Archive for: ‘Dezember 2019’

Nicht schwarz-weiß – die Grauwerte sind die Realität, auch wenn das alles komplizierter macht

31. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Zum Jahresabschluss doch noch eine Leseempfehlung, da mir Christian Buggisch aus der Seele spricht. Er äußert sich zu unser digitale Diskussionsunkultur, die ihn „an eine wochenalte Obstschale erinnert“:

Gerade sah alles noch frisch aus und duftete verheißungsvoll nach Vernetzung, Austausch und Dialog auf Augenhöhe. Doch die Verfallserscheinungen sind unübersehbar. Faszinierenderweise haben die neuen Möglichkeiten digitaler Kommunikation rasend schnell dazu geführt, dass wir verlernt haben, wie Kommunikation funktioniert, was eine Debatte ist, wie der Austausch von Argumenten funktioniert und was der mit uns machen kann, nämlich uns dazu zu bewegen, Positionen zu finden, einzunehmen, nachzujustieren, ganz aufzugeben oder sie mit neuen Argumenten zu festigen. Statt dessen gibt es nur noch Turbo-Festlegungen auf Richtig und Falsch, Gut und Böse, Freund und Feind.

über Fünf Anmerkungen zu 2019 ‹ Christian Buggischs Blog ‹ Reader — WordPress.com

Gerade diese Schwarz-Weiß-, Richtig-Falsch-Festlegung macht Angst, denn sie wird gerade von radikalen Kräften betrieben und instrumentalisiert.

Alles muss Freund oder Feind sein, Innen oder Außen, Patriot oder Verräter, Mann oder Frau, Schwarz oder Weiß. Dieses Schema der Bipolaritäten wird der Realität übergestülpt.

über Björn Höcke: Der Angstmacher | ZEIT ONLINE

Doch die reale Welt, die Herausforderungen sind in der Regel nicht schwarz oder weiß. Die Grauwerte sind Realität. Das ist natürlich unbequemer und erfordert genau eine Streit- und Debattenkultur (wie sie auch Christian fordert), die Bereitschaft zu Kompromissen, die nicht faul sein müssen, und zuletzt den Respekt vor anderen Meinungen und Menschen.

Morddrohungen. und Beschimpfungen gehören ganz sicher nicht zu dieser Kultur. Genau solches Verhalten macht Angst, persönlich und um unsere Demokratie. Und solches Verhalten sollte nicht toleriert werden. Vereinfachende Freund-Feind-Bilder und Weltverschwörungstheorie hatten wir schon einmal und das hat zu den größten Verbrechen in der deutschen Geschichte und zu den größten Verbrechen in deutschem Namen oft durch Deutsche geführt. Das war und ist kein Vogelschiss. Diese Verbrechen sind und waren der größte Haufen Scheiße, der noch heute und für immer zum Himmel stinkt.

 

HCL Traveler 11 available incl. New Features

30. Dezember 2019 Posted by .:. netzgoetter.net .:.

Just before christmas HCL released Traveler 11.0.0 (Build 201912061918_30). Traveler 11.0.0.0 is a feature release that includes new features and bug fixes for the Traveler server. Traveler 11.0.0 ...

Lesezeichen Autoindustrie und Mobilitätsanbieter: Wie konnte eine ganze Industrie eine derartige Revolution verschlafen? Und wie geht es 2020 weiter?

30. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Wie konnte eine ganze Industrie eine derartige Revolution verschlafen?

aus: Was das neue Jahrzehnt für Autoindustrie und Mobilitätsanbieter bringt | Gründerszene

Der große (Um–)Bruch
Scheitert die Autoindustrie am Wandel?

aus: Warum die Autoindustrie mit dem Wandel hadert – Wirtschaftswoche

Nur Tesla hat das Elektorauto nicht verschlafen, muss aber in absehbarer Zeit schwarze Zahlen schreiben – und wíll bald in Deutschland produzieren. BMW hat laut Don Dahlmann auf Gründerszene.de mit seiner Mobilitätsstrategie versagt, der Daimler ist auf Schrumpfkurs und so stellt sich die Frage, ob vieler Deutscher liebste Kinder am Ende des kommenden Jahrzehnts noch unabhängig sind.

Volkswagen, das rund um den Dieselkandal eigentlich zu viele Gesetzesbrüche begangen und Fehler gemacht hat, kommt bei Dahlmann besser weg. Elektromobilität und dort insbesondere VW könnten  das kommende und die nächsten Jahre danach bestimmen.

Volkswagen ist der wichtigste Player in diesem Bereich, denn ab Sommer 2020 kommt der neue ID.3 auf den Markt – das Auto, das VW zufolge „Der Golf unter den E-Autos“ sein will. Dann wird sich zeigen, ob und wie die Bevölkerung die E-Mobilität annehmen wird.

aus: Was das neue Jahrzehnt für Autoindustrie und Mobilitätsanbieter bringt | Gründerszene

Doch gibt es ja auch Stimmen, dass BMW schon lange mit dem i3 ein technisch überlegenes, aber im Design eher gewöhnungsbedürftiges Modell am Start hat. Doch BMW, laut Wirtschaftswoche mit dem i3 einst Pionier bei E–Kleinwagen, hält sich jetzt die Entscheidung noch offen, was die domierende Antriebsform sein wird.

