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Sicherheit ist eine Frage der Geschwindigkeit

6. April 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Wenn jede Minute zählt

Wie man an den letzten Sicherheitsvorfällen rund um Microsoft Exchange oder Fortinet VPN sehen kann, zählt beim Patchmanagement, also deren Reparatur, jede Minute: Oft werden durch die Lücken weitere Tore für die Angreifer geöffnet, durch die sie dann auch später noch Daten abziehen oder weitere Systeme infizieren können.

Leider sind aber etablierte Prozeduren, so es sie dann gibt, oft eher auf Abwarten ausgelegt. Man möchte den IT-Betrieb nicht stören oder riskieren, dass ein Herstellerpatch vielleicht an einer anderen Stelle Probleme verursacht. Also wartet man Tage oder sogar Wochen, bis sich die ersten Erfahrungsberichte anderer Admins einstellen.

Dann beginnt oft ein manueller Auswahlprozess der verfügbaren Patches und Updates. Gegebenenfalls müssen dann aufwändig und langwierig für verschiedene Betriebssysteme und Endgerättypen, also Arbeitsrechner, Server und Virtuellen Maschinen, die jeweiligen Codes herausgesucht und anschließend lokal und gegebenenfalls sogar in verschiedene Clouds verteilt werden.

Automatische Schwachstellen-analyse

Auf der anderen Seite setzen viele CISOs, also die Verantwortlichen für die Sicherheit im Unternehmen, mittlerweile auf Lösungen, beispielsweise von Tenable oder Qualys, zur aktiven Suche nach Sicherheitsproblemen durch Schwachstellen. Hierbei werden kontinuierlich Systeme, also Endgeräte wie PCs und Server, auf bekannte Lücken untersucht und diese in Berichten zur Verfügung gestellt.

Während nun in kleinen und mittleren Unternehmen diese Daten oft in der gleichen IT-Abteilung erhoben, ausgewertet und für die Umsetzung der Remediation – also die Reparatur der Sicherheitslücken – eingeplant werden, sind in größeren Unternehmen oft mehrere Abteilungen oder sogar externe Dienstleister beteiligt.

Wenn es dann zu Zielkonflikten kommt – der CISO möchte einen Patch quasi ad hoc installiert sehen, aber der IT-Betrieb möchte das laufende System möglichst nicht anfassen – kommt es zu Verzögerungen, die später noch teuer werden können. Unser Partner Tenable hat im Juni 2020 in einer Studie ermittelt, dass bei fast einem Drittel der befragten Unternehmen erkannte Schwachstellen über ein Jahr offen waren. Bei einem Viertel der Unternehmen wurden einige Probleme niemals behoben. Auf der anderen Seite waren nur 10% der Organisationen in der Lage alle Sicherheitslücken innerhalb eines Jahres zu schließen.

Die aus meiner Sicht dramatische Konsequenz: In einer unabhängigen Umfrage, die das Ponemon Institute im Auftrag von ServiceNow durchgeführt hat, gaben 60% der befragten Unternehmen zu, dass zumindest ein Datendiebstahl stattfand, weil ein verfügbarer Patch nicht rechtzeitig eingespielt wurde.

Das optimale Zusammenspiel mit BigFix Insights for Vulnerability Remediation

Das Ostergeschenk von HCL heißt (zugegebenermaßen etwas sperrig) „BigFix Insights for Vulnerability Remediation“. Im Endeffekt geht es in diesem Release darum, dass aus den Daten der Sicherheitsscans automatisiert Vorschläge für die Beseitigung der gefundenen Schwachstellen erstellt werden.

BigFix bietet mit den BigFix Fixlets hierzu fertige Lösungen für die Schwachstellen an, die dann zu Lösungen für alle vorhandenen Plattformen zusammengestellt werden.

Dadurch kann der gesamte Prozess deutlich verschlankt und beschleunigt werden. Zudem steigt die Qualität der Patches, da die Fixlets auch immer etwas Kontext dazu geben, so dass nicht einfach ein Patch „auf gut Glück“ einem Endpunkt zugewiesen wird. Das gibt den Verantwortlichen im IT-Betrieb wieder das erforderliche Quäntchen Vertrauen in die Maßnahme, so dass auch diese einer zeitnahen Verteilung der neuen Baseline zustimmen.

Insgesamt verkürzt sich so der Zeitraum zwischen Erkennen und Beheben der Schwachstellen von Wochen und Monaten auf Minuten und Stunden.

Nutzen Sie also die Möglichkeiten von BigFix nicht nur zur allgemeinen Verwaltung der Endgeräte, um beispielsweise Konfigurationsprofile aufzuspielen oder Software und Betriebssysteme zu installieren, nutzen Sie vielmehr auch die neuen Möglichkeiten im Zusammenspiel mit Tenable und Qualys, um Sicherheitslücken schnell zu finden und zu reparieren. Und das betrifft nicht nur den oben erwähnten Exchange Server – auch wenn Domino Server und Notes Clients deutlich seltener betroffen sind und die Auswirkungen eines Angriffs bei Verwendung der eingebauten Verschlüsselung meist geringer ausfallen, so können Sie auch diese Infrastruktur mit BigFix schützen.

Die DNUG hat zu BigFix eine eigene Fachgruppe eingerichtet und unterstützt auch hier die Community rund um die HCL Software Produkte. Bei Fragen wenden Sie sich an die entsprechenden Fachgruppenleiter oder den HCL-Paten aus dem DACH Team der Technical Advisor.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihre Systeme und Sie gesund bleiben und wünsche eine gute Woche!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

Mehr Informationen

Datenblatt BigFix IVR mit Tenable Datenblatt BigFix IVR mit Qualys

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Informationen, die Sie finden, bevor Sie sie suchen.

30. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Informationssuche im digitalen Office

Sie kennen das sicherlich: Die Kollegin hatte doch letzte Woche die dringend benötigte Budgetplanung für das nächste Quartal irgendwo schon zur Verfügung gestellt. Aber wo? Als Anhang in einer E-Mail? Im Chat oder im letzten Team-Meeting? In einem Blog-Eintrag? Oder hatte sie die Datei mit Ihnen geteilt?
Und dann beginnt die Suche…

Prinzipiell gibt es, frei nach Donald Rumsfeld, drei Kategorien von Informationsarten:

  • Known Knowns
  • Known Unknowns
  • Unknown Unknowns

Und für jede einzelne Art gibt es entsprechende Arten der Suche. Im oben skizzierten Beispiel gibt es etwas Konkretes, wonach wir suchen: Eine Budgetplanung für das nächste Quartal. Es handelt sich dabei um den einfachsten Fall der Informationssuche, nämlich die Suche nach „Known Knowns“, bei der wir wissen wonach wir suchen. Das wird von den meisten Office-Systemen auch gut unterstützt, indem man nach Teilen des Titels (hier beispielsweise „Budget“), nach der Dateiart (das könnte hier eine Excel-Datei sein) und nach dem Erstellungsdatum (im Beispiel: letzte Woche) suchen kann.

Hier gibt es mit den zahlreichen Informationsquellen – E-Mail, Dateiablage, Chat, Meetings, etc.pp. – allerdings noch eine Hürde zu nehmen, da die Suche in jeder einzelnen Plattform wiederholt werden muss.

Die Suche nach den „Known Unknows“

Etwas spezieller wird es, wenn Sie nach Informationen suchen, die Sie nicht so genau spezifizieren können. Der Klassiker ist dabei die Suche nach Fehlermeldungen: Sie haben ein Problem und googeln die Meldung, die auf dem (möglicherweise blauen) Bildschirm steht. Hierbei wissen Sie, dass es die Lösung für das Problem geben sollte, da die Fehlermeldung sicherlich irgendwo dokumentiert ist.

Eine solche Suche funktioniert nur, wenn man eine gute Suchmaschine mit einem umfangreichen Volltextindex nutzen kann. Auch hier rüsten viele Office-Systeme in den letzten Jahren nach. So kann man auch Dokumente finden, in denen die gesuchten Begriffe nicht im Dateinamen auftauchen. Wenn die Kollegin aus dem o.g. Beispiel die Datei „Etatplanung“ genannt hat, aber in der Datei „Werbebudget“ steht, finden Sie sie dennoch, wenn Sie nach „Budget“ suchen.

