Archive for: ‘Oktober 2020’

Corona bremst auch mal Digitalisierung und wie wichtig Security und Softwarequalität sind und werden – Die Digitalthemen bei #9vor9

20. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Hier nun unsere Digitalthemen der Woche mit Lars Basche und mir: Lars zitiert den „Digital Transformation Index 2020“ von Dell, der kürzlich erneut durchgeführt wurde und führt aus, wie Corona Digitalisierung treibt und bremst. Dabei ist Sicherheit einer der wesentlichen Aspekte und mancher macht privat, mancher als Unternehmen so seine Erfahrungen mit entsprechenden Angriffen.

Security als große, größte (?) Herausforderung der Digitalisierung in Corona-Zeiten?

Die Zahl der Angriffe nimmt zu und auch Unternehmen aus der IT-Branche wie die Software AG sind nicht gefeit, was natürlich in meiner Heimat Darmstadt-Eberstadt – ich wohne maximal 500 Meter von der Software AG weg – zu Diskussionen bei meiner Physiotherapeutin führt. Sicherheit und Datenschutz müssen ganz oben auf der Agenda bleiben, privat und in Unternehmen und wie be- und versprochen verweisen wir auf dieses Booklet mit Security-Checklisten von heise.

Lars hebt noch einen anderen Aspekt ab: Unterdessen haben Unternehmen auch wirtschaftliche Ängste, ja Existenzängste, die die Digitalisierung bremsen:

Aber die Pandemie beschleunigt die Digitalisierung nicht nur: Auf Platz 4 der größten Hindernisse bei der digitalen Transformation stehen wirtschaftliche Gründe – die spielten 2016 und 2018 noch keine Rolle.

Studie: Wie Corona die digitale Transformation beschleunigt – und ausbremst | heise online

Bei mir steht das Thema Softwarequalität im Vordergrund: Die Health-Anwendung meiner Apple Watch Serie 3 tut es nicht mehr korrekt. Ursache sind wohl das neue Betriebssystem watchOS7 (unterdessen schon als 7.0.2 draußen) und iOS14. Doch nicht nur ich beschwere mich, dass meine Daten verloren gegangen sind. Es sind wohl Tausende von Anwendern.

Softwarequalität bei der Apple Watch: Diese Fehler dürfen einfach nicht passieren

Und die von Apple empfohlene Lösung, die Watch zu entkoppeln, Watch und iPhone komplett neu aufzusetzen tut es – zumindest bei mir – nicht wirklich. Sehr frustrierend und sehr bedenklich, wenn man beobachtet, wie Apple ja gerade rund um die Watch auf das Thema Gesundheit abhebt. So geht es auf jeden Fall nicht. Das schafft kein Vertrauen.

Gesundheitsdaten sind zu wichtig – Softwarequalität muss stimmen, sonst geht Vertrauen verloren

Nochmals: Jenseits des persönlichen Ärgers geht es um mehr. Das Thema Gesundheitsdaten ist hochsensibel. Da darf ein solcher Fehler nicht passieren. Da dürfen keine Daten einfach so mal verloren gehen. Und da darf Apple nicht einfach nur schweigen, gerade wenn man sich selbst so positioniert. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich ein Freund der Digitalisierung im Gesundheitswesen bin. Genau deshalb bin ich gerade ziemlich sauer auf Apple.

Softwarequalität spielt allenthalben eine wichtige Rolle. Im c’t uplink Podcast nehmen die Redakteure die Software des neuen Volkswagen ID.3 aufs Korn und geben einen sehr negatives Urteil ab. VW könne keine Software. Man habe eine nicht fertige Lösung auf den Markt gebracht. Wieder frustrierend für mich, der ich darüber nachdenke, Mitte kommenden Jahres einen ID.3 anzuschaffen.

Softwarequalität und Security waren wichtig und werden immer wichtiger

Quintessenz: Softwarequalität und Security waren wichtig und werden immer wichtiger, da Software in alle Lebensbereiche vordringt, in die persönliche Gesundheit, das eigene Heim (Stichwort Smart Home), in Homeoffice oder in persönliche Mobilität. Hier kommen große Herausforderungen auf uns zu, denen wir uns stellen müssen. Unbedingt, mit Qualität und Bedacht.

Und natürlich gibt es #9vor9 auch wieder als Podcast auf den bekannten Plattformen und hier im Netz.

* Eigentlich wollten Lars und Stefan heute auf parallel auf LinkedIn, YouTube und Twitter/Periscope senden. Das ging aus technischen Gründen bzw. mangelnder technischer Kompetenz von Stefan in die Hose. Streaming-Gott Gunnar fehlt hat. Aber wir glauben, dass wir den Fehler gefunden haben und kommende Woche dann parallel live sein werden.

(Stefan Pfeiffer)

Actionable insights now part of HCL Digital Experience. From data to experience in an instant

20. Oktober 2020 Posted by Jason Cornell

HCL DX is a proven platform – purpose built and trusted by enterprises worldwide – for the demanding needs of an organization’s business-critical digital experiences. These are more than content sites. Providing a secure personalized experience means integrating content, data, applications and processes from a variety of systems into a singular experience. Doing and delivering all this can be complex – that’s where HCL DX helps. 

Part of the complexity comes from understanding who is on your digital property, what they are doing there, and how you can make the experience better, faster and more personalized with the data you have.  This fall, we are adding seamless integration to powerful new analytics capabilities to our trusted HCL DX platform to help our customers deliver targeted experiences to all of their audiences and can lead to improving conversion rates by 85%.

HCL Unica Discover

HCL Unica Discover is a digital experience analytics platform that empowers Marketers to capture, replay and visualize the individual online user experience.  Now you can easily analyze and optimize your HCL Digital Experience customer journeys with the following capabilities from Unica Discover:

  • Struggle Resolution: Detect and address user struggle in real time with session replays
  • Behavior Insights: Improve user experiences through capturing and analyzing behavioral data
  • Business Impact Analytics: Gain better visibility into business impact and opportunities for improvement.

This also provides a more complete and actionable view of the customer journey across all your digital channels.  This helps to ensure a consistent experience, every time, driving better conversion rates, customer satisfaction, and customer retention. 

Google Analytics

Google Analytics (GA) is a web analytics service that helps marketers track, report and analyze in-depth detail about website visitors.  HCL DX has streamlined the configuration setup with GA to save time and development resources.  Now Marketers have the insight they need to make better decisions, and share the right content, to the right audience improving the customer experience.

All the insights, none of the complications

With streamlined access to these insights within HCL DX, our clients will have the information they need to be able to act quickly and create optimized experiences for their audiences. These new analytics capabilities, coupled with the intuitive content creation tools released this summer, will dramatically improve time to market. Better insights. Rich tools. Amazing results.

