Archive for: ‘Dezember 2020’

Im Apple-App Store: Neuer „Beipackzettel“ zeigt, wie „wenig“ Daten Facebook sammelt ODER Ich habe doch nichts zu verbergen

28. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Mit der neuen Betriebssystemversion für den Mac, iPhones und iPads hat Apple einen „Beipackzettel“ im App Store eingeführt. App-Entwickler sollen auf diesen “Privacy Labels” offen legen, welche Daten zu welchem Zweck gesammelt werden und wie Anwender:innen getrackt werden. Ich habe hier einige der populären Messenger gecheckt. So präsentiert sich der Facebook Messenger im Apple App Store (für Macbooks/MacOS):

Der Bildschirm im App Store für iPhone und iPad sieht analog aus. Wer Details ansehen klickt, bekommt noch einen tieferen Einblick in die Datenverwertungs- und im Endeffekt Monetarisierungwut von Facebook. Ich habe hier die Angaben für Facebook Messenger fotografiert und zusammen montiert:

Zusammengeschnitten, welche Daten der Facebook Messenger im Detail erfasst.

Aber wie sagen viele Bekannte so schön: Ich hab ja nichts zu verbergen, oder? Die Datensammelwut von Facebook kann nicht besser – oder schlimmer – dokumentiert werden. WhatsApp – ebenfalls zum Facebook-Konzern gehörend – geht zwar nicht dermaßen ins Detail, sammelt aber eben auch massiv Daten. Telegram, das auch immer mehr in Verruf geraten ist, macht bisher keine Angaben. Spätestens zur nächsten Aktualisierung sollen (oder müssen) die App-Entwickler aber entsprechende Angaben nachliefern*:

Und hier die Angaben, die Signal und Threema machen. Das erweckt viel mehr Vertrauen.

Das ist ein kurze Übersicht zu den prominenten Messengern. Ich kann darüber hinaus nur jeder:m empfehlen, sich diese Übersicht für die verschiedenen Apps anzuschauen, beispielsweise für Facebook, für LinkedIn oder Xing ebenso wie zum Beispiel für Twitter. Auch einmal die Corona Warn App oder die Corona Datenspende App checken!

Es ist aus meiner Sicht ein wahrer Augenöffner. Und ich sehe es wie Jörg Schieb: „Genau so sollte es meiner Ansicht nach in allen App-Stores sein. Der Gesetzgeber sollte eine derartige Transparenz (gerne noch weitergehend) einfach vorschreiben.“ In diesem Kontext sei auch auf den derzeitigen Streit zwischen Facebook und Apple hingewiesen. Hier will Apple zusätzlich noch eine ausdrückliche Einstimmung der Nutzer:innen, ein explizites Opt-in, dass ihre Daten verwendet werden dürfen, durchsetzen.

Und nicht nur Facebook schaltet Anzeigen und tobt! Werbenetzwerke, Targeting-Firmen und Anbieter von Tracking-Technologie sähen ihr Geschäftsmodell in Gefahr, so die Süddeutsche Zeitung. Und auch manche:r Softwarentwickler:in, die über Facebook-Buttons und Code Nutzerdaten sammeln und verwertem. wird unruhig. Kein Wunder, dass Verlage und und der Werbebranche protestierten. Um es klar zu stellen: Apple ist kein Unschuldslämmle, im Gegenteil, hat aber in dieser Frage meine volle Sympathie.

(Stefan Pfeiffer)

* Besonders gespannt bin ich auf die Angaben der Amazon iOS-App. Auch dort werden bisher noch keine Angaben gemacht.

Wein-erlei: „Vin de soif“, Riesling-Gutsweine als Einstieg und mir fehlen die Besuche beim Weingut

27. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Zum Jahresende noch ein Wein-erlei und nein, es geht nicht um Sekt oder Champagner. Dazu kann man allenthalben Kompetenteres nachlesen. Zudem liegen diesmal die Raumland-Sekte neben dem Griesel Rosé schon bereit … Übrigens haben wir auch einmal den Griesel Apfel Cuvée Sekt probiert. Kann man aus unserer Sicht trinken, muss man aber nicht. Da haben uns die Pomp Cuvées von Dr. Höhl besser geschmeckt, aber die sind ja auch als Sparkling Cider anders gemacht.

Trotz des winterlichen Wetters haben wir in den vergangenen 3-4 Wochen einige Rieslinge und dabei meist die Gutsweine probiert. Frederik Nikolai Schulz hat sie im Gute-Weine-Magazin als Tor zur Weinwelt, als Einstieg in die Welt des jeweiligen Winzers bezeichnet:

Ein erster Blick in das Sortiment eines Winzers, in seine Arbeitsweise und seine Philosophie, in die Charakteristika einer Rebsorte – darum sollte es gehen. Um unkomplizierten Trinkgenuss, jedoch durchaus mit Anspruch und dem gewissen Kick, der einen dazu bewegt, mehr über das Weingut und die Weinerzeugung erfahren zu wollen.