Und was sind „Unknown Unknowns“?

Spannend sind die Unknown Unknowns. Das sind oft die verborgenen Schätze eines Unternehmens, da es nützliche Informationen sind, von denen Sie aber noch gar nicht wissen, dass es sie gibt. Was wäre, wenn Sie – ohne danach zu suchen – die Budgetplanung einfach vorgeschlagen werden würde, weil sie von einer Kollegin kommt, von der Sie auch schon die letzten Planungen bekommen haben? Das wäre schon sehr hilfreich.

Aber richtig hilfreich wären Informationen zum Blue Screen, die schon vorgeschlagen werden, bevor der Fehler zuschlägt. Menschen um Sie herum, die eine ähnliche Hardware in einer ähnlichen Umgebung nutzen, könnten ja schon etwas zu diesem Thema geschrieben werden. Und weitere Menschen, deren Expertise Sie schon vertrauen und denen Sie folgen, haben diese Information empfohlen oder kommentiert. Damit werden Ihnen diese Informationen vorgeschlagen und Sie können den Fehler rechtzeitig verhindern, bevor er Ihre Arbeit gefährdet.

Und was hat das mit HCL Connections zu tun?

Wenn Sie heute noch in Team-Silos arbeiten, so wie Sie es schon früher mit freigegebenen Verzeichnissen für „Abteilungen“ oder „Projekte“ getan haben, dann verpassen Sie die Möglichkeit neue Erkenntnisse im Unternehmen zu gewinnen.

Deshalb bietet HCL Connections im Vergleich zu anderen Plattformen die Möglichkeit, dass Informationen – auch Office-Dokumente – um Personen herum und nicht um und Projekt-Silos versteckt, sondern können – sofern das rechtlich möglich ist – für das ganze Unternehmen öffentlich bereitgestellt  werden.

Kennen Sie schon?

Egal ob geschätzte Kollegen und Kolleginnen ihr Wissen in Communities, Blog-Einträgen, Wiki-Seiten oder Dateien abgelegt haben, wenn Sie ihnen folgen, wird es Ihnen vorgeschlagen. Wenn diese Experten und Expertinnen andere Dinge von anderen Personen in HCL Connections liken oder kommentieren, werden Ihnen die Personen und deren Beiträge ebenfalls vorgeschlagen. Damit können Sie Ihr Netzwerk erweitern und so weitere interessante Neuigkeiten, sogenannte „Knowledge Accidents“, zu Tage fördern.

Informationen werden empfohlen

Über die Zeit bekommen Sie dann immer passendere Informationen angeboten, die Sie selbst – über die Auswahl der Menschen in Ihrem Netzwerk und die Communities, Dokumente und andere Informationen, die Sie empfehlen und denen Sie folgen – entsprechend steuern können. Empfehlungen befolgen dabei selbstverständlich die zugewiesenen Berechtigungen, so dass Sie niemals Daten vorgeschlagen bekommen, auf die Sie auch sonst keinen Zugriff gehabt hätten. Somit wird die Informationsflut handhabbar. Das ist wirklich eine coole Sache – lassen Sie es sich in einer Demo zeigen!

In diesem Flyer bringen wir Ihnen HCL Connections näher und für Fragen stehen wir Ihnen wie immer gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen jetzt erst einmal eine gute Woche, ein ruhiges Osterfest und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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HCL Domino, HCL Domino Volt oder HCL Volt MX? – Das ist hier die Frage

23. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

HCL Domino, der Allrounder

Zunächst einmal möchte ich mich natürlich HCL Domino als unserem Flaggschiff auf dem Gebiet der Anwendungsplattformen widmen. Mit HCL Domino war es von Anfang an möglich, dass Anwender – auch ohne tieferes Wissen um die darunter liegende Technik – eigene Anwendungen gestalten könnten.

Diese Plattform zeichnet sich durch ein paar Eckpunkte aus, die noch heute für Low-Code-Plattformen immanent wichtig sind:

  • Einheitliches Look and Feel – wer auch immer die Fachanwendung erstellt, die Eingabe-Elemente, Aktionen oder Navigation sehen, solange man sich an den Standard hält, über alle Anwendungen gleich aus und funktionieren gleich.
  • Eingebaute User-Verwaltung – eine neue Fachanwendung muss sich nicht um Authentifizierung oder die Verwaltung von Usern kümmern, sondern nutzt die darunter liegende Plattform mit allen Rollen- und Rechtenkonzepten.
  • Workflow und Integration – bei HCL Domino bedeutet dies, wie eigentlich auch in allen anderen Plattformen, dass über Mail nach Freigaben o.ä. gefragt wird. Hinzu kommt aber auch die Fähigkeit, dass man über REST und andere Schnittstellen auf andere Systeme (wie z.B. SAP) zugreifen kann.

Der Vorteil einer solchen Lösung war damals wie heute, dass alle auf ihr entwickelten Anwendungen von der Weiterentwicklung der darunter liegenden Plattform profitieren. So wird mit HCL Domino 12 die Multi-Faktor-Authentifizierung kommen oder Dank HCL Nomad jede Anwendung auch auf mobilen Endgeräten laufen – ohne dass an den Anwendungen selbst etwas geändert werden müsste.

Nichtsdestotrotz sollten auch Domino-Anwendungen von Zeit zu Zeit aktualisiert werden, um gerade am Front-End zum User weiterhin frisch und nicht zu altbacken auszusehen.

HCL Domino ist aber noch breiter aufgestellt als nur als „Rapid Application Development“-Plattform, wie es früher hieß: Man kann auch Enterprise-Anwendungen darauf betreiben von einem internen CRM bis hin zu Web-Anwendungen mit Millionen Endanwendern über mehrere Instanzen. Somit zeigt sich die ganze Bandbreite der Entwicklung von Anwendungen, von Low-Code bis Pro-Code, allein schon in diesem Produkt.

HCL Domino Volt – Low-Code-Entwicklung auf Basis von HCL Domino

HCL Domino Volt

Während Domino-Fans zu Recht anmerken könnten, dass die Entwicklung von Anwendungen auf ihrer Lieblingsplattform doch schon sehr einfach ist, gibt es am Markt aber durchaus auch den Bedarf nach noch mehr Einfachheit. Dem von mir schon oft verteufelten Excel-„Anwendungs“-Wahnsinn kann man hierbei mit HCL Domino Volt begegnen: Mit HCL Domino Volt kann man beispielsweise Canvas-Driven-Apps – also Anwendungen, die sich über ihre Oberfläche definieren – auf Basis von Excel-Listen erstellen. Diese Apps haben dann eine Eingabemaske, verschiedene Ansichten auf die Daten und bieten somit Komfort und Sicherheit bei der Verwaltung. Keine Excel-Formel, die man versehentlich überschreibt, oder Daten, die durch eine unbedachte Sortierung durcheinander geraten.

Behörden haben in Europa bereits mit Domino Volt Tausende von Corona-Beihilfen bearbeitet und dafür Terabytes an Daten verwaltet. Durch die einfache, aber sichere, Entwicklungsplattform, eignet sich Volt für alle Anwendungen, die eine einfach Datenverwaltung mit leichtgewichtigen Workflows benötigen. Damit ist diese Plattform eine ideale Ergänzung im Arsenal der heutigen Anwendungsentwicklung und ‑bereitstellung. Mit Domino Volt können eine Vielzahl kurzfristiger Anforderungen aus verschiedenen Fachbereichen eines Unternehmens bedient werden, so dass die Entwickler mehr Zeit für die konzentrierte Arbeit an den langfristigen Projekten haben.

HCL Volt MX – Ein Code für jede Plattform

Der große Vorteil von HCL Volt MX, das man in älteren Gartner MQs und Forrester Waves noch unter den früheren Bezeichnungen „Kony“ oder „Temenos“ findet, liegt definitiv bei der Softwareentwicklung für mobile Endgeräte unter Apple iOS und Android, aber auch für Progressive Web Apps.

Die HCL Volt MX Plattform

Egal für welche Plattform eine App entwickelt wird, dank Volt MX benötigt man lediglich einen Quellcode. Das erleichtert nach dem ersten Release auch die weitere Pflege und Erweiterung der Anwendung, ganz nach dem Volt MX Motto „Start fast. Stay fast.“.

