Mind Store Marketing

Richtige und wichtige These, doch habe ich noch nicht die durchschlagenden Alternativen zu Präsenzveranstaltungen gefunden. Mit dem IBM Livestudio Magazin experimentieren wir, aber wir sind noch lange nicht dort, wo ich hin will. Ist sicherlich auch eine Frage der Investitionen (zum Beispiel für grafische Gestaltung oder Animationen), der Möglichkeiten im Homeoffice und des Aufwands, aber auch der Aufmerksamkeit, die man sich in der Netzöffentlichkeit gewinnen und erarbeiten muss.

Mit virtuellen Konferenzsystem wie 6Connex, das hierzulande von Voelkel ITK angeboten wird, oder einer entsprechenden Alternative hätte ich gerne mal experimentiert, ohne virtuelle Messen für das allein selig machende Ersatzrezept zu halten. Doch alle Elemente zur Liveinteraktion wie wie Chatrooms für kleiner Gruppen, Onlinechats und -diskussionen in Kombination mit einem virtuellen Messsestand wären für mich eines Versuches wert gewesen.

Ich bin besonders auf kommende Woche gespannt, wenn meine weltweiten Kolleginnen und Kollegen am 5. und 6. Mai die erste IBM Think Digital Experience, den „Ersatz“ der geplanten Think in San Francisco, durchführen. Einige der Elemente klingen vielversprechend. Ab 17 Uhr geht es jeweils los. Mal schauen, was ich/wir da mitnehmen und in der DACH-Region realisieren können und werden.

Ein Freund der Videokonferenzen, in denen Hunderte oder gar Tausend Personen auf Basis von Plattformen wie Zoom oder Webex in einer virtuellen Konferenz oder einem Barcamp zusammen kommen, bin ich eher nicht. Ich glaube, dass eher kleinere Gruppen für solche Tools Sinn machen, aber ich werde natürlich die entsprechenden Experimente verfolgen.

Es bleiben viele Fragen, die in den kommenden Wochen und Monaten rund um das IBM Livestudio und generell Online-Formate zu diskutieren sind:

  • Wie sticht man angesichts der über uns hereinbrechenden Flut von Webinaren und Onlinekonferenzen heraus?
  • Wie entwickelt man eine treue Zuhörer- und Zuschauerschaft für seine Formate, so sie denn wiederkehrende Formate sind?
  • Wie gewinnt man neue Interessenten und Zuschauer-/-hörer?
  • Wie trainieren wir Sprecher, die bisher Frontbeschallungen per Powerpoint gewohnt sind, auf neue Formate und auf den neuen notwendigen Aufmerksamkeits- und Spannungsbogen?
  • Wie generiert man die vom Business so händeringend geforderten neuen Leads und Opportunities?

(Stefan Pfeiffer)

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Tom Zeizels Blog: Ein erster Blick auf HCL Sametime Meetings

27. April 2020 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Tom Zeizels Blog: Ein erster Blick auf HCL Sametime Meetings Nachdem das gänzlich neue HCL Sametime V11 zunächst nur als Chat-Tool mit Einbindung vorhandener Web-Meeting-Lösungen an den Markt kam, nimmt jetzt die eigene Meeting-Komponente mehr und mehr Gestalt an. Das ist gut, weil der Bedarf nach einer solchen, sicheren Lösung, die eben auch on prem […]

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Jeder, der möchte, soll im Homeoffice arbeiten können – auch nach Covid-19 – Hubertus Heil

27. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Bevor wieder die Schwarz-Weiß-Malerei anfängt: „… soll im Homeoffice arbeiten können„. Nicht müssen. Aber eben gesetzlich verankert. Das ist zeitgemäße Flexibilisierung der Arbeitswelt. Das ist Umweltschutz. Und für mich, der sieben Jahre auf der Autobahn zwischen Darmstadt und Bad Homburg war, ist das ein probates Mittel gegen vergeudete Lebenszeit auf der Autobahn und im Stau. Hoffen wir mal, dass es dazu kommt und nicht wieder die Controlettis und ewig Gestrigen ob-siegen, mit welchen vorgeschobenen Begründungen auch immer. Sie bringen sich ja schon wieder in Position polemisieren über „politische Ladenhüter“ und einer Beschränkung,“ die Wachstum und Flexibilität“ würden. Welch ein Schwachsinn. Welch ewig Gestrige. Sollen im Homeoffice arbeiten können, wenn es der Job erlaubt.

