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The Benefits of Hybrid Cloud and Why it’s a Big Deal

31. Oktober 2020 Posted by Jason Cornell

With more and more enterprise technologies moving to cloud-based deployments it has become increasingly important for organizations to carefully evaluate their current digital experience implementations and formulate a cloud strategy and roadmap to get there to reap the business benefits of cloud for driving transformation, differentiation and ultimately achieving competitive advantage.

While the benefits are getting to cloud are compelling, organizations require flexibility in their cloud journey to minimize the challenges inherent in migrating mission critical workloads to the cloud. Migrating to a public or private cloud can take a lot of time, money and development resources. With HCL Digital Experience’s new hybrid cloud support organizations can exploit the benefits of cloud, maximize the value from their existing on-premise deployment and future proof their digital experience investment. 

New HCL Digital Experience hybrid cloud support enables customers to use their existing on-premise with the game-changing cloud-based content management features — without needing to migrate anything. Magic? No. Revolutionary? Yes. Using Kubernetes, you can now add our new future-leaning cloud features to an on-premises environment without needing to migrate anything to the cloud. 

This new hybrid cloud option brings three major improvements to your on-premises DX environments: 

  1. Content Composer: Create Content in Half the Time  

Deliver content for digital experiences quickly to your audiences. Dramatically improved content-creation tools and a redesigned Content Composer means business users can now model and create new content in half the time with a modern, intuitive drag-and-drop interface. 

2. Hot DAM! A New (Free) Cloud-Native Digital Asset Manager Included 

A new cloud-native digital asset management system (DAM) lets you add and organize media quickly and seamlessly. You can now manage your content from creation to execution with ease. And, unlike some other digital experience platforms in the market, this DAM is included at no addition charge.   

3. Experience API: Adaptable, Open APIs: 

A new open API-compliant set of headless REST services enables developers to deliver experiences using modern front-end JavaScript frameworks (Angular, React, Vue etc.). This provides greater agility in blending content, data, and applications.

Upgrading now means that your DX is faster and easier than ever — making your business-critical digital experience more valuable than ever before. Join us at our upcoming annual conference, DX Inspire, to learn more.  

Learn more: https://hclsw.co/dx-inspire-2020

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Was haben Fußball und die Hybrid Cloud gemeinsam – IBM CTO Heinz-Joachim Schmitz sicher nicht wie Flasche leer

17. September 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Es war ein etwas anderer Beitrag im IBM Livestudio Magazin am 15. September: Es ging um Parallelen zwischen Fußball und der heutigen modernen IT. Dabei haben wir die Idee und einen Vortrag aufgegriffen, den der IBM CTO (Chief Technology Officer) Heinz-Joachim Schmitz zur Eröffnung der neuen Düsseldorfer IBM Niederlassung im Dress von Fortuna Düsseldorf in Erstliga-Zeiten von Trainer Friedhelm Funkel und Manager Lutz Pfannenstiel gehalten hat.

Diesen Talk haben wir nun aus Zeitgründen stark vereinfacht und in etwas mehr als 15 Minuten gepackt. Was Heinz-Joachim nicht wusste ist, dass ich meine Moderation und meine Fragen mit bekannten Fußballphrasen und -sprüchen von Giovanni Trapattoni bis Bruno Labbadia ausschmücken würde. Und er wusste nichts von der Zuschaltung des Videokellers von Lars Basche in Siegburg. Hier das Gespräch:

Und hier zwecks bierernster Dokumentation den Quellennachweis: „Aus der Tiefe des Raums“ ist kein Spruch, sondern der Titel der Biographie eines meiner Fußballidole, von Günter Netzer, der mich – wenn ich es überhaupt noch nachvollziehen kann – für Fußball und meine Fohlen begeistert hat. Und es war Titel einer Sonderausstellung zu Ehren seines 75. Geburtstages.

„Zuerst hattet Ihr keine Fortuna, kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu“ wiederum ist Abwandlung eines Spruchs von Jürgen Wegmann. „Und die Karten sind nun neu gewürfelt“ stammt von Oliver Kahn. „Die gut intrigierte Gruppe“ hat unser aller Loddar Matthäus von sich gegeben.

Und dem Fußballexperten und versierten Taktiker Heinz-Joachim musste ich natürlich Giovanni Trappatoni mitgeben: „Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding.“ Schließlich stammt „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien“ von Andreas Möller. Als Reminiszenz an gute, alte Zeiten dann natürlich noch vom Düsseldorfer Kulttrainer Alexander Ristic: „Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.“ Hey, hey, hey, hier kommt Alex (oder Aleks) mit den Toten Hosen.

Und ja, Heinz-Joachim hat das Thema Fußball und IT wirklich frei nach Bruno Labbadia „hochsterilisiert“. Und eines ist für mich nach unserem augenzwinkernden Talk auch klar: Heinz-Joachim ist ganz sicher nicht wie Flasche leer. Gerne gehe ich mit Dir in die Verlängerung und sogar das Elfmeterschießen. Wir haben ja noch nicht einmal über automatisierte Abläufe auf den Flügeln und am Arbeitsplatz oder andere Themen gesprochen. „Wir hatten fertig“ mit dem schon mal zitierten Giovanni Trapattoni. Und wer diese und noch viele andere Zitate bekannter und weniger bekannter Fußballgrößen nachlesen möchte, der kann dies beispielsweise hier tun.