Zudem bietet Volt MX zahlreiche, fertige Schnittstellen zu diversen Standardanwendungen (auch zu HCL Domino), die dann auch nicht mehr entwickelt – und vor allen Dingen – nicht ständig nachgezogen werden müssen, wenn der Hersteller der anderen Anwendung an dieser etwas ändert.

Insofern ist auch HCL Volt MX eine Low-Code-Plattform für Pro-Code-Developer, da diese auf viele vorgefertigte Komponenten zurückgreifen und sich auf die Entwicklung ihrer eigenen App konzentrieren können. Damit ist Volt MX ein zusätzlicher Pfeil im Köcher der Anwendungsentwicklung, insbesondere dann, wenn es sich um Apps handelt, die für mobile Endgeräte und für die breite Öffentlichkeit gedacht sind. Unter Anderem hat ein Department of Motor Vehicles in den USA sogar virtuelle Führerscheine im Apple Wallet mit Hilfe dieser Plattform realisiert.

Und was sollte man nun nutzen?

Ich glaube, dass jede der oben genannten Plattformen eine Daseinsberechtigung mit den jeweiligen Schwerpunkten und Stärken hat. Falls Sie für die Anwendungsentwicklung in Ihrem Unternehmen verantwortlich sind, bekommen Sie insbesondere mit Volt MX eine sehr flexible Plattform. Aber auch Volt auf Basis von HCL Domino hat Vorteile – weil man damit einfache Anwendungen, wie Umfragen oder Eingabeformulare, erstellen kann, die dennoch Schnittstellen mit dem HCL Enterprise Integrator und dem SAP Connector günstig nutzen können. Letzteres gilt auch für HCL Domino-Anwendungen, die insbesondere für Unternehmen mit HCL Notes und Verse für E-Mail und Kalender interessant sind, aber auch ohne die Nutzung von E-Mail in vielen Firmen eingesetzt werden. Hier sind oft Zuverlässigkeit, die Sicherheit durch die Verschlüsselung und auch die Replikation von Daten in entlegene Gegenden der Welt gute Argumente für diese Plattform.

Alles in allem deckt HCL Software für die Erstellung von Anwendungen ein breites Spektrum ab. Was in Ihrem individuellen Fall die beste Plattform darstellt, können Sie gerne gemeinsam mit uns oder einem unserer Business Partner herausfinden.

Mit diesem Angebot wünsche ich Ihnen gleichzeitig eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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HCL Software ist Cloud Native – was bedeutet das?

15. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

With or without Cloud.

Eine Cloud-native Strategie ermöglicht es einer Organisation, durch die Nutzung von öffentlichen, privaten und hybriden Cloud-Ressourcen geschäftliche Vorteile zu realisieren. Cloud-Ressourcen können auf unterschiedliche Weise genutzt werden, um verschiedene Geschäftsziele zu erreichen, z. B.: Reduzierung der Infrastrukturkosten, schnellere Anwendungsaktualisierungen und Erfüllung der Anforderungen an den Datenstandort. Eine Organisation muss eine Cloud-native Strategie entwickeln, die ihren spezifischen Geschäftsanforderungen entspricht. Da HCL Software die Unternehmenssoftware liefert, die viele Organisationen für ihre Geschäftsanwendungen nutzen, ist es für uns wichtig, eine Cloud-Native-Strategie zu haben, die wiederum die Cloud-Native-Strategien unterstützt, von denen unsere Kunden profitieren.

Was sind die größten Herausforderungen, mit denen Kunden heute bei der Umstellung auf Cloud Native konfrontiert sind?

Unsere Kunden sind sehr erfahren in der Administration unserer Software, aber die meisten fangen gerade erst mit Cloud-nativen Technologien an. Wir können helfen, indem wir den Einstieg in unsere Produkte in Containern und Kubernetes erleichtern und Technologien integrieren, die in der Cloud-Native-Welt gang und gäbe sind und sich bereits im großen Produktionseinsatz bewährt haben.

Viele große Software-Anbieter sind stark mit bestimmten Cloud-Anbietern verbunden, sodass die Nutzung ihrer Software Sie an diese Cloud bindet. Dies kann die Wahlfreiheit sowohl bei der Software als auch bei den Cloud-Anbietern einschränken und eine Migration sehr schwierig machen. Da Workloads in die Cloud verlagert werden und die Eigenschaften und Kosten verschiedener Clouds besser verstanden werden, wünschen sich viele Kunden die Möglichkeit, zu einem anderen Cloud-Anbieter zu wechseln oder Workloads über mehrere Clouds zu verteilen. Es ist wichtig, dass wir diese Flexibilität für unsere Benutzer ermöglichen.

Wie verhält sich Cloud Native im Vergleich zu Single-Tenant-, Multi-Tenant- und Cloud-Architekturen?

Die Cloud-nativen Angebote von HCL Software lassen unseren Kunden die volle Kontrolle mit Wahlmöglichkeiten und Flexibilität. Unsere Software kann auf jeder Kubernetes-Umgebung, im Rechenzentrum des Kunden oder in seinem Public-Cloud-Account installiert werden. Unsere Cloud-Native-Strategie ist dabei unter den großen Anbietern von Unternehmenssoftware einzigartig, da sie komplett unabhängig von einem bestimmten Cloud-Anbieter ist. Unsere Cloud-Native-Funktionen hängen nur von Kubernetes ab und sind nicht an spezielle Umgebungen oder Funktionen eines Cloud-Anbieters gebunden. Dadurch können unsere Kunden unsere Software in jeder beliebigen Cloud betreiben, egal ob öffentlich oder privat. Diese Flexibilität ermöglicht eine einfache Migration zwischen Cloud-Anbietern, um schnell von niedrigeren Kosten zu profitieren, die Anforderungen einzelner Endanwender zu erfüllen, eine Multi-Cloud-Strategie umzusetzen und viele andere Motivationen zu erfüllen.

Wie helfen wir unseren Kunden bei der Einführung von Cloud Native?

SoFy ist die Cloud-native Plattform von HCL Software, die unseren Kunden hilft, Cloud Native schnell und einfach einzuführen. SoFy ist ein Katalog von Softwareprodukten für Unternehmen in einem Cloud-nativen Format, die in Containern laufen, die mit Helm installiert und von Kubernetes orchestriert werden, mit einem gemeinsamen Satz von Diensten, um sie zu überwachen und zu verwalten. Ein oder mehrere Produkte können ausgewählt und innerhalb von Minuten in der Kubernetes-Umgebung der Wahl bereitgestellt werden. Wenn unsere bestehenden Kunden SoFy in die Hände bekommen und sehen, dass die Produkte, mit denen sie seit Jahren arbeiten, wirklich in Kubernetes installiert werden können und innerhalb von Minuten laufen, ist die typische Reaktion, die wir erhalten: „Wow!“

Helm sorgt für die Installation und das Upgrade, während Kubernetes die Skalierung und das Failover orchestriert. Die gemeinsamen Dienste von SoFy nutzen bewährte Open-Source-Komponenten, um die Überwachung, die Zugriffskontrolle und den vereinfachten Zugriff auf Kubernetes-Ressourcen mit einer konsistenten Erfahrung in allen Cloud-Umgebungen hinzuzufügen und so die Verwaltung von Software über verschiedene Clouds hinweg zu vereinfachen.

Die SoFy-Konsole, die in allen Cloud-Umgebungen eine einheitliche Administrationsoberfläche bietet.

Kunden können diese SoFy-Lösungen in ihrer eigenen Kubernetes-Umgebung betreiben, die von einem öffentlichen Cloud-Anbieter gehostet werden kann oder im eigenen Rechenzentrum läuft. Die Voraussetzungen sind minimal (Kubernetes und Cert-Manager), sodass Sie jede unserer Software in weniger als einer Stunde installiert und in Betrieb haben können.

Wie können Sie loslegen?  Entstehen irgendwelche Kosten?

