In diesem Frühjahr gibt es viele spannende Updates, die Ihre Arbeit mit Teams, Copilot und SharePoint noch einfacher machen. Hier sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
Outlook
Outlook-Termine direkt im Chat planen
Mit Copilot können User Besprechungen jetzt einfach direkt im Chat vereinbaren, ohne Outlook öffnen zu müssen. Die KI fragt Schritt für Schritt nach Details wie Datum, Ort und der Tagesordnung. Bevor die Einladung verschickt wird, kann der fertige Termin in Outlook noch einmal in Ruhe geprüft werden.
Copilot
Neue Namen für den Copilot
Microsoft 365 Copilot hat neue Namen bekommen, um die verschiedenen Versionen besser voneinander zu unterscheiden. Der bisherige Copilot für Microsoft 365 heißt nun „Copilot Premium“, während der kostenlose Chat als „Copilot Basic“ bezeichnet wird. Diese Änderungen treten offiziell am 17. April 2026 in Kraft.
Wasserzeichen für KI-generierte Medien
Inhalte, die mit Hilfe von KI erstellt oder verändert wurden, erhalten nun automatisch digitale Wasserzeichen in Audio- und Videodateien. Dies sorgt für mehr Transparenz, damit jeder sofort erkennt, ob ein Medium künstlich erzeugt wurde. Administratoren können diese Sicherheitsfunktion zentral für das ganze Unternehmen aktivieren.
Flex Routing für eine schnellere KI
Damit der Copilot auch bei sehr vielen gleichzeitigen Anfragen in Europa stabil läuft, gibt es nun das sogenannte „Flex Routing“. Dabei können Anfragen bei Bedarf vorübergehend über Rechenzentren in anderen Regionen verarbeitet werden, um Wartezeiten zu vermeiden. Allerdings werden EU User auch zu Rechenzentren ausserhalb der EU weitergeleitet. Diese Funktion lässt sich aus Datenschutzgründen in den Einstellungen bei Bedarf auch ausschalten.
Der neue Cowork-Assistent
Mit „Cowork“ bekommt der Copilot eine Funktion, die komplexe Aufgaben über verschiedene Programme hinweg für den User koordiniert. Er erstellt mehrstufige Arbeitspläne und hilft Ihnen dabei, E-Mails, Meetings und Dateien effizient zu verwalten. Wichtige Aktionen führt der Assistent dabei erst aus, nachdem der User ausdrücklich zugestimmt haben.
Teams
Übersichtlichere App-Leiste in Teams
Die Seitenleiste in Microsoft Teams wurde vereinfacht, indem die Namen der Apps standardmäßig ausgeblendet werden. Das sorgt für eine aufgeräumte Oberfläche und bietet dem Nutzer mehr Platz für Ihre eigentliche Arbeit. Wer möchte, kann die Leiste sogar ganz verbergen oder die Namen bei Bedarf wieder einblenden. Wer das gar nicht mag, kann in den Einstellungen dies wieder rückgängig machen.
Eigene Wahl für die Enter-Taste
User können in Teams jetzt selbst entscheiden, wie sich die Enter-Taste beim Schreiben von Nachrichten verhalten soll. So kann der Nutzer auswählen, ob ein Tastendruck die Nachricht sofort abschickt oder lediglich eine neue Zeile im Textfeld beginnt. Diese Einstellung lässt sich ganz einfach in den Optionen Ihres Teams-Programms anpassen.
Aufgaben-Chat im Planner
Die alte Kommentarfunktion in Planner-Aufgaben wird durch einen echten Chat ersetzt, der viel mehr Möglichkeiten bietet. Sie können dort nun Rich Text nutzen und Kollegen mit dem @-Symbol direkt in einer Diskussion erwähnen. Das sorgt für eine deutlich bessere Kommunikation innerhalb Ihrer Projekte.
Entwürfe in Teams
Neben den gespeicherten und gefolgten Threads finden die User in den Schnellansichten in Teams auch Nachrichten die Sie begonnen aber noch nicht abgeschickt haben.
Mikro testen vor dem Meeting
Nutzer von Teams können ab sofort Ihr Mikro vor Beitritt eines Meetings testen.
SharePoint
Überarbeitete Startseite
SharePoint erhält ein moderneres Design für die Einstiegsseite, das die Navigation vereinfachen soll. Zur Zeit kann der User noch auswählen ob er mit dem neuen oder alten Design arbeiten möchte.
AI in SharePoint
Der bisherige „Knowledge Agent“ wird in „AI in SharePoint“ umbenannt, um die Funktion klarer zu beschreiben
Wichtige Datenschutz-Einstellung
Für die Nutzung der KI-Vorschau in SharePoint ist es in Europa nun zwingend erforderlich, dass Administratoren den Anbieter „Anthropic“ als Unterauftragsverarbeiter explizit freigeben. Ohne diese Aktivierung erhalten Nutzer Fehlermeldungen bei der Verwendung der KI-Funktionen.