Und kurz nach unserem Talk bin ich dann mal wieder über Michael Kroker auf diese aussagekräftige Infografik gestoßen, die zu den ernsteren Part unseres Gesprächs passt. Nach einer von NetApp bei IDC in Auftrag gegebenen Studie arbeiten neun von zehn deutschen Unternehmenim Zuge der digitalen Transformation mit oder an neuen Geschäftsmodellen. Und die Cloud gilt als die Grundvoraussetzung für die digitale Transformation und datenbasierte Geschäftsmodelle.

(Stefan Pfeiffer)

Quizfrage: Welcher amerikanische IT-Konzern hat seit Jahren beste Beziehungen nach China – Digitalthemen der Woche bei #9vor9

25. August 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Unsere Digitalthemen heute bei #9vor9: Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier ist Schirmherr des Projektes „Ethik der Digitalisierung“, in dessem Rahmen in den kommenden zwei Jahren konkrete Handlungsempfehlungen für die Digitalpolitik ausgearbeitet werden sollen. Und natürlich kommen wir in diesen Zeiten nicht um die Executive Order von Trump bezüglich Tiktok, um den digitalen Streit zwischen den USA und China herum.

Doch weder Lars noch ich konnten das wirkliche Interesse erkennen, das eine Oracle oder eben eine Microsoft an einer Übernahme des Amerika-Geschäfts von Tiktok haben könnten. Geht es den beiden wirklich darum, die eigenen Cloud-Nutzerzahlen nach oben zu treiben, wie es Techcrunch vermutet, die Holger Mueller von Constellation Research entsprechend zitieren

TikTok will add plenty of load to their infrastructure service. That’s what matters to them with viral loads preferred. If Microsoft gets TikTok it could boost their usage by between 2% and 5%, while for Oracle it could be as much 10%.

Just what would an enterprise company like Microsoft or Oracle do with TikTok? | TechCrunch

Eine interessante Randnotiz: Welches Unternehmen pflegt seit vielen Jahren beste und enge Beziehungen nach China? Lars wusste es nicht. Ich wusste es auch nicht, bis ich einen entsprechenden Bericht in der FAZ (hinter Paywall) gelesen habe. Es ist Microsoft, das bereits 1998 ein Research Lab in China eröffnete. Bill Gates war hier wohl die treibende Kraft:

Als Gates sein Pekinger Lab mit allerhöchsten politischen Weihen vor mehr als zwanzig Jahren eröffnet hatte, gab es für Chinas Software- und Computerwissenschaftler nur zwei Wege zu einer vielversprechenden Karriere: Entweder man war in Peking für Microsoft tätig, oder man ging ins Ausland. Viele gingen, die meisten blieben und bauten eine erfolgreiche IT-Industrie und Internetwirtschaft auf.

Tiktok-Deal: Welche Privilegien Microsoft in China genießt

Vielleicht helfen ja jetzt die guten Beziehungen? Auch wenn sich gerade Bill Gates sehr kritisch zu einer möglichen Übernahme des US-Geschäfts von Tiktok durch Microsoft geäußert hat.

Kurz erwähnt haben sei noch die Auseinandertsetzung zwischen den Fortnite-Machern und insbesondere Apple. Mehr hier in der #heiseshow. Es wird spannend sein, wie es dort weiter geht.

Dann bis kommende Woche.

Cloud-Hosting: When an End Marks a New Beginning

15. Juli 2020 Posted by Barry Rosen

About one year ago, we announced the end of support for Connections Cloud. That date has now arrived, and that cloud is no longer. With this ending, we also mark an exciting new beginning. Please visit our Cloud Hosting Master Service Providers center to learn more about their offerings. 

I could not be prouder of the job that these truly masterful providers and our teams at HCL and IBM have done.  Here’s a short list of the many accomplishments of the last year: 

  • Thousands of customers around the globe were contacted and plans tracked 
  • Delivered multi-tenant Connections code to CH-MSPs 
  • Hosted seven webinars with nearly 1500 attendees 
  • Migrated over 100 organizations that use Connections
  • Migrated more than 16 TB of Connections data

This has been an incredible journey and I would like to thank all the teams involved, all of the CH-MSPs, HCL Connections Development, HCL Digital Solutions Product Management, HCL Digital Solutions Marketing, HCL and IBM Support, HCL White Glove team, and all the IBM and HCL people that worked so hard to make this transition happen.  

If you are a customer who didn’t take the proactive steps necessary to migrate your date, please go here to see the terms of service. 

Thanks,
Barry Rosen
Director of HCL Cloud Hosting MSP Program

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Understanding Cloud Applications: Own Your Data and Get the Data Migration Help You Need Right Now with Prominic.NET

11. Juni 2020 Posted by Jon Schultz

Prominic.NET is an authorized HCL Cloud Partner based in the United States, providing enterprise-grade private cloud hosting for organizations worldwide. Unlike the major public cloud providers, we focus on dedicated, private-cloud environments whenever possible, with an emphasis on security and privacy.  

