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Homeoffice-Allerlei aus den USA: Kein Dogmen bitte, stattdessen scheint es Richtung hybride Arbeitsplatzmodelle zu gehen

8. Juni 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Diesmal einige kuratierte Links und Zitate aus der US-amerikanischen Szene zum Thema Homeoffice. So hat Dion Hinchcliffe, den ich schon lange Jahre als Experten für den Digital Workplace schätze, einen Beitrag zum Post-Pandemic Workplace geschrieben und wieder einmal einen seiner Grafiken veröffentlicht:

We won’t return to the physical workplace that existed pre-COVID. Nor will we be staying in our present digitally remote environment in its current state, given its apparent shortcomings, especially not when an entire organization now has to run mostly virtual. In this virtual state, the top challenge consistently reported across many surveys is adequate communication and collaboration …

It’s Time to Think About the Post-2020 Employee Experience | On Digital Strategy | Dion Hinchcliffe

Doch sieht Dion uns erstmals auf dem Weg zu einem holistischen Blick auf den Arbeitsplatz: IT, HR und alle anderen Abteilungen müssen zusammenarbeiten, modernste Technologien eingesetzt werden, um die best mögliche Arbeitsplatzerfahrung unabhängig von der Lokation zu erlauben.

Endlich ein holistischer Blick auf den Digital Workplace

Und er referenziert dabei in seinem Beitrag auf die aktuelle Umfrage State of Remote Work von Buffer und AngelList!. Weltweit wurden hier über 3.500 Personen befragt. Bezüglich der größten Vor- und Nachteile von Remote Work und Homeoffice kam es zu folgenden Antworten:

Vor allem werden flexible Zeiteinteilung und flexible Arbeitsplätze und -umgebungen geschätzt – und dass man nicht zur Arbeit fahren muss. Als problematisch sehen die Befragten Zusammenarbeit und Kommunikation an. Danach kommen gefühlte Einsamkeit, die Unfähigkeit von der Arbeit los zu lassen und Störungen in der heimischen Wohnung. Diese menschlichen, emotionalen und organisatorischen Schmerzen dominieren in der Summe im Vergleich zu technischen Aspekten oder Werkzeugen. Dies sollte man also bei der Gestaltung von Homeoffice und Remote Work im Blick behalten.

Vor allem soziale und organisatorische Aspekte in den Griff bekommen

Genau darauf hebt auch die Umfrage von Insead Knowledge ab: Technologie bekommt man in den Griff, aber die organsatorischen Aspekte sind die Herausforderung.

Bear in mind, your employees may not have access to effective work space and freedom from distractions at home.

Social isolation is a concern and should be combated: Push for some online socialising even if it feels unnatural initially. Occasional video calls with no specific agenda and online gaming are two options to consider. At the same time, it is important to respect boundaries: work without an office does not translate to unlimited working hours. There must be clear “off” times when employees should not feel obligated to respond to chat/mail/calls.

What Newly Remote Teams Need, Right Now | INSEAD Knowledge

Gerade im Homeoffice sei der Respekt davor wichtig, dass auch mal Schluss mit der Arbeit ist, auch wenn man technisch endlos weitermachen könnte. Pausen müssen sein, Offline muss sein und definierte, feste Büro- beziehungsweise Antwort- und Kommunikationszeiten sollten bei aller flexiblen Zeiteinteilung eingehalten werden, so die Autoren.

Die tägliche virtuelle, soziale Kaffeetasse

Sie empfehlen auch, bewusst auch soziale Aktivitäten online durchzuführen, das virtuelle Treffen in der Kaffeeküche, der Anruf, um einfach mal zu fragen, wie es geht, oder um ein Schwätzchen zu halten. Selbst ein gemeinsames Spielchen wird vorgeschlagen.

Microsoft-Chef Satya Nadella vermisst genau dieses Schwätzchen, den Small Talk nach einem Treffen und befürchtet, dass man bei einem totalen Wechsel zu Remote Work wertvolles soziales Kapital verbrenne. Er scheint nicht der einzige zu sein, der befürchtet, dass die Bindung im Team und zum Unternehmen abnehmen, eine negative Grundhaltung Einzug halten könnte:

A less-interconnected network of relationships among employees reduces the sense of commitment to one another and to the organization.

Sustaining Employee Networks in the Virtual Workplace

Daniel Z. Levin und Terri R. Kurtzberg fordern auf MIT Sloan gerade vom Management, Kommunikation, Netzwerke und positive Haltung aktiv zu unterstützen und zu fördern, um eine positive Stimmung und Haltung zu verbreiten.

Kein Dogma bitte – hybride Modelle sind wohl die Zukunft

Und wie ist die allgemeine Stimmung in den USA bezüglich Homeoffice? Wird Remote Work das „new Normal“? Laut Artikel von David Roe, der einige Manager befragte, wird es eher zu flexiblen Modellen kommen, also eher selten 100 Prozent Homeoffice realisiert werden. Microsoft-Chef Satya Nadella warnt davor das Dogma Präsenz im Büro mit dem anderen Dogma Homeoffice zu ersetzen. Microsoft will Mitarbeiter ab etwa Oktober wieder in die Büros schicken, so entsprechende Berichte.

Vieles deutet darauf hin, dass auch in den USA oder von US-amerikanischen Unternehmen künftig hybride Arbeitsplatzmodelle favorisiert werden, gerade um die viel ziterten Talente gewinnen zu können, wie auch die Analysten von Gartner betonen. Sie gehen auf jeden Fall von einem deutlich höheren Anteil von Remote Work nach der Pandemie aus. Laut Gartner steigt der Anteil der remote arbeitenden Angestellten von 30 auf 48 Prozent nach der Krise.

