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HCL Ankündigungen für neue Versionen und Produkte

16. Dezember 2019 Posted by Lela Meiners

Am 04.12.2011 haben wir im Tokyo-Webcast einiges über neue Produkte und lang erwartete Release-Dates erfahren. Für diejenigen, die schon in den Startlöchern hocken, fangen wir mit den wichtigsten Infos, den Release-Dates, an ;)

- Notes/Domino/Sametime 11 ist ab dem 20. Dezember 2019 im Flexnet verfügbar

- HCL Nomad ist ab dem 23. Dezember 2019 im Flexnet verfügbar

- HCL Volt (ehemals Leap) soll im ersten Halbjahr 2020 released werden
(wie ihr die neuen Versionen bei Flexnet herunterladet, haben wir euch in diesem Blogeintrag erklärt)

 

Kosten/Lizenzen bezüglich HCL Nomad/Volt

Wie in den vorherigen Blogartikeln zu HCL Nomad (vorher Domino Mobile Apps) bereits erwähnt, braucht man, um HCL Nomad zu nutzen, eine aktive Domino Software Subscription.

Für HCL Volt (Leap) wird es eine Addon-Lizenz zur regulären Dominolizenz geben, die man für die Nutzung benötigen wird.

 

Was ist Domino Volt (Leap)?

Domino Volt (damals bereits unter dem Namen „Leap“ vorgestellt) ist ein neues low-code App-building Tool. Es ist besonders für Nutzer ohne domino-spezifisches Wissen gedacht und soll es jedem ermöglichen, in wenigen Minuten Web-Apps mit Formularen, Ansichten und Workflows auf Basis von Domino-Systemen zu erstellen.

 

Abb. 1: Man kann z.B. mit einem Excel-Sheet beginnen und diese als Vorlage für die Datenbank importieren (Quelle: https://www.gotostage.com/channel/2cf3e35bf284498f8c64a92417f7340b/recording/f6e7ced47f194d2081185c2e1baff567/watch?source=CHANNEL)

 

Abb. 2: Man kann auch komplett von 0 starten und hat eine Palette von Anzeigeelementen, Feldern, etc. zur Verfügung (Quelle: https://www.gotostage.com/channel/2cf3e35bf284498f8c64a92417f7340b/recording/f6e7ced47f194d2081185c2e1baff567/watch?source=CHANNEL)

 

Ihr könnt eure mit Volt erstellten Web-Apps in eine beliebige REST-API oder einen beliebigen Webdienst, andere Volt Apps, andere Domino-Apps, Sharepoint, SAP (und viele mehr) integrieren. Zudem könnt ihr eure Apps in Volt auch mit gängigen Webentwicklungsmöglichkeiten erweitern.

Workflows sind mit Volt einfach und schnell erstellt: Ihr könnt Workflow-Phasen definieren und rollenbasierte Zugriffe für jede Phase einstellen. Es sind auch dynamische Rollenzuweisungen basierend auf Service-Lookups möglich. Des Weiteren könnt ihr Benachrichtigungen verschicken lassen, z.B. um gewisse Nutzer über einen Workflowstatus zu informieren.

Mit Volt erstellt ihr echte Domino-Apps, d.h. jede App ist eine NSF mit Formularen, Ansichten und Dokumenten, die ihr auch im Designer öffnen oder mit Nomad verwenden könnt. Mit Domino Volt erstellte Apps funktionieren mit Domino 10 und 11 Systemen und benötigen keine zusätzliche Software oder Hardware. Wie bereits zu Anfang erwähnt wird es eine Addon-Lizenz geben, welche ihr zur regulären Dominolizenz benötigt, um Volt nutzen zu können.

Weitere Infos zu HCL Volt findet ihr hier.

 

HCL Nomad für das iPhone, Android & ChromeOS

HCL Nomad läuft ab der neuen Version, die wie oben erwähnt am 23. Dezember im Flexnet verfügbar ist, auch auf dem iPhone, Android-Geräten und in Chrome! Ihr wisst noch nicht was HCL Nomad ist? Hier gehts zu unseren bisherigen Nomad Blogartikeln.

Für Entwickler gibt es einige Neuerungen im Designer:

- Neue Spalteneigenschaft – Spalte in Mobilansichten verbergen

- die bestehende “hide when mobile”-Eigenschaft wird auch von Nomad umgesetzt

- neue action display Eigenschaften (beinhaltet z.B. Mobile Actions button, nach links/rechts swipen)

Weitere Infos zur neuen Nomad-Version findet ihr hier.