We Know Collaboration

For over 20 years, Prominic has been providing enterprise-grade cloud hosting for custom Domino applications, email, Sametime, and now Connections at data centers in North America fully owned and controlled by us.  

We intimately understand the hardware and cloud resources needed to deliver smooth and fast performance. We know how to secure your environment properly, how to protect it from data loss, the configuration and administration best practices to implement, and how to troubleshoot when something goes bump. We also have an incredibly deep relationship with HCL, both to support them and provide front-line feedback as well as to advocate for you.  

We Respect Your Data Privacy  

We host our customers’ dedicated Domino environments in their own private cloud, in a way that respects and honors our customers’ data ownership and need for confidentiality. Unlike some other big cloud providers, we’re not mining your data to serve you ads or sell to third parties.  

Your mail isn’t on a shared, multi-tenant service like IBM SmartCloud Notes. Your Domino apps are under your full control, with no restrictions on what you can run, what you create, and what external systems and programs you need to integrate with.  

We are not powered by IBM Softlayer, AWS, Google Cloud, Azure, or any other public cloud provider. We operate on our own platform in our own data centers. All of our customers’ (and their customers’) data is hosted by us directly but controlled by them.  

We also have a dedicated compliance officer who trains our staff on best practices, and we undergo (and pass) an annual SSAE-18 SOC 2 Type 2 audit.  

This means that your data is in a stable and secure environment with a provider that provides one thing: high-quality cloud hosting and server management. We don’t mine your data nor snoop on your code; we respect you and the privacy of your data, and we care about your business.  

We Own Our Data Centers  

Prominic has invested a considerable amount of time and passion into building our own data center infrastructure to support our clients. This is the cornerstone of our commitment to security and privacy.  

First and foremost, this means we are flexible and responsive to the unique and ever-changing technical needs of our customers. Also, because we operate as a lean and flat organization, we don’t have to go through layers of management bureaucracy to get something updated or changed for you. If something needs to be done and we mutually agree on the plan, we do it.  

We don’t have to deal with Softlayer or AWS or some other third-party hosting company if we need to fix something or take a look at a system to improve performance. We also know exactly where your data is located in any of our data centers, providing accountability and peace-of-mind.  

An Integral Part othe Domino Community  

We have been very actively involved in the Domino community since our humble beginning on the campus of The University of Illinois Urbana-Champaign in 1998. Our team has served on boards of ​OpenNTF​ and the ​Penumbra Group​ and continue to be involved in all things Domino. We provide hosting for several Domino user groups, conferences (​CollabSphere​, ​Engage), open-source associations, HCL Masters and more.  

Why is that important? Because we know the HCL Domino ecosystem very well and we can not only recommend appropriate solutions developed by others in our field, but also refer you to the exact right people as needed. We’re all-in with HCL and the Iris/Lotus/IBM/HCL suite of collaboration solutions.  

Making the Switch from IBM SmartCloud Notes and IBM Connections Cloud  

Prominic is currently the only HCL Authorized Cloud Provider in North America for Domino, Volt, Sametime, and Connections, and will continue to provide services to customers worldwide.  

We’re currently focused on providing assistance in migrating companies from IBM’s cloud to ours, and we’re working closely with customers, HCL, and the IBM offboarding team.  

If you need to migrate your Notes/Verse mail, Domino applications, or Connections off IBM’s cloud by the July 2020 deadline, contact us as soon as possible. Just shoot us an email at ​Sales@Prominic.NET​ or give us a call at +1.217.356.2888. We are always happy to hear from those passionate about HCL Domino, Sametime, Connections, and related products, and if there is something you need help with, we’re happy to assist.

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Digitalthemen der Woche bei #9vor9: Mit dem Gaia-x-Raketsche zum Mond und das LinkedIn Nadelöhr und Gunnis Live-Videos

9. Juni 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Und es war heute mal wieder Zeit für #9vor9, die Digitalthemen der Woche. Unser Lars hatte das Thema fairer digitaler Wahlkampf und das entsprechende White Paper der Stiftung Neue Verantwortung auf der Pfanne. Ich konnte mich zugegebenermaßen dafür heute Morgen bei aller Dringlichkeit nicht dafür erwärmen. Irgendwie führt das Ge-Trump-ele auf Twitter in den USA bei mir unterdessen zu einer gewissen Ermüdung. Sollte es aber keinesfalls.

Und Gunnar hat die Social Bars vorgestellt, die es nun seit 10 Jahren gibt – und weiter geben soll. Dazu verweise ich gerne auf seine Aufnahme und das entsprechende Blog Posting zu Social Bars in Bonn.

Und meine Themen der Woche: Wie der Hesse sacht, mit dem Raketsche ab uf de Mond oder Gaia-x

Mondreise der Digitalpolitik, möglicher Gold-Standard für Cloud-Dienste, vollmundige Worte von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) anlässlich der Vorstellung des europäischen Dateninfrastrukturprojekts Gaia-x:

Mit GAIA-X gehen wir einen großen Zukunftsschritt in die Datenökonomie. Das Ziel ist ein digitales Ökosystem in Europa, das Innovationen und neue datengetriebene Dienste und Anwendungen hervorbringt. Wir laden alle europäischen und internationalen Partner, die unsere Leitprinzipen wie Offenheit und Transparenz, Vertrauen, Souveränität und Selbstbestimmtheit teilen, zur Mitarbeit ein.

