Posts Tagged: ‘IBM Watson’

Vorschau auf das Acoustic Launch Event am 4. Dezember im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart

26. November 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Teilweise mit Picture-in-picture, aber hoffentlich trotzdem sehens- und hörenswert das gestrige Gespräch zwischen Martin Meyer-Gossner, Gunnar Sohn und mir zum in der kommenden Woche am 4. Dezember ab 16 Uhr stattfindenden Acoustic Launch in Stuttgart im Mercedes-Benz Museum. Hier werden Marketing-Interessierte erfahren, was das neue Unternehmen Acoustic in Nachfolge von IBM Watson Marketing plant. Doch nicht nur das, wir werden uns auch an aktuellen Marketingthemen entlang hangeln und am 4. und 5. Dezember aus Stuttgart hier und da live berichten. Wer noch Lust und Zeit: Vorbeikommen, es lohnt sich auf jeden Fall. Versprochen. (Allein schon wegen der Führung durch das Mercedes-Benz Museum.) Hier geht es zur Registrierung.

 

Zurück in die Zukunft: Text, Bilder und Sprache oder wo IBM Watson-Technologie Box im Dokumentenmanagement hilft

24. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Zurück in die Zukunft, in meine Dokumentenverwaltungs- und Enterprise Content Management-Vergangenheit: Quasi Heimspiel hatte ich am gestrigen 23. Mai im Gespräch mit Jord Arjen Sward von Box und Andreas Schönknecht von der IBM. Box als Anbieter von Dokumenten- und Dateimanagement für Unternehmen hat vor geraumer Zeit eine zehnjährige Partnerschaft mit der IBM geschlossen. Dies manifestiert sich nicht nur im gemeinsamen Vertrieb der Lösungen, im möglichen Hosting der Lösung in der IBM Cloud oder auch der IBM-internen Nutzung von Box – wir managen die Dateien für unser Livestudio-Projekt in Box -, sondern auch in der Integration von IBM Technologien wie IBM Watson über sogenannte Box Skills with Watson.

Jord demonstrierte uns, wie mit Hilfe  solcher Skills, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz „powered by IBM Watson“, in Box verschiedenartige Dateien von Word-Dokumenten (über Watson Natural Language Understanding) bis zu Bildern (über Watson Visual Recognition) automatisch verschlagwortet und klassifiziert werden können. Solche Skills gibt es auch für Spracherkennung über Watson Speech-to-Text.

Damit adressiert man eine der wesentlichen Schmerzen der Anwender: die Verschlagwortung von Dokumenten. Freiwillig ist sie nur zu selten erfolgt. Wenn – so meine Erfahrung in DMS- und ECM-Projekten der vergangenen 20 Jahre – mussten die User eben über Muss-Felder gezwungen werden, Dokumente zu klassifizieren. Das hat sicher nicht zur Akzeptanz der Systeme beigetragen.

Auf der anderen Seite ist aber eine vernünftige Verschlagwortung für die spätere Suche – man denke insbesondere an Images/Bilder und Sprachdateien- unverzichtbar. Eine Volltextsuche funktioniert eben nicht immer. Auch kann der Erkennung von Eigenschaften eines Dokuments der Ausgangspunkt für einen Workflow, eine Prozess innerhalb des Unternehmens sein. Jord zeigte Standard-Skills von IBM Watson, die branchen- und anwendungsspezifisch „aufgebohrt“ werden können, um noch besser in bestimmten Einsatzgebieten zu erkennen und zu verschlagworten. Danke an Andreas und Jord für das kurzweilige Gespräch.

 

Der Reisbuddy der Deutschen Bahn – Mensch und Maschine, das Team der Bahn und IBM Watson arbeiten zusammen

19. Mai 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Tage habe ich noch darüber geschrieben, dass Roboter und Chatbots Herz zeigen sollen, ja Ironie gut ankommt. Nun bin ich auf dem Weg per Deutscher Bahn nach Berlin zur Think at IBM und nutze, den neuen Reisebuddy der Deutschen Bahn, einen Chatbot, der von DB Systel entwickelt wurde und der IBM Watson Technologie nutzt. Die Frage kann man über https://reisebuddy.com oder per SMS an +49 152 548 273 00 stellen, die Antwort bekommt man per SMS. Und meine erste Anfrage hat geklappt: Ich habe nachgefragt, ob mein Zug am Bahnhof Zoo hält und nach kurzer Zeit kam eine Antwort.