 

Neue Synchronisationsmöglichkeiten in Domino 11

Endlich kommt ab V11 AD Sync! :) Damit könnt ihr eure AD/LDAP Nutzer und Gruppen mit Domino synchronisieren (Neue und modifizierte Nutzer, Namensänderungen, usw.). Hierzu wird keine Drittsoftware oder weitere Infrastruktur benötigt.

Zudem können ab Domino V11 freie Zeiträume aller Teilnehmer eines Meetings im Kalender angezeigt werden, auch wenn sie ihren Kalender in Exchange, Office 365 oder Google Mail verwenden. Besprechungen können jetzt mit jedem Nutzer innerhalb Notes, Nomad oder Verse geplant werden.

Weitere Infos zu Domino 11 findet ihr hier.

 

Neue Mail-Features in Notes 11

 

Abb.3: Notes beinhaltet ab der Version 11 ein neues Design-Theme (Quelle: https://www.gotostage.com/channel/2cf3e35bf284498f8c64a92417f7340b/recording/ee824f6eb4934c6db063eb887b22e9a4/watch?source=CHANNEL)

 

Abb. 4: Zudem ermöglicht es uns E-Mails usw. ins PDF-Format zu exportieren (Quelle: https://www.gotostage.com/channel/2cf3e35bf284498f8c64a92417f7340b/recording/ee824f6eb4934c6db063eb887b22e9a4/watch?source=CHANNEL)

 

Weitere Features:

- Rechtschreibprüfung für mehrere Sprachen in einer Mail

- Besprechungen können jetzt mehr als 24 Stunden lang dauern

- Teilnehmern einer Besprechung kann man nun erlauben, weitere Personen einzuladen (Einstellungsauswahl: Erlauben, Erlauben und automatisch genehmigen, Nicht erlauben)

Weitere Infos zu Notes 11 findet ihr hier.

 

Das waren jetzt erstmal die wichtigsten Infos. Wenn ihr noch mehr wollt, findet ihr unter hclsw.info/tokyo  ausführliche HCL Deep Dive Videos (z.B. auch zu Domino on Docker, Sametime 11, etc.).  Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Dann ruft uns an unter 05251-288160 oder schreibt uns eine Mail an info@itwu.de.

Großes Release-Event: HCL veröffentlicht Domino V11, Notes V11, Sametime V11 und Connections V6.5 am 04. Dezember in Tokyo

26. November 2019 Posted by Lela Meiners

Wir fiebern schon alle sehnsüchtig dem 04. Dezember entgegen und bald ist es endlich soweit – Es ist der Tag an dem Domino V11, Notes V11, Sametime V11 und Connections V6.5 released werden. Der für uns sehr wichtige Software Launch wird mit einem großen Event in Tokyo zelebriert werden und wir sind schon sehr gespannt!

Ihr möchtet auch dabei sein? Wenn ihr am Release-Event teilnehmen möchtet, könnt ihr euch für die Live-Vorstellung registrieren oder ihr schaut einfach auf einer der vielen Release Partys auf der ganzen Welt vorbei :)

- Release Party in der Nähe finden

- Live from Tokyo digital ‚stage’

- Für den Live-Webcast anmelden

- Teaser Video zum einstimmen ;)

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns an unter 05251-288160 oder schreibt uns eine Mail an info@itwu.de.

Domino Mobile Apps wird zu HCL Nomad (Version 1.0.4)

23. Oktober 2019 Posted by Lela Meiners

Seit Anfang Oktober ist HCL Nomad (vorher Domino Mobile Apps oder kurz DMA) in der Version 1.0.4 für das iPad verfügbar. Ihr könnt euch die neue Version über den AppStore herunterladen.

 

Was ist neu?

- Neuer Name, gleiches Produkt: Domino Mobile Apps wird zu HCL Nomad. Es handelt sich hierbei um eine App mit welcher Domino Applikationen online oder offline ohne zusätzlichen Aufwand auf dem iPad verfügbar gemacht werden können. Wir haben hierzu schon einen Artikel veröffentlicht, in dem wir euch Domino Mobile Apps vorgestellt haben.

- Neue LotusScript-Oberfläche für iOS und Android, integriertes GPS und Gyroskop-Funktionen. Beispielsweise könnt ihr eure Domino-Apps nach dem Release von V11 die geographischen Koordinaten des Nutzers erfassen lassen – dies kann z.B. praktisch für reisebasierte Anwendungen sein.

