Archive for: ‘Januar 2019’

Apple ist sicher kein Unschuldslamm, aber warum sollen wir Tim Cook beim Thema als Datenschutz nicht unterstützen?

21. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Tim Cook plädiert gerade in den Vereinigten Staaten für mehr Datenschutz angelehnt an die DSGVO. In einem Artikel fordert er eine Institution, bei der sich alle „Data Broker“ registrieren sollen und wo Konsumenten nachvollziehen können sollen, wie und wo ihre Daten verwendet werden. Auf eigenen Wunsch sollen die Anwender die Löschung anfordern können.

We believe the Federal Trade Commission should establish a data-broker clearinghouse, requiring all data brokers to register, enabling consumers to track the transactions that have bundled and sold their data from place to place, and giving users the power to delete their data on demand, freely, easily and online, once and for all.

Zitiert nach FastCompany*

Mark Sullivan begrüßt auf Fast Company diesen Vorstoß, zitiert aber auch die Bloomberg Opinion columnist Shira Ovide:

Auch Apple ist nicht ganz sauber. Natürlich nicht. Auf die Praktiken in China habe ich hier im Blog bereits hingewiesen.

Inconvenient truth #1: Facebook is one of the two biggest harvesters of personal data, and it’s also the most popular free app in the history of Apple’s App Store. Along with Google, Apple is one of its two main distributors.

Inconvenient truth #2: Google, the other major harvester of personal data alongside Facebook, pays Apple to retain its status as iOS’s default search engine. Goldman Sachs estimated that that fee amounted to $9 billion in 2018 and could go up to $12 billion in 2019.

über Apple is part of the data surveillance economy

Es gibt eine feine Trennlinie: Auf der einen Seite nimmt Apple sicherlich gerne das Geld von Google und rechtfertigt bestimmt auch, warum Facebook im App Store verfügbar ist. Doch was würde passieren, wenn iPhone-Anwender nicht mehr Facebook oder Google zur Verfügung hätten? Da ist der von Cook vorgeschlagene Weg, Daten über eine Behörde besser zu schützen, auch im ureigensten Interesse von Apple nur zu verständlich.

Doch muss man auch klar konstatieren, dass Apple in seinen eigenen Produkten Datenschutz und Privatsphäre in hohem Maße berücksichtigt. Das differenziert Apple von anderen Anbietern wie eben Google mit Android und anderen Datensammeltools. Amazon Echo und Alexa sind ein anderes Beispiel. Auch hier wieder klar die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und damit Interessen: Apple lebt (noch) von Hardware. Google lebt von Werbung. Und Daten sind für Amazon unverzichtbar.

Apple ist sicher kein Unschuldslämmle und hat ganz sicher eigene wirtschaftliche Interessen. Kaum ein oder kein Unternehmensführer ist wirklich selbstlos. Trotzdem sollte man Tim Cook bei seinen aktuellen Vorstößen unterstützen. Warum soll man ihn nicht im Sinne von Datenschutz in eigenem Interesse der Anwender instrumentalisieren? Dem Schutz der Privatsphäre tut gerade in den USA eine prominente Stimme gut.

(Stefan Pfeiffer)

* Der Artikel der Time war für mich nicht aufrufbar, da ich in Europa sitze, so der Hinweis der Webseite, die eingeblendet wurde.

** Man kann auch auf iOS Geräten eine andere Suchmaschine wie Google einstellen. Habe das hier mal kurz dokumentiert.

*** Zum Thema schon im Blog veröffentlicht:

Lesezeichen: „Die nie endende Reparatur des Internets“ – @AlaArmbruster – #ForTheWeb

20. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

In der DIGITAL-Beilage der FAZ zur DLD Konferenz in München hat Armin Armbruster einen lesenswerten Beitrag zum Status und der Zukunft des World Wide Webs geschrieben. Derzeit erleben wir ja gerade eine Krisenphase, eine Zeit, in der die Verwertung oder Missbrauch von Daten, Privatsphäre und Hasskommentare und „Fake News“ in sozialen Kanäle, ja die Mechanismen des Netzes generell infrage gestellt werden. 1984 lässt grüssen.

Und an die Seite des großen Freiheitsversprechens, wonach das Internet das Individuelle stärkt und jeden Einzelnen ermächtigt gegenüber den ihn oder sie umgebenden Institutionen (Staat und Unternehmen), ist die Warnung getreten, dass vielleicht genau das Gegenteil dessen längst geschehen ist und weiter geschieht: dass Staaten und Weltkonzerne viel besser und effizienter das Verhalten unzähliger einzelner Menschen beeinflussen können als je zuvor.