Aber wird der neue ID.3 ähnlich wie einstmals Käfer und Golf in Deutschland (und vielleicht darüber hinaus) das Thema E-Mobilität prägen? Zumindest korrigiert VW seine Pläne gerade offiziell nach oben und will nun schon bis 2023 eine Million Elektroautos produzieren. Für das Jahr 2025 sollen es 1,5 Millionen Fahrzeuge der neuen ID-Familie sein. Und das obwohl es derzeit noch Probleme mit der Software gibt. Carsten Germis bezeichnet das in seinem Bericht in der FAZ vom 28.12.2019 als „Vorgeschmack auf das digitale Zeitalter, in dem das Auto zu einem Smartphone auf vier Rädern werden und die Software beständig aktualisiert werden soll“.

Und die Konkurrenz ist groß. Die Wirtschaftswoche stellt eine entscheidende Frage: „Die Deutschen und Tesla – Jäger oder Gejagte?“ Und nicht nur Tesla ist bereits aus den Startlöchern heraus. In Ländern wie China werden sich die derzeit dort noch so erfolgreichen deutschen Autobauer angesichts lokaler Konkurrenz, die voll auf Vernetzung setzt und potentiell sogar weiter sein dürfte, warm anziehen müssen.

Es stellen sich also viel Fragen: Werden gerade die deutschen Autofahrer 2020 die Reichweitenangst überwinden? Wird es gelingen, in Deutschland schnell eine breit verfügbare Ladeinfrastruktur zu schaffen?  Werden drängende und wichtige Fragen der  Umweltfreundlichkeit beispielsweise rund um die Batterien mittelfristig gelöst? Hoffentlich kommt es hier nicht nur zu Durchbrüchen in der Forschung wie gerade von IBM verkündet, sondern auch schnell zu entsprechender Produktionsreife und breiter Produktion. Viele Fragen sind offen wie auch Car Sharing oder umfassendere Mobilitätskonzepte und müssen in den kommenden Monaten und Jahren beantwortet werden.

Die persönliche Entscheidung bezüglich E-Mobilität

Persönlich werden wir 2020 darüber nachdenken, ob nicht auch für uns ein E-Auto in Frage kommt. Fahrten zur Arbeit nach Frankfurt sind problemlos machbar und auch eine Mischung von Benziner und E-Auto ist möglich, wenn beide berufstätig mobil sein müssen, mit den Öffentlichen nicht den Arbeitsplatz erreichen und wirklich einmal eine längere Strecke anliegt. Dazu dann eine Ladestelle in der eigenen Garage, vielleicht generell in der Tiefgarage unserer Eigentümergemeinschaft und die idealerweise kombiniert mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach. Das wäre doch ein erstes Träumchen.

(Stefan Pfeiffer)

 

Quick-Tipp: Lösung für Probleme mit der iPhone Synchronisation mit iOS13 und Traveler

27. Dezember 2019 Posted by Manuel Nientit

Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Weiterleiten von E-Mails mit Anhängen auf dem iPhone fehlerfrei im Traveler ausführen können.

Kurz zitiert: Apple Pay bei den Sparkassen und die generelle Herausforderung der klassischen Banken

27. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Endlich. Die Sparkassen unterstützen nun Apple Pay und ich habe den Dienst – mit einigen technischen Hürden – umgehend aktiviert und nutze nun Apple Pay im Alltag. Meist noch mit dem Smartphone. Die Handgelenksverrenkung mit meiner Apple Watch, um ans Lesegerät zu kommen, habe ich noch nicht gemacht. Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Etwas Essig in den Wein gießt Valentin Heisler auf apfelpage.de. Bemerkenswert, nachdenkenswürdig finde ich diese Aussagen:

Nach außen möchte man möglichst fresh, jung und kundenzentriert wirken. Im Hintergrund zeigen sich Schwächen in der App-Programmierung, der Nutzerfreundlichkeit von Diensten und den veralteten Prozessen sowie Infrastrukturen. Dass sich die deutsche Privatbankenszene so ihr eigenes Grab schaufelt und keinen Deut gegen die bekannten Direktbanken und Fintech-Startups ausrichten kann, scheint gekonnt überspielt zu werden. Intern ist man sich der Bedrohung hoffentlich bewusst. Die Deutsche Bank zeigt eindrücklich, was alles schiefgehen kann und wie viel auf dem Spiel steht.