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Der Reisebuddy bietet bzw. soll noch eine Vielzahl weiterer Fragen beantworten können, von Zug, Auto, Flug zu Stornierungen und Umbuchungen, Geschenken und Restaurants:

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Ein interessantes Angebot, das vor kurzem in „Beta“ gegangen ist. Ein spezielles sechsköpfiges Team ist – wie es der Zugreiseblog berichtet – im Einsatz. Doch das Team hat Unterstützung: IBM Watson Assistant wird eingesetzt, um den Service zu verbessern.

Mit dem DB Reisebuddy haben die Tochtergesellschaften der Deutschen Bahn AG, DB Dialog und DB Systel, einen intelligenten Reiseassistenten entwickelt, der zu Ihren Fragen direkt Auskunft gibt und Ihre Reisen deutlich erleichtert. Dieser digitale Assistent nutzt Künstliche Intelligenz (KI), um die benötigte Information schnell per Textnachricht direkt auf Ihrem Endgerät bereitzustellen.

über Mit dem DB Reisebuddy on Tour – IBM THINK Blog DACH

Watson und das Team, Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand zusammen, wie es Maren Reinsch, Head of Sales & Services  bei DB Dialog, beschreibt:

There are still real people behind the DB Reisebuddy service; although the virtual assistant can interpret and answer lots of frequently asked questions. The virtual assistant suggests answers based on its understanding of a given question, which human agents can then check, edit if necessary and then send out. This is to ensure that the customer’s question has been answered completely and correctly. In spite of this manual step, the virtual assistant saves the customer services team a great deal of time and effort by providing sensible written answers—taking the pressure off agents during busy travel times.

über DB Dialog & DB Systel | IBM

Auf jeden Fall ein interessanter Service, den wir hoffentlich auch im Livestudio während der Think at IBM nochmals vorstellen und besprechen sollten. Ich hoffe, das Team hat Lust und Zeit vorbei zu schauen. Oder wir besuchen einfach mal unseren Reisebuddy!

Hier noch ein Video des bloggenden Bahners Tim Grams zum Thema:

 

Ticker zu #KI in #HR: Der künstlichen Vorurteile kann man Vorurteile austreiben, was aber ist mit den Menschen? #ThinkatIBM #BerlinDWM

11. April 2019 Posted by Stefan Pfeiffer

Das Thema künstliche Intelligenz kann man nicht blauäugig angehen. Gerade in der HR Abteilung wirft es ethische und datenschutzrechtliche Fragen auf. Darüber diskutieren wir am 14. Juni ab 16 Uhr im Bikini Popup Store in Berlin am Ku’damm direkt neben der Gedächtniskirche. Das Digital Workplace Meetup #BerlinDWM und die IBM laden ein:

Und weil es so wichtig ist, werde ich hier regelmäßig aus meiner Sicht relevante Links, Tweets und Zitate zur Vorbereitung der Diskussion hinterlegen (geordnet nach dem Datum, die zuletzt hinzugefügten Inhalte zuerst, Tipps & Links sind sehr willkommen, damit es nicht zu IBM-lastig wird 😉 ):


Zum Thema potentielle Voreingenommenheit von Algorithmen – und von Menschen:


Und es läuft nicht immer problemlos, wie man hier nachlesen kann:


Künstliche Intelligenz im Talent Management …


Wie IBM Watson Vorteile aus dem Bewerbungsverfahren herausnehmen kann:

 

Weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite des Digital Workplace Meetup #BerlinDWM. Bitte daran denken, dass Teilnehmer sich unbedingt auch hier bei der IBM anmelden müssen.

(Stefan Pfeiffer)

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KI im Einsatz: Lexus erstellt Werbespot für neuen Lexus ES mit IBM Watson

2. Dezember 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Gerne veröffentliche ich hier im Blog Beiträge über den etwas exotischer anmutenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz – in der Regel IBM Watson, warum arbeite ich sonst bei IBM. So habe ich über Watson als Koch oder das von Watson kreierte Parfum gebloggt und gezwitschert. Auf der Media Convention der re:publia 2017 durfte ich mit Maike zusammen das Cognitive Dress vorstellen und über Künstliche Intelligenz in der Kreativbranche Automating Creativity – How Artificial Intelligence changes Creative Processes sprechen, wo Watson den Trailer zu einem Horrorfilm „schnitt“.

Nun ein neues Beispiel. Lexus hat IBM Watson für einen Werbespot zum neuen Lexus ES genutzt:

Lexus Europe benötigte einen Werbespot für den intuitiven und innovativen neuen Lexus ES. Um dafür das weltweit intuitivste Drehbuch zu schreiben, arbeitete die in London ansässige Kreativagentur The&Partnership mit dem Technikpartner Visual Voice zusammen und nutzte die KI von IBM Watson.

