Posts Tagged: ‘Apple’

[EN] 33 Must-Have Apple Watch Accessories (Funny or Die – Video)

20. September 2015 Posted by StefanP.

As a relatively new user of an Apple Watch this video is must see for me.

Als relativ neuer Besitzer einer Apple Watch muss dieses Video sein:


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[DE] Neue Ära: Smartphones ermöglichen Lösungen, die zuvor nicht vorstellbar waren (@MartinWeigert)

14. September 2015 Posted by StefanP.

Martin Weigert bringt es auf den Punkt. Mobile First ist nicht nur ein Spruch:

Das Smartphone ist das vielleicht am meisten unterschätzte digitale Gadget aller Zeiten. … weil das Smartphone lange Zeit und auch heute noch als verlängerter, mobiler und manchmal etwas begrenzter Arm des PCs gesehen wird. Wie auch im Rahmen der Flüchtlingsdebatte wieder deutlich wird, halten viele Menschen in westlichen Ländern das Smartphone für ein Luxusprodukt, das man sich maximal ergänzend zum heimischen PC zulegt, um von unterwegs die gleichen Dinge zu tun, die man sonst mit dem Rechner zu Hause erledigt.

Es stimmt, dass Smartphones auch (!) als mobiles Pendant zum PC betrachtet werden können. Aber was das Smartphone so einzigartig und revolutionär macht, sind nicht die Tätigkeiten, die man auch über andere Gerätschaften oder bedrucktes Papier erledigen könnte. Es sind die Vorgänge, die zuvor nicht vorstellbar waren. Hier zeigen sich die wirklichen Superkräfte des Smartphones. Hierin liegt der Grund, warum das Smartphone-Zeitalter in Branchenkreisen zurecht als riesiger Schritt in eine völlig neue Ära verstanden wird.

Source: Smartphones sind essentiell, der Rechner zu Hause ist Luxus [Kolumne] | t3n

Martin Weigert stellt in der Folge in seinem Artikel unterschiedliche Anwendungsbeispiele vor, die erst durch das Smartphone möglich wurden und mit dem PC nicht denkbar waren. Genau solche Lösungen sind auch das Ziel der IBM MobileFirst for iOS Apps, die Apple und IBM im Rahmen ihrer Allianz auf den Markt bringen. Die Apps spielen im beruflichen Umfeld und sollen den Mitarbeitern ganz neue Optionen bieten. In der Kombination von mobiler Lösung und intelligenter Analytics-Funktionalität werden Täätigkeiten, ja ganze Berufsbilder verändert, ob es nun die Flugbegleiterin ist, die ihre Passagiere bei Verspätungen online umbucht oder der Pilot, der endlich auf vernünftiger Datenbasis seinen Jet nachtanken lassen kann.

Urs Schollenberger wird einige Anwendungsszenarien auf den IBM BusinessConnect Events in Wien, Köln und Zürich vorstellen. Ich selbst spreche beim Mobile Business Club am 15. September in Köln darüber.


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[DE] Mein Apple Watch Tagebuch: Wo ist mein erster Termin? Wo ist WhatsApp? Tennis tracken?

10. September 2015 Posted by StefanP.

Ich habe mich lange gewehrt, obwohl natürlich Beate, Henry oder Alexander schon lange damit zugange sind. Irgendwie war es mir zu viel. Noch ein Gerät. Auf der SuisseEmex demonstrierte dann auch unser IBM CMO Peter Beuke seine Fortschrittlichkeit mit seiner Apple Watch. Noch war ich resistent und renitent (wie man mich kennt).

Den Kick hat mir dann der Bericht von Volker Weber gegeben. Meine Frau sah das Unglück kommen, als ich auf der Apple Watch Seite surfte: “Brauchst Du so was? Du hast doch Dein iPhone. Ich trage keine Uhr mehr. Ich habe ja das iPhone in der Tasche.” Mit der Ausrede, dass ich ja quasi beruflich verpflichtet bin, mich der Watch zu befassen, wurde sie dann doch bestellt. Und natürlich ist eigentlich Volker schuld …

Geordert wurde eine Apple Watch Sport 42mm mit weißem Armband. Sie ist preislich sicherlich nicht ganz billig, aber mit €449 immer noch verträglich zu den hohen drei- oder gar vierstelligen Beträgen, die für andere Modelle aufgerufen werden. Werde jetzt hier tagebuchmässig meine Erfahrungen dokumentieren. Die neuesten Erfahrungen stehen immer oben:

*** 10. September *** Meine heutigen Termine werden nicht korrekt angezeigt. Mein erster Termin war zuerst nur auf dem Zifferblatt sichtbar und wurde im Kalender nicht angezeigt. Jetzt ist der Termin sowohl auf dem Zifferblatt wie auch dem Kalender nicht sichtbar. Recherchen ergeben, dass es wohl Probleme bei mehreren Kalendern gebe. Über so was ärgere ich mich richtig. Und das ist auch der Anlass, diesen Blogbeitrag zu schreiben. Bei einem Premium-Produkt darf das nicht passieren.

Wo veröffentliche ich eigentlich den Text? Auf Ei-Gude-Wie.com oder auf DigitalNaiv? Eher hier. Im privaten “Block” lesen mehr lästernde Freunde mit.

*** 9. September *** Mit Siri muss ich mich erst noch anfreunden. Bin auch iPhone und iPad noch nicht so der Siri-ist. Aber das kann ja noch werden. Immerhin habe ich dann die erste Nachricht via Siri an Kumpel verschickt.

*** 9. September *** Frust am Abend. Die Aktivitäten-App kommt mit Tennis eher nicht zurecht. Obwohl ich über eine Stunde mit Kumpel Bälle geschlagen habe, werden insgesamt für den Tag eher 34 schlappe Minuten Aktivität angezeigt. Immerhin “stimmt” der Kalorienverbrauch (also, es werden einige verbrauchte Kalorien angezeigt).

*** 9. September *** Eine App, auf die ich gespannt war und bin, sind die Aktivitäten. Als Schreibtischtäter, Essens- und Weinliebhaber muss man schon auf seine Formen achten und die App könnte dabei helfen und virtuell in den Hintern treten, sich genügend zu bewegen. Bin mal gespannt, wie das mit Bewegen, Trainieren und Stehen so klappt. Volker ist ja sehr angetan. Am ersten Tag habe ich die Kreise fast geschlossen, auch wenn die Uhr erst mittags kam. Heute sollte das angesichts des wöchentlichen Tennistermins kein Problem sein.

Mein Indoor Rudertraining muss ich aber über Workout “tracken”. Das kriegt die Aktivitäten App leider nicht mit. Mal schauen, ob zumindest der Kalorienverbrauch zwischen den Apps synchronisiert wird.

*** 8. September *** Treffe mich abends mit Kumpels auf ein Glas Bier. Bemerkung eines Freundes: Das Armband sieht aber billig aus. Ich kann mit dem Armband leben.

*** 8. September *** Die App, die mir wirklich fehlt, ist WhatsApp, da doch viel Kommunikation mit Tenniskumpels, Stammtisch, Ehefrau und Freunden unterdessen darüber läuft. Zwar werden die Nachrichten immerhin gespiegelt, aber eine native App gibt es (noch) nicht.

*** 8. September *** Zifferblatt wird konfiguriert. Entschliesse mich zu einer schlichten Variante, in der neben der klassischen Uhr mein nächster Termin, die Aktivitäten und die Batterie angezeigt werden.

