Posts Tagged: ‘sharepoint’

Social Sharepoint? "Gap will only get wider by the time SharePoint 2013 is released"

13. August 2012 Posted by Stefan Pfeiffer

A quote out of a posting on the SharePoint 2013: 7 Features Users are Going to Love:

The social features announced in this SharePoint 2013 preview — though representing the arrival of SharePoint a s a legitimate social platform contender — are nevertheless behind the state of the market today and this gap will only get wider by the time SharePoint 2013 is released to the market. This gap won’t matter to organizations that are committed to the SharePoint platform who will tolerate feature shortcomings in exchange for tight integration of "good enough" social capabilities into SharePoint.

Vom E-Mail zentrierten zum Netzwerk-zentrierten Arbeitsplatz

13. Februar 2012 Posted by Stefan Pfeiffer

Vor einigen Wochen ist wieder die Studie von Initiative D21 / TNS Infratest: „Die digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ erschienen. Demzufolge sind in Deutschland noch immer 53 % Digitale Außenseiter und Gelegenheitsnutzer. Die Zahl Profis nimmt jedoch langsam und stetig zu:

Digitale_gesellschaft

Die Studie analysiert auch die Nutzung sozialer Medien. Soziale Netzwerke haben demzufolge grosse Bedeutung erlangt, um sich privat und beruflich zu informieren. Die Nutzung variiert jedoch nach Anwendertyp sehr stark. Nur 26 % der Digital eher weniger Erreichten nutzen soziale Netzwerke. Die Digital Souveränen, meist eher der jüngeren Generation, sind dagegen zu 76 % in sozialen Netzwerken vertreten. Sie sind diejenigen, die im sozialen Netzwerk, in Facebook oder Google+, ihre Nachrichten senden und empfangen und nicht mehr - wie die eher ältere Generation - primär den E-Mail Klienten nutzen. Für die Digital Souveränen ist auch Präsenzanzeige ganz normal. Im sozialen Netzwerk sehen sie, wer online und verfügbar ist, und können diese Personen direkt anchatten. Hangouts oder Facetime auf dem iPhone, auch Echtzeitkommunikation per Video gehört immer mehr zu ihrem Alltag. Sie sharen Statusmeldungen oder Fotos über die Wall, entweder ganz offen oder mit einem selektierten Kreis von Freund. Und natürlich tun sie all dies nicht mehr nur am heimischen PC, sondern auch auf ihrem Smart Phone oder Tablet.

Diese "Netzwerker" oder Digital Souveränen - immerhin doch schon fast die Hälfte der Bevölkerung - treiben und übertragen diese Nutzungsweise natürlich auch in Unternehmen und ihren dortigen Berufsalltag. Und an ihnen lässt sich auch der Wandel vom eher E-Mail-orientierten hin zum netzwerk-orientierten Arbeitsplatz nachvollziehen. Diesem Trend folgt auch IBM Connections Next, das im Januar 2012 auf der Lotusphere vorgestellt wurde und in diesem Jahr auf den Markt kommt. IBM Connections Next ist die nächste Evolution - oder sollte man besser sagen Revolution - der Social Software von IBM. Zu den aus vorhergehenden Versionen schon bekannten Modulen wie Netzwerkprofile, Blogs, Wikis, Communities, Lesezeichen oder Aktivitäten kommen weitere wichtige Funktionen hinzu, die eine neue Generation von Netzwerkarbeitsplatz einläuten.

So werden E-Mail und Kalender als Social Mail in IBM Connections integriert, d.h. die Anwender können direkt in ihrem Corporate Social Network ihre E-Mails abrufen und beantworten. Dabei wird nicht nur das IBM-eigene Messaging-System Notes/Domino, sondern auch Microsoft Exchange unterstützt. Man muss also nicht mehr in seine E-Mail gehen, um seine Nachrichten bearbeiten zu können. Noch wichtiger ist für mich, dass die Nachrichten nun sehr einfach in die Module des sozialen Netzwerks, in eine Aktivität, einen Blog oder eine Community überführt und geteilt werden können. Wissen kann aus dem persönliche Posteingangsgrab in einen Unternehmenswissensspeicher überführt werden.

In IBM Connections Next werden auch Actvity Streams eingeführt. Ähnlich wie auf einem Facebook-Wall laufen im Stream die persönlich relevanten und abonnierten Ereignisse zusammen. Jedoch geht es dabei nicht nur um das reine Konsumieren von Informationen. Die Activity Streams integrieren Events aus vielfältigen Quellen an einer einzigen Stelle, erlauben diese direkt in IBM Connections anzusehen und vor allem auch direkt zu editieren, ohne in die Ursprungsanwendung wechseln zu müssen. Beispielsweise kann eine SAP Transaktion bearbeitet werden, die über das SAP NetWeaver Gateway in die Activity Streams gespeist werden. IBM setzt bei der Integration auf Standards wie OpenSocial, Activity Streams, HTML5 oder CMIS.