Gehen Sie auf hclsofy.com und fordern Sie einen Zugang an, um noch heute loszulegen! Es gibt für Sie als HCL Software Kunde oder Business Partner keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung von SoFy. Wir stellen sogar eine kostenlose Kubernetes-Sandbox zur Verfügung, in der Sie viele unserer Unternehmenssoftware-Produkte in Kubernetes ausprobieren können. Sobald Sie bereit sind, ernst zu machen, können Sie das Helm-Installationspaket herunterladen und Ihre Software in Ihrer eigenen Kubernetes-Umgebung mit Ihren vorhandenen Software-Lizenzen ausführen – die gemeinsamen SoFy-Dienste sind kostenlos! Unsere Anleitungen zeigen Ihnen, wie Sie dies in einem kostenlosen Google Cloud Platform-Testkonto tun können, wenn Sie noch keinen Zugang zu einer Kubernetes-Umgebung haben. Nach und nach werden wir hier sicherlich auch unsere Digital Solutions, also HCL Domino, HCL Sametime und HCL Connections listen – bis dahin sind aber auch diese Produkte schon für die Installation und den Betrieb via Docker und Kubernetes vorbereitet.

Wo ich gerade bei HCL Domino bin: Aktuell gibt es auch ein Update mit den häufigsten Fragen aus der Beta-Phase, die unser Produkt Manager Barry Rosen beantwortet hat: The Low Down on HCL Domino v12 Beta 2 and Beta 3.

Ich wünsche Ihnen nun eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President HCL Software DACH

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Mit HCL Software das Digitale Büro schaffen

9. März 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Mail und Anwendungen

Wofür Domino weithin bekannt ist, E-Mail und Anwendungen, ist weiterhin im Fokus des Produktes. Für die E-Mail-User gibt es seit einigen Jahren auch eine schlanke Web-Anwendung mit dem Namen HCL Verse. Wenn Sie Mitarbeitende im Unternehmen haben, die fast nur mit Mail und Kalender arbeiten, aber die Anwendungen nie oder nur selten benötigen, können Sie einfach auf HCL Verse umsteigen.

Aber auch die Anwendungen können „Out-of-the-Box“ mit HCL Nomad für den Browser verfügbar gemacht werden – ohne dass Abstriche bei der Sicherheit oder Funktionalität gemacht werden müssten. Im Gegenteil: Wenn Sie die Anwendungen aktualisieren und erweitern, können Sie sogar die zusätzlichen Möglichkeiten der mobilen Endgeräte nutzen und beispiels­weise die Kamera oder die GPS-Ortung in Ihre Apps integrieren.

Dateien speichern und teilen

Wenn ich mir ansehe, wie mein Arbeitstag in letzter Zeit aussieht, dann treffe ich mich die meiste Zeit zu Web-Meetings in denen Dokumente erstellt, präsentiert oder diskutiert werden. Dateien sind also wichtig – und der Umgang mit Office-Dokumenten kann darüber entscheiden, wie effektiv ein Arbeitstag gestaltet werden kann.

Mit HCL Connections können Dokumente (unter Windows, macOS und auf mobilen Endgeräten) automatisch mit lokalen Ordnern synchronisiert und von dort aus mit Kollegen und Kolleginnen des eigenen Unternehmens und auch mit Externen geteilt werden. In der HCL Domino CCB-Lizenz ist zudem ein Viewer für die gängigen Office-Formate enthalten. Wenn also jemand mit mir ein Dokument zum Review teilt, muss ich es nicht erst herunterladen, sondern kann es an Ort und Stelle begutachten. Das spart Zeit und verhindert, dass ich versehentlich eine ältere Version öffne. Damit bietet HCL eine sehr gute Alternative zu den zahlreichen Cloud-Anbietern.

Sicherer Zugriff – auch von Unterwegs oder aus dem Home Office

Gerade bei der Verwendung von Apps und Dateien aus dem internen Firmennetz kommt es darauf an, dass der Zugriff über eine abgesicherte Verbindung erfolgt. Während der Browser­zugriff auf Domino-Anwendungen ab Version 12 kostenlos mit Let’s Encrypt TLS/SSL-Zertifikaten abgesichert werden kann, gilt das nicht automatisch für andere Anwendungen.

Die beste Absicherung für die Kommunikation bietet da ein Virtual Private Network, kurz VPN. Über solche Lösungen lässt sich der gesamte Netzwerk­verkehr mit dem Unternehmens­netzwerk verschlüsselt abwickeln. Während die VPN-Produkte verschiedener Router- und Firewall-Hersteller erst in lokale Verzeichnisse integriert werden müssen, damit sich die User ohne neue Passwörter oder sogar mit komplizierter Zertifikatsverteilung einwählen können, bietet HCL Safelinx die Integration in das HCL Domino Verzeichnis. Damit kommen die Mitarbeitenden bequem und schnell in das abgesicherte Firmennetz.

Verzeichnis, Chat und Verfügbarkeit – unverzichtbar im Home Office

Apropos Verzeichnis: Mit dem o.g. HCL Connections bekommt man zu der Dokumenten­verwaltung auch noch ein erweitertes Unternehmens­verzeichnis, die sogenannten Profile. Auch wenn ich nicht in der Firma arbeite, bieten mir die Profile die Möglichkeit nach Experten und Expertinnen im Unternehmen zu suchen. Während ich in einem Büro einfach „in die Runde“ fragen könnte, wer wohl mehr zum Produkt XYZ wissen könnte, finde ich nun den richtigen Kontakt über die Profile. Und das geht nicht nur über normale Informationen wie Produkte, sondern auch über mehr informelle Schlagworte – auch Tags genannt – zu Hobbies und anderen Dingen, die dann und wann auch für das Business interessant werden können.

Und was kann ich nun tun, wenn ich die Expertin identifiziert habe, die mir weiterhelfen könnte? E-Mail? Ich habe es doch eilig… Anrufen? Finde ich zu aufdringlich, denn so eilig ist es dann auch nicht – und ich weiß ja nicht, ob die Kollegin im Büro oder im Home Office oder eventuell sogar im Urlaub ist.

Ein mittlerweile etablierter Mittelweg zwischen E-Mail und Anruf ist der Chat. Bei HCL Sametime bekommen Sie zudem eine integrierte Verfügbarkeitsanzeige: Sie sehen an jedem Namen – egal ob im Chat, in E-Mails oder sogar in Domino-Anwendungen – ob die Person verfügbar ist und können sie direkt anchatten.

Auf den Geschmack gekommen?

In den kommenden Wochen werden wir Webinare zum Thema „Wie kann ich die o.g. Funktionen nutzen und installieren?“ abhalten. Zudem stehen Ihnen natürlich auch unsere Business-Partner zur Verfügung.

Wenn Sie die Lösungen erweitern möchten, stehen oft auch vergünstigte Lizenzen für Kunden mit Domino CCB zur Verfügung: So kosten sichere Web-Meetings mit HCL Sametime Premium damit nur ein Drittel des normalen Listenpreises.

Ich hoffe, dass Sie nun ein klares Bild davon haben, was Ihnen die Domino CCB-Lizenz bringt – nämlich ein komplettes, digitales Büro. Der Umstieg von Ihrer bisherigen Lizenz ist im Rahmen eines Renewals übrigens kostenneutral!

Bleiben Sie uns gewogen und vor allem gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President DACH

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Tom Zeizels Blog – Intranet ist nicht gleich Intranet

26. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Ein gutes Intranet informiert die Kollegen und Kolleginnen im Unternehmen nicht nur, es fördert auch den Austausch und die Zusammenarbeit.

Intranets sind Dreh- und Angelpunkt des Home Office

Am Markt gibt es verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Ansätzen: Die einen konzentrieren sich voll auf das (Office-)Dokument, andere wiederum bilden alle Prozesse und Dokumente in einem Unternehmen in einem Wiki und/oder Ticketsystem ab.

HCL Software geht dabei einen Schritt weiter: Während man natürlich auch bequem mit Word-, Excel- und anderen Dokumenten arbeiten kann und es sogar ein Wiki-System für die Ablage von strukturierten Informationsseiten gibt, dreht sich bei uns alles um die Personen im Unternehmen. Mit wem arbeite ich zusammen? Von wem habe ich zuletzt die beste Produktdokumentation bekommen? Wem sollte ich folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben? Und anders als bei anderen Anbietern, treiben wir unsere Kunden nicht in eine Cloud. Diese Funktionen stehen, falls das Unternehmen es wünscht, bei HCL vollständig auch aus dem eigenen Rechenzentrum zur Verfügung.