*** 8. September *** Die Apple Watch wird wie versprochen geliefert. Große Freude beim Auspacken. Alles sehr fertig und ran an die Konfiguration. Läuft alles reibungslos und natürlich spiele ich zu viele Apps auf die Watch. Immerhin verkneife ich mir Keynote und ähnliche Anwendungen. Bin aber ziemlich sicher, dass ich auch hier wieder nur eine Hand voll Apps wirklich nutzen werde. Ist wie auf dem iPhone.

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*** Vor der Lieferung *** Das Kundenerlebnis bei der Bestellung war vorbildlich. Ich wurde informiert, wann die Watch voraussichtlich ankommt. Beim eigentlichen Versand kam wieder eine Meldung. Und als die Uhr da war, wurde ich dazu beglückwünscht und mir wurde ein Beratungstermin zum Einrichten der Watch vorgeschlagen (den ich dann nicht brauchte). Wenn ich mir dem gegenüber andere Kundenerfahrungen ansehe: Bei der Deutschen Bahn habe ich die Tage um die Neuausstellung einer Rechnung auf meine Firmenadresse gebeten. Da habe ich seit Tagen keinerlei Rückmeldung. Zu meinen Lufthansa-Erfahrungen habe ich ja erst kürzlich geschrieben. Liebe deutschen Unternehmen: Lernt hier mal was und seid nicht so dröge und beratungsresistent.

*** Start ***


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[DE] Apple am Arbeitsplatz: Geht das?

17. August 2015 Posted by StefanP.

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Mit großer Begeisterung habe ich im vergangenen Jahr die Ankündigung von Tim Cook, CEO von Apple, und Ginni Rometty, CEO meines Arbeitgebers IBM,gehört und gelesen, dass man künftig eng zusammenarbeiten will, um den Einsatz von Apple-Hardware und iOS- bzw. MacOS-basierten Lösungen in Unternehmen besser zu unterstützen. Das hat mich besonders gefreut, weil ich nun schon seit Jahren in der IBM mit Apple-Geräten arbeite.

Mein Arbeitspferd ist ein 13 Zoll MacBook Pro von Mitte 2014 und schon davor waren zwei MacBooks im Einsatz. Mobil telefoniere ich seit Jahren mit dem iPhone, angefangen vom iPhone 3 über das iPhone 4s jetzt zum iPhone 6. Und auch der zweite iPad, ein iPad Air von 2013, ist mittlerweile im Einsatz. Das sind alles Geräte, die ich gekauft habe, und die ich im Rahmen der Bring Your Own Device (BYOD)-Möglichkeiten der IBM nutze.

Über lange, lange Jahre gab es keinen offiziellen Support seitens des CIO Office der IBM. Die IBM’er durften die Geräte unter Einhaltung gewisser Sicherheitsbestimmungen nutzen, bekamen aber keine Hilfe, wenn sie die interne IT-Hotline anriefen. Unterdessen ist auch hier ein Wandlungsprozess im Gange. Seit wenigen Wochen können IBM-Mitarbeiter nun offiziell statt der Lenovo-Notebooks auch MacBooks als Arbeitsplatzrechner bestellen. Damit einher geht auch die offizielle IT-Unterstützung für Macs. Über eine speziellen AppStore kann sich ein IBM’er nun sein MacBook hochautomatisiert konfigurieren lassen. Im Rahmen der Apple-IBM-Allianz hat man in den vergangenen Monaten schon iPads an viele Verkäufer ausgegeben, die sie in der täglichen Arbeit nutzen. Entsprechende Schulungsprogramme wurden durchgeführt.

Doch wie waren meine Erfahrungen vor dieser offiziellen Möglichkeit, Mac am IBM-Arbeitsplatz zu nutzen? Seit Jahren arbeite ich bereits komplett auf Apple-Geräten. Nur ein- oder zweimal musste ich in dieser Zeit meinen Windows-Rechner hochfahren, um Aufgaben zu erledigen, die am Mac nicht funktionierten. Das war damals aber auch nur temporär und hing mit Java-Releaseständen zusammen. Kurz darauf konnte ich auch diese Dinge auf dem Mac erledigen.

Und wie ging das ohne offiziellen Support? Ganz hervorragend. In der IBM hat sich vor Jahren schon eine Gemeinschaft von Mac- und iOS-Anwendern gebildet, die ihre Erfahrungen online im unternehmensinternen sozialen Netzwerk IBM Connections austauschen. Hier werden Tipps und Tricks dokumentiert, offene Frage besprochen, ein IBM’er hilft dem anderen, Verbesserungsvorschläge werden ausgearbeitet und vieles mehr. Es ist eine sehr lebendige Gemeinschaft, maßgeblich moderiert von ein bis zwei Community Managern, die auch immer wieder aktiv über Neuerungen informieren.

Es war also auch schon vor der offiziellen Freigabe und die Unterstützung durch IT möglich, mit Apple-Geräten zu arbeiten. Alle Office-Anwendungen, von E-Mail über Instant Messaging hin zu Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm sind verfügbar. Für letzteres gibt es sogar verschiedene Möglichkeiten, ob nun die Open Source-Varianten von Open Office oder Libre Office, die Apple-Produkte oder auch das klassische Microsoft Office. Fachanwendungen, ob nun Spesenabrechnung, Reisebuchungen, Bestellungen etc. laufen im Browser und somit ebenfalls reibungslos.

Was für MacOS und das MacBook gilt, das funktioniert auch auf den iOS-Geräten. Die wichtigsten Lösungen sind verfügbar, oft als App oder aber im Browser. E-Mail und Termine kann ich über den nativen iOS Mail-Klienten oder aber über die neue IBM Verse-App machen. Für Online Meetings, Chatten oder auch Enterprise Social Networking haben wir jeweils native Apps zur Verfügung. Und es kommen über den IBM App Store viele weiterer Lösungen hinzu, von der internen Trainingsakademie über Expertenverzeichnis bis zu SoftPhone und automatisiertem Telefonieren. Ständig werden neue Apps angeboten, die das mobile Leben und Arbeiten für IBM’er noch einfacher machen.

Fazit: Schon vor der offiziellen Unterstützung durch die IT war für mich im Marketing und auch für alle anderen Jobrollen, mit denen ich zu tun habe, ein reibungsloses Arbeiten auf MacBook und mit iOS-Geräten möglich. Bringt man sein eigenes Gerät, so muss man natürlich die Sicherheitsrichtlinien der IBM und die entsprechenden Mobile Device Management-Systeme akzeptieren, die Datensicherheit, Schutz und das Löschen unternehmenssensibler Daten bei einem Geräteverlust garantieren. Werden die Geräte von der Firma gestellt, so steht dies sowieso außer Frage.

Ja, die IBM ist natürlich ein IT-Unternehmen mit vielen entsprechend affinen Mitarbeitern und nur deshalb funktioniert das? Das möchte ich in Frage stellen. Der Einsatz von Macs, iPhone und iPads in Unternehmen ist heute in den meisten Branchen und für die meisten Jobrollen möglich. Genau dabei hilft auch die Allianz zwischen Apple und IBM auf verschiedensten Ebenen. Wie oben erwähnt sind die Collaborations-Produkte der IBM für Mac und iOS verfügbar. Mit den Produkten von Fiberlink, einer IBM Tochter, hat man eine Lösung zur Verfügung, mit der man die Geräte und Anwendungen sicher verwalten kann. Viele andere IBM Produkte laufen auf Mac und iOS.

Ergänzt wird dies durch umfassende Dienstleistungsangebote, die beispielsweise den Betrieb und die Unterhaltung der mobilen Geräte sicherstellen. Diese Angebote der IBM sind gerade für international tätige Unternehmen höchst interessant, da dadurch weltweit von der IBM der Betrieb und Support garantiert werden kann.