BMWi – Deutschland und Frankreich Vorreiter beim ersten Schritt Europas in Richtung einer europäischen Dateninfrastruktur

Internationale Partner, beispielsweise aus China oder den USA, dürfen also demzufolge mit auf den Mond – solange sie sich an die europäischen Regeln halten. Knackig die Aussage von Elie Girard von Atos:

Wir haben den Kampf um die Daten der Verbraucher verloren. Die nächste Welle, die vor und nicht hinter uns liegt, sind die Unternehmensdaten.

Gaia-X: Deutschland und Frankreich stellen europäische Cloud vor | ZEIT ONLINE

Offensichtlich will man einen Fokus gerade auch in den Bereich Industrie 4.0 legen, um sich hier im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Doch die Skepsis ist groß. So schreibt die Wirtschaftswoche:

Der Vorsprung der amerikanischen Cloud-Unternehmen ist nicht mehr aufzuholen. Jetzt will Europa sie zu hiesigen Standards für den Datenschutz verpflichten. Eine „Mondlandung für die Digitalisierung“ ist das aber nicht.

Gaia-X: Warum die europäische Cloud kein Höhenflug ist

Auch Markus Beckedahl nimmt auf netzpolitik.org natürlich kritisch Stellung zu Gaia-X und bei ihm schwingt natürlich das Misstrauen mit, dass US-Cloud-Anbieter ihren Behörden doch Zugriff auf Daten geben – auch wenn beispielsweise mein Arbeitgeber das offiziell ausschließt. Das Misstrauen bleibt:

Bei Gaia-X sind alle großen Namen dabei, von Deutsche Telekom bis Siemens. Das ist leider kein Garant für Erfolg und Qualität, denn gerade fällt mir kein technologisches Großprojekt ein, wo alle deutschen Großunternehmen kooperiert und erfolgreich eine neue Technologie entwickelt haben.

Gaia-X – Unter Mondlandung gehts nicht

Große Skepsis schwingt mit, doch immerhin könne man im Falle eines Scheiterns die entwickelten Sachen immerhin weiterverwenden, da diesmal alles mit Open Source und Open Standards gemacht werde.

Und wie sieht „die Wirtschaft“ das Ganze? Michael Kroker zitiert eine Umfrage, die Hewlett Packard Enterprise (HPE) in Auftrag gegeben hat. Über 2.000 Manager aus Frankreich und Italien, den treibenden Ländern hinter Gaisa-x, wurden befragt. In Deutschland sehen 85 Prozent der Befragten digitale Souveränität als sehr wichtig an, in Frankreich sind es nur 65 Prozent. Und wie viele der Führungskräfte kennen Gaia-x? Fast identische Werte, die bei nur 23 bis 22 Prozent herumdümpeln.

LinkedIn: Reichweite, Reichweite, wir wollen (organische) Reichweite

Und meines zweites Thema: Immer weniger organische Reichweite auf LinkedIn, da die immer mehr Inhalte in den individuellen Newsfeeds der Anwender ausgespielt werden und die User sich überfahren fühlen. Thomas Hutter hat hier einen lesenswerten Beitrag geschrieben. Die wachsende Zahl der Nutzer in Kombination mit einer dichteren Vernetzung und der Zunahme von Inhalten führe dazu, dass die organische Reichweite sinke. Déjá-vu also auf LinkedIn. Wir sehen das, was schon auf anderen Plattformen passiert ist, nun auf dem sozialen Netzwerk, das für B2B-Kontakte da sein will.

Thomas rechnet das dann auch sehr plastisch vor, wie viele Beiträge man denn durchschnittlich bei welchem Vernetzungsgrad sieht. Ich nehme mal das Beispiel mit 1.000 Netzwerkontakten:

Mitglied Y ist mit 1’000 Personen auf LinkedIn verbunden.

40 % der mit Mitglied Y verbundenen Personen publizieren pro Tag einen Link oder ein Bild oder ein Video oder interagieren mit einem Beitrag aus dem Netzwerk.

20 % der mit Mitglied Y verbundenen Personen publizieren pro Tag zwei Linkbeiträge oder zwei Bilder oder zwei Videos oder interagieren mit zwei Beiträgen aus dem Netzwerk.

10 % der mit Mitglied Y verbundenen Personen publizieren pro drei Linkbeiträge oder drei Bilder oder drei Videos oder interagieren mit drei Beiträgen aus dem Netzwerk.

5 % der mit Mitglied Y verbundenen Personen sind sehr aktiv auf LinkedIn und publizieren pro Tag 10 Linkbeiträge oder 10 Bilder oder 10 Videos oder interagieren mit 10 Beiträgen aus dem Netzwerk.

Mitglied Y könnte somit 1’600 Beiträge pro Tag sehen.