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Apple breaking the chain: If you’re missing Workout GPS routes or Health data after updating to iOS 14 and watchOS 7 …

18. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich bin ja nun seit Jahren Apple-Anwender, vom Mac über das iPhone bis zur Watch. Doch langsam habe ich den Eindruck, dass die Qualität immer schlechter wird. In den vergangenen Wochen musste ich meinen Mac einige Male „hart“ neu starten. Jetzt haben die letzte Software-Update iOS 14 und watchOS 7 wohl meine Health-Datenbank korrumpiert.

If you’re missing Workout GPS routes or Health data after updating to iOS 14 and watchOS 7

If you updated to iOS 14 and watchOS 7 and are missing Activity or Health data, learn what to do to prevent future data loss. After updating to iOS 14.0 and watchOS 7.0, you might notice:

Your workout route maps are missing in the Fitness app on iPhone for previous GPS-enabled workouts from your Apple Watch. …

If you’re missing Workout GPS routes or Health data after updating to iOS 14 and watchOS 7 – Apple Support

Gemerkt habe ich es durch HealthFit, eine zusätzliche App, die ich zum Export meiner Gesundheitsdaten in Google Sheets verwendet habe. Reine statistische Spielerei, aber plötzlich kamen keine Daten mehr an. Der Entwickler von HealthFit versichert mir, dasss es ein Apple Bug sei, der bei Tausenden von Anwendern aufgetreten sei. Entsprechende Berichte sind jetzt auch online zu lesen.

Apple empfiehlt den harten Weg: das iPhone und die Apple Watch neu aufsetzen und ein Backup einspielen. Das kostet richtig viel Zeit, besonders dann, wenn man noch ein Firmenprofil hat und die entsprechende Software dann auch wieder neu konfiguriert werden muss. Und gebracht hat es bei mir nichts.

Apple doesn’t list any further support steps if this doesn’t work, so it looks like they’re confident that this will alleviate the problem. Be sure to take plenty of caution when following all of these steps, as you could risk losing your iPhone data if you don’t get it right.

Apple confirms massive list of Health data and Workout GPS problems in iOS 14, watchOS 7 | iMore

Don’t break the chain, so schafft es Apple meine Fitnesskette zu durchbrechen. Die Daten von gestern sind trotz Backup nicht da beziehungsweise nicht korrekt. In diesem Jahr hatte ich bisher jeden Tag meine Fitnessziele geschafft und ich habe gehofft, ein perfektes Jahr hin zu legen. Ist wohl nicht mehr. Danke, Apple, für die tolle Softwarequalität und diese Art von Motivation.

Nachtrag 18.10.2020, 12:30:

(Stefan Pfeiffer)

Reingehört in den t-online Ladezeit – Podcast: „Eigentlich schlägt Elektro heute schon jeden Verbrenner“

16. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Und wieder in einen (für mich) neuen Podcast reingehört und eine Hörempfehlung aussprechend: t-online Ladezeit mit Don Dahlmann und Richard Gutjahr erscheint wöchentlich in einer Länge um die 20 Minuten. Wer sich wie ich gerade für das Thema E-Auto und Mobilität interessiert, für den ist dieser Podcast nützlich. Gestern – am 14. Oktober – ist gerade die 6. Folge rund um den Kostenvergleich zwischen E-Auto und Verbrenner erschienen.

Ehrlicher Kostenvergleich E-Auto gegen Verbrenner – es gibt einen klaren Sieger t-online Ladezeit

Schonen E-Autos wirklich den eigenen Geldbeutel? Dieser Frage gehen die E-Mobilitätsexperten Don Dahlmann und Richard Gutjahr in dieser Folge des Podcasts „t-online Ladezeit“ nach. Sie schauen ganz genau hin, wenn es um Geld geht: In welchen Bereichen kann man Kosten sparen und in welchen nicht? Wer ist unterm Strich teurer – Verbrenner oder E-Auto? Die beiden Autojournalisten rechnen vor, wie groß die Unterschiede bei Versicherung, Steuern oder Wartung sind und fragen: Wo liegen E-Autos eigentlich bei Wiederverkaufswert und Verbrauch? Dahlmann und Gutjahr schöpfen aus eigenen Erfahrungen, liefern Zahlen und Fakten aus aktuellen Studien und verraten nebenbei, wie viele Teile eigentlich in einem Motor stecken.
  1. Ehrlicher Kostenvergleich E-Auto gegen Verbrenner – es gibt einen klaren Sieger
  2. Ladekarten-Chaos – das ist das größte Ärgernis für E-Autofahrer
  3. Strom tanken – wie man E-Autos günstig oder kostenlos laden kann
  4. Reichweitenangst – kommt man mit einem E-Auto weit genug?
  5. Brauche ich ein E-Auto? Das sind die Vor- und Nachteile

Die beiden dröseln die verschiedenen Kostendimensionen wie Versicherung, Steuern, Wartung oder Verbrauch auf und das Ergebnis wundert nicht wirklich.

Mittlerweile sind Elektro und Verbrenner eigentlich auf Augenhöhe [Anm.: bei den Anschaffungskosten], … Bei der Kfz-Steuer sieht es wirklich so aus, dass Elektro unschlagbar günstig ist, weil es einfach keine Kfz-Steuer bis 2030 gibt. Bei der Versicherung gibt es bei beiden keinen Vor- oder Nachteil: … Der Kraftstoff: ganz klarer Punkt für Elektro. Also, einen knappen Tausender gespart im Jahr bei 15.000 Kilometern Fahrt. Das nimmt man gerne mit. Werkstatt und Wartung, geht ebenfalls an Elektro: 30, 35 Prozent weniger. Und der Wertverlust, haben wir gerade eben festgestellt: Auch die größte Wiederverkaufs-Datenbank Deutschlands sagt, Elektroautos gehen immer noch besser weg. Also man kriegt mehr für sein Geld, für seinen alten, als für einen Verbrenner. Das heißt also, eigentlich schlägt Elektro heute schon jeden Verbrenner.

t-online Ladezeit – Podcast

Und“ Möge der Saft mit euch sein“ als ein schönes elektro-automobiles Schlusswort von Richard. Auf jeden Fall eine Quelle, die ich bei meiner persönlichen Entscheidung und auch für meine Auto-Mobil-Beiträge hier im Blog immer wieder heranziehen werde.

P.S. Nachdem dieser Beitrag schon fertig war, bin ich auf einen Bericht auf heise gestoßen, in dem Leaseplan andere Kosten rechnet:

Einen Elektro-Pkw der Kleinwagen- und der Kompaktklasse zu unterhalten, ist monatlich 10 Euro teurer als der Unterhalt eines Diesels und 26 Euro teurer als der eines Benziners. Das hat der Autoleasing-Spezialist Leaseplan für seinen jüngsten „Car Cost Index“ errechnet.