Und man darf sicher die neuen IBM MobileFirst for iOS Apps nicht vergessen, die in den vergangenen Monaten kontinuierlich für verschiedenste Industrien und Jobs auf den Markt gekommen sind. Dies sind speziell für iOS-Geräte entwickelte mobile Anwendungen für Mitarbeiter in Unternehmen (Business-To-Employee-Apps), die die Arbeit in vielen Berufen dramatisch ändern, die Jobs sozusagen “mobilisieren”. Sie sind eine ganz neue Kategorie von Anwendungen, die eine Brücke zwischen klassischen Unternehmensanwendungen und -daten und mobilen Geräten schlagen. Hier wird die langjährige Erfahrung der IBM bei der Integration von Unternehmenslösungen und -systemen mit der eleganten Benutzerführung von Apple kombiniert, um Arbeit und Services digital zu transformieren.

All diese Angebote zeigen, dass es Apple und IBM ernst damit ist, den Markt für Unternehmenskunden anzugehen. Man bietet eine valide Alternative zu Windows-basierten Umgebungen. Endlich. Sicherlich hat Microsoft mit Office ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Jedoch ist Office ja auch für Mac und iOS-Geräte verfügbar. Interessant zu beobachten wird sein, ob und welche Alternativen, Ergänzungen oder Integrationen IBM und Apple hier bieten wollen und werden.

Zu einem wirklichen Trumpf könnten für die beiden Allianz-Partner die MobileFirst for iOS-Apps werden, die sie auf den Markt bringen und die sich auf die geschäftliche Transformation und die Unterstützung der einzelnen Mitarbeiter konzentrieren. Mit solchen wertschöpfungsorientierten Geschäftsanwendungen könnten sie den entscheidenden Stich jenseits der Diskussion um Office-Anwendungen machen. Wenn Arbeit mobilisiert und wirtschaftliche Mehrwert in der notwendigen digitalen Transformation generiert wird, dann machen Apple und IBM am Arbeitsplatz richtig Sinn.

Wer eine unabhängige Einschätzung der Bedeutung sowie der Chancen und Risiken der Allianz und der Angebote von Apple und IBM haben möchte, bekommt diese auf der IBM BusinessConnect am 20. Oktober in Köln. Dort sind Sascha Pallenberg, Techblogger und Gründer von Mobilgeeks.de, und Alex Oppermann, IT-Analyst, Kolumnist und intimer Kenner von Microsoft, auf der Bühne, um über die verschiedenen Aspekte der Allianz und die Neuausrichtung von Marktbegleitern zu diskutieren.

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Ein bisschen Aufklärung zum Thema Mac@IBM

6. August 2015 Posted by Benedikt

“IBM wechselt vom Lenovo Thinkpad zum Mac” titelt Golem und liegt damit nicht ganz falsch. Dieser und viele weitere Artikel beziehen sich auf eine Meldung von MacRumors, die sich wiederum auf ein eigentlich IBM-internes Video berufen.

Interessanter Weise wird über diese Meldung viel diskutiert. In den Kommentaren beispielsweise bei Golem finden sich (wie oft) jede Menge Spekulationen und es werden viele Fragen diskutiert, von ganz simplen (“Heißt Mac vielleicht nur Apple-Hardware mit Microsoft Windows?”) bis hin zu spezifischen technikbezogenen Fragen (“Wie werden die Geräte dann verwaltet?”). Um hier mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen habe ich mal einige der häufigsten Fragen aufgegriffen und aus meiner Sicht beantwortet. Ich spreche hier aus meiner persönlichen Erfahrung als Mitarbeiter und kann weder eine offizielle Aussage für IBM tätigen, noch kenne ich intern nicht veröffentlichte Strategien oder Absprachen mit Apple.

Werden alle Mitarbeiter umgestellt? Im Artikel heißt es, dass bis zu 75 Prozent “betroffen” sind.

Erst einmal ist von der Umstellung niemand “betroffen” – es gibt seit einigen Wochen bei IBM für Mitarbeiter die Optionen, einen Mac statt eines Lenovo ThinkPad zu wählen. Diese Wahl hat man als neuer Mitarbeiter, oder wenn das bereits vorhandene Lenovo-Gerät sowieso zur Erneuerung ansteht. Im Video von IBM CIO Jeff Smith ist von 150.000 bis 200.000 Macs pro Jahr die Rede, was darauf hindeutet, dass ein Austausch für Mitarbeiter in Zukunft möglicherweise auch unabhängig vom Alter des vorhandenen ThinkPad möglich ist.

Wird auf den Macs dann Microsoft Windows genutzt (z.B. über Boot Camp)?

Nein, Mac heißt natürlich auch Mac OS. Die wichtigsten Werkzeuge bei IBM sind entweder auch für Mac OS verfügbar (IBM Notes, IBM Sametime, OpenOffice, Microsoft Office) oder laufen sowieso im Browser (IBM Connections, IBM Verse, Intranet, CRM, Reisekosten).

Wie werden die Geräte verwaltet?

Alle Macs werden bei IBM über den IBM Endpoint Manager verwaltet. Hierüber wird sichergestellt, dass entsprechende Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Dazu zählen beispielsweise die Verwendung sicherer Passwörter, Festplattenverschlüsselung über FileVault 2 und vieles mehr. Über den Mac@IBM App Store werden alle benötigten Anwendungen wie IBM Notes, IBM Sametime, VPN, OpenOffice und (wenn benötigt) Microsoft Office verteilt. Das gilt übrigens sowohl für die von IBM gestellten Geräte als auch für privat angeschaffte Macs (die man bei IBM schon seit langem zum Arbeiten nutzen kann). Einziger Unterschied: Bei einem von IBM gestellten Gerät beginnt die Einrichtung des IBM Endpoint Manager und des Mac@IBM App Store automatisch nach dem Auspacken und Anschalten (weil die Seriennummer bei Apple als IBM-Gerät hinterlegt ist). Mit einem privaten Gerät geht es aber ähnlich einfach: Man ruft eine URL auf, meldet sich mit seinen IBM-Zugangsdaten an und die Einrichtung läuft automatisch.

Warum keine iPads?

Es werden parallel auch iPads bei IBM ausgerollt. Aber noch ist das Tablet eher ein zusätzliches Gerät, was unterwegs und beim Kunden genutzt wird. Im Büro oder Home Office lässt sich vieles am Laptop dann doch bequemer erledigen. Die wichtigen Anwendungen (IBM Notes, IBM Verse, IBM Sametime, IBM Connections, CRM, etc.) sind aber auch alle für’s iPad verfügbar.

Am Schluss habe ich noch ein paar launige Antworten auf einige der typischen Einwände aus den einschlägigen Foren zusammengestellt. Warnhinweis: Da ich selbst langjähriger Apple-Nutzer bin, sind die Antworten vielleicht nicht ganz objektiv ;)

Aber nicht jeder mag Apple. Muss auch nicht jeder. Dafür hat man ja die Wahl, privat sowieso und jetzt zum Glück auch als Mitarbeiter.

Aber MacBooks haben kein CD- oder Diskettenlaufwerk. Software installieren wir über den Mac@IBM App Store, Dateien tauschen wir über IBM Connections.

Aber für MacBooks braucht man Adapter. Der Einwand ist berechtigt, wer beim Kunden unterwegs ist und Präsentationen hält braucht beispielsweise in jedem Fall einen VGA-Adapter. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob der direkt mitgeliefert wird.