LinkedIn: Warum Du immer weniger und vielleicht schon bald keine organische Reichweite erhalten wirst

1.600 Beiträge am Tag. Ich selbst liege bei 2.000 Kontakten. Da kann man sich ausrechnen, was passiert. Man ist gar nicht mehr in der Lage, die Inhalte zu konsumieren und muss eigentlich radikal selektieren. Und dafür – so auch die Beobachtungen von Gunnar und Lars – ist LinkedIn derzeit nicht wirklich geeignet. Und ob der von Thomas zitierte Algorithmus nun wirklich die Inhalte sinnvoll auf meine Interessen zuschneidet, da habe ich so meine Zweifel. Newsfeeds nerven unterdessen in aller Regel, wie ich schon vor des öfteren im Blog beklagt habe. Und LinkedIn ist da keine Ausnahme

Bewusste Teilnahme statt Newsfeed-SPAM: IBM Livestudio Magazin steigt auf LinkedIn private Events um

Und auch wir #9vor9’ler sind da schuldig. Gunnar hat verganngene Woche ja fast stündlich seine Live-Formate gestreamt. Wir – Lars, das Team und ich – senden jeden Dienstag um 11 Uhr das IBM Livestudio Magazin. Die Beispiele lassen sich fortführen. Hinzu kommt noch, dass bei LinkedIn Live, des Livestreaming-Videoformats, und LinkedIn Events, des Video-Eventformats, das Targeting ganz offensichtlich nicht sauber funktioniert. Was meine ich damit? Das deutschsprachige Livestudio Magazin wollen wir nur an die deutschsprachigen Follower der weltweiten IBM Unternehmensseite ausspielen. Genau das funktionierte mit LinkedIn Live nicht sauber, so dass wir einmal die weltweiten Follower „zuge-spam-t“ haben.

Deshalb sind wir nun auf LinkedIn Events und dort auf private Events umgestiegen und werden heute erstmals darüber senden. Warum? Über öffentliche Events von LinkedIn Events würden wir wieder die ganze Welt „stören“, statt nur die angedachte Zielgruppe anzusprechen. An einem öffentlichen LinkedIn Event kann jeder, der die URL hat, teilnehmen. Das Event ist über die LinkedIn Suche auffindbar und niemand genehmigt eine Teilnahme. und darauf, dass sich eine Livestudio Magazin Communiyt bildet. Unser Event ist dabei nicht als ein „One-off“ am heutigen Dienstag definiert, sondern über ein Zeitraum bis Ende des Jahres, so dass alle registrierten Teilnehmer über die bekannte URL jeden Dienstag das Livestudio Magazin sehen werden. Mal schauen, ob das Format so funktionieren wird. Ich werde hier weiter berichten.

Und natürlich bleibt auch in unserem Setup die Formel wahr, die Thomas Hutter am Ende seines Beitrags zusammenfasst:

Die Erfolgsformel bleibt in der Regel identisch. Beiträge die a) relevant sind, b) Aufmerksamkeit generieren, auffallen und ins Auge stechen c) zur Interaktion anregen und d) Mitglieder zeitlich binden, erhalten in den meisten Fällen die besten Resultate.

LinkedIn: Warum Du immer weniger und vielleicht schon bald keine organische Reichweite erhalten wirst

Livestreaming und Long Tail beim IBM Livestudio Magazin

Wichtig ist natürlich, dass nicht nur die Liveaussendung des Magazins und der anderen Sendungen wichtig ist. Die größere Reichweite erreichen wir im „Long tail“, das heisst viele Zuschauerinnen und Zuschauer schauen sich das Magazin oder die einzelnen Beiträge später auf YouTube, auf unserer Webseite oder auf Landing Pages der IBM an. Doch bleibt die Livesendung ein wichtiger Start, denn darüber versuchen wir authentisch mit immer mehr Livebestandteilen zu kommunizieren.

(Stefan Pfeiffer)

Understanding Cloud Applications: Get the Data Migration Help You Need Right Now

3. Juni 2020 Posted by Maria Nordin

On July 16, 2019, HCL announced the End of Marketing/End of Service of Connections Cloud and SmartCloud Notes (SCN) with services ending July 16, 2020. 

To make the migration as smooth, safe and secure as possible, and to ensure the future of our customer’s data and software, HCL has appointed a small number of HCL Cloud Hosting Partners/Managed Service Providers to deliver cloud services directly to you. ISW is one of these providers.  

ISW is a multi-awardwinning Asia Pacific and European software and technology firm focused on delivering innovative and intelligent business technology solutions to our customers globally. 

Its cloud business started in 1996, long before the technology was known as “cloud.” ISW was one of the first companies in the world to offer Domino 4.5 hosted. It has been a leading expert in hosting and managing HCL Connections with cloud deployments since Connections 2.5. ISW is the creator of HCL Connections’ new Activities module Activities Plus, which is a major component of HCL Connections today 

You can feel confident that ISW offers a secure and safe cloud environment equipped with the latest technology. 

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Pöbeleien bei #9vor9 zu Lieferketten, der digitalen Souveränität Europas und dem Schuss, den die deutsche Wirtschaft immer noch nicht gehört hat

7. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Auf besonderen Wunsch von @ITBeobachter heute einige Pöbeleien bei #9vor9 von und mit Gunnar, Lars und mir und das live auf 4 Kanäle, wie unser Gunnar stolz aufgeplustert zu vermerken hatte:

Dominierendes Thema heute die Lieferketten und die Frage, wo Deutschland, besser wo Europa wieder autarker, unabhängiger von China, den USA oder anderen „Playern“ werden muss. Die Themenbereiche reichen vom gerade heiß diskutierten Gesundheitswesen, wo nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen wieder sichergestellt werden muss, dass Europa auch jenseits der Klopapierrolle die notwendige Vorräte vorhalten sollte und auch wieder Produktionskapazitäten für kritische medizinische Güter fördern sollte, bis zu einer deutlich unabhängigeren europäischen IT-Infrastruktur.