Elektroautos im Unterhalt fast so günstig wie Benziner und Diesel | heise online

Mal schauen, was Richard und Don dazu meinen

P.P.S. Randbemerkung; Sehr schön, dass der Podcast immer auch als Transkript vorhanden ist (siehe Zitat oben). Kostet leider was auf Podigee (0,10 € pro Minute). Schade, sonst wäre es auch was für unseren #9vor9 Podcast.

Homeoffice-Allerlei: Strandurlaub und der eigentlich notwendige große Wurf rund um Remote Work

15. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich gebe zu, dass ich gerade der Diskussion um das Thema Homeoffice, besser Remote Work, etwas über war. Die Sache ist für mich persönlich einfach klar: Remote Work, mobiles Arbeiten oder Homeoffice müssen dort, wo es im Job möglich ist. zu einer Selbstverständlichkeit werden. Dies sollte auch rechtlich entsprechend abgesichert werden. Die Hürden müssen angemessen sein, das heißt man sollte als Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf achten, einen vernünftigen Arbeitsplatz, der auf Gesundheit und Ergonomie Rücksicht nimmt. Aber ich persönlich möchte keinen Arbeitsstättenprüfer in meiner Wohnung haben (obwohl ich sehr gut ausgestattet bin). Hybride Modelle, an denen man einige Tage daheim und mobil arbeitet, ab und an in die Büros geht, um wirklich zusammen zu arbeiten und zu „socializen“ sollten „the new normal“ werden. Aber natürlich ist die Sache noch lange nicht abgehakt. Es wird viel Detailarbeit, Diskussionen und Kompromisswillen geben müssen. Gar den Willen zum „großen Wurf“?

Die Rumpelkammer des Schreckens wird zum Homeoffice

Wieder hinter meinem Ofen hervorgeholt haben mich jetzt insbesondere zwei Beiträge: Sascha Pallenberg, guter alter Bekannter und Freund, hat mit Sarah Elsser und Karsten Lohmeyer den StbnhckrPodcast rund um das Homeoffice gestartet. Habe in die Generalprobe rein gehört und mich über den etwas anderen Podcast mit Ernährungs- und Fitnesstipps gefreut. Und besonders amüsiert hat mich, wie Sascha seine „Rumpelkammer des Grauens“ (angelehnt an die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling) renoviert und zu seinem Homeoffice und Podcast-Studio gemacht hat. Ein Homeoffice-Podcast mit interessanten Zutaten. Mal schauen, wie es schmeckt. Ich wünsch auf jeden Fall viel Erfolg und werde natürlich immer wieder zuhören.

Faul am Strand liegen …

Der andere Beitrag stammt vom geschätzten Dr. Ole Wintermann, der seinen Text „Ist Home Office verkappter Strandurlaub?“ betitelt hat. Genau solche Untertöne, oft direkte Aussagen schwingen in so manchen Äußerungen mit, gerade auch in solchen, die gegen den Gesetzentwurf von Hubertus Heil herziehen. Und wie schreibt Ole so treffend: „Der Kampf um Fachkräfte kann mit Sicherheit nicht mit einer Arbeitskultur gewonnen werden, die noch aus Zeiten der Schreibmaschinen stammt.“

Doch scheint der Wunsch nach der Möglichkeit, Homeoffice zu machen, besser mobil zu arbeiten bei vielen Mitarbeiter:innen angekommen zu sein. Sie wissen die Vorteile gewonnener Flexibilität und Selbstbestimmung zu schätzen, während gleichzeitig gemäß einiger Studien die Produktivität steigert. Auch ist durchaus im mobilen Modell Innovation möglich. Den Geist von Remote Work bekommt man wohl nicht mehr in die Flasche. Gott sei Dank.

Und jenseits der Diskussion um den Gesetzentwurf gilt, wie Ole so treffend formuliert:

Es gilt nicht die eine Arbeitsweise, die für alle Beschäftigten immer gültig und optimal ist. Arbeitgeber müssen lernen, die Diversität und individuellen Bedürfnisse ihrer Beschäftigten anzuerkennen und dies in eine Steigerung der Produktivität umzuwandeln.

Ist Home Office verkappter Strand-Urlaub? – Zukunft der Arbeit

Es bleibt an vielen Stellen eine Menge zu tun und zu verändern. Natürlich müssen Dinge wie der Unterschied zwischen mobiler Arbeit und Homeoffice (Telearbeit) ebenso aufgearbeitet werden kulturelle oder technische Fragen und Führung in Zeiten des Homeoffice. Und ja, es sollte ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden.

Spaltung zwischen privilegierten Homeoffice-Workern und „dem Rest“?

Ich möchte auch auf die Blätterschau des geschätzten Homeoffice-Mitkurators Peter M. Wald verweisen, der wieder fleißig gelesen und kommentiert hat. Unter anderem macht wer auf potentielle Konflikte zwischen Mitarbeitenden, bei denen Homeoffice möglich ist und denjenigen, wo dies nicht möglich ist, aufmerksam. Sind es die Besserverdienenden, die wieder in die Büros kommen müssen? Werden sie gar privilegiert und dürfen daheim arbeiten. Sind es nicht vielmehr die weniger gut Verdienenden, deren Präsenz in der Fabrik, im Supermarkt und in der Pflege notwendig. Muss es hier wieder ein gegeneinander Aufrechnen, eine Neiddiskussion und gar eine Spaltung der Belegschaft geben? In diese Kerbe schlägt eher Josephine Hofmann vom Fraunhofer IAO Institut in ihrem Beitrag anläßlich der Heil’schen Gesetzesvorlage.

Eigenverantwortung hier, Kontrolle dort

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf den Artikel von Gunter Dueck, der sich Fluch und Segen des Home Office widmet. Bei der Bezeichnung Massentierhaltungsgroßraumflächen muss ich schmunzeln und nicken. Und wenn er adressiert natürlich auch einen möglichen gefühlten Verlust von Kontrolle, den manche Führungskraft empfinden mag: „Manager brauchen andere Kontroll-Instrumente, wenn es keine Zeiterfassung vor Ort gibt. Sie schalten um auf ‚Ziele‘.“

Das Bild ist zwiespältig, wie auch eine Umfrage von Hays unter Wissensarbeitern zum Thema New Work zeigt:

So nehmen 41 Prozent der angestellten Wissensarbeiter, die für eine Studie von Hays befragt wurden, einen Ausbau der Eigenverantwortung wahr, während 30 Prozent eine Stärkung der Hierarchien feststellen. Eine Vertrauenskultur halten 38 Prozent für etabliert, dagegen sprechen 30 Prozent von perfektionierten Anreiz- und Kontrollsystemen. Und dass die Selbstorganisation ausgebaut wird, konstatieren 34 Prozent. Umgekehrt sehen jedoch 38 Prozent eine Entwicklung hin zu strafferen Prozessen, Regeln und Hingaben.

