Posts Tagged: ‘AI’

Künstliche Intelligenz im Fokus von #9vor9, von Augustus Intelligence und Amthor bis zu den Studien von Bitkom und Deloitte

16. Juni 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Heute wurde es bei #9vor9 schnell künstlich mehr oder weniger intelligent, denn Gunnars Digitalthema der Woche war das Engagement von Philipp Amthor für das Unternehmen Augustus Intelligence, das sich mehr oder weniger um das Thema Künstliche Intelligenz kümmert. Gunnar hatte aber nicht so sehr die Produkte und Käufe von Augustus Intelligence im Blick, sondern vielmehr das doch fragwürdige Engagement des CDU-Jungspunds.

Meine 2 Cents dazu: Ich kann nur immer wieder die Forderung nach einem Lobbyregister bekräftigen, das gerade von der oben genannten Partei boykottiert wird. Es ist wirklich Zeit, hier Transparenz zu schaffen. Und ich habe mir verwundert die Augen gerieben, als ich den hier verlinkten Beitrag zu Philipp Amthor gelesen habe. Der 27 Jahre alte Amthor war oder ist Hoffnungsträger der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, eigentlich designierter Spitzenkandidat für die Landtagswahl. „Was für Folgen dieses ‚Kapitel‘ für Amthor haben werden, ist noch nicht abzusehen“, so die FAZ. Zum Thema Augustus Intelligence, möchte ich auf den Beitrag des Handelsblatts verweisen, wonach laut Aussagen von Ex-Managern das Unternehmen kein Produkt, keine Kunden und keine Umsätze habe. Ach ja, der bekannte Theodor zu Guttenberg, Ex-Verteidigungsminister, und Hans-Georg Maaßen sind wohl auch bei dem Unternehmen „engagiert“.

Weniger politisch brisant waren und sind dann die beiden von mir angeführten Studien zum Thema Künstliche Intelligenz. Der Bitkom spricht von einem Umsetzungsproblem beim Thema Künstliche Intelligenz. Zwar schätzen nahezu zwei Drittel der von Bitkom Befragten KI als wichtigste Zukunftstechnologie ein, aber gerade einmal 6 Prozent setzen KI selbst ein und nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) plant die KI-Nutzung oder diskutiert darüber. Ein positiveres Bild vermittelt die Studie „State of AI in the Enterprise Survey – 3rd Edition“ und Horizont titelt Deutsche Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz bereits im großen Stil. Allerdings wurden bei der Deloitte-Umfrage auch nur Unternehmen befragt, die KI einsetzen.

Lars hat dann noch den Tweet von Holger Schmidt zum EU Digital Economy and Society Index 2020 hervorgeholt. Deutschland liegt im Mittelfeld und – Überraschung – ist im Bereich E-Government nicht wirklich Spitze. Hier sind Pressemitteilung sowie die deutschsprachigen und deutschen Ergebnisse des Index.

Ach ja, unser Lars hat dann doch die Meldung des heutigen Tages zum Abschluss genannt: Die Corona-Warn-App ist da und sowohl Lars wie auch ich haben sie installiert (auch wenn wir nicht darüber gezwitschert haben).

#9vor9: Lars und ich hosten ab sofort, also live auf unseren Twitter-Konten

Und noch ein Kommentar in eigener #9vor9-Sache: Künftig werden Lars und ich die Sendung hosten, da Gunnar mit seinen vielen Streams einfach überlastet ist. Das bedeutet, dass #9vor9 dann über unsere Twitter-Accounts zu sehen sein wird. Ich hoffe immer noch, dass auch wir beide bald auf LinkedIn live streamen können. Leider haben wir bisher diese Freigabe von LinkedIn nicht bekommen.

(Stefan Pfeiffer)

Deutsche Unternehmen tun sich noch schwer mit Künstlicher Intelligenz oder sind sie global gesehen auf Augenhöhe und in vielen Bereichen sehr aktiv? Zwei Studien

15. Juni 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Dieser Tage bin ich über zwei Studien und Umfragen zum Thema KI gestolpert, die ich. einmal nebeneinander stellen will. Der Bitkom hat mal wieder eine telefonische Umfrage durchgeführt. Demnach glauben zwei Drittel der Befragten, dass Künstliche Intelligenz die wichtigste Zukunftstechnologie ist, aber nur 6 Prozent setzen KI derzeit ein – und lediglich 22 Prozent planen die Nutzung.

Kurz zusammengefasst:

Wir haben bei Künstlicher Intelligenz kein Erkenntnis-, sondern ein massives Umsetzungsproblem.

Bitkom-Präsident Achim Berg – Unternehmen tun sich noch schwer mit Künstlicher Intelligenz | Bitkom e.V.

Und nur wenige Unternehmen wollen in diesem Jahr in KI investieren.