Gutsweine – Das Tor zur Weinwelt – Lobenbergs Gute Weine

„Gesetzt“ sind seit geraumer Zeit der Kallfelz Riesling Hochgewächs und der Merler Stephansberg von der Mosel oder lange Jahre war der Raddeck vom Roten Hang in Nierstein (Rheinhessen). Lange Jahre hat er sich bei uns behauptet, obwohl wir auch andere Riesling vom Roten Hang probiert haben. Jetzt hat er in diesem Jahr aber starke Konkurrenz durch St. Antony Riesling Rotschiefer bekommen. Hier steht einmal ein direkter Vergleich Raddeck gegen St. Antony bei nächster Gelegenheit an. Alle 4 genannten Weine sind würzige, aromatische Rieslinge mit starkem Ausdruck. Es handelt sich dabei immer um Gutsweine oder Ortsweine

Winzer kennenlernen: Gutsweine als idealer Einstieg

Aber natürlich probieren wir uns weiter durch und vertrauen hierbei auf Tipps von Bekannten und „vertrauenswürdigen“ Weinexperten und -händlern – wie beispielsweise Heiner Lobenberg. Dessen Weinbeschreibungen animieren uns doch immer wieder, neue Tropfen zu probieren. Jetzt haben wir einige vergleichsweise feringliedrige Rieslinge probiert, den trockenen Gutswein von Fritz Haag Riesling QbA trocken (Mosel), den Wittmann Riesling Estate trocken 2019 Bio (Rheinhessen), den Dönnhoff Riesling VDP Gutswein trocken 2019 (Nahe) und den Gut Herrmannsberg Just Riesling trocken 2019 (Nahe). Unsere Favoriten sind dabei die Weine von Fritz Haag, ein sehr feingliedriger Wein, und von Gut Herrmannsberg, ein fruchtiger saftiger Riesling . Beide werden wir sicher wieder im Glas haben.

Und weitere Guts- und Ortsweine probieren, denn sie sind für uns sogar mehr als nur ein Einstieg. Riesling wurde und ist unsere bevorzugte Rebsorte. Immer wieder haben wir auch andere Rebsorten, vom Soave bis zum Gavi , dem Grau- oder Weißburgunder, Chablis oder Sancerre im Glas, oft leben sie vom Namen oder sind überteuert, und hier und da überzeugen sie. Doch wir kehren immer wieder gerne zum Riesling zurück.

Gern auch „Vin de soif“ – und bitte keinen Neid

Solche Einstiegs- oder Alltagsweine sind wichtig. Bei Pinard de Picard ist hier und da die Rede von „Vin de soif“, von unkompliziertem Tafelwein die Rede, den man oft in Bistro ausschenkt oder eben im Alltag mit Freunden und Bekannten trinkt. Als solche „Vin de soif“ in rot habe ich die Einstiegsweine zweier bekannter (und umstrittener) Winzer der Szene kennengelernt. Ich spreche über den Fabelhaft von Dirk Niepoort und den Black Print von Markus Schneider. Beide hatten wir jetzt länger nicht im Glas, aber vor Jahren hatten wir Spaß daran.

Captain Cork kommentiert in seinem Newsletter vom 16. Dezember 2020, wie er die Welt jenseits der dünnen Weinchen kennenlernte:

Und weißt du durch welchem Wein? Es war der Black Print von Winzer-Genie Markus Schneider aus der Pfalz, einer der wenigen deutschen Winzer, die es schafften, hohe Qualität und große Produktionszahlen unter einen Hut zu bringen. Und das noch im Verbund mit perfektem Marketing. Irgendwer wird diesem Winzer für seine Pionierarbeit ein Denkmal errichten müssen, falls der Kollegenneid das zulässt. Wenn man so will, ist der Black Print einer der Basisweine von Markus Schneider. Umsatzbringer und Visitenkarte einer großen Winzermarke. … Basisweine sind die erste Stufe auf einer Treppe, die dich so weit nach oben führt wie du willst.

Und ich oute mich: Den Black Print kann man trinken. Ähnlich verhält es sich mit dem Fabelhaft Tinto von Dirk Niepoort. Im zu Weihnachten 2020 erschienenen PDF-Newsletter PINWand Nr. 317 von Pinard de Picard konnte ich lesen:

Hierzulande reduziert man Dirk gerne auf seine erfolgreichen Weine im Basisbereich, gerade der „Fabelhaft“ scheint in Deutschland so berühmt wie berüchtigt – und vor allem: rasend beliebt!

Auch hier ein leckerer Einstiegswein, ein „Vin de soif“ aus Portugal, ein Cuvée vor allem in Portugal ansässiger Rebsorten, geschickt vermarket, in Deutschland mit einem einprägsamen Etikett mit Wilhelm Busch-Motiven.

Ein Muskateller von der Deutschen Wein-Entdeckungsgesellschaft

Apropos Vermarkung: Eingetroffen ist unterdessen der Jahreswein der Deutschen Wein-Entdeckungs-Gesellschaft:

In jedem Jahr entdeckt (sprich: macht) die Gesellschaft genau einen Wein. Dafür suchen wir uns jeweils einen deutschen Spitzenwinzer aus, der das Zeug und den Mut hat dieses Abenteuer einzugehen. Gemeinsam wird festgelegt wie die Trauben und der Wein gehegt und gepflegt werden. Was dabei herauskommt? Keiner kann es wissen.