- Ab jetzt könnt Ihr auch mit HCL Nomad über euer iPad auf euer persönliches Mailfile zugreifen - Administratoren finden die MDM-Optionen für E-Mails und andere Einstellungen unter dem folgenden Link.

- Nomad kann jetzt so konfiguriert werden, dass der DNS-Dienst vermieden wird. Diese Einstellung ist z.B. notwendig für einige VPN-Lösungen.

- Notes Rich Text Selection: Ihr könnt jetzt ein Wort im Text doppelklicken um es auszuwählen.

- Notes Rich Text Copy / Paste

- Der temporäre Befehl @Command FileOpenDatabase funktioniert jetzt mit "Zuletzt verwendete Anwendungen", wenn die Anwendung vorher noch nie geöffnet wurde

- Der Befehl @Platform[Specific] gibt zusätzliche Einträge für iOS zurück: Modelltyp ("iPad" oder "iPhone"), Apple-Modell-ID

- Native OS Style-Nummernfelder zeigen jetzt standardmäßig eine Nummerntastatur an

- Native OS style Mehrfacheingabefelder gefixed

 

Beta-Test für Android und iPhone: Aktuell kann man Nomad als Beta-Version auf dem iPhone und auf Android 8.1 Geräten testen. Wenn ihr daran interessiert seid, könnt ihr euch unter folgendem Link eintragen.

 

Arbeit am Webbrowser-Feature schreitet voran: Aktuell wird daran gearbeitet, Domino-Apps in einem Webbrowser ausführen zu können, ohne dass ein Notes- oder ICAA-Desktop-Client installiert werden muss. Die Beta hierzu ist für das 1. Quartal in 2020 angesetzt. Wir sind darauf sehr gespannt, da dieses Feature für uns und unsere Projekte eine sehr attraktive Erweiterung der Möglichkeiten darstellt.

Quelle: https://www.cwpcollaboration.com/blogs/update-strategy-and-release-of-nomad-104-for-apple-ipad

 

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns einfach an unter 05251-288160 oder schreibt uns eine Mail an info@itwu.de.

DQL, hübsche Domino Applikationen und sichere Domino Web-Server – ITWU bei der DNUG46 in Essen

7. Oktober 2019 Posted by Lela Meiners

Im Juni war ITWU auf der DNUG46 um sich umzuhören, was sich in der NotesDomino-Welt gerade so interessantes tut. Die Messe war vom 3. bis zum 5. Juni 2019 in Essen und sehr gut besucht. Wir fanden die Vorträge sehr spannend und man merkte grundsätzlich bei der Veranstaltung, dass viel Neues im Gange ist und eine breitere Fülle an Themen aufgefahren wurden, als zu Zeiten unserer letzten DNUG-Besuche – Domino ist und bleibt einfach eine spannende Plattform! Wir finden auch super, dass HCL wieder den Fokus auf die Security legt und es ist überwältigend, wie viel Elan HCL ins Produkt Domino steckt. Den Vorträgen nach können wir schon auf eine riesige Fülle an Möglichkeiten gespannt sein, die in Domino endlich eingebaut werden sollen und auf welche die Nutzer schon lange warten – z.B. Stichwort: ADSync.

Wir haben uns drei Vorträge herausgepickt, von denen wir euch in diesem Artikel berichten möchten:

- Making cool websites with Classic Notes

- Domino Query Language (DQL)

- Domino Webserver Security

 

Making cool websites with Classic Notes

Im Vortrag „Making cool websites with Classic Notes“ war der Clue des Ganzen, dass der Redner bei der Erstellung einer Notes-basierten Webseite ganz ohne Xpages ausgekommen ist und den Webseiten-Code in Formulare geschrieben hat. Diesen Code hat er dann später mit jQuery aus den Views auslesen lassen. Auf diese Weise konnte er die Vorteile von Notes (super schnelle Anwendungsentwicklung, einfache Integration von weiteren Tools wie JQuery, Bootstrap etc., Weltklasse No-SQL Datenbank, …) mit von Notes nicht unterstützten Tools vereinen, da auf diese Weise keine Validierung stattfindet und man prinzipiell im HTML-Code einbinden kann was man möchte.