Im Activity Stream werden auch Events aus dem neuen IBM Docs auftauchen. IBM Docs ist der neue Social Editor, mit dem Texte, Tabellen und Präsentationen zusammen im sozialen Netzwerk bearbeitet werden können. Über IBM Docs können verschiedene Connections-Anwender an einem Dokument arbeiten, Paragraphen zur Überarbeitung oder Erstellung zugewiesen werden, eine Präsentation gemeinsam erstellt werden oder Daten gezielt in Tabellenreports zusammengefügt werden. Natürlich werden Microsoft- wie auch OpenOffice-Formate unterstützt.

Instant Messaging (Chatten), Video und Audio, Soft Phone, Online Meetings inklusive Video sind für die Digitalen Profis integraler Bestandteil des „Social Workplace“.

Zwei weitere Funktionsbereiche sind besonders wichtig: Echtzeitkommunikation und Präsenzanzeige gehören natürlich zum sozialen Arbeitsplatz. Man sieht, ob ein Kollege anwesend oder in Besprechung ist, kann ihn direkt anchatten oder anrufen. Und die Möglichkeit, Informationen oder Vorgänge gezielt mit allen oder bestimmten Anwendern zu sharen, zu teilen, ist eine weitere Funktionalität. Dieses Share-Paradigma ist kennzeichnend für den Netzwerk-zentrierten Arbeitsplatz.

Weiterhin besonders prägend ist, dass die gerade beschriebenen Funktionen auch auf mobilen Devices, auf Smart Phones und Tablets verfügbar sind. Dies geschieht natürlich angepasst an das Device, dessen Möglichkeiten und Funktionalität. Mobiles Arbeiten, Meetings auf dem Tablet, chatten über das Smart Phone, sind ebenso verfügbar wie natürlich die Module von IBM Connections.  Und 2012 kommen immer mehr Funktionen und Module hinzu.

Besonders bemerkenswert ist, dass auch immer mehr Kunden, die Microsoft Exchange, Office und Sharepoint einsetzen, die Vorteile von IBM Connections als Social Software erkennen und diese in ihrer Microsoft-Umgebung einsetzen. Auf der Lotusphere präsentierten nicht nur deutsche Kunden, dass die Microsoft-Produkte und der Dokumentenmanager Sharepoint im Zeitalter des Social Business einfach nicht genügen und sich deshalb für IBM Connections entschieden wurde. Auch wenn Microsoft gerade in Deutschland beginnt, von einem "Social Sharepoint" zu sprechen, und dabei auf Partnerprodukte sowie natürlich künftige Releases von Sharepoint verweist, die selbstverständlich alles können werden, bleibt meinerseits festzuhalten: Das beste Produkt, um Sharepoint und Microsoft-Umgebungen zu social'izen, ist - wie es die Kundenbeispiele und -zitate zeigen - IBM Connections.

Natürlich ist ein revolutionärer Übergang von einem bisher E-Mail- und Datei-zentrierten zu einem netzwerkorientierten Arbeitsplatz nicht von heute auf morgen machbar. Der traditionelle "White Collar"-Nutzer in Unternehmen lebt noch immer vorwiegend in seinem Posteingang und will den auch nicht so schnell verlassen. Deshalb unterstützt IBM beide Arbeitsplatztypen: Lotus Notes bekommt zu den schon lange vorhandenen sozialen und Echtzeitkommunikations-Funktionen immer weitere Funktionen. So werden beispielsweise Activity Streams in den nächsten Notes/Domino-Releases unterstützt. Auf diese Weise sind natürlich gemischte Umgebungen möglich, in denen die verschiedenen Benutzergruppen effizient zusammenarbeiten können.

Gerade die Entwicklung in Deutschland in 2011 zeigt, dass immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie den Weg zum Social Business gehen und die Paradigmen des Web 2.0 ins Unternehmen übertragen müssen. Dazu gehört die entsprechend leistungsfähige und vor allem offene, auf Standards basierende Software. Mindestens genauso wichtig ist aber auch der Wille, die Führungs- und Kollaborationskultur des Unternehmens. Deutschland ist hier im weltweiten Vergleich durchaus vorne. Viele Grossunternehmen, aber gerade auch der innovationsfreudige Mittelstand, erkennen die Chancen, die sie als Social Business im weltweiten Wettbewerb haben.

Der netzwerk-zentrierte social Arbeitsplatz vereint vielfältige Funktionen von Social Mail und Kalender über Profile, Blogs, Wikis hin zur Echtzeitkommunikation, der Share-Funktion bis zum Activity Stream mit integrierter Bearbeitung und Social Intelligence. Und Social Editing kommt auch noch in 2012.