Oder ich zitiere Gunnar Sohn:

Das sind die beiden wichtigsten Angstaspekte: Zum einen die Frage aus Arbeitgebersicht, ob Mitarbeiter ohne Kontrolle überhaupt Ergebnisse leisten und zum anderen, ob Kontrolle außerhalb der Unternehmensgrenzen überhaupt möglich ist.

Das sind die beiden wichtigsten Angstaspekte: Zum einen die Frage aus Arbeitgebersicht, ob Mitarbeiter ohne Kontrolle überhaupt Ergebnisse leisten und zum anderen, ob Kontrolle außerhalb der Unternehmensgrenzen überhaupt möglich ist.

Lesenswert dazu auch der einleitende Text von Claudia Tödtmann zum Thema Homoffice (bevor sie zur Internet-Ikone @Ahoibrause überleitet). Die Rahmenbedingungen für Heimarbeit müssen ebenso gegeben sein, wie das Vertrauen in die Mitarbeiter oder die „ureigene Angst, nicht genug Kontrolle zu haben“. Aber wenn sich Führungskräfte eben als Kontrolleure definieren …:

Interessant: In manchen Unternehmen müssen alle Mitarbeiter wenn sie mal von zuhause aus arbeiten oder besonders jetzt, in Corona-Zeiten – quasi zeitgleich – alle Mann um acht Uhr online gehen. Bis 18 Uhr oder so. … Vertrauen von Chefs in Mitarbeiter? Gar nicht nötig. Es herrscht ohnehin Dauerkontrolle.

Das ist jedoch nicht der Sinn und Zweck von Home-Office-Arbeit, sondern dass sich die Leute ihre Arbeit zeitlich frei einteilen und am Ende die geleistete Stundenzahl eintragen.

Internet-Ikone Willms Buhse: Die fünf goldenen Regeln zur virtuellen Führung in Corona-Zeiten und auch sonst | Management-Blog

* Und ja, Remote Working oder mobiles Arbeiten ist oft der richtigere Begriff.

** Und ja, nicht für jede:jeden ist das Homeoffice eine wirkliche Option. Nicht jeder hat die räumlichen und technischen Rahmenbedingungen. Nicht jedem liegt Remote Working.

Umdenken in der Krise: Wein-, Sekt- und Schokoverkostungen online im Netz

26. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Vor einigen Tagen habe ich über Liveverkostungen und Online-Weinproben geschrieben. Und die Experimentier- und Lernphase geht weiter. Gute-Weine.de, die Lobensbergs schreiben stolz in ihrem Newsletter vom 17. April 2020, dass man ja nicht zu den Verkostungen nach Bordeaux, an die Rhone, gar in Deutschland verreisen kann, doch …:

Dafür haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt und haben in Windeseile eine „Einsatzzentrale Weinverkostung“ in Bremen ins Leben gerufen.

Eine neu angemietete Dachgeschosswohnung über unserem Büro dient nun als Basisstation für tausende Fassproben, die uns jetzt und in den nächsten Wochen erreichen werden. Per Videokonferenz schalten wir die Winzer dazu und reagieren so auf diese Krise mit Innovation.

„… schalten wir die Winzer dazu“. Youtube-Videos sind ja nett (wobei die nicht von der Verkostung zu sein scheinen), Liveevent aus der „Einsatzzentrale Weiverkostung“ wäre vielleicht besser. Vermarktungschance erst einmal verpasst, finde ich.

Der besonders für seine Sekte bekannte Wilhelmshof dagegen lädt in seinem Newsletter vom 22. April 2020 zu Online-Weinproben ein:

Da derzeit leider keine Verkostungenn im Weingut gestattet sind, bieten wir Ihnen Proben-online@Home an: Sie können aus unten stehenden Weinproben und Seminaren auswählen, sich den Wein oder Sekt von uns zuschicken lassen und mit uns live im Internet verkosten.

Sektverkostungen, Schokoladen-Tasting und Familienverkostungen und -feiern werden online angeboten. Kostet natürlich was, aber das Weingut ist aktiv. Hier findet man die Onlineangebote.

Und noch ein Lese- und Linktipp: das Wein-Plus-Magazin hat im Beitrag Wie Winzer und Weinfreunde in der Corona-Krise helfen – Digitale Weinproben und Weinpakete für Soforthilfe-Projekte einige Initiativen und Angebote zusammengestellt und will diese Liste auch erweitern.