Zudem ist das Verhältnis von Mitarbeiterzufriedenheit und Remote Work wohl vielschichtig. So stellt Gallup – bekannt für die Studien zur Mitarbeiterzufriedenheit – fest, dass im Sinne eines hohen Engagements der Mitarbeiter zumindest die Option für Homeoffice gegeben sein sollte:

Those with some remote work options have the highest employee engagement, while those with no remote option and those who work remotely 100% of the time have somewhat lower employee engagement.

How Coronavirus Will Change the ‚Next Normal‘ Workplace

Interessant die von Gallup genannten unterschiedliche Haltungen zu Remote Work je nach Profession und Branche:

Gallup research finds the percentages that prefer continuing to work from home are highest in technology, insurance, arts, entertainment, media, finance and professional services. Those with lower preference to work from home in the future include education, retail, transportation and construction.

How Coronavirus Will Change the ‚Next Normal‘ Workplace

Diese Einteilung hätte ich so nicht erwartet.

Bild von Annalise Batista auf Pixabay

Digitale Baustellen: Digitale Weiterbildung, unsichere Fische, die vom Kopf stinken, und Faxen, die noch gemacht werden

29. Oktober 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Alle Jahr wieder der Gallup Engagement Index und die Ergebnisse sind fast schon ein alter Hut. Die Mehrzahl der Mitarbeiter macht Dienst nach Vorschrift (2019: 69 Prozent), etwa die gleiche Anzahl innerlich bereits gekündigt (16 Prozent) oder aber ist noch „dabei“ (15 Prozent). Und es wäre natürlich besser auch für die Ergebnisse besser, wenn mehr Mitarbeiter noch engagiert wären.

Gallup Engagement Index 2019: Baustelle digitale Weiterbildung

Vielsagender ist für mich diesmal, dass sich ein Drittel der befragten Deutschen Arbeitnehmer  sich laut Bericht auf Horizont bei der digitalen Weiterbildung vernachlässigt fühlen. Dabei ist doch lebenslanges Lernen und digitale Kompetenz das, was von Politik und Wirtschaft immer wieder gefordert und postuliert wird? In einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche schreibt das Marco Nink vom Beratungsunternehmen Gallup gerade den Führungskräften ins Stammbuch:

Unternehmen vergessen bei der Digitalisierung häufig die Menschen. Es geht bei der digitalen Transformation nicht allein um Tools und neue Technologien, sondern um die Veränderung der Arbeitskultur. Das fängt bei den Mitarbeitern an

über Gallup-Studie 2019: Rund sechs Millionen Beschäftigte glauben nicht an ihr Unternehmen – mit 122 Milliarden Euro Folgeschäden, schuld sind die Führungskräfte selbst | Management-Blog

Das Thema müsse eigentlich „auch die Kostenknechte und das Controlling mächtig interessieren“. Schlechte Führung wirke direkt als Kostenfaktor, gute Führung steigere dagegen deutliche die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Und ebenfalls noch bemerkenswert in der Studie: Knapp mehr als ein Drittel der Befragten beobachten, wie sich ihre Arbeitswelt durch neue Technologien ändert, aber satte 90 Prozent sind sicher, dass KI, Automatisierung und Co. sie nicht verdrängen werden!

Kundenservice: In Deutschland machen wir noch faxen

Und nun lasst uns mal Faxen machen: Laut einer von Savanta im Auftrag von Pegasystems erstellten Umfrage zum Thema Kundenservice kommt in Deutschland noch immer das Fax am häufigsten zum Einsatz deutlich vor Chatbots oder Social Media, berichtet IT-Matchmaker-News:

Pega-Grafik.q
Studie „The good, the bad, the ugly: 2019 global customer service insights“ und Grafik von Pegasystems

spielen in Deutschland Chatbots oder Social Media nur eine untergeordnete Rolle. Laut einer Studie von Pegasystems kommt das altbekannte Fax deutlich häufiger zum Einsatz als moderne Kommunikationswege. Doch nicht nur Technologien sind das Problem: Auch Arbeitsweise und Prozesse werden moniert.

Security: Der Fisch stinkt vom Kopf

Michael Kroker stellt gerade in Deutschland immer wieder zuerst neue Infografiken und Studien vor. Diesmal stellt er eine Studie von Bitdefender zum wichtigen Thema CyberSecurity vor und prangert das auch in seinem Rant unter dem Titel „Mangelhafte IT-Sicherheit – weil der Fisch vom Kopf her stinkt!“ an:

Mit 44 Prozent sagt fast jeder zweite befragte IT-Security-Experten aus Deutschland, dass das Top-Management in ihrem Unternehmen Cybersicherheits-Richtlinien aufweicht oder ignoriert.

über In fast jedem zweiten Unternehmen ignoriert das Top-Management Cybersicherheits-Richtlinien | Kroker’s Look @ IT

In 5 Jahren: Gartner sieht selbstregulierende Vereinigung für Algorithmen

Gartner hat „konferiert“ und dabei sind natürlich wieder Aussagen über die Zukunft der IT herausgekommen – ZDNet berichtet. Einige Kernaussagen aus meiner Sicht: Gartner unterstreicht die bekannte Aussage, dass Künstliche Intelligenz in den kommenden 5 Jahren menschliche Entscheidungen, Emotionen und Beziehungen ergänzen wird. Interessant, dass Gartner bis 2023 eine selbstregulierende Vereinigung sieht, die sich mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning überblicken soll, um schlecht funktionierende oder gar gefährliche Algorithmen zu entdecken und zu kontrollieren.