über Die nie endende Reparatur des Internets – FAZ

Vielleicht ist es aber ein normaler Zyklus, eine normale Krise, auf der eine Rückbesinnung folgt, wie es Hirnforscher Wolf Singer meint.

Das Internet bedürfe der Reparatur, schreibt Armbruster. Ich finde das Bild treffend. Vielleicht würde ich es etwas anders formulieren. Das Internet muss gewartet werden und bedarf regelmäßiger Inspektion. Und an einigen Stellen braucht es sicherlich den TÜV, die DSGVO und andere Regeln, damit das Fahrzeug auch sicher ist. Aber aufgeben sollten wir das Netz keinesfalls. Es ist eine Realität, die nicht weggehen wird. Auch wenn manche Tim Berners-Lee als naiv bezeichnen: Ich bin bei ihm. Wir alle müssen ständig daran arbeiten, für ein offenes Internet als Grundrecht. Und ja, das Internet ist nicht perfekt, kann und soll es nicht sein. Es erfordert ständige Aufmerksamkeit und Arbeit.

(Stefan Pfeiffer)

 

Auch auf iPhone und iPad: Es sollte nicht Google als Suchmaschine sein

19. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Die vergangenen Wochen habe ich einiges in meinem von Apple dominierten IT-Zoo umgestellt. Auf dem Mac nutze ich – wie schon geschrieben – Qwant oder DuckDuckGo im Firefox-Browser als Suchmaschine, um von Google wegzukommen. Aber da habe ich doch noch was vergessen … iPhone und iPad. Dort ist als Standard im Apple-eigenen Safari-Browser Google als Suchmaschine eingestellt, aber auch das kann man ändern.

  1. Einstellungen aufrufen und zu Safari scrollen.
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  2. Suchmaschine anklicken und dann hat man zumindest neben Google noch Yahoo, Bing … und vor allem DuckDuckGo zur Auswahl.
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  3. DuckDuckGo aktivieren und schon haben wir der Datenkrake Google wieder ein Ärmchen weggenommen …
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Ein Wermutstropfen: Wer per Siri – also Sprache – sucht, der nutzt weiterhin wohl Google. Sehr schade.


Meine Ei-Tie

Vor kurzem habe ich geschrieben, dass wir Erna und Otto Normalanwender/in mit der heutigen IT und den notwendigen oder empfehlenswerten Einstellungen maßlos überfordern. In meiner Familie helfe ich ja schon mal ganz praktisch, aber vielleicht ist die/der eine oder andere auch für praktische Tipps dankbar. Wenn ich es schaffe, werde ich deshalb ab und an die ein oder andere Einstellung oder alternative Tools, die man statt Google, Amazon, Facebook oder Microsoft benutzen kann, im Blog beschreiben. Es sind meist nur einfache Beschreibungen und Einstellungen, keine tiefentechnischen Ausführungen. Dazu bin ich nicht genug Experte. Und schuldig bekenne ich mich gleich bezüglich Apple. Mein IT-Zoo basiert nicht auf Linux und Open Source, was vielleicht noch sauberer und sicherer wäre.

 

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar.

19. Januar 2019 Posted by Thomas Zeizel, IBM

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar. Es sind immer spannende Tage, so im Januar. Es passiert immer ganz viel. Damit meine ich jetzt nicht die Kollegen, die mit viel Euphorie bei der großen spanischen Lotterie mitgemacht haben und nun nichts gewonnen haben, sondern vielleicht schon eher unseren dänischen […]

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Beitrag zu „Dark Social“ auf Süddeutsche.de: Nicht so einseitig – Gruppen und Communities können auch ein Hort der Privatsphäre sein!

18. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Ein interessanter Beitrag in der Süddeutschen zum Trend zu mehr Kommunikation in geschlossenen Gruppen in sozialen Medien. „Dark Social“ wird das genannt und schon beim Namen schwingt Unheil verheißendes mit. Anwender organisieren sich in Gruppen, in denen man Mitglied sein muss, um mitzulesen und zu schreiben. Diese Gruppen können prinzipiell auf allen sozialen Kanälen von Facebook über Instagram bis zu WhatsApp oder auch XING und LinkedIn eingerichtet werden.

Und das ist auch an und für sich überhaupt nichts negatives, was in dem Beitrag von Dirk von Gehlen viel zu kurz kommt. Im Gegenteil. Die Gründung von Gruppen meist mit gemeinsamen Interesse – neudeutsch Communities oder Special Interest Communities –  ist absolut ok. Und wenn sich diese Gemeinschaften nun mal nicht öffentlich austauschen wollen und auch die Inhalte nicht über Suchmaschinen auffindbar machen wollen, ist das genauso in Ordnung. Vielleicht, ja sicher ist das sogar eine Form von Datenschutz und Privatsphäre. Dort sollen eben gerade Informationen oder Bilder und Videos nicht mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Ich habe selbst auf verschiedensten Tools solche Gruppen eingerichtet, bin aktives Mitglied oder moderiere sie sogar. Und es auch nicht per se schlimm, wenn die Betreiber von Webseiten eben nicht sehen, wo jemand her kommt, der in einer geschlossenen Gruppe oder Community auf einen Link geklickt hat.