Aber bei MacBooks kann man den Akku nicht tauschen und sie sind schlecht zu reparieren. Wer repariert denn Laptops noch selbst? Wenn tatsächlich mal was kaputt geht gibt es AppleCare for Enterprise, ein Service der übrigens von Apple und IBM gemeinsam erbracht wird.

Ich persönlich habe es schon immer genossen, bei IBM mit meinem privaten Mac arbeiten zu können. Und ich freue mich, dass Macs mittlerweile nicht mehr nur geduldet, sondern gefördert und exzellent unterstützt werden. So kann eben jeder sein bevorzugtes Arbeitsgerät wählen und der Ansatz passt einfach zu IBM: Wir schreiben unseren Kunden nicht vor, welches Betriebssystem, welcher Browser oder welches Endgerät einzusetzen ist. Und diese Offenheit wird eben auch intern gelebt.


iOS 9 wird Herausforderung für IBM Domino Admins

23. Juli 2015 Posted by Katrin Benteler

 

Im Herbst 2015 soll es endlich soweit sein: Apple veröffentlicht seine neuen Betriebssysteme iOS 9 und OS X 10.11 El Capitan, für die gerade noch die öffentlichen Betaphasen laufen. Die Betriebssyteme sehen beide die Einführung von App Transport Security (ATS) vor, was bei einer Verbindung über high-level APIs u.a. eine Verschlüsselung mit der Transport Layer Security (TLS) in der Version 1.2 voraussetzt. Außerdem muss das Zertifikat des Web Servers mindestens mit einem SHA-256 fingerprint signiert sein. (siehe Apples Pre-release Doku im Abschnitt "App Transport Security")

Der TLS 1.2 Support und SHA-256 sind in dem aktuellsten FixPack 4 für IBM Domino Server 9.0.1 bereits enthalten. Allerdings wird die folgende zusätzliche Voraussetzung für eine gesicherte Verbindung noch zum Problem für die aktuelle Version:

      Connection ciphers are limited to those that provide forward secrecy

Quelle: https://developer.apple.com/library/prerelease/ios/technotes/App-Transport-Security-Technote/

Diese sind begrenzt auf ECDHE ciphers, die vom Domino Server in keiner der bereits erschienen Versionen und Fix Packs unterstützt werden.

Weitere Informationen zu diesem Problem erhaltet ihr auf dem Blog von Daniel Nashed: http://blog.nashcom.de/nashcomblog.nsf/dx/apple-app-transport-security.htm

In den letzten Monaten wurde ja zum Glück die Zusammenarbeit zwischen IBM und Apple immer in den höchsten Tönen gelobt. Daher kann man davon ausgehen, dass IBM bereits daran arbeitet, den Support von ECDHE ciphers vor dem Release von iOS 9 und OS X El Capitan in einer neuen Domino Server Version zu gewährleisten. Domino Admins sollten also möglichst nach einer derartigen neuen Version Ausschau halten und ihren für den Traveler Dienst zuständigen Domino Server schnellst möglich auf diese neue Version updaten (wenn notwendig auch in einer eigenständigen Domäne - siehe Blogartikel: IBM Notes Traveler Installation in eigener Domino Domäne)

Außerdem solltet ihr euren iPhone Benutzern sicherheitshalber klarmachen, dass es in diesem Fall ratsam ist, nicht sofort den Update-Button zu drücken, sobald sie die Meldung erhalten, dass iOS 9 für ihr Apple-Gerät nun verfügbar ist. So könnt ihr es hoffentlich vermeiden, dass ab der Veröffentlichung der neuen Betriebssysteme eure Apple-Benutzer in Scharen zu euch kommen und sich über Verbindungsschwierigkeiten z.B. bei der Nutzung der Traveler oder Verse Apps beschweren.

Wir halten euch über die weitere Entwicklung und über neue Updates auf dem Laufenden. Wenn wir euch letztendlich dann beim Update eures Domino Servers oder beim Umziehen des Travelers in eine eigene Domäne unterstützen dürfen, schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de oder ruft uns einfach an: 05251 288160

 

 

SONOS Controller for Apple Watch

11. Juni 2015 Posted by Alexander Kluge

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If you want to control your SONOS right from your Wrist -> ZonePlay

Is the smartwatch the next “quartz crisis”?

7. Juni 2015 Posted by Alexander Kluge

These days, nobody needs a watch to know the time. Time is all around us, displayed on every computer, phone and microwave oven. The Swiss watchmakers realize this. They market their mechanical watches as not only accurate but also deeply symbolic. For those willing to spend $30,000, a traditional Swiss watch marks its owner as a man or woman who appreciates quality, artistry and ingenuity (and, of course, as a wealthy and conspicuous consumer). Wearing a mechanical watch today makes an explicitly antidigital statement, embracing the long pedigree of a device that predates not only computers but electricity itself. It tells the time but is timeless.

Sehr schöner Artikel zum Spannungsfeld zwischen Schweizer Uhrenindustrie und dem Phänomen Smartwatch.

-> weiterlesen

Uhrenbilanz

6. Juni 2015 Posted by Alexander Kluge

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Seit einem Monat ist die Apple Watch an meinem Handgelenk. Vielmehr an unseren Handgelenken. Die Gattin trägt weißes Aluminium in Größe 38, der Herr dagegen Edelstahl mit schwarzem Leder in 42.

Die Anwendungsfälle:

  • Logisch: Uhrzeit ablesen. Klar der häufigste Anwendungsfall. Im gewählten Ziffernblatt steht aber gleich auch der nächste Termin. Sinnvoll. Mindestens einmal iPhone rausfummeln gespart.
  • Sport: Tracking der Aktivitäten, laufen, stehen, Trainings aller Art. Sehr schönes Interface. Und ziemlich genaue Erfassung der Werte beim Training. Das Microsoft Band schrieb mit absurde Kalorien-Verbräuche und Herzfrequenzen zu. Die Watch misst offfenbar recht genau.
  • Bring! Sehr coole Einkaufslisten App für iPhone und Watch. Sohn bestellt 700 kg Erdbeeren, weil ich gerade auf dem Weg zum Supermarkt bin. Klar. Bring ich mit.
  • Notifications. Klar. SMS, iMessage, alle Dinge, die sonst auf dem Display des iPhones hochpoppen. Zig mal iPhone rausfummeln gespart.
  • Interaktion mit Notifications. Ab und zu mal von der Watch aus “OK” ausgewählt als Antwort auf eine SMS. Dann aber doch wieder zum iPhone gewechselt.
  • Sehr schön Instagram: Kontakt postet neues Bild, gleich anzeigen lassen und liken wenn man will. Sehr hübsch.
  • Hue: Ganz klasse. Sohn I hat wieder das Licht brennen lassen. Hue App, Licht aus
  • Mailbox abhören. Gelegentlich zu hause genutzt, geht prima, vor allem wenn man nicht weiß, wo gerade das iPhone rumliegt
  • Taxi rufen mit mytaxi. Sehr lustig mit der Uhr. Nur einmal gemacht. Geht aber.
  • DriveNow buchen. Sehr cool. Öfters gemacht.
  • Einchecken bei Swarm. Sehr easy. Oft gemacht, iPhone bleibt in Tasche
  • Tripadvisor: Nette Plätze in der Nähe suchen. Einmal gemacht. Geht. Brauche ich aber nicht so oft
  • Was ich nicht nutze – bisher zumindest:

  • Siri. Ich rede nicht mit meiner Uhr. Es ist noch nicht bei mir angekommen, Texte in Geräte zu sprechen, die dann daraus einen lesbaren Text machen.
  • Telefonieren. Ja, man kann mit der Uhr telefonieren, aber das wirkt total albern.
  • Ich vermisse noch eine Reihe weiterer Apps. Spotify App wäre nett. Sonos App wäre klasse. Wie oft renne ich durchs Haus und würde mal schnell einen Song überspringen.