Kurt De Ruwe, CIO of Bayer MaterialScience, on the Bayer way to become a Social Business

25. Januar 2012 Posted by Stefan Pfeiffer

Hier ein Interview mit Kurt De Ruwe, CIO bei Bayer Material Science über deren Implementierung von IBM Connections als soziales Netzwerk für den Bayer-Konzern. Bayer hat Microsoft Office, Sharepoint und Exchange im Einsatz, setzt aber - wie mehr und mehr Kunden - IBM Connections ein, um ein personenzentriertes Arbeiten und Netzwerken zu ermöglichen, und so den Weg zum Social Business zu gehen.

Here is an English language interview with Kurt De Ruwe, CIO of Bayer Material Science, about implementing IBM Connections as social network within the whole Bayer Group. Although or because Bayer is using Microsoft Office, Sharepoint and Exchange, they decdied -as more and more customer do - to use IBM Connections, because it is people-centric and it allows networking, and therefore empowers Bayer's way to become a Social Business.

 

Schöne Geschichten von der Lotusphere 2012 (2)

18. Januar 2012 Posted by Peter Schütt

In einer Session berichtete ein Kunde davon, dass er IBM Connections trotz einer ansonsten Microsoft-orientierten Strategie sehr erfolgreich einsetzen würde. Dann stellte jemand die Frage, ob und wann man daran denke MS SharePoint abzuschalten? Die Antwort war, dass man das im Moment noch nicht sagen könne. Connections würde sich ja rasant weiterentwickeln und auch immer mehr Dokumentenmanagement-Funktionen bringen. Microsoft würde Sharepoint natürlich auch weiterentwicklen, aber Connections hätte einen wohl kaum einholbaren Vorsprung, den es auch mit der nächsten, bereits im Sommer kommenden Version weiter ausbauen würde. Und man müsse dann mal sehen, was der nächste SharePoint so bringt ... wenn er dann kommt, 2013, 2014 oder 2015. Schallendes Gelächter im vollen Saal.

Doculabs on Social Enablement for SharePoint 2010

22. November 2011 Posted by Stefan Krueger

Customers who have SharePoint in their organization are often confused with the Microsoft messaging and therefore believe that SharePoint is the answer to whatever the question might be. This includes "What do I need if I want a social business system?" This independent article is by DocuLabs (a respected analyst in the content space) in which the position SharePoint as the "content" focused solution and far apart from "people" focused social solutions. Article

IBM Connections vs. MS Sharepoint: mit persönlichen Dokumenten arbeiten

7. November 2011 Posted by Stefan Krueger

ein Vergleich in deutscher Sprache auf Youtube

Re: Continental CIO Martina Girkens: IBM Connections als soziales Netzwerk, Sharepoint für Dateien | silicon.de

5. September 2011 Posted by Thorsten Hindermann

Als Antwort auf: Continental CIO Martina Girkens: IBM Connections als soziales Netzwerk, Sharepoint für Dateien | silicon.de

SharePoint kommt von je her aus der DMS-"Ecke" (Document Management System) und schlingert Richtung (auch getrieben von Microsoft selber) ECM (Enterprise Content Management). Auf der anderen Seite ist ja der Enterprise 2.0-Ansatz der, wie man die verschiedenen Web 2.0 Werkzeuge (z.B. Connections, SharePoint, aber auch Wikis und Blogs) gut und vernünftig in die Geschäftsprozesse/Firmenkultur einbinde kann. Bei Continental scheint sich im Management hier ein Wandel und Einsicht abzuzeichnen.

Continental CIO Martina Girkens: IBM Connections als soziales Netzwerk, Sharepoint für Dateien | silicon.de

5. September 2011 Posted by Stefan Pfeiffer

"CFO und CEO sind die Sponsoren dieses Projektes. Alle im Vorstand wissen sehr genau, was wir wollen und wohin wir gehen mit dieser neuen Kultur. Unser Topmanagement sieht in diesem Projekt weit mehr als ein IT-Projekt. Es handelt sich vielmehr um einen Kulturwandel, der mit Hilfe der Informationstechnologie vorangetrieben wird."

Ein interessantes Posting zur Einführung von Social bei Continental. Im Beitrag kommt sehr schön heraus, dass ein Kulturwandel durch Vernetzung angestrebt wird. Continental setzt dabei auf IBM Connections als soziales Netzwerk, als "internes Facebook", wie Girkens im Bereicht zitiert wird. Microsoft Sharepoint wird als Dokumentenablage genutzt. Ein weiterer Kunde, der erkannt hat, dass Sharepoint dateizentriert und nicht personenorientiert ist:

Technisch hat Girkens die Lösung auf drei Säulen gestellt. Zum größten Teil wird die Vernetzung mit IBM-Software abgebildet. "Connections" sei die grundlegende Struktur des neuen Netzwerkes. Mit "Omnifind" verbindet die IT-Abteilung Daten aus Systemen und Informationsspeichern rund um die Erde, die Erwartung an die Suchmaschine ist, die Informationen aus den weltweiten Netzwerken der Continental zu suchen. Microsofts "Sharepoint" werden die Continental-Mitarbeiter für die dokumentenbasierte Zusammenarbeit und Ablage nutzen.