über Kommentar: Die Apple Pay-Strategie der Sparkasse: „Ganz normal (peinlich)“

Tom Zeizels Blog: Die HCL Weihnachtsbotschaft 2019

24. Dezember 2019 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Tom Zeizels Blog: Die HCL Weihnachtsbotschaft 2019 Überall beginnt heute das Weihnachtsfest und auch das Jahresende ist nach christlichem Kalender nur noch ein paar Tage weit weg. Es ist eine Zeit nachzudenken was in diesem Jahr war, aber auch nach vorn zu schauen, was 2020 sein wird. Natürlich habe ich meine eigenen Gedanken, aber ich […]

Der Beitrag Tom Zeizels Blog: Die HCL Weihnachtsbotschaft 2019 erschien zuerst auf DNUG.

Du und Dein Smartphone: Du verrätst mehr über Dich, als Du Dir vorstellen kannst

23. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Hallo,

Sie verraten mehr über sich, als Sie denken.

Ständig und überall.

Sie glauben uns nicht?

So macht die Süddeutsche hier ein Onlinespecial unter dem Titel Verkauft und überwacht auf, das sich mit Datenschutz auf Smartphones auseinandersetzt. Danach wird dann dynamisch pro Anwender eingeblendet, welches woher man aus dem Netz kommt, welches Betriebssystem man benutzt und einiges mehr. Doch dies ist nur der erste Ahaeffekt, denn danach wird in einer Reihe von Beiträgen erklärt, welche Datenspuren man hinterlässt, viel schlimmer wer diese Daten wie abgreifen und verwerten kann. Hoffentlich ein Augenöffner für alle, die es sich durchlesen.

… Krankheiten, Stimmungen, Finanzen und Vorlieben.

Diese Informationen gibt ihr Smartphone weiter. Apps und Webseiten teilen Ihre Daten mit Hunderten Firmen. Und Datenkonzerne wie Google, Facebook und Co. bauen daraus Persönlichkeitsprofile und verkaufen den Zugang zu ihnen an die Werbeindustrie.

Die Süddeutsche hat für das Special ein interessantes Projekt durchgeführt: 24 Stunden lang wurde verfolgt, was auf dem Smartphone einer normalen Verbraucherin so passiert, welche Daten wie von wem genutzt werden. Das „Testgerät“ war ein Android-Smartphone des chinesischen Herstellers Xiaomi vom Typ Redmi 6a, ein bei uns relativ unbekanntes, aber weit verbreitetes Gerät. Einige Kernaussagen und Ergebnisse: In den 24 Stunden hat das Gerät 7.305 mal Kontakt mit 636 verschiedenen Servern aufgenommen, 18 Prozent davon „unbeobachtet“ nachts und 64 Prozent, während der Bildschirm gesperrt war.  Google, der „Hersteller“ von Android wurde 2.355 mal, Facebook 1.991 mal und der chinesische Hersteller Xiaomi 898 mal kontaktiert.

Doch es fließen nicht nur Daten an Google und Facebook, die Informationen und Werbung entsprechend personalisieren und mit den Persönlichkeitsprofilen Geld verdienen. Wie die Profile und Daten fast in Echtzeit wie an der Börse gehandelt werden, wird in einem der Beiträge hervorragend illustriert und erläutert.

Digitale_Privatsphäre__Wie_wir_uns_verraten_-_SZ_de.png
Abbildung, eigentlich Animation aus dem Themenspecial der SZ. Alle Rechte gehören der SZ.

Besonders perfide ist dabei, dass viele der bekannten Konzerne auch dann Daten erhalten und sammeln, auch wenn man die Apps gar nicht benutzt. Auf vielen Webseiten sind von den Anwendern unbemerkt Skripts hinterlegt, die kräftig Informationen an Google und Co schicken. Wer kennt nicht den Facebook Like-Button? Einmal drauf klicken und schon gehen Daten an Facebook, auch wenn man gar kein Facebook-Nutzer ist. Oder aber in den Apps, die man benutzt, ist entsprechender Code „verbaut“. Und so tauchen dann Banner und Werbung in Browser und Apps auf, die auf dem eigenen Klickverhalten basieren.

Das kann sehr impertinent sein, wie ich die Tage berichtet habe. Dieser Tage wurden mir konsequent immer wieder auf verschiedensten Webseiten genau die Artikel eingeblendet, die ich gerade gekauft hatte. Diejenigen, die die Banner bezahlt haben, haben Geld zum Fenster rausgeworfen und von dem so postulierten Targeting weit entfernt. Und mich als Konsumenten haben die Einblendungen nur genervt.

Im Browser werden die Klickwege verfolgt, vom Smartphone werden wie beschrieben Daten verschickt. Oft sogar ohne Zustimmung der Anwender. Einige Apps sammeln sogar kräftig Daten und nehmen einfach an, dass sie die Anwender tracken dürfen, weil diese die App nutzen. Doch kann das Datensammeln bald noch ganz andere Dimensionen erreichen, wenn beispielsweise die Autoversicherung danach bemessen wird, wie konservativ man fährt. Entsprechende Daten liefern Smartphone und Auto der Versicherung frei Haus. Und man muss dann weiter denken und sich die Entwicklung in China ansehen.