    Und dann würde ich mir noch wünschen, dass meine Gattin reagiert, wenn ich ihr meinen Herzschlag sende. Aber dafür müsste die Watch vielleicht einen kleinen elektrisierenden Stromschlag versenden.

    Mein erster Tag mit meiner Apple Watch

    19. Mai 2015 Posted by Stephan Kopp

    Gestern war es dann endlich soweit und meine Apple Watch Sport in Space Grey ist von meinem freundlichen UPS Boten gebracht worden. Erwartet an dieser Stelle jetzt aber keinen ausführlichen Bericht über Akku Laufzeit, Qualität einzelner Funktionen, Display Vergleiche oder ähnliches! Ich wollte nur ein paar persönliche Gedanken und Eindrücke schreiben, ausführliche Tests gibt es woanders.

    Wie üblich ist schon das Auspacken ein Genuss, aber das ist nur Nebensache. Die Uhr ist angenehm zu tragen, auch wenn das Sport Armband ein wenig fummelig anzulegen ist. Die Größe hat mich etwas überrascht, ich habe mir die 42mm Variante bestellt und hatte sie mir größer vorgestellt. Sie wirkt gar nicht klobig am Handgelenk und ist doch ausreichend dimensioniert für meinen Geschmack.

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    Was die Funktionen angeht, kann man sich nach einem Tag noch kein umfassendes Urteil erlauben finde ich. Sie muss sich auf lange Sicht im Alltag beweisen, ob es wirklich nur ein nettes Gimmick für Apple Fans ist (wozu ich absolut zähle, wie ich zugeben muss), oder ob sie sich zusammen mit den anderen Smartwatches einen Platz im Kosmos der High-Tech Geräte neben Smartphone und Tablet erkämpfen kann.

    Das Bedien Konzept einer Smartwatch unterscheidet sich im Gegensatz zu einem Smartphone schon dadurch, dass es von Grund auf nicht für eine dauerhafte Verwendung vorgesehen ist. Auf der Uhr verschiedene Apps zu starten um Nachrichten zu lesen, oder die Twitter timeline durchzusehen macht einfach keinen Spaß und zumindest bei mir fängt nach wenigen Minuten das Handgelenk an zu schmerzen. Deshalb finde ich auch das aktuelle Konzept, auf der Apple Watch einfach kleine Erweiterungen für iPhone Apps programmieren zu können sinnvoll. Die eigentliche Funktion und der wirkliche Nutzen spielt sich auf dem iPhone ab. Eigenständige Apps für die Watch werden kommen, aber das wird meiner Meinung nach nur für einen sehr eingeschränkten Kreis von Anwendungen überhaupt sinnvoll umzusetzen sein und auch dann vermutlich immer mit einem Sync zur eigentlich App auf dem iPhone oder iPad.

    Was mir sehr gut gefällt, ist die Benachrichtigungsfunktion. Kleine Mitteilungen über neue Nachrichtenmeldungen, SMS, Mails, oder ähnliches. Eine kurze Vibration, man hebt das Handgelenk, bekommt die nötigen Informationen angezeigt und das wars. Man spart sich dadurch den ständigen Griff zum iPhone oder iPad und wird nicht so sehr aus seiner aktuellen Tätigkeit gerissen. Man muss lediglich kurz das Handgelenk bewegen um zu sehen, ob es sich lohnt sein iPhone in die Hand zu nehmen oder ob die Nachricht doch nicht so wichtig war.

    Das nächste große Thema sind natürlich die Fitness Funktionen. Man kann sich ausgiebig darüber streiten wie sinnvoll oder sinnlos Schrittzähler und das ständig wachsende Bedürfnis nach Selbstvermessung und -dokumentation sind. Ich persönlich finde es eine gute Möglichkeit sich zu motivieren etwas mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, nicht mehr und nicht weniger. Nachdem ich die Uhr angelegt hatte und mich wieder der Arbeit (am Rechner) gewidmet habe, ist die Uhr sofort aktiv geworden und hat angefangen mich zu überwachen. Man wird aufgefordert sich regelmäßig etwas zu bewegen, vom Schreibtisch aufzustehen um sein (selbst gesetztes) Tagesziel zu erreichen. Klar macht das nicht immer genau in diesem Moment Sinn, aber es fördert das Bewusstsein, dass man sich über den Tag hinweg einfach auch mal eine Pause gönnen sollte und diese vielleicht sogar mit einem Spaziergang verbringt.

    Gestern Abend musste ich dann natürlich auch gleich die Runtastic Erweiterung ausprobieren und bin eine Runde Joggen gegangen. Leider hat in diesem Moment die Verbindung zwischen Watch und iPhone irgendwie nicht funktioniert. Solche Verbindungsprobleme habe ich bislang ein paar mal feststellen können, bei den verschiedensten Apps, aber was wäre eine neue Software ohne ein paar Bugs. Mich persönlich stört so etwas nicht besonders, so lange sich die Probleme im Rahmen halten.

    Aus Entwickler Sicht hat mich natürlich auch interessiert wie man die eigene App auf die Watch bringen kann. Nach ein paar Demo Videos und Beispielen war es gar nicht so schwer eine kleine Erweiterung für meinen Teamkalender zu schreiben. Einfach ein paar wenige, aber nützliche Informationen darzustellen ist meiner Meinung nach die optimale Ergänzung und auf der Apple Watch gut aufgehoben. Den Versuch die komplette App irgendwie auf der Watch unterzubringen, kann man sich getrost sparen.

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    Sicher, das sind alles keine Gründe warum jetzt jeder unbedingt eine Smartwatch benötigt. Bei mir wird sich im Laufe der nächsten Wochen zeigen, ob die Apple Watch einen langfristigen Platz an meinem Handgelenkt ergattern kann. Maßgeblich wird hierbei auch eine Rolle spielen, was sich die Entwickler Gemeinde so alles an nützlichen und innovativen Apps ausdenkt und welche Möglichkeiten der Entfaltung Apple diesen Entwicklern zukünftig gewährt.

     


    Filed under: Apple

    Uhrsachen

    1. Mai 2015 Posted by Alexander Kluge

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    2001 kam die Nomos Tangente in mein Leben. Mechanisch. Handaufzug. Ab und zu mit zickender Zugfedern. Nach wie vor mag ich die Nomos, ein zeitloses Design, schlicht, ohne Schnickschnack, passt zu meinem Handgelenk und zu mir.

    In den letzten Jahren kamen einige Dinge am Handgelenk dazu. Erst kamen die Fitbits in verschiedenen Versionen in mein Leben und halfen, dieses Leben zu vermessen. Schrittanzahl, Schlafqualität, etc. Tolle Idee, schlechte Ausführung. Mehrfach musste ich die Armbänder und Innereien tauschen. Irgendwann war genug gemessen.