(Stefan Pfeiffer)

 

 

Collaboration: Nicht die Werkzeuge sind die Herausforderung, das gemeinsame Verständnis und Leben von Zusammenarbeit ist es

10. Oktober 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Eigentlich dürfte man das Thema gar nicht behandeln, denn es hat einen solch langen Bart: das Thema E-Mail und dessen oft vorausgesagter Tod. David Roe nimmt auf CMSWire auf den von Hiver durchgeführten State of Email Report 2019 (zum Download wird eine Registrierung gefordert) Bezug. Demnach nahm der E-Mail-Verkehr weiter zu, aber die Empfänger lesen weniger E-Mails. Nach Report ist die Zahl von 75 Prozent in 2017 auf 60 Prozent gefallen. Und sie antworten nur auf eine von 10 Nachrichten. Zwei Gründe dafür sind immer mehr E-Mails, in denen man aus verschiedensten Gründen in Kopie genommen wird, oder aber weitergeleitete E-Mails.

Natürlich stellt sich mir die Frage, ob das denn immer sein muss und ich muss an einige E-Mail-Trails der letzten Tage denken. Wer einmal auf Kopie gesetzt wurde, der entkommt dem oft Endlosdialog nicht mehr. Leider gibt es kein Opt-Out aus einer E-Mail-Konversation. Vielleicht sollte das eine Funktion, die Google und Microsoft in beim von David angekündigten Redesign ihrer E-Mail-Klienten einführen sollten? Insgesamt erinnert mich die Diskussion rund um E-Mail an das kürzlich hier behandelte wahre Welt des Dokumentenmanagements. Die Brücke ist ja auch da: das Versenden von Dateianhängen per E-Mail …

E-Mail immer noch der größte gemeinsame Nenner

Und ja, lieber Drew Houston von Dropbox, die grundlegende Frage bleibt: „Wie schaffen wir es, dass eine E-Mail gar nicht erst gesendet wird?“ Und ja, lieber Michael Kroker, vielleicht setzen zu wenige Unternehmen fortschrittliche Werkzeuge ein, blockieren Cloud-Speicher wie Box oder Dropbox, und ignorieren Messenger wie Slack oder Teams, stehen sich also wie Du schreibst beim Digitalen Arbeitsplatz selbst im Wege. Kein Wunder, dass E-Mail der kleinste und gleichzeitig größte gemeinsamste Nenner bleibt.

Doch die Werkzeuge alleine werden das Problem nicht lösen. Da kann man auch die Diskussion, nehme ich nur die besten Produkte und kombiniere sie oder nehme ich alles aus einer Hand, endlos führen. Solange es nicht gelingt, auch die einzelnen Anwender in der Nutzung der Werkzeuge an Bord zu nehmen, solange werden wir im Dilemma feststecken, Dateien auf der Festplatte und in Verzeichnissen speichern und weiter endlose E-Mail-Trails führen. Das gemeinsame und gelebte Verständnis muss da sein, wann man per Slack kommuniziert, was per E-Mail verschickt wird und wie Dateien wo gespeichert werden. Nur wenn das klar ist und gelebt wird, werden wir nicht weiter herumdoktoren, noch mehr Kommunikationskanäle und Informationssilos schaffen, sondern wirkliche Fortschritte am digitalen Arbeitsplatz erzielen.

Und ein Schelm, wer beim Titelbild dieses Beitrags vermutet, dass der Begriff Collapse unter Collaboration per Absicht positioniert wurde.

Der Collaboration-Markt wächst signifikant …

Und zum Abschluss: Der Markt wird weiter signifikant wachsen, sagen auch die Glaskugel-Gucker von Gartner voraus. Sie sagen voraus, dass der globale Markt für Collaboration-Anwendungen von $2,7 Milliarden in 2018 auf $4,8 Milliarden in 2023 wachsen wird. Die Treiber für dieses Wachstum sind demnach die sich entwickelnden Märkte und Länder, aber auch die wachsende Zahl an Wissensarbeitern (die aber vor allem in besagten Märkten enorm zunehmen).

Doch wer dominiert ihn. Simon Dückert ist voll auf dem Microsoft-Zug, wenn er in seinem Beitrag das Ende der im Markt befindlichen Enterprise Social Networks voraussagt:

Meine Vermutung ist demzufolge, dass die bestehenden ESNs in den kommenden 3-5 Jahren überwiegend durch Office 365 abgelöst werden. Die Rolle der offenen sozialen Netzwerke wird dabei von Yammer übernommen. Die Zusammenarbeit von Abteilungen, Projekten und Communities wird von Teams abgedeckt

über Die Zukunft von ESNs – wie sehen die nächsten 3-5 Jahre aus? | ALL @ 21C

… aber wer sahnt die Umsätze denn nun ab?

Für mich angesichts einer vielerorts vermuteten Dominanz von Microsoft erstaunlich sind die Aussagen, dass der Markt fragmentiert sei und bleibe. “While decision makers still want a foundational platform, there is acceptance that no single vendor can address it all,” so wird Craig Roth, Research Vice President bei Gartner zitiert. Er sagt voraus, dass durch spezialisierte Collaboration-Anwendungen sogar mehr Silos entstünden. obwohl  Collaboration-Dienste immer mehr Infrastrukturservice seien. Passt ja auch zu den Statements von Aaron Levie von Box und Phil Wainwright.

Ich persönlich hoffe, dass der Markt vielfältig bleiben wird, auch wenn ich leider wenig Hoffnung habe, dass sich europäische Alternativen oder Open Source-Lösungen positionieren. Da scheint doch die Bequemlichkeit vieler Entscheider zu groß, die Lobbyarbeit besagten Anbieters zu erfolgreich sowie der politische Wille, europäische Plattformen zu schaffen, trotz aller Schönwetterrethorik wenig existent zu sein.