Über uns – Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft

Die Weine können in verschiedenen Paketierungen erworben werden und kosten zwisc hen 20 und 30 Euro die Flasche, also auch etwas exklusiver im Preis. Der diesjährige Wein ist ein 2019er Muskateller des fränkischen Weinguts Zehnthof Luckert. Der „Nunn“ soll hervorragend zu asiatischer Küche schmecken. Ich bin gespannt. Es ist auch mein zweiter Versuch mit der Wein-Entdeckungs-Gesellschaft. Danach werde ich prüfen, ob der Weingeschmack von Carsten Henn eventuell doch etwas zu exklusiv für mich ist.

Wein im Onlinehandel: Ich mag die Shops, die Geschichten erzählen

Schließlich noch Lesezeichen von FAZ.NET. Dort ist ein Bericht über Vicampo, den laut eigenen Aussagen zweitgrößten deutschen Onlineweinhändler (hinter Hawesko) erschienen. Bei den Mainzern habe auch ich hin und wieder Wein bestellt. Bei Vicampo fehlt mir etwas, was Pinard de Picard mit seiner PINWand, Heiner Lobenberg mit seinem Katalog und auf der Webseite* oder auch Captain Cork in seinem Newsletter machen. Dort werden Geschichten zu Wein und Winzern erzählt und das macht mich oft neugierig. Bei Vicampo gibt es ab und an interessante Probierpakete von Winzern (aber die werden auch jetzt oft von den Winzern selbst angeboten). Sonst bekomme ich halt nur … Angebote, aber damit scheint man gut leben zu können, auch in Corona-Zeiten.

Die Weinszene muss digitaler werden, aber …

Oliver Bock schreibt, dass Winzer besser als Gastronomen durch die Krise kommen:

Vor allem jene Erzeuger, die viele treue Privatkunden haben und die überdies im Internet aktive Verkäufer sind. Nie zuvor haben sie so viele Weinkisten gepackt wie in diesem Jahr. … Die Pandemie wirkt als Katalysator vieler Veränderungsprozesse auch in der Weinbranche. … Die Pandemie hat vielmehr die Digitalisierung der Weinbranche, die im zu Ende gehenden Jahr auf ihre großen Messen und Präsentationen verzichten musste, stark befördert. Webshops wurden aus dem Boden gestampft, Internet-Weinproben organisiert, digitale Weinbars eröffnet, Talkshows zum Thema Wein initiiert.

Schöne, neue Weinwelt

Das entspricht auch meinen Beobachtungen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich bei Podcasts hängen geblieben und die gibt es schon länger. Das mag noch in die Kategorie Talkshows fallen. An Online-Weinproben habe ich noch nicht teilgenommen, obwohl ich es mir vorgenommen hatte. Gutes, modernes Marketing darf sein und ist nicht „unanständig“, siehe auch die oben zitierten Beispiele Markus Schneider und Dirk Niepoort.

… mir fehlt der Besuch beim Winzer vor Ort

Doch ich gebe zu, dass mir jenseits der E-Mail-Newsletter, der Onlinediskussionen und aller Notwendigkeit, auch in der Weinszene digitaler zu werden, vor allem eines fehlt: Der Besuch beim Winzer:in vor Ort, die Weinprobe dort am liebsten mit Freunden und der direkte Kontakt zu den „Weinmachern:innen“. Hoffentlich geht das wieder, irgendwann in 2021 und wenn es Herbst werden sollte.

In diesem Sinne ein frohes neues Jahr. Bleibt vor allem gesund – und vernünftig.

Die Weinszene muss digitaler werden, keine Frage, aber mir fehlen die Besuche mir Freunden direkt bei dem:der Winzer:in, das die Weinmacher:in kennenlernen. Hoffentlich im Herbst 2021 wieder. Bleibt gesund! #Wein #Genuss

(Stefan Pfeiffer)

* Das aktive Geschichten erzählen über E-Mail-Newsletter scheint mit bei Lobenberg gerade etwas eingeschlafen, aber vielleicht täusche ich mich auch nur.

assono wünscht frohe Weihnachten!

24. Dezember 2020 Posted by Lydia

Wir wünschen unseren Kunden entspannte Weihnachtstage und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr 2021!

HCL Notes Sicherheitsupdates & iNotes

24. Dezember 2020 Posted by Alexander Kühn

HCL Notes ist eng mit einer E-Mail-Anbindung verzahnt. Eine Schwachstelle (CVE-2020-14224) betrifft den Umgang mit MIME-Mails. Hier könnte ein entfernter Angreifer mittels einer präparierten Nachricht einen Speicherfehler (buffer overflow) provozieren. Das endet in einem Absturz (DoS). Die Lücke ist mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. Davon ist ausschließlich die Version 9 betroffen. Admins sollen den HCL-Support […]

Der Beitrag HCL Notes Sicherheitsupdates & iNotes erschien zuerst auf n-komm.

Es gibt durchaus Alternativen zu Amazon – Und man sollte persönlich Zeichen setzen

23. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Alle Jahre wieder streiken die Amazon-Mitarbeiter in deutschen Lieferzentren. Gabor Steingart, den ich heute ausnahmsweise einmal wieder zitieren muss, schreibt von „archaischen Arbeitsbedingungen“ und saloppem Umgang mit Daten. So sollen Daten der unabhängigen Händler analysiert und benutzt werden, um die Amazon-eigenen Angebote zu optimieren. Hinzu kommt wohl eine minutengenaue Überwachung der Mitarbeiter. Und bei all dem sprudeln die Gewinne. Amazon ist ganz sicher einer, wenn nicht der Krisen-Gewinnler.