Schlimm und „dunkel“ sind ganz andere Dinge. Schlimm sind extreme Meinungen und Filterblasen, die sich in solch geschlossenen Gruppen bilden können. Dirk von Gehlen führt einige Beispiele an, wo sich Falsch- oder Panikmeldungen in solchen Gruppen rasant verbreitet haben, weil man Nachrichten in solchen Gruppen als glaubwürdiger erachte, manchmal blind vertraue. Ich bin bei dem Autor, wenn er dazu rät, mancher Nachricht, die man bekommt, zu misstrauen. Die berühmten Kettenbriefe in WhatsApp sind ein klassisches Beispiel. „Die beste Impfung gegen Falschmeldungen in dunklen Kanälen ist: Nachdenken – und nur das teilen, was man selber genau weiß„, schreibt von Gehlen. Dem zweiten Satz stimme ich zu 100 Prozent zu. Sein erster Satz ist aber reißerisch, demagogisch, die dunklen Kanäle werden quasi beschworen. Nein, viele dieser Kanäle sind eben nicht dunkel. Private Gruppen, Communities, Kanäle können eben auch Horte der Privatsphäre und durchaus Glabwürdigkeit sein. Nicht die Werkzeuge sind das Problem. Die, die sie missbrauchen oder ihnen eben blauäugig glauben, sind die Herausforderung. Also bitte nicht so plakativ alles über einen Kamm scheren, sondern unbedingt differenzieren! Das erwarte ich eigentlich von einer Qualitätszeitung.

(Stefan Pfeiffer)

Development Day 2019

18. Januar 2019 Posted by DNUG Marketing

Am Mittwoch, 20. Februar 2019 lädt Dich die Fachgruppe Development von 9 bis 17 Uhr nach Essen zum Development Day 2019 ein. Die Agenda des Fachgruppentages umfasst u.a. Themen wie Node.js, DQL und Open NTF. Wir zeigen außerdem, was bei der Entwicklung von IBM Domino Mobile Apps zu beachten ist und beleuchten Domino V10 aus […]

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IBM und Vodafone Business bündeln Kräfte

17. Januar 2019 Posted by IBM Press Releases - All Topics - Germany

IBM und Vodafone Business bündeln ihre Kräfte in einem neuen Projekt, das Unternehmen dabei unterstützt, Innovationen schneller zu entwickeln. Kunden beider Unternehmen werden nun offene und flexible Technologien zur Verfügung gestellt, die sie zur Integration von Multiclouds brauchen. Damit bereiten sie sich auf die nächste Welle der digitalen Transformation vor, die Technologien wie KI, 5G, Edge und Software Defined Networking (SDN) ermöglichen. Das neue Projekt wird in der ersten Jahreshälfte 2019 starten.

[EN] GDPR: Challenge or Opportunity? Change Direction or stay on target?

17. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

I have started again writing on/for CMSwire in English language. This is the orignal draft of my summary on our German GDPR discussion. The CMSwire article can be found here.

Recently, a data glitch at Amazon caused other users‘ personal data to go „out of human error“ to a German user who had requested his personal data from Amazon in accordance with the General Data Protection Regulation (GDPR). Amazon’s apology is human error and this is an isolated case. But there are already some voices in German politics that question therefore the GDPR generally: How are then then small enterprises supposed to give a data information if already a giant like Amazon fails at it.

In such statements it sounds to me more or less clearly through that enterprises would be overtaxed with the General Data Protection Regulation. It is missing quasi unwritten out only the sentence that one must loosen or lift the regulations. Meanwhile, Dorothee Baer, the Federal Government Commissioner for Digitisation, is already openly calling for this in another context. At the end of the year, she once again publicly bombed the drum and demanded a relaxation of the data protection laws in the health care system in order to be able to implement the electronic patient file by the end of 2021 at the latest.

GDPR and beyond: Relaxation of the data protection laws needed?

In Germany, we would have one of the strictest data protection laws in the world and the highest requirements for the protection of privacy. … That would block many developments in the healthcare sector, so we would have to disarm one or the other, delete some rules and loosen others. Doro Baer doesn’t just see it that way in the healthcare sector. More and more stakeholders are calling for laws to be relaxed so that Germany can remain competitive.