(Stefan Pfeiffer)

 Bild von Dianne Hope auf Pixabay

#CMOKurator: Zur transparente Nutzung von Daten, den Marketingtrends laut Gartner und zum Zusammenspiel von Content Marketing und Marketing Automation

2. Oktober 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Und hier wieder einige von mir kuratierte Berichte aus der digitalen Welt und dem Marketing.

Die wahr Arbeit jenseits von MarTech: Daten integrieren und über Abteilungen hinweg zusammenarbeiten

Marketing und Technologien sind ein heißes Thema, gerade in unseren digitalen Zeiten, wir wir alles data-driven oft mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysieren, automatisierten und laufend optimieren. Und die Auswahl an Werkzeugen ist nicht gerade klein. Scott Brinker, Autor des Chief Marketing Technologist Blogs, hat dazu die Marketing Technology Landscape Supergraphic erstellt, in der 7.040 Marketinglösungen verschiedenster Couleur aufgeführt werden. Chapeau. Aber er kommt auch zu einer anderen bemerkenswerten Aussage:

Marketers have come to the realization that martech will not do all the heavy lifting for you and that real work on integrations and collaboration across multiple departments is the new reality.

über 5 Takeaways from MarTech East Conference

Die wahre Arbeit ist die Integration der verschiedenen Datentöpfe – besonders Kunden- und Interessentendaten zwischen Marketing, Vertrieb, Service -, um ein möglichst homogenes und korrektes Bild der Kunden zu haben, und daneben die produktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen und Bereichen. Einfach hinter die Ohren schreiben! Das macht Marketingtechnologien sicher nicht obsolet, sondern impliziert einen zielgerichteten und geschäftsorientierten Einsatz der Werkzeuge.

Gartner: Echtzeit-Marketing wird den größten Effekt haben

In diese Richtung gehen auch die Aussagen von Gartner, die gerade ihren 2019 Gartner Hype Cycle veröffentlicht haben.Die Analysten haben 28 Technologien aufgenommen, behandeln in ihrem Blogbeitrag sechs Technologien genauer, priorisieren sie. Dazu zählen Customer Data Platform (CDP), über die die oben schon erwähnten Datensilos aufgebrochen werden sollen, und natürlich auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Marketing. Wie auch Gabriele Horcher in unserem Gespräch auf der DMEXCO fordern sie dazu auf, jetzt mit dem Experimentieren zu beginnen.

Weiterhin behandelt Kasey Panetta im Blogbeitrag noch den Einsatz von Blockchain in der Werbung, Multitouch Attribution als Teil von Analysewerkzeugen, Conversational Marketing  (Austausch über Kanäle hinweg in natürlicher Sprache, text- oder sprachbasiert) und Real-Time-Marketing. Mike McGuire, VP Analyst bei Gartner hebt vor allem auf Marketing in Echtzeit und ereignis-gesteuertes Marketing ab:

Gartner research shows that event-triggered and real-time marketing are considered the technologies that will have the biggest impact on marketing activities in the next five years. To realize this, marketers must be capable of using predictive analytics, automation and other technologies to deliver personalized communications.

über 6 Technologies on the Gartner Hype Cycle for Digital marketing and Advertising, 2019

Für Echtzeit-Marketing wird es eine gute Datenbasis, entsprechende Analysen, Automatisierungstechnologien und andere der oben genannten Technologiekomponenten benötigen.

Und hier die Grafik von Gartner:

HypeCyclewithtitle_Marketing_Hype_Cycle_Graphic_with_Heading_V2B
Alle Rechte liegen bei Gartner

Wellenreiter: Acoustic reitet bei Kampagnenmanagement über Kanäle hinweg ganz vorne mit

Und da schiebe ich noch einen anderen Analystenreport nach, in dem mein jetziger Brötchengeber Acoustic auf der Forrester-Welle ganz vorne mitreitet: dem Kampagnenmanagement über verschiedene Kanäle hinweg, über das Kunden personalisierte und relevante Informationen und Erfahrungen bekommen wollen. Der Report kann gegen Registrierung über den unten angegebenen Link heruntergeladen werden.

„Potenzielle Kunden mit Inhalten statt Werbebotschaften auf Produkte und Services aufmerksam machen“

Schließlich möchte ich noch auf einen Grundlagenartikel   unter dem Titel Warum Marketing Automation guten Content braucht hinweisen im Upload Magazin hinweisen. Sie geht auf das Thema gerade auch im B2B-Umfeld ein und bricht eine Lanze für Inbound Marketing, bei dem gute, hochwertige, personalisierte Inhalte, auf verschiedenen Kanälen möglichst automatisiert ausgespielt werden. Ganz erstaunlicherweise bin ich ein glühender Verfechter von Inbound Marketing, bei dem gerade im B2B „potenzielle Kunden mit Inhalten statt Werbebotschaften auf Produkte und Services aufmerksam“ gemacht werden sollen. Katrin beschreibt sehr plastisch jenseits der Begriffsdiskussionen, wie Content Marketing, Inbound Marketing und Marketing Automation ineinander greifen müssen, um zu Abschlüssen und zufriedenen Kunden zu kommen. Eine Leseempfehlung meinerseits – und nebenbei bemerkt: Es gibt jenseits von Hubspot und Co auch andere leistungsfähige Werkzeuge.