Natürlich sind viele der Apps praktisch und man will nicht darauf verzichten. Wer möchte schon ohne Google Maps oder einen ähnlichen Dienst navigieren? Denken wir auch an Gesundheitsdaten, die über die Apple Watch gemessen werden, und die bei bei korrekter Nutzung durchaus Leben retten können. Doch dürfen beispielsweise solche Gesundheitsdaten dann auch noch anderweitig verwendet, nein verkauft werden, beispielsweise an einen Pharmakonzern? Ihr Smartphone, diese Wunderwaffe, ist zugleich eine Wanze und nirgends kommen die Firmen Personen näher als in ihrem Smartphone, schreibt die SZ so treffend. Es ist, so die SZ, ein System entstanden, in dem der Einzelne kaum verstehen kann, wer welche Daten über ihn besitzt – und in der ein oder anderen Weise nutzt.

Auf die Frage, wer in der Digitalindustrie mit wem Daten austausche, antwortet ein langjähriger Datenunternehmer: „Alle mit allen, es ist ein großer Puff.“

über Digitale Privatsphäre: Wie wir uns verraten – SZ.de

Genau deshalb ist Datenschutz, Aufklärung und der bewusste Umgang mit Smartphone und Web so wichtig. Deshalb wären auch verständliche Datenschutzerklärungen so wichtig. Wer kapiert schon die entsprechenden Erläuterungen zu Cookies und Datenschutz?

Die SZ leistet hier durchaus einen bemerkenswerten Beitrag. In einer Reihe von Beiträgen werden verschiedene Aspekte aufgedröselt. So werden unter der Überschrift Sieben Tipps für die digitale Selbstverteidigung auch Tipps gegeben, wie man sich besser schützen, beispielsweise seine Werbe-ID zurücksetzen kann. Oder aber es wird erklärt, warum billige Handys, meist Android, oft ungefragt sensible Daten übermitteln:

„Billige Smartphones kommen mit versteckten Kosten: vorinstallierte Apps, die sich nicht entfernen und Daten abfließen lassen.“

über Smartphone: Wer billig kauft, zahlt mit seinen Daten – Digital – SZ.de

Kein Plädoyer oder keine Entschuldigung für Apple, aber der Konzern greift weniger in die Privatsphäre seiner Nutzer ein: „Was auf deinem iPhone passiert, bleibt auf deinem iPhone.“ Apple lebt (bisher) von dem hohen Preis seiner Smartphones und nicht in gleichem Maße wie Google und Co von Werbeeinnahmen. Ein anderes Geschäftsmodell halt. Das kann sogar zu einem Zwei-Klassen-Netz führen:

Wer billige Handys kauft, zahlt dafür mit Daten. Das Internet wird zum Zwei-Klassen-Netz, in dem Privatsphäre käuflich ist.

über Internet der Reichen – Digital – SZ.de

Alles sehr aufklärende und lesenswerte Beiträge. Leider sind jedoch Teile des Specials hinter einer Bezahlschranke und wohl nur über ein Abo – es gibt auch ein kostenloses vierwöchiges Testabo, dass man aber rechtzeitig kündigen muss – erreichbar. Um so bedauerlicher, als diese Artikel eigentlich „Allgemeinwissen“ und „Allgemeinbildung“ sein sollten. Hier hätte die Süddeutsche ihren Leserinnen und Lesern mal ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk machen können.

(Stefan Pfeiffer)

 

assono wünscht frohe Weihnachten!

23. Dezember 2019 Posted by Lydia Bahn

Wir wünschen unseren Kunden entspannte Weihnachtstage und einen erfolgreichen Start und in das neue Jahr 2020!

Neues Datenleck, Facebook-OS geplant und die Frage, ob Facebook mit einer Kneipe verglichen werden kann – Berichte und Tweets der vergangenen Tage zu #Facebook kuratiert

22. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Mit Gunnar habe ich ja die vergangenen Tage wieder einmal eine heftige Diskussion darüber geführt, ob man Facebook aufgeben sollte oder nicht. Besser vielleicht noch die Fragen:

Bei letzterer Frage bin ich mir nicht sicher. Bei erster Frage habe ich meine persönliche Entscheidung getroffen und auch hier am 20. Dezember 2018 begründet.

Ich will auch das ganze Fass nicht wieder aufmachen. Ob nun ein alternative europäische Plattform sinnvoll wäre  und kritische Masse erreichen könnte, ob man den Konzern zerschlagen müsste, ob und wie Hasskommentare und Propaganda gestoppt werden könne, all das sind weitere sehr relevante Fragen, die diskutiert werden müssen.