Ich finde es immer wieder bezeichnet, wie oft solches Verhalten von Amazon toleriert wird und man kräftig weiter bestellt mit der Entschuldigung, dass der deutsche Einzel- und Versandhandel versagt habe und Amazon eben zu gut sei, in Auswahl und Auslieferung, die Benchmark für Onlinehandel. Letzterem kann ich kaum widersprechen, doch es gibt meiner persönlichen Erfahrung nach durchaus Alternativen und man kann seine Käufe bei Amazon wenn nicht gar einstellen, so doch deutlichst reduzieren.

Man kann und muss aus meiner Sicht selbst Zeichen setzen, sein eigenes Handeln ändern, nicht jede GAFAM-Plattform exzessiv nutzen. Das gilt für Bestellungen bei Amazon genauso wie für das Nutzen eines anderen Messengers. Eben nicht WhatsApp sondern Signal oder Threema. DuckDuckGo oder auch Qwant und eben nicht Google. Es geht.

Bild von Preis_King auf Pixabay

Social Media-Splitter: Noch nie waren die Anstrengungen in den USA und der EU so groß, die GAFA(M) Plattformen zu regulieren

23. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Zum Jahresende doch nochmals einige Social Media-Splitter, denn es tut sich derzeit eine Menge, zumindest in der Diskussion. Ob wirklich etwas passiert oder es nur Theaterdonner ist, das werden wir sehen. Facebook und Apple. In den USA gehen, Justizminsterium, Bundesstaaten und Gerichte gegen Facebook und Google vor. Google wird Monopolbildung vorgeworfen. Man benachteilige Wettbewerber in der Internetsuche und beim Werbegeschäft. Natürlich stoßen die Wettbewerber von Google wie unten DuckDuckGo* auch in dieses Horn und fordern gleiche Chancen:

Auch Facebook sieht sich in den USA mit mehreren Kartellklagen konfrontiert. Die Federal Trade Commission (FTC), die zweite maßgebliche Kartellinstanz in den USA fordert konkrete und sehr drastische Sanktionen. Neben Google und Facebook sind auch Amazon und Apple im Visier amerikanischer Kartellbehörden, Apple wegen der Provisionen, die von App-Entwicklern verlangt werden. Was ist denn da los, fragt man sich. Lediglich Microsoft scheint außen vor …

Auch die EU ist aktiv geworden und will die Macht der Konzerne einhegen, „Wir akzeptieren die Machtstellung der großen Plattformen nicht mehr so einfach“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kürzlich zur ZEIT. Mit dem Digital Markets Act will man sicherstellen, dass die großen, dominanten Tech-Konzerne ihre Marktposition nicht missbrauchen. Geldstrafen von bis zu 10 Prozent des globalen Jahresumsatzes sollen bei Verstößen möglich sein. Wir formulieren es Martin und Simon sio treffend in ihrem (kostenpflichtigen, aber sehr empfehlenswerten) Social Media Watchblog #691: Die halbe Welt legt sich mit Big Tech an.

Eine Handvoll Konzerne sind mächtiger als viele Regierungen – die jahrelang dabei zugesehen haben, wie demokratisch legitimierte Institutionen ihren Einfluss ans Silicon Valley verlieren. Die Politik war schlicht zu langsam und schwerfällig, um mit den Folgen der Digitalisierung Schritt zu halten.
Allmählich ändert sich das. Ende 2020 kulminiert eine Entwicklung, die sich schon länger abgezeichnet hat: Parlamente wollen den Plattformkapitalismus mitgestalten. Die aktuellen Gesetzesvorhaben und Kartellklagen könnten das Netz neu ordnen und Machtverhältnisse grundlegend verschieben.

Die halbe Welt legt sich mit Big Tech an, Facebook vs. Apple: Der Datenschutzstreit eskaliert, Facebook und Twitter nehmen Wahl-Maßnahmen zurück

Das ausführliche Briefing der beiden sei ausdrücklich empfohlen. Halten wir fest: Noch nie vorher waren Dinge so in Bewegung. Wie erfolgreich EU , USA und die anderen Ländern aber sein werden, wird man sehen. Vor allem aber – und darauf macht Patrick Bernau in seinem Kommentar in der FAZ aufmerksam – genügt es nicht, nur zu regulieren:

Die EU macht aus dem Internet ein „ebenes Spielfeld“, wie sie es gern nennt. Jetzt muss Europa aber auch selbst darauf mitspielen. …

Es reicht nicht, die Konzerne anderer Länder zu bändigen. Es müssen auch neue Unternehmen ihren Platz einnehmen wollen.

DSA und DMA reichen nicht: Europa muss Google Konkurrenz machen

Kann Facebook eigentlich überhaupt noch zerschlagen werden?