Jedes dieser Themen – es gibt noch einige weitere – sollte, ja muss jetzt separat diskutiert und bewertet werden. Es ist auch eine Chance, vielleicht sogar eine Notwendigkeit, Fehler der Vergangenheit, wie sie gerade Gunnar am Beispiel Huawei dargelegt hat, nach Möglichkeit wieder gutzumachen. Michael Kroker hat in seinem Rant vor kurzem auf die Abhängigkeit von China in vielen Lieferketten der IT-Industrie aufmerksam gemacht:

„Die drohende Pandemie mit dem Corona-Virus offenbart die Achillesferse der globalen IT-Industrie – die starke Ausrichtung vieler Lieferketten auf China. Alternative Optionen für Fertigung und Beschaffung können das Risiko eines Produktionsausfalls verringern.“

Krokers RAM: Das Corona-Virus zeigt – die IT-Industrie muss ihre Lieferketten neu denken! | Kroker’s Look @ IT

Mich persönlich wird das Thema Lieferkette, Supply Chain in COVID-19-Zeiten in den kommenden Tagen weiter beschäftigen. So werde ich mit meinem Kollegen Eduard Erhart zum Thema für das IBM Livestudio Magazin vom 14. April unterhalten.

Generell sind die aktuellen Erfahrungen in kritischen Bereichen unserer Infrastruktur – zumindest laut Lars und meiner Wenigkeit-, eine klare Aufforderung an „den Staat“, am besten an „Europa“, die kritischen Bereiche zu identifizieren und wo notwendig regulierend, motivierend und investierend einzugreifen.

Neben dem Gesundheitswesen ist ein wichtiges, durchaus zentrales Thema wie erwähnt die IT-Infrastruktur – und das weit über das Thema 5G und Huawei hinaus. heise online stellt dazu in einer Überschrift, eine passende, wichtige und auch provokative Frage zur digitale Souveränität, zitiert Holger Dyroff aus dem Vorstand der Open Source Business Alliance: „Kann Deutschland ohne US-Cloud Anbieter überleben?“ Wieder einmal kommt die Frage auf den Tisch, ob Europa eine unabhängige europäische Plattform fördern muss. Gaia-X als virtueller Hyperscaler über verschiedene Provider und Dienste hinweg könne ein solcher, erster Ansatz sein. Die natürlicherweise IT-interessierten heise Leser sehen mit deutlicher Mehrheit die Notwendigkeit, digital souveräner zu werden:

Etwas weniger ermutigend sind dagegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Realistisch noch die Eigeneinschätzung: Deutsche Unternehmen geben sich eine Drei im Fach „Digitales“. Schockierender unserer aller Meinung nach ist aber, das wohl nur jedes vierte Unternehmen 2020 in digitale Geschäfte investiert. Hier haben viele ganz offensichtlich den Schuss noch nicht gehört.

Der Weckruf, jetzt massiv in die Digitalisierung zu investieren, ist wohl doch noch nicht in deutschen Unternehmen gelandet, auch wenn manche Journalisten und Podcaster das glauben. Ich hoffe einmal, dass diese Ergebnisse sich zeitnah ändern werden.

(Stefan Pfeiffer)

Der zweite Testlauf vom IBM Livestudio Magazin mit Call for Code, dem Summit-Supercomputer und interessanten Cloud-Angeboten

1. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Gestern haben wir das zweite IBM Livestudio Magazin gesendet. Noch alles rau und ungeschliffen, aber wir werden uns sicher und hoffentlich bald steigern. Übung macht gerade in diesen Zeiten den Meister, wie ich ja auch gestern bei 9vor9 gesagt habe. Themen im Livestudio waren der Call for Code der IBM rund um den Klimawandel und jetzt auch COVID-19, der Summit-Supercomputer, den Forscher einsetzen, um Mittel gegen COVID-19 zu finden, und einige der Cloud-Angebote der IBM zur effizienten Datenübertragung oder die Unterstützung bei der Virtualisierung von Arbeitsplätzen.

Ich freue mich auf kommenden Dienstag. Dann sollten wir neue Technik am Start haben.

Sehzeichen: Moovster – Mobilität ist Kultur. Mobilität ist Lifestyle.

