Posts Tagged: ‘Soziales Netzwerk’

Virtuelle Eventformate heute: Wo bleibt der soziale Kontakt, das „Netzwerken“ – #9vor9 mit Gerhard Schröder und Lars Basche

29. September 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Die perfekte Präsentation von Produkten oder Dienstleistungen kann man in einem virtuellen Format hinbekommen. Apple hat es beispielsweise vor kurzem wieder vorgemacht. Was ist aber mit dem Netzwerken, dem sozialen Kontakt, dem gemeinsamen Kaffee oder Bier, das der:die Vertriebler:in auf der konventionellen Veranstaltung mit seinen Kunden:innen und Interessenten getrunken hat, dem Small Talk, der aber so wichtig ist? Schwierig und ausbaufähig, das meinten alle Teilnehmer des heutigen #9vor9, zu dem wir Gerhard Schröder von K3 begrüßen durften.

Und in punkto Netzwerken und sozialer Kontakt auf oder während Events bleibt noch eine Menge zu tun. Vielleicht ist der Ansatz, vom Event, von der virtuellen Veranstaltung her zu denken, nicht der beste? Vielleicht sollten wir eher von einer latenten, kontinuierliche Kommunikation mit Kunden:innen und Interessenten sprechen, die wir im gesamten Buying Cycle und danach (!!) begleiten und denen wir Angebote machen. Ich musste an meine Arbeit mit der DNUG denken, der Vereinigung der Kunden, die (damals noch IBM) Collaboration-Produkte einsetzten, einer Community einem festen Anlaufpunkt im Netz, wo man Fragen stellen konnte (und kann) und Platz für Diskussion war. Die DNUG gibt es natürlich auch heute noch.

Die Veranstaltungen waren auch für die DNUG zentral, ein oder zwei große Konferenzen im Jahr, dazwischen Workshops. Trotzdem glaube ich, dass wir von einem solchen Konzept lernen können, dass wir über die einzelne Veranstaltung hinaus denken müssen. Gerhard brachte andere Beispiele: Interessenten in einem speziellen Segment vernetzen sich über eine Plattform wie Discord. Dein Ort zum Reden, so titelt Discord auf seiner Home Page. Oder aber man verabredet sich mit Kunden:innen zum virtuellen Mensch-Ärger-Dich oder an der Spielekonsole. Spinnereien? Die ein oder andere Idee erscheint auf den ersten Blick fremd, aber wir müssen – davon bin ich überzeugt – Experimente wagen.

Zurück zu meinem Eingangsstatement: Da erwecke ich den Eindruck, dass die perfekte Präsentation ein Klacks ist. Ist sie natürlich nicht, wie wir alle tagtäglich bemerken. Apple mag seine Präsentationen perfekt inszenieren und produzieren, aber wir können alle sicher sein, dass dahinter auch eine große Produktionsmannschaft steht, technisch und inhaltlich. Natürlich hat nicht jeder diese Mannschaft. Und natürlich präsentiert nicht jeder eine Apple Watch Serie 6.

Und vielleicht will auch mancher gar nicht diese glatte, zu perfekte Inszenierung. Ich bin ja durchaus ein Freund etwas rauerer, authentischer Formate. Doch sicher müssen wir aber alle in der Präsentation unserer Inhalte besser werden. Wir brauchen eine bessere Technik. Und wir müssen lernen, besser zu präsentieren und zu kommunizieren, in die Kamera schauen beispielsweise. Und wie Gerhard es so schön gesagt hat, wir müssen üben, üben, üben. Und wir können viel von seinen Erklärvideos lernen. Hier also eine warme Empfehlung für alle, die besser werden wollen. Er hat jetzt gerade auch ganz aktuell ein Video IBM-, Microsoft- u. Daimler-Mitarbeiter – Feedback zu virtuellen Messen veröffentlicht.

Und natürlich gibt es #9vor9 auch wieder als Podcast auf den bekannten Plattformen und hier im Netz.