über Jetzt Lexus Werbespot entdecken – IBM THINK Blog

Hier anschauen:

Und hier quasi das Video The Making of …

(Stefan Pfeiffer)

Kurz notiert: Gelungene Premiere – CIMON assistiert Alexander Gerst auf der Raumstation ISS

17. November 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Schon auf der CEBIT war er der Star, der unter anderem auch von Peter Altmaier bewundert wurde. O-Ton: „Lieber Cimon, Du bist ein netter Kerl, hast aber ein Problem: dass Dich viel zu wenig Leute kennen“.  Jetzt hat er seine Feuertaufe im All bestanden. Zeit also für die von Altmaier angebotene Pressekonferenz mit CIMON?

  • Der in Deutschland entwickelte und gebaute Astronauten-Assistent CIMON hat seine Feuertaufe im All bestanden. Er und der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst haben rund 90 Minuten im Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS miteinander gearbeitet.
  • Alexander Gerst lebt und arbeitet seit dem 8. Juni 2018 auf der Internationalen Raumstation ISS. Teil seiner sechsmonatigen horizons-Mission ist auch CIMON: Die medizinballgroße, fünf Kilogramm schwere, 3D-gedruckte Kunststoffkugel ist der erste mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Astronauten-Assistent im Weltraum, ein Technologie-Experiment für die Mensch-Maschine-Interaktion im All.
  • CIMON wurde im Auftrag der Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von Airbus in Friedrichshafen und Bremen entwickelt und gebaut und nutzt die künstliche Intelligenz (KI) der IBM-Watson-Technologie. Das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München betreut das Projekt wissenschaftlich.

Zur Datenübertragung nutzte CIMON das WLAN auf der Internationalen Raumstation und stellte über Satellitenverbindung per Bodenstationen eine Internetverbindung zur IBM Cloud her. Was dann in CIMONs Gehirn abläuft, erklärt Matthias Biniok, IBM-Projektleiter, so: „Wird CIMON eine Frage gestellt oder mit ihm gesprochen, wandelt die Watson KI dieses Audiosignal zunächst in Text um, der von der KI verstanden beziehungsweise interpretiert wird. Dabei kann IBM Watson die Inhalte nicht nur in ihrem Kontext verstehen, sondern ebenso die damit verbundene Intention. Das Resultat ist eine passgenaue Antwort, die wiederum in Sprache umgewandelt und wieder an die ISS zurückgeschickt wird. So ist ein natürlicher, dynamischer Sprach-Dialog möglich.“

über CIMON gelingt Weltpremiere

(Stefan Pfeiffer)

„Schantalle, IBM Watson hat ein geiles neues Parfum kreiert“

26. Oktober 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Klingt exotisch, ist es aber nicht. Philyra, nach der griechischen Göttin des Duftes benannt, mixt für Symrise – ein globaler Hersteller von Aromen und Duftstoffen Parfums. Und das, obwohl IBM Watson – das zugrunde liegende System der künstlichen Intelligenz – nicht riechen kann.

Wie geht das denn und warum? Die Logik hinter dem Einsatz von künstlicher Intelligenz ist oft gleich. Symrise stellte IBM Daten zur Verfügung, hier 1,7 Millionen Duftformeln. Und Philyra, basierend auf IBM Watson, analysiert diese Daten und verknüpft sie mit anderen Daten. Genau das kann ein System der künstlichen Intelligenz wesentlich schneller, vielleicht auch besser wie der Mensch.

Der Algorithmus verwendet dann andere Datensätze, die Informationen über Alter, Standort und Präferenzen der Kunden enthalten, um Vorschläge zu machen. Ziel ist es, zu verstehen, welche Art von Parfüm beliebt sein wird und bei welcher Zielgruppe.

über Keine Nase erforderlich: IBM und Symrise führen KI-gestützte Parfums ein | AndroidPIT

David Apel, VP von Symrise, ordnete auf Forbes aber auch Philyra ein. Die KI sei eher wie ein Lehrling, und nicht wie ein Meister. Es bräuchte immer noch die menschliche Nase …

Mich überrascht die scheinbar exotische Anwendung nicht. Schon vor geraumer Zeit gab es auch Chef Watson, der auf Basis von Rezepten, die ihm eingefüttert wurden, und vorhandenen Zutaten, neue Gerichte „kochte“ beziehungsweise dem Koch vorschlug. Selbes Prinzip. Die Liste lässt sich fortsetzen. Kürzlich habe ich über künstliche Intelligenz geschrieben, die als Journalist Börsen- oder Sportberichte selbständig schreibt. Keine Vision, reale heutige Möglichkeit. Aber auch dort gilt: Den letzten Schliff, den Kommentar und die Einordnung, das feine Näschen, den erfahrenen Geschmack, den hat der Mensch. Die KI hilft und assistiert nur. Hoffentlich.