5. März 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Gestern bin ich per Zufall über ein neues Vidoe gestoßen, das meine Kollegen:innen zu Moovster produziert haben. Ist eine coole Lösung, die rein zufällig auf IBM Technologie läuft. Mobilität ist Kultur. Mobilität ist Lifestyle. Hier das Video:

Ich zitiere mal aus der Pressemitteilung von 2019:

„Dazu hat Moovster, ein Spin-off der BMW AG, gemeinsam mit IBM eine Mobility-as-a-Service Plattform entwickelt. Eine App belohnt die Nutzer in Form eines Bonusprogramms für ihr urbanes Mobilitätsverhalten mit exklusiven Benefits. Am meisten wird belohnt, wer alle in einer Stadt vorhandenen Mobilitätsangebote flexibel nutzt und besonders nachhaltig unterwegs ist. … Wem diese Vorteile noch nicht genug sind, der lässt sich zusätzlich seine Mobilität von seinem Arbeitgeber bezahlen. Hierfür gibt Moovster Firmen eine einfache Servicelösung an die Hand, mit der Sie Ihren Mitarbeitern ein flexibles Mobilitätsbudgets zur Verfügung stellen können. Die Mitarbeiter können sich aus diesem Mobilitätsbudget dann ihre maßgeschneiderte private Lösung aus verschiedenen Verkehrsmitteln selber zusammenstellen und gleichzeitig Geld sparen.

IBM Newsroom – 2019-06-13 IBM und Moovster bereiten den Weg zu flexibler, nachhaltiger und intelligenter Mobilität in Städten – Deutschland

Hier geht es zur Moovster-Webseite. Wer sich mehr zur Moovster-Lösung ansehen und -hören will, kann auch dieses Interview anschauen, das Gunnar Sohn auf der Think at IBM 2019 mit Mario Lochmüller, Gründer und CEO der Moovster GmbH, und Peter Schel, Executive Partner bei IBM Global Business Services geführt hat:

Kurz notiert: Unternehmen nutzen durchschnittlich 1.295 Cloud-Dienste

18. Februar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Zahlen, über die ich im Artikel von Chief Marketing Technologist Scott Brinker gestolpert bin und die mich beeindruckt haben: Laut dem Netskope’s 2019 Cloud Report nutzen Unternehmen durchschnittlich heute schon 1.295 Cloud-Dienste. Zugegebenermaßen war ich über diese Zahl extrem erstaunt. Und natürlich soll die Zahl weiter wachsen.

Im Report werden dann noch die Bereiche aufgeschlüsselt, die entsprechende Services nutzen. Vorne liegt demnach das Marketing vor der Personalabteilung.

* Netskope ist ein Unternehmen, dass auf Cloud Security spezialisiert ist und Funktionen von Data Loss Prevention (DLP) bis zu Web Threat Detection bewertet. Das verbirgt sich hinter der Spalter „Not Enterprise ready“.

Microsoft Cloud in der Schweiz

23. Januar 2020 Posted by Gerda Marx

Bereits im Dezember 2019 haben zwei Microsoft Daten-Center in der Schweiz Ihre Arbeit aufgenommen. Die Microsoft Azure Services sowie Office 365 mit Exchange Online, SharePoint Online und OneDrive for Business sowie Teams können seitdem genutzt werden. Dynamics 365 und Power Plattform sollen in 2020 folgen. Mehr als 30 Kunden [...]

Der Beitrag Microsoft Cloud in der Schweiz erschien zuerst auf hedersoft Blog.

Angedachte Euro-Cloud GAIA-X: Wie soll die griechische Urmutter funzen, wenn wir nicht mal die Milchkanne vernetzen können? Alles nur Sache der Wahrnehmung

4. November 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ein süffisanter und lesenswerter Artikel von

europäische Cloud-Infrastruktur entstehen, die nicht nur weniger abhängig von den derzeit dominierenden Cloud-Angeboten aus den USA und China machen, sondern auch als europäische Dateninfrastruktur die Grundlage den Durchbruch bei der Digitalisierung von Industrie und Mittelstand legt.

Die Autoren von netzpolitik bemerken korrekt:

Eine Infrastrukturbaustelle nach der anderen

Damit eine Cloudinfrastruktur funktionieren kann, muss die Bundesregierung allerdings erstmal für akzeptable Netzanbindung sorgen.

… „Mit dem klassischen Tiefbau allein sind [die ambitionierte Ausbauziele der Politik] bis 2025 nicht erreichbar.“ Die Bundesregierung hat es nicht geschafft, bis Ende 2018 allen Bürgern 50 MBit/s zu liefern. Sie deutet indes bereits an, auch das Ziel „Gigabit-fähige Leitungen für alle bis 2025“ zu verfehlen.

über Digitalgipfel – Schornsteine zu Cloudspeichern

Dass Titelbild des Beitrages auf netzpolitik mit den rauchenden Schornsteinen im Pott ist selbstredend. Ohne vernünftige Infrastruktur an jeder Milchkanne, macht auch ein Gaia-X wenig Sinn. Doch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer scheint zum Thema Bereitbandausbau anderer Meinung. Alles nur eine Frage der Wahrnehmung?

Die Wahrnehmung beim Bürger ist verbesserungswürdig.

Und hart, wohl aber auch treffend  das Urteil, dass der Digitalgipfel als zentrale netzpolitische Konferenz der Bundesregierung postuliert wird, man aber hauptsächlich der Wirtschaft und industrienahen Einrichtungen ein Plattform gebe. Der Digitalgipfel sei eine Marketingplattform für die Vermarktung der Cloud-Initiative – und der Unionsparteien gewesen.