Auch wird sich die Hoffnung von manch einem auf eine Aufsplittung der Konzerne, beispielsweise von Facebook wahrscheinlich zerschlagen, wie Martin und Simon im vorhergehenden Briefing #689 darstellen. Facebook habe die verschiedenen Tools, Facebook, den Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp unterdessen technisch derart verwoben, dass es schwierig werde könnte, sie wieder zu entflechten. Doch bleiben wir optimistisch, dass sich Dinge vielleicht doch ändern können.

Michael Kroker hat in seinem Wirtschaftswoche-Blog nochmals die beeindruckenden und erschreckenden Zahlen veröffentlicht: Alle vier Dienste hatten demzufolge im 3. Quartal 2020 3,2 Milliarden Nutzer:innen im Monat:

Ebenso selbstredend das Wachstum an Nutzer:innen, das WhatsApp und Instagram seit über der Übernahme durch Facebook hingelegt haben:

Explizite Zustimmung zur Nutzung der Nutzerdaten – Das mag Facebook nicht

Seit iOS 14.3 wird im Apple App Store angezeigt, welchen Daten von einer App möglicherweise erfasst und mit der eigenen Identität verknüpft werden. Amazon hat bisher keine Angaben gemacht … Laut Apple muss der Entwickler beim nächsten Update entsprechende Informationen bereitstellen.

Doch mögen sich ironischerweise auch zwei der GAFAM-Konzerne nicht besonders. Facebook ist im Clinch mit Apple, Mark Zuckerberg mit Tom Cook. Facebook is nicht „amused“ über die geplanten neuen Funktionen von iOS 14, wodurch transparent gemacht werden soll, welche Daten der Nutzer die jeweiligen Apps und Dienste wie verwenden. Und dann gar noch eine notwendige explizite Einstimmung der Nutzer:innen, ein Opt-in, dass ihre Daten verwendet werden dürfen. Bisher muss man aktiv widersprechen, wenn man nicht getrackt werden will. Ich gebe zu, dass ich diese Auseinandersetzung mit einem mehr oder weniger breiten Grinsen verfolge.

Noch zwei weitere Nachrichten, die ich erwähnen will. Facebook hat wohl vor Jahren eine Vereinbarung mit Google getroffen, wonach Google Zugriff auf die WhatsApp-Inhalte von Millionen US-amerikanischer Anwender:innen hatten, die ihre Inhalte auf Google Drive gesichert haben. Schlimm genug.

Und Twitter will wohl Periscope, die Live-Streaming-App von und für Twitter, einstellen. Nutzer sollen danach Livestreams über die Haupt-App von Twitter gesendet werden können. Schauen wir mal, wie sich das entwickelt. Betrifft mich/uns ja auch bei zum Beispiel bei #9vor9.

(Stefan Pfeiffer)

* Ich nutze zur Suche DuckDuckGo oder auch Qwant und verzichte zu 99 Prozent auf Google. Die Suche rufe ich nur auf, wenn ich etwas wirklich nochmals gegenchecken möchte. Geht.

Kontakte über Weihnachten: Warum wollen oder können wir uns nicht dieses Jahr einmal am Riemen reißen?

22. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler fordert eindringlich, die Kontakte über Weihnachten auf sehr wenige, vor allem immer dieselben Personen zu beschränken und wenig zu reisen.

Telefongespräch mit meiner besten Freundin (Lehrerin) die Tage, die mit einer ihrer Freundinnen (ebenfalls Lehrerin) telefoniert hat und den Gesprächsverlauf wie folgt berichtet:

„Also, am Heiligabend kommen ABC und DEF.“ (Zwei weitere Haushalte.)

„Am 1. Weihnachtsfeiertag essen wir mittags zusammen mit GHI. Abends kommen dann unsere Freunde JKL auf einen Wein. Wollt Ihr denn nicht dazu kommen?“

„Am 2. Weihnachtsfeiertag fahren wir mittags zu MNO. Nachmittags trinken wir Kaffee bei PQR. Und abends könntet Ihr doch kommen, denn da sind unsere gemeinsamen Freunde STU da.“

Freundin redet ins Gewissen. Antwort: „Stimmt, aber wir treffen doch kaum jemanden. Und die Eltern. Und die Kinder. Und die Verwandtschaft und die Freunde. Und überhaupt. Wir treffen doch kaum jemanden.“

Mir fehlen die Worte. So wird das sicher nichts mit der Eindämmung. Und wir werden noch sehr lange Lockdown haben und vor allem … weiter sterben Menschen. Es ist schwer gerade, aber warum können wir uns in diesem Jahr zu Weihnachten nicht einfach mal am Riemen reißen?

Wir werden genau einen weiteren Haushalt treffen, sonst telefonieren.

Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay

Es braucht die sozialen Taktgeber, gerade in Zeiten des Homeoffice – #9vor9

22. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Leider stand heute bei #9vor9 jemand bei Peter M. Wald auf der Leitung. Doch hat er nichtsdestotrotz das treffende Schlusswort zum Thema Homeoffice gesprochen: Jenseits von Technik, Tools und Werkzeugen, von weniger oder mehr Produktivität, von möglicher oder unmöglicher Innovation müssen wir gerade in den kommenden Wochen und Monaten mehr Wert auf die sozialen und menschlichen Aspekte legen. Wir brauchen gerade jetzt in den Teams die sozialen Taktgeber. Sie sind wichtiger als je zuvor.