Tja, wie schreibt Suzana Dalul: „Nicht einmal die kreativen Bereiche sind vor der KI sicher“. Stimmt, aber eben in beschriebenen Rahmen.

(Stefan Pfeiffer)

Künstliche Intelligenz erstellt Inhalte – Naht das Ende der Redakteure, Journalisten, Kuratoren und Autoren?

30. Juli 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Content-Marketing via KI – Naht das Ende der Redaktion? – so titelt Franziska Kunz. auf Handelskraft,. Im Beitrag wird eine Spielzusammenfassung  von Hertha BSC – RB Leipzig zitiert, automatisch durch eine Software generiert. Und nicht nur die Redaktion Handelskraft stellt sich da die Frage, ob das Ende ihrer Redaktion naht. Auch mancher Blog – nehmen wir den von mir betriebenen CIOKurator. muss sich die Frage stellen, ob (beispielsweise) IBM Watson es nicht einfach besser kann und die für den CIO und andere IT-Interessierte, relevanteren Informationen selektiert und kommentiert. Kriegenwir Journalisten, Kuratoren, Redakteure und AStuoren nun alle kalte Füße? Sogar Hertha-Fan Gunnar Sohn, nicht nur, wenn er den Spielbericht im unten zitierten Beitrag liest?

Ganze Zeitungen können schon von künstlichen Intelligenzen erstellt werden:

Schon im Jahr 2016 gestaltete der Supercomputer Watson von IBM eine eigene komplette Ausgabe des britischen Marketings-Magazins »The Drum«. Dazu gehörten auch die Aufgaben eines Chefredakteurs: die Themenauswahl, die Suche nach passenden Bildern, die visuelle Gestaltung der Zeitung und das Verfassen von Texten. Watson erledigte die Aufgabe mit Bravour und die Ausgabe ging mit einer Auflage von 1000 Stück in den Druck. Die temporär arbeitslosen Journalisten des Magazins nahmen die Auszeit mit Humor und entspannten derweil an ihren Arbeitsplätzen.

via Content-Marketing via KI – Naht das Ende der Redaktion? | Handelskraft – Das E-Commerce und Online Marketing-Blog

Nebenbemerkung, weil es immer wieder geschrieben wird und falsch ist: Watson ist kein Supercomputer. Watson ist eine Reihe von Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz, die man nutzen kann: Texterkennung, Bilderkennung, Sprache in Textumwandlung, Mustererkennung und vieles andere … Damit bauen IBM und Partner wir beispielsweise Chatbots, die ja gerade in aller Munde sind. Das ist aber nur ein Einsatzgebiet und ein anderes Thema.

Und im Beitrag wird dann eben logischer- und korrekterweise die Frage gestellt, ob denn dann Journalisten überflüssig werden. Da schreie auch ich als gelernter Journalist und passionierter Schreiberling auf. Nein, nie, denn wir können einordnen, Zusammenhänge herstellen, kommentieren, auch mal Emotionen zeigen. Uns Journalisten – und Kuratoren – muss und wird es immer geben.

Aber die Sache ist etwas differenzierter, finde ich. Es gibt viele, viele Bereiche, in denen ich gerne Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz nutzen würde. Ich bin beispielsweise ein Informationsjunkie. Mein RSS Reader ist rappelvoll. Zudem habe ich noch einige Newsletter abonniert und Talkwalker Alerts zu meinen Themen (in der Rolle als Marketier bei IBM) eingerichtet. Liebend gerne hätte ich ein System der künstlichen Intelligenz, dass für mich alle Informationsquellen bewertet und die wichtigsten Informationen und Artikel heraussucht, zeitnah und präzise. Ich kann sie dann bewerten und verwenden. Dies wäre eine riesige Arbeitserleichterung. Momentan ist das in hohem Maße manuelle Arbeit.