    Im letzten Jahr kam dann der erste Versuch einer “Smartwatch” an das Handgelenk. Ich hatte lange auf ein Device gewartet, dass auch am Handgelenk den Puls oder möglicherweise noch weitere Vitalwerte misst – das Microsoft Band versprach es. Das Band tat vieles, was ich erwartete. Es zeigte Aktivitätsdaten, hatte GPS an Bord, benachrichtigte über neue SMS oder Tweets dezent am Handgelenk. Aber: Es war nicht hübsch. Und es war unbequem, es sei denn man trägt es umgekehrt mit dem nicht kratzfesten Display nach unten, so daß es am Tisch eine Art Sushi-Stick-Ablage für den Arm war. Zudem scheint die Verarbeitungsqualtität nicht die beste gewesen sein – ich kann das nicht bestätigen, denn ich habe es kurz vor der Ankündigung der Apple Watch lieber verkauft.

    Seit dieser Woche begleitete mich nun die Apple Watch. Was für ein Unterschied. Es ist wirklich in erster Linie eine Uhr. Erstklassig verarbeitet. Dezentes Design. Wirklich durchdachte Bedienung. Wie immer bei Apple viel Liebe zum Detail, eine optimale Verknüpfung von Hard- und Software.

    Was ist mir diese Woche aufgefallen:

  • Die Batterielaufzeit ist wesentlich besser als angekündigt. Nach 24 Stunden 46% Akku-Reserve. Uhr immer am Handgelenk. Maximal 1 Stunde Training. Wiederaufladen dauert 30 bis 45 Minuten in diesem Zustand. Das ist akzeptabel für so eine Uhr.
  • Die Uhr ist auch ohne das Smartphone zu gebrauchen. Ich war sehr überrascht, dass ich iMessages bekam, als ich ohne iPhone (Displayschaden, war zur Reparatur), durchs Haus lief.
  • Kein GPS an Bord. Kommt vielleicht mal. Beim Microsoft Band war das zwar nett, hat aber die Batterie so schnell leer gesaugt, dass mehrmals die liebe Gattin fluchend neben mir lief, weil sie eben nicht vorausschauend das Band vorher aufgeladen hatte. Die Apple Watch braucht nicht unbedingt das iPhone beim Sport, aber zum tracken der Strecke schon. Stört mich nicht, schön ist einfach, dass man die aktuelle Strecke und Messwerte am Handgelenk hat. Ungeschickt ist allerdings, dass die Runkeeper App auf der Watch nach einigen Minuten im Hintergrund verschwindet und nicht die Laufwerte sofort angezeigt werden, wenn man den Arm anhebt, um auf die Uhr zu schauen. Lästiges Fummeln ist dann nötig, zwei Doppelklicks auf die Krone. Aber das ist sicher nur ein Software-Problem.
  • Wasserdicht? Auch die Apple Watch ist nicht wasserdicht. Aber wasserdichter, als Apple sagt. Duschen ist wohl ok. Eine viertel Stunde schwimmen geht anscheinend auch. Ob ich das wagen werde? Eher nicht.
  • Der Preis? Ja, es gibt günstigere Smartwatches. Die Sportband-Hersteller können auch Schritte zählen, Puls messen, Notifications vom Smartphone anzeigen. Aber mein Handgelenk soll nicht verkünden: Hey, ich sitze hier zwar im Meeting, aber eigentlich trainiere ich für den Iron Man. Aber bedenkt man, dass ich selbst mein gebrauchtes Microsoft Band fast zu dem Preis verkauft habe, für den ich die Sports-Edition der Apple Watch gekauft habe, dann relativiert sich vieles.

    Die Apple Watch ist nicht die erste Smartwatch, nicht der erste smarte Fitness-Tracker. Aber sie macht alles richtig. Sie ist in erster Linie eine Uhr. Eine sehr smarte Uhr. Damit wird sie die Uhren-Branche kräftig wachrütteln. Ich würde derzeit nicht in Aktien der Swatch-Gruppe investieren.

    Die Nomos ist und bleibt ein zeitloses Schmuckstück. Aber sie wird jetzt lange Zeit nicht mehr mein Handgelenk zieren.

    E-Mails zwischen privat und beruflich – Erfahrungen mit IBM Notes Traveler

    4. März 2015 Posted by Erika Gebhardt

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    Als Bildungsexpertin bin ich an allen Fragen rund um die Organisation und Priorisierung von Wissen und Informationen interessiert. Vor allem E-Mails stellen den Wissensarbeiter von heute vor große Herausforderungen. Vor allem die Mobil-Nutzung gewinnt hier an Bedeutung - laut einer von IBM beauftragten Studie lesen und verschicken 75 % der Befragten berufliche E-Mails via Smartphone. Eine praktische App hierfür ist IBM Notes Traveler – das kann ich aus Erfahrung bestätigen.

    Die Frage, ob man Firmen-E-Mails auch zu Hause und privat lesen und bearbeiten will oder soll, wird sicher von Typ zu Typ unterschiedlich beantwortet werden. Sicher ist, dass die Arbeitswelt im Wandel ist und die Grenzen mehr und mehr ineinanderfließen. Dazu trägt sicherlich auch der leichte Zugang zu den E-Mails via Smartphone oder Tablet bei. Denn wenn man keine Ewigkeit auf das Hochfahren des Windows-Rechner warten muss, dann fällt es entschieden leichter, noch mal schnell einen Blick in die Mails zu werfen, um eine Sache ruhigen Gewissens abzuschließen.

    Auf meinem privaten iPad und auf meinem Android Smartphone habe ich den IBM Notes Traveler installiert.

    Will ich mein Privates Endgerät wirklich für die Arbeit bei IBM nutzen?

    Auf meinem privaten iPad und auf meinem Android Smartphone habe ich den IBM Notes Traveler installiert. Diese Frage, ob ich darauf auch Berufliches bearbeiten will, habe ich mir nicht lange gestellt, weil ich dank einer Elternzeitpause im Jahre 2000 bereits weitgehend von der E-Mail-Plage geheilt bin.

    Interessant ist für mich, dass ich neue Apps ausprobieren kann, um zu sehen, ob sie für mein Themengebiet „mobile Bildung“ relevant oder empfehlenswert sind. Die mobile Verbindung teste ich zuhause und unterwegs, um zu einem Urteil zu kommen, unter welchen Umständen die Lösung praxistauglich ist. Relevante Kriterien dafür sind: gute Zugriffszeiten, gutes Benutzer-Interface, leichte Bedienung, voller Funktionsumfang und die Sicherheit.

    Wie kann ich private und berufliche E-Mails trennen?image

    Wie lässt sich Privat und Beruf auf dem Gerät trennen? Hier unterscheidet sich IBM Lotus Traveler auf den Apple und Android Endgeräten wesentlich. Während bei iOS der E-Mail Client des Betriebssystems standardmäßig für die beruflichen E-Mails genutzt wird, ist unter Android die E-Mail bereits von Anfang an in einer separaten App. Das gefällt mir sehr gut.

    Praxistipp für Traveler Benutzer unter iOS:
    In der Praxis hat es sich unter iOS bewährt, die E-Mail App des privaten E-Mail Accounts zu installieren, so dass die Trennung leichter fällt. Wer trotzdem lieber private und berufliche E-Mail zusammen in einer Ansicht bearbeitet, kann zumindest in der Urlaubszeit den beruflichen E-Mail Account einfach deaktivieren.

    Die zwei Screenshots (hier rechts App Einstieg / rechts unten E-Mail Menü) zeigen den IBM Notes Traveler, wie ich ihn auf meinem Android Smartphone nutze, um mit beruflichen E-Mails zu arbeiten. Einen Vergleich des Funktionsumfangs habe ich in der Tabelle erstellt. Hier ist zu sehen, was unter iOS und unter Android in der Grundfunktionalität zu E-Mails geboten wird.

    Welcher Funktionsumfang steht mir zur Verfügung?

