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Können die deutschen Autobauer den Software-Vorsprung von Tesla überhaupt noch aufholen?

3. August 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Das Thema E-Autos beschäftigt mich derzeit beruflich und privat. Im Job durfte ich kürzlich im IBM Livestudio Magazin einen ersten Schwerpunkt zum Thema Automotive* moderieren und hatte dort den deutschen Autopapst Friedrich Dudenhöffer und auch Sascha Pallenberg vom Daimler zu Besuch, die neben meinen Kollegen Dirk Wollenschläger und Salvatore Romeo interessante Einblicke in das Thema Automobilindustrie und Mobilität gaben. Natürlich wurden das Thema Corona und Einfluss auf den Verkauf von Wagen oder auch das Auto als fahrender Computer behandelt. Wie nicht anders zu erwarten, gab es knackige Aussagen, wie den Tweets zu entnehmen ist:

Gerade der letzte Tweet beschreibt die Zwickmühle, in der sich gerade auch die deutschen Automobilhersteller befinden. Der Daimler und natürlich auch Volkswagen wollen aufholen, aber zumindest VW Chef Herbert Diess gesteht Tesla im einem aktuellen Interview vom 1. August 2020 in der FAZ Tesla den Vorsprung zu:

Im Sammeln von Daten und bei der Vernetzung des Autos, da ist uns Tesla schon ein paar Jahre voraus. Tesla ist der einzige Hersteller, der das Auto von der Software her erdacht hat, als ein Device im Datennetz, das Kundendaten sammelt, das Daten auswertet und schnell reagiert. Da ist Tesla der Autoindustrie voraus.

VW-Chef Herbert Diess über seinen neuen Führungsstil

Nicht verborgen geblieben ist, dass VW gerade auch mit der Software noch Herausforderungen hat. Glaubt man den Presseberichten, so werden einige fortschrittliche Software-Funktionen im neuen ID.3 erst später nachgeliefert und auch beim Golf 8 gab es Software-Probleme. Man will die die eigene neue Einheit, die Car.Software-Organisation, personell aufbauen und deutlich verstärken. Und der gerade ernannte neue Chef der Unit, Dirk Hilgenberg, betont die Bedeutung der Software:

Wir läuten momentan die größte Revolution in der Automobilbranche ein. In wenigen Jahren werden das Betriebssystem eines Autos und seine Vernetzung mit einer hochsicheren Daten-Cloud den entscheidenden Unterschied ausmachen

Volkswagen: Dirk Hilgenberg leitet Car.Software-Organisation | Automobilwoche

Das hat ja auch Sascha Pallenberg in unserem Gespräch betont. Man will Google, Apple – und natürlich auch Tesla – nicht den Software-Markt überlassen, sondern „Smartphones auf Rädern“ mit eigenen Betriebssystem und entsprechender Wertschöpfung entwickeln. Das ist der Anspruch von Volkswagen, dem Daimler und wahrscheinlich auch BMW. Sie blasen zu einer sehr herausfordernden Aufholjagd, denn Tesla scheint derzeit Jahre voraus und hat als einziges Unternehmen eine zentrale Recheneinheit und Software aus eigener Entwicklung. Selbst beim neuen ID 3 von VW kommen dagegen wohl mehrere Betriebs­systeme ­und Recheneinheiten zum Einsatz.

Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Ola Källenius betont beispielsweise im F.A.Z. Digitec-Podcast vom 18. Juli 2020, wie wichtig ein neues modulares Betriebssystem für den Daimler ist, um auch die Vielzahl der Steuerungsmodule – Källenius spricht, wenn ich mich recht erinnere von 100 Steuereinheiten in der S-Klasse – zu integrieren und zu vereinheitlichen. Auch deshalb wurde die Kooperation mit Nvidia, einem der führende Anbieter von GPUs (Graphics Processing Units), eingegangen, um bei der Entwicklung eines fahrzeuginternen Computersystems sowie einer KI-Computing-Infrastruktur zu kooperieren. Sinnigerweise hat Tesla wohl auch mit Nvidia in seiner Hardware 2.5 gearbeitet, aber produziert wie gerade geschrieben nun Hardware und Software selbst …

Man wird aber den Eindruck nicht los, dass es in den deutschen Automobilkonzernen massiv rumpelt. Die Corona-Krise deckt dabei Versäumnisse auf, die wohl schon vor Jahren gemacht wurden. Wie kommentiert Holger Appel süffisant in der FAZ den Sanierungsfall Mercedes:

Weil der Sonnyboy Dieter Zetsche Elektromobilität und Digitalisierung verschlafen hat und sein Nachfolger Ola Källenius den ihm überlassenen Mercedes-Karren nicht aus dem Dreck kriegt.