Weitere Details gibt es in der Pressemitteilung des Bitkom.

Ein positiveres Bild vermittelt die Studie „State of AI in the Enterprise Survey – 3rd Edition“ von Deloitte, ist aber logisch, denn Deloitte hat in Deutschland rund 200 Verantwortlich in Unternehmen, die bereits AI-Technologien eingeführt haben, befragt. Da ist dann die Überschrift von Horizont Deutsche Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz bereits im großen Stil doch etwas irreführend, gerade wenn man sie der Bitkom-Umfrage gegenüber stellt. Deloitte vermerkt gar, dass der deutsche Mittelstand im Bereich KI gut aufgestellt sei.

© Deloitte – KI-Studie 2020

Die Befragten, die eben Künstliche Intelligenz schon einsetzen, sind davon überzeugt und rechnen auch gerade in Deutschland mit einer schnellen Amortisierung. Mit einem Schmunzeln hab ich dann dieses Zitat gelesen:

Deutsche Unternehmen befinden sich beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz weitgehend auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz. Besonders erfreulich ist die vergleichsweise kurze Amortisationszeit von KI-Projekten hierzulande, die häufig auch auf den Einsatz von externen KI-Experten zurückzuführen ist, was im Regelfall die Implementierung beschleunigt und die Kosten senkt.

Milan Sallaba – Partner und Leiter Technology Sector, Deloitte Deutschland – KI-Studie 2020 | Deloitte Deutschland

Es wundert nicht wirklich, dass die Berater von Deloitte den Unternehmen, die KI einsetzen wollen, externe Berater ans Herz legen … Aber das mag ja durchaus angesichts des Fachkräftemangels Sinn machen. Laut Deloitte liegt ein Schwerpunkt des KI-Einsatzes in Deutschland im Gegensatz zu den anderen Ländern im Finanzbereich. Auch kauften deutsche Unternehmen vielfach Anwendungen „von der Stange“ und als „as a Service“. Hier kann die Studie herunter geladen werden.

© Deloitte – KI-Studie 2020

Gerade auch angesichts der aktuellen Diskussion um Bias, einer Verzerrung der Wirklichkeit durch Formulierungen, gedankliche Annahmen oder statistische Fehler im Bereich Geschlechter oder auch Hautfarbe, hier die Grafik zu den wesentlichen ethischen Risiken beim Einsatz von KI:

© Deloitte – KI-Studie 2020

Das Thema KI in Deutschland bleibt und vielleicht ist es einmal wieder Zeit, den Stand der Dinge zu diskutieren, bei #9vor9 oder im IBM Livestudio.

(Stefan Pfeiffer)

Künstliche Intelligenz im Handel: Amazon baut auf deutsche Forscher und Entwickler | eMarketer

12. Februar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Bei meiner Vorbereitung zur EuroShop bin ich auf diesen Beitrag von eMarketer zum Thema Künstliche Intelligenz im Handel gestoßen. Und die folgende Aussage finde ich bemerkenswert:

Germany in particular is crucial to Amazon, not just as a major regional consumer market, but as a source of brainpower in the battle for AI supremacy. Politico reported in May 2019 that Amazon has several research and development sites in Germany pursuing AI projects, and now employs hundreds of AI experts. Amazon’s director of machine learning Ralf Herbrich is based in Berlin and manages all AI operations in collaboration with the firm’s chief economist based in Seattle.

What Retail AI Looks Like in Western Europe – eMarketer Trends, Forecasts & Statistics

Wieder etwas gelernt.

Bild von Tumisu auf Pixabay

Mit Stift und Spracheingabe O365 besser nutzen

4. Oktober 2019 Posted by Gerda Marx

Die Diktierfunktion gibt es bei Microsoft Word schon länger. Jetzt soll die Office Suite u.a. durch AI und Digital-Stift verbessert werden. Am 2. Oktober hat Microsoft mehrere neue Surface Produkte sowie neue Funktionen für die Office Suite vorgestellt. So wird es ab Januar 2020 für O365 eine vereinfachte Möglichkeit [...]

Der Beitrag Mit Stift und Spracheingabe O365 besser nutzen erschien zuerst auf hedersoft Blog.

Coole Technologie: IBM Hypertaste, eine elektronische, KI-gestützte Zunge

10. Juli 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Während der Think at IBM in Berlin wurde mit dem Partner Symrise der Berliner Duft kreiert. Funktionen von IBM Watson, der KI-Plattform der IBM, haben hierbei assistiert. Gunnar hat ja dann auch Marc vom Ende, den Parfumeur, direkt in seinem Labor besucht.