Others compare the threat with the threat of hacker attacks and data leaks against the GDPR. A comparison that limps. Both aspects are extremely relevant: The protection and the control of the personal data of the customers and citizens on the one hand. The Americans correctly call it Data Privacy. In contrast, protection against hackers, hacker attacks or even errors in the company’s own IT department. The empire strikes back with all possible and impossible arguments to fight tougher data protection regulations.

Tim Cook: „I am a big fan of GDPR“

Data protectors logically see it differently. And they even get help from unexpected sources. Tim Cook, CEO of Apple, for example, who said on 22 October in Berlin: „I am a big fan of GDPR. However, it does not represent yet everything, which must be made“. Also the statements of the researchers of the University of Oxford in cooperation with the „Reuters Institute for the Study of Journalism“ in their study remarkably that the European Union with its new data protection basic regulation drives the „strictest and most farsighted“ approach in the area of data protection.

Data protection does not have to be a „show stopper“. This can even become a competitive advantage for the location Germany (and Europe), if the use of data and artificial intelligence is cleverly combined with data protection and data security. There are certainly things that can and must be improved in the implementation and design of the General Data Protection Regulation (GDPR). Even if the GDPR should have overshoot here and there over the goal, which I did not perceive by the way so far, the General Data Protection Regulation has fired the discussion and perhaps also increased the sensitivity. And that is good so. It offers also chances – what is noticed like already mentioned also in the Silicon Valley.

„Data Protction Taliban“ and dangerous „Data Krakens“

That wants also Ulrich Kelber, new German Data Protection Officer, who wants to help the GDPR to a more positive perception. The General Data Protection Regulation should be further improved. That goes neither by demanding on the one hand purely neoliberal and positivistic data pools, nor it goes with a pure refusal and prevention strategy of a „Data Protection Taliban“. And the argument about the use of our data by the known and more unknown data kraken is by the way no diffuse fear that with our data something happens that we do not want, but in view of Cambridge Analytica, the most recent reports of New York Times on Facebook dealing with data and many other occurrences an urgent task for the clarification and rule setting in the net.

There is room for manoeuvre: potential penalties should be imposed with a sense of proportion and deadlines could also be extended. However, there should be no question that basic data protection is a fundamental right of every citizen. There should be no question that I can find out what companies need to do with my data and be able to obtain this information promptly. And it is all too logical for citizens to be able to insist on my data being deleted.

Enterprises didn’t really take care of Data Privacy

The enterprises – just also the big companies – have neglected data protection over years because there were no correspondingly comparable laws, as it formulates the GDPR. Excel tables on the hard disk of every salesman, databases and data pots, uncontrolled and scattered in different IT systems. That is the reality. Now the outdated IT and data collection systems must be repaired, with measure and appropriate temporal period. But let’s not row back again, let’s not pull in the data protection tail too early and carelessly. Some companies would like that very much. The handling of data will shape the coming years. That is why stakes should now be hammered in where necessary! The GDPR is more chance and opportunity than risk. If necessar, slightly modify course, but keep the direction!

(Stefan Pfeiffer)

Domino V10 ist da – flexibler und moderner

17. Januar 2019 Posted by Dr. Rolf Kremer

Langersehnte Domino-Version

Mit Spannung erwartet: Erwartung erfüllt!

Im Herbst 2018 fanden in der Domino-Welt zwei Veränderungen statt. Zum einen wurde Anfang Oktober erstmals seit fünf Jahren wieder ein Major-Release von Domino veröffentlicht. Diese langersehnte Version 10 wurde mit Spannung erwartet, da es auch die erste Version war, die von der neuen Entwicklungsmannschaft von HCL entwickelt wurde. IBM hatte im Jahr 2017 die gesamte Verantwortung für die Domino-Entwicklung und den -Support an HCL übertragen.

IBM Domino V10 verfügbar Die zweite Neuerung war Anfang Dezember die Ankündigung, dass IBM einen Großteil ihrer Software-Kollaborationssparte an HCL veräußern wird. Dazu gehören die Produkte Connections, Verse und auch Domino, welches IBM vor über 20 Jahren von der damaligen Lotus Software Corporation übernommen hatte.
Auch wenn aufgrund der fehlenden Investitionen von Seiten des Herstellers, die Anzahl an Installationen des Notes Client und des Domino-Servers in den letzten Jahren immer weiter zurückgingen, gibt es immer noch eine Vielzahl an Unternehmen, bei denen viele – teilweise auch geschäftskritische – Anwendungen auf der Domino-Plattform laufen.

Forrester-Studie konstatiert Einsparungen

IBM Domino V10 verfügbar Dass der Einsatz von Domino immer noch einen Mehrwert für ein Unternehmen haben kann, ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von Forrester aus dem Jahr 2019, welche allerdings auch von IBM in Auftrag gegeben wurde. Darin bescheinigt Forrester, dass der Einsatz von Domino zu Einsparungen an Software-Lizenzkosten gegenüber der Verwendung von alternativen Produkten führen kann.