Datenschutz und Transparenz können Wettbewerbsvorteil sein und Vertrauen fördern

Zum Abschluss noch ein Thema, das mich besonders nach Veröffentlichung des Acoustic Benchmark Reports 2019 noch stärker umtreibt. Im Report wurde herausgefunden, dass Regulierungen wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht wie befürchtet negativen Einfluss auf Marketingkampagnen hat. Das war ja die große Furcht in den Augen aller Kampagnenmanager. Viel weniger Adressen, viel weniger Reichweite, viel weniger Ergebnis. Panik! Im Benchmark Report wurde herausgefunden, dass die Ergebnisse von Kampagnen, die Öffnungs- und Klickraten jetzt deutlich höher sind … weil diejenigen explizit dem Anbieter die Genehmigung gegeben haben, sie „anzuschreiben“. Datenschutz kann Streuverluste vermindern und die Qualität erhöhen.

In dieses Horn stößt auch auf CMSWire. Er schreibt über „Progressive Consent“, frei übersetzt progressive oder aufklärende Zustimmung. Auch er attackiert die Furcht der Marketers, Reichweite, Daten und Kontrolle über die Zielgruppe zu verlieren. Jedoch ist auch seiner Meinung nach ein anderer, wichtigerer Effekt zu beobachten: „In fact, most users are willing to share their data if they feel they maintain control.

Morazan fordert verständliche Informationen zum Datenschutz statt des Kauderwelsch, den man heutzutage zu lesen bekommen, wenn man mal die entsprechenden Seiten öffnet. Und ganz ehrlich: Wer öffnet schon die entsprechende Seite, wenn beispielsweise nach dem Akzeptieren von Cookies gefragt wird? Gar nicht davon zu sprechen, wer dann das dort Geschriebene versteht. Sein Plädoyer an Marekters, dem ich mich anschließe: Mehr Transparenz und Verständlichkeit im Umgang mit Daten auf den eigenen Webseiten wagen und die Kunden offen informieren. Es schadet nicht dem eigenen Geschäft.

Datenschutz und der offensive Umgang, die Transparenz, wie mit Daten der Anwender umgegangen wird, kann ein Wettbewerbsvorteil sein. Hierzu sind Regularien wie die Datenschutzgrundverordnung notwendig, wichtig, unverzichtbar. Das ist der richtige Weg, wohl wissentlich, dass natürlich immer wieder nachgebessert werden muss.

(Stefan Pfeiffer)

 

Gartner: Wie sieht die richtige Marketing-Organisation für die nächste Dekade aus?

24. Januar 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Gartner-Analysten äußern sich dazu, wie die Marketing-Organisation von heute aussehen muss. Es geht demnach nicht um Orgcharts und woran sich das Marketing-Team orientiert:

The debate and discussion of what marketing teams should organize around — products, brands, customer segments, etc. — misses the larger point. The critical challenges faced by modern marketing teams aren’t solved with an org chart. They are solved by a team’s ability to dynamically apply the right mix of capabilities to the needs of the business. …
To lead and manage the marketing organization of tomorrow, design a marketing team capable of strong internal and external collaboration.

via Design the Right Marketing Organization for the Next Decade – Smarter With Gartner

Na ja, die Marketiers sollen flexibel sein, in der Lage sein, ihre Rollen zu wechseln und Helden der Zusammenarbeit, intern wie extern. Na ja, bei aller Sympathie für das Thema Collaboration und kreative Zusammenarbeit: Meiner Meinung und Beobachtung nach verfehlt Gartner die wirklichen Herausforderungen. Die Marketiers müssen raus ihren (für das interne Management vorzubereitenden) Excel-Tabellen und Powerpoint-Präsentationen und hin zum Kunden. Und sie müssen Sparringspartner für den Vertrieb sein. Aber immer ist der Kunde im Fokus – und nicht das interne Orgchart. Ja, und dazu gehört auch die Fähigkeit zu klarer Kommunikation und Zusammenarbeit im Team.

(Stefan Pfeiffer)

DIGITAL WORKPLACE IST KEIN SCHÖNWETTERTHEMA – DIGITALE FINGERFERTIGKEIT SICHERT DIE ZUKUNFT

27. September 2017 Posted by Stefan Pfeiffer

Manche mögen es als Schönwetterthema und als gelöst ansehen. Ich nehme Office 365 und habe damit den Arbeitsplatz der Zukunft. Basta. Von wegen, der Arbeitsplatz der Zukunft oder der Digital Workplace wird uns noch lange begleiten und geht sicher über eine reine Tooldiskussion hinaus, wie auch die Analysten von Gartner kürzlich auf ihrem Gartner Digital Workplace Summit in London bestätigt haben. Gartner VP Matthew W. Cain sagt:

„The change will be massive and we need to understand what is happening in the workplace. It is hard to steer a technology strategy unless we know how work is changing,”

“We have to work out what the roles and responsibilities are and will be needed to deliver those outcomes, and what skills and tools we need to do it.”

via 7 Technology Trends Shaping the Digital Workplace

Sie haben sieben Trends benannt, die den digitalen Arbeitsplatz verändern werden: Künstliche Intelligenz, es gibt – so Gartner – kein Entkommen. Seit längerem reden die Analysten auch Robobossen. Aber keine Angst. Cain beruhigt dann doch die Manager, zumindest die höheren Chargen:

“They hire, fire, carry out job performance reviews and manage projects. If you deconstruct what managers do every day, there is a great opportunity to automate many of those elements. It’s not that AI replaces managers, but rather that they will complement managers,”

via 7 Technology Trends Shaping the Digital Workplace

Ein weiterer Trend, der durchaus unterschätzt wird, ist der Einfluss von Technologien auf den physikalischen Arbeitsplatz – und damit ist meiner Ansicht nach sicher nicht nur gemeint, dass Alexa im Büro läuft und Amazon mithört. Werden Managementtrends wie Agile bleiben? Und wenn ja, welchen Einfluss wird das auf die Bürogestaltung haben? Geht der nächste Trend weg vom Großraumbüro hin zu Projekträumen, in denen agile Methoden auch technologisch unterstützt werden?