Nun bin ich auf ein neues Einsatzgebiet von künstlicher Intelligenz gestoßen. IBM Research, die immer wieder innovative Forschungsgruppe in der IBM, hat eine „künstlich Zunge“ entwickelt, die Geschmäcker identifizieren kann. Unglaublich. Hier ein Video, dass die Funktionalität erklärt. (Zum Anschauen müsst Ihr wahrscheinlich hinüber nach YouTube wechseln.)

Dass künstliche Intelligenz Sprache, Bilder und Texte verarbeiten und Muster erkennen kann, ist ja mittlerweile bekannt. Nun kommt also der nächste Schritt: Geschmäcker beziehungsweise die Zusammensetzung von Getränken können mit einer „künstlichen Zunge“ auch mobil identifiziert werden. Die Einsatzgebiete können vielfältig sein.

Hier die Übersetzung des Textes, den die Kolleginnen und Kollegen auf YouTube veröffentlicht haben.

„Der menschliche Geschmackssinn ist das Ergebnis jahrtausendelanger Evolution und erstaunlich gut darin, uns sowohl angenehme Speisen und Getränke genießen zu lassen als auch uns vor der Aufnahme von Schadstoffen zu „warnen“. Menschliche Sensoren hingegen sind der Leichtigkeit, mit der der Mensch Substanzen erkennt, noch nicht näher gekommen. Das ist eine große Lücke, denn es gibt viele Substanzen da draußen, die wir „schmecken“ möchten, ohne sie tatsächlich in den Mund zu nehmen. Für die schnelle und mobile Fingerabdruckerkennung von Getränken und anderen Flüssigkeiten, die weniger gut zur Einnahme geeignet sind, entwickelt unser Team von IBM Research derzeit Hypertaste, eine elektronische, KI-gestützte Zunge, die sich von der Art und Weise inspirieren lässt, wie Menschen Dinge schmecken.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator“

Quelle: IBM Research

(Stefan Pfeiffer)

Zurück in die Zukunft: Text, Bilder und Sprache oder wo IBM Watson-Technologie Box im Dokumentenmanagement hilft

24. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Zurück in die Zukunft, in meine Dokumentenverwaltungs- und Enterprise Content Management-Vergangenheit: Quasi Heimspiel hatte ich am gestrigen 23. Mai im Gespräch mit Jord Arjen Sward von Box und Andreas Schönknecht von der IBM. Box als Anbieter von Dokumenten- und Dateimanagement für Unternehmen hat vor geraumer Zeit eine zehnjährige Partnerschaft mit der IBM geschlossen. Dies manifestiert sich nicht nur im gemeinsamen Vertrieb der Lösungen, im möglichen Hosting der Lösung in der IBM Cloud oder auch der IBM-internen Nutzung von Box – wir managen die Dateien für unser Livestudio-Projekt in Box -, sondern auch in der Integration von IBM Technologien wie IBM Watson über sogenannte Box Skills with Watson.

Jord demonstrierte uns, wie mit Hilfe  solcher Skills, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz „powered by IBM Watson“, in Box verschiedenartige Dateien von Word-Dokumenten (über Watson Natural Language Understanding) bis zu Bildern (über Watson Visual Recognition) automatisch verschlagwortet und klassifiziert werden können. Solche Skills gibt es auch für Spracherkennung über Watson Speech-to-Text.

Damit adressiert man eine der wesentlichen Schmerzen der Anwender: die Verschlagwortung von Dokumenten. Freiwillig ist sie nur zu selten erfolgt. Wenn – so meine Erfahrung in DMS- und ECM-Projekten der vergangenen 20 Jahre – mussten die User eben über Muss-Felder gezwungen werden, Dokumente zu klassifizieren. Das hat sicher nicht zur Akzeptanz der Systeme beigetragen.

Auf der anderen Seite ist aber eine vernünftige Verschlagwortung für die spätere Suche – man denke insbesondere an Images/Bilder und Sprachdateien- unverzichtbar. Eine Volltextsuche funktioniert eben nicht immer. Auch kann der Erkennung von Eigenschaften eines Dokuments der Ausgangspunkt für einen Workflow, eine Prozess innerhalb des Unternehmens sein. Jord zeigte Standard-Skills von IBM Watson, die branchen- und anwendungsspezifisch „aufgebohrt“ werden können, um noch besser in bestimmten Einsatzgebieten zu erkennen und zu verschlagworten. Danke an Andreas und Jord für das kurzweilige Gespräch.

 

#Livestudio Magazin vom 23. Mai: Gibt es gar ein Recht auf die Nutzung künstlicher Intelligenz? #ThinkatIBM

23. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Und das nächste Livestudio von der Think at IBM wurde heute um 11:30 Uhr gesendet in einem wieder sehr heißen Studio. Ann-Kristin Sass hat erneut viele interessante Aussagen eingefangen, was die Besucher bewegt. Eines der Themen ist Künstliche Intelligenz und Ethik. Rund um Technologie und künstliche Intelligenz werden vielfältige Debatten geführt. Neben der Angst um den Verlust von Arbeitsplätzen steht die Frage wann und wie Daten genutzt, verwertet, ausgewertet werden.