Hier jedoch lediglich einige Berichte kuratieren und zitieren, über die ich die letzten Tage aktuell gestolpert bin, und die meiner Ansicht nach in hohem Maße für sich sprechen:

21. Dezember 2019

Der US-Konzern stoppt zwei Desinformationskampagnen: Eine von ihnen hatte offenbar das Ziel, positive Nachrichten über US-Präsident Donald Trump zu verbreiten.

über Desinformation: Facebook löscht mehr als 600 Konten | ZEIT ONLINE

20. Dezember 2019

Daraus u.a. zitierenswert:

„Wir sollten die Kneipe nicht den Nazis überlassen“, schrieb mir ein Freund, nachdem er mich nicht mehr auf Facebook gefunden hatte …

Um auf den Vergleich mit der Kneipe zurückzukommen: Manch Wirt freut sich ja auch eher über den Bierdurst seiner Gäste als dass er ihrem Stammtischgefasel lauscht.  …

Ich habe Facebook verlassen und hoffe, dass es andere möglichst schnell auch tun werden, denn jeder, der bei Facebook angemeldet ist, hält den Dienst mit seinen Daten am Leben, ob er nun postet oder nicht.

über Nützes Gedöns (IV.) – Nie wieder Facebook | heise online

Die TU München hat seit diesem Jahr ein neues Ethik-Institut, dass mit 7,5 Millionen Dollar von Facebook gefördert wird. Wir haben das Originaldokument veröffentlicht, in dem Facebook die Bedingungen der Förderung erläutert. Darin zeigt sich, dass der Geldsegen sehr wohl an Erwartungen und Auflagen gekoppelt ist, auch wenn die TU dies stets bestritten hat.

über Wochenrückblick KW 51 – Hände hoch und Passwort her! – Netzpolitk.org

19.12.2019

Privacy Shield
EU-Generalanwalt gibt Schrems in Facebook-Fall RechtDer EU-Generalanwalt schürt erhebliche Zweifel an der Basis für den Datentransfer zwischen Europa und den USA. In seinem Schlussantrag vor dem Europäischen Gerichtshof fordert er die irische Datenschutzbehörde auf, endlich aktiv zu werden.

über Privacy Shield – EU-Generalanwalt gibt Schrems in Facebook-Fall Recht – netzpolitik.org

Auch Accounts von Parteien profitieren von gekauften Likes …

Die Auswertung ergibt demnach, dass unter den im Bundestag vertretenen Parteien die FDP 17-mal, die SPD 16-mal, die CDU 13-mal und die AfD zwölfmal manipulierte „Gefällt-mir“-Angaben verwendet hatte. Und je dreimal die Grünen und die Linke.

über Soziale Medien: Auch Accounts von Parteien profitieren von gekauften Likes | ZEIT ONLINE

18. Dezember 2019

17. Dezember 2019 (Artikel befindet sich hinter Bezahlschranke)

Der Facebook-Fluch
Mark Zuckerbergs umstrittener Digitalkonzern wünscht sich staatliche Regulierung – aber nur, wenn sie seinem Geschäft nützt. Dagegen organisiert sich der Widerstand

über Facebook: Der Facebook-Fluch | ZEIT ONLINE

16. Dezember 2019

Über netzpolitk.org auf diesen Beitrag gestoßen, der partiell hinter einer Bezahlschranke ist. So „macht der Beitrag auf“:

Digitale_Privatsphäre__Überwacht_und_verkauft_-_SZ_de.png

Sie haben es oft dabei, fast immer. Sie ahnen, dass es viel über Sie weiß und viel über Sie verrät. Und trotzdem vertrauen Sie ihrem Smartphone. Manchmal verraten Sie ihm sogar Dinge, die Sie Freunden und der Familie nicht sagen: Krankheiten, Stimmungen, Finanzen und Vorlieben.

Diese Informationen gibt ihr Smartphone weiter. Apps und Webseiten teilen Ihre Daten mit Hunderten Firmen. Und Datenkonzerne wie Google, Facebook und Co. bauen daraus Persönlichkeitsprofile und verkaufen den Zugang zu ihnen an die Werbeindustrie. Aber wer erhält welche Informationen über Sie? Und was passiert damit? Für einen normalen Nutzer ist das nicht nur intransparent – es ist kaum möglich, das herauszufinden.

über Digitale Privatsphäre: Überwacht und verkauft – SZ.de

13. Dezember 2019

11. Dezember 2019

6.12.2019

Netzwerkdurchsetzungsgesetz Soziale Medien müssen Hasspostings künftig dem BKA melden

Facebook, Twitter und YouTube müssen Hakenkreuzbilder und Morddrohungen künftig nicht nur löschen, sondern auch mit der Absender-IP-Adresse dem BKA melden. Beleidigungen bleiben vom Plan der Bundesregierung ausgenommen.

über NetzDG: Soziale Medien müssen Hasspostings künftig dem BKA melden – SPIEGEL ONLINE

(Stefan Pfeiffer)

 

 

Tom Zeizels Blog: HCL Digital Solutions – schneller als der Weihnachtsmann!