-> Hier geht es zum vorgestellten Webseiten-Beispiel

Wir waren beeindruckt, wie gut die Beispiel-Webseite aussah. Allerdings sind uns auch Nachteile dieser Methode aufgefallen: z.B. bekommt man auf diese Weise ellenlange und unübersichtliche Views. Zudem ist unseren Kunden in der Regel die schnelle Erzeugung der gewünschten Anwendungsfunktionalität wichtiger als die Verschönerung der Eingabemasken – die Anwendungen sollen einwandfrei laufen, der Rest ist eher Nebensache. Und last but not least kann man den Code mit dieser Methode im Designer nicht debuggen – was für uns ein ziemlicher Schwachpunkt darstellt, weil dadurch nicht so leicht festgestellt werden kann, an welcher Stelle die Anwendung in einen Fehler läuft.

Quelle: Vortrag „Making cool websites with Classic Notes – Theo Heselmans https://dnug46.sched.com/event/LMOg/making-cool-websites-with-classic-notes

 

Domino Query Language (DQL)

Domino Query Language ist als zusätzliche Sprache mit Domino 10 hinzugekommen und dient dazu sich schnelle Datenbankabfragen (kurze Schreibweisen) zu konstruieren (z.B. zur Programmierung von Suchfunktionen). Ohne DQL muss man sich für Datenbankabfragen sehr lange query strings zusammenbauen um Daten einer zugrunde liegenden Datenbank abzurufen. DQL soll recht komplizierte Abfragen mit vielen Dokumenten in kurzer Zeit durchlaufen können und durch eine leicht verständliche Syntax sehr einfach sein, sodass kein Domino-spezifisches Wissen z.B. zu formular language benötigt wird. Da unsere Entwickler allerdings alle bisher noch auf Notes 9 entwickeln, können wir euch noch nichts über unsere eigenen Erfahrungen zu DQL erzählen. Nichtsdestotrotz finden wir, hört sich das Ganze wirklich super vielversprechend an!

Quelle: Vortrag „Domino Query Language (DQL) – John Curtis https://dnug46.sched.com/event/LMQK/domino-query-language-dql

 

Domino Webserver Security

Der Vortrag zur Domino Webserver Security war besonders spannend: Es wurden weit verbreitete Annahmen zu Sicherheitsaspekten von Webservern widerlegt, die wir übrigens in unserer jahrelangen Erfahrung schon leider viel zu oft gehört haben.

Die erste Annahme war, dass ein Webserver nicht gefunden werden kann, wenn dieser nicht öffentlich ist und somit nicht darauf zugegriffen werden kann. Allerdings wird das Web kontinuierlich gescannt und die Ergebnisse sind auf Webseiten wie z.B. „Shodan.io“ ohne Probleme einsehbar. Und sobald die IP Adresse bekannt ist, ist erstmal jeder Server angreifbar. Es ist also auch bei nicht-öffentlichen Webservern sinnvoll und nötig Sicherheitsfeatures zu aktivieren.

Der zweite Einwand war, dass ein Domino (Web-)Server ja recht spezifisch sei und deshalb nicht so leicht zu hacken ist. Die Entgegnung hierauf war, dass es mittlerweile für alles Toolkits gibt mit denen es nicht mehr notwendig ist, dass Hacker sich mit der Serverarchitektur z.B. eines Domino Servers auskennen müssen. Angriffe auf veraltete Systeme seien hier besonders einfach. Ungesicherte Domino Webserver sind also mit den entsprechenden Tools genauso angreifbar, wie gewöhnliche Webserver, besonders diejenigen mit veralteten Betriebssystemen.

In der dritten Fehlannahme ging es darum, dass auf die eigenen Webanwendungen ja nicht ohne weiteres zugegriffen werden könne. Es gibt allerdings in dieser Hinsicht einige mögliche Sicherheitslücken, wie z.B. rein clientseitige Validierungen, die grundsätzlich manipulierbar sind oder schlecht eingestellte Zugriffskontrollen (ACLs). Als Beispiel wurde gezeigt, wie bei einer Anwendung mit schlecht eingestellten ACLs mittels Übergabe von Befehlen über die URL Aktionen ausgeführt werden konnten (z.B. http://Host/Database/View/Document?DeleteDocument – löscht Dokument). Der URL-Befehl-Trick war besonders eindrucksvoll und auch eine Warnung: Wer seine ACLs nicht gut im Blick hat, riskiert nicht-autorisierte Datenbankzugriffe und -manipulationen – nicht nur im Web.