Das Thema taucht allenthalben – auch hier immer wieder im Blog –  auf: Kann, darf man auf Facebook, Instagram oder WhatsApp bleiben, wo neben Datenlücken Facebook sicher auch Algorithmen anwendet, auf deren Basis dann Werbung eingespielt wird? Oder gibt es andererseits – wie es auch Andrea Martin sagt – sogar ein Recht auf künstliche Intelligenz beispielsweise in der Medizin? Müssen wir in der Diagnose und Behandlung nicht Daten besser nutzen und zwischen Ärzten teilen, zum Wohle der Patienten und einer guten Behandlung? Natürlich unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Datensicherheit und mit der letztendlichen Entscheidung durch den Arzt.

Nicht umsonst hat also der deutsche Bundestag zu dem Thema eine Enquete-Kommission einberufen und drei Frauen, die Mitglieder der Kommission sind, haben in unserem Livestudio vorbeigeschaut. Gunnar Sohn moderiert. Vielen Dank an Saskia Esken von der SPD, Sabine Dehmel vom Bitkom und Andrea Martin von der IBM. Das vollständige Gespräch ist hier zu sehen.

Ein weiteres Thema: Mobilität, allenthalben diskutiert, etwas hochgekocht rund um die E-Scooter-Hype. Hier haben wir uns mit Mario Lochmüller, dem Chef von Moovster, über sein neues Angebot unterhalten. Daneben gibt es natürlich eine Reihe weiterer Themen. Viel Spaß mit dem Magazin:

 

Das Livestudio Magazin vom 22. Mai: Wetterkapriolen, KI-Expertise, Collaboration-Ausblick und Top-Basketball ;-)

22. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Der Wettergott spielt mit uns in Berlin: Nach großer Hitze – besonders im Studio in Berlin mit zeitweise 40 Grad – haben wir heute einen frischen Tag mit nur 13 Grad. Frisch sind aber auch unsere Inhalte und Gespräche vom heutigen und gestrigen Tag.

  • Ann-Kristin hat mit dem Kamerateam wieder Impressionen vom Tage und bemerkenswerte Statements von Geschäftspartnern eingefangen.
  • Im Magazin finden wir einen kurzen Zusammenschnitt der Statements des Analysten Axel Oppermann zur geplanten Übernahme der Collaboration-Produkte durch HCL. Das volle Gespräch ist hier zu sehen.
  • Und schließlich hat Gunnar Sohn den IBM-Ki-Guru Dr. Wolfgang Hildesheim interviewt. Auch hier gibt es eine ausführliche Version.
  • Und das sicherlich nicht ganz so ernste Highlight: die Basketball-Würfe von Lars und mir.

Viel Spaß und bis morgen.

Stilistisch nicht schlecht, aber kein Korb …

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Von wegen Marvin und C3-PO: Nicht rum nöhlen und deprimiert sein! Warmherzig und ironisch ist der Chatbot und Roboter von heute!

17. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Gerade lese ich auf heise online den Bericht über die KI-Konferenz AAMAS. Computer sollen Herz zeigen. Da muss ich an C3-PO und R2-D2 aus StarWars denken, Und mir fällt Marvin, der deprimierte Roboter aus „Per Anhalter durch die Galaxis“, ein …

Bei den Kollegen Marvin und C3-PO ginge noch was, wenn ich diesen einführenden Absatz lese.

Zur besseren Kommunikation sollten Roboter menschliche Züge haben. In der Betreuung sollen sie warmherzig sein, aber ein Schuss Ironie darf auch nicht fehlen.

über KI-Konferenz AAMAS: Mit Warmherzigkeit und Ironie gelingt der Roboter-Dialog | heise online

Warmherzig und ironisch sollen sie also sein, die Roboter und Chatbots. Und niedlich. Ich denke immer wieder dran, wie sehr Pepper doch auf Veranstaltungen und Messen beliebt ist. Ich gestehe; Auch ich habe mich dem nicht entziehen können, wie man dem Fotodokument entnehmen kann.

Das Thema Künstliche Intelligenz und Chatbots ist auf jeden Fall auch Thema auf der Think at IBM, nicht nur, aber auch beim Cloud, AI & Data Summit am 22. und 23. Mai. Und gerne sprechen wir im Livestudio mit und über EVA, CARL oder fragen Mercedes und viele mehr.