Und warum soll mich ein solches System nicht auf Muster, Zusammenhänge und Trends aufmerksam machen. Darüber wäre ich glücklich. Und es gibt viele, viele andere Einsatzgebiete für den Journalisten und auch den Marketier, wo Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz assistieren und so helfen können. Das ganze Thema Content Management bleibt ein Thema und muss endlich intelligenter genutzt werden. Passende Bilder und Illustrationen unter dem richtigen Schlagwort finden, ein anderes, das ich gleich wieder habe werde. Warum soll mir da nicht Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz helfen? Ich rate dazu, konstruktiv und offensiv mit dem Thema umzugehen, auszuprobieren – und das nicht, weil ich bei der IBM arbeite.

Und das große Fass KI und Arbeitsplätze mache ich hier bewusst nicht auf.

(Stefan Pfeiffer)

 

 

IBM Collaboration Webcasts 2018

22. Januar 2018 Posted by Albert Boxler, IBM

Lassen Sie sich inspirieren von wertvollen Impulsen zur Stärkung der Zusammenarbeit und damit kollektiven Kraft Ihrer Organisation.

Der Beitrag IBM Collaboration Webcasts 2018 erschien zuerst auf DNUG.

IBM Watson Talentmanagement Webcasts 2018

16. Januar 2018 Posted by Albert Boxler, IBM

Freuen Sie sich auf wertvolle Einblicke, wie Sie von künstlicher Intelligenz im HR-Umfeld profitieren, wie sich HR verändern wird als auch welche Anforderungen den Personalbeauftragten zukünftig erwarten.

Der Beitrag IBM Watson Talentmanagement Webcasts 2018 erschien zuerst auf DNUG.

[DE] So laufen die Sessions in der Watson Work Lounge auf der re:publica ab #rp17 #IBM

3. Mai 2017 Posted by StefanP.

Die re:publica naht und zusammen mit Gunnar wird es wieder viele Live Streams geben. Ich gehe auch kurz on stage: Bei der Media Convention am 8. Mai bin ich um 13:30 Uhr mit auf Stage 6 und erzähle etwas zu Watson und Kreativität. Wie kann Watson Kreative und kreative Prozesse fördern. Ich bin insbesondere auf die Diskussion gespannt.

Making of ... IBM HR Festival

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[DE] Aufbruchstimmung auf der IBM Connect: Auf in die Zukunft mit Watson, Pink und Ökosystem von Partnern

23. Februar 2017 Posted by StefanP.

Tag 2 der IBM Connect 2017 in San Francisco. Nicht nur ein neuer Ort für die ehemalige Lotusphere, die traditionell in Orlando stattgefunden hat. Auch eine neue Stimmung, eine Aufbruchstimmung. Die ehemalige Lotus-Brand erfindet sich gerade neu und baut dabei auf verschiedene Bausteine.

Das Flaggschiffprodukt von IBM Collaboration Solutions IBM Connections erfährt eine komplette Modernisierung. Bisher verwendete Technologiestacks werden zugunsten modernster Open Source-Standards über Bord geworfen. Das Produkt, das seit Jahren Marktführer im Bereich Enterprise Social Networks ist, wird grundlegend überarbeitet und erweitert. On Premises- und Cloud-Version werden auf eine Codebasis gestellt. Oder wie Jason Gary, für IBM Connections es postuliert, die Zukunft von IBM Connections ist pink.

Die Reise hat begonnen. Mit IBM Connections 6.0 kommt die erste Iteration in Kürze auf den Markt. Darin enthalten ist Orient Me, die neue Home Page für IBM Connections, die mit ersten kognitiven Funktionen aufwartet. Weitere Erweiterungen und Verbesserungen werden laufend hinzukommen. In der Opening General Session (OGS) waren verschiedene wichtige Funktionen wie eine deutlich leistungsfähigere Synchronisierung von Dateien und Ordnern (My Drive) oder auch die Integration des Ephox Editors in der Version 2 gezeigt.

Kunden und Partner wurden von Jason und dem Team  aktiv eingeladen, an der Produktentwicklung mitzuwirken und an Playbacks teilzunehmen, in denen neuer Code und neue Funktionalität präsentiert wird. Jason: „Ich will, dass wir das Produkt nicht nur für unsere Kunden, sondern mit unseren Kunden und Partnern entwickeln.“ Ein neuer transparenter Prozess der Softwareentwicklung. Pink ist dabei kein Produkt Release, vielmehr eine Reise auf die sich IBM mit seinen Kunden begibt. Zur Philosophie passt auch, dass kein neues Feature in IBM Connections einfließen soll, wenn es für die entsprechende Funktionalität keine API gibt.