(Stefan Pfeiffer)

Im Umfragekeller: Die SPD muss sich als soziales Gewissen profilieren. Und sie sollte auch beim Thema Digitalisierung voran gehen.

26. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Die SPD hat an der derzeitigen Regierungsarbeit mindestens den gleichen Anteil wie die Union. Doch die punktet im Gegensatz zu den Sozialdemokraten. Trotz der unsäglichen Profilierungsorgien von Herrn Laschet und Co. Mal wieder typisch:

Deutschland gilt als Musterbeispiel, wie ein Land mit Corona fertig wird. Die SPD-Minister in der Regierung haben daran ihren Anteil. …

Die SPD kann stolz auf sich sein, wie sie die Koalition, wie sie das Land mitbestimmt. Dennoch kommt die Partei nicht aus dem Umfragetief, ganz im Gegensatz zur Union. Und wieder einmal fragt man sich: Wie kommt das nur?

SPD bleibt in Corona-Krise im Umfragekeller stecken

Und ich stimme nicht mit dem FAZ.-Kommentator überein. Es ist nicht die Zerrissenheit der SPD. Es ist noch immer eine einfach unzureichende Außendarstellung.

Ich bin bei der oft zu Unrecht geschmähten Saskia Esken: Die SPD muss sich als soziales Gewissen, als Partei der arbeitenden Bevölkerung, gerade auch der jetzt so oft zitierten und plötzlich geliebten systemrelevanten Berufstätigen profilieren. Und der bedrohten Branchen und Jobs. Statt auf die Union zu schimpfen und die Koalition in Frage zu stellen, sollte dort der Fokus liegen. Partei, die für Gerechtigkeit sorgt. Jetzt und gerade dann auch nach der Corona-Krise. Das ist eine, die Chance der Sozialdemokraten. Und sie sollte gerade jetzt progressiv in die Zukunft weisen, gerade auch beim Thema Digitalisierung. Nur meine Meinung.

Testen, testen, testen – auch wenn es um Inhalte geht

23. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Gerry McGovern hat auf CMSwire einen Beitrag darüber geschrieben, wie man mit Daten das Virus bekämpft. Eigentlich hätte ich ihn gar nicht gelesen, aber es ist Gerry, ein guter Autor, und dann bin ich über einige Stichworte und Absätze gestolpert. Daten seien der neue Impfstoff. Dadurch, dass man wisse, wer infiziert und geheilt sei, könne man handeln.

Und er überträgt das Mantra des Testens, Testens, Testens oder Überprüfens auf das Web, auf Content Management und Marketing. Statt zu testen, sei man latent am sprinten und künstlichen Abgabeterminen, Deadlines hinterher hetzend. Volumen schlage Qualität:

In web management, it’s much more prized to do the wrong thing quickly than to do testing and research and do the right thing a little more slowly. Speed is everything. You need to be sprinting, even if you’re sprinting in the wrong direction. You need to reach those artificial, made-up deadlines to show that you are a deadline maker.

When are we going to mature? We’ve become addicted to Cult of Volume metrics, to the Cult of Busyness. How are we going to wean ourselves off our obsession with quantity, volume and fake deadlines?

Content professionals are still primarily judged on the content they produce rather than the knowledge they communicate. We choose the metrics of volume and production because these are easier to collect and easier to communicate to senior management.

Quelle: Fighting Coronavirus With Data

Doch was ist die korrekte Metrix für den Erfolg von Inhalten? Wie viele Views man bekommt? Wie viele Click-Throughs zum berühmten Call-To-Action man erzielt? Was ist mit besagter Qualität, dem vom Gerry angesprochenen Wissen, das man kommuniziert?

It’s not enough to produce content or to launch an app. You must measure whether what you’ve done is working and the best way to do that is to measure if it’s working for the intended audience.

Quelle: Fighting Coronavirus With Data

Beim Fall Corona mag es vergleichsweise einfach sein, den Mehrwert oder das Ergebnis zu messen und zu testen. Verstehen die Leser die empfohlenen Maßnahmen und führen sie durch? Doch wie übertragen wir das in unser Web- und Content Management jenseits der Corona-Krise? Was können wir lernen?