Ticker zu #KI in #HR: Der künstlichen Vorurteile kann man Vorurteile austreiben, was aber ist mit den Menschen? #ThinkatIBM #BerlinDWM

11. April 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Das Thema künstliche Intelligenz kann man nicht blauäugig angehen. Gerade in der HR Abteilung wirft es ethische und datenschutzrechtliche Fragen auf. Darüber diskutieren wir am 14. Juni ab 16 Uhr im Bikini Popup Store in Berlin am Ku’damm direkt neben der Gedächtniskirche. Das Digital Workplace Meetup #BerlinDWM und die IBM laden ein:

Und weil es so wichtig ist, werde ich hier regelmäßig aus meiner Sicht relevante Links, Tweets und Zitate zur Vorbereitung der Diskussion hinterlegen (geordnet nach dem Datum, die zuletzt hinzugefügten Inhalte zuerst, Tipps & Links sind sehr willkommen, damit es nicht zu IBM-lastig wird 😉 ):


Zum Thema potentielle Voreingenommenheit von Algorithmen – und von Menschen:


Und es läuft nicht immer problemlos, wie man hier nachlesen kann:


Künstliche Intelligenz im Talent Management …


Wie IBM Watson Vorteile aus dem Bewerbungsverfahren herausnehmen kann:

 

Weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite des Digital Workplace Meetup #BerlinDWM. Bitte daran denken, dass Teilnehmer sich unbedingt auch hier bei der IBM anmelden müssen.

(Stefan Pfeiffer)

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Chatbots in 2019: Ende des Hypes oder geht es erst richtig los?

17. Januar 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Thomas Knüwer hat in seinem Blog Ende des vergangenen Jahres auf seine Prognosen für 2018 geschaut und neue Voraussagen für 2019 getroffen. Zum Thema Live Streaming habe ich ja hier schon Stellung genommen. Im Gegensatz zu Thomas glaube ich nicht, dass Live Streaming tot ist. Und auch Gunnar Sohn, mit dem ich 2018 viele Live Streaming-Projekte gemeinsam gemacht habe, hat sich geäußert.

Kurz nimmt Thomas auch zu Chatbots Stellung: „Vielmehr glaubte ich, dass die Begeisterung für Chatbots bei Marken enden würde.“ Ich habe diesbezüglich eine andere Wahrnehmung, mag aber auch als IBM’er meine Brille aufhaben und/oder die Situation im Markt anders wahrnehmen. Mit verschiedenen, offensichtlich erfolgreichen Chatbots habe ich mich selbst in Projekten wie dem CIOKurator oder dem IBM Livestudio auseinandergesetzt.

In besonderer Weise prominent ist CIMON, der in Deutschland entwickelte und gebaute Astronauten-Assistent, der gerade seine Feuertaufe im All bestanden, auch wenn nach Meinung von Peter Altmaier noch Handlungsbedarf herrscht: „Lieber Cimon, Du bist ein netter Kerl, hast aber ein Problem: dass Dich viel zu wenig Leute kennen“. CIMON steht übrigens für Crew Interactive Mobile companiON.

Künstliche Intelligenz und Chatbots standen natürlich im Zentrum vieler Gespräche in Gesprächen auf der Cebit. So stellte Holger Tietz, IT-Vorstand der INTER Versicherung, unter anderem EVA, die Empathische Versicherungs Assistentin vor, die zur Zahnzusatzversicherungen berät.

Oder Sascha Pallenberg saß in der offenen Mercedes E-Klasse auf dem IBM Stand und sprach mit Aya Jaff und Salavtore Romeo über die Zukunft der Autobedienung mit Ask Mercedes, einem auch von IBM Watson unterstützten Sprachassistenten.

Das sind die Kundenbeispiele, die mir einfallen. Es gibt sicher noch einige weitere.

Und natürlich haben auch andere in die Glaskugel geschaut, teilweise vielleicht auch nicht ganz uneigennützig.

Chatbots lassen im kommenden Jahr das Stadium eines Hypes hinter sich. Vielmehr werden die digitalen Berater ein wesentlicher Bestandteil des Kundendienstes und des Online-Marketings werden.

über msg Presse: Chatbot-Trends 2019

Eine Studie von Grand View Research prognostiziert ein Volumen von bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar weltweit bis 2025. Van Baker, Vice President bei Gartner sagte im März 2018 voraus, dass bis 2020 50 Prozent der mittleren und größeren Unternehmen Chatbots installiert werden. Die Analysten sehen Chatbots vor allem im Kundendienst, in Service und im digitalen Marketing. Daniel Newman schreibt auf Forbes, dass sich Chatbots von Good to Great entwickeln werden, weil es deutliche Verbesserung in der Verarbeitung von Sprache (Natural Language Processing) gibt.

Was ist Eure Beobachtung, Meinung, Vorhersage?