Soziale Taktgeber sind dabei nicht unbedingt immer die Führungskräfte. Es können durchaus auch Teammitglieder sein, die aber genau diese sozialen Aspekte im Blick haben. Ob es dann das virtuelle gemeinsame Mittagessen, die immer offene Kaffeeecke auf Slack oder das Feierabendbier oder Glas Wein, das man zusammen trinkt, das hängt von den Vorlieben der Kolleginnen und Kollegen und der berühmten Teamdynamik ab. Wichtig ist aber – und da waren wir uns alle einig -, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten genau auf diese sozialen Aspekte noch stärker achten sollten und müssen.

Wir bitten die Tonprobleme bei Peter M. Wald zu entschuldigen. Die Leitung war heute leider nicht besonders gut. Bevor wir aber herum schneiden und „doktoren“, lassen wir das Gespräch so wie es ist. Und man möge mir verzeihen: Die von mir erwähnte neue Studie, wonach das mobile Arbeiten bei der Mehrheit der Unternehmen im dritten Quartal 2020 zu erheblichen Produktivitätssteigerungen geführt hat, stammt von Capgemini.

Und natürlich gibt es #9vor9 auch wieder als Podcast auf den bekannten Plattformen und hier im Netz.

An dieser Stelle danken Lars Basche und ich allen Gäste, die zu uns zu #9vor9 gekommen sind. Wir hoffen, dass wir wieder viele Gesprächspartner 2021 begrüßen dürfen, um die Digitalthemen der Woche zu besprechen, denn das bleibt unsere Passion. Besonderen Dank natürlich allen, die zu uns zuschauen und zuhören. Trotz oder gerade wegen der Pandemie eine frohe Weihnachtszeit, haltet Abstand und trefft Euch im Zweifelsfall eben virtuell, damit wir möglichst früh in 2021 jenseits der Homeoffice-Diskussionen zu einem halbwegs normalen menschlichen Miteinander zurückkehren können. In diesem Sinne eine gute Zeit.

„The most important quarter in the history of our company“

21. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Tage bin ich über den unten zitierten Bericht über die Bewertung und der Zustand der SAP auf FAZ.NET gestoßen. In den vergangenen Wochen hat es ja Kritik an dem neuen Vorstandssprecher Christian Klein und auch an Aufsichtsratschef Hasso Plattner gehagelt. Bemerkenswert finde ich diesen Absatz, spiegelt er doch das Problem der kurzfristigen Marge, des Ergebnisses im nächsten „most important quarter in the history of our company“, der Problematik in der kulturellen und technischen Integration von Zukäufen und einer mittelfristigen Strategie gerade in der IT-Industrie wieder:

Am 26. Oktober dann verkündete Klein den Strategieschwenk. An diesem Tag ist die Illusion der Börsianer geplatzt, ein Softwarekonzern könne Dutzende Unternehmen zukaufen, integrieren und weiterentwickeln, zugleich die alten Programme runderneuern und alles mit allem kompatibel machen, ohne dabei entweder die neuen oder die alten Kunden zu verärgern. Die bittere Erkenntnis gipfelte in Christians Kleins bemerkenswertem Satz: „Ich opfere den Erfolg unserer Kunden nicht der kurzfristigen Optimierung unserer Marge.“

Wie die gefallene SAP-Aktie vor einer Neubewertung steht

Bernd Freytag war schon im Oktober im Vergleich zu vielen anderen Kommentatoren, die den ehemaligen SAP-Chef Bill McDermott hoch leben lassen, auch jetzt bei seinem „Erfolg“ bei ServiceNow wesentlich zurückhaltender in dessen Bewertung:

Die Reaktion an der Börse zeigt ein grundsätzliches Problem von SAP. Die Konkurrenz ist vor allem amerikanisch, und das bedeutet in der Kapitalmarktkommunikation: optimistisch. …

… McDermott waren wie jedem im Softwaregeschäft die Integrationslasten natürlich bewusst. Aber er hat sie weggeredet und so die Erwartungen der Analysten und an der Börse stets neu befeuert.

Kursverlust: Neuer SAP-Chef Klein lächelt die Probleme nicht weg

Auto-Mobil: Software für den ID.3 nun „fertig“, aber noch viel Nachholbedarf bei Lade- und Reiseplanung

21. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Noch einige abschließende auto-mobile Notizen zum Jahresende, Vor ziemlich genau 4 Wochen bin ich den Volkswagen ID.3 Probe gefahren und war ganz angetan. Testberichte in den gängigen Medien, von den Auto-Publikationen bis zur Tageszeitung, gibt es zu auf. Allerdings warte ich noch auf wirkliche Berichte aus dem Alltag. Probefahrt ist das eine, täglich mit einem Wagen unterwegs sein das andere.

Gerne wäre ich Mäuschen in der First Mover-Community von Volkswagen, in der sich die Fahrer und Käufer des ID austauschen. Es ist aber leider eine geschlossene Gruppe auf Facebook, zu der eben wohl nur Besitzer eines ID.2 1st zugelassen werden. Ein dominierendes Thema scheint wohl der Zustand der Software des ID.3 zu sein. Immerhin liefert VW jetzt nach Berichten die fertige Software aus. „Fertige Software“? Software ist eigentlich nie fertig, denn es wird immer verbessert, es werden vor allem Fehler beseitigt und neue Funktionen hinzugefügt.