In Gesprächsrunden mit Kunden jenseits des Konferenzprogramms wurde einmal klar, wie leistungsfähig IBM Connections schon zum heutigen Zeitpunkt ist. Das Produkt skaliert in größten Installationen bei Kunden, die es weltweit einsetzen. Im Gegensatz zum bekannten Wettbewerb werden keine Serverfarmen gebraucht. Leider kommen solche Nachrichten nicht laut genug im Markt an, auch nicht ausreichend in den Bewertungen vieler Analysten, die dem Mainstream oft ziemlich gedankenlos hinterher hecheln.

Ein zweiter Schwerpunkt der IBM Connect ist sicherlich IBM Watson Workspace. Warum entwickelt IBM ein Produkt, das wohl mit Microsoft Teams oder Slack konkurrieren wird? Und wie es der Name schon sagt: Watson macht den entscheidenden Unterschied. Das Geheimnis von IBM Watson Workspace liegt neben den „normalen“ Funktionen eines Tools zur Konversation darin, dass Watsons künstliche Intelligenz für spezifische Einsatzgebiete im jeweiligen Geschäftsumfeld trainiert werden kann und dort bei der Bewältigung der Aufgaben und Prozesse hilft. Watson lernt die Geschäftslogik und Sprache der jeweiligen Branche oder des entsprechenden Berufs und extrahiert dadurch aus der Konversation die wichtigsten Informationen und Aufgaben heraus. Genau diese Intelligenz, die Rücksicht auf die Geschäftslogik des jeweiligen Unternehmens nimmt, differenziert IBM Watson Workspace von den Marktbegleitern.

Die Watson Work Services sind die Grundlage für die Integration vieler Partnerlösungen und dies ist ein weiterer Trend der IBM Connect 2017. Für IBM Watson Workspace gibt es bereits eine Vielzahl von Integrationen und Partnerschaften und Connections Pink geht mit dem offenen API-Konzept noch stärker in diese Richtung. So setzt IBM im Zeitalter der App Economy voll auf ein offenes Ökosystem, das Kunden die Wahl lässt und sie nicht monopolistisch an einen Anbieter knebelt.

Die Partnerschaften mit Box oder Cisco sind ein gutes Beispiel dafür. Die Cisco-Produkte WebEx und Spark, die nun auch über IBM vertrieben werden, können ebenso im Zusammenspiel mit IBM Connections eingesetzt werden wie Connections Chat (Sametime) oder Connections Meetings. Der Kunde hat die freie Wahl. Box kann im Zusammenspiel mit IBM Verse und IBM Connections ebenso für Datei- und Dokumentenmanagement genutzt werden wie Connections Files. Dieses Konzept eines offenen Ökosystems kommt dem heutigen Nutzerverhalten sicherlich besser entgegen als der Zwang, die mehr oder weniger leistungsfähigen Werkzeuge eines Anbieters zu nutzen.

Wie viele Unternehmen setzen noch immer Domino-Anwendungen ein, auch die, die E-Mail gewechselt haben? Die Zahl ist weiterhin signifikant, denn auf Basis Domino wurden viele gute, geschäftskritische Anwendungen entwickelt, deren Migration oder deren Ersatz Millionen kosten würde. Auch hier gibt es gute Nachrichten. IBM empfiehlt 3 Partner, die mit unterschiedlichen Konzepten die Modernisierung von Domino-Anwendungen erlauben. Also auch hier ein deutlicher Schritt in die Zukunft.

Inhi Cho Su und das Team sind gewillt mit schnellen Schritten in die Zukunft zu gehen. Vieles ist in Bewegung gekommen und im Fluss. Der Fokus liegt darauf, die Arbeit des Einzelnen und dessen Arbeitsabläufe deutlich mit Watson-Funktionalität und durch leistungsfähige Partnerschaften und entsprechende Lösungen zu erleichtern. Die Aufgaben und Ziele sind sportlich, aber es ist auch die Aufbruchsstimmung ist sehr deutlich auf der IBM Connect zu spüren.