(Stefan Pfeiffer)

Kurz zitiert – Nachtrag zum Digitalgipfel: Altmaier fordert einen „Airbus-Konzern der KI“

16. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Gerade auf den Bericht der Computerwoche gestossen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat ein „Airbus 2.0 für KI“ gefordert, um international konkurrenzfähig zu werden.

 „Damals schien Europa in der Luftfahrt hoffnungslos abgehängt und keiner traute uns eine erfolgreiche eigene Luftfahrtindustrie zu … und mit Airbus wurden wir Weltmarktführer.“ Eine Erfolgsgeschichte, die Altmaier beim Thema KI gerne wiederholen würde. Nach eigenen Angaben führte der Minister bereits Gespräche mit potenziellen Partnern in Frankreich. Ferner hätten noch zwei weitere Länder Interesse gezeigt. Ebenso hätten einige große deutsche Unternehmen positiv auf die Idee reagiert. Weitere Details zu den Plänen eines europäischen KI-Players waren Altmaier in Nürnberg leider nicht zu entlocken.

über Der große Wurf in Sachen KI fehlte auf dem Digitalgipfel: Altmaier fordert einen „Airbus-Konzern der KI“ – computerwoche.de

Er hatte es schon im Juli 2018 gefordert (was auch damals an mir vorbeigegangen war) und in Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos gestellt:

(Stefan Pfeiffer)

Leseempfehlung: Auch KI kann Vorurteile haben, wir brauchen aber eine KI, der wir vertrauen können | Romeo Kienzler

10. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Quasi der „Nachbrenner“ zu meinem Lesezeichen „Letztlich existiert künstliche Intelligenz nicht“, einem Beitrag, den @Tante Jürgen Geuter auf ZEIT ONLINE geschrieben hat. Auch mein Kollege Romeo Kienzler befasst sich mit der Gläubigkeit an die Wahrheit von Daten und den Algorithmen, die sich bei der Einstellung von Mitarbeitern oder der Kreditvergabe darauf stützen:

Enthalten die Daten unbewusste Vorurteile, Stereotype und altmodische Rollenbilder, werden diese von den lernenden Algorithmen nicht nur übernommen, sondern noch zusätzlich verstärkt. Wenn Fotos und deren Beschriftungen Kochen überwiegend mit Frauen in Verbindung bringen, dann lernt die Software Kochen immer als Frauentätigkeit zu erkennen. Die Maschinen denken dann genauso in Rollenklischees wie wir Menschen.

über Data Natives unter sich – IBM THINK Blog

Zu entsprechenden „Fehlern“ ist ja auch schon gekommen, beispielsweise eben bei der Auswahl von Mitarbeitern. Damit so etwas möglichst nicht passiert, hat IBM  vor kurzem frei verfügbare Software angekündigt, die entsprechende „Fehler“ in Daten und Algorithmen aufdeckt und dabei hilft, diese „Verzerrungen“ zu beseitigen. Gerade Lösungen, die Künstliche Intelligenz einsetzen und Entscheidungen treffen oder empfehlen, müssen nachvollziehbar und transparent sein:

Um KI-Systemen vertrauen zu können, müssen wir verstehen, warum sie die Entscheidungen treffen, die sie treffen. Transparenz ist das Stichwort. … Wir Menschen haben daran einen entscheidenden Anteil, indem wir darauf achten, welche Daten wir preisgeben – und so für KI-Systeme verfügbar machen. Wir brauchen ein höheres Bewusstsein für den Datenschutz, insbesondere außerhalb der Europäischen Union. Selbst als digitale Data Natives übersteigt es oftmals schlicht unsere Vorstellungskraft, wie viele Daten Organisationen sammeln können. Das Problem der Datenhoheit kann jedoch nur auf Anwenderebene gelöst werden.

Wir brauchen keine KI, die versucht, uns Dinge zu verkaufen, die wir nicht brauchen. Wir brauchen eine KI, der wir vertrauen können. Es muss in unseren Händen liegen und von Menschen kontrolliert werden – nicht von multinationalen Unternehmen.

über Data Natives unter sich – IBM THINK Blog

Besser kann man es nicht formulieren.

(Stefan Pfeiffer)

Gibt es gar nicht? „Letztlich existiert künstliche Intelligenz nicht“| @Tante Jürgen Geuter auf ZEIT ONLINE

7. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Ein lesenswerter Beitrag von Jürgen Geuter* auf Zeit Online, in dem er sich mit Themen, er nennt es Mythen der heutigen Digitalisierung und der darum gewobenen Diskussion auseinandersetzt. Und da kommen knackige Aussagen heraus, so auch zum Thema Künstliche Intelligenz:

Letztlich existiert künstliche Intelligenz nicht. Und sie ist auch nicht nah. Es existieren leistungsfähige Statistiksysteme, denen durch einen attraktiven Namen eine gewisse Magie zugesprochen werden soll. „Künstliche Intelligenz“ ist nur ein Werbebegriff.