Zusammenarbeiten …

Die Zusammenarbeit an Dokumenten ist in modernen Unternehmen ein wichtiger Aspekt, den auch wir mit HCL Connections abdecken. Es geht hierbei vielfach nicht mehr nur um die oft genannten „Wissensarbeiter“, sondern im Zuge von Digitalisierungsinitiativen wie dem „Paperless Office“ auch um die Arbeit in den verschiedenen Bereichen der Produktion. So haben auch Mitarbeitende im Lager oder in der Fertigungshalle immer öfter den Bedarf auf Dokumente zugreifen und sie bearbeiten zu können.

Hierbei möchte ich nochmal ausdrücklich meine Meinung zum Thema Office-Dokumente für Arbeitsabläufe deutlich machen: Ich finde es fahrlässig, ja geradezu gefährlich und zudem auch noch höchst unproduktiv, wenn man sein Unternehmen mit Excel organisiert. Keine Frage: Wir haben das alle schon erlebt und auch „mal eben“ eine Liste mit Excel aufgesetzt, um eine Vertriebsaktion zu verwalten oder eine Teilnehmendenliste für eine Veranstaltung zu erstellen. Sobald es jedoch komplexer wird und vielleicht auch noch ein Prozess/Workflow dahintersteht, kennen wir alle die Gefahren von versehentlich gelöschten Formeln oder unklaren Versionen. Hier bietet sich eher der Einsatz von Low-Code-Plattformen an, mit denen man schnell – und zwar genauso schnell wie man eine Excel-Tabelle erstellt – eine Anwendung zur Verfügung stellen kann, die dann eine saubere Oberfläche für die Datenerfassung und -verarbeitung durch die Mitarbeitenden bietet. Unsere Plattformen heißen, wie bekannt, HCL Domino (gerade mit der Version 12 in der Beta-Phase), HCL Volt (von Excel zu App mit wenigen Klicks) und HCL Volt MX (insbesondere Apps, die auch auf mobilen Endgeräten laufen sollen).

Hinzu kommt dieser Tage der Bedarf nach einer sicheren Kommunikation aus dem Home Office, per Chat oder als Videomeeting – selbstverständlich datenschutzkonform abgebildet durch HCL Sametime. Aber das ergänzt dann eben auch nur das Arsenal der Werkzeuge für die Zusammenarbeit um die Echtzeit-Kommunikation.

… und informieren

Neben der Zusammenarbeit gibt jedoch auch den Bedarf an Informationen aus Abteilungen, der Unternehmensleitung oder auch der Unternehmenskommunikation heraus für einzelne Mitarbeitende oder Gruppen. Hierzu zähle ich neben Richtlinien (z.B. für den Einkauf oder HR-Themen) auch Neuigkeiten für die Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen oder zu Produkten und Dienstleistungen. Oft kommen hier separate Web Content Management Systeme zum Einsatz – beispielsweise wird parallel zur Zusammenarbeitsplattform noch ein WordPress oder Typo3 installiert und betrieben. Das führt dazu, dass sich die Autoren und Autorinnen jedes Mal fragen müssen, wo sie nun die Inhalte einstellen und die Mitarbeitenden genauso jedes Mal schauen müssen, wo sie denn nun die gesuchten Informationen finden. Nebenbei ist der Erstellungsprozess dann auch in jedem Tool anders und muss von allen erstmal gelernt werden.

Nun kann man hier ebenfalls auf HCL Connections mit Communities und beispielsweise Blog-Einträge zurückgreifen. Und hier können einzelne Personen auch wieder diesen Communities folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Alles in allem ist das bereits eine gute Lösung, da auch die übrigen Funktionen – wie der Activity Stream oder die Empfehlungen durch „Likes“ weiterhin die tägliche Arbeit an einer Stelle unterstützen.

Aber wie wäre es, wenn Sie die Informationen gezielt an die richtigen Kollegen und Kolleginnen verteilen könnten? Diese Form der sogenannten Personalisierung ist üblicherweise den großen Portalen oder auch Digital Experience Plattformen vorbehalten und in größeren Unternehmen durchaus sinnvoll hiermit umsetzbar.

Das HCL Connections Engagement Center als Intranet

Das HCL CEC, so die Kurzform, ist eine Ergänzung, die auf Basis einer Plattform – nämlich Connections – sowohl die Zusammenarbeit als auch die Fähigkeiten eines personalisierten Intranets abdeckt:

  • Einheitliche Verwaltung der Rechte und Inhalte
  • Eine Oberfläche für die Mitarbeitenden, in der alle Neuigkeiten – sowohl aus Zusammenarbeit als auch aus dem Informationsteil – an einer Stelle zusammenlaufen
  • Weiterhin die Möglichkeit der Interaktion und damit der Förderung des Engagements durch Kommentare, Likes und die Darstellung der Experten und Expertinnen
  • Neue Mitarbeitende finden schneller die relevanten Informationen
  • Inhalte aus Connections und anderen Quellen hinzufügen
    (z.B. YouTube, RSS Feeds, Twitter, HCL Volt und vieles mehr)
  • Einfachste Bedienung, um auch Abteilungen wie Marketing oder Talent Management die Möglichkeit zu geben, eigene Seiten zu publizieren

Somit wird HCL Connections zu einem Intranet für Zusammenarbeit und dynamische Informationen, ohne dass man auf die liebgewonnenen Vorteile unserer Plattform verzichten muss.

Zum Schluss noch ein Update

Ich hatte ja erst letztens zu HCL Sametime einen Beitrag verfasst. Nun gibt es gute Neuigkeiten: Ein Business Partner aus Berlin, ilink, hat eine Erweiterung für die Telefoneinwahl geschaffen, so dass man, auch wenn das Internet mal streikt oder wenn ein externer Gast an einer Webkonferenz über eine normale Festnetznummer am Meeting teilnehmen will, eine Teilnahme ermöglichen kann.

Damit haben wir als großer Softwarehersteller ein rundes Angebot für Unternehmen und Behörden, die auf eine DSGVO-konforme Meeting-Lösung angewiesen sind. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, melden Sie sich einfach hier, um eine Demo zu vereinbaren.

Falls Sie direkt über einen Link auf diesen Beitrag gestoßen sind, möchte ich Ihnen noch ans Herz legen, auch die anderen Seiten auf dnug.de zu durchstöbern. Es gab einen Relaunch der Website, zu dem ich dem Team nur beglückwünschen kann!

Damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, eine gute Woche und wie immer:
Bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

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Events mit HCL Sametime an ein großes Publikum streamen

15. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Ich hatte das Thema ja schon vor zwei Wochen im Zusammenhang mit HCL Domino Anwendungen besprochen: Es ist nicht nur für Ärzte, Anwälte und Journalisten wichtig zu wissen, wo die Meetings und Chats mit ihren Daten verarbeitet und gespeichert werden.
Mit HCL Sametime Premium haben Sie den Betrieb komplett in der eigenen Hand und können dennoch öffentliche Web-Events an tausende Zuschauer streamen. 

Ihr Meeting. Ihre Daten. 

Wir geben Ihnen mit HCL Sametime dabei die Freiheit Ihre Meetings aus dem eigenen Rechenzentrum oder aus einer Cloud zu betreiben. Die Installation bei einem der großen Cloud-Anbieter gibt Ihnen, insbesondere in den aktuellen Home Office Szenarien, Bandbreite für die Firmen-Internetanbindung zurück, da nicht mehr jede Videokommunikation erst – vielleicht sogar über VPN – von einem Mitarbeitenden in die Firma geschickt wird, von der aus sie dann wieder an die anderen Teilnehmenden im Meeting verteilt werden muss. 

Auch wenn Sie sich für das Hosting in einer Cloud entscheiden, haben Sie die volle Kontrolle über das was dort besprochen und an Daten – zum Beispiel in persistenten (also auf Dauer gespeicherten) Chats – geschrieben wird. Mit der aktuellen Version 11.5 können Sie zudem in der Cloud die Vorteile der flexiblen Skalierung der Container mit Kubernetes nutzen, so dass Sie bei Wachstum nicht sofort alles neu installieren müssen. 

Sie kommen von Notes 9? Und nutzen Sametime Embedded? Was ist neu? 

Bisher kannten Sie ja den in Notes integrierten Chat und die Verfügbarkeitsanzeige (die sogenannte „Presence Awareness“). Mit etwas mehr Aufwand konnte man dann auch schon aus einem Chat heraus einen Sametime-Anruf oder auch „Instant Sharing“, also das Teilen des Bildschirms starten. 