Digitaler Wandel: Für Wissensarbeiter in Deutschland ist New Work noch keine flächendeckende Realität – IT-Rebellen

Eigenverantwortung auf der einen, stärkere Hierarchien auf der anderen Seite. Selbstorganisation hier, straffere Prozesse da, das Bild ist und bleibt uneinheitlich.

(Stefan Pfeiffer)

Meet HCL Volt MX: A Game-Changer for Your Business

14. Oktober 2020 Posted by Andrew Manby

Today, we are thrilled to announce a brand-new, game-changing product in our application-development suite. HCL Volt MX, an industry-leading low-code platform for developers, lets you build multiexperience consumer-grade apps rapidly and empowers you to deliver highly contextualized experiences to reach your customers, employees, and partners with the right information, in the right way, at the right time.  

Using low-code approaches, Volt MX provides the agility to create fast solutions and unified experiences across all channels — as well as improves developer productivity, creates better app experiences more cost effectively, and helps you build innovative experiences that meet the evolution of customer expectations. 

Build once. Deploy everywhere. From native mobile to PWAs to wearables, build once and deploy any app, anywhere — even on kiosks! — on one cloud-native platform. Your internal dev teams don’t have to become experts on iOS, Android, or any available platform. Using a single code base, they can build amazing apps with no limits on user experience, at any scale and complexity.  

Integrations without limits. This means the ability to remove backend complexity and unlock existing data and business processes. Our secure integration capabilities hide any backend complexity, helping developers connect diverse systems and data sets easily and efficiently.  

Innovative interactions. Meaningful engagement. Engage your users in new ways with virtual reality, augmented reality, and voice chat. Add your choice of virtual elements, artificial intelligence, and natural language processing engines with ease. You can captivate users and stay ahead of the competition by incorporating advanced technologies that drive adoption, engagement, and retention.  

Fast app delivery. Our low-code development environment provides rapid, visual assembly and pre-built backend services so you can build robust solutions in weeks instead of months. Volt MX lets you visually build back-end business processes and makes managing complex workflows simple. You can achieve more than a 60% reduction in time to market — giving you faster innovation and lower TCO. Your IT teams can focus on the higher-value organizational opportunities that matter.     

Secure to the core. Volt MX’s security defends against compromise, detects, and reacts to attack. You get data and identity protection with enterprise-grade security certifications.  

Proven success. Volt MX is the result of the license agreement announced in June 2, 2020 to develop, market and support Temenos multiexperience development platform (MXDP) for non-financial services enterprises. Under HCL ownership, we will improve and develop new capabilities of Volt MX. 

Join us for the world premiere. We will showcase Volt MX in all its glory with presentations and technical sessions at Digital Week 2020, our blockbuster upcoming event. This event will be broadcast from everywhere — in 6 continents and 8 languages — with more than 75 sessions. Be sure not to miss the session with Richard Jefts, General Manager and Vice President of HCL Digital Solutions, and me, as we will share an in-depth look at how HCL Volt MX can accelerate your digital transformation initiatives, drive innovation throughout your enterprise, and deliver significant productivity benefits to your developers. 

For more information on HCL Volt MX, click here. Or schedule a demo here.  

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New October Release: Domino Early Access Program

14. Oktober 2020 Posted by Thomas Hampel

Last month, we introduced the HCL Domino V12 Early Access Program, where we provided customers the chance to test new product features early in the development cycle. Today, our engaged development team has provided a new code drop named “October 2020”, now available for download on Flexnet to all current customers. 

We are looking for YOUR feedback on the features provided below, please: 

  1. Start testing the Early Access Code – details on how to get started can be found here 
  2. Vote for the ideas referenced or leave a comment
  3. Join the discussion and provide feedback in our forum here.

What’s Provided in this Release  
 
Time-based one-time password (TOTP) authentication  
When users log on to a Domino Web server, you can now require that they provide time-based one-time passwords in addition to their user names and passwords. These one-time passwords are generated by authenticator apps like Authy, Google Authenticator or similar.  

DAOS Version 2  
DAOS Version 2 (DAOSV2) is a new version of DAOS that provides a more reliable way of tracking DAOS objects on a server. 
 
Certificate management improvements  
A number of enhancements and improvements related to certificate management are provided:  

  • Disable TLS 1.0 by default now  
  • Support for PEM-file format, in additon to *.kyr file format 
    (Note: This feature is intended as a test bed for future work supporting PEM-formatted keys and certificates)  
  • Support for using CertMgr to import third-party CA keys and certificates – based on this idea (Thanks Martin!) 
  • Support for replacing keys generated by the Let’s Encrypt CA 

 
Domino directory enhancements  
There are a number of improvements around the Domino directory design (pubnames.ntf) to improve usability for administrators. Some of which were long standing requests. If you like what you see, please vote for the idea(s)s referenced below: 

  • Mail-In Databases and Resources view – based on your input from this idea (Thanks Michael!)The Mail-In Databases and Resources view now displays the internet addresses of mail-in databases that have them and also includes a Go to Database button to open mail-in databases from the view. 
     
  • Custom criteria to populate groups – based on your input in this idea (Thanks Vladislav!) 
    When you create a group in the Domino directory, you can now populate the members of the group based on an LDAP search query.  
     
  • HEX codes displayed for TLS ciphers – based on this idea (Thanks Torsten!) 
    As a convenience to administrators, HEX codes are shown next to the symbolic names for the TLS ciphers that can be selected in various fields in the Domino directory. 
     
  • Applets no longer used – based on your input from this idea (Thanks Bill!) 
    Applets are no longer used to display the navigational outline of the Domino Directory or action buttons such as Add Person.  
     
  • Button to see all Configuration Settings documents associated with a server
    From an open Server document you can click the Find Server Config button to see all of the Configuration Settings documents associated with the server.  

     

 
New LotusScript & Java Methods for developers – based on your input from this idea (Thanks Michael!)  
Support transaction-based operations in LS and Java. 

Furthermore, I’d like to mention features that were provided in the previous release (September 2020)  

References: 

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DSGVO, Datenschutz versus Archivierungsvorschriften? Brauchen wir endlich den EU Open Source Fund? – #9vor9 mit Dr. Ulrich Kampffmeyer

14. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Heute war ein geschätzter Gast bei #9vor9, Dr. Ulrich Kampffmeyer, und unser Digitalthema der Woche war die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wir haben hier den Faden vom vorhergehenden #9vor9 mit Lars – der diesmal Urlaub hat – aufgenommen, wo wir schon den Bitkom und dessen kritische Äußerungen zu DSGVO kurz diskutiert haben. Was lag da näher, als Uli einzuladen, der sich mit den Themen Governance, Risk Management und Compliance nun schon lange auseinandersetzt. Vor Jahren haben wir solche Themen zusammen als Gerichtsshow inszeniert. Lange ist es her, doch vieles ist gleich oder zumindest ähnlich geblieben, aber jetzt zur Gegenwart.