Randbemerkung zur Technik

Eine kleine Schlussbemerkung zum Thema Technik. Schaut Euch an, wie perfekt Gerhard technisch ausgeleuchtet und inszeniert ist. Da fallen der Videokeller in Siegburg und das Homeoffice in Darmstadt deutlich ab.

Nun ist Gerhard sicher Profi, Dienstleister in dem Sektor und hat eben die entsprechende Ausstattung Aber es geht auch mit einfachen Mitteln mehr. Da meine professionelle Marshall Streaming-Kamera mit Skype und Eccamm rumzickt, hatte ich die eingebaute Kamera meines Apple Monitors genommen. Wie man sieht, suboptimal trotz zweier LED-Leuchten hinter dem Monitor. So sieht das Bild dann schon mit der Logitech Conferencecam Connect aus, die ich nach den heutigen Erfahrungen doch wieder in Betrieb nehme:

Schon ein deutlicher Unterschied bei gleicher Beleuchtung … Und weiter warte ich auf die Lieferung der Logitech Streamcam, die ich vor Wochen (am 29. Juni 2020) bei meinem Händler Comspot bestellt habe und die noch immer nicht da ist. Unglaublich.

Und natürlich macht es nicht die Kamera allein. Ein gutes Mikrofon (bei mir ein Samson Meteor) und entsprechende Beleuchtung (z.B. Elgato Key Light Air oder Ring Light) sind ebenso wichtig – wie der Hintergrund. Auch hier kann man bei Gerhard oder auch bei Gunnar entsprechend nachlesen und -hören, was denn so zu empfehlen ist.

(Stefan Pfeiffer)

Social Media-Splitter: Social Media, Filterblasen und Echokammern, das Mitmach-Web und “Netz-Du”

4. Februar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Filterblasen und Echokammern, „die Leute“ informieren sich nicht umfassend, sondern lesen und konsumieren nur das, was ihnen die Algorithmen von Google, Facebook und Co anbieten. Und das – so die gängige Theorie . basiert auf dem Klickverhalten und den Daten, die die Vermittler (Intermediäre) sammeln, analysieren, verwerten, um dann die entsprechenden Informationen einzuspielen. Dem widersprechen jetzt Forscher der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, die zusammen mit der Universität Hohenheim und dem GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln das Verhalten von 5.000 Testpersonen verfolgt haben. Das Ergebnis: Wer Facebook, Twitter, Google oder Portale nutzt, nutzt sogar eine größere Vielfalt von Nachrichtenseiten, wie heise hier berichtet. Die Nutzer stolpern demnach häufiger über Nachrichten.

Doch keine Filterblasen durch Social Media, sondern ausgewogenere Information?

Auf ähnliche Ergebnisse ist auch das Reuters Institut gekommen. Danke an den Social Media Watchblog für den Hinweis:

So the group that do use social media use more and more different online news sources. …

Our study highlights the fact that most people, particularly people who use social media, are not terribly interested in the news. … But because these same people often use social media, social media is incidentally exposing people to news even when they’re not looking for it. 

The truth behind filter bubbles: Bursting some myths | Reuters Institute for the Study of Journalism

Selbst wenn sie es nicht wollen, werden Nutzer sozialer Medien demnach mit Nachrichten „konfrontiert“. Hoffen wir, dass es etwas nutzt.

Studie der Uni Ulm: Weniger als fünf Prozent von Filterblasen oder Echokammern bedroht

Doch – wie kann es anders sein – es gibt natürlich eine „andere“, widersprechende Studie der Universität Ulm, über die ebenfalls wieder heise berichtet. Die Psychologinnen und Psychologen glauben herausgefunden zu haben, dass junge Menschen die sich nur über Feeds in Social Media informieren, ein vergleichsweise hohes Risiko eingehen, in eine Filterblase oder Echokammer zu geraten. Jedoch wichtiger aus meiner Sicht: Nur bei weniger als fünf Prozent der Befragten sehen die Forscher eine größere Gefahr, tatsächlich in Filterblasen oder Echokammern zu landen.