Mit dem aktuellen HCL Notes und dem neuen HCL Sametime sind diese Funktionen noch immer verfügbar – und über Meet me here“ wird ein vollwertiger Video- und Audiochat gestartet indem dann wiederum auch der Bildschirm geteilt werden kann. 

Viel spannender finde ich Highlights, wie Online-Events mit hunderten oder sogar tausenden Usern, die Ihrem Meeting folgen, obwohl Sie Ihren eigenen Sametime-Server betreiben. Dank der Integration mit YouTube lassen sich Sametime Meetings auch direkt mit einem YouTube Stream verbinden. Während sich also die Sprecher Ihres Events im Sametime Meetings anmelden, nutzen die Zuschauenden den YouTube-Stream. Überall auf der Welt in hervorragender Qualität und mit der Möglichkeit zum Chat. Das ist zwar – aufgrund der Natur der Sache – nur für öffentliche Veranstaltungen und nicht für hochvertrauliche Meetings sinnvoll, aber bei Letzteren hat man ja auch selten so viele Zuschauende. 

Ein weiteres Feature, welches einem die Arbeit erleichtern kann, ist der dauerhafte Chat, der auch nach dem Meeting bestehen bleibt. Und da jedes Meeting auch in einem eigenen „Raum“ stattfindet, haben auch nur die Teilnehmenden Zugriff auf diese Informationen. A propos Räume: Sie können so viele Räume erstellen, wie Sie brauchen. Alle mit einem eigenen, sprechenden Namen und – auch nicht unwichtig – alle mit eigenen Einstellungen für Moderation oder Einwahl. 

Ein paar technische Tipps 

HCL Sametime Meeting mit Martti Garden

Die Installation von Sametime (insbesondere von der Meetings Komponente, die außerhalb von Domino läuft) ist mit Sametime 11 durch den Wegfall der IBM WebSphere Server deutlich einfacher geworden (und Dank Kubernetes auch bis zu 80% schneller!). Dennoch gibt es zwei Hürden, von denen mir immer wieder berichtet wird. Von unserem Leiter des technischen Vertriebs in DACH, Martti Garden, habe ich gleich zwei technische Tipps für die Installation mit auf den Weg bekommen: 

  • Der Partner edcom hat ein praktisches Skript zur Installation der MongoDB unter Linux veröffentlicht. Zwar ist das alles auch gut dokumentiert, jedoch muss ich zugeben, dass die Einrichtung über die Konsole und die Konfiguration über Dateien doch recht fehlerträchtig sein kann. 
  • Sagt Ihnen UDP Port 30000 etwas? Sie haben Probleme damit? Unser Support hat ein Dokument veröffentlicht (der Link funktioniert nur für Kunden mit Zugang zum Support-System), in dem beschrieben wird, wie man anstatt oder zusätzlich zu UDP auch TCP nutzen kann. Das ist hilfreich in Szenarien mit restriktiven Firewalls oder VPNs. Denn auch wenn UDP effizienter ist, so lässt sich TCP-Verkehr manchmal besser steuern. 

Und in Zukunft? 

Die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Während wir u.a. die Vergrößerung der Anzahl der parallelen Teilnehmenden pro Meeting planen, bauen unsere Partner bereits an Lösungen: So ist dann beispielsweise auch die internationale Telefoneinwahl zu Meetings möglich, was ich insbesondere bei Autofahrten sehr schätze. 

Wenn Sie hierzu – und zu anderen Themen rund um HCL Sametime Fragen haben, kommen Sie gerne auf mich und mein Team zu. Gerne vermitteln wir auf Wunsch auch den Kontakt zu Business Partnern in Ihrer Nähe oder mit einer von Ihnen benötigten Expertise, damit Sie Ihr Sametime Projekt erfolgreich umsetzen können. 

In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen eine gute Woche und bleiben Sie gesund! 

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH 

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Tom Zeizels Blog – Events mit HCL Sametime an ein großes Publikum streamen

15. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Haben Sie es sich im Home Office bequem eingerichtet? Haben Sie täglich mehr Web-Meetings als je zuvor? Haben Sie sich dabei auch schon das eine oder andere Mal gefragt, ob es so schlau ist, interne Firmenpläne, Beförderungen von Mitarbeitenden oder andere, vertrauliche Themen über ein Medium zu diskutieren, das Sie nicht kontrollieren?  Ich hatte das […]

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Die 5 Probleme der App-Entwicklung

7. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Was macht man aber, wenn die Anwendung nicht nur für ein paar wenige Mitarbeiter, sondern für Millionen Bürger funktionieren soll? Dafür hat man beispielsweise in der COVID-Bekämpfung Domino Volt eingesetzt, also unsere Erweiterung für die Low-Code-Entwicklung. Die Anwendung war sofort webfähig und gut skalierbar.

Bereits im Oktober hatte ich über die zweite Low-Code-Rakete in unserem Portfolio berichtet. Bei dem Produkt HCL Volt MX handelt es sich aber genau genommen um eine Pro-Code-Plattform, welche die 5 wichtigsten Probleme bei der App-Entwicklung löst.

Probleme? Welche Probleme?

Es gibt Aufgaben, die schnell erledigt werden müssen und eine überschaubare Zahl von Anforderungen erfüllen sollen. Hier können Business-User, gemeinsam mit der IT, mit HCL Domino und HCL Volt auf eine verlässliche Basis zurückgreifen, die sich um Usermanagement, Sicherheit und die Anwendungsoberfläche kümmert. So kann man sich auf die Fachlichkeit der Aufgabe konzentrieren und muss sich weniger um die IT dahinter kümmern.

Problem Nr. 1:
Es dauert einfach zu lange, bis eine Anwendung fertig wird.

Auf der anderen Seite möchte man aber manchmal auch Geschäftsanwendungen erstellen, die deutlich komplexere Aufgaben erfüllen sollen. Sie nutzen beispielsweise die nativen Fähigkeiten der mobilen Endgeräte, bieten Virtual bzw. Augmented Reality oder sollen auch auf Smart Watches, Tablets und am PC gleichermaßen gut laufen. Hierzu braucht braucht man „echte“ also native Apps für iOS und Android sowie Progressive Web Apps, die im Browser aufrufbar sind. Das macht den Entwicklungsprozess sehr aufwändig, da jede Plattform ihren eigenen Quellcode benötigt.

Problem Nr. 2:
Ist die Anwendung fertig, wird jede Erweiterung zur Geduldsprobe.

Der Haken: Da jede Anwendung nun aus (mindestens) drei Quellcodes besteht, muss jede Erweiterung auch dreimal programmiert werden – eben für iOS, Android und Web. Oft genug kann es dabei passieren, dass eine Plattformentwicklung schneller als eine andere ist. Da schauen dann die User mit den Apple Smartphones in die Röhre oder die mit den Android Telefonen oder umgekehrt. Auf jeden Fall wird das Projekt plötzlich immer komplexer.

Problem Nr. 3:
Die Krux mit Konnektoren und Schnittstellen.

Die Anwendung soll direkt auf Daten im CRM oder ERP zugreifen können? Sie wollen Datenbanken unterschiedlicher Hersteller anbinden? Sie wollen andere Anwendungen über Ihre App „fernsteuern“ und Aktionen auslösen? Dann schreibt Ihr Team normalerweise erst einmal einen Konnektor dafür. Aber wehe dem, dass der Hersteller des CRM-, ERP- oder sonstigen Systems seine Schnittstellen ändert – dann muss Ihr Team ganz schnell eine Anpassung vornehmen. Das kostet Zeit – und Geld – ohne einen Funktionsgewinn.

Problem Nr. 4:
Die App-Stores der Plattformbetreiber als Nadelöhr.

Sie haben es endlich geschafft. Die Anwendung ist fertig, alle gewünschten Erweiterungen sind für alle Plattformen eingebaut und an die letzten Schnittstellenänderungen angepasst. Jetzt muss das Update aber auch schnell raus zu den Mitarbeitern oder Kunden. Verteilt wird eine App über den Apple App Store und den Google Play Store und Huawei und, und, und… Und dann kommt Weihnachten. Oder das Event mit dem nächsten „One-More-Thing“. Und dann ist der App Store geschlossen. Oder der Freigabeprozess klemmt. Das nervt und kostet nochmal Zeit.