Uli sieht, dass viele kleine und mittlere Betriebe mit der DSGVO einfach überfordert sind. Mir stellt sich die Frage, ob eine solche Überforderung nur für sie gilt. Im Gespräch wie auch in seinem Blogbeitrag führt Uli auch Beispiele an, in denen signifikante Strafen verhängt wurden. Gab es entsprechende Strafen in größerem Umfang auch im deutschen Mittelstand? Oder habe ich (oder die breitere Öffentlichkeit und Presse) sie nur nicht nicht wahrgenommen?

Auf jeden Fall hat die Einführung zu einer deutlich höheren und dringend notwendigen Sensibilität beim Thema Datenschutz geführt. Ich bin beim Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber, der die fast 60 Prozent der Unternehmen, für ihre Seite einschätzen, dass sie den Umstellungsprozess geschafft oder weitgehend geschafft haben, als durchaus positiv bewertet. Doch haben wir einen generischen Zielkonflikt zwischen Datenschutz und rechts- und revisionssicherer, gesetzlich vorgeschriebener Archivierung, wie es Uli Kampffmeyer auch in seinem Blogbeitrag schreibt? Was schade, aber teilweise dringend notwendig wäre, wäre eine dynamischere Anpassung der Regularien, um Unsicherheiten zu nehmen, gar verwegen wo möglich zu vereinfachen. Aber da walte nicht nur die EU Verwaltung …

Natürlich mussten wir auch das Thema Microsoft mit seinen 365er Plattformen kurz streuen. Die deutschen Datenschützer scheinen sich uneins zu sein, ob man die Produkte datenschutzgerecht einsetzen kann. Das wundert nicht bei unserer föderalen Struktur und der cleveren Lobbyarbeit von Microsoft. Und wir haben ja noch den schwellenden Konflikt der EU mit den USA angesichts des aufgekündigten Privacy Shields und einer fehlenden Vereinbarung. Demnach nicht mehr ohne weiteres möglich ist. Mein, gar unser Fazit: Microsoft los werden wir ganz sicher nicht, aber – meine Meinung – ein gutes Stück mehr Unabhängigkeit würde Europa gut tun.

Zwar hat die Datenschutzkonferenz in einer Resolution angeregt , verstärkt alternative Softwareprodukte sowie Open-Source-Programme einzusetzen, allein mir fehlt der Glaube. Die ehemalige Europa-Abgeordnete Julia Reda kommentiert aktuell auf heise die Situation und fordert, dass die EU endlich einen Open Technology Fund auflegen sollte, statt die Förderung von Open Source einzustellen. Unglaublich eigentlich, wenn man von digitaler Souveränität spricht. Freie Software ist noch immer kein fester Bestandteil des EU-Haushalts, etwa des Bundeshaushalts. Was wäre, wenn sich die EU und Deutschland hinter einen wohl so sicheren E-Mail-Klienten wie Thunderbird, hinter Firefox, Libre Office und andere Projekte stellen und konkret Lösungen für die öffentliche Hand fördern würde?

Julia Reda nennt das Beispiel Zoom und seine Alternativen, die „nur“ ein sicheres Backup bräuchten:

So fordert die EU-Kommission aktuell Verbesserungen bei der Sicherheit des Videotelefonie-Dienstes Zoom, … Derweil setzt die EU-Kommission Zoom aber trotz bekannter Sicherheitsrisiken weiter ein, weil es an Open Source-Alternativen fehlt, die die gleiche Leistung bringen.

Freie Alternativen zu Zoom gibt es einige, von Jitsi bis BigBlueButton. Doch ohne die nötigen finanziellen Ressourcen können diese Projekte nicht auf dieselbe Serverinfrastruktur bauen, die Ausfallsicherheit garantiert, und weniger in die Bedienbarkeit ihrer Nutzungsoberflächen investieren.

Edit Policy: Wo bleibt Europas Open Technology Fund? | heise online

Braucht es um ein Digitalmuseum – der Versprecher unseres heutigen #9vor9 -, um die träge Open Source-Entwicklung voran zu bringen? Und genau dieses Thema Digitalministerium oder Digitalmuseum werden wir in einem kommenden #9vor9 aufarbeiten. Da kommt vielleicht sogar unser Gunni hinter dem Ofen hervor?

Und natürlich gibt es #9vor9 auch wieder als Podcast auf den bekannten Plattformen und hier im Netz.

(Stefan Pfeiffer)

Fußballnostalgie, Big Business und das kleine gallische Dorf am Niederrhein #Gladbach #Fohlen #BMG

13. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Mein RSS Reader Feedly hat mir den folgenden Tweet von @borussenguru rausgefischt, der auf einen Beitrage von 11 Freunde verweist:

11Freunde beziehungsweise Tobias Ahrens und Ron Ulrich beschreiben in dem Beitrag, wie gerade auch Oliver Bierhoff das Auftreten und die Vermarktung der Nationalmannschaft professionalisiert hat.

Unter seinem Mit­wirken wurde die Natio­nalelf Welt­meister und über­dies ein fluk­tu­ie­rendes Unter­nehmen mit smartem und kos­mo­po­li­ti­schem Image. Doch spä­tes­tens seit der WM 2018 wirkt sie nicht mehr smart, son­dern ent­rückt und über­heb­lich.

Schlandflucht – Was ist aus der Nationalmannschaft… – 11FREUNDE

Wenn ich Bierhoff höre, nehme ich mir nur zu bekannten Marketingsprech mit den üblichen Business-Vokabular wahr. Nähe zu den Fans wird in entsprechend inszenierten Vidoeclips „gefaked“. „Die Mannschaft“ scheint sich von den Fans entfernt zu haben. Das Ergebnis: Immer mehr Fußballinteressierten ist „die Mannschaft“ unterdessen gleichgültig, der DFB suspekt.

Auch mir geht es so. Nicht nur die Spiele der Nationalmannschaft, auch die gefühlt ständigen Spiele von Vereinen und Nationalmannschaft nerven mich seit geraumer Zeit. Immer neue Wettbewerbe, immer mehr Spiele werden aus dem Boden gestampft, denn der Rubel muss rollen. Doch mehr Spiele ist nicht mehr Begeisterung. Mich ödet es langsam an. Besser: Mich nervt, dass gefühlt jeden Tag ein Spiel ist, dass dann auch als wichtig „hochsterilisiert“ wird.

Doch all das wäre keinen „Block“ wert, wenn nicht @borussenguru Anfänge ähnlicher Tendenzen bei den Fohlen sehen würde. Doch einen Schritt zurück: Sprechen oder schreiben hier nicht unbelehrbare Fußballnostalgiker, die postulieren, dass früher alles besser gewesen sei, dass die Stars am Ball einfach näher an den Fans waren, volksnäher.