Annahme vier war, dass Verschlüsselung im internen Netz nicht wichtig sei.  Zu dieser Aussage wurde entgegnet, dass HTTP-Verbindungen sehr einfach über bestimmte Software, Hardwaresniffer oder selbst per Smartphone abhörbar sind, d.h. alles was über einen Webserver ausgetauscht wird, ist grundsätzlich abgreifbar. Zwar sind nicht alle Daten schützenswert, aber Nutzer- und Anmeldeinformationen sind es immer! Es ist also grundsätzlich besser auch intern SSL-Verschlüsselung einzusetzen.

Und last but not least die Annahme, dass es schon ausreicht, wenn die Nutzer ihre Kennwörter einmal im Monat ändern. Besser wäre als Admin nicht zu häufige Passwortwechsel zu erzwingen und vom Nutzer ein Passwort wählen zu lassen, welches sehr sicher und einzigartig unter seinen Passwörtern ist, anstatt eines seiner Standardpasswörter hochzuzählen (sind wir mal ehrlich, wer tut es nicht …). Hierzu muss man sagen, dass die Zertifizierung in Notes über die Notes ID schon sehr sicher ist. D.h. man kann einen Notes-Account nicht einfach so Hacken, denn dafür braucht man die Notes ID an die man nicht ganz so einfach kommt. Allerdings bleibt das Thema Passwortsicherheit auch in der Domino Umgebung weiterhin wichtig, allein wenn es um das Internet-Kennwort des Nutzers für Web-Anwendungen geht. Auf letztere kann man nämlich auch ohne Notes-ID zugreifen. So kann z.B. über die altbekannte Bruteforce-Methode versucht werden Zugriff bekommen: Per Script werden hier verschiedene Kennwörter-Nutzername-Kombinationen ausprobiert. So ein Angriff erfolgt meist über Kennwortlisten, welche z.B. nach einem Angriff auf Facebook oder Twitter im Netz auftauchen. Hat man auch woanders ein ähnliches Passwort passend zur selben Mailadresse gewählt, ist es nicht mehr ganz so schwer Passwörter zu knacken. Domino erlaubt per Default unendlich viele Login-Versuche, deshalb ist es sinnvoll als Gegenmaßnahme das sogenannte Internet Lockout im Server-Konfigurationsdokument zu aktivieren. Auf diese Weise deckelt man die möglichen Login-Versuche auf ein gesetztes Maximum.

Zudem sorgt eine hochgedrehte Passworthash-Einstellung intern dafür Nutzerpasswörter recht sicher zu speichern. Beim Passworthash handelt es sich um eine nicht zurückberechenbare Verschlüsselungsfunktion die Anwendung findet in Datensignaturen und der sicheren Ablage von Kennwörtern, in unserem Fall z.B. in der Ablage der Internet-Kennwörter der Nutzer im Domino Directory. Seit Domino 8 ist beispielsweise schon eine recht hohe Passworthash-Verschlüsselung auswählbar, die allerdings nicht standardmäßig eingestellt ist. Um die Passworthash-Einstellung anzupassen, kann man das Domino Directory öffnen und dann über „Actions“>“Edit Directory Profile“ zu den Konfigurationsprofil-Einstellungen gelangen.

Wenn ihr euch für spezifischer mit dem Thema Passwort-Hashes in Domino beschäftigen möchtet, kommt ihr hier auf einen sehr interessanten Artikel dazu.

Quelle: Vortrag „Domino – Webserversecurity – Markus Petzold“ https://dnug46.sched.com/event/LMOm/domino-web-security

 

Abschließend möchten wir nochmal unsere Freude darüber betonen, dass HCL wieder die Sicherheit von Domino als eine seiner großen Stärken aufgreift und daran weiterarbeitet. Grundsätzlich warten wir schonmal sehr gespannt auf die Sicherheitsfeatures von Domino 11.

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns einfach an unter 05251-288160 oder schreibt uns eine Mail an info@itwu.de.

Deutsches IBM Collaboration Solutions Team ist jetzt HCL: Alles Gute an Kunden, Geschäftspartner und meine jetzt ehemaligen Kollegen!

1. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Heute ist ein Stichtag für meine ehemaligen Kollegen. Tom Zeizel und viele seiner Mitarbeiter sind nun offiziell Mitarbeiter des indischen IT-Unternehmens HCL! Ich wünsche Tom, Claudia, Peter, Erik, Jörg und vielen anderen Kolleginnen und Kollegenriesigen Erfolg und viel Spaß bei der neuen Firma im quasi alten Job aber mit neuem Drive.