Problem Nr. 5:
Die Kosten explodieren.

Die geschilderten Probleme führen zur größten Herausforderung: Wenn man ständig an drei und mehr Quellcodes und die entsprechenden App Stores entwickelt, das Projekt immer komplexer wird und der Druck immer größer, dann wird der Ruf nach mehr Ressourcen immer lauter. Es werden mehr Developer, Admins und Server gebraucht – und das jagt die Kosten in die Höhe.

Die Lösung? HCL Volt MX!

Viele der Probleme kann man gut mit HCL Domino und HCL Volt für Domino umgehen. Aber bei nativen Apps mit Augmented Reality und Schnittstellen zu anderen Systemen tut man sich dort oft schwer. Hier kann HCL Volt MX helfen.

Die Lösung, die von Analysten hoch gelobt wird, adressiert genau diese Punkte:

  • Ein Quellcode für alle Plattformen – iOS, Android und Progressive Web Apps
  • Mehr eingebaute und damit sofort nutzbare Schnittstellen und Konnektoren zu anderen Anwendungen als jedes andere Wettbewerbsprodukt
  • Unabhängigkeit von den App-Stores der verschiedenen Hersteller
  • Skalierbar bis zu Millionen von Usern
  • Niedrige Total Cost of Ownership – allein schon durch nur ein Entwicklungsteam und nur eine Entwicklungsplattform

Damit ist HCL Volt MX die ideale Ergänzung für Domino-Developer, die native Anwendungen für alle Plattformen mit professioneller Unterstützung durch ein entsprechendes Werkzeug erstellen wollen. Wenn also auch Sie merken, dass Sie bei der App-Entwicklung Zeit verlieren, dann kann ich Ihnen nur das Webinar zu diesem Thema am 25.02. um 16 Uhr empfehlen.

 Und HCL Domino?

Auch zur bereits angelaufenen Beta-Phase für Domino v12 gibt es weitere Neuigkeiten in einem Webinar am 16.02. um 15 Uhr. Hier präsentieren meine Kollegen nochmals das Beta-Programm, die populärsten neuen Features und gehen auf Ihre Fragen ein. Wir sind schon auf Ihr Feedback gespannt!

So, nun wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sonntag, eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

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Tom Zeizels Blog: Die 5 Probleme der App-Entwicklung

7. Februar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Sie kennen das bestimmt: Da hat man eine gute Idee und braucht „mal eben schnell“ eine App dafür. Viele von Ihnen nutzen seit langem erfolgreich Domino-Anwendungen, um damit auch komplexeste Workflows sauber abzubilden. Und mit Nomad und anderen Technologien bekommen Sie diese Anwendungen auch auf mobile Endgeräte und in den Browser. Was macht man aber, […]

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HCL Domino V12 Beta veröffentlicht

30. Januar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Für diejenigen unter Ihnen, die diesen Blog schon länger lesen, werde ich nicht noch einmal alle Vorteile der Plattform insgesamt wiederholen. Stattdessen möchte ich mich heute auf ein eher allgemeineres Thema konzentrieren: Die Idee hinter einem System wie HCL Notes/Domino.

Ihr Bedarf. Ihre Daten. Ihre Anwendung.

Die Idee ist genial einfach: Sie brauchen eine Anwendung, um mit anderen Personen im Unternehmen gemeinsam an einem Prozess zu arbeiten? Etwas, das man nicht per E-Mail und/oder Excel lösen kann? Dann erstellen Sie diese Anwendung doch selbst. Dazu benötigt man eine Plattform mit folgenden Eigenschaften:

  • strukturierte Erfassung und Speicherung der Daten
  • einheitliche Benutzeranmeldung – auf Wunsch mit Multifaktor-Authentifizierung
  • Integration in Mail, Chat und Kalender, wo es sinnvoll ist
  • Verschlüsselung der Daten
  • und vor allem: Einfach muss es sein.

Diese Eigenschaften sind seit Jahrzehnten die Grundlage für den Erfolg von Notes und Domino als Anwendungsplattform. Selbst kleine und mittlere Unternehmen können auf Basis eines einzigen Servers eigene, kleinere und größere Anwendungen entwickeln, die eine zuverlässige und sichere Verarbeitung der Daten ermöglichen.

So haben einige unserer Kunden über die Jahre eine komplexe Vertragsverwaltung für ihre eigenen Produkte entwickelt und erstellen Jahr für Jahr damit die Rechnungen für die anfallenden Wartungsbeträge. Andere setzen auf Partnerlösungen, die ein komplettes Customer-Relationship-Management (CRM) in Notes/Domino abbilden. Hierbei schwören sie auf den Server im eigenen Haus, der auch in Zeiten von durch Gerichtsurteile fallenden Krücken wie Safe Harbor, Privacy Shield und den Standarddatenschutzklauseln auch im Sinne der DSGVO eine sichere Heimat für die dort gespeicherten Kundendaten und damit eine valide Alternative zu Cloud-Angeboten bietet.

Wer jetzt sagt: „Ja, aber die Kosten für einen eigenen Server sind doch im Vergleich zu Public Cloud Angeboten viel höher!“ – der hat sich oft verrechnet. Abgesehen vom Problem der Folgekosten eines DSGVO-Verstoßes ist eine Notes/Domino-Infrastruktur im Vergleich sehr viel günstiger zu betreiben als eine Cloud-Anwendung. Das rechnen Ihnen meine Kollegen und Kolleginnen von HCL Software in Deutschland oder unsere Business Partner gerne einmal vor.

Sie sind Rechtsanwalt, Journalist oder Arzt?

Ich bin kein Anwalt, aber ich bin mir sicher, dass die Verwaltung von Informationen, die unter die gesetzliche Schweigepflicht dieser und anderer Berufe fallen, eine besondere Herausforderung darstellt. Durch einen Business Partner, der viele unserer Kunden mit deren Kanzleien betreut, wurde ich in dieser Woche auf dieses Thema aufmerksam. Die Weitergabe solcher Daten stellt ihm zufolge sogar eine Straftat dar ­– und die unbedachte Nutzung von E-Mail und Dateispeichern in der Cloud wird hier zum Damoklesschwert, da die Kontrolle über den Cloud-Anbieter noch immer dem Geheimnisträger obliegt.

Da ist es mit der DSGVO, Standardvertragsklauseln und Auftragsdatenverarbeitung nämlich nicht getan! Einem Thesenpapier des Kompetenzzentrums Trusted Cloud – erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) – konnte ich entnehmen, dass da für Berufsgeheimnisträger erhebliche Rechtsunsicherheit herrscht. Wörtlich heißt es dort: „Unabhängig von der datenschutzrechtlichen Beurteilung einer Auftragsdatenverarbeitung sowie den berufsrechtlichen Regelungen besteht die strafrechtliche Problematik, dass die Beauftragung externer Dienstleister als eine unbefugte Offenbarung von Berufsgeheimnissen angesehen werden kann, die – auch bei Vorliegen einer Auftragsdatenverarbeitung – nach § 203 Abs. 1 StGB strafbar ist. Werden Dienstgeheimnisse verletzt, kommt in besonderen Fällen darüber hinaus eine Strafbarkeit nach § 353b StGB in Betracht.“

Für diese Berufsgruppen gibt es aus meiner Sicht keine Alternative zur Nutzung eigener Server für E-Mails und Anwendungen (z.B. HCL Domino), für die Ablage von Dokumenten (z.B. HCL Connections) und für die Kommunikation (z.B. HCL Sametime) mit Externen oder mit Kollegen im (Home) Office.

Mehr Informationen zum Beta-Programm

Aber zurück zum Beta-Programm von HCL Notes/Domino. Während diese Vorschau auf die kommenden Versionen früher nur Unternehmen offen stand, die zu diesem Programm eingeladen wurden oder sich separat dazu registriert hatten, öffnen wir nun das Beta-Programm „HCL Domino v12“ für alle unsere Kunden. Sie finden die Installation für eigene Tests zum Download in Ihrem Flexnet-Konto.