Doch erinnern wir uns an „damals“. Damals, als Mitglieder der Nationalmannschaft von 1974 aus dem Quartier ausgebüchst sind. Damals, als Mario Basler hier und da beim Zocken beobachtet wurde. Damals, als die Altintop-Brüder in manchem Club gesehen wurde, vor und nach den Spielen. All das wurde gedeckelt. Es gab keine sozialen Medien, keine vergleichbare Öffentlichkeit. Wenn heute ein goldenes Steak von Ribery oder Wolf gegessen wird, dann gehen die Bilder teils aus eigener Naivität, teilweise durch „zufällige Fotos“ durch die Medien und die Empörung ist groß. Andere Zeiten …

Aber auch mancher scheinbare Größenwahn kann beobachtet werden. Ein Kurt Sinan sah sich als Supertalent und glaubt zu den Bayern gehen zu müssen. Oder sein Manager überschätzte ihn. Oder ein Michael Cuisance, zuerst von den Fans hochgefeiert, mogelt und pöbelt sich aus dem Borussen-Kader heraus und geht (auch) zu den Bayern. Beide scheitern dort. Sie fördern nicht gerade den Glauben an den Profifußballer.

Und um es gleich richtig zu stellen. Natürlich ist solches Verhalten die Ausnahme, doch erscheinen heute viele Fußballer weit weg, arrogant (und das nur teilweise zu Recht). Bei der Gladbacher Borussia werden die Bodenständigen besonders von den Fans verehrt, ein Patrick „Flaco“ Herrmann, ein Toni Jantschke „Fußballgott“. Sie sind Ur-Borussen, befriedigen das Bedürfnis nach Identifikation und Vereinstreue.

Es ist der nostalgische Wunsch, sich mit dem Verein, den Spielern, dem Trainer zu identifizieren. Doch kann ein Trainer, solche Spieler aufstellen, wenn andere zugekaufte Spieler einfach besser spielen? Nein, kann er nicht, denn der Erfolg hat nicht erst heute Priorität. Doch manchem Manager täte es gut, den Wunsch vieler Fußballbegeisterter und Fans nach Nähe und Authentizität jenseits von Dependancen in China und dem unentrinnbaren Erfolgsdruck im Auge zu behalten.

Die von @Borussenguru angesprochene Professionalisierung, Internationalisierung und Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Doch wie das geschieht, das wird für viele Fußballfans den entscheidenden Unterschied machen. Und das kann durchaus eine Gratwanderung sein. Ein bißchen Fußballnostalgie? Warum denn nicht! Noch punktet das kleine gallische Dorf mit seiner Führungsriege und einem Max Eberl als Sympathieträger. Auch in Corona-Zeiten mit seinen Pappkameraden. Ich hoffe, dass das so bleibt, dass Vereine wie die Gladbacher Borussia oder ein SC Freiburg alten (und auch jungen) Fußballnostalgikern Freude bereiten.

P.S. Und natürlich wäre es schön zu hören, wo genau die Kritik von @borussenguru ansetzt.

Auto-Mobil: Volkswagen ID.3 oder doch der Golf 8 – Machen Hybride überhaupt Sinn? Wie sieht das E-Auto der Deutschen aus?

12. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Um die gängigen und teilweise vielleicht auch nicht ganz falschen Klischees zu bedienen: Männer und Autos. Nun hat der Kerl – also ich – noch 8 Monate Zeit, bis der Leasingwagen ausläuft, und schon jetzt liest er und hört er und liest er. Das Thema E-Auto und Elektromobilität fasziniert mich eingestandenermaßen. Deshalb auch wieder einige kuratierte auto-mobile Notizen.

ID.3 günstiger wie der Golf 8

heise hat – hinter der Paywall – die Kosten für den Volkswagen ID.3 und den Golf 8 in verschiedenen Konfigurationen – TDI, eHybrid, TSI, auch verschiedene ID.3-Modelle – unter verschiedensten Aspekten miteinander verglichen, von den Anschaffungskosten, Steuern bis zu Wartung, Verschleiß und Versicherung. Das Fazit:

Der ID.3 ist hinsichtlich der monatlichen Kosten im Vergleich mit einem ähnlich ausgestatteten VW Golf der achten Generation deutlich günstiger.

Strom vs. Sprit: Wer fährt günstiger – VW ID.3 oder Golf 8? | heise Autos

Als Verlierer bezeichnet heise den Golf eHybrid, der letztlich nur zur Beruhigung des Gewissens tauge. Je häufiger man beim Hybriden den Verbrennungsmotor nutze, desto wirtschaftlich attraktiver werde der reine Benziner.

Falsche Verbrauchsangaben bei Hybriden?

In dieses Horn stößt auch eine weltweite Studie, die feststellt, dass die Verbrauchsangaben der Autohersteller für Hybridfahrzeuge nicht so ganz den reellen Werten entspricht:

Das International Council on Clean Transportation (ICCT) in den USA und das deutsche Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) haben in einer großen Studie die Realverbräuche von Pluginhybriden untersucht und dabei sehr große Abweichungen zu den Normverbrauchs-Angaben der Hersteller festgestellt.

Fraunhofer Institut: Plug-in-Dienstwagen verbrauchen viermal mehr als angegeben – EFAHRER.com

Sobald mehr Langstrecke gefahren wird, funktioniert das Konzept nicht mehr. Langstrecke ist auch ein Stichwort, das im Tech2Go-Podcast Ladeinfrastruktur für Elektro-Autos eine wichtige Rolle spielt. Der Autojournalist Clemens Gleich schildert darin anschaulich, dass man beim E-Auto Langstrecken beziehungsweise das Aufladen vor planen müsse. Und man habe besser auch einen Plan B, wenn eine geplante Ladesäule besetzt oder defekt sei. Auf den letzten Drücker „tanken“ gehe beim E-Auto nicht. Doch wie oft fährt der:die „gemeine Autofahrer:in“ Langstrecke? Bei ihm sei das zwei- oder dreimal im Jahr. Und dann miete er sich eben einen Diesel. Sehr treffend, die Aussage. Köstlich übrigens auch der Begriff Rennreisemaschinen, der im Tech2Go-Podcast verwendet wird. Ich sehe um die 200 km/h fahrenden 5er BMWs und E-Klassen vor meinen Augen, gejagt vom Tesla Model S.

Eigene Wallbox + Kurz- und Mittelstrecke = E-Auto

Zwei Parameter scheinen für potentielle E-Auto-Besitzer:innen wichtig zu sein: Möglichst eine eigene Wallbox haben, an der man nachts aufladen kann. Am besten gar noch eine eigene Solaranlage auf dem Dach. Und schauen, ob man meist in der Stadt, Kurz- und Mittelstrecke fährt. Dann scheint nichts gegen ein E-Auto zu sprechen. Wer regelmäßig Langstrecken fährt, der sollte es sich wohl besser überlegen.