über Digitalisierung: Nein, Ethik kann man nicht programmieren | ZEIT ONLINE

Künstliche Intelligenz ist nur eines von 6 Themen, die Jürgen Geuter behandelt, Irrtümer nennt er sie. So stellt er generell in Frage, dass Software wirklich ethische Entscheidungen fällen kann.

Ethische Entscheidungen sind viel komplexer, als man das in Softwaresystemen abbilden könnte. Darum kann die Automatisierung einer Ethik nur scheitern.

über Digitalisierung: Nein, Ethik kann man nicht programmieren | ZEIT ONLINE

Und er nimmt die Gläubigkeit an die Wahrheit von Daten aufs Korn:

In der öffentlichen Debatte hat sich glücklicherweise die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Datensätze, die uns zur Verfügung stehen, durchsetzt sind mit Vorurteilen und Fehlannahmen. …

Eine objektive und abstrakte Wahrheit, wie man sie sich gerne von neutralen Maschinen erhoffen würde, kann es niemals geben.

über Digitalisierung: Nein, Ethik kann man nicht programmieren | ZEIT ONLINE

Mehr Daten heisst nicht wahrere oder unbedingt bessere Daten. Ja, man kann (und muss) Daten verbessern, aber sie sind nie perfekt oder wahr. Ich bin mir nicht so sicher, ob diese Erkenntnis nun wirklich durchgedrungen ist. Und dann sind wir auch wieder beim zuerst angesprochenen Thema Künstliche Intelligenz. Dadurch, dass man möglichst viele Daten in Systeme füttere, erhöhe man die Treffergenauigkeit in Systemen automatisierter Statistikanwendung. Mit Intelligenz habe dies nichts oder nicht viel zu tun.

Ebenso aufs Korn genommen werden Systeme zur automatisierten Entscheidungsfindung, von Kreditvergabe bis zur Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie seien systemimmanent immer bis zu einem gewissen Grad diskriminierend. Auch könne man gesetzliche und rechtliche Entscheidungen und Prozesse nicht in fehlerfreien Code übersetzen. Die Gesetze seien einfach zu komplex, der Code zu simpel.

Wenn Gesetze und Verträge wirklich so einfach wären, wie einige Technologen sich das vorstellen, hätten wir weit weniger Gerichte und deutlich weniger Anwaltskanzleien.

über Digitalisierung: Nein, Ethik kann man nicht programmieren | ZEIT ONLINE

Geuter nimmt zudem Open Source ins Visier, besser den Glauben, mit Open Source autonom und frei von Zwängen werden zu können. Doch es geht gar nicht um Open Source, sondern um digitale Kompetenz. Die Tage habe ich über das Smart Home und das Internet of Things, die Sensoren, die sich immer ausbreiten, eine enorme Sicherheitsbedrohung. Ich habe über das freie Netz geschrieben, die Verseuchung der sozialen Medien durch Kommerz und Werbung auf der einen und Populisten auf der anderen Seite. Das Thema Datenhoheit und die Bedrohung durch Datenkraken ist ein weiteres Thema, das im Netz und hier im Blog auftaucht. Wer ist als Maria oder Otto Normalnutzer/in wirklich in der Lage, all diese Kenntnisse zu haben und Komplexität zu beherrschen? Und muss jeder dazu Lust haben? Und ja, jeder braucht, sollte erst einmal ein Grundverständnis der digitalen Möglichkeiten haben.

Die Gesellschaft muss Konzepte entwickeln, die auch Menschen ohne technische Begeisterung oder Interessen eine ermächtigende Teilnahme am digitalen Teil des Lebens garantieren.

über Digitalisierung: Nein, Ethik kann man nicht programmieren | ZEIT ONLINE

Die Antworten und Lösungsansätze sind nicht einfach. Und es sind eben manchmal nur Ansätze. Menschlich halt, nicht perfekt. Sie können aber durchaus intelligent sein.

(Stefan Pfeiffer)

P.S. *Zeit Online: Jürgen Geuter aka tante arbeitet als freier Autor und Theoretiker an Fragen der sozialen Gestaltung der Digitalsphäre. Er ist Gründungsmitglied des transdisziplinären Netzwerkes Otherwise Network.