20. Dezember 2019 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Tom Zeizels Blog: HCL Digital Solutions – schneller als der Weihnachtsmann! Was haben HCL Digital Solutions und der Weihnachtsmann gemeinsam: Beide haben harte Termine, an denen sie liefern wollen, bzw. müssen. Wir bei HCL Software haben gesagt, dass das große Digital Solutions Update 2019 in Q4 kommt, und wir haben geliefert – und das schon […]

Der Beitrag Tom Zeizels Blog: HCL Digital Solutions – schneller als der Weihnachtsmann! erschien zuerst auf DNUG.

HCL veröffentlicht Domino 11, Notes 11 und Sametime 11

20. Dezember 2019 Posted by Bernd Hort

Wie versprochen hat HCL heute die Version 11 von Notes und Domino veröffentlicht. Damit hat HCL das zweite Major-Release in zwei Jahren …

Auch ohne Weihnachtsfeier ist’s ziemlich weihnachtlich bei ITWU

20. Dezember 2019 Posted by Katrin Benteler

Engagierte Leser unseres ITWU-Blogs wissen schon seit unserem Sommerfest Bescheid: 2019 stand erstmals schon im Sommer fest, dass es keine ausschweifende ITWU-Weihnachtsfeier wie in den Vorjahren geben würdeL Von dieser Tatsache lässt sich der engagierte ITWU-Mitarbeiter aber nicht aus der Weihnachtsstimmung bringen. Stattdessen haben wir uns in diesem Jahr mal wieder auf andere altehrwürdige ITWU-Traditionen berufen. So war es z.B. in meinen ersten Jahren bei ITWU selbstverständlich, dass die Weihnachtsgeschenke für unsere Kunden in einer großen Gemeinschaftsaktion mit viel Liebe und Herzblut hergestellt wurden. Diese schöne Tradition sollte in diesem Jahr endlich wieder eingeführt werden.   

Und so begab es sich, dass der Großteil der ansässigen ITWU-Mitarbeiter sich nach Feierabend in der großen ITWU-Weihnachtsküche zusammenfand und die 20 Kilo Mandeln, die ein Teil von uns in den Tagen zuvor schon angeschafft und vorbereitet hatten, mit cremiger Schokolade und weihnachtlichen Gewürzen verfeinerte. Aufgrund der hervorragenden Vorarbeit, vor allem aber durch die außerordentliche Zusammenarbeit und den glorreichen Fleiß der anwesenden ITWUler, hatten wir die 200 Tüten in Windeseile fertig: aus meiner ursprünglichen Kalkulation von befürchteten 8 Stunden sind ganz einfach 3 Stunden geworden, in denen hochkonzentriert abgemessen, geschüttelt, gerührt und abgefüllt wurde.

So konnten wir uns früh auf den besinnlichen Teil des Abends einstellen: Auch wenn Pizza und Konsolenspiele nicht unbedingt als weihnachtliche Stimmungskanonen gelten, kam mir im Laufe des Abends doch noch die ultimative Weihnachtsidee. Der musikalische Teil des ITWU-Teams versammelte sich irgendwann wie so oft um Jans Gitarre und trauerte ein wenig unserer ursprünglichen Idee für das diesjährige Kunden-Weihnachtsgeschenk hinterher: einer kompletten Weihnachts-CD, performed and produced by ITWU-All-Stars. Ich bin mittlerweile ganz froh, dass wir uns dieses Jahr doch für die Weihnachtsmandeln entschieden haben, aber so ganz wollte ich mich doch noch nicht von der Vision eines musikalischen Geschenks trennen. Und Voila: Auch wenn es das vielleicht verhassteste Weihnachtslied allerzeiten und allerorts ist, hoffen wir doch, dass euch unser ITWU-Christmas-Classic gefällt. Vielleicht habt ihr ja auch einen Liedwunsch fürs nächste Jahr ;-)

Hier gehts zum musikalischen Weihnachtsgruß aus dem ITWU-Büro:

In dem begleitenden Musikvideo findet ihr nicht nur Beweisfotos von unserer Mega-Mandel-Aktion, sondern auch von einer weiteren wieder eingeführten ITWU-Tradition: dem ITWU-Weihnachtsmarkt-Bummel. Und auch bei der Auswahl unserer Weihnachtsmarktaktivitäten blieben wir traditionell bei Glühwein und Feuerzangenbowle Trinken, Steakbrötchen und Crepes Essen. Ich hab allerdings dieses Jahr mal Einhorn-Glühwein mit Glitzer ausprobiert, wobei automatisch die Frage aufkam, ob der Glitzer irgendwann - und wenn ja wo - wieder aus mir herauskommt oder ob ich jetzt für immer Glitzer in mir tragen werde. Da überraschte es zuerst auch kaum, als uns direkt vor dem Paderborner Rathaus ein Weihnachtsengel auf einem weißen Pferd entgegen kam (Beweisfoto siehe Video). Und es sollten weitere Wunder folgen: Beflügelt von der vorweihnachtlichen Stimmung kam der liebe Robert auf die Idee, unsere Sportskanone Jan zu einem Sprintduell herauszufordern, welchem sich Lela auch spontan anschloss. Ich steckte höchstselbst die vorgegebene Distanz von 50 Metern auf dem Paderborner Rathausplatz ab und konnte meinen Augen kaum trauen, als Robert tatsächlich als erster ins Ziel hechelte (Siegerehrungsfoto siehe ebenfalls Video). Nach diesen spektakulären Kuriositäten ließen wir in dezimierter Runde den Abend noch bei einer längst verschollenen ITWU-Tradition ausklingeln: beim Schocken!