Und nicht überraschend: Nichtwähler, Unterstützer der Kleinstparteien und AfD-Wähler nutzen nach der Studie die wenigsten Nachrichtenquellen.

Rückbesinnen auf das Mitmach-Web

Hinweisen möchte ich auf ein lesenswertes Gespräch zwischen Annette Schwindt und Kai Heddergott, die sich über ihre Social Media-Erfahrungen und -Biographien unterhalten, Tja, und ich teile Kais Ausführungen, dass vieles von dem, was das Mitmach-Web „früher“ ausgemacht hat, derzeit verloren zu sein scheint:

Leider beobachte ich, vor allem seit Social Media Mainstream geworden sind, dass das, was das Onlinesein für mich früher ausgemacht hat, nämlich uns auszutauschen, zu kollaborieren und voneinander zu lernen, in einer Flut von Werbung und einer unsäglichen Bedien-mich-Haltung unterzugehen droht. …

Wir brauchen eine Art “Restart”: Die Rückbesinnung auf das Leistungsversprechen des Netzes, das eben auch eine aktive Mitwirkung verlangt – Konsumenten- und Mecker-Haltung wird das eher verhindern.

Wir dürfen das Netz nicht für gegeben nehmen“ | Annette Schwindt

Doch – und auch da bin ich voll bei Kai – aufgeben zählt nicht. Auch wenn es schwierig ist, bleibt und wird.

Soziale Netzwerke: Knallharte Marketing-Maschinen per Algorithmus gesteuert

Henning Uhle sieht schwarz, zumindest mal in punkto sozialen Netzwerke:

Ich bin ja immer wieder der Meinung, dass die sozialen Netzwerke kolossal überschätzt sind. Sie haben sich von Plattformen zum Austausch unter Bekannten und Gleichgesinnten hin zu knallharten Marketing-Maschinen entwickelt. Alles wird per Algorithmus gesteuert und kuratiert. Ich bin der festen Überzeugung, dass irgendein ominöser Knall passieren muss, um die sozialen Netzwerke wieder sozial zu machen. Im Moment macht das Alles nur müde.

Netz-Erwartung: Was macht nun das Internet? – Henning Uhle

Es gipfelt in der Aussage Netz ohne soziale Netzwerke. Hmm, ob das funktionierten kann? Können Blogs und RSS Reader, die Tools der Netz-Freaks und Puristen das Mitmach-Web retten?

Sturm im Wasserglas: Das „Netz-Du“

Tja, und dann hat Rezo einen rausgehauen und sich darüber mokiert, dass einige Nutzer nicht mehr das „Netz-Du“ wollen, das eigentlich seit vielen Jahren Standard ist. Auch mir ist das erst neulich passiert, dass ich „angemacht“ wurde, weil ich jemanden auf twitter geduzt hat. Aber mal im Ernst: Ist das 1.644 Kommentare auf Zeit Online wert? Da haben wir wirklich wichtigere Themen. Und das mit dem Du oder Sie kann man klären.

(Stefan Pfeiffer)

Kurz notiert: Grüne fordern Facebook-Alternative aus Rundfunkgebühren

26. November 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Malte Spitz und Robert Habeck von den Grünen fordern am 8.11.2019 in einem Beitrag auf T-Online eine durch öffentliche Mittel finanzierte Alternative zu Facebook und Co:

Die datengetriebenen, werbebasierten Geschäftsmodelle von kommerziellen Plattformen verändern unser Verhalten, unsere demokratischen Prozesse und unsere Gesellschaft. Und das nicht immer zum Besseren.

Deshalb braucht es Alternativen zu Facebook, YouTube und Co: eine europäische Medienplattform als werbefreier, öffentlicher Raum der digitalen Kommunikation.