Und ja, virtuelle persönliche Assistenten wird es sicher geben. Hoffentlich welche, die auch auf den Datenschutz Rücksicht nehmen. Und wir werden uns auf ständigen Änderungen im Job und in den Aufgaben einstellen müssen. Die Geschwindigkeit nimmt nicht vor allem aufgrund des technologischen Wandels zu und wir werden uns darauf einstellen müssen.

Und schließlich gehen die Analysten von Gartner davon aus, dass die Gigs, die, die bestimmte hochspezialisierte Fähigkeiten besitzen, sogar zunehmen wird. Und diese Gigs sind genau die, die ihre Tools und Technologien in die Unternehmen bringen (und die ach so homogene IT-Landschaft torpedieren). Der Erfolg von Slack, dem jetzt viele andere Anbieter nachhecheln, ist ein Beispiel, wie Technologie von unten ins Unternehmen gebracht wird.

However, traditional providers can’t force a grassroots movement like what happened with Slack, they will have to focus messaging on business apps and workflow integration to reach lines of business leaders who are focused on business outcomes and helping people get their jobs done in specific processes. It has to resonate with those folks. The tools will have to come down into the flow of how people actually work.

via Conversational workspaces are the new face of enterprise collaboration | CIO

Ob die neuen Konversationswerkzeuge, die , auf CIO.COM ausgiebig behandelt, der Weisheit oder technologischen Entwicklung letzter Schluss sind? Wahrscheinlich nicht. Da kommt noch mehr. Wir werden uns auf ständige Veränderung einstellen müssen. Die Gartner-Analysten prägten dazu auf der Konferenz auch den Begriff der digitalen Fingerfertigkeit, der Digital Dexterity. Mitarbeiter werden neue Technologieren schneller adaptieren müssen, und … die IT wird wesentlich agiler auf neue Tools reagieren müssen, so Gartner-Analyst Cain:

“IT needs to get better at scanning, piloting and adopting new technology as more and more technology is arriving on the scene,”

via 7 Technology Trends Shaping the Digital Workplace

In dieses Horn stösst auch Greg Moran unter der Überschrift CIOs: Step Away From the Email and Get On Board with Collaboration auf CMSwire, der sich der scheinbar nie endenden Diskussion um das Ende von E-Mail einen drauf setzt. Er hält in dem Beitrag ein flammendes Plädoyer dafür, dass die Menschen kommunizieren und zusammenarbeiten wollen. Der Erfolg von Facebook zeige dies ebenso wie der Erfolg von Kommunikations-Apps auf den Smartphones. Natürlich stimme ich Moran zu, dass E-Mail nur sehr beschränkt zur Collaboration geeignet ist. Zweifel habe ich jedoch, ob Anwender wirklich so schnell mal neue Werkzeuge adaptieren. Unterstreichen möchte ich jedoch sein Schlusswort an CIOs:

Human collaboration is the engine of progress — always has been, always will be.

Any technology that makes communication, information sharing and productivity better, safer, faster and cheaper should be on your radar.

My recommendation: look for ways to say „yes.“ Embrace and foster a culture of innovation through collaboration. Sponsor and drive it internally and work hard to ensure its widespread adoption.

via CIOs: Step Away From the Email and Get On Board with Collaboration

(Zuerst veröffentlicht auf ciokurator.com)


Einsortiert unter:Deutsch Tagged: Digital Workplace, Gartner, KI, Slack

[EN] The Digital Marketing Hub: Engage Audiences with Content appropriate to the Moment

11. September 2014 Posted by Stefan Pfeiffer

Since 2013 Gartner is pushing is the Digital Marketing Hub:

In fact, this is a key driver for the digital marketing hub, which is really about bringing the advantages of performance marketing to “broken-loop” marketing models, where decision journeys are anything but direct and revenue attribution is complex. Recall the characteristics of the digital marketing hub:

  1. A unified customer profile that combines first and third party data and the necessary instrumentation to achieve known and anonymous audience resolution.
  2. A content supply chain that “feeds the beast” with relevant offers, stories and experiences.
  3. Intelligent orchestration to sequence and coordinate this content to the moments that count on the decision journey, in near real time.
  4. Unified analytics that allow marketers to trace the thread from investments to outcomes so they can optimize investments to highest yield.

This last part certainly calls to mind performance marketing. The challenge, of course, is broadening these principles to apply to a more experience-centric way of thinking. Here, the goal is to engage audiences with content appropriate to the moment, often holding fire on the offer itself. The goal is to use data to drive dialogues to create loyalty and advocacy over time.

via Performance Marketing Comes of Age | Jake Sorofman


Filed under: English Tagged: Digital Marketing, Gartner, Marketing

Gartner’s 2013 Hype Cycle for Social Software Reveals a Wealth of Emerging Innovations – Gartner – Press Release

29. August 2013 Posted by Stefan Pfeiffer

Gartner, Inc. said collaborative customer interfaces, social co-browsing, mobile virtual worlds and social TV are just a few of the innovations on the rise in its 2013 Hype Cycle for Social Software. The adoption and use of social technologies, techniques and capabilities have increased to meet business demands. Their progress goes hand in hand with growing business expectations for their use.

via Gartner's 2013 Hype Cycle for Social Software Reveals a Wealth of Emerging Innovations - Gartner UK Ltd - Pressemitteilung.