Ebenfalls kann der Einsatz von Domino zu Einsparungen bei Infrastruktur- und Mitarbeiterkosten führen, da mit Domino Geschäftsprozesse kostengünstiger als mit anderen Plattformen umgesetzt werden können und auch die Ressourcen-Anforderungen an einen Domino-Server im Vergleich zu alternativen Systemen günstiger sein können.

Details zur Version 10

In der neuen Version 10 wurden Erweiterungen unter anderem für die E-Mail-, Kalender- und Workspace-Funktionalitäten vorgenommen:

  • So kann nun zu jeder E-Mail eine Auslieferungszeit definiert werden, sofern sich das Empfänger-E-Mail-Konto auf einem Domino-Server in der Version 10 befindet. Dies kann bei der täglichen Arbeit den Vorteil haben, dass beispielsweise am Freitagnachmittag fertig gestellte Unterlagen erst am Montagmorgen beim Empfänger zugestellt werden. Dadurch wird der Empfänger nicht unnötig am Wochenende mit Arbeitsaufgaben belastet. Diese zeitgesteuerte E-Mail-Auslieferung funktioniert auch, wenn der E-Mail-Client beim Versender nicht zur Auslieferungszeit läuft.
  • Ferner können E-Mails nun als Anhang weitergeleitet werden und es können mehrere E-Mail-Signaturen angelegt werden. Dazu kann eine Standard-Signatur definiert werden und die anderen Signaturen können je nach Bedarf durch eine manuelle Aktion zu einer E-Mail hinzugefügt werden. Desweiteren versucht der E-Mail-Router nun periodisch eine E-Mail an einen Empfänger zu transferieren, wenn das Versenden einer E-Mail aufgrund eines Infrastruktur-Problems gescheitert war. Dazu kann der Administrator die Anzahl der Versuche des Routers konfigurieren.
  • Im Bereich des Kalenders können erhaltene Einladungen zu Besprechungen nun auch an andere Personen weitergeleitet werden ohne den Besprechungs-Eigentümer einzuschalten. Dieser kann diese zusätzlichen Einladungen jedoch zuvor verbieten.
  • Weitere Verbesserungen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit betreffen die Volltextsuche, bei der die Indizierung der Dateianhänge optimiert wurde. Zudem wird der Index nun automatisch neu erstellt, nachdem eine Datenbank korrupt gegangen ist.
  • Auch das Erscheinungsbild des Notes Clients wurde optimiert. So kann ein Farbschema oder für bestimmte Komponenten eine individuelle Farbe definiert werden. Desweiteren kann ein individuelles Hintergrundbild für den Workspace definiert werden.
  • In den vergangenen Versionen gab es keine ausreichende Unterstützung von mobilen Geräten. Das soll mit den IBM Domino Mobile Apps geändert werden. Diese stellen einen Notes Client bereit, mit dem alle Domino-Anwendungen unverändert auf einem Apple iPad genutzt werden können. Ein paar Ausnahmen gibt es, wie beispielsweise Erweiterungen, die in Java programmiert sind, da Java auf einem iOS-Betriebssystem generell nicht zur Verfügung steht. Hier existiert eine Q&A-Seite. Die IBM Domino Mobile Apps sind zurzeit in einer Beta-Version verfügbar. Zur Teilnahme an dem Beta-Programm hat IBM eine Registrierungsseite eingerichtet.
  • Neben den genannten Erweiterungen gibt es auch eine neue ODS-Version. Diese unterstützt nun Datenbanken bis zu einer maximalen Dateigröße von 256 GByte gegenüber der bisherigen Beschränkung auf 64 GByte. Daneben können Folder-Namen nun 50-mal so lang sein wie zuvor und Feldnamen können eine Länge von 32 Bytes pro Namen haben.
  • Weitere wesentliche Neuerungen in der neuen Version sind für die Entwicklung von Anwendungen hinzugefügt worden. Setzte IBM bisher auf die selbst entwickelte XPages-Technologie werden durch HCL nun etablierte Tools bei der Web-Entwicklung wie Node.js oder React unterstützt. Mit dem neuen Node.js-Modul können eine Vielzahl an Operationen auf Dokumenten durchgeführt werden, welche sich in einer Datenbank auf einem Domino Server befinden. Die Domino Datenbank verhält sich bei Node.js wie eine NoSQL-Datenbank. Dazu steht als zusätzliche Erweiterung ein Domino AppDev Package zur Verfügung.
  • Dieses enthält zudem eine Server-Komponente namens Proton. Mit Proton können Remote Anfragen von Anwendungen vorgenommen werden, die auf Dokumente in einer auf einem Domino-Server befindlichen Datenbank ausgeführt werden. Mit Hilfe eines neuen Identity- und Access Management-Services können auf Basis von OAuth 2.0 andere Systeme, auf die auf einen Domino Server befindlichen Ressourcen sicher zugreifen.
  • Weiterhin wurde dem Domino AppDev Package mit der Domino Query Language, eine an SQL angelehnte, Sprache zur Verfügung gestellt. Mit dieser Sprache können große Dokumentenbestände schnell abgefragt werden. Das Domino AppDev Package wurde in der Version 1.0 vor kurzem veröffentlicht.
  • Auf Infrastruktur-Ebene sind ebenfalls Änderungen vorgenommen worden. So unterstützt Domino 10 nun die Linux Distribution CentOS, womit Docker Container erstellt werden können. Damit ergeben sich wesentliche Verbesserungen in einer einfacheren Bereitstellung von Domino-Servern. Aktuell stellt IBM jedoch noch kein vorkonfiguriertes Docker-Image von Domino 10 zur Verfügung.