IBM Livestudio Magazin: Blockchain zur Nachvollziehbarkeit der Lieferketten, Webex for Kids für Schulen und die Think Digital Experience am 5. und 6. Mai

22. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Und gestern haben wir wieder ein Livestudio Magazin gesendet. Unsere Themen sind die Lieferketten gerade bei Lebensmitteln am Beispiel Kaffee, hybride Cloud im Mittelstand und ein Ausblick auf die Think Digital Experience, die am 5. und 6. Mai virtuell „im Netz“ stattfindet.

Blockchain zur Nachvollziehbarkeit der Lieferketten

Besonders aktuell ist das Gespräch mit Fabian Portmann von Farmer Connect zu deren Lösung zur Nachvollziehbarkeit der Lieferkette von Kaffee, sozusagen von der Plantage bis in die Tasse. Und und mein Kollegen Christian Schultze-Wolters erläutert, wie hier Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen, ein Thema, das auch am Montag auf Tagesschau.de unter der Überschrift Mit der Blockchain gegen Corona behandelt wurde.

Mit seiner Blockchain-Plattform IBM Food Trust können etwa Einzelhändler die Herkunft und den Verbleib einzelner Waren, etwa frischen Fisches oder Gemüse, bis zum Hersteller quasi in Echtzeit zurückverfolgen. Was früher Tage oder Wochen an Forschungsaufwand bedeutete, kann nun in Sekundenschnelle abgefragt werden.

Zu den Kunden der IBM-Plattform zählen etwa große Einzelhandelsketten wie die französische Carrefour.

Mit der Blockchain gegen Corona: Steuern, Überwachen, Verifizieren | tagesschau.de

Mir scheint, Blockchain-Technologie ist zur transparenten Dokumentation und Nachvollziehbarkeit einer solchen Lieferkette wirklich eine, ja die ideale Technologie. In der Food Trust-Initiative der IBM nutzen ja auch immer mehr Unternehmen die entsprechende Plattform, wie auch in dem Tagesschau-Beitrag berichtet wird.

Danach geht es um “die” Cloud, die unterdessen in den Unternehmen angekommen ist. Besser: Es sind viele Clouds oder Cloud-Anbieter sind in den Unternehmen angekommen. Wie so oft haben zuerst die Großen mit dem Einsatz von Cloud-Diensten angefangen. Doch auch der Mittelstand setzt mehr und mehr auf die Wolke. Wie man das am besten organisiert, das erfragt meine Kollegin Lisa Unkelhäußer, bei dem IBM-Experten Dominik Bredel. 

Am 5. und 6. Mai: Teilnehmen an der Think Digital Experience

Viele Firmen sagen ihre Präsenzveranstaltungen ab. Auch wir als IBM müssen Konsequenzen ziehen und werden unsere weltweit größte Konferenz, die Think zu einer Digital Experience, einem großen, einzigartigen Onlineevent. Was Euch, was sie am 5. und 6. Mai erwartet, das bespreche ich mit Geraldine Tenten, CMO der IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier kann man sich zur virtuellen Konferenz anmelden.

Besonders: Schulen können Webex for Kids für das virtuelle Klassenzimmer nutzen – Cisco und IBM helfen

Doch ich wollte noch ein besonders wichtiges Thema adressieren, weil es gerade aktuell ist. Die Osterferien sind zu Ende, die Schulen öffnen sukzessive, doch manche Klassen sollen weiter online unterrichtet werden. Cisco und IBM bieten Schulen deshalb Hilfe mit der Initiative Webex for Kids an und ich unterhalte mich darüber mit Matthias Dietel, der für Corporate Citizienship bei der IBM in DACH zuständig ist. Wer Bedarf und Interesse hat, sich hier anmelden. Freiwillige aus der IBM helfen kostenlos bei der Einführung. Mit dieser Initiative soll Schülern, Lehrern und Schulen schnell geholfen werden. Melden und nutzen!

(Stefan Pfeiffer)

Virtuelle Konferenz: CamundaCon Live

21. April 2020 Posted by Gerda Marx

Unternehmen benötigen automatisierte Prozesse, um effektiv arbeiten zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in der Cloud, on premises oder hybrid arbeiten. Doch welche Möglichkeiten gibt es, wie haben andere Unternehmen diese Aufgaben gelöst und welche Tipps und Tricks können Ihnen weiterhelfen? Dies Fragen und noch mehr [...]

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