Posts Tagged: ‘innovation’

#9vor9 zu Engagement auf virtuellen Formaten, Bitkom und der DSGVO, Google News und deutschen Verlagen und einem bald noch helleren Köpfchen in Siegburg

6. Oktober 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Die Digitalthemen der Woche heute bei #9vor9: Lars ist nochmals unter Bezug auf die letztwöchige #9vor9-Sendung mit Gerhard Schröder auf das Thema virtuelle Events und die Erfahrungen mit Interaktionen auf der Bits and Pretzels eingegangen. Allenthalben wird mehr oder weniger erfolgreich experimentiert. Doch einen Aspekt sollten wir dabei auch nicht vergessen: Es kommt auch auf das Publikum an, dessen Willen, sich zu engagieren und an den Interaktionsmöglichkeiten teilzunehmen.

Engagement auf virtuellen Events muss man auch selbst wollen

Leider ist auch dort oft eher ein passives Konsumentenverhalten zu beobachten, das auch typisch für viele klassische Eventformen ist. Wie viele Besucher einer Fachkonferenz engagieren sich mit Fragen und Kommentaren auf dieser Konferent und wie viele hören nur zu. Doch das soll uns Marketers keinesfalls davon entbinden, das Thema Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern weiter zu treiben.

Welche Art von Innovation unterbindet die DSGVO denn in Deutschland?

Ein weiteres Lars-Thema, der auf einem Tweet eines gewissen Stefan Pfeiffer basiert: die DSGVO und die Bitkom, die die Datenschutzgrundverordnung gerade als „Fass ohne Boden“ bezeichnet hat. Kurz zusammengefasst seien die Regeln den Unternehmen einfach nicht klar und der Datenschutz hemme Innovationen, wie eine Umfrage ergeben habe. Da stellt sich Lars und mir die Frage, welche Art von Innovationen das denn sind. Monetarisierung der persönlichen Daten der Anwender:innen à la Facebook und Google?

Ich bin da eher beim Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber, der es als positiv einschätzt, dass fast 60 Prozent der Unternehmen schätzen, dass sie die DSGVO weitgehend oder umfassender unterstützen. Klar sollte sein, dass an der DSGVO und dem Thema Datenschutz weiterhin „getuned“ werden muss, gerade weil auch angesichts des letzten Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) keine umfassende Regelung im Datentransfer mit den USA besteht. Eine absolut offene Flanke. Hier auch ein Hörtipp zum Thema: die #heisehow „Pricay Shield ist Geschichte – was passiert nun mit unseren Daten?“. Mir eingeprägt hat sich die Aussage, dass wir uns auf die irische Datenschutzbehörde, die mit dem Thema befasst ist, wohl eher nicht verlassen können. Sie sei einer der größten Hindernisse zur Durchsetzung der DSGVO in Europa. Datenaustausch mit den USA sei eigentlich dahin …

Google News als neues Nachrichtenangebot – unterstützt den Qualitätsjournalismus!?

Mein Thema der Woche: Google verkündet, dass es Verlagen und Medienhäusern weltweit 1 Milliarde $ für die Verwertung deren Inhalte in Google News zahlt und damit Journalismus aktiv und die „Future of News“ unterstütze. Google News for Android sollte schon in Deutschland verfügbar sein. Die entsprechende Version von Apple iOS und Search soll bald folgen. In Deutschland sind 20 Medienhäuser dabei, darunter „Die Zeit“, „Der Spiegel“, die FAZ und einige andere. Bisher hatte Google Zahlungen an Verlagshäuser abgelehnt, offenbar nun eine Kehrtwende. Die Deutsche Welle zitiert Carsten Knop, den Herausgeber der FAZ wie folgt:

Das neue Produkt gibt uns die Möglichkeit, unseren Qualitätsjournalismus noch mehr Lesern vorzustellen, die eventuell zu treuen Lesern und Abonnenten werden.

Google zahlt Verlagen weltweit eine Milliarde Dollar für journalistische Inhalte | Aktuell Deutschland | DW | 01.10.2020

Und Philipp Justus, Chef von Google in Zentraleuropa, wird zitiert:

Es ist Googles bislang weitreichendster Schritt, um die Zukunft des Journalismus zu unterstützen.

Google zahlt Verlagen weltweit eine Milliarde Dollar für journalistische Inhalte | Aktuell Deutschland | DW | 01.10.2020

Diskutiert wird gerade noch, ob in Google News auch Inhalte gezeigt werden, die hinter den Paywalls der Verlage liegen. Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und insbesondere Springer kritisieren den neuen Weg. Dort wird am Leistungsschutzrecht festgehalten. Google können nicht nach Gutsherrenart Geld nach eigenem Gutdünken ausschütten, statt sich an einem modernen Urheberrecht für das 21. Jahrhundert zu orientieren.

Ich bin auf den Service gespannt, denn noch immer bin ich auf der Suche nach einem vernünftigen News Aggregator. Ganz offensichtlich versuchen Facebook, Apple und Google mit ihren News-Apps entsprechende Lösungen anzubieten. Bleibe ich alter Mann flexibel genug im Kopf, um auch für Google News offen zu sein, das ist die Frage.

Ein noch helleres Köpfchen in Siegburg und wer ist kommende Woche bei #9vor9 dabei?

Und eine der wichtigsten Nachrichten heute: Das Ende des Videokellers in Siegburg naht. Lars hat sich eine neue Webcam und Beleuchtung bestellt. Wir sind in zwei Wochen dann besonders auf sein helles Köpfchen gespannt. Dazu auch noch eine Anekdote aus meinem privaten IT-Zoo: Ich hatte vor 2 Monaten eine Logitech Streamcam bei meinem lokalen Darmstädter Händler bestellt, über den ich auch Macbook und andere Geräte einkaufe. Der konnte wochenlang nicht liefern. Habe dann storniert und bei Logitech direkt gekauft. Die Streamcam war in 1 Tag da … Lässt Logitech den Einzelhandel zugunsten der eigenen Abverkäufe hängen?