Über den Verkauf der nun ehemaligen IBM Collaboration-Produkte an HCL habe ich ja hier im Blog ausführlich berichtet, zuletzt von der DNUG Konferenz aus Essen. Schließlich war ich ja in den nun 12 Jahren einen guten Teil der Zeit für deren Vermarktung in Deutschland und Europa zuständig, wie man hier im Blog ja auch nachlesen kann. Und natürlich drücke ich nicht nur meinen nun ehemaligen Kollegen, sondern vor allem auch Kunden und Geschäftspartnern alle Daumen, dass es voran geht.

HCL hat sich in ja in den vergangenen Monaten bei Leibe nicht dumm angestellt und sich im Besonderen gegenüber Kunden klar und deutlich positioniert. Hier einige Kernzitate aus dem heutigen Blogbeitrag von Tom Zeizel:

Die Zeit der viel zu knappen Investitionen und der verschleppten Auslieferungstermine ist vorbei. … HCL hat das Budget und will und wird wachsen. Auch langfristig. …

Customer Relationship beyond the Contract!“. Und das merkt man überall – sehr positiv! Also nicht mehr der Klassiker „verkaufen und dann weg und nie wieder gesehen“.  Vertriebler haben Ziele, die sie auf langfristige Verbindungen trimmen. …

Heute ist HCL Software vom Stand weg schon #20 am weltweiten Software-Markt. Und wir haben die Top 10 fest im Blick!

über Tom Zeizels Blog: Wir sind HCL !!! – DNUG

Einfach den kompletten Beitrag lesen. Mir manchmal etwas zu viel rosa Farbe vom heiligen Geistschreiber, aber die Zukunft wird bestimmt besser.

Und nochmals alle Gute! Ich werde die Entwicklung mit sehr viel Sympathie begleiten.

(Stefan Pfeiffer)

#domino forever – Domino gehört jetzt HCL

2. Juli 2019 Posted by Gerda Marx

Anfang Dezember 2018 wurde von IBM mitgeteilt, dass HCL ausgewählte Softwareprodukte für 1,8 Mrd. USD kaufen möchte. Es mussten aber noch viele vertragliche Details sowohl zwischen den Partnern als auch mit den Aufsichtsbehörden geklärt werden. Eine Einigung wurde für Mitte 2019 erwartet. Jetzt ist es amtlich! HCL übernimmt am 01.07.2019 die ICS Sparte von IBM und [...]

Der Beitrag #domino forever – Domino gehört jetzt HCL erschien zuerst auf hedersoft Blog.

The Full Cut: My Interview with Richard Jefts from HCL Digital Solutions on the intended Transfer of Trade, the German market and the future of the IBM Collaboration Products

6. Juni 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

At #DNUG46 I had the pleasure to talk to Richard Jefts, Vice President & General Manager of Digital Solutions at HCL Technologies, about

  • and the expected next steps of the Transfer of Trade
  • the specifics of the German market and the importance of the German User Group
  • and the HCL’s design and development principles for the IBM Collaboration products

Here is the full cut:

„The essentials“, a cut of this talk can be found here and in our Livestudio Magazine. And here are some impressions from Day 1 of the DNUG Conference.

(Stefan Pfeiffer)

„The Essentials“: My Interview with Richard Jefts from HCL Digital Solutions on the intended Transfer of Trade, the German market and the future of the IBM Collaboration Products

5. Juni 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

At #DNUG46 I had the pleasure to talk to Richard Jefts, Vice President & General Manager of Digital Solutions at HCL Technologies, about

  • and the expected next steps of the Transfer of Trade
  • the specifics of the German market and the importance of the German User Group
  • and the HCL’s design and development principles for the IBM Collaboration products

Here are „the essentials“, a summary and of our talk:

The full talk will be published June, 6. And here are some impressions from Day 1 of the DNUG Conference.

(Stefan Pfeiffer)

Jefts Magazin

Wie geht es weiter mit den Collaboration-Produkten der IBM – ein Gespräch mit Axel Oppermann und Andreas Schulte

22. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Vor einigen Monaten hat der indische IT-Riese die Absicht bekündet, unter anderem die Collaboration-Produkte der IBM – sprich IBM Notes/Domino, Connections, Sametime und Portal – zu übernehmen. Der entsprechende rechtliche Genehmigungsprozess läuft derzeit und soll – so hört man – in Kürze abgeschlossen werden. Im Livestudio habe ich mich mit dem Analysten Axel Oppermann und meinem Kollegen Andreas Schulte, der die Business Partner der IBM im Bereich Collaboration betreut, über die anstehende Übernahme und deren potentielle Auswirkungen unterhalten.