Noch eine kleine Beobachtung am Rande: In der Opening General Session saß ich hinter einer Analystin, die Outlook – wohl in der Version 2010 – benutzte. Auf dem großen Bildschirm wurde zu diesem Zeitpunkt IBM Verse, der E-Mail-Klient der IBM, gezeigt. Der Unterschied sprang mir ins Auge und war eklatant. Eine moderne, aufgeräumte Oberfläche, orientiert an der Arbeit und den Aufgaben des individuellen Anwenders versus einer überladenen Thick Client-Oberfläche von gestern, Software des 20. Jahrhundert versus Software des 21. Jahrhunderts und der mobilen Generation. Ja, an IBM Verse, das jetzt auch On Premises verfügbar ist, muss noch an einigen Stellen nachgebessert werden, trotzdem repräsentiert IBM Verse den E-Mail-Klienten, wie er sein sollte. Wenn jetzt noch sukzessive die angekündigten kognitiven Funktionen hinzukommen … Und wenn man dann noch von erfahrenen Experten hört, wie lange die Installation eines Domino-Servers im Vergleich zum Exchange Servern dauert, was ist dann jenseits von Polemik und Halbwahrheiten die bessere Variante?


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[DE] Wider der Verteufelung von künstlicher Intelligenz: Plädoyer für eine differenzierte, sachliche Auseinandersetzung

29. Dezember 2016 Posted by StefanP.

Spiegel Online dieser Tage zu den besten Apps 2016 und dem KI Messenger von Google:

die_besten_apps_des_jahres__prisma__resi__photomath_und_co__-_spiegel_online_-_mozilla_firefox__ibm_editionUnd der mit entscheidende Satz, wo bei vielen die Alarmglocken angehen, ist die Passage über Daten anvertrauen. Will ich Google für die beschriebene Gegenleistung wirklich so viele Daten anvertrauen? Oder besser: Was macht Google mit diesen Daten? Wer hat die Rechte oder Weiterverwertungsrechte daran. Sollten die Daten wirklich weiter mir gehören und geschützt sein, würde ich Allo gerne ausprobieren und mich wahrscheinlich sehr über dessen Hilfe freuen. Eine intelligente statt 15 verschiedene Apps, die ich bedienen muss.

Szenewechsel: Immer mehr Hospitäler und Kliniken und Institutionen kündigen an, kognitive Technologien basierend auf IBM Watson in der Medizin einzusetzen. Das Beispiel Diagnose für Krebspatienten ist ein hervorragendes Beispiel. IBM Watson wird laufend mit der neuesten Forschung gefüttert, einer puren Menge an Publikationen, die ein einzelner Arzt gar nicht mehr lesen, auswerten und daraus Erkenntnisse für die Medikation ableiten kann. Zusätzlich werden noch Tausende von Patientenakten in IBM Watson eingegeben. Das System der künstlichen Intelligenz wertet nun diese Informationen aus, erkennt Muster und Kausalitäten, wird von Medizinern trainiert und weiter angelernt und ist zum Zeitpunkt X in der Lage, dem Arzt vorzuschlagen, welche Behandlung bei der Patientin Y mit größter Erfolgswahrscheinlichkeit anzuwenden sei. Die medizinischen Daten sind Eigentum der Kliniken und Hospitäler. Daten werden nur zu Forschungszwecken weitergegeben. Niemand wird hier ernsthaft den zutiefst humanen Einsatz von künstlicher Intelligenz in Frage stellen. Oder?

Leider werden die relevanten Fragen rund um künstliche Intelligenz jedoch meist plakativ und negativ behandelt. Wer die Apokalypse an den Himmel malt oder wie in dem Buch von Yvonne Hofstetter über „Das Ende der Demokratie“ herauf beschwört, wird gehört und ins Fernsehen eingeladen. Besonders die Feuilletons und vermeintlich kritischen Kulturjournalisten scheinen solche Beiträge zu mögen. Natürlich trägt zur Auflage auch bei, weil rein zufällig das Horrorszenario eines Wahlsiegs von Le Pen in Frankreich durch die künstliche Intelligenz simuliert wird. Nicht mehr der Mensch, eine intelligente Maschine trifft die „richtigen“ politischen Entscheidungen.

Die notwendige sachliche Auseinandersetzung gerät ins Hintertreffen. AI, Blockchain, SmartPhone, iPhone, Big Data, IoT, Industrie 4.9, Smart Home, Umgebungsintelligenz, Personalisierung – jede Technologie, jeder technologische Trend wird erst einmal negativ bewertet und dargestellt. Die verständliche Angst vor Arbeitsplatzverlusten oder vor latenter Überwachung durch immer mehr untereinander vernetzte Geräte, das Internet of Everything, wird natürlich geschürt. Überwachung sei der immanent. Riesenmaschinen übernehmen die Entscheidungen, in Wirtschaft und Politik. Rein rhetorische Fragen wie „ist Optimierung immer human“ tragen ein weiteres bei. Dem Ganzen mixt man dann noch mögliche reale Szenarien bei und schon sind wir beim Buch von Yvonne Hofstetter über „Das Ende der Demokratie – Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt“. Allein schon der Subtitel: DIE künstliche Intelligenz … Pure Generalisierung und Pauschalisierung.