Und noch eine wichtige Frage: Gibt es kommende Woche wieder eine Ausgabe von #9vor9? Unser Lars hat Urlaub und ist unterwegs. Mal schauen, ob wir einen Ersatz finden. Vielleicht können wir ja unseren Gunnar für diese Ausgabe aktivieren.

Noch ein weiterer Hinweis in eigener Sache: Ich habe mal alle #9vor9-Sendungen ab Juni 2020 mal sauber in eine Playlist auf YouTube eingepflegt – und vielleicht werden wir künftig dort auch live streamen.

Und natürlich gibt es #9vor9 auch wieder als Podcast auf den bekannten Plattformen und hier im Netz.

(Stefan Pfeiffer)

Vor 10 Jahren: Mobile Geschäftsapps auf iPhone und Blackberry, verstopfte Datennetze, Innovationsfresser, re:publica und JamCamp-Bus

23. Februar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Und mal wieder ein Blick zurück im Block. Vor 10 Jahren habe ich die FAZ zitiert, die darüber berichtet hat, dass immer mehr geschäftliche Anwendungen auf dem Smartphone laufen werden und ich zitiere den unvergessenen Peter Kruse: „… diese Geräte generieren einen echten Mehrwert“. Ach ja, damals war der Blackberry noch „in“. Und das Foto von Lars, Peter und Thorsten ist auch nett.

Ach ja, die Wiwo berichtet über verstopfte Datennetze. Gut, dass sich da so viel bei uns geändert hat, seitdem.

Auch in der Wiwo bezeichnet Ben Schwan Microsoft, Google und Co. Innovationsfresser: „Sie kaufen zahllose kleine Firmen, nur um die Integration dann eventuell zu versemmeln …“

Im Job hat mich damals die Lotus knows-Kampagne beschäftigt. Leider wurde nicht nur die Kampagne nicht durchgehalten. Und ich habe über die langjährige Partnerschaft mit der re:publica und über das gemeinsam geplante Lotus JamCamp geschrieben.

Im Berliner Friedrichstadtpalast und in der Kalkscheune treffen sich vom 14. bis zum 16. April rund 3.000 Menschen und diskutieren über Themen wie Innovation, Identitäten im Web, Augmented Reality und viele weitere Aspekte der Social Media Revolution.

IBM und re:publica #rp10 starten Online Jam #LJC zu Arbeitsplatz der Zukunft und Smarter Work – StefanPfeiffer.Blog

Ja, IBM war nahezu von Beginn an Partner und Sponsor. Kann man auch mal anmerken. Und damals haben wir die Zusammenarbeit sehr intensiv gestaltet und sind nach der re:publica mit dem JamCamp Bus durchs Land gefahren. „Sozusagen das erste ‚Barcamp on the Road‘. Das rockt!“, sagte damals Andreas Gebhard von der re:publica. Am Montag nach der re:publica 2010 sind wir dann losgedüst. Mehr dazu in einem der nächsten Rückblicke, dann, wenn es mit dem Bus losgegangen ist – vor 10 Jahren.

(Stefan Pfeiffer)

Reinschauen und -hören: Ideen für Sprunginnovationen mit Rafael Laguna #StudioZ

14. Januar 2020 Posted by Stefan Pfeiffer

Gunnar Sohn und Klaus Burmeister haben sich am 13. Januar mit Rafael Laguna, Gründungsdirektor der neuen Agentur für Sprunginnovationen, unterhalten. Rein hören. Empfehlenswert! Und wenn Du, lieber Rafael, wirklich zwei Sprunginnovationen wie die Erfindung des Autos für Deutschland mit ans Fliegen bringst, ziehen alle den Hut

Ideen für Sprunginnovationen – Interview mit Rafael Laguna de la Vera #StudioZ: Wer es gestern nicht live anschauen konnte, bekommt hier die Aufzeichnung. Der Beitrag Noch mal live: Ideen für Sprunginnovationen #StudioZ erschien zuerst auf ichsagmal.com.

Noch mal live: Ideen für Sprunginnovationen #StudioZ — ichsagmal.com

Warum wir in Deutschland die digitale Innovation verpennen …

24. März 2018 Posted by Stefan Pfeiffer

Semih Aridogan, Gründer Digital Innovation Agentur Strive und wohl früherer Kollege von mir bei der IBM, hat einen hochinteressanten Artikel auf Handelsblatt Global geschrieben. Es dreht sich darum, warum wir in Deutschland – seine Meinung, die ich nachvollziehen kann – die digitale Innovation verpennen und er nennt vier zentrale Bereiche, warum wir nicht voran kommen.

Er äußert sich auch zum Thema Hierarchie als Feind von Innovation und weist dies in hohem Maße deutschen Unternehmen und deutscher Managementkultur zu:

The problems here begin with Germany’s rigid hierarchies. Most German organizations are shaped like a pyramid. An employee reports to his supervisor. And the supervisor reports to his super-supervisor. Working life is an endless tale of delegating, scheming and blaming. Innovative ideas stand almost no chance in this culture.

via Why German companies fail at digital innovation

Ohne dem Symptom des Hierarchiedenkens in deutschen Unternehmen widersprechen zu wollen, sehe ich dies nicht als ein deutsches Problem an. In anderen Kulturen – gerade in den USA – scheint mir das Command-and-Control und Hire-and-Fire noch stärker ausgeprägt. Und Mittelmanager, die Innovation bremsen und ihre Macht bewahren wollen, scheint es allenthalben zu geben. Wie kommt es dann, dass dort trotzdem Innovation und erfolgreiche StartUps entstehen? Liegt das nur daran, dass dort mehr Venture Capital gegeben wird?

Schmunzeln muss ich bei dem Absatz über Verwendung der moderner Werkzeuge zur Zusammenarbeit:

At almost every client I’ve worked with, I’ve encountered Stone-Age tools. The German teams I’ve seen still use e-mail to communicate. Chat, video-conferencing, applications from Slack to Trello, are often not even allowed. To track projects and numbers, the Germans still use Excel and MS Projects.

via Why German companies fail at digital innovation

Auch hier bin nicht ganz bei Semih. Mir scheint das Problem im (nicht nur deutschen) Management zu liegen. Zu viele Firmen werden noch immer per Excel und Powerpoint geführt, offene Kommunikation wird eher nicht kultiviert oder goutiert und der E-Mail-Posteingang ist das eigen Wissens- und Machtsilo.