 

 

Machen Slack, Teams und Co. alles nur noch schlimmer?

6. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Job software like Teams, Slack, and Workplace were supposed to make us more productive. They haven’t.

über How Slack impacts workplace productivity – Vox

Ein provokatives Statement. Und (für mich) noch provokativer liest man bei Vowe:

Maybe someday we will find out that Enterprise Social Networks were a terrible idea as well.

über vowe dot net

Da fange ich als ein Fan von Enterprise Social Networks zugegebenermaßen schon an zu zucken. Aber die Herausforderung ist da und ich habe sie in meinem Beitrag zum Collaboration-Paradoxon angesprochen: Mehr Werkzeuge scheinen mehr Informationssilos und immer neue Posteingangskanäle zu generieren. Information, Wissen und Kommunikation zerfasert.

Da bemerke ich in meiner eigenen Arbeit die Herausforderungen: Momentan manage ich ein großes Projekt – das IBM Livestudio – mit Hilfe von Slack, Box, Webex, E-Mail und … Excel-Tabellen. Und fluche nicht nur über die Tabellen, die ich selbst erstellt habe, um den Überblick zu behalten, sondern auch über die Kanäle und die Unübersichtlichkeit von Slack.

Hätte ich das Projekt doch besser in IBM Connections – einem oben „verteufelten“ Enterprise Social Network – gemanagt. Viel strukturierter … wenn sich alle auf die Struktur einlassen. Gerade noch mit Kollegen Schütt drüber schwadroniert.

Und da beklagt der eine, dass man E-Mail hätte weiterentwickeln sollen, während die anderen (seit mehr als einem Jahrzehnt) das Ende von E-Mail postulieren.

Gab es das nicht mal? Eine Weiterentwicklung von E-Mail. Ich erinnere mich dunkel an eine Groupware mit E-Mail-Funktionen. Da ging der Entwicklungszug vielleicht dann in die falsche (Workplace-) Richtung. Aber wenn ich so richtig drüber nachdenke …

(Stefan Pfeiffer)

Tom Zeizels Blog: Notes V10 … Wir sprechen Deutsch!

3. April 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizels Blog: Notes V10 … Wir sprechen Deutsch! Damit Softwarepakete in allen möglichen Sprachen funktionieren, bedarf es entsprechender Anpassungen, sogenannter Sprachpakete. Weitgehend normal ist, dass diese einige Wochen nach dem Originalrelease, das die meisten Unternehmen in Englisch herausbringen, folgt. Hier hatte es mit Domino V10 eine Verzögerung on ein paar Tagen gegeben. Die gute […]

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Back to the Roots ODER schneller und kostengünstiger Workflow-Anwendungen mit Notes und Domino entwickeln

7. März 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Ankündigung des Verkaufs von IBM (Lotus) Notes und Domino sowie von Sametime und Connections an das indische Unternehmen HCL ist nun seit geraumer Zeit angekündigt. Im Hintergrund laufen die entsprechenden juristischen Prozesse, um den Übergang entsprechend rechtskonform abzuwickeln.

Während aus besagten juristischen Gründen über die lang- und mittelfristige Entwicklung von IBM Connections nur bedingt gesprochen werden kann, kann über das, was mit Notes und Domino passiert wesentlich detaillierter gesprochen werden, da dort die Pläne schon vor der Ankündigung der angedachten Übernahme in größerem Umfang veröffentlicht wurden. Nicht zuletzt hat hier auch der weltweite Launch der Version 10 von Domino (vor dem Announcement) eine gewichtige Rolle gespielt.

Jenseits der Auseinandersetzung um den richtigen E-Mail-Klienten spielt Domino, besser spielen entwickelte Apps in vielen Unternehmen noch immer eine wichtige Rolle. Sie sind auch jenseits von E-Mail weiter im Einsatz, weil sie ihren Dienst tun oder aber eine Ablösung mehr Geld kosten würde, als die jeweiligen breit sind auszugeben. Und hier kommen wir auf eine Stärke von Notes und Domino: Mit der Plattform konnten schnell und vergleichsweise günstig Lösungen umgesetzt werden, die mit anderen Umgebungen deutlich höheren Aufwand erfordern würden, ohne dass das Ergebnis besser sein muss. Oft sind es – man verzeihe den fast altmodisch erscheinenden Begriff – Workflow-Anwendungen.