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Gartner’s 2013 Hype Cycle for Social Software Reveals a Wealth of Emerging Innovations – Gartner – Press Release

29. August 2013 Posted by Stefan Pfeiffer

Gartner, Inc. said collaborative customer interfaces, social co-browsing, mobile virtual worlds and social TV are just a few of the innovations on the rise in its 2013 Hype Cycle for Social Software. The adoption and use of social technologies, techniques and capabilities have increased to meet business demands. Their progress goes hand in hand with growing business expectations for their use.

via Gartner's 2013 Hype Cycle for Social Software Reveals a Wealth of Emerging Innovations - Gartner UK Ltd - Pressemitteilung.

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Verschiebung des Punktes im Magischen Quadranten

6. März 2013 Posted by Martin Fuerderer

Informix Warehouse Accelerator im Gartner Report

 

Im neuesten Bericht "Magic Quadrant for Data Warehouse Database Management Systems" von Gartner, Inc., spezialisiert auf Marktforschung im IT-Sektor, ist der Informix Warehouse Accelerator auf dem Radar erschienen. Gartner erkennt an, dass der Informix Warehouse Accelerator derzeit IBM's einziges Produkt für den Bereich von Data Warehousing und Analyse ist, welches das in-memory Paradigma kompromisslos unterstützt.

 

Auch wenn Gartner die IBM auffordert, das Angebot von in-memory Technologie auf diesem Gebiet auszuweiten, so ist es doch als Zeichen zu verstehen, dass nach Gartner's Meinung der Informix Warehouse Accelerator eine der Bereicherungen im IBM-Portfolio ist, die es der IBM ermöglichte, ihre Position im Magischen Quadranten weiter nach rechts zu verschieben. Dies bedeutet, dass die IBM im Vergleich zum Vorjahr ihren umfassenden Weitblick in diesem Bereich weiter vorantreiben konnte und dabei nicht nur Oracle überholt hat, sondern auch weiterhin ihre Position vor den dichten Verfolgern SAP und Microsoft behaupten konnte.

 

Gartner Magic Quadrants

 

Gartner Report "Magic Quadrant for Data Warehouse Database Management Systems":
http://www.gartner.com/reprints/ibm-v8-v7?id=1-1DUKNUV&ct=130201&st=sb

[DE] Social am Arbeitsplatz: Fokus auf Einführung und Coaching legen!

7. Februar 2013 Posted by StefanP.

Gerade auch auf der IBM Connect 2013 war es ein großes Thema: Die Adaption und sinnvolle Einführung von Social Business im Unternehmen. Gartner hat sich gerade dazu geäußert und konstatiert, dass 80 % der Social Business-Projekte erfolglos bleiben, weil sich, dass sich die Unternehmen bei der internen Einführung von Social Media zu sehr auf die Technologie konzentrieren und sich zu wenig um die Führung und das Coaching solcher Initiativen kümmern. Social Business kann – so Gartner – nicht wie ein ERP-Projekt gehandhabt werden.

Ich weiss nicht, ob wirklich so viele Projekte scheitern (müssen). In unserem Umfeld sehe ich andere Erfolgsraten, was daran liegen mag, dass wir auch eine Beratungsmethodik wie die Social Business Agenda anbieten und auch auf viel eigene Erfahrung und Best Practises bei der Einführung von Social Business – wie z.B. Digital IBMer – zurückgreifen können. In einem Interview mit dem Bausparfuchs habe ich kürzlich davor gewarnt zu glauben, dass die Social Media-Experten vom Himmel fallen. Da sollten wir vermeintlichen Social Business-Experten vom hohen Ross runterkommen:

Und seien wir auch mal ehrlich: Wir, die sich tagein tagaus mit sozialen Medien beschäftigen, nehmen vieles als selbstverständlich an, was ein normaler Mitarbeiter einfach auch erst einmal lernen und im positiven Sinne erfahren muss. Wir müssen diejenigen, die sich mit Computer und Netz nicht so auskennen, mit Fingerspitzengefühl an die Themen heranführen, sie ausbilden und für Chancen wie auch Risiken sensibilisieren. Das ist die eigentliche Aufgabe jenseits der Altersfrage.

via Bei Anruf Bausparfuchs: 5 Fragen an Stefan Pfeiffer « Bausparfuchs-Blog.

Oscar Berg hat sich gerade dazu auch auf CMSwire geäussert:

The general advice to any organization that is about to embark on the social business journey is that it can’t just drop a platform on people from the sky, …

To make it to the other side of this paradigm shift, we have to be more like social scientists, trying to understand what is happening on the ground: the purpose and nature of work that is to be performed, the needs of the people who are performing it, and the situations these people find themselves in.

We have to approach any change in ways of working with the utmost sensitivity and aim to empower the people who are subject to the change both to understand the reasons behind it and to take responsibility for implementing it themselves. And we have to experiment, not be afraid to try new things.

If we just take it step-by-step, learn from our failures and adjust our strategies when necessary, we will soon see social technologies replace email as the central nervous system in our organizations.

via Moving Beyond Email.

Kann ich nur voll unterschreiben.


Gartner recommends Email free time on the way to Extreme Collaboration and Social Business

14. Dezember 2012 Posted by Stefan Pfeiffer

Interesting, Gartner recommends "Extreme Collaboration". One way to get there is - according to Gartner - to Email free time:

CIOs and business managers will fail in their efforts to improve business performance outcomes through business process management (BPM) if they cannot overcome major barriers to cross-functional communication and collaboration, according to Gartner, Inc. Gartner said that business leaders can avoid this failure by embracing extreme collaboration (XC), a new operating model and an extreme style of collaboration. ...