#dominoforever

IBM Domino V10 verfügbar Wie zuvor erwähnt haben IBM/HCL einige Beta-Programme aufgelegt, um die Kunden frühzeitig in die Entwicklung einzubinden. So hatte die GBS im Sommer an dem Beta-Programm für Domino 10 teilgenommen. Dadurch konnten wir unsere Produkte bereits frühzeitig auf dem neuen System testen und die neuen Funktionserweiterungen auswerten, inwiefern diese Auswirkungen auf die Funktionalität der GBS Produkte haben.

Ideenforum und Webinare

IBM Domino V10 verfügbar Für alle, die sich an der Weiterentwicklung von Domino beteiligen möchten, wurde vom IBM & HCL Produktmanagement- und Entwicklungsteam zusätzlich ein Ideenforum einrichtet. Desweiteren gibt es neue Webinare unter dem Namen „Domino Tech School“. In den Social Media-Plattformen hat sich ferner das Hashtag #dominoforever für Themen rund um die Domino-Weiterentwicklung etabliert.

GBS unterstützt weiterhin Domino

Die GBS – langjähriger ISV für Domino-Lösungen – unterstützt mit ihren Lösungen auch Domino V10. Die GBS-Lösungen für die Domino-Plattform wurden nach dem Release 10 von Domino bei IBM zertifiziert. Auch in diesem Jahr stehen wieder umfangreiche Erweiterungen bei den GBS-Produkten für die Domino-Plattform auf den jeweiligen Produkt-Roadmaps an. Zu diesen GBS-Produkten gehören neben der E-Mail-Security-Lösung iQ.Suite auch die Workflow-Management-Lösung GBS Workflow Manager und die Migrationslösung GBS Retirement Manager Und sicherlich werden wir auch das bereits für dieses Jahr angekündigte Release 11 von Domino frühzeitig betrachten, um die Lauffähigkeit unserer Produkte entsprechend zu überprüfen.


Weitere Infos zum GBS Badge Profil

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„Quo Vadis IBM Domino?“

17. Januar 2019 Posted by DNUG Marketing

Am 24. Januar 2019 laden wir Dich ab 17 Uhr zum DNUG-Stammtisch in Berlin ein. Thomas Hampel von der IBM berichtet über Erfahrungen und zu erwartende Aktivitäten mit Domino V10 und den Weg zu V11. Anschließend führen wir eine gemeinsame Diskussion zur Weiterentwicklung des Produkts. Soweit in der Lokation möglich, planen wir einen kleinen Domino […]

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Chatbots in 2019: Ende des Hypes oder geht es erst richtig los?

17. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Thomas Knüwer hat in seinem Blog Ende des vergangenen Jahres auf seine Prognosen für 2018 geschaut und neue Voraussagen für 2019 getroffen. Zum Thema Live Streaming habe ich ja hier schon Stellung genommen. Im Gegensatz zu Thomas glaube ich nicht, dass Live Streaming tot ist. Und auch Gunnar Sohn, mit dem ich 2018 viele Live Streaming-Projekte gemeinsam gemacht habe, hat sich geäußert.

Kurz nimmt Thomas auch zu Chatbots Stellung: „Vielmehr glaubte ich, dass die Begeisterung für Chatbots bei Marken enden würde.“ Ich habe diesbezüglich eine andere Wahrnehmung, mag aber auch als IBM’er meine Brille aufhaben und/oder die Situation im Markt anders wahrnehmen. Mit verschiedenen, offensichtlich erfolgreichen Chatbots habe ich mich selbst in Projekten wie dem CIOKurator oder dem IBM Livestudio auseinandergesetzt.