Gemeint ist wohl eher, dass die Version 1.0 (oder im VW-Sprech ME2 genannt), der ursprünglich geplante Funktionsumfang der Software nun wohl verfügbar sein soll, mit weiteren Features beim Head-Up-Display sowie Apple CarPlay und Android. Die neuen Wagen werden wohl jetzt die beschriebene Version haben, bei schon ausgelieferten Wagen soll die Software 2021 aufgespielt werden. Die erwähnten First Mover müssen sich also etwas gedulden …

Dazu müsse man den Wagen über Nacht beim Händler lassen, da das Update sehr lange dauere, so entsprechende Berichte. Diese nun Version soll jetzt auch Over-The-Air-Updates ermöglichen. Was heißt das? Der Wagen muss für ein Software-Update dann eben nicht mehr zum Händler, sondern die Software kann wie beim Smartphone oder Computer über das Internet eingespielt werden. Wie fertig, besser wie stabil oder fehlerfrei ist aber denn nun die Software des ID.3? Oliver Schwuchow schreibt in seinem Bericht eher von einer Betaversion denn einer „fertigen“ Software und nextmove fasst in diesem Video die derzeitigen Mängel zusammen, spricht von 22 fiesen Bugs.

Möglichst einfache Routen- und Ladeplanung nötig

Bei der Software der Wagen geht es dabei nicht nur um das reine Funktionieren des Autos. Gerade beim E-Auto bekommt beispielsweise die Routen- und Ladeplanung (noch) eine ganz andere Bedeutung. In einem Fahrbericht von E-Fahrer zum ID,3 wird deutlich, wie intelligent beispielsweise die Ladeplanung von Tesla ist. E-Fahrer-Chef Markus Höllmüller:

„Damit hat man eine sehr gut organisierte Reise, die dynamisch Ladepunkte einbaut und Vorschläge zur Ladedauer aufzeigt. Dank der Zeitangaben und Empfehlungen zur Fahrgeschwindigkeit und Akkustände fühlt man sich rundum informiert.“

Elektrischer Golf-Erbe auf Langstrecke: Das taugt der VW ID.3 auf der Autobahn – EFAHRER.com

Die ursprüngliche Software der ID.3 1st Edition hat hier auf jeden Fall Nachholbedarf. wie Höllmüller feststellte. Laden sei eben heute Teil einer Mobilitätslösung. Und Laden ist mit der Tesla-eigenen Ladeinfrastruktur zudem sehr komfortabel. Kein Vergleich mit dem Kartenwirrwarr bei den anderen Anbietern. Natürlich darf ein Rat zur Reichweite auch hier nicht fehlen: Er rät denjenigen, die auch öfter mal längere Strecken fahren, zur Version mit dem 77-kWh-Akku.

Doch zurück zur Software: Die wird immer zentraler für das Funktionieren eines Autos, besonders eines E-Autos. Ich erinnere mich noch daran, wie sich vor rund 15 bis 20 Jahren ein Bekannter über die Elektronikfehler in seiner neuen E-Klasse beschwerte. Ständig müsse er zum Händler. Ein Menetekel? Nicht nur BMW will oder muss mit einem Kraftakt massiv in Software investieren, VW und andere auch aus der Zulieferindustrie suchen händeringend Softwareentwickler. Und man konkurriert nicht nur mit Tesla, dem Unternehmen, dass das Auto immer von der Software her gedacht hat. Die Automobilhersteller stehen zudem in Konkurrenz zu Google, zumindest mal beim Infotainment. Im Polestar kommt Google Automotive schon mal zum Einsatz.

Und noch eine Bemerkung zum Thema Software. Natürlich ist auch Tesla nicht perfekt, Neulich besuchten uns Freunde mit ihrem Tesla S und im Automatic-Modus blieben die Rücklichter dunkel. Auch ein Reset half nichts. Sinnigerweise konnte man die Beleuchtung im manuellen Modus aktivieren.

VW-Händler: Doppelt so lang schwätzen, halb so viel verdienen

Zum Abschluss noch der Hinweis auf einen Bericht der Wirtschaftswoche dazu, warum VW-Händler keine E-Autos verkaufen wollen: „Doppelt so lang schwätzen, halb so viel verdienen“. Der Autor schreibt von verhaltenen Verkaufsstart des ID,3. Greenpeace habe im November Testkäufer in VW-Autohäuser geschickt, die sich als Interessenten eines E-Autos ausgegeben hätten. Trotzdem sei der ID.3 nur in einem von 25 Fällen empfohlen worden. Auch weil Volkswagen sein Vertriebsmodell geändert hat, nun direkter Vertragspartner der Kunden ist, Händler nur noch als Agenten agieren? Schön, dass „mein“ Verkäufer hier im Darmstadt hier deutlich souveräner ist – und seine Frau bereits einen ID.3 fährt. Das sei nun einmal die Zukunft und er müsse das auch vertreten können, so Dieter Bäcker. Punkt.