Wer das Spiel nicht kennt, sollte dringend bei uns vorbeikommen und uns zu einem abendlichen Kneipenbesuch begleiten. Für dieses Jahr machen wir aber die ITWU-Bürotüren erstmal dicht. Spätestens am 20.12. um 18.00 Uhr sind alle ITWUler im wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Ab dem 6.1.2020 nehmen wir aber gerne wieder Terminvorschläge für aufregende Schock-Abende entgegen.

Bis dahin wünschen wir euch und euren Familien und Freunden erholsame Weihnachten und einen ruhigen Rutsch ins Jahr 2020!     

#CMOKurator: Wenn Banner nur nerven, von Geduld im B2B Lead Nurturing und was sind eigentlich die Kriterien für Marketing-Erfolg

20. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Noch einige schnell kuratierte Links und Zitate aus der ach so bunten Welt des Marketings kurz vor der Weihnachtspause.

B2B Lead Nurturing: Die Reise kann länger dauern, als man denkt

Auf dem LinkedIn Marketing Solutions Blog habe ich eien Beitrag zu VARs (Value Added Resellers) gefunden. Darin fand ich diese Aussagen über den typischerweise zwei Jahre dauernden Vertriebszyklus lesenswert, gerade angesichts der Hektik, die heute in der Leadbearbeitung gemacht wird. Geduldig sein ist halt schwierig, aber im Verkauf und Marketing von B2B Technologielösungen angesagt. Und es ist eben nicht einfach so, dass ein Lead schon „Sales-ready“ ist, nachdem jemand mal ein Kontaktformular ausgefüllt hat.

 Consider these two stats:

  • 67% of the buyer’s journey is done digitally. Over the two-year journey, that’s a long time when key prospects are interacting with your brand and your partner’s brand. Typically this happens before they really engage with sales.
  • 50% of leads are qualified but aren’t immediately ready to buy something from you. Even the best leads that are most likely to convert to customers may need nurture time.

Together these stats say one thing: There’s a lot of necessary interaction that happens before conversion, and it’s important not to skip it in favor of fast leads.

über Marketing Planning 2020: 5 Questions Partners Should Be Asking Their VARs | LinkedIn Marketing Blog

Was sind die Kritierien für Marketingerfolg?

Messbarkeit im Marketing ist seit geraumer Zeit eine Forderung, die gestellt wird. Doch was wird gemessen? eMarketer hat die Altimeter-Studie in dieser Grafik umgesetzt:

What_Metrics_Do_Companies_Worldwide_Use_to_Measure_Digital_Marketing_Success_____of_respondents__Q2_2019____eMarketer.png

Mich hat gewundert, dass der allenthalben gehypte Net Promoter Score nur 17 % erzielt.

Customer Experience: Persönlich, freundlich und schnell sein

W&V berichtet über eine Studie von Zendesk zum Thema Customer Experience und die Ergebnisse sprechen für sich:

Ein gutes Kundenerlebnis hängt gar nicht von spektakulärer Technik oder tollen Bots ab. Freundliche und schnelle Mitarbeiter reichen oft schon aus.

über Schnelligkeit + Freundlichkeit = CX | Special | Customer Experience | W&V

1.000 Verbrauchern in Deutschland wurden befragt und votierten vor allem für zwei Dinge: Schnelligkeit und Freundlichkeit. Ein freundlicher und verständnisvoller Ansprechpartner ist das, was Kunden zuerst wollen (44 Prozent). 32 Prozent der Befragten behielten positiv im Gedächtnis, dass sie sofort eine Rückmeldung erhielten. Sollten sich alle Unternehmen mal hinter die Ohren schreiben.

Leadgenerierung und Social Media: Sind Marketers zufrieden?

Social Media und Leadgenerierung ist sicher ein Thema, das viele Marketers, aber auch Vertriebler umtreibt. SocialMediaToday hat eine Umfrage unter Marketers, nachdem 7 Prozent zufrieden und 38 Prozent einigermaßen zufrieden mit der Anzahl der Leads sind, die sie generieren (türkise Farbe in der Grafik). Volumen ist die eine Seite, Qualität der Leads die andere. Hier liegen die Werte deutlich darunter (lila Farbe).