Im Buch werden viele wichtige Aspekte der Digitalisierung, der kommerziellen Interessen vieler Konzerne, gerade des GAFAM-Komplexes, der fehlenden Innovation in Deutschland, möglicher Überwachung, und der mangelhaften, nachhinkenden Kontrolle durch die politischen Instanzen bunt zusammen gemischt. Jedoch werden fast nur die Risiken beschworen, die Chancen vernachlässigt oder erst gar nicht bzw. am Rande erwähnt. All das soll wohl und wird bei vielen Lesern zur Abwehrhaltung führen. Stattdessen brauchen wir aber die intelligente, informierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Wie in Jahrhunderten zuvor wird die technologische Entwicklung nicht aufzuhalten sein. Unsere Aufgabe ist es, gerade auch beim Thema KI zu kontrollieren und bewusst zu gestalten. Wir müssen immer wieder Fragen stellen:

  • Was ist der Anwendungszwecke und der Nutzen?
  • Wer profitiert von der Lösung? (Das kann, muss nicht kommerziell sein.)
  • Welche Daten werden wo genutzt?
  • Wem gehören die Daten, der Knowledge Graph, und wofür werden sie verwendet oder weitergegeben?
  • Welche Entscheidungen werden durch die jeweilige KI-Lösung getroffen, übernommen oder wie und wo assistiert die Lösung bei Entscheidungen?
  • Welche Aspekte menschlicher Arbeit oder menschlicher Entscheidung werden durch die KI-Lösung ersetzt oder ergänzt? (Natürlich bis hin zur Frage möglicher Arbeitsplatzverluste.)

Dies sind nur einige Fragen, die mir in den Sinn kommen, und es gibt sicher noch eine Reihe weiterer, die wir stellen sollten. Und diese Fragen müssen für jedes Anwendungsgebiet gestellt werden und es darf nicht im BILD-enden Stil über DIE böse künstliche Intelligenz gesprochen werden.

Positive Beispiele wie der oben beschriebene Einsatz von IBM Watson in der Medizin gibt es zuhauf. Gerade diese zu finden, ist eine wichtige Aufgabe. Und wenn wir Systeme der künstlichen Intelligenz im Berufsleben, beispielsweise zur Unterstützung der „Büroarbeiter“ einsetzen, müssen wir sachlich über Chancen und Risiken sprechen und nicht sofort verteufeln.

Ginni Rometty, CEO der IBM, hat auf der World of Watson vor einigen Wochen aus meiner Sicht vor allem zwei wichtige Aspekte herausgearbeitet, die wir immer im Blick behalten sollten: Wem gehören die Daten, wem gehört der Knowledge Graph? Und: Kognitive Systeme, Systeme der künstlichen Intelligenz sollten menschliche Intelligenz ergänzen, sie nicht ersetzen. Lasst uns mit diesen Themen sehr, sehr kritisch, aber eben nicht marktschreierisch und verteufelnd umgehen.

Dies ist der zweite durch das Buch „Das Ende der Demokratie – Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt“ initiierte Blogbeitrag. Im ersten Beitrag habe ich mich im Schwerpunkt mit dem Thema Big Data auseinandergesetzt. Hier geht es um künstliche Intelligenz.


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[EN] AI Is More Than Machine Automation: It’s About Human Augmentation

19. Dezember 2016 Posted by StefanP.

Great read on Artificial Intelligence and how we should approach, control and manage it:

AI to Augment Human Processes

he future of AI in the workplace is not about AI as a crutch, automating tasks and removing responsibility. Those who employ AI in this way face a future where the human eventually has nothing to do. Instead we need to think of AI as a tool for coaching, in this way we can tap into human expertise — and enhance this with machines.

Source: AI Is More Than Machine Automation: It’s About Human Augmentation


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[EN] AI Is More Than Machine Automation: It’s About Human Augmentation

19. Dezember 2016 Posted by StefanP.

Great read on Artificial Intelligence and how we should approach, control and manage it:

AI to Augment Human Processes

he future of AI in the workplace is not about AI as a crutch, automating tasks and removing responsibility. Those who employ AI in this way face a future where the human eventually has nothing to do. Instead we need to think of AI as a tool for coaching, in this way we can tap into human expertise — and enhance this with machines.

Source: AI Is More Than Machine Automation: It’s About Human Augmentation


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