über Facebook: Grüne fordern Alternative aus Rundfunkgebühren – T-Online.de

Ich habe meine Zweifel, denn es gab schon viele Versuche (Ello, Mastodon u.v.a.), Alternativen zu Facebook zu schaffen. Alle scheitern daran, dass „die Leute“, die Masse der User auf Facebook ist und bleibt. Ähnliche Erfahrungen habe ich mit WhatsApp gemacht. Es gibt Alternative, aber viele in meinem Bekanntenkreis weigern sich „rüber“ zu kommen, weil doch „alle“ WhatsApp sind – und man was verpassen könnte.

Also: Wie erreicht man eine kritische Masse? Und damit verbunden: Wie kommt Leben in die Bude? Und damit meine ich sicher nicht die Hass-Tweets und Kommentare, die wir von anderen Plattformen kennen. Europäische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollen ihrer Vorstellung nach die Plattform betreiben. Sind sie in der Lage, die Plattform so zu bespielen, dass „die Leute“ auf das Netz aufspringen und mitmachen? Wenn ich den Begriff „gebührenfinanzierte Inhalte“ lese, beginne ich zu zweifeln.

Habeck und Spitz benutzen in ihrem Beitrag den Begriff Infrastruktur und ich muss an Breitbandausbau, Bahn und andere Infrastrukturprojekte denken.  Wie vermeidet man bürokratische Strukturen, die so typisch für Projekte für der öffentlichen Verwaltung sind?

Um es klar zu sagen: Ich würde mich über Alternativen zu Facebook und Konsorten freuen. Aber wie bringt man es erfolgversprechend an den Start und gewinnt „die Anwender“?

Im Artikel kann man abstimmen, ob man die gut oder schlecht findet. Hier das Stimmungsbild am 24.11.2019 mittags:

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DIVSI-Studie zu Jugendliche im Netz: Messaging statt Networking – Selbst lernen, statt Schule und Eltern – Einstellung zu Datenschutz und Risken

23. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Die neue Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) unter 14- bis 24-Jährigen hat neben dem Ergebnissen zu Beteiligungs- und Beleidigungskultur – 64 Prozent der Befragten fürchten beleidigt zu werden, 38 Prozent äußern deshalb keine eigene Meinung im Netz – weitere Punkte herausgearbeitet. Hier einige Ergebnisse stichpunktartig (und als Infografik).

Heutzutage ist nahezu jeder Jugendliche im Netz (99 Prozent). Wie bereits vielerorts postuliert, nutzen sie dabei vor allem WhatsApp, YouTube und Instagram. Facebook hat im Vergleich zu 2014 15 Prozent weniger Nutzer. 67 Prozent der Jugendlichen bewegen sich noch im sozialen Netz.

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Der Grund dafür laut Studie: „Wesentlicher Grund dafür, Facebook nicht (mehr) zu nutzen, ist schlicht, dass das Angebot nicht mehr interessant für die 14- bis 24-Jährigen ist.“ Auch sind Datenschutzbedenken ein Grund, auf Facebook zu verzichten.

Die Sensibilität für die Risiken im Netz sind gestiegen. Die Angst vor Viren, das potentiell Ausspionieren von Zugangsdaten und möglicher Betrug beim Online-Banking oder -Shopping werden von je knapp über 60 Prozent der 14- bis 24-Jährigen zuerst genannt. Immerhin 42 Prozent befürchten eine Verfolgung – über Tracking habe ich hier kürzlich geschrieben – ihres Online-Verhaltens.

Die Einstellung zum Thema Datenschutz und Daten sammeln durch Anbieter ist –  wie ich finde – ambivalent. Knapp mehr als die Hälfte der Befragten verzichtet darauf, im Internet zu posten, etwas von sich preis zu geben. Immerhin 37 Prozent finden es fair, dass die Anbieter sozialer Medien ihre Daten nutzen und 5 Prozent der befragten Jugendlichen finden personalisierte Werbung nützlich.