Weitere Meinungen und Zitate zum Digitalgipfel aus meiner Twitter-Timeline:

Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, hatte sich kritisch zum Digitalgipfel geäußert, so von wegen Werbeveranstaltung der Union …

Heinz-Paul Bonn ordnet in seinem Beitrag ein:

Sigmar Gabriel weiß es natürlich besser (aber vielleicht braucht auch die deutsche Automobilindustrie mehr als eine europäische Cloud):

Und die deutsche Microsoft-Chefin scheint nicht überzeugt – und das wo die Bundesregierung Microsoft doch so zu lieben scheint:

Und die FAZ hat vorher wie folgt berichtet:

Und Doro Bär ist mit der deutschen Bedenkenträgerei nicht zufrieden:

Gunnar war vor geraumer Zeit nicht optimistisch:

Image by Foto-Rabe from Pixabay

Kurz notiert: Warum scheitern alle öffentlichen IT-Projekte?

2. September 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Es war Thema beim vergangenen #9vor9 vom 27. September 2019, das von Peter Altmaier forcierte europäische Cloud-Projekt Gaia-X und Gunnar hat am gleichen Tag auf Piqd den FAZ-Artikel zum Thema kommentiert:

Alle Modellprojekte erhielten horrende Finanzspritzen und hochbezahlte Strategieberater, die sich in den Ministerien die Klinke in die Hand gaben (und wohl auch noch geben). Was ist denn aus dem Förderportal oder dem Liegenschaftsnachweis geworden? Diese und andere Projekte endeten als digitale Mumien. Auch aus Gaia-X wird wohl nix.

über Aus Gaia-X wird nix – warum wohl auch Bundeswirtschaftsminister Altmaier digital scheitern wird

Passend dazu berichtet jetzt der Spiegel am 30. August zur geplanten neuen Bundes-IT:

Das wichtigste und teuerste Digitalprojekt der Bundesregierung, die Modernisierung der IT der Bundesverwaltung, wird zum Fiasko.

über Bundesregierung: Neue Bundes-IT wird zum Milliardenfiasko – SPIEGEL ONLINE

Die Idee von einheitlichen IT-Arbeitsplätze in allen Bundesbehörden scheint weit entfernt. Stattdessen explodieren die Kosten und der Haushaltsausschuss des Bundestages fordert, so der Spiegel, eine „Neuordnung“.

Für den naiven Beobachter stellt sich immer wieder die Frage, warum es nicht gelingt, in der öffentlichen Verwaltung und durch die öffentliche Hand erfolgreiche IT-Projekte umzusetzen. Ist es die föderale Struktur, die uns oft in die Suppe spuckt? Ist es der Kompetenzstreit zwischen Behörden und Ministerien? Braucht es doch das Digitalministerium, aber dann bitte mit strikter Weisungsbefugnis? Ach nein, wir sind ja föderal und das ist ja gut so. Wirklich immer und für alle Themen?

Und ich fange gar nicht an damit, dass „der Staat“ Plattformbetreiber werden sollte, von der möglichen Bedeutung von Open Source in der öffentlichen Verwaltung,  sich vor allem am Arbeitsplatz von der Abhängigkeit von und den horrenden Kosten für Microsoft-Lizenzen lösen solle.

Nicht nur angesichts der gerade verkündeten Kandidatur um den Vorsitz der SPD, hier auch nochmals der Link zum Gespräch mit Saskia Esken, Bundestagsabgeordnete der SPD, Peter Ganten, Vorsitzender der Open Source Business Allianz, Michael Seemann, Blogger, und Moderator Stephan Dörner von t3n zu „Freier Code für freie Bürger: Ohne eine starke Lobby wird Open Source in der öffentlichen Verwaltung nicht vorankommen“.

(Stefan Pfeiffer)

#9vor9: Zu Kundendienst per Twitter, der europäischen Götter-Cloud und Videoplattformen

27. August 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Heute Themen bei #9vor9: Meine DSL-Probleme und die Erfahrungen mit der Hotline der Telekom, den Servicetechnikern, die hier vor Ort waren, und mit dem Twitter-Team @Telekom_hilft. Abstrahiert von meinem konkreten Fall: Über welche Kanäle sollten Unternehmen Kundendienst leisten? Unser Traditionalist Axel Oppermann, derin jeder Sendung den Kauf der WiWo für 6,20 Euro empfiehlt, ist für Service in der 1:1 Kommunikation und bevorzugt die traditionelle Hotline. Gunnar und ich haben damit keine guten Erfahrungen gemacht und halten schon was davon, Probleme nicht nur unter dem Deckel zu halten, sondern auch öffentlich zu machen.

Außerdem ging es um die Altmaier’sche europäische Cloud als Alternative zu Amazon, Microsoft oder Google und wer die denn betreiben könnte. Schließlich hat Gunnar dankenswerterweise noch meinen Beitrag zu Videoformaten und -plattformen im Business-To-Business-Umfeld (B2B) aufgegriffen. Wir warten auf LinkedIn Video und sind gespannt. Axel hat es (natürlich) schon gesehen und rät dazu, alle Plattformen zu bespielen. Ausnahmsweise sind wir uns da mal einig. Mit E-Camm, der Software, die wir zum Streaming und Aufzeichnen nutzen, können wir ja Facebook, Periscope/Twitter und YouTube bespielen.

 Bild von intographics auf Pixabay