SocialMediaToday-Satisfaction-Social-Media-Lead-Gen-Dec2019
Quelle: Marketing Charts

Social Media ist sicher heute einer der Kanäle, über die man Interesse wecken kann. Aber natürlich muss man sich das eigene Geschäft (z.B. B2C oder B2B), die Plattformen und die dortige Nutzerstruktur genauer ansehen.

Wenn angeblich personalisierte Onlinewerbung einfach nur nervt

CMO Kurator WortmeldungUnd noch eine persönliche Schlussbemerkung: Über die Cookie-Diskussion und die Angst der Werbetreibenden, den „Zugriff“ auf Interessenten zu verlieren, habe ich ja öfters hier berichtet. Da wird kräftig lamentiert. Dieser Tage war ich einfach nur noch von den Bannern genervt, die mir im Firefox-Browser wohl basierend auf meinen gesammelten Cookies eingespielt wurden. Konsequent wurden mir immer wieder auf den verschiedenen Webseiten genau die Artikel eingeblendet, die ich gerade gekauft hatte, ob es nun ein bestimmter Wein bei GuteWeine.de oder die Apple Tastatur und das Trackpad waren, die ich mir selbst geschenkt hatte.

Da kann man noch so klug über Cookies philosophieren, Programmatic in den Himmel loben, die wie adzine 7 Programmatic Trends für 2020 ausrufen, „Audience-Targeting als Kreativdisziplin“ postulieren, personalisierte Werbung mit den richtigen Angeboten zur richtigen Zeit am richtigen Ort proklamieren, die Realität sieht leider oft anders aus. Diejenigen, die die Banner bezahlen haben, haben Geld zum Fenster rausgeworfen und von dem so postulierten Targeting weit entfernt, und mich als Konsumenten haben die Einblendungen nur genervt. Also habe ich mal wieder den Cache geleert, meine Privacy-Einstellungen in Firefox noch weiter verschärft und zusätzlich noch Ghostery installiert. Ein von den Werbetreibenden sicher nicht gewollter Nebeneffekt der nervigen Bannerwerbung.

In diesem Sinne frohe Weihnachten und eine entspannte Zeit,

Stefan Pfeiffer

Quick NERD-Stack Tipp – working with promises

18. Dezember 2019 Posted by Heiko Voigt

Hi guys, it took me a while to wrap me head around Promises and asynchronous processing in Node.js Apps. Especially the concept of await needed some learning from me. So what's the deal ? If you rea ...

#9vor9: Zwei Kappen, der Sinn von HomeOffice, CO2, DSGVO und Newsletter, das Känguru und Beethoven

18. Dezember 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Lars war geistig schon im Urlaub, ich bin mitten in #9vor9 abgestürzt und die beiden Kappen tragen Kappen. So könnte man das letzte #9vor9 diesen Jahres in aller Kürze und Würze kennzeichnen. Themen waren HomeOffice, DSGVO und Newsletter, Beethoven und das Känguru.

Am Sonntag habe ich den folgenden Tweet verschickt …

… und danach gab es viele Likes, ReTweets und Kommentare. Grund genug, es im Blog und auch bei #9vor9 nochmals aufzugreifen und Gunnar hat das Themim aktuellen BeitragWarum Homeoffice und Heimarbeit? Klimaschutz, Gleichberechtigung, verlorene Lebenszeit auf den Straßen … dann mit eBike weiter getrieben. Auch in seiner Timeline sind wieder viele Kommentare aufgelaufen. Die Diskussion ist und bleibt akut.

Ich habe dann auch mal in meinem Blog nach HomeOffice oder Heimarbeit gesucht. Die ersten Beiträge sind kurz nach Gründung des Blogs erschienen. Grund genug, das ein oder andere Statement nochmals hervorzukramen und zu zwitschern. Im Blog habe ich nur einige Beiträge nochmals als „Literaturverzeichnis“  verlinkt.

Was haben wir noch besprochen? Lars bekommt trotz DSGVO noch immer viele Newsletter, Gunnar nicht. Dann flog ich raus, um vom iPhone aus mein Abschlussstatement und Ausblick auf 2020 zu geben: Im März 2020 kommt der Film zu den Känguru-Chroniken auf den Markt. Da musste der Hochkulturträger Gunnar natürlich mit Beethoven, dem 250. Geburtstag und Bonn kontern und seine Feingeistigkeit demonstrieren.

In diesem Sinne schöne Festtage, ein bisschen Besinnung und vor allem Gesundheit. Schließen möchte ich trotz der Neunten oder Fünften doch mit dem Beuteltier, dem Netz, natürlich ohne beabsichtigten Bezug auf #9vor9:

Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann. Das Furchtbare ist, dass es auch jeder tut.

Buchzitat von Marc-Uwe Kling aus Die Känguru-Chroniken – Ansichten eines vorlauten Beuteltiers

(Stefan Pfeiffer)