In besonderer Weise prominent ist CIMON, der in Deutschland entwickelte und gebaute Astronauten-Assistent, der gerade seine Feuertaufe im All bestanden, auch wenn nach Meinung von Peter Altmaier noch Handlungsbedarf herrscht: „Lieber Cimon, Du bist ein netter Kerl, hast aber ein Problem: dass Dich viel zu wenig Leute kennen“. CIMON steht übrigens für Crew Interactive Mobile companiON.

Künstliche Intelligenz und Chatbots standen natürlich im Zentrum vieler Gespräche in Gesprächen auf der Cebit. So stellte Holger Tietz, IT-Vorstand der INTER Versicherung, unter anderem EVA, die Empathische Versicherungs Assistentin vor, die zur Zahnzusatzversicherungen berät.

Oder Sascha Pallenberg saß in der offenen Mercedes E-Klasse auf dem IBM Stand und sprach mit Aya Jaff und Salavtore Romeo über die Zukunft der Autobedienung mit Ask Mercedes, einem auch von IBM Watson unterstützten Sprachassistenten.

Das sind die Kundenbeispiele, die mir einfallen. Es gibt sicher noch einige weitere.

Und natürlich haben auch andere in die Glaskugel geschaut, teilweise vielleicht auch nicht ganz uneigennützig.

Chatbots lassen im kommenden Jahr das Stadium eines Hypes hinter sich. Vielmehr werden die digitalen Berater ein wesentlicher Bestandteil des Kundendienstes und des Online-Marketings werden.

über msg Presse: Chatbot-Trends 2019

Eine Studie von Grand View Research prognostiziert ein Volumen von bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar weltweit bis 2025. Van Baker, Vice President bei Gartner sagte im März 2018 voraus, dass bis 2020 50 Prozent der mittleren und größeren Unternehmen Chatbots installiert werden. Die Analysten sehen Chatbots vor allem im Kundendienst, in Service und im digitalen Marketing. Daniel Newman schreibt auf Forbes, dass sich Chatbots von Good to Great entwickeln werden, weil es deutliche Verbesserung in der Verarbeitung von Sprache (Natural Language Processing) gibt.

Was ist Eure Beobachtung, Meinung, Vorhersage?

(Stefan Pfeiffer)

Mobile Day 2019

16. Januar 2019 Posted by DNUG Marketing

Das erste Highlight im 25. DNUG-Jubiläumsjahr wartet: Am 22. Januar lädt Dich die Fachgruppe Mobile von 9 bis 17 Uhr nach Fulda zum Mobile Day 2019 ein. Der Tag wird ganz im Zeichen der neuen App „IBM Domino Mobile Apps for iPad“ (IDMA) stehen. Mit dieser App können klassische Notes-Anwendungen ohne spezielle Anpassungen auf dem […]

Der Beitrag Mobile Day 2019 erschien zuerst auf DNUG.

LESEN! Die Verantwortung für eine weitere Stärkung der Rechtsextremen, Autoritären liegt zum guten Teil bei den Medien | @SaschaLobo

16. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Gegen Trumps Hamburger-Inszenierungen, gegen die typischen BILD-Verzerrungen, Halbwahrheiten und Falschmeldungen, die besonders der AfD zugutekommen und für Kante zeigen, wenn Extremisten versuchen, klassische und soziale Medien zu missbrauchen. Oder aber Journalisten nicht ihren Job machen und auf wirkliche Fake News und eben Inszenierungen hereinfallen. Unbedingt lesen! Den ganzen Beitrag von Sascha Lobo!

Der Aufstieg der autoritären Kräfte weltweit wäre ohne Medien nicht möglich gewesen, und zwar sowohl sozialer wie redaktioneller Medien. Die Verantwortung für eine weitere Stärkung der Rechten, Rechtsextremen, Autoritären liegt zum guten Teil bei ebendiesen Medien. …

Langsam, so ganz langsam könnten die werten redaktionellen Qualitätsmedien vielleicht mal im 21. Jahrhundert ankommen und begreifen, wie die Ökonomie der Aufmerksamkeit funktioniert, wie sie instrumentalisiert werden und was sie dagegen tun können. Nein: tun müssen.

über Verantwortung des Journalismus: Schluss mit „business as usual“ – SPIEGEL ONLINE

Wohl gebrüllt, Löwe!