Gartner has identified six best practices for moving to a culture of XC ...

Consider turning off email for a defined time period. Email is the dominant means of business communication, but it's a poor collaborative tool — and an overused "crutch" that keeps people from using more collective and interactive approaches to solving problems. To break the habit, organizations should try turning off email for a defined interval of time, ensuring that alternatives are in place and easy to use. Such experiments will force people to use social networks and real-time communication in ways they haven't before.

via Gartner Outlines Six Best Practices for Moving to a Culture of Extreme Collaboration.

[EN] Gartner recommends Email free time on the way to Extreme Collaboration and Social Business

13. Dezember 2012 Posted by StefanP.

Interesting, Gartner recommends “Extreme Collaboration”. One way to get there is – according to Gartner – to Email free time:

CIOs and business managers will fail in their efforts to improve business performance outcomes through business process management (BPM) if they cannot overcome major barriers to cross-functional communication and collaboration, according to Gartner, Inc. Gartner said that business leaders can avoid this failure by embracing extreme collaboration (XC), a new operating model and an extreme style of collaboration. …

Gartner has identified six best practices for moving to a culture of XC: …

Consider turning off email for a defined time period. Email is the dominant means of business communication, but it’s a poor collaborative tool — and an overused “crutch” that keeps people from using more collective and interactive approaches to solving problems. To break the habit, organizations should try turning off email for a defined interval of time, ensuring that alternatives are in place and easy to use. Such experiments will force people to use social networks and real-time communication in ways they haven’t before.

via Gartner Outlines Six Best Practices for Moving to a Culture of Extreme Collaboration.


IBM Collaboration Solutions buzz at the Gartner PCC Conference

24. September 2012 Posted by Rebecca Swindell

 

Last week IBM was a platinum sponsor of the Gartner Portal, Content & Collaboration Summit in London, where we had the opportunity to join in lively debates with some of our customers, prospective new clients, Gartner analysts and even some of our competitors! Below are just a few of my highlights from the opening keynote session, the IBM session and the IBM customer’s session from LeasePlan.

The keynote session was opened by Gartner analyst, Nikos Drakos, who spoke about the Nexus of Forces – Social, Mobile, Cloud and Information – meaning we can communicate to anyone, anytime, about anything on multiple platforms through the Cloud. This Nexus is resulting in an internal shift from email to an internal communication system for many companies. 

Chris Howard the continued the Always on, Anything, Anytime, Everyone theme, and took the audience through some of the findings from a recent CIO study they had conducted.  He began by highlighting the CIO’s business priorities - increasing enterprise growth, attracting & retaining new customers and decreasing costs.  He talked about their top IT Strategies – delivering business solution & having a flexible infrastructure. Whereas, the technical priorities reported included analytics & business influence, mobile, c loud, collaboration & virtualisation.  The comment I felt really resonated with IBM’s offerings is when one CIO said that “innovation comes from the customer experience”. 

Chris continued by speaking to speak about the importance of integrating IT with the rest of the business, so that they understand the BUSINESS more. Furthermore, if this is not possible given physical location limitations, this can be done through collaboration (I was thinking exactly – through products such as IBM Connections!). Social is driving everything to happen, and Chris even gave a very illustrative example of how he used crowd sourcing with his friends and colleagues to redesign his back yard – which I thought was a great way to help the audience understand the way collaboration is able to bring benefit to everything we do.  Using hundreds of applications, through a variety of devices, people are able to connect with one other, across the globe and share a plethora of information.  Chris empathised that people expect this prolific interactivity & information access in all their roles.

The IBM session was presented by Mike Spradbery (@spradders) and Jon Mell (@jonmell)– on “Making Your Business Exceptional”.  Mike started the session by talking about how different groups are using Social Collaboration – customers are using it to be vocal and influential, that employees have an overwhelming desire to share & innovate and partners are using social and mobile to access experts & reduce costs.

Mike then shared the below slide with some interesting stats from Comscore.

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Mike continued to explain how in today’s social world, customers have multiple experiences of a company – which can be costly for a company if it is marketed with a dozen different voices.  He then spoke about the value of a engaging & motivating PEOPLE – inside & outside the organisation – which can really help drive real business change.

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Jon Mell then took the floor and spoke about how important it is to integrate people with applications & processes – in the correct context, and about how targeted communications keep people engaged.  Social platforms should not just be another place to go though; they should be embedded into the context of business processes.  He took the audience through some of our customer success stories including TD Bank & Wimbledon.

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The following day Wim de Gier (@skywim) gave a great session on their Social platform “LinkedPeople” – for which they have used IBM Connections – for which they implemented the full package of micro-blogs, blogs, activities, wiki, & communities. Wim talked about how the success of the project is NOT about IT, but 95% is about a culture change & adoption – it’s all about the human connection.  He explained how LinkedPeople leverages the LeasePlan corporate brain!  It helps find people, communication effectively, innovate, develop products & save time. Wim showed a video where employees were talking about how much they loved working with LinkedPeople saying it meant they could collaborate, ask questions, keep informed, share knowledge & best practices, exchange ideas and discover expertise.

Wim continued the session by explaining that he thought companies that block social media are blind to the benefits it can bring. He explained that they already have over 800 communities, and more and more it is becoming a business critical tool, not just seen as a “social” platform. LinkedPeople is making the corporate brain grow on a daily basis, and again emphasised that his is about a cultural change, not IT.

Just for fun – here is the condiments bar for the ice-cream machine we had on the first evening during the networking session.

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Thanks for reading! Please follow me on Twitter for more Social Business updates etc @RSwindell