Und wie soll das ideale E-Auto nach Meinung der Deutschen aussehen?

Castrol hat die Studie „Accelerating the EVolution“ veröffentlicht. Laut der Auswertung sind für deutsche Verbraucher im Durchschnitt ein Preis von 33.000 Euro, eine Ladezeit von 29 Minuten und eine Reichweite von 472 Kilometern pro Ladung die entscheidenden Punkte für eine breite Akzeptanz von Elektroautos.

Studie: Deutsche wollen Elektroauto für 33.000 Euro – ecomento.de

Die Zulassungszahlen gehen laut Kraftfahrzeug-Bundesamt nach oben. Und laut einer Umfrage, die Verivox in Auftrag gegeben hat, wollen 11 Prozent einen Wagen mit reinem Batterieantrieb und 7,3 Prozent mit Plugin-Hybridmotor anschaffen. Einen Diesel planen danach noch 14,5 Prozent. Und die Medien titeln, dass E-Autos bald Diesel überflügeln. Laut Castrol-Studie wollen bis 2025 zwei Drittel der Befragten den Kauf eines E-Fahrzeugs bis 2025 in Erwägung ziehen. Noch sind allerdings 65 Prozent abwartend.

Und hier noch der Hinweis auf eine weitere Studie: das YouGov Whitepaper „The European Electric Car Market“, für das mehr als 11.000 europäische Verbraucher befragt wurden. Die 4 am meisten genannten Gründe für den Kauf eines E-Autos sind demnach Umweltschutz, Betriebskosten, Zukunftstauglichkeit. und Steuervorteile.


Mobil sein, heißt nicht automatisch Auto besitzen

Doch wie ist es eigentlich mit den Jungen, der Gen Z? Haben die überhaupt noch Interesse am Auto. Eine aktuelle Studie von Ford und dem Zukunftsinstitut stellt fest, dass das Auto wichtig bleibt, Mobilitätsexperte Stefan Carsten vom Zukunftsinstitut:

Hier ist das Auto weiterhin sehr wichtig, aber es muss sich in einen aktiven, umweltbewussten Lebensstil integrieren.

Generation Z schätzt das eigene Auto

Ein Auto kaufen, selbst besitzen, scheint aber nach Studie nicht mehr so wichtig zu sein, so lange ein Fahrzeug zugreifbar sei, es beispielsweise geliehen werden kann. Mobilität scheint von dieser Generation wesentlich flexibler gedacht und gelebt zu werden, so Carste:

Die Gen Z bedient sich der vielfältigen Möglichkeiten von Mobilität. Sie wählt ihre Fortbewegungsmittel danach aus, wie sie im jeweiligen Moment am besten in ihren Alltag passen.

Generation Z schätzt das eigene Auto

In einem solchen Zusammenhang interessant: Aral hat in Berlin einen ersten Mobility Hub in Berlin eröffnet. Dort werden verschiedene Carsharing-Optionen über E-Scooter und E-Roller bis hin zum Bikesharing angeboten – und es ein Jelbi-Standort. Jelbi bündelt in Berlin verschiedene Mobilitätsangebote auf einer digitalen Plattform. Ist so etwas die Tank-, lade- bzw. Mobilitätsstelle von morgen?

Audi: Funktionen on demand – Daimler: Luxus + E-Auto

Zum Abschluss noch zwei Nachrichten aus der Welt der großen Automobilkonzerne: Der Daimler will voll auf E-Autos, Fahrzeugsoftware und das Luxussegment setzen. Das Kompakt- und Mittelklassesegment scheint erst ab 2025 voll elektrifiziert zu werden. Das wird Volkswagen sicher freuen. Und bei Audi kann man sich in Norwegen und Deutschland nun selektierte Funktionen später freischalten lassen. Diese Funktionen sind verbaut Und zum Abschluss noch zwei Nachrichten aus der Welt der großen Automobilkonzerne: Der Daimler will voll auf E-Autos, Fahrzeugsoftware und das Luxussegment setzen. Das Kompakt- und Mittelklassesegment scheint erst ab 2025 voll elektrifiziert zu werden. Das wird Volkswagen sicher freuen. Und bei Audi kann man sich bei einigen Modellen nun in Norwegen und Deutschland nun selektierte Funktionen später freischalten lassen. Diese Funktionen sind verbaut, die Kunden können einen Monat testen und über die Apps oder das Web-Portal von MyAudi gebucht und bezahlt werden.

(Stefan Pfeiffer)

Bild von Markus Distelrath auf Pixabay

HCL Verse: Non-SSL Verbindungen mit den Apps bald nicht mehr möglich

12. Oktober 2020 Posted by Manuel

Ich hoffe, dass es nicht mehr allzu viele von diesen Konfiguration gibt, denn eine solche Konfiguration wird bald geändert werden …

Lesezeichen: Journalismus neu erfinden oder eitle Nabelschau?

10. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ich habe ihn des öfteren zitiert. Ich schaue noch immer in sein Morning Briefing. Doch sind mir immer wieder Aussagen „over the top“, teilweise verletzend und unter der Gürtellinie. So habe ich kritisiert, dass er die SPD-Vorsitzende Saskia Esken als „bedürftig“ bezeichnete. Oder der von mir ungemein geschätzte Virologe Christian Drosten wird – so Der Spiegel, als „Souffleur“ bezeichnet. Die Rede ist von Gabor Steingart. Vor kurzem habe ich hier noch kommentiert, dass die Zeit der kostenlosen Angebote jetzt wohl vorbei ist. Der Spiegel hat am 9. Oktober 2020 einen ausführlichen Bericht zum Pioneer-Projekt und zum vermeintlichen Retter des Journalismus (hinter der Paywall) veröffentlicht. Lesenswert.

Um Gönner wirbt Steingart mit dem Slogan „100 Prozent Journalismus. Keine Märchen“. Doch Steingart vermischt, was getrennt gehört – Geschäft und Journalismus. …

Freunde und Weggefährten berichten, Steingart leide unter dem eigenen Bedeutungsverlust und dem ausbleibenden kommerziellen Erfolg. Umso lauter werde er.

Gabor Steingart: Die unbequeme Wahrheit über den Ex-Handelsblatt-Herausgeber – DER SPIEGEL

Umso lauter werde er – das erinnert mich an jemanden. Der Spiegel berichtet auch, dass Richard Gutjahr, der mit Daniel Fiene den von mir geschätzten Tech Briefing-Podcast macht, nicht mehr dabei sein könnte. Auch andere Mitglieder des journalistischen Teams seien auf Distanz gegangen.