IBM-Deutschland-Chef Matthias Hartmann: Modernisierung und Öffnung von Domino gut gelungen – Geplanter Verkauf nachvollziehbare Portofolio-Entscheidung

16. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Matthias Hartmann, seit Anfang 2018 Geschäftsführer der IBM Deutschland und General Manager für die DACH-Region, hat sich im Gespräch mit der Computerwoche zum Verkauf des Collaboration-Portfolios und der Strategie der IBM geäußert:

Wenn man sich unsere jüngsten Investitionen ansieht, vor allem die Red-Hat-Übernahme, die zu unserem Bekenntnis zu Open Standards passt, dann ist das eine klare Marschrichtung. Vor diesem Hintergrund ist die Abgabe des Collaboration-Business eine nachvollziehbare Portfolio-Entscheidung. Mit HCL haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir schon seit einiger Zeit erfolgreich zusammenarbeiten. HCL hat bereits auf der Basis von Notes/Domino eine ganzheitliche Collaboration-Welt aufgebaut. Die neue Version Domino 10 zeigt, dass die Modernisierung und Öffnung gut gelungen ist. Die Plattform ist in vielen Kundenumgebungen im Einsatz, und dort ist man mit der jüngsten Entwicklung sehr zufrieden …

über IBM-Deutschland-Chef Matthias Hartmann: 34 Milliarden Dollar für Red Hat sind ein fairer Preis – computerwoche.de

Weitere Statements, u.a. zu Red Hat, Open Source kann man im ausführlichen Interview nachlesen.

 

Frage in meinen Augen nach @Kattascha-Artikel: „Es gibt keine garantierte Sicherheit“ verus „Ich mache die Patientenakte so sicher wie irgend möglich“

16. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Der einzig gute Nebeneffekt des aktuellen Doxing-Vorfalls könnte sein, dass wir eine breitere öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema bekommen haben. Wenn auch meine Mutter mich darauf anspricht, dann ist zumindest bei den interessierten und wacheren Anwenderinnen und Anwendern angekommen. Doch viele Herausforderungen bleiben. Eine davon ist, dass die vielfältige moderne Technik Emma und Otto Normalbürger/in einfach überfordert, wie ich es ja auch geschrieben und bei #9vor9 diskutiert haben.

Katharina Nocun hat auf der Süddeutschen das Thema in einem lesenswerten Beitrag auch nochmals aufgegriffen. Manches klingt fast banal, ist es aber sicher nicht:

Politiker sind auch nur Menschen. Sie nutzen ein und dasselbe Passwort für mehrere Dienste. Teilen vertrauliche Informationen über unsichere Kanäle. … Eines von vielen Sicherheitsrisiken sitzt vor dem Rechner. Das sind die Nutzer selbst. …

Was wir heute erleben, ist nur ein Vorgeschmack auf das, was droht.

Quelle: Doxing-Debatte: Einbruch ins externe Gehirn – Digital – Süddeutsche.de

Das Thema Datenklau, Doxing, Hackerangriff, generell Datensicherheit wird uns – da muss man kein Prophet sein – weiter beschäftigen. Katharina fordert Datensparsamkeit:

Die Digitalisierung klug zu gestalten, bedeutet auch, Datensparsamkeit statt Sammelwut zum Leitbild zu machen. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft. Man stelle sich vor, die Vorratsdaten von Millionen Bürgern wären online einsehbar. Oder eine Sicherheitslücke bei der elektronischen Patientenakte würde Krankengeschichten ins Netz spülen. Bei vielen staatlich verordneten Datensammlungen wird bisher so getan, als könne man Sicherheit garantieren. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Sicherheit in der IT ist nur ein vorübergehender Zustand. Das muss auch der Staat verinnerlichen.

Quelle: Doxing-Debatte: Einbruch ins externe Gehirn – Digital – Süddeutsche.de

Beim Thema elektronische Patientenakte horche ich wieder auf. Ich habe mich ja als Patient hier und auf Twitter dazu geäußert. Ist dann der Umkehrschluss von „Es gibt keine garantierte Sicherheit„, wir können keine Patientenakte einführen, die aus meiner naiven Sicht als betroffener Patient dringend notwendig wäre?

Oder muss es nicht stattdessen heissen, „Ich mache die Patientenakte* so sicher wie irgend möglich„?

Auch eine direkte Frage an Katharina Nocun, denn es gibt nicht immer nur um Datensammelwut, wie sie später postuliert:

Es braucht keinen Staat, der in puncto Datensammlung Facebook Konkurrenz macht. Es braucht einen Staat, der zur digitalen Selbstverteidigung ermutigt, …

Quelle: Doxing-Debatte: Einbruch ins externe Gehirn – Digital – Süddeutsche.de

Berechtigte Sorge um Datensicherheit, Privatsphäre und Datenschutz können nicht heissen, dass gleich Anwendungen, in den Daten nun mal benötigt werden, sofort verdammt und abgelehnt werden.

(Stefan Pfeiffer)

* Man ersetze Patientenakte durch andere „sinnvolle“ Anwendungen, die private Daten benötigen.