Schlusslicht: Saniert mit Strategie

Und Ola Källenius will jetzt wohl statt auf A- und B-Klasse mehr auf die S-Klasse setzen, um sich über das Luxussegment zu differenzieren: „Luxury is Profit ist die neue Strategie von Källenius,“ kommentiert Ferdinand Dudenhöffer. Vielleichtb hofft man, dass den Autofahrern irgendwann doch angeblich vorhandene Verarbeitungsmängel bei Tesla-Fahrzeugen auffallen? Derzeit nehme ich gefühlt immer mehr Teslas wahr … Und Tesla schläft sicher nicht – und baut im Herzen Europas die neue „Giga Factory“ in Brandenburg.

Die kommenden Jahre dürften also spannend und herausfordernd für den Automobilstandort Deutschland werden. So weit eine kurze Bestandsaufnahme aus der Megaperspektive. Und in Kürze dann meine persönliche Bestandsaufnahme als gemeiner Autofahrer.

* Im IBM Livestudio ist noch ein weiterer Schwerpunkt für Mitte August 2020 angedacht. Dort werden wir uns aber wahrscheinlich nicht so mehr mit den Fahrzeugen selbst, sondern eher mit Lieferketten und Produktion auseinandersetzen.

Kurz notiert die zu erwarteten B2B-Software-Umsätze: 40 Prozent kaufen mehr Software ein – Videokonferenz- und Security-Lösungen vorne

16. April 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Für mich als Marketer im B2B IT-Umfeld natürlich eine relevante Umfrage von Trust Radius, wie sich das Kaufverhalten von Software weltweit angesichts der COVID-19-Herausforderungen gestalten wird. 40 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie mehr ausgeben werden, vor allem, um auf die neuen Anforderungen von Remote Working (Stichwort Homeoffice) reagieren zu können. Dabei investieren 30 Prozent mehr in Videokonferenz-Lösungen, 15 Prozent kaufen Security-Lösungen wie VPN oder Firewalls, so der Bericht auf eMarketer.

How Software Buyers Worldwide Expect the Coronavirus to Affect Their Spending, March 2020 (% of respondents)

Lesezeichen: Es hängt immer an der Software :: vowe.net

14. Januar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Ohne große Zusätze zustimmend zitiert und verlinkt.

Software wird immer mehr zum Hemmschuh. Das iPhone 11 war fertig, weit bevor iOS 13 brauchbar war. Volkswagen produziert fließig ID.3 und schieb sie „dumm“ auf den Hof. …. Und es werden sicher viele Updates folgen, bis das alles ordentlich funktioniert. …

Und Updates werden sehr schnell zum wichtigsten Thema überhaupt werden. Software ist viel liederlicher als Hardware. … Versagende Software aber kennen wir alle.

vowe dot net :: CES 2020 :: Es hängt an der Software

Wer ist HCL?

12. Dezember 2018 Posted by DNUG Marketing

Die Nachricht vom 6. Dezember bringt – mit ein paar Tagen Abstand betrachtet – eine überfällige Entscheidung mit sich. Endlich Klarheit nach der offiziellen Meldung: „HCL Technologies to Acquire Select IBM Software Products for $1.8B“. Der größte Zukauf für ein indisches IT-Unternehmen aller Zeiten. „Es kann nur besser werden“, ist im Workspace der DNUG-Fachgruppen zu […]

Der Beitrag Wer ist HCL? erschien zuerst auf DNUG.

ELO ECM Systeme

4. April 2018 Posted by Alexander Kühn

ELO ECM Systeme dienen dem Enterprise Content Management (sogenanntes ECM). Damit lassen sich Inhalte erfassen, verwalten, speichern und für den Abruf bereitstellen. Die Stuttgarter ELO Digital Office GmbH hat mehrere ECM Systeme für verschiedenste Anforderungen entwickelt, die in der Lage sind, schwach strukturierte, gut strukturierte und vollkommen unstrukturierte Informationen zusammenzuführen.

Was leisten ELO ECM Systeme?

Als Enterprise Systeme sind die ELO-Lösungen von allen Zugriffsberechtigten des Unternehmens nutzbar, wobei es möglich ist, Lese- und Bearbeitungsprivilegien zu differenzieren. Der Content kann aus Text, Grafiken, Bild-, Audio- und Videodateien bestehen. Diesen Content können Nutzer mit den ELO ECM Systemen verwalten, verarbeiten und kontrollieren. ELO hat Lösungen für ECM und DMS (Dokumentenmanagementsysteme) für die Anforderungen unterschiedlich großer Unternehmen entwickelt. Sie werden von kleinen Firmen mit wenigen Beschäftigten, Mittelständlern mit einigen Hundert Arbeitsplätzen und weltweit agierenden Konzernen mit vielen Tausend Mitarbeitern genutzt. Die ELO ECM Systeme lassen sich in fünf Hauptprodukte unterteilen. Dazu gehören zwei ECM-Suiten (ELOenterprise und ELOprofessional), ELOxc for Microsoft-EWS (E-Mail-Management), ELO DMS Desktop und ELOoffice für Kleinunternehmen. Jedes dieser Hauptprodukte lässt sich vielfältig einsetzen. Es ist um weitere Schnittstellen, Module und Lösungskomponenten erweiterbar. Im Folgenden wollen wir diese Lösungen näher vorstellen.

ELO Office

Die Lösung für Freiberufler und sehr kleine Firmen verschafft diesen einen perfekten Einstieg ins Dokumentenmanagement, sie kann von maximal zehn Anwendern gleichzeitig genutzt werden. In ein Archiv passen 200.000 Dokumente, das System überzeugt mit einer vertrauten Ordnungsstruktur für den einfachen Einstieg. Dokumente lassen sich automatisiert und revisionssicher ablegen, zentral verwalten sowie mobil erfassen und abrufen. Auftrags-, Kunden- und Projektakten haben die Anwender mit diesem ELO-System jederzeit im Blick.

ELOprofessional

Hierbei handelt es sich um eine erweiterte ECM-Lösung für Mittelstandskunden. Die Anwenderzahl ist nicht mehr begrenzt, ins Archiv passen zwei Milliarden Dokumente. Damit lassen sich die typischen Informationen von Mittelständlern effizient verwalten, schnell abrufen und sicher kontrollieren. Die Datenerfassung wird durch automatisiertes Scannen und digitalen Massenimport unterstützt. Durch seine vielen Module und Schnittstellen ermöglicht ELOprofessional die Integration aller vorhandenen Informationsinseln in ein zentrales System. Der ELO Workflow unterstützt die abteilungsübergreifende Steuerung von Geschäftsprozessen. Zudem ist ELOprofessional für die reibungslose Collaboration von Teammitgliedern direkt am Dokument ausgelegt. Zahlreiche Tools von ELOprofessional dienen der automatisierten Verarbeitung von digitalen und papierbasierten Dokumenten am Posteingang. Überzeugen können auch die Navigation und die leistungsfähige Suche dieser ELO ECM-Lösung.

ELOenterprise

Für Großunternehmen bietet ELO diese Software für grenzenloses ECM an. Sie speichert bei unbegrenzter Anwenderzahl 4,3 Milliarden Dokumente pro Archiv und gestaltet die Geschäftsprozesse großer Unternehmen und Organisationen sehr effizient. Die leistungsstarke Systemarchitektur läuft auch bei großen Datenmengen robust, ist sehr hoch skalierbar und an kein bestimmtes Betriebssystem gebunden. Sie kann auf Servern von Windows, Unix, MacOS oder Linux eingesetzt werden. Die Integrationsfähigkeiten sind sehr gut, wodurch sich auch die hohe Skalierbarkeit ergibt. Anwender können ihre Informationsinseln problemlos verbinden und damit zentralisieren. Sollten die Anforderungen durch viel mehr Kunden schnell wachsen, wäre die Datenverarbeitung mit ELOenterprise kein Problem. Die Software ist ausfallsicher und clusterfähig, sie wächst mit den Anforderungen der Kunden.

ELO DMS Desktop

Hierbei handelt es sich um eine ELO-Software für das integrierte Arbeiten mit dem Datenbanksystem IBM Notes und Microsoft Office, die bei allen Unternehmensgrößen eingesetzt werden kann. Die Integration ist in Word, Outlook, Excel, Explorer und PowerPoint möglich. Anwender erweitern damit ihre Microsoft Office oder IBM Notes Umgebung um ECM-Funktionalitäten, was die Produktivität im Tagesgeschäft enorm steigert. Häufig läuft ELO DMS Desktop auf Windows-Rechnern und wird in die genannten Anwendungen integriert. Als bemerkenswerte Features gelten das Versions- und Aktenmanagement, die intelligente Suche sowie der ELO Feed.

ELOxc for Microsoft EWS

Hiermit erhalten Unternehmen ein leistungsfähiges Tool für ihr E-Mail-Management. Es entlastet in Unternehmen aller Größen den Microsoft Exchange Server, gleichzeitig kommen die Firmen den gesetzlichen Archivierungsvorgaben nach. Ohne E-Mail-Management können Unternehmen heute nicht mehr operieren, es ist die Basis der Verarbeitung von eingehenden Informationen. ELOxc for Microsoft EWS erweist sich in der Praxis als flexibel, es lässt sich mit Exchange Online, lokalem oder gehostetem Exchange sowie im Rahmen hybrider Betriebsmodelle anwenden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: DMS im Mittelstand

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Microsoft Licensing Professional Training erfolgreich abgeschlossen!

31. Januar 2017 Posted by Alexander Kühn

Um für unsere Kunden jederzeit eine optimale Beratungssituation für alle durch uns vertretenen Hersteller sicher zu stellen, bilden sich unsere Mitarbeiter stetig weiter.

So hat nun unsere Mitarbeiterin Frau Janina Petzler das zweitägige Training zum Microsoft Licensing Professional durch einen zertifizierten Microsoft SAM Partner erfolgreich abgeschlossen. Dieses Training beinhaltet weitreichende Informationen zur Produktlizenzierung und den Volumenlizenzprogrammen von Microsoft.

Wir freuen uns sehr, Sie in Zukunft noch intensiver als bisher im Microsoft-Umfeld beraten und betreuen zu können. Bei Fragen zögern Sie nicht, kommen Sie einfach auf uns zu! Weitere Informationen zu Software Lizenzierung.

Der Beitrag Microsoft Licensing Professional Training erfolgreich abgeschlossen! erschien zuerst auf n-komm GmbH.

41. DNUG Konferenz: IBM Connections 5 im Track Software Adoption am 12.11.2014

27. Oktober 2014 Posted by Roswitha Boldt

IBM Connections 5 wurde Ende Juni released. Neue Installationen finden seitdem auf Basis dieses Releases statt und Bestandskunden sind z.Zt. mit dem Releasewechsel beschäftigt oder haben ihn schon abgeschlossen. Neben vielen hilfreichen Feature-Verbesserungen im Detail bietet die kontrollierte Einbindung von externen Teilnehmern neue Optionen der Connections Nutzung. Dies und andere neue Features werden in der ersten Session präsentiert.


Rund um IBM Connections hat sich inzwischen ein Markt von Zusatzprodukten (Third party tools) entwickelt, die die Nutzung anreichern. In der zweiten Session wird eine Auswahl von wertvollen Zusatzprodukten präsentiert. Hierzu gehört u.a. das Produkt Touch Point, ein Tool zum Exportieren kompletter Communities und diverse andere Tools, die Lücken im nativen Feature Set von IBM Connections schließen.

 

Gestaltung des Tracks: Jörg Allmann, holistic-net GmbH, und Henry Walther, SOFTWERK, unter Mitwirkung von Frank Altenburg, IBM, im Teil 2.

 

Weitere Informationen zur Konferenz:

 

BVDW Leitfaden zu Social Software im Unternehmen

30. Mai 2014 Posted by Kim Saskia Foerster

Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat kürzlich einen Leitfaden zu den grundsätzlichen Anforderungen für den Einsatz von Social Software im Unternehmen vorgestellt.

Wegen der steigenden Nachfrage nach Social Software im Unternehmenseinsatz setzt sich diese Fachpublikation mit rechtlichen und organisatorischen Grundlagen und Rahmenbedingungen auseinander.

Thematisch geht es in dem Leitfaden um:

 

- Definition und Begriffsabgrenzung

- Status und Verbreitung

- Ziele und Zielgruppen

- Strategieentwicklung

- Implementierungsprozess

- Organisationsentwicklung und Leadership 2.0

- Analyse und Erfolgsmessung

- Rechtliche Fallstricke bei der Nutzung

- Kurzprofile der wichtigsten Plattformen

 

Wem der Leitfaden zu lang ist, kann auch eine Zusammenfassung im CIO lesen.

Wer hat den Leitfaden bereits gelesen? Ist er empfehlenswert?

Wir sind der Meinung er bietet vor allem für Einsteiger in dieses komplexe Thema einen guten und umfassen Einstieg!

Software Defined Environments, Realitätscheck und Nutzenanalyse

14. April 2014 Posted by frank eisenhardt

Der nächste wichtige Schritt zu einer agileren, höchst effizienten IT, oder nur ein weiteres Buzzword ?

Zunächst ein Satz zu meiner Person: Dipl. Ing. (Elektrotechnik) Frank Eisenhardt, nach 10 Jahren Projekttätigkeit im Service Bereich der IBM bin ich die letzten 14 Jahre innerhalb der Softwaresparte als Senior IT-Architekt für die Systems Management und Cloud Produkte der IBM zuständig. Die folgenden Ausführungen stellen meine persönliche Meinung zu diesem Thema dar.

Was versteht man unter Software Defined Environments (SDE)?

Software Defined Environments erweitern die Virtualisierungskonzepte auf die ganze IT-Infrastruktur, inklusive Speicher und Netzwerkressourcen. Das Pooling (Gruppierung von Ressourcen), die hohe Automation und die Abstraktion wird durch einheitliche Schnittstellen (APIs) ermöglicht. Somit kann man die gesamte Infrastruktur als „IT as a Service“ bereitstellen. Die Anforderungen der Geschäftsbereiche nach immer neuen, dynamischen Workloads kann nur mit Hilfe einer Service orientierten IT umgesetzt werden. Neben Technolgieaspekten geht es auch um eine Prozess und organisatorische Transformation. Zusammengefasst:

Von „Software“ administrierte,  abstrahierte und virtualisierte IT Infrastruktur Ressourcen

Anwendungen welche die Infrastruktur Anforderungen und optimale Konfiguration „definieren“

IT Infrastruktur die multiple „Environments“ über die Rechenzentrumsgrenzen hinaus ermöglicht.

 

Welchen Nutzen kann ich als Kunde erwarten?

Eine effizientere, agilere IT ermöglicht klare Kostenvorteile in Bezug auf TCO (Total Cost of Ownership). Sicherheitsverbesserungen durch bessere Governance und Compliance, sowie Schnelligkeit und kürzere „Time to market“ sind weitere wichtige Nutzenaspekte.

Jede Branche hat wachsende und drängende Anforderungen an die IT. Auf neue Marktgegebenheiten muss schneller reagiert werden. Sei es z.B: der Ausbau der IT im Fahrzeug, Stichwort Connected Car, Car Sharing Ecosysteme und der heftige Konkurrenzdruck nicht nur in diesem Segment. Diese neuen Anforderungen lassen sich durch Technologien wie Big Data, Mobile, Social und einer zugrundeliegenden dynamischen Infrastruktur erst umsetzen. Damit ergeben sich eine Reihe von Vorteilen.

  • Einfachere Integration von neuen “front-office Systems of Engagement” mit traditionellen “back-office” Systemen. Beispielsweise eine Flugbuchungs-App und deren unterschiedliche backend Systeme.
  • Agile Entwicklung neuer Anwendungen und neuen Arten von Interaktionen mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern.
  • Dynamische Skalierung um all die neuen “front-office” Systeme bedienen zu können. Mobile Systeme und speziell das Internet der Dinge, Stichwort Industrie 4.0 erfordern diese Skalierungsmöglichkeiten.
  • Analysetechniken müssen on demand integrierbar sein um die steigenden Datenmengen sinnvoll nutzen zu können. Analysetechniken ermöglichen auch die proaktive Optimierung der SDE Infrastruktur.
  • Hybride Konzepte, unter Nutzung unterschiedlicher Anbieter, werden durch das SDE Konzept einfacher realisierbar.
  • Fachbereich und Anwendungsentwicklung können somit neue Anwendungen schneller entwickeln und ausrollen, ohne sich um die darunterliegende Infrastruktur explizit kümmern zu müssen.

Wie stellen sich die Auswirkungen und Anforderungen an die zugrundeliegende Infrastruktur dar? Als Vergleich können vielleicht die Hausnetz Bussysteme oder generell das SmartHome Thema dienen. Ohne eine flexible, programmierbare und über definierte APIs ansprechbare Infrastruktur werden sich diese neuen, innovativen Technologien nur schwer einführen lassen. Das Internet der Dinge bzw. Industrie 4.0 wird den Druck auf diese neue Art von Infrastrukturservice ebenfalls erhöhen.

Die Frage ist inwiefern man diesen Nutzen heute schon erzielen kann und was die IT-Anbieter dementsprechend heute bereits leisten können? Mehr dazu gibt es im nächsten Blogbeitrag.

Wie sehen Sie die Relevanz für die IT im Allgemeinen und für Sie im Speziellen?

Isolation and multi-tenancy in the IBM PureApplication System – Cloud Groups are the NEW Virtual Systems

9. April 2014 Posted by Yathish Kumar

(This is a guest entry posted on behalf of Georg Ember)

Almost any application running in the cloud is designed to share resources. Virtualization is the key enabler for cloud computing in integrated or converged systems. Applications run in the cloud as workloads that share system resources, such as CPU, memory and networking.  However, there are legal or organizational requirements where workloads must be isolated from each other and the key question is: What type of isolation is the right way to protect the application environments from each other?

Isolation (also as know as multi-tenancy) is a key requirement for cloud computing. An application deployed into a cloud environment must be able to run independently and separately from other applications in the cloud. Each application requires it to move traffic along the network and protect its data as well.

Isolation of applications and data, by physical separation or by virtualization within an integrated system, may satisfy security requirements and ensure that a failure of one application will not cause the failure of other applications. While the data has to be kept isolated, in many cases, other departments within a company are not allowed to see deployed resources (Virtual Machines) of other environments.

An ideal solution to implement such an application and virtual systems isolation is to exploit the multi-tenancy features of the IBM PureApplication System.

A comfortable and easy way to isolate LAN, SAN and Server resources, on a physical as well as a logical level in PureApplication System, is to use the concept of Cloud Groups and environment profiles.

Using the isolation techniques that are incorporated within the IBM PureApplication System can help minimize business risks and increase the availability. By selecting nodes to Cloud Groups which are placed in separate chassis modules, the performance and availability of a Cloud Group can be greatly increased.

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If you are required to isolate applications and data not only on a logical level, the concept of Cloud Groups in the PureApplication Systems is the right choice for you. You do not need to acquire multiple physical systems, except for high availability or disaster recovery reasons, when you need to separate multiple application environments in a multi-tenant infrastructure. PureApplication System offers the concept of dedicated Cloud Groups.

IBM PureApplication System Cloud Groups physically separate:

  • Compute Nodes (server nodes), across IBM Flex Chassis,
  • LANs by defining VLANs (on dedicated LAN ports) and IP groups (IP address ranges),
  • Services running on the System (so called shared services), each Cloud Group can have “private” services running, without affecting other Cloud Groups. Examples of shared services are monitoring, OS updates, Load Balancers and clustered file systems services, just to name a few.
  • Workload (deployment) users, where each user belongs to one or more environment profiles, can deploy an application to the designated Cloud Group, without seeing other deployed resources from other users or being seen by other users on the Cloud Groups.

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Companies normally separate environments according to application development lifecycle. The typical divisions are:

  • Development (DEV): An environment used for developing applications.
  • Testing (TEST): Used for testing applications.
  • Production (PROD): Used for running applications; this is the realm of business or end users.

Each of these environments typically runs on totally independent sets of hardware and networks to avoid cross-environment issues. But, when using Cloud Groups in the PureApplication System, application environments are totally isolated from each other, if required, even by the users and shared services they use. Consecutively, you do not need to acquire multiple physical systems – one PureApplication System does it all for isolation of application environments. There is full isolation and protection in any layer of the stack.

AK Treffen beim DIW in Berlin

28. April 2012 Posted by Joachim Haydecker

Der Arbeitskreis Social Software und Knowledge Management hatte am vergangenen Donnerstag ein tolles, produktives und informatives Treffen in Berlin beim DIW. Der Titel der Veranstaltung war "Wie gestaltet man die Einführung von 2.0-Arbeitsweisen und Werkzeugen in Wissenschaftseinrichtungen?".

Wie der Titel schon zeigt, ging es vor allem um das Thema Social 2.0 in der Wissenschaft. Aber, um es gleich vorne Weg zu sagen, dieses Treffen mit seinen Inhalten und seinen Diskussion hätte auch in jedem Unternehmen stattfinden können. Denn die angesprochen Probleme sind sehr allgemeiner Art und haben nichts mit dem origniären Auftrag eines Forschungsinstituts, wie es das DIW ist, zu tun.

<a href="../../haydecker/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/2012-04-2613.20.36.jpg" _cke_saved_href="https://collaboration.euluc.com/blogs/haydecker/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/2012-04-2613.20.36.jpg" _djrealurl="https://collaboration.euluc.com/blogs/haydecker/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/2012-04-2613.20.36.jpg" '="" target="_blank"><img src="../../haydecker/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/2012-04-2613.20.36.jpg" _cke_saved_src="https://collaboration.euluc.com/blogs/haydecker/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/2012-04-2613.20.36.jpg" _djrealurl="https://collaboration.euluc.com/blogs/haydecker/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/2012-04-2613.20.36.jpg" style=" width:200px; display:block; margin: 1em 0pt 0pt 1em; float: right;" alt="Bild"></a> Zwei Runden haben wir durchgeführt und abschließend die Ergebnisse zusammengetragen. Bereits im Vorfeld haben wir hier auf der Euluc Plattform in der AK Social Software Community eine Sub-Community eingerichtet und uns dort ausgetauscht. Auch die Ergebnisse der Diskussionsrunden wurden zusammengetragen. Alle Teilnehmer haben nun Zugriff auf die Ergebnisse und können im Nachgang der Veranstaltung weiterhin die Ergebnisse, aber auch die Plattform für ihre weitere Arbeit benutzen.<br></p><p>Wie oben bereits geschrieben: Die Probleme sind überall immer wieder sehr ähnlich. Alte eingefahrende Wege, standhafte Hierarchien, Kommunikationsdefizite, unklare Prozesse, Jung und Alt, Ablehnung, fehlende Informationen usw. Nicht alles sind Themen für Social Business, aber irgendwie kreisten sie doch immer wieder um das Thema.</p><p>Aus meiner Sicht ein sehr erfolgreicher Tag. Jeder wird für seine tägliche Arbeit ein Stück neues Wissen und die ein oder andere neue Erfahrung mit nach Hause genommen haben. Ach ja, es waren ca. 25 Teilnehmer, vor allem vom DIW, aber auch von Business Partnern, anderen Einrichtungen und Anwenderunternehmen.<br></p><p>Im Sommer auf der DNUG Konferenz geht es mit dem Thema dann weiter.<br></p><p><br></p><p><br></p>

Interene Kommunikation, Social Software und Richtlinien

12. Dezember 2011 Posted by Dennis Birkhölzer

Wenn man sich im social web bewegt, vor allem während der Arbeitszeit oder als Mitarbeiter eines Unternehmens, ist es wichtig, dass man sich bestimmten Richtlinien und Verhaltensweisen bewusst ist. Die meisten dieser Richtlinien, die als Social Media Guidelines schon in vielen Unternehmen verankert sind, berufen sich dabei meist auf den normalen Menschenverstand. Auch für die internen Kommunikation ist soziale Software ein beinahe unverzichtbares Instrument zur Kommunikation und Kollaboration. Selbstverständlich gibt es auf dem Markt viele Software-Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Wissensmanagement, aber selbst die tollste Software kann scheitern, wenn sie nicht richtig eingeführt wird.

Auf der JamCamp-Tour habe ich viele Unternehmen gesehen, die bereits Social Software nutzen. Dabei fiel mir die Strategie (?) von SAP auf, die einen Wust ein verschiedenen Tools für verschiedene Bedürfnisse nutzen. Eine wirkliche Strategie gab es nicht, es wurde halt "mal ausprobiert" was es da so schönes auf dem Markt gibt, vornehmlich Open Source. Unter anderem wurde Jive, Alfresco, Wordpress und Status.net genutzt, um intern Information (jedweder Art und Form) zu verbreiten. Bereits auf der Tour haben wir über den Sinn oder Unsinn dieser Struktur diskutiert, mich hat das aber nicht losgelassen. Die Mitfahrer auf der Tour waren ja größtenteils "vorbelastet", wenn es um diese Art von Software gibt. Ich wollte "Unbeteiligte" fragen, was sie von dieser Strategie hielten.

An der Technischen Universität Ilmenau gibt es den Anwendungsbereich Innovatives Wissensmanagement in Organisationen, in dem es um den Einsatz von Social Software im Unternehmen geht. Andreas Krönke und ich erhielten die Möglichkeit ein ganzes Seminar am 2. Dezember zu gestalten. Aufgrund seiner Expertise und seiner Masterarbeit zu Social Media Guidelines hielt Andreas darüber einen Vortrag, wobei ich mich auf den Einsatz von Social Software insbesondere Alternativen zu IBM Connections konzentrierte. Dies zeigte ich am Beispiel von SAP und stellte die einzelnen Tools und ihre Verwendung vor. Es gab reichlich Kommentare und Diskussionsstoff, die Beteiligung für ein Seminar an einem Freitag Nachmittag war überraschend hoch. Auf der Codaco-Twitterwall des Seminar lassen sich noch die einzelnen Punkte und Feedback nachlesen.

Am Ende des Vortrages stellte ich die Frage, ob es sinnvoll wäre eine Komplettlösung (Jive, Connections, ..), die vielleicht nicht jede Teilanforderung perfekt erfüllt, aber leichter zu pflegen ist, als drei Lösungen, die für ihre Anwendung jedoch perfekt wären. Selbstverständlich muss man immer abwägen, welche Budget, Sicherheitsanforderungen man hat und für wie viele Mitarbeiter man die Software bereitstellen muss. Es wurde sehr fundiert darüber diskutiert, was sinnvoll wäre. Teure Komplettlösungen wären am cleversten, sehen aber meistens am schlechtesten aus (eine nicht ganz versteckte Kritik an das wirklich schlimme GUI von IBM Connections, welches im Seminar genutzt wird) und werden in ihrer Bedienbarkeit am schlechtesten aufgenommen. Oder vereinfacht: "Wenn eine Software scheiße aussieht, habe ich keine Lust sie zu bedienen".

Neben den von SAP genutzten Werkzeugen stellte ich übrigens Liferay und Teamlab vor, wobei mich Teamlab für Projektmanagement sehr begeistern konnte. Vor allem das einfach gestaltete Interface konnte mich sofort begeistern.

Bei Interesse schicke ich gerne die nicht öffentlichen Präsentationsfolien per E-Mail zu.