In der ersten Phase des Beta-Programms stellen wir die folgenden Komponenten zur Verfügung:

  • HCL Domino auf Docker (Englisch)
  • HCL Domino für Windows, Linux, AIX (Englisch)
  • HCL Traveler für Windows, Linux, AIX (mehrsprachig)
  • HCL Notes Standard für Windows (Englisch)
  • HCL Notes Standard für Mac (Englisch)
  • HCL Domino Designer und Admin Client (Englisch)

Ein Schwerpunkt dieser Version liegt – wieder einmal – auf dem Themenbereich Sicherheit für Ihre Anwendungen und Daten. Hier finden sich beispielsweise Neuerungen zur eingebauten Zweifaktor-Authentifizierung und zur Unterstützung von Let’s Encrypt, um die Kommunikation mit kostenlosen SSL/TLS-Zertifikaten absichern zu können. Wie gut diese Absicherung funktioniert hat HCL Lifetime Ambassador Daniel Nashed eingehend in seinem Blog-Post technisch analysiert. Schön ist auch zu sehen, dass es unter Anderem bereits eine Implementierung für die Anbindung an den DNS-Dienst der Firma Hetzner aus Deutschland gibt.

Mehr Informationen zur Beta finden Sie im offiziellen Blog-Eintrag unseres Kollegen Thomas Hampel. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, eine gute Woche – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

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Tom Zeizels Blog – HCL Domino V12 Beta veröffentlicht

30. Januar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Wie Mitte 2020 angekündigt, wird HCL in diesem Jahr die Version 12 von HCL Domino und HCL Notes veröffentlichen. Einen ersten Einblick können sich nun interessierte Kunden und Kundinnen über die, gerade in dieser Woche veröffentlichte, Beta-Version verschaffen, die bereits in Flexnet zum Download zur Verfügung steht. Für diejenigen unter Ihnen, die diesen Blog schon […]

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Tom Zeizels Blog: Eigenlob stinkt! Zwei Produkte im Fokus bei Gartner.

22. Januar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Tom Zeizels Blog: Eigenlob stinkt! Zwei Produkte im Fokus bei Gartner. Ein insbesondere durch Corona beschleunigter Prozess, nämlich die generellen Bestrebungen zu zeitlich und räumlich flexibleren Modellen für die tägliche Arbeit in Unternehmen, haben in vielen IT-Abteilungen zu Kopfzerbrechen geführt: Wie richte ich auf die Schnelle so viele Notebooks und iPads für das Home Office […]

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Eigenlob stinkt! Zwei Produkte im Fokus bei Gartner.

22. Januar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Wie richte ich auf die Schnelle so viele Notebooks und iPads für das Home Office ein? Wie stelle ich sicher, dass die Sicherheitsrichtlinien auch außerhalb der eigenen Büroräume eingehalten werden? Wie verwalte ich meine Lizenzen auf all diesen Geräten? Kann ich die Nutzung privater Endgeräte (Bring-your-own-Device) sicher anbieten?

HCL BigFix ist dafür genau die passende Software, die sogar von Gartner schon vor zwei Jahren unter den „Honorable Mentions“ für Endpoint-Management geführt wurde. Mittlerweile hat sich diese Lösung zur Verwaltung verschiedenster Geräte – das können Server, PCs, Notebooks, aber auch Selbstbedienungsautomaten, Kassen und virtuelle Maschinen on-premises oder in der Cloud sein – gut im Markt etabliert und unterstützt gerade auch beim Aufbau von sicheren Home Office Szenarien.

HCL BigFix ist unsere Lösung für die Endgeräte-Verwaltung

In der Regel gehört zum Verwalten von Geräten darauf ein Betriebssystem und Anwendungen zu installieren und mithilfe von Policies (also Regeln) die Sicherheitseinstellungen festzulegen und zu überwachen. Soweit machen das ja viele Lösungen am Markt. Mit HCL BigFix kann man jedoch auch bisher nicht verwaltete Geräte und virtuelle Maschinen im Unternehmen finden.

Und hier wird es spannend: Wie schnell ist „mal eben“ ein System aufgesetzt – aber sind auch die entsprechenden Lizenzen für das Betriebssystem und die dort installierte Software vorhanden? Einem unserer Kunden aus der Logistikbranche ist es damit gelungen 1 Mio. US-$ an Strafzahlungen bei einem Lizenzaudit zu umgehen. In so einem Fall macht sich der Einsatz von HCL BigFix augenblicklich und buchstäblich bezahlt.

Technikern wird gefallen, dass über das integrierte Patch-Management auftretende Sicherheitslöcher (die ja leicht für schwerwiegende Angriffe genutzt werden können) schnell gestopft werden. Die Zahl der unterstützten Betriebssysteme und Anwendungen von Drittanbietern ist groß: Windows, UNIX, Linux, MacOS und Anwendungen von Adobe, Mozilla, Apple und Oracle sind hier als Beispiel zu nennen. Bis zu 250.000 Endgeräte können so von nur einem BigFix Server verwaltet werden. Das vereinfacht die Arbeit und reduziert die Kosten enorm!

Unsere Allround-Lösung für das Marketing heißt Unica

Marketing-Experten von Heute suchen nach Lösungen, die alle Phasen einer Kampagne abdecken, ohne dass sie zwischen verschiedenen Systemen wechseln müssen:

  1. Planung und Targeting
  2. Durchführung und Auslieferung
  3. Optimierung und Verhaltensanalyse
  4. Verknüpfung mit anderen Systemen

Die HCL Lösung hierzu, die gerade intensiv bei Gartner betrachtet wird, ist das neue Unica V12.1. Dieses Angebot richtet sich an Marketingabteilungen, die ihre Kampagnen damit planen, vorbereiten, umsetzen und natürlich auch messen können. Sie ermöglicht eine Marketing-Automatisierung über eine Vielzahl von Outbound- und Inbound-Kanälen – Direktmailing, E-Mail, Website, Call Center, Mobile, Geldausgabeautomaten, Selbstbedienungsterminals, Kassensysteme und viele mehr. Unica hat viele zufriedene Kunden: Ein Beispiel aus Deutschland ist einer der größten Online-Händler mit mehr als 20 Mio. Kunden weltweit.

Gute Bewertungen sind unser höchstes Lob

Nun aber zurück zur Überschrift und der guten Nachricht. Wenn ich Ihnen, in meiner Rolle, diese Produkte vorstelle, dann muss ich mir den Vorwurf gefallen lassen, dass ich möglicherweise voreingenommen bin. Aber die Reviews bei Gartner peerinsights geben echte Kundenmeinungen wieder, und hier erreichen wir bei HCL BigFix mit 4,7 von 5 Sternen und einer Weiterempfehlungsrate von 88% – auch im Vergleich zu Produkten unserer Marktbegleiter – eine großartige Bewertung. Im Marketingbereich hat Unica bei Gartner peerinsights im November mit einer Weiter­empfehlungs­rate von 95% sogar den Customer’s Choice Award 2020 gewonnen.

Das nenne ich mal ein ordentliches Lob echter Kunden für die gute Arbeit, die HCL Software bei der Weiterentwicklung unseres Portfolios geleistet hat und weiterhin leisten wird.

Falls Sie übrigens die Reviews für HCL Domino oder HCL Connections vermissen: Es gibt auch diese Software Kategorien bei Gartner peerinsights. Allerdings lebt das Bewertungssystem davon, dass unsere Kunden dort auch ihre individuellen Erfahrungsberichte und Noten abgeben. Wenn Sie also unsere Produkte schon eine Weile einsetzen, geben Sie sich einen Ruck und tragen dort Ihre Bewertung ein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

PS.: Auch gute Nachrichten für unsere Domino Freunde: Die erste Beta der Domino V12 Familie steht ab sofort auf Flexnet für Bestandskunden zum Testen bereit!

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Tom Zeizels Blog: HCL hat Domino neu erfunden und die Kunden lieben es wieder!

18. Januar 2021 Posted by Thomas Zeizel, HCL

Tom Zeizels Blog: HCL hat Domino neu erfunden und die Kunden lieben es wieder!  „This is your wake-up call, guys!“ Vorurteile gibt es zuhauf, aber manchmal entwickeln sich auch Dinge – und dazu gehört ganz eindeutig HCL Domino. Wer sich nur an Gerüchten orientiert, hat schon verloren – auch als IT-Leiter. Richtig ist, dass vor […]

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