    Die größte Umstellung nach der möglichen Nutzung meiner privaten Endgeräte für berufliche Zwecke war, dass die E-Mail-Funktionen zum Teil in der mobilen Lösung nicht in gewohnter Weise zur Verfügung standen. Vielleicht habe ich sie einfach nicht gefunden, denn an die Bedienung mobiler Endgeräte muss man sich auch erst gewöhnen. Sie hilft hoffentlich, sich ein erstes Bild zu machen. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass sich die mobilen Apps oft so rasant weiterentwickeln, dass mit dem nächsten Update die bisher vermisste Funktion plötzlich doch zur Verfügung steht.

     

     

    image

    E-Mail - Grundfunktion auf mobilem Endgerät iOS Android Bemerkung

    E-Mail privat -

    Confidential Mail

    nein ja Habe ich unter iOS leider nicht gefunden.

    Abwesenheitsnotiz

    Out of Office
    ja
    Automatische Antwort
    Einstellungen Mail
    ja
    (siehe Abb.3)
    image
    (siehe Abb. 3: Beispiel IBM Notes Traveler auf Android - Menü)

    Anhänge -

    Attachment

    ja ja
    Ablage einsehen -
    Ordner einsehen
    ja
    (begrenzt)

    ja

    Traveler Menü,  Einstellungen, Anwendungen,
    Mail entfernen, die ..
    Auswahl:
    Alle Anzeigen
    Signatur

    ja

    manuelle Anpassung

    ja

    manuelle Anpassung

    Wer stellt sicher, dass die Unternehmensdaten geschützt werden?

    In Sachen Datensicherheit liegt die Verantwortung nicht alleine bei dem Unternehmen, das die Infrastruktur zur Verfügung stellt – auch wenn ich mein privates Endgerät bei IBM registrieren lassen musste. Ebenso gibt es Richtlinien, an die ich mich halten muss. Natürlich sollte ein privates Endgerät zum Abruf beruflicher E-Mails sicher sein. Was wir unter "BYOSD—Bring Your Own Securable Device" verstehen, ist hier nachzulesen.

    Ein leidiges Thema zur Absicherung des privaten Endgerätes ist die Nutzung eines Zugangscodes. Hier gestehe ich, dass das noch nicht optimal ist. Die Eingabe kann sehr störend sein, wenn ich schnell einen Anruf entgegennehmen oder auf eine Whatsapp-Nachricht antworten möchte.

    Womit können wir in Zukunft rechnen?

    Natürlich nutzen wir bereits unsere Soziale Plattform "IBM Connections" sehr intensiv. Aber auch hier gibt es Unterschiede in der mobilen und der Windows-Lösung. Für mich war allerdings die Integration meines beruflichen Kalenders in den privaten die Funktionalität, die den größten Vorteil brachte. Es ist herrlich, wenn eine Telefonkonferenz in Kürze startet und ich meine Einwahldaten ganz entspannt dem Smartphone entnehmen kann. Sehr neugierig bin ich auf die mobile Lösung von IBM Verse und begebe mich schon mal auf die Suche, wie ich für diese Lösung auch zum „Early Adopter“ werden kann.

    Zum Abschluss hier noch einige Quellen, die gute Anregungen für einen bewussten Umgang mit E-Mails geben:

    Alle Neuerungen zu IBM Mobile First und neue Apps gibt es hier zu sehen:

    Ich wünsche allen, Dich noch nicht mit einem „Traveler" unterwegs sind, den Mut, es einfach mal auszuprobieren!

    [DE] Wieviele Geräte brauchen wir (auch im Business)? SmartPhone, Phablet, Tablet, Notebook, Convertible

    19. Januar 2015 Posted by StefanP.

    Mein persönlicher Gerätezoo hat sich vor einigen Wochen geändert:

    • Das Display meines 2011er MacBooks 15 Zoll gab den Geist auf, so dass ich – obwohl ich die Garantiepolitik unter aller Kanone finde – im Frühjahr 2014 auf einen MacBook 13 Zoll umgestiegen bin. Wie gesagt, eigentlich hätte ich …
    • Im Winter 2013 versetzte ich mein iPad der 1. Generation in Ruhestand und benutze seitdem ein iPad Air mit über Bluetooth angeschlossener Logitech-Tastatur. Die Tastatur ist für mich wichtig, da ich Vielschreiber bin und gerade gerne auf Reisen auf das Macbook verzichte.
    • Im Dezember 2014 bin ich vom iPhone 4s auf ein neues iPhone 6 umgestiegen.

    Das 2014er MacBook 13 Zoll, das iPad Air von 2013 und das iPhone 6 sind also jetzt meine Arbeitsgeräte.  An das mit 4,7 Zoll größere Display des iPhone 6 habe ich mich schnell gewöhnt und siehe da, ich stelle mir unterdessen sogar die Frage, ob ich nicht sogar besser ein iPhone 6 Plus gewählt hätte. Am Gürtel – ich weiß Gürtelclips sind so was von out, aber ich fand sie mit dem iPhone 3 und 4s einfach nur praktisch – kann man auch das iPhone 6 nicht mehr tragen. Ist einfach zu groß.  Beim Plus soll die Kamera – wie kompetente Vielfotografierer und Journalisten geschrieben haben – noch besser sein. Schon am Bildschirm des 6er lässt sich gut lesen. Wie wäre das erst mit dem Plus?

    Mittlerweile stellt sich mir die Frage, ob es nicht eine Kombination von MacBook und einem iPhone 6 Plus auch tun würde, ich also (theoretisch) von 2 auf 3 Geräte umsteigen könnte. Klar würde das bedeuten, dass das MacBook wieder Standardtippgerät werden würde, aber das 13 Zoll Book ist eh leichter und einfacher mitzunehmen als die 15 Zoll-Variante. Auf dem Sofa daheim hat das MacBook bei mir das iPad schon länger weitgehend abgelöst. Warum also auch nicht unterwegs?

    Die Vielfalt der Geräte wird deutlich unübersichtlicher und vielfältiger. In der Bildschirmgrösse gibt es nun zahlreiche, nahe beieinander liegende Optionen. Ein iPhone 6 Plus hat eine Bildschirmgrösse von 5,5 Zoll, ein iPad Mini Air 7,9 Zoll. Die Entscheidung wird schwieriger, wenn man sich beispielsweise die Optionen von Apple ansieht:

    • iPhone 4s: 3,5 Zoll
    • iPhone 5c & 5s: 4 Zoll
    • iPhone 6: 4,7 Zoll
    • iPhone 6 Plus: 5,5 Zoll
    • iPad mini 2 & 3: 7,9 Zoll
    • iPad Air & Air 2: 9,7 Zoll
    • MacBook Air: 11 und 13 Zoll
    • MacBook: 13 und 15 Zoll

    Hier gibt es einen schönen Größenvergleich der verschiedenen Geräte (bis auf die MacBooks).

    The expanding world of iOS screen sizes Illustration/IBTimes/Luke Villapaz ibtimes.com

    Doch es geht natürlich nicht nur um die Bildschirmgröße. Auch funktional rücken die Geräte, Smart Phone, Pablet, Tablet und Notebook näher zusammen. Man nehme das Beispiel Office-Pakete. Lange war beispielsweise Textverarbeitung auf den Apple-Telefonen und -Tablets eine Herausforderung und man konnte “nur” auf Werkzeuge wie den iA Writer zurückgreifen. Und ja, ich weiß, der iA Writer hat in seiner Einfachheit durchaus seine Vorzüge.