HCL (und IBM) haben im vergangenen Jahr an diese Historie angeknüpft, modernisieren und bauen die Möglichkeiten von Notes und Domino in der schnellen Anwendungsentwicklung aus. Domino soll noch stärker zu einer Low Code- oder gar No Code-Umgebung werden. Die durchgängige Unterstützung von JavaScript für zukunftssichere Domino-Anwendungen sind nur eines der Signale, die gesendet werden. In Domino V11 plant HCL sein JavaScript-Programmiermodell weiter zu entwickeln.

Es ist ein Stück „back to the roots“: schnelle Anwendungsentwicklungen von und für die Fachabteilungen und „das Geschäft“ mit dem Anspruch, nicht nur bestehende „Legacy-Anwendungen“ effizient modernisieren zu können. Nein, man will mit dem Argument, dass mit Domino schneller und kostengünstiger entwickelt werden kann, durchaus auch neue Kunden gewinnen. Das muss auch der Anspruch sein, um im Markt bestehen zu können.  Man argumentiert hier unter anderem mit einer aktuellen Wirtschaftlichkeitsstudie des Analystenhauses Forrester zu „The Total Economic Impact™ of IBM Domino“ (Beim Download Registrierung nötig), in der  beeindruckende Zahlen bezüglich der Lizenzkosten, der eingesetzten Ressourcen und der notwendigen Infrastruktur herausgearbeitet wurden.

Destination_Domino___IBM_Collaboration_Solutions

Insgesamt hat man sich einer auch notwendigen Schlankheitskur verschrieben, in dem man sich von dem schwergewichtigen Eclipse-Framework löst. Beispielsweise wurden erste Prototypen von Notes App gezeigt, die auf iPad, an iPhone oder Android laufen. Ein „leichgewichtiger“ Klient ist in der Mache. Und Notes-Anwendungen können unterdessen durch eine Verschlankung auch im Browser laufen. All das hat das Ziel, Domino und Notes vom Nimbus der altbackenen, überalteten Software zu befreien und in den Weg in eine moderne Zukunft zu zeigen: „Domino war die erste no-SQL Datenbank und sie ist heute besser denn je!“, so wird der HCL Vice President Richard Jefts zitiert.

Jefts will die weitere Entwicklung von Lösungen wie Domino, Sametime, Portal, Connections oder Commerce in einem Bereich zusammenfassen, um so tiefere Integrationen zu schaffen. weiterentwickelt werden. Es gibt eine Vielzahl weiterer Ankündigungen und technischer Details, die den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden. Weitere Informationen gibt es in aller Kürze auf Veranstaltungen der Business Partner und der IBM im Nachgang der Think 2019 in San Francisco und der HCL Lab Tour in Mailand.

Hier die entsprechenden Termine der IBM. HCL Vertreter planen bei den Events vor Ort zu sein.

San Francisco Comes To You – IBM Collaboration Update von der Think 2019

SFO comes to you

Tom Zeizels Blog: Meine Fahrt zur HCL Factory Tour – Episode 2

2. März 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizels Blog: Meine Fahrt zur HCL Factory Tour – Episode 2 HCL hatte in der letzten Woche über 100 Personen – überwiegend aus Europa – nach Mailand zur „HCL Factory Tour – Episode 2“ eingeladen – ähnlich wie schon im Jahr zuvor in die Nähe von Boston. Diesmal war ich auch dabei. Es begann […]

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Tom Zeizels Blog – Think 2019: So viel Neues zu Collaboration Lösungen …

23. Februar 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizels Blog – THINK 2019: So viel Neues zu Collaboration Lösungen … Auf der in der vorletzten Woche gelaufenen IBM THINK 2019 gab es zur Überraschung Vieler auch im Bereich Collaboration Services unerwartet viele Neuigkeiten – und das trotz der BAU („Business as usual“) Situation*, die IBM und HCL im Moment eine gewisse Zurückhaltung […]

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THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

21. Februar 2019 Posted by Peter Schütt, IBM

THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort Wie in jedem Jahr gibt es nach der IBM THINK eine ganze Reihe von Update/Nachlese-Veranstaltungen vor Ort über ganz D-A-CH verteilt, überwiegend von Partnern, aber teilweise auch von der IBM organisiert. Hier die uns bekannte Liste, die wahrscheinlich nicht ganz vollständig ist und ergänzt wird, wenn weitere […]

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