(Stefan Pfeiffer)

Push-Benachrichtigungen auf i(Pad)OS ab April nur noch mit neuem Traveler

21. Dezember 2020 Posted by Thomas

Handeln ggf. erforderlich, damit neue E-Mail auch im April noch automatisch auf das iPhone und iPad kommen.

Simplicity is the ultimate sophistication – Mein Blog in neuem Design

20. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Es war an der Zeit: Ich habe das Design meines Blogs hier auf WordPress.com nochmals grundlegend überarbeitet. Nach dem vorhergehenden Redesign und der damit einhergehenden Umbenennung von Digitalnaiv.com in StefanPfeiffer.Blog hatte ich jetzt das Gefühl, es ist Zeit für ein neues Design. Einige Zeit habe ich jetzt die Vorlage Penscratch 2 benutzt, war aber nicht mehr mit der einfachen Aneinandereihung der Beiträge zufrieden.

So sah der StefanPfeiffer.Blog geraume Zeit aus, basierend auf dem WordPress-Theme Penscratch 2.

Nun habe ich auf ein neues „Thema“ umgestellt und Moka von Elma Studios ausgewählt. und gleich einmal ein neues Logo (mit dem Grafikwerkzeug Canva) entworfen. Bei Moka gefällt mir der minimalistische, moderne und elegante Ansatz sehr gut. Der Screenshot ist etwas verkleinert, also nicht tatsächliche Größe von 100 Prozent. Auf der Front Page oder Home Page sieht man nun einen hervorgehobenen Beitrag und die drei weitere Artikel angeteasert:

Moca ist auch durch sogenanntes Responsive Design für mobile Geräte optimiert, was heutzutage immer wichtiger wird. Die Menüführung habe ich gegenüber meiner mit Penscratch erstellten Version deutlich verschlankt. Einige der Menüpunkte und auch unter Unterseiten sind heraus geflogen. Und ich habe meine Profilseite wie auch die Projekt- und Themenseite inhaltlich und vor allem grafisch überarbeitet, zurückgreifend auf Vorlagen, die in Moka enthalten waren und von mir einfach angepasst werden konnten.

Das Moca-Theme sieht mobil richtig gut aus, finde ich.

Einige Features von Moca nutze ich noch nicht. Beispielsweise generiert der Quote Widget, der Zitat-Generator, ein in der Schrift zu großes und mir zu dominantes Zitat. Natürlich bin ich noch an der ein oder anderen Stelle am schrauben, am fein justieren. Doch das macht ja auch Spaß.

WordPress.com, auf der mein Blog läuft, ist die von WordPress selbst gehostete Blog-Plattform (im Unterschied zu WordPress.org). Mein Premium-Tarif kostet dort im Monat € 8. Wichtig für mich war dabei, dass keine Werbung eingeblendet wird, wie es in der ebenfalls verfügbaren freien Version der Fall ist. Hier findet Ihr eine Übersicht der Preise und Funktionen.

WordPress PlugIns, Apps, die zusätzliche Funktionen im Blog bereitstellen, können im Premium-Tarif nicht genutzt werden. Dazu müsste ich den Business-Tarif buchen und der ist mir für mein privates Blog mit € 25 im Monat zu teuer. Wer etwas über Plugins erfahren will, dem empfehle ich den Beitrag von Thomas Cloer, der seine besten PlugIns von Suchmaschinenoptimierung (SEO) biszu datenschutzgerechten Sharing-Buttons hier vorstellt.

P.S. In Vorbereitung zu diesem Blog-Beitrag bin ich auch auf meinen alten Beitrag von 2012 über meinen Umzug von Posterous auf WordPress.com gestoßen. Lange ist es her, der Start meiner „Blogger-Karriere“ auf Posterous. Wer erinnert sich noch an das Tool?

Ein Jahr im Zeichen der Rolle

19. Dezember 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ja, die Rolle ist ein passendes Symbol für das Jahr 2020, so steht es in der Dezember-Ausgabe des Magazins der Frankfurter Allgemeinen. Stimmt zumindest für Deutschland.

Ein Jahr im Zeichen der #Rolle, Ja, die Rolle ist ein passendes Symbol für das Jahr 2020, so steht es in der Dezember-Ausgabe des Magazins der @faznet. Stimmt zumindest für Deutschland.

Mehr Unterstützung für Macs von Microsoft

18. Dezember 2020 Posted by Gerda Marx

Mit Big Sur hat Apple kürzlich eine neue Version von macOS herausgebracht, welches die Geräte noch besser macht. Auch Microsoft hat sich damit auseinandergesetzt und die Benutzerfreundlichkeit und Applikationen in Microsoft 365 für Big Sur verbessert. Wer einen neuen Mac mit M1 Chip hat, darf sich darüber freuen, dass [...]

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Tom Zeizels Blog: Die HCL Ambassadors 2021 sind ernannt!

18. Dezember 2020 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Tom Zeizels Blog: Die HCL Ambassadors 2021 sind ernannt! HCL Software hat als Hersteller den Anspruch, Software nicht nur für Kunden zu bauen, sondern auch mit ihnen. Die Idee dabei ist, dass die Produkte so viel näher an den wahren Bedürfnisse der Unternehmen entwickelt werden können. Darum freuen wir uns besonders, wenn sich Kunden und […]

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