    Das hat sich unterdessen wie bei vielen anderen Anwendungen geändert. Immer mehr funktionsreiche, oft einfacher zu bedienende Programme erscheinen für Smart Phone und Tablet. Und auch Enterprise-Anwendungen von ERP bis CRM sind unterdessen mobil verfügbar. Hinzu kommen B2B-Lösungen, oft branchenspezifisch, die das Potential haben, das mobiles Arbeiten in vielen Branchen grundlegend zu verändern. Man denke an neue Business Apps wie die IBM MobileFirst Apps for iOS, deren erste Welle im Dezember auf den Markt gekommen ist.

    Wie wird es weiter gehen? Es scheint, dass größere Bildschirme und Phablets an Bedeutung gewinnen. Bei größeren Bildschirmen rücken Tablet und Notebooks näher zusammen. Hybridgeräte wie Lenovo Yoga Convertibles überzeugen mich hierbei am meisten. Leider gibt es solche Geräte noch nicht in der Apple-Welt. Heisst also die Zukunft Smart Phone mit großem Bildschirm und Convertible?

    Was ist Eure Meinung?

    P.S. Was ich bezüglich Bildschirmgrösse und Funktionalität über die Apfel-Welt geschrieben habe, gilt natürlich auch für die Android- und Windows-Welt.


    Filed under: Deutsch Tagged: Apple, featured, iPad, iPhone, Mobile

    [EN] Good description of IBMs new MobileFirst Apps for iOS

    4. Januar 2015 Posted by StefanP.

    enterprisemobilehero

    Good description of the new MobileFirst Apps for iOS:

    IBM isn’t using any proprietary APIs in iOS 8, and so it’s theoretically possible for another developer to build the same apps. However, Gilfix [IBM’s director of Enterprise Mobile for MobileFirst products] believes IBM’s MobileFirst platform, the backend for all of these apps, gives IBM unique abilities for its apps that would be difficult to replicate anywhere else.

    Apps are 70% standard, with the remaining 30% customized for each client’s needs. The business model is subscription-based, with a per-device / per-month charge, plus some one-time integration charges. Subscriptions include updates to the software for new iOS updates and access to IBM’s back-end infrastructure. …

    The MobileFirst infrastructure adds a lot of significant features, including integration with existing security infrastructure, single sign on, and more. Apps can be developed to download and sync miniature versions of databases locally for offline connectivity, then upload and resync when connectivity is reestablished. Being able to work offline is essential for field technicians with power and telecom companies, for example, who could be working in very remote areas but still need to take data with them, and it’s a tricky programming task.

    via IBM’s Enterprise Mobile head shares more about new iOS apps – TechRepublic.


    Filed under: English Tagged: Apple, IBM, Mobile

    [DE] Meine Spülmaschine, von möglichem, besserem Service und zur Partnerschaft zwischen Apple und IBM

    15. Dezember 2014 Posted by StefanP.

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    Verspätung und Probleme mit dem Anschlussflug: Flugbegleiter mit iPads buchen Passagiere direkt um.

    Unsere Spülmaschine ist defekt. Am Montag kommt der Reparaturservice. Zum dritten Mal. Toll ist es, dass man den Techniker online direkt mit Auswahl der gewünschten Zeitspanne bestellen kann. Nicht so toll ist, dass die beiden Techniker, die hier waren, die Probleme mit der Spülmaschine eher verschlimmbessert haben. Viele Teile ausgetauscht, die Maschine spült einmal und danach geht nix mehr. Ich bin gespannt und hoffe doch stark, dass die Probleme nun endlich gelöst werden.

    Die Techniker waren auch mit Computer und Drucker ausgestattet. Außer bei Bestellung der Ersatzteile hat der Notebook aber nichts gebracht. Was wäre, wenn der Techniker online in der Support- und Wissensdatenbank recherchieren könnte, ob das Problem bekannt ist. Was, wenn sie dort finden könnten, warum sie Adapter A und nicht Adapter B nehmen? Was, wenn sie nach ähnlichen Fällen und Fehlern suchen könnten? Was, wenn sie Videos und Fotos sehen oder gar übermitteln könnten? Was, wenn der Kunde schon vor dem Besuch ein Foto und eine ausführliche Fehlerbeschreibung übermitteln könnte? Oder gar mit Facetime live zeigen könnte, wo es hakt?

    Gerade im Außendienst, im Service, besteht ein Riesenpotential, den Service für den Kunden zu verbessern und Kosten für das Unternehmen einzusparen. Statt 3er Besuche nur ein Besuch. Das spart einfach Geld und Zeit. Es gibt so viele Bereiche, in denen mobiles Arbeiten erleichtert und verbessert werden kann. Apple und IBM haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, genau solche Lösungen für den Geschäftseinsatz zu entwickeln. Vergangene Woche wurden die ersten 10 Lösungen vorgestellt. Über 100 sollen es im Laufe der Zeit werden, die speziell für Apple-Tablets und SmartPhones und das Betriebssystem iOS entwickelt werden.

    Eine dieser Lösungen ist eine Anwendung für Servicetechniker, die oben beschriebene Funktionen bietet. Die weiteren Lösungen sind beispielsweise für Flugbegleiter, Mitarbeiter im Handel, Versicherungsvertreter, Banker oder Polizisten. Alles sind Geschäftsanwendungen, B2B Apps, Anwendungen, die mit den operativen Systemen in Unternehmen verbunden sind und die die Analytics-Funktionen von IBM oft in Echtzeit nutzen und dabei auf die Vorteile und Möglichkeiten von iPad oder iPhone zurückgreifen.

    Einige weitere Beispiele: Schon einmal Probleme gehabt, den Anschlussflug zu bekommen, weil der Flieger verspätet ist. Was wäre, wenn ein Flugbegleiter schon im Flieger in der Lage wäre, dem Passagier zu helfen und eine neue Verbindung zu buchen. Eine ganz neue Serviceerfahrung! Oder aber der Supermarktleiter steht vor den Regalen, können den Bestand prüfen und direkt nachbestellen. Bei einem Handelskunden soll das den Marktleitern 15 bis 20 % der Arbeitszeit eingespart haben.

    iPads neben Handschelle, Schlagstock, Pistole und Funkgerät. Polizisten sind mit den Geräten unterwegs, erhalten in Echtzeit Zugriff auf Karten und Videoquellen vom Einsatzort. Zusätzlich bekommen sie Auskunft über Strafregister und ein mögliches Eskalationsrisiko. Verstärkung können sie  leichter und schneller angefordern. Andere Lösungen helfen Bankern oder Versicherungvertretern bei der Beratung.

    Viele der gerade skizzierten Lösungen zeigen auf, welche Verbesserungen durch die konsequente Nutzung leistungsfähiger mobiler Endgeräte, deren Anbindung an Unternehmensbackends und neue analytische Funktionalitäten möglich sind und wie solche Lösungen Arbeit und Dienst am Kunden verändern können. Der Begriff digitale Transformation wird gerade exzessiv benutzt. Solche Beispiele machen das Thema greifbarer und verdeutlichen, dass digitale Transformation auch positiv gerade für den Kunden sein. Sie zeigen zudem, wie die Kombination moderner Technologien – Cloud, Analytics, Mobile, Social und Security – wesentliche Bausteine der Transformation sein können. Mit Spannung darf man auf die weiteren Apps von Apple und IBM warten, die sukzessive auf den Markt kommen sollen.

    Und welche Apps würdet Ihr Euch im Geschäft wünschen?


    Filed under: Deutsch Tagged: Apple, B2B, featured, IBM, Mobile