(Stefan Pfeiffer)

Bild von Markus Winkler auf Pixabay

Why Video is More Essential Now than Ever in the Digital Workplace

8. Oktober 2020 Posted by Dan Allen

As more and more teams are working remotely in digital workplaces, making news and content immediately accessible is more important than ever to both companies and their employees. The way we consume and communicate information has changed dramatically and the value of video has become even more apparent as a vehicle for dissemination. In fact, studies show that  67% of people understand information better when it’s communicated visually, and younger workers are twice as likely to prefer visual communications than their counterparts. 

Not only do employees prefer video for content delivery, visual content can be more easily absorbed and understood. So, when you need to convey important messages and information, video is not only preferred, it is more efficient. It should be no surprise that video has completely transformed our content consumption habits both at work and at home.  

Rise of the remote worker 

Even before the COVID-19 pandemic, the number of remote workers increased 159% over the past decade, due in part to the ongoing digital workplace transition. The pandemic has accelerated this trend and poses significant communication challenges for companies. With a highly dispersed workforce on-demand video communication delivers an incredible advantage.  

Keeping employees engaged and productive with minimal face-to-face interaction has become more challenging. “ As many as a third (36%) of employees say their motivation levels have been affected by poor company-wide communications.” Long corporate emails turn off many employees and go unread. Video provides multi-sensory engagement and also more closely replicates being in the same room with your colleague. Videos can help close the communications gap for your remote workforce. 

Get and keep your employee’s attention 

Only 40% of employees report that they are well informed about their company’s goals, strategies, and tactics,” according to the Harvard Business review. How can we expect employees to be motivated and productive if they don’t know what’s going on? How much information is actually being consumed and understood? Forrester Research study indicates that employees are 75% more likely to watch a video than read text. Video is preferred because it provides a more human, personal touch. 

Building or shifting the company culture is another major challenge, especially when transitioning to a digital workplace. The employee intranet is a crucial component and when it comes to promoting your company culture, on-demand video should be an integral part of your strategy.  Whether delivering employee on-boarding and training, organizational announcements, tutorials, product announcements and recording live-streaming events, video ensures a consistent experience — both in terms of delivery and information. It also affords the opportunity to capture insights regarding your audience. Viewership and engagement metrics can also help guide the process and direct the company to the type of content and information employees pay attention to and value most.  

Aintranet experience that employees love 

Originally an intranet portal was simply an internal homepage to share news and information, principally a corporate bulletin board. Now it’s considered an essential element of a modern digital workplace to promote genuine dialog, facilitate employee self-service, deliver eLearning, and act as a gateway to business applications. Additionally, in-video quizzes and polls can help capture employees’ attention. 

If you need to learn how to do something quickly, where do you turn? YouTube of course. Because YouTube has an unbelievable library of how-to videos to easily guide you through any problem. Employee intranet portals should adopt the same approach – utilizing video-based guides to portal services and applications. This approach will shorten the learning curve for new hires and also promote a self-service culture. 

Empowering employees and saving money 

Saving time and money is also part of the equation. eLearning videos, rather than classroom training, can help reduce trainer costs, travel dollars and travel time while also providing employees scheduling flexibility.  

Employee self-service (ESS) portals can help reduce administrative overhead, while at the same time, keeping personal information more up to date. From speeding up on-boarding of new hires, requesting time off or rolling out new employee benefits, ESS can be an effective tool to increase employee empowerment and satisfaction. Incorporating on-demand videos to explain benefit packages or provide a how-to reference guide are crucial to successful self-service portals. There is also value in enabling employees to create, upload, and edit videos to enhance employee engagement and create a stronger sense of ownership. 

Meeting the digital workplace challenge 

Your digital workplace plans should align with your business goals and provide your employees with an environment and work tools focused on productivity and collaboration. Creating a high-performing workforce should be at the core of your strategy. To support a high-performing workforce you need an employee intranet portal to streamline communication, deliver business applications and drive cultural change.  

Since nothing communicates quite like video, build a video library, accessible from your intranet portal, to help support and speed up your digital transformation. Use your internal experts to share their insight or give your executive team a forum for sharing company announcements, goals and successes. Video has gone from nice-to-have to absolutely essential for supporting your digital transformation.  

Learn more about on-demand video by joining our webinar with Kaltura on October 27th titled: “On-Demand Video and How It Can Be the Key to Improving Digital Experiences” 


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HCL Domino Notes Client 11 New Feature

8. Oktober 2020 Posted by Ren Mark Tapang

Last January 2020, we launched a new version of Domino Notes Client (V11) which contains cleaner and modernized UI, minimalist menus, simplified forms and user experience improvements for Mail.  

Under Modernized UI Notes Client V11 appearance has changed the new color scheme and design. Notes Client UI focused on Simplicity so that it will be more user friendly. 

Also, for user experience Improvements, we focused on Progressive disclosure to show the advanced features and actions as the user needs them. 

Finally, we focused on Notes Client performance to be faster and more stable to increase effectiveness of the user. 

In addition to the aforementioned enhancements, new features are also made available in response to the feedbacks and requests from our customers. 

What’s New in Notes v 11 

  • Export to PDF – You can now export emails and documents to PDF from the HCL Notes Client.

  • 24+ hour meeting support – Meetings that are longer than 24 hours are now supported by the HCL Notes® Calendar.

  • Three Click Support – Three click support adds a level of security when a user opens an attachment within an email.

  • Network resiliency improvements – When there is no network connection (when the cable is unplugged or the wireless is unavailable), the Notes client responds with an error message. Previously, the client would freeze before timing out – now, the error message appears right away.

  • Synched release schedule – Starting with this release, Sametime and Notes follow the same release schedule.

  • TLS 1.2 support for SAML – Notes and Embedded Sametime now support TLS 1.2 with Notes Federated login (SAML). This enhancement is a result of upgrading the XULRunner browser within Notes to the latest version (which supports TLS 1.2).

  • MAC 64-bit uninstaller – The uninstaller provided for Notes 11 on Mac is now 64-bit. This change is made because Apple will no longer support a 32-bit uninstaller as of its upcoming Mac OS 10.15 (Catalina) release. The 64-bit uninstaller can be used to uninstall Notes 11 running on Mac OS 10.15, 10.14, and 10.13.

  • Moving folders prompt – Users are now prompted to confirm when a mail folder is moved: 

Domino Notes Client is committed to a quarterly release cycle and the latest release is now here. Domino Notes Client customers can download v11.0.1 on FlexNet today! 

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Neuigkeiten von der Ignite zu MS Teams

8. Oktober 2020 Posted by Gerda Marx

Die Microsoft Ignite 2020 fand in diesem Jahr virtuell vom  22.-24. September statt. In über 800 Sessions hat Microsoft viele Neuheiten bekannt gegeben. Hier ist ein kleiner Auszug davon zu Microsoft Teams. Es hat sich dieses Jahr viel getan, angefangen bei der Anzahl von Personen, die in einem Team [...]

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