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Aus: DIVSI U25-Studie: Euphorie war gestern, S. 82 (2018)

Und für mich noch ein ganz wichtiger Aspekt in der Studie: Wo nehmen die Jugendlichen ihre Kenntnisse über und im Netz her? Sie sind ja quasi in das digitale Zeitalter hinein geboren und wir gehen oft davon aus, dass sie dadurch quasi automatisch digital kompetent sind. Weit gefehlt, wie Matthias Kammer ist Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) schreibt:

Ebenso entschieden lehnen sie selbst es ab, als „Digital Natives“ bezeichnet zu werden – auch, weil ihnen sehr wohl bewusst ist, welcher Anstrengungen es bedarf, souverän durchs digitale Dickicht zu navigieren.

Einen solchen – mehr oder weniger souveränen – Umgang mit dem Internet erlernen sie derzeit hauptsächlich durch eigene Erfahrungen und indem sie vieles „einfach mal ausprobieren“. Im Ranking der vertrauenswürdigen Ratgeber in Sachen Internet steht das eigene Bauchgefühl weit vor Expertenmeinungen, Eltern oder Schule.

über DIVSI U25-Studie: Euphorie war gestern – DIVSI

Besonders die letzte Aussage ist bedenklich: Eltern und Schule werden nicht als Vermittler digitaler Kompetenz wahrgenommen, Experten ebensowenig. Es bleibt also gerade in der Bildung, dem „Enablement“ viel zu tun.

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(Stefan Pfeiffer)

Das Ende von #GooglePlus: Ich wundere mich nicht und vermisse es nicht

10. Oktober 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Mal wieder stellt Google einen Dienst ein. Bei Google Reader hatte ich noch mehr als eine Träne im Auge: Wo bleibt der Aufschrei der angeblichen Netzelite zur Einstellung von Google Reader?, war der Titel meines Postings, ein Vorwurf an die Netznerds, die aus meiner Sicht gegenüber dem ehemaligen Gutkonzern meist sehr unkritisch und blauäugig war (und ist?).

Google+ – wo jetzt die Pforten geschlossen werden – wird wohl kaum jemand vermissen, trotz des durchaus gelungenen Designs und einiger Funktionen:

Und es war nicht nur der Reiz des Neuen und die überfällige Antwort des Suchmaschinen-Konzerns auf Facebook, die zu der Anfangseuphorie führte. Vieles im Design, im Aufbau und in der Funktionalität überzeugte mich über lange Zeit. Etwa Dienste wie Hangout on Air – also der erste Livestreaming-Dienst für Konferenzschaltungen …

über Das Ende von #GooglePlus: Erinnerung an eine Disputation mit Frank Schirrmacher #KarlssonvomDach – Was für eine schöne Diskussion @ChristophKappes @mspro | ichsagmal.com

Gunnar Sohn, den ich oben zitiere, hat zudem nostalgischere Erinnerungen gerade an eine Debatte mit Frank Schirrmacher. Nun ja, ich erinnere mich an keine sinnvolle Debatte außer der Diskussion, ob denn Google+ sein müsse … Lisa Hegemann bringt es auf ZEIT ONLINE auf den Punkt:

Zu Hause war ich dort nie, es war nicht mal ein Ort, den ich regelmäßig besuchte.

über Google+: Freunde hatte ich dort eh nie | ZEIT ONLINE

Google+ sei das Bielefeld unter den sozialen Netzwerken. Na ja, da gibt es nicht nur Google+. Zahllose andere Versuche, gerade auch unabhängige soziale Netzwerke (Ello, Path, Vero …) zu schaffen, sind „Bielefelds“ oder eben auch geschlossen. Leider. Ohne Moos, sprich Einnahmen, auch in sozialen Netzwerken nichts los.

(Stefan Pfeiffer)