 

Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland: Nutzung von Daten und KI intelligent mit Datenschutz und Datensicherheit kombinieren

5. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Das Thema Umgang mit Daten und Künstliche Intelligenz beschäftigt derzeit nicht nur mich in meinem Blog. Frank Riemensperger, Deutschland-Chef der Unternehmensberatung Accenture konnte auf FAZ.NET einen Beitrag zum Thema veröffentlichen und betont drei Punkte, um Deutschland zu einem führenden Standort für KI zu machen:

Erstens müssen wir große Datenmengen zugänglich machen, indem wir firmenübergreifende Datenpools aufbauen. Zweitens müssen wir dafür einen rechtlichen Rahmen schaffen und klare Regeln für den kommerziellen Handel mit Daten aufstellen. Und drittens brauchen wir mehr Wissenstransfer zwischen den Unternehmen sowie einen Kulturwandel in den Köpfen.

über So hat Deutschland Erfolg in der Künstlichen Intelligenz – FAZ.NET

Zu allen Punkten nicke ich mal wohlwollend, ebenfalls wohl wissend, dass die Thematik(en) nicht einfach, aber meiner Ansicht schon lösbar ist. Riemensberger bringt in seinem Beitrag das Beispiel, Daten von Bremsscheiben von PKW zu sammeln, um so eine bessere Verkehrssteuerung zu gewährleisten. Logisch. Aber schon muss ich an den Bericht auf heise online zu einem entsprechenden System in China denken. Dort teilen demzufolge über 200 Autobauer – auch die bekannten deutschen Hersteller – umfangreiche Daten aus E-Fahrzeugen mit der Regierung. Man kann diese Daten zur Verkehrsplanung nutzen, aber auch um Bewegungsprofile der Fahrer zu erstellen.

Da sind wir genau beim Punkt 2 von Riemensberger: klare Regeln und rechtlicher Rahmen. Wie heise berichtet gibt es zu dem speziellen Fall Weitergabe von Daten aus vernetzten Autos ja auch eine Resolution der letztjährigen Datenschutzkonferenz, die fordert, dass Nutzer die Weitergabe ihrer Daten verhindern können. Vielleicht noch wichtiger: Daten sollten anonymisiert oder pseudonymisiert werden. Und das ist wohl in China nicht der Fall. Ein gutes Beispiel: Einerseits sind Daten notwendig, um eine intelligente Verkehrssteuerung und einen bessern Verkehrsfluss zu realisieren. Andererseits werden natürlich Bewegungsdaten erfasst, die – wenn eben nicht anonymisiert – anderweitig missbraucht werden könnten.

Genau rund um solche Anwendungsfälle herum muss diskutiert und Datenschutz sichergestellt werden. Das muss auch kein „Show Stopper“ sein. Das kann sogar zu einem Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland werden, wenn es uns gelingt die Nutzung von Daten und KI eben intelligent mit Datenschutz und Datensicherheit zu kombinieren. Und ja, noch besser wäre es, wenn wir auf europäischer Ebene gemeinsame Regeln zum Datenschutz definieren könnten, aber deutsche Unternehmen und Verwaltung sollten nicht warten, sondern voran gehen.

Riemensperger fordert in seinem Beitrag dazu auf, branchenübergreifende Datenpools, z.B. für Gesundheit, Chemie- und Automobilindustrie, in Konsortien aufzubauen. Der Staat, die öffentliche Verwaltung solle damit voran gehen „somit die digitale Plattform schlechthin“ schaffen. Zu diesen Plattformen sollten kleine und große Unternehmen die gleichen Zugriffsrechte haben. Solch Datenpools als gerade auch als Chance für den Mittelstand. Ein interessanter Vorschlag, der sicher im Detail noch, nicht nur, aber gerade auch im Bereich Datenschutz ausdiskutiert und ausgestaltet werden müsste und sollte.

Und genau solche sachliche und fachliche Diskussionen brauchen wir, damit der auch von Riemensperger geforderte Wissenstransfer und Kulturwandel stattfindet. Das geht weder dadurch, einerseits rein neoliberal und positivistisch Datenpools zu fordern, noch geht es mit einer reinen Verweigerungs- und Verhinderungsstrategie der „Datenschutztaliban“. Und die Auseinandersetzung über die Nutzung unserer Daten durch die bekannten und unbekannteren Datenkraken ist übrigens keine „(diffuse) Angst, dass mit unseren Daten etwas passiert, das wir nicht wollen“, wie es Tijen Onaran geschrieben hat, sondern eine dringend Aufgabe zur Aufklärung und Regelsetzung im Netz.

Und auch bei Aussagen, wie sie Bitkom-Chef Achim Berg in den letzten Wochen absondert, kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht verstanden oder reine Interessenpolitik?

Die angekündigte Förderung von Künstlicher Intelligenz, ja auch das Ende der Cebit, vielleicht gar der nahezu ohne Bürger stattfindende Digitalgipfel könnten als Aufbruchsignale genutzt werden. Aber es bräuchte schnelles und entschlossenes Handeln und eine intensive Auseinandersetzung und Aufklärung. Da bin ich ganz bei Riemensperger.