Und ja, bei Infrastruktur stimme ich zu. Da kommen wir trotz kompetentester Politiker und Staatssekretärinnen seit Jahren nicht weiter. Aber alles soll ja jetzt gut werden. Und schließlich mangele es – so Semih – an Talenten. Man müsse viel stärker in Ausbildung investieren.

Und generell Zustimmung: Losgelöst davon ob es Command-and-Control, Management by Excel und Innvovation by E-Mail nur deutsche Problem sind: Als Deutsche müssen wir die genannten Themen sicher umgehend angehen. Zweimal also gehen – und zwar voran.

(Stefan Pfeiffer)

[EN] The Digital Workplace: It is about People, Places, Platform, Culture and Adoption

16. Februar 2017 Posted by StefanP.

Very interesting thoughts on the different aspects of productivity at the workplace:

In short, while we have long championed tools to improve enterprise productivity, the greatest gains may be in re-working the physical, not technological, architecture.

Source: Why the workplace doesn’t work | Intranetizen

It is not only about technology, it is about the physical workplace, too.

The same study [DEGW consulting (now Aecom)] suggested that there were very few differences in such distractions across office designs of varying degrees of ‘openness’ with the exception of mobile (or home) offices which incurred the fewest lost productive minutes. Working from home wins on that count it seems. …

Source: Why the workplace doesn’t work | Intranetizen

So, people are beng distracted in offices, loose time and are less productive and are looking for places to be productive:

„Home, travel, coffee shops, somewhere quiet.“

Source: Why the workplace doesn’t work | Intranetizen

I believe it is a bit to easy. While distraction is a challenge in the Office, it is not going away automatically in the Home Office. Distraction is not only being generated in the office. Phone, chat, email, family, my cats maybe distracting me in my home office, too. It is about a mixture of personal behaviour or discipline and physical workspace.

Why do companies rent spaces at locations like Design Offices? Because these places provide the environment for co-creation, innovation and project work. The provide workbays as quiet zones or as place for 1:1’s, co-working spaces with white boards for creative sessions, the well known coffee kitchen or water cooler and modern workspaces taking into consideration, flexible to stand or sit.

Technology is the enabler but it’s still people who lead the work in most offices. To make a workplace really work, there needs to be a holistic appreciation of people, places and platforms and the interchange between them. We need to be more ambitious for digital workplace technologies and help employees be more productive wherever they choose their workplace to be — bed, coffee shop or office.

Source: Why the workplace doesn’t work | Intranetizen

Keep in mind, how important collaboration is for innovation. So we need to provide the right spaces, online with tools for communication and collaboration and the physical workspaces, to booster productivity and innovation. And even this is by far not enough. It is more than People, Places and Platforms. Let us add leadership and culture. Old command and control structures are the natural enimies of digital transformation and an agile, responsive organisation. Without leaders willing to break down silos and hierarchies change is not going to happen.

And another aspect is very often forgotten: Adoption and training. Your people are not going to accept and drive digital transformation, if you don’t convince, train and re-train them.  And this is a continous journey, not a one-off effort. You need to train people on the methods and the tools. Tool training may even be the easier part of it. Explain your people how to use your Enterprise Social Networking-tool, your „WhatsApp for the Enterprise“ or your file sharing software and where the benefits for the individual in his or her work are. Beyond technology and tools we may add concepts like agile, Scrum, working out loud. If you want these methods to be successful. And this is the easier part …

The more difficult part is to convince your people on the why … A majority of workers are still holding backing information, to protect their job or for whatever reason. How do you get your people back into the boat, not working against change? How do you motivate them again? The numbers from Gallup are disillisioning. And still a lot of managers and don’t care …

The Digital Workplace driving the digital transformation is very likely not a quick win: It is about People, Places, Platform, Culture and Adoption.


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[EN] Innovation: Diverse Teams outperform, network your Organization

8. Februar 2017 Posted by StefanP.

Great posting on the 4 things you need for an innovative culture. My favorite one is of course on collaboration:

All too often, we think of innovation as the work of lone geniuses who, in a flash of inspiration, arrive at a eureka moment. Yet the truth is that research shows that the high value work is done in teams, those teams are increasing in size, are far more interdisciplinary than in the past and the work is done at greater distances. …

In another, more wide ranging study, scientists at MIT and Carnegie Mellon found that high performing teams are made up with people who have high social sensitivity, take turns when speaking and, surprisingly, the number of women in the group. There is also a wealth of research that shows diverse teams outperform more homogenous units.

So the evidence is both abundant and clear, if you want to make your organization more innovative, don’t go searching for hard driving “A” personalities spouting off big ideas and interrupting others, but rather seek diversity, empathy and to network your organization so that teams interact more effectively.

Source: If You Want To Build An Innovative Culture, You Need These 4 Things | Buzz AffCart

And the comment on (informal) networks is great, too:

So before you embark on your next reorganization designed to “break down silos” you might want to think about how informal relationships develop within your enterprise. The truth is that innovation is never about nodes. It’s always about networks.

Source: If You Want To Build An Innovative Culture, You Need These 4 Things | Buzz AffCart

Let us not forget one important aspect to be innovative: Trust your people and your teams. Command and Control is the death of innovation. To many hierarchies are the death of innovation. Look at the plans of Dieter Zetsche, the CEO of Daimler, to break down hierarchies to stay competitive.


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[EN] Why Social Collaboration fails: Old Habits and Persistence, Command and Control

6. Februar 2017 Posted by StefanP.

The obvious question is: Why the corporate social network lacks the participation and lively zest found in consumer social media systems? And what can be done about it?

Source: Learning from HBR: Making corporate social network collaboration successful – Work Monkey Labs

Interesting thoughts on the lack of adoption of Collaboration software and Enterprise Social Networks. I do agree with a lot of the thoughts, but I believe there are important reasons for failure, or better a low adoption rate.

We are throwing new tools over the fence and expect, the users are happy about it and are immediately using the new applications. Surprise, they don’t. Why?

We don’t explain and train the users in a sufficient manner. My personal experience is that people do not experience automatically the benefits of the Collaboration tools. We need much more intensive hand-holding, leading and explaining by example, why simultaneous editing documents online (instead of downloading) or sharing by a Social Network is better than sending attachments. I am not talking about the one-off video course. It is continuous hand-holding and coaching.

Sending attachments by email … My favorite example, why Collaboration tools fail (and I have written about it). People are used to attach documents and they don’t change their habit. Changing habits and persistence is in my opinion one of the most serious challenges fighting adoption of collaboration tools.

And we have to face another challenge:

Charlene Li, thorough her research, says that the Leadership of the organization is the single most important factor in driving engagement of corporate social network in big organizations across the globe. If the leaders don’t see anything in it worth their time, employees won’t either.

Source: Learning from HBR: Making corporate social network collaboration successful – Work Monkey Labs

I don’t believe it is only leadership, Command and Control and hierarchical structures. It is still a common habit that people hold their knowledge. Not only leaders, not only middle management, of course the normal worker is holding information as a lot of studies proof.

And I am not sure, if the normal workers are getting the more or less fine difference between „old“ knowledge management and „new“ expertise sharing:

Managing knowledge the old way has gone. Employees have known and have experienced that managing knowledge repositories in databases is cumbersome, time consuming and has not helped them much.  Now it is expertise sharing.  Expertise sharing finds its rightful place in corporate social networks.

Source: Learning from HBR: Making corporate social network collaboration successful – Work Monkey Labs

And yes, let us technology providers not steal out of responsibility. We have to deliver much more user-friendly tools and experiences. We – at least most of the vendors I know – are still far away from a great user experience and ease of use. And of course we are facing the challenge of different working styles and need to get the Email generation, the Facebook-generation and the WhatsApp-generation work together as seamless as possible.

Let me close this post with a create quote from the post of Ramkumar Yaragarla stressing the importance of culture in the workplace:

Where there is trust and reciprocity, there is meaningful collaboration and corporate social networks can flourish.

Source: Learning from HBR: Making corporate social network collaboration successful – Work Monkey Labs


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[EN] While other companies think in terms of quarters or years, IBM thinks in terms of decades |Innovation Excellence

23. Januar 2016 Posted by StefanP.

While other companies think in terms of quarters or years, IBM thinks in terms of decades—or longer. It’s hardware business may be faltering, but its cloud business is definitely thriving. Its conventional software business is slowing, but it’s also entering a new era for data. Lots of companies are trying to make machines intelligent, but nobody has anything like its Watson Platform.

Source: Innovation Excellence | Reinventing the Future: How IBM Innovates

After all the debate around the 2015 results and Ginni Rometty’s strategy an interesting reading with a lot of truth in it. No further comments on details.


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IBM Connections: Social Software als Innovationstreiber im Mittelstand

15. September 2015 Posted by Alexander Kühn

Das soziale Kapital eines Unternehmens ist das geballte Wissen seiner Mitarbeiter. Gerade wirtschaftliche Organisationseinheiten, die wesentlich von „Knowledge Workern“ abhängen, benötigen ein hohes Maß an Vernetzungs- und Kollaborationsmöglichkeiten. Dies gilt umso mehr für regional oder gar global verteilte Unternehmenseinheiten und Projektteams; desgleichen für Firmen, die in besonders intensiver Weise mit externen Dienstleistern und Partnern zusammenarbeiten. Social Software hilft dabei, die hiermit verbundenen Kommunikationsprozesse nachhaltig zu integrieren, zu beschleunigen und zu optimieren – und das vornehmlich mit den hocheffizienten Werkzeugen und Instrumenten des Web 2.0. Als die am besten ausgereifte Software in diesem Feld gilt IBM Connections. Eine integrierte Social-Software-Plattform für ein unternehmensweites Ideen- und Projektmanagement, zum internen Teilen von Dokumenten oder zur Bildung von Arbeitsgruppen und Mitarbeiter-Communities. Eine Out-of-the-box-Softwarelösung, die sofort nach der Installation im Unternehmen einsetzbar ist. Die Software kann sowohl lokal als auch in der Cloud bereitgestellt werden.

Die Vernetzungsdynamik des Web 2.0 für die Corporate Plattform
Zahlreiche Funktionen, Add-ons, Komponenten und Schnittstellen sorgen dabei für die richtige Kommunikationsstruktur. Und das auf allen Hierarchie- und Abteilungsebenen des Unternehmens. Zentrale Bordmittel der Connections-Software sind dabei unter anderem: eine schnelle Chat-Kommunikation, interne File-Sharing-Plattformen, Wikis und Austauschforen, übersichtliche Profilseiten und hochausgereifte, mitarbeitereigene Nachrichtenzentralen, in denen News-, Foren- und Blog-Feeds verschiedenster Kommunikations- und Teampartner zusammenlaufen. Die Connections-Software überträgt mit diesen Mitteln und Funktionalitäten also gezielt die Vernetzungsdynamik des Web 2.0 auf eine zentrale, unternehmensinterne Plattform des Wissens und des Austauschs. Die hierdurch entstehende Corporate Plattform ist nicht nur mobil und geräteübergreifend verwendbar sowie mit anderen IBM-Produkten kompatibel ─ sie lässt sich auch mit externen Software-Anwendungen von Dienstleistern oder Kunden, wie etwa Microsoft Office oder SharePoint, problemlos verknüpfen. Mit den Mitteln der softwaregetriebenen Social Collaboration entsteht somit binnen kurzem eine unternehmens- und partnerübergreifende Webplattform, die sich selbst dynamisch und effizient vernetzt und die kollektive Intelligenz der Belegschaft dauerhaft im Unternehmen sichert und weiterentwickelt.

Wissenskapital strukturieren und sichern
Die Vorteile einer solchen unternehmenseigenen Social-Software-Plattform liegen dabei gerade für Forschungs- und Engineering-intensive Betriebe im Mittelstand klar auf der Hand: Das softwaregetriebene Expertennetzwerk kann in erheblichem Maße Innovations- und Reorganisationsprozesse des Unternehmens beschleunigen und kreativ gestalten. Bereits mithilfe von über die Plattform miteinander agierenden Trainings- und Schulungsgruppen wird Wissen nicht nur hierarchie- und standortübergreifend geteilt, sondern ebenso in Form der dabei entstehenden Dokumentenbibliotheken und Wikis zum sicheren Wissenskapital des Unternehmens. Innovatives Wissen, das auch dann dem Unternehmen erhalten bleibt, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Wissensbestände und Fähigkeiten erkennen
Die Einbeziehung möglichst aller Teile der Belegschaft bei der entstehenden Wissensplattform steigert mitarbeiterseitig zugleich die Identifikation mit dem eigenen Arbeitsfeld, mit dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern. Insbesondere dort, wo ein Unternehmen überregional oder international tätig ist oder eine projekteweise Arbeitsorganisation immer wieder neue Teamstrukturen entstehen lässt. Indem die auch außerhalb des Unternehmens vertrauten Kommunikationsformen des Web 2.0 in die betriebsinterne Kommunikation integriert werden, gestaltet sich der Prozess der sozialen Kollaboration innerhalb des Unternehmens besonders niedrigschwellig, besonders intuitiv und einem klaren Bottom-Up-Ansatz folgend. Vor allem dann, wenn die neue Software iterativ oder zunächst nur abteilungsweise eingesetzt wird. IBM Connections hilft zudem, die Fähigkeiten und Wissensbestände einzelner Mitarbeiter nicht nur für die Organisation greifbar werden zu lassen, sondern im Prozess des Austausches und der Dokumentation auch für den User selbst.

Wissens- und Ideenmanagement für den Mittelstand
Die Implementierung der Software ist dabei also keinesfalls von der Größe des Unternehmens und seiner Mitarbeiterzahl abhängig, sondern vor allem von der Bedeutung eines erfolgreichen und effizienten Wissens- und Ideenmanagements für das eigene Geschäft. Der unmittelbar wertschöpfende Effekt einer umfangreichen Social-Software-Plattform wie IBM Connections liegt also nicht allein in der Vernetzung der Mitarbeiter, sondern in der dauerhaften Speicherung und Erweiterung ihres Expertenwissens. Gerade dort wo die Integration mit softwaregetriebener Kollaboration im Unternehmen gelingt, steigt auch die Innovationsfähigkeit des Unternehmens in anderen Bereichen. Das Unternehmen ist belegschaftsübergreifend produktiver, agiler, ist noch digitaler und damit schlagkräftiger geworden. Für neue Geschäftsfelder und Innovationen in einer zunehmend vernetzten Wirtschaft.

Der Beitrag IBM Connections: Social Software als Innovationstreiber im Mittelstand erschien zuerst auf n-komm GmbH.

42. DNUG Konferenz: Unter dem Druck des Tagesgeschäfts kreativ sein?

27. April 2015 Posted by Roswitha Boldt

Track 2.2.1: Innovative Zusammenarbeit

11. Juni 2015, 8:30 bis 10:15 Uhr

 

Innovation durch Partizipation – besser werden durch kreative Vielfalt

Können Sie unter dem Druck des Tagesgeschäftes kreativ sein? Gelingt es Ihnen in der Hektik, Probleme innovativ zu lösen? Leicht ist das nicht. Mit derselben Denkweise wie diese Probleme entstanden sind, mit dem immer gleichen Team und dem etablierten Skillset, gelingt das nicht.


Entdecken Sie mit uns - Werner Alten, holistic-net GmbH, und Dr. Olav Behrens, GROUP Business Software, kreative Wege zu mehr Innovation. Inspirationsquellen gibt es - eigene und die der anderen. Durch breite Beteiligung interner wie externer Akteure gelingt es, Innovationspfade zu entdecken, Widerstände zu überwinden und auch für Unvorhersehbares passende Lösungen zu entwickeln.
Wie finden sich neue Teams, wie identifizieren Sie die relevanten Skills für die Problemlösung, wie kann die Zusammenarbeit optimiert werden? Wege und Werkzeuge, die Kreativität nachweislich fördern, werden vorgestellt, hinterfragt, erprobt und angewendet. Sie können helfen, Veränderungen zu bewirken, die vielen Mut und manchen Angst machen.

 

 

Hier erfahren Sie mehr über die 42. DNUG Konferenz in Dortmund:

Überblick

Preview der Tracks

Anmeldung als Teilnehmer

Übersicht über Sponsoren und Aussteller mit Kontaktmöglichkeit

 

 

[DE] Den Kunden (vor allem digital) aktivieren, um künftig erfolgreich zu sein – Neue IBV Studie von IBM

8. Oktober 2013 Posted by StefanP.

Gerade hat das IBM Institute for Business Value (IBV) erneut eine neue Studie unter dem Titel The Customer-activated Enterprise- Insights from the Global C-suite Study veröffentlicht. Diese Studie hat im Gegensatz zu den vorhergehenden nicht eine Rolle, den CEO, CMO oder CIO befragt, sondern stattdessen das gesamte Führungsteam interviewt, um so einen Überblick der Meinung im oberen Management über Funktionen hinweg zu bekommen. Über 4.000 Top Executives, davon ein großer Teil aus Europa wurden befragt.

Die einschlagende Erkenntnis: Die Prioritäten wechseln vom bisherigen Fokus auf unternehmensinterne Effizienz und Produktivität hin zum stärkeren Engagement  und zum Dialog mit außen, insbesondere den Kunden. Das soll – so das hehre Ziel – für alle Interaktionen mit den Kunden gelten Die Studie hat 3 Kernbereiche identifiziert, auf die sich die Unternehmensführer fokussieren:

  • Sich dem Einfluss der Kunden öffnen
  • Digitale und physikalische Innovation treiben und vereinen
  • Engagierende Kundenbeziehungen vorantreiben

Warum sollten sich Unternehmen dem Kunden öffnen, ihm gar Einfluss auf die strategische Ausrichtung geben?  Kurz gesagt: Weil sie keine Wahl haben und die Ergebnisse der Unternehmen überzeugen, die es tun. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation und Konnektivität in Kombination mit einer Generation, die always on mit Smart Phones, Tablets und sozialen Netzwerken aufgewachsen ist, ist der Wunsch nach mehr Transparenz und Mitreden wollen unüberhörbar.Die CEOs erwarten eine wesentlich höhere Zusammenarbeit mit Kunden und daraus resultierend einen deutlich stärkeren Einfluss der Kunden auf die Unternehmensstrategie.

Kunden beeinflussen nach dem CEO das Unternehmen am meisten, so die IBCV Studie

Kunden beeinflussen nach dem CEO das Unternehmen am meisten, so die IBCV Studie

Die fortschrittlichsten Unternehmen richten nicht umsonst Kundenbeiräte und Communities ein, um direkt Input bei strategischen Fragen – oder auch in der Produktentwicklung – zu bekommen. Diese Firmen haben erkannt, dass der Meinungsaustausch in sozialen Kanälen, in Blogs, Chats und Communities ein Zeichen dafür ist, dass die Kunden gehört werden wollen. Innovative Führungskräfte hören sehr genau zu – Stichwort Social Media Monitoring -, was draussen über das Unternehmen, die Produkte und generell den eigenen Markt gesagt wird. Dabei geht es nicht nur darum, mal lose und unverbindlich mit Kunden zu chatten. Die Kunden nehmen demzufolge direkt Einfluss auf die Produkte und die künftige Ausrichtung eines Unternehmens. Dies hat natürlich enorme kulturelle und organisatorische Implikationen. Es geht nicht mehr nur darum, kundenzentriert zu sein. Es geht um das “Customer-activated Enterprise”, wie ja auch der Titel der Studie lautet. Der Einfluss sozialer Netze, immer größere Mobilität und digitale Netzwerke tragen ihren teil dazu bei, die Beziehung zwischen einer Organisation und ihren Kunden zu demokratisieren, so die Studie.

Das kollabvorative Zeitalter? Immer mehr Dilaog und Zusammenarbeit, mit Mitarbeitern, Partner und Kunden.
Das kollaborative Zeitalter? Immer mehr Dialog und Zusammenarbeit, mit Mitarbeitern, Partner und Kunden.

Und genau an der Schnittstelle zwischen Kunden und Unternehmen entstehen neue Formen der Innovation, meist getrieben über digitale Kommunikationskanäle, die mit den bisherigen, traditionellen Innovationsformen kombiniert werden müssen. Genau an dieser Intersektion zwischen traditioneller, physikalischer und neuer, digitaler-virtueller Innovation entsteht der höchste Mehrwert. Mehr als die Hälfte der in der Studie Befragten erwarten, dass sie ihr Unternehmen öffnen und die Zusammenarbeit intern und mit extern forcieren. Dies führt auch dazu, bisherige Arbeitsweisen und Wertschöpfungsketten zu überdenken, Das tun gemäss IBV 60 % der Befragten. Die Hälfte wollen Input von außen, Innovation von außen für das eigene Unternehmen nutzen.

Viele Unternehmen haben Lücken in ihrer digiatlen Strategie

Viele Unternehmen haben Lücken in ihrer digiatlen Strategie

Doch herrscht noch viel Unsicherheit. Über 60 % der Unternehmen haben ihre digitale Strategie noch nicht durchdacht oder mit der generellen Strategie integriert Gerade beim Thema Social stehen viele CxOs oft noch an oder hinter der Außenlinie und beobachten mit Mißtrauen, was da vor sich geht. Sie müssten sich aber eigentlich genau dort engagieren, um sicher zu stellen, dass ihre Organisationen sich auf die Bereiche konzentriert, die essentiell für die Unternehmensstrategie und Brand ist. Die CxOs merken: Da ist was. Die Interaktion mit Kunden findet immer mehr sozial und digital statt. Und es ist eine immer individuelle Interaktion, nicht mehr eine Einwegbeschallung unpersönlichenr Zielgruppen. Die fortschrittlichsten Unternehmen analysieren deshalb die sozialen Daten ihrer Kunden, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und so die Grundlage für ein individuelles Kundernerlebnis zu legen.

Immer mehr Interaktion mit Kunden über digitale Kanäle

Immer mehr Interaktion mit Kunden über digitale Kanäle

Die Studie zeichnet eine Vision für ein Unternehmen der Zukunft, das klar auf den Kunden orientiert und mit diesem ständig in Dialog ist. Dazu werden die neuen digitalen Kanäle konsequent genutzt und Mechanismen des Mitmachwebs adaptiert. Zwar redet das IBM Institute for Business Value in der Studie nicht von einem Social Business. Für mich ist es das aber genau: Kundenzentriert, dialogorientiert, neue Formen der Innovation adaptierend und in hohem Maße transparent. Stellt sich nur die Frage, inwiefern Unternehmensführer wirklich dazu bereit sind, dazu bereit auch einen gewissen Kontrollverlust hinzunehmen und den durchaus auch mal anstrengenden Dialog zu führen. Ein CFO sagte einmal bei einer Veranstaltung, an der ich teilgenommen habe, “only Cash counts”. Die Botschaft der Studie müsste demzufolge sein: Nur wenn Du Dich auf den Kunden einlässt, wirst Du viel Cash machen. Hoffentlich fällt der Kunden doch wieder nicht hinten runter, wenn die Kasse am Quartalsende klingeln muss.

Ich bin sehr auf Meinungen und Kommentare gespannt.
Die Studie kann in englischer Sprache hier heruntergeladen werden.

Der Beitrag und meine Interpretationen sind kein offizielles Statement der IBM, spiegelt meine persönliche Überlegungen und Gedanken wieder.


Filed under: Deutsch Tagged: CustomerExperience, IBM, Innovation, SocBiz

Event : Collaborative Innovation Day – Hype & IBM

26. Juli 2013 Posted by Barbara Koch

imageHeutzutage sind Innovationen für die meisten Unternehmen ein essenzieller Baustein, wenn sie langfristige Erfolge sichern möchten. Sie entstehen immer dann, wenn Menschen mit unterschiedlichem Wissen und verschiedenen Fähigkeiten gemeinsam an etwas Neuem arbeiten. Social Business Plattformen ermöglichen genau das: Hier können Mitarbeiter, Kunden und Partner unabhängig von Zeit und Ort effektiv miteinander Wissen teilen und zusammenarbeiten. Durch ein optimales Zusammenspiel von Social Business Software und Innovation Management Software werden Ideen gemeinschaftlich gesammelt und ausgearbeitet – sowie anschließend bewertet und zu Innovationen weiterentwickelt. Wir laden Sie herzlich zum Collaborative Innovation Day ein: Am 17.September. 2013 erfahren Sie im IBM Client Center in Ehningen oder am 23.Oktober.2013 im IBM Client Center in Düsseldorf, wie Sie durch die Kombination erfolgreicher Lösungen von Marktführern wie IBM und HYPE echten Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen können. Und das Beste: Ihre Teilnahme ist kostenlos!

Am 17.September.2013 in Ehningen oder am 23.Oktober.2013 in Düsseldorf

Agenda und Anmeldung hier:

http://ibm.co/1aMTSzI

Re: Diverse Teams BILDEN Innovationen: Ein Erfolgsrezept für PATENTE Frauen und Männer

14. Januar 2013 Posted by Erika Gebhardt

Als Antwort auf: Diverse Teams BILDEN Innovationen: Ein Erfolgsrezept für PATENTE Frauen und Männer

PS: Da habe ich doch das Thema PATENTE Frauen und Männer vergessen. Ich liebe das Wortspiel in der deutschen Sprache.
 
Für mich sind PATENTE Frauen und Männer solche, die vieles verstehen, Neues durchsetzen können und sich besonders
 
für das Wohlergehen der Gemeinschaft einsetzen. Kurz gesagt, alle, die sich für einen "Smarten Planeten" einsetzen.
 
 
Bis bald
 
 
Erika Gebhardt

Diverse Teams BILDEN Innovationen: Ein Erfolgsrezept für PATENTE Frauen und Männer

14. Januar 2013 Posted by Erika Gebhardt

Wie lautet das Erfolgsrezept für die Ideenschmieden innovativer Unternehmen? 
Welches Unternehmen ist tatsächlich das innovativste? Brauchen wir Bestenlisten? 
Welche Innovation oder welches Patent von IBM wird in der Bildung eine Rolle spielen? 
Welche Innovation begeistert mich? 
 
So viele Fragen am frühen Montagmorgen. Der Auslöser dafür war bei mir ein Artikel in LinkedIn, den 
ich gestern, gemütlich auf dem Sofa sitzend, gelesen habe. IBM ist das Unternehmen mit den meisten 
Patenten im Jahr 2012, was auch in dieser Pressemitteilung nachzulesen ist. 
Bild
 
Eine Recherche bringt mich näher zu den ursprünglichen Quellen und schönen Schaubildern, 
aber ebenso zu widersprüchlichen Meinungen, ob dies tatsächlich  die richtige Rangliste ist, 
um zu erkennen. welches Unternehmen das innovativste am Markt ist.  
 
Das Magazin Forbes hat da bekanntlich jede Menge Listen, in denen ich nachlesen kann, wer im Markt
wieder die Nase vorne hat. Dort wurde am 10.01.2013 in einem Artikel beschrieben, 
dass Apple die Nummer eins und Google die Nummer zwei ist. Immerhin hat IBM seit 2005 dort
beständig einen Platz unter den Top 10 Unternehmen erhalten. Uff, dann bin ich hier wohl doch richtig. 
Leider habe ich bei meinem Tiefgang in den Onlinequellen zu diesem Thema nicht wirklich Zugang zur  
zugrundeliegende Studie der Boston Consulting erhalten. Schade. Grundlage der Studie war eine  
Befragung von "Senior Executives" und an einem Kommentar zum Artikel erkenne ich auch, dass es  
durchaus Menschen gibt, die sich kritisch äußern zu Ergebnissen derartiger Studien. An dieser Stelle 
ein Gruß an alle kritischen Frauen und Männer, denn die sind enorm wichtig um Innovationen auf den 
Markt zu bringen. Zum Abschluss meines Blogbeitrages werde ich nochmal auf eine Innovation der  
Firma Apple zurückkommen, die mich begeistert. Meiner Meinung nach gehören Apple und Google sicher  
auch zu den Top Unternehmen. 
 
Nun aber mehr zu einem IBM Patent, dass neue Wege aufzeigt, wie Computer in Zukunft arbeiten könnten.
Im IBM Labor Almaden fanden diverse Forscher eine Möglichkeit, neue IT-Architekturen aufzubauen. 
Ihr Ziel war es, Architekturen zu entwerfen, die die Fähigkeiten des menschlichen Denkens abbilden.
Um diese Aufgabe zu lösen, war es notwendig, Forscher aus diversen wissenschaftlichen Fachgebieten 
zusammenzubringen. Es waren Experten der Neurowissenschaften, der Nanotechnologie und des   
ein Patent angemeldet haben, das einen technologischer Fortschritt hin zu "Cognitive Computing" aufzeigt.  
Das Arbeiten in diversen Teams ist eines unserer Erfolgsrezepte. Neben der Zusammensetzung der Teams ist 
es ebenfalls von Bedeutung, dass im Entstehungsprozess Kreativität im Vordergrund steht und nicht
nur der Wunsch, innovative und rentable Lösungen zu entwickeln. Jetzt aber wieder zurück zum Patent meiner IBM
Kollegen.  
 
Woran mag es wohl liegen, dass es mir wirklich schwer fällt, die Zusammenhänge zu verstehen? Mit dieser  
Technik bewegen sich meine IBM Kollegen tatsächlich in technischen Tiefen, die mir bislang unbekannt sind. 
Wenn ich aber in Wikipedia nachschlage, was unter Kognition genau zu verstehen ist, dann finde ich die 
Aussichten auf "Cognitive Computing" sehr schön. Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Aufmerksamkeit, 
das Lernen, die Kreativität und vieles mehr.   
 
Eine technische Innovation der Firma Apple hat mich gestern dabei unterstützt, die Videos zum IBM Patent auf unserem Fernseher zuhause 
anzusehen und diese Inhalte hier zusammen zu suchen. Wenn ich mit vielen Browser Fenstern und Anwendungen im Vollbild-Modus arbeite, 
verliere ich hin und wieder den Überblick. Durch "Swipe" ist es auf meinem iPad möglich, mit einer Art "Wischtechnik" von einer Anwendung zur 
nächsten zu gelangen. Ziemlich genial. Bei Apple gibt es auch schöne Videos, die diese möglichen Gesten beschreiben. Link
 
Bild
Da ich in meinem erste Blobeitrag angekündigt hatte, dass ich auch über IT-Systeme wie iPads bereichte, 
hier ein Screenshot zu einer weiteren Gestentechnik, die sicher dem ein oder anderen Nutzer 
noch nicht bekannt ist. Oder doch!?
 
Das Wischen mit fünf Fingern nach oben und anschließend nach links am unteren Bildschirmrand bringt 
mich direkt zur Steuerung der Videos und ermöglicht eine Wiedergabe auch auf dem Fernseher.   
Aber auch hierfür gibt es ein schönes Video, das sicher noch besser aufzeigt, wie die
Gesten anzuwenden sind und die von mir beschriebene Geste ist gleich die erste. Videolink.
 
Ich wünsche allen eine gute Woche und gebe offen zu, dass die Patente der Firma Apple mich im Moment
sehr faszinieren. Sobald ich mehr von meinen Kollegen im IBM Labor Almaden erfahren habe, werde ich  
dieses Thema hier wieder besprechen und vertiefen. Jetzt widme ich mich meiner täglichen Arbeit und 
werde interessiert nachfragen, an welchen Projekten unsere Studierenden der Dualen Hochschule 
in ihrem nächsten Auslandseinsatz arbeiten werden. Sie haben dort die Chance, die "Patentexperten"  
auch persönlich kennenzulernen. 
 
Wenn ich jetzt noch drei Wünsche offen hätte, wie ich unser "Cognitive Computing" in Zukunft gerne einsetzen möchte, dann sind es diese: 
  1. Schwer verständliche Texte werden in verschiedene Bildungsniveaus übersetzt ... das hätte mir viel Zeit gespart ;-)
  2. Mein Computer lernt bereits nach der ersten Nutzung, welche zusätzlichen Features mich nerven.
  3. ... und mit dem letzten Wunsch, möchte ich noch mehr Wunschmöglichkeiten erhalten. 
Ciao und bis bald Erika Gebhardt
 

 
  
 
 
  

CEO-Studie: Partnerschaften machen Unternehmen innovativer

28. August 2012 Posted by Niels Feldmann

Alle hoch industrialisierten Länder brauchen Innovation wie die Luft zum Atmen. Diese Luft wird gewissermaßen immer dünner, weil immer mehr Länder in der Lage sind, sich am globalen Innovationswettlauf erfolgreich zu beteiligen und damit mehr Wohlstand für alle zu schaffen.

Gleichzeitig wird unternehmerisches Handeln immer komplexer. Deswegen wollen auch nur vier Prozent der in der diesjährigen IBM CEO-Studie weltweit befragten Firmenchefs alle Aufgaben ausschließlich intern erledigen lassen. Die Zusammenarbeit mit Partnern wird hingegen immer wichtiger, sie stieg von 2008 bis 2012 von 55 Prozent auf heute fast 70 Prozent. Das hat einerseits natürlich sehr viel mit der Expansion in neue Märkte zu tun, andererseits aber immer mehr auch mit dem Bestreben, in neuen Partnerschaften innovativer zu werden und damit die weltweit wachsende Konkurrenz auf Abstand zu halten. Tatsächlich arbeiten 53 Prozent der befragten CEOs in großem Umfang mit Partnern zusammen -- mit einem Ziel: Sie wollen Innovation schaffen. Im öffentlichen Sektor, im Bildungs- und Gesundheitswesen sind es sogar mehr als 60 Prozent. Phil Molyneux, Präsident von Sony Electronics, bringt es auf den Punkt: „Wir sehen, dass Innovation auch außerhalb unseres Unternehmens stattfindet und müssen uns mit den richtigen Vordenkern und Partnern zusammentun".

Allerdings, trotz insgesamt größerer Bereitschaft zur Zusammenarbeit, arbeiten deutsche Unternehmen im weltweiten Vergleich noch eher selten mit externen Partnern bei diesem wichtigen Thema zusammen: Nur 39 Prozent der von uns interviewten CEOs in Deutschland verfolgen das Ziel, gemeinsam mit Partnern Innovationen voranzutreiben. Hier könnte mehr getan werden. Denn insbesondere die sehr erfolgreichen Unternehmen, wir nennen sie Outperformer, schließen sich vermehrt zu Innovationspartnerschaften zusammen. Laut unserer Studie immerhin fast 60 Prozent weltweit.

Die von uns analysierten Outperformer unterschieden sich vor allem durch die Herangehensweise an das Thema. Während sich die vergleichsweise weniger erfolgreichen Unternehmen -- die Underperformer -- vor allem auf die inkrementelle Verbesserung von Abläufen und Unternehmensmodellen konzentrieren, haben die Outperformer ehrgeizigere Innovationsziele: Viele von ihnen wollen oft ganze Industrien und Branchen umkrempeln oder -- sogar doppelt so häufig wie die Underperformer -- ganz neu erfinden. Dabei bietet ihnen die Zusammenarbeit mit Partnern oft den nötigen Vorsprung, um diese anspruchsvollste Form der Innovation anzugehen.

Royal Dutch Shell ist dafür ein gutes Beispiel: Das niederländische Unternehmen arbeitet mit Partnern aus unterschiedlichen Disziplinen an der Erforschung der wechselseitigen Beziehungen zwischen Systemen für die Energie-, Wasser- und Nahrungsmittelversorgung. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für Risiken und mögliche Handlungsoptionen zu bekommen, um  gemeinsam neue Lösungen, etwa für eine nachhaltige